DE346992C - Schmieroelbuechse fuer Kraftfahrzeuge u. dgl. - Google Patents
Schmieroelbuechse fuer Kraftfahrzeuge u. dgl.Info
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- DE346992C DE346992C DE1920346992D DE346992DD DE346992C DE 346992 C DE346992 C DE 346992C DE 1920346992 D DE1920346992 D DE 1920346992D DE 346992D D DE346992D D DE 346992DD DE 346992 C DE346992 C DE 346992C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R17/00—Arrangements or adaptations of lubricating systems or devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Details Of Gearings (AREA)
Description
- Schmierölbüchse für Kraftfahrzeuge u. dgl. Die Erfindung betrifft eine Schmierölbüchse, welche besonders für Kraftfahrzeuge zum Schmieren der sich bewegenden Teile, z. B. der Federschrauben u. dgl., Verwendung findet. Eine einwandfreie Schmierung solcher Teile hat sich bisher als schwierig erwiesen, @da die Fahrzeuglenker das Nachfüllen der Schmiervorrichtungen schmutzig und unbequem finden und es daher vernachlässigen. Ein besonderer Nachteil, welchen Schmierölbüchsen zum Unterschiede von Sehmierfettbüehsen aufweisen, besteht darin, daß Schmutz in die Ölbüchse eindringt und durch das Öl in die Lager mitgeführt wird, so daß ein schnelles Abnutzen der Lager stattfindet. Ferner wird das C51 besonders bei Befahren unebener Wege aus der Büchse geschleudert.
- Nach vorliegender Erfindung findet eine Schmierölbüchse von bedeutendem Fassungsvermögen Verwendung, deren Auffüllung lediglich nach längeren Zwischenräumen nötig wird. Diese Büchse ist so ausgeführt, daß das darin befindliche Öl nicht verloren geht und .den zu schmierenden Teilen frei von Schmutz zugeführt wird. Ferner kann die Büchse in senkrechter oder in wagerechter Lage verwendet werden, ohne daß es nötig ist, die Ausführungsform der Büchse zu ändern. Dies ist :ein großer Vorteil, da Büchsen zur Schmierung wagerecht liegender Schrauben im allgemeinen nicht so gut arbeiten wie .solche für senkrecht angeordnete Schrauben.
- Die Zeichnung zeigt in Abb. i die Seitenansicht einer Schmierölbüchse in, der Lage, welche sie einnimmt, wenn sie zur Schmierung einer wagerechten Schraube, z. B. einer Federschraube, Verwendung findet.
- Abb.2 ist ein Längsschnitt der Büchse nach Abb. i.
- Abb. 3 ist eine Einzelheit des Schirmes und des Dochtes.
- Abb. q. ist ein Schnitt des Ölrohres und der Prellwand nach der Linie 4-4 der Abb. 2. Abb.5 ist eine Endansicht des Schirmes und des Dochtes nach Abb. 3.
- Die Büchse A besteht zweckmäßig aus zweimiteinander verlöteten Teilen i i und 12. Der Teil i i ist an einem mit Gewinde versehenen Schaft 14 befestigt, welcher in Eingriff mit dem zu schmierenden Teil des Fahr= zeugen steht. Dieser Schaft- 14 ist bei 15 zum Ansetzen eines Schraubenschlüssels entsprechend gestaltet. Der andere Teil 12 der Büchse weist einen Öleinlaß 16 auf, der irgendeinen geeigneten Verschluß, z. B. eine Kugel 17, besitzt, die sich unter der Wirkung einer Feder 18 gegen -den Rand des Einlasses legt. Bei Verwendung .dieses Verschlusses ist der Rand des Einlasses 16 schüsselförmig ausgebildet und dieZt als Sitz für die Kugel 17, wobei die Außenseite 26 zwecks leichterer Einführung .der Schmierölkannenschnauze.-abgeflacht ist. Ein im Innern der Büchse befestigter Rohransatz 2o umschließt den Einlaß 16. Dieser Ansatz ist mit Lappen 21 ausgerüstet, welche eine schüsselförmige Prellwand. 22 tragen. Letztere besitzt einen größeren Durchmesser als :der Ansatz 2o, und sein offenes Ende 23 übergreift das innere Ende des Ansatzes. Der zwischen den beiden Teilen entstehende Spielraum dient als Öldurchgang. Die Prellwand 22 verhindert ein Ausspritzen des Öles und dient außerdem als Widerlager für die Feder 18. Sie ist mit einem Luftloch 29 versehen, .uni ein Füllen der Büchse in .senkrechter Lage zu ermöglichen.
- Ein schüsselförmig ausgebildeter Schirm 25 aus Drahtgewebe hält die Längen 6 eines Dochtes. Diese ,sind zusammen verdreht und um einen Draht 27 gewickelt, mittels dessen der Docht in die Mittelbohrung der zu schmierenden Federschraube eingeführt werden kann. Dieser Draht 27 ist an der Bodenfläche,des Schirmes 25 in Form einer Schleife 28 befestigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. .Schmierölbüchse für Kraftfahrzeuge u.,dgl., :dadurch gekennzeichnet, daß der Öleinlaß von einem .in das Büchseninnere vorspringenden, am freien Ende offenen Rohransatz (2o) :umschlossen und der Rohransatz (2o) mit Lappen (21) versehen. ist, die eine den Rohransatz übergreifende, zwischen diesem und dem Ölauslaß liegende Prellwand (22) tragen: z. Büchse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen. im Innern der Büchse gelagerten, quer zum Auslaß liegenden Schirm (25) zum Balten Ader radial vor dem Olauslaß angeordneten Dochtlängen, die um einen an dem Schirm befestigten, in den zu schmierenden Teil tretenden Draht (27) verdrillt sind.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE346992T | 1920-11-28 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE346992C true DE346992C (de) | 1922-01-12 |
Family
ID=6255736
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1920346992D Expired DE346992C (de) | 1920-11-28 | 1920-11-28 | Schmieroelbuechse fuer Kraftfahrzeuge u. dgl. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE346992C (de) |
-
1920
- 1920-11-28 DE DE1920346992D patent/DE346992C/de not_active Expired
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