DE3408092A1 - Hohlbohrer - Google Patents
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Description
BERG STAPF SCHWABE SANDMAIR PATENTANWÄLTE
MAlJf RKlHCHtRSlRASSf 45 HOOO MUNCHI N HO 3 4 0 8 0 92
Anwaltsakte 33 358 5. März 1984
HILTI Aktiengesellschaft FL-9494 Schaan
"Hohlbohrer"
*[089> 988272-74 Telex S24 i>60 BEFiG d Bankkurili-ii ifiiyor Vcrr:irisb;mk Munctimi 4Ί310Ο (Hl //00?U7/O)
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BERGSTAPFPATENT München K;ille hitnliH (.i'iO «i Il ι III P(isls( hi'ck München 6b343 HOB (Bl / Λ1Γ1 H)OHO)
HILTI AKTIENGESELLSCHAFT IN SCHAAN Fürstentum Liechtenstein
Hohlbohrer
Die Erfindung betrifft einen Hohlbohrer mit einem metallischen, hohlzylindrischen Trägerkörper, der ein bohrrichtungsseitig offenes
Ende mit in Umfangsrichtung im Abstand voneinander angeordneten Tragsegmenten für Schneidzähne aus Diamantkorn aufweist,
Zum Herstellen von Bohrungen in Gestein, Beton und dergleichen Materialien sind Hohlbohrer bekannt, die einen zylindrischen
Trägerkörper mit Tragsegmenten für Schneidzähne aus Diamantkorn aufweisen. Die Tragsegmente dieser bekannten Hohlbohrer bestehen
aus einer Matrix, in welcher die Diamantkörner eingebettet sind. Die freie Stirnseite dieser Tragsegmente ist jeweils als plane,
normal zur Längsachse des Hohlbohrers verlaufende Ebene ausgebildet.
In der Regel werden die Tragsegmente durch Sintern hergestellt, was dazu führt, dass an der Oberfläche keine freistehenden Diamantkörncr
vorhanden sind. Die derart hergestellten Tragsegmente
.sind diimit aufgrund drr fehlenden freistehenden Diamantkörner
weder für den Anbohrvorgang noch für den eigentlichen Bohrvorgang geeignet.
Um zu Tragsegmenten zu kommen, die sich dank der an der Oberfläche
freistehenden Diamantkörner für den Anbohr- und Bohrvorgang eignen, ist es notwendig, die Matrix teilweise zu entfernen.
Dies kann durch hinreichend bekannte materialabtragende Verfahren erreicht werden.
Es hat sich gezeigt, dass durch diese bekannten materialabtragenden
Verfahren relativ viele Diamantkörner an den Tragsegmenten freigelegt werden, so insbesondere auch an deren bohrrichtungsseitigen
Stirnseite. Dadurch ist einerseits die Durchführung des eigentlichen Bohrvorganges möglich, während andererseits
der Anbohrvorgang ganz erheblich erschwert ist. Insbesondere ist der Anbohrvorgang von einem dauernden, seitlichen
Ausweichen des Hohlbohrers beim Aufsetzen auf das Bohrgut geprägt, was zu Erschütterungen und Schwingungen mit einer damit
verbundenen übermässigen Beanspruchung der Bohrgeräte führt.
Nachdem obige Nachteile nur bei Hohlbohrern mit neuen Tragsegmenten
auftreten und Hohlbohrer, die eine längere Einbohrphase hinter sich haben, bereits befriedigende Resultate hinsichtlich
des Anbohrvorganges bringen, wurde versucht, das materialabtragende Verfahren an neuen Tragsegmenten in stark abrasivem Untergrund
durchzuführen. Einerseits kann mit diesem Verfahren nur eine geringfügige Verbesserung erzielt werden, während andererseits
von wesentlicher Bedeutung ist, dass durch den zusätzlichen Aufwand weitere Nachteile, insbesondere in wirtschaftlicher
Hinsicht, geschaffen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hohlbohrer der eingangs genannten Art zu schaffen, dessen Tragsegmente wirtschaftlich
herstellbar sind und ausserdem einen einwandfreien Anbohrvorgang gewährleisten, öer insbesondere ohne gesonderte
Hilfsmittel, wie be-i spielswei se 7us'flt7.1 iches Halten durch die
Bedienungsperson, durchführbar ist.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass der bohrrichtungsseitige
Endbereich der Tragsegmente sich wenigstens über einen Teil ihrer Länge in Bohrrichtung verjüngt und die
freie Stirnseite entlang wenigstens eines Teils des verjüngten Endbereiches der Tragsegmente eine in Umfangsrichtung verlaufende
Linie bildet.
Auch die Tragsegmente mit einem erfindungsgemäss verjüngten Endbereich
werden vorzugsweise durch Sintern hergestellt, wobei auch diese Herstellung zur Folge hat, dass an der Oberfläche
noch keine als Schneidzähne wirkende Diamantkörner freiliegen. Kommt nun aber der verjüngte Endbereich neuer derartig hergestellter
Tragsegmente beim ersten Anbohrvorgang mit dem Bohrgut in Kontakt, wird aufgrund der ausserordentlich hohen spezifischen
Beanspruchung im Bereich der freien linsenförmigen Stirnseite ein Teil der Matrix sehr schnell abgetragen, so dass in jenem
Bereich eine geringe Zahl von Diamantkörnern freigelegt werden. Da diese freigelegten Diamantkörner im wesentlichen auf einer
sich in Umfangsrichtung erstreckenden Linie liegen, schaffen sie unmittelbar nach dem Auftreffen auf das Bohrgut eine Führungsbahn.
Diese Führungsbahn verhindert ein seitliches Ausweichen des Hohlbohrers und vergrössert sich bei Weiterführung des Anbohrvorganges
laufend. Beim Uebergang des Anbohrvorganges in den eigentlichen Bohrvorgang kommt allmählich die gesamte Oberfläche
der Tragsegmente mit dem Bohrgut in Kontakt, so dass auch in jenen Bereichen durch Abtragen der Matrix laufend Diamantkörner
freigelegt werden. Die Vielzahl von freigelegten Diamantkörnern kann dank der bereits bestehenden ausreichenden Führung nicht
mehr zu einem seitlichen Ausweichen des Hohlbohrers führen.
Wie die obigen Ausführungen zeigen, hat der verjüngte Bereich der Tragsegmente seine Aufgabe erfüllt, wenn eine das seitliche
Ausweichen verhindernde, ausreichende Führungsbahn für den Hohlbohrer geschaffen ist. Die Gestaltung der Tragsegmente erfolgt
demnach mit Vorteil derart, dass der verjüngte Bereich dann abgebaut
ist, wenn die rostliche Oberfläche der Tragsegmente eine
für den weiteren Bohrvorgang geeignete Beschaffenheit erreicht hat. Mit solch eingebohrten Tragsegmenten können dann ohne nach-
teilige Erscheinungen sowohl Anbohr- als auch eigentliche Bohrvorgänge
durchgeführt werden.
Der sich verjüngende Endbereich der Tragsegmente weist mit Vorteil
eine oder mehrere radial geneigte Seitenflächen auf. Die derart geneigten Seitenflächen können sich sowohl über die gesamte
als auch nur über einen Teil der Länge der Tragsegmente erstrecken. Ausserdem besteht die Möglichkeit, diese radial geneigten
Seitenflächen mit einer oder mehreren in Umfangsrichtung geneigten Begrenzungsflächen zu kombinieren. Solche in Umfangsrichtung
geneigte Seitenflächen, welche zu einer Verkürzung der in Umfangsrichtung verlaufenden Linie führen, können in Drehrichtung
des Hohlbohrers vorgeschaltet, nachgeschaltet oder auch beidseitig angeordnet sein.
Die Geschwindigkeit des Abtragens des sich verjüngenden Endbereiches
kann sowohl durch die grössenmässige Dimensionierung als auch durch die formliche Gestaltung beeinflusst werden. Hinsichtlich
der Gestaltung weist der sich verjüngende Endbereich der Tragsegmente vorzugsweise radial geradlinig verlaufende Seitenflächen
auf.
Bezüglich der Herstellung der Tragsegmente ergeben sich Vorteile, wenn vorzugsweise der sich verjüngende Endbereich von einer
geneigten Seitenfläche gebildet ist. Die zweckmassigerweise unter einem Winkel von 50° - 80°, vorzugsweise 70°, zur Bohrerachse
geneigte Seitenfläche kann entweder zum Umfangsrand des Tragsegmentes hin in Bohrrichtung steigend oder in Bohrrichtung
fallend verlaufen.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist der bohrrichtungsseitige
Endbereich der Tragsegmente von zwei geneigten Seitenflächen gebildet. Diese Ausführungsform gewährleistet durch
die symmetrische Ausbildung eine günstige Belastung, da die Kräfte mittig angreifen. Dies tritt vor allem bei Seitenflächen auf,
die vorzugsweise unter gleichem Winkel geneigt sind. Solche Tragsegmente führen zu Vorteilen in festigkeitsmässiger Hinsicht und
ergeben zusätzlich eine günstige Belastung der beispielsweise
durch einen Lötvorgang hergestellten Verbindung mit dem hohlzylindrischen
TrSgerkörper des Hohlbohrers.
Der zwischen den beiden Seitenflächen eingeschlossene Winkel kann zwischen 60° und 120° liegen und vorzugsweise 90° betragen.
Diese Neigung der Seitenflächen erfüllt einerseits die festigkeitsmässigen
Anforderungen an die Tragsegmente und stellt andererseits sicher, dass für das Anbohren im Rahmen des ersten
Kontaktes zwischen Tragsegmenten und Bohrgut eine genügende Anzahl an Diamantkörnern schnell genug freigelegt wird.
Wie die Erfindung zeigt, kommt die Verbesserung des Anbohrverhaltens
durch die wenigstens teilweise als Linie ausgebildete Stirnseite des Hohlbohrers zustande. Nachdem bei Hohlbohrern mit
grösserem Durchmesser hauptsächlich Tragsegmente der geschilderten
Art verbreitet sind, bezieht sich die Erfindung insbesondere auf die Weiterbildung dieser Tragsegmente. Dies soll
jedoch nicht ausschliessen, dass beispielsweise bei Hohlbohrern von kleinerem Durchmesser auch ringförmige, den Umfang des Trägerkörpers
vollumfänglich umgebende Träger, bestehend aus einer
Matrix und eingebetteten Diamantkörnern, in erfindungsgemässer
Weise sich in Bohrrichtung verjüngen können. Auch eine Verjüngung solcher Träger kann durch eine oder mehrere radial geneigte
Seitenflächen ausgebildet sein, wobei vorzugsweise auch solche
Seitenflächen geradlinig verlaufen und die vorstehend erwähnten Winkelmasse aufweisen können.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand einer Zeichnung, die Ausführungsbeispiele
wiedergibt, näher erläutert. Es zeigen:
Fig I einen Hohlbohrer in perspektivischer Darstellung;
Pig 2 einen Detail-Schnitt durch ein Tragsegment des
Hohlbohrers nach Fig 1, in vergrösserter Darstellung;
- Ί-
Fig 3 einen Detail-Schnitt durch eine weitere Ausführungsform eines Tragsegmentes;
Fig 4 eine Ansicht auf eine weitere Ausführungsform eines Tragsegmentes;
Fig 5 einen Grundriss des Tragsegmentes nach Fig 4;
Fig 6 einen Grundriss von einer weiteren Ausführungsform eines Tragsegmentes.
Die Fig. 1 zeigt einen insgesamt mit 1 bezeichneten Hohlbohrer. Dieser besteht aus einem hohlzylindrischen Trägerkörper 2 mit
entgegen der Bohrrichtung von diesem abragendem Antriebsschaft 3. Auf dem in Bohrrichtung offenen Ende 4 des Trägerkörpers 2
sitzen beispielhaft vier insgesamt mit 5 bezeichnete Tragsegmente. In diese sind durch Diamantkorn gebildete Schneidzähne 6
eingebettet.
Wie die Fig. 2 verdeutlicht, ist der bohrrichtungsseitige Endbereich
der Tragsegmente 5 in Bohrrichtung verjüngt ausgebildet, wobei zwei zueinander winkelsymmetrisch verlaufende Seitenflächen
7 einen Winkel von 90° einschliessen. Die Schnittstelle der Seitenflächen 7 bildet eine in Umfangsrichtung verlaufende
Linie 8, entlang derer beim Anbohrvorgang Schneidezähne 6 freigelegt werden.
Die Tragsegmente 5 sind auf dem Trägerkörper 2 formschlüssig und beispielsweise durch Verlötung festgelegt.
Auch insgesamt mit 11 bezeichnete Tragsegmente gemäss Fig 3
sitzen in gleicher Weise auf einem Trägerkörper 2. Der bohrrichtungsseitige Endbereich ist durch eine geneigt verlaufende Seitenfläche
12 in Bohrrichtung verjüngt, wobei die Seitenfläche unter einem Winkel von ca 70° zur Bohrerachse geneigt ist.
Dadurch entsteht wiederum eine in Umfnngsrichtung verlaufende
Linie 13. Tn den Tragsegmenten 11 sind ebenso Schneidzähne 14 in
Form von Diamantkorn eingelagert, so dass einige beim Anbohrvorgang
entlang der Linie 13 freigelegt werden.
Beim Anbohrvorgang schaffen zuerst die auf der Linie 8 bzw 13 liegenden Schneidzähne 6 bzw 14 eine Führungsnut, die ein radiales
Ausweichen des Hohlbohrers 1 von Anbeginn an unterbindet.
Das insgesamt mit 21 bezeichnete Tragsegment nach den Fig. 4 und 5 sitzt wiederum auf einem Trägerkörper 2. Zwei radial geneigte
Seitenflächen 22 bilden entlang deren Schnittstelle eine in Umfangsrichtung verlaufende Linie 23. Der verjüngte Endbereich der
Tragsegmente 21 weist ferner eine in Umfangsrichtung geneigte
Begrenzungsfläche 24 auf, die der Drehrichtung des Hohlbohrers
vor- oder nachgeschaltet sein kann. Im Tragsegment 21 sind ebenso Schneidzähne 25 in Form von Diamantkorn eingebettet.
Aus wirtschaftlichen Gründen kommt es in der Praxis oft vor,
dass Trägerkörper unterschiedlichen Durchmessers innerhalb gewisser Grenzen mit einheitlichen Tragsegmenten versehen werden.
Aufgrund dieser Massnahme können Unterschiede zwischen dem Krümmungsradius
und dem Radius des Trägerkörpers entstehen, wobei das Höchstmass dieser Radiusdifferenz je nach Anordnung in der
Mitte oder an den Enden der Tragsegmente vorhanden sein kann.
Die Fig. 6 zeigt ein insgesamt mit 31 bezeichnetes Tragsegment, das auf einem Trägerkörper 2 angeordnet ist und zwei radial geneigte
Seitenflächen 32 aufweist. Wie in der Figur beispielhaft dargestellt, unterschreitet der Radius r der durch die Schnittstelle
der Seitenflächen gebildeten Linie 33 den mittleren Radius
R des Trägerkörpers 2, wobei das Tragsegment 31 derart angeordnet ist, dass sich das Höchstmass der Radiusdifferenz an
den Segmentenden befindet. Zur Vermeidung der sich auf die Schaffung einer Führungsnut nachteilig auswirkenden Radiusdifferenz
sind Begrenzungsflächen 34 vorgesehen. Diese Begrenzungsflächen
34 führen zu einer Verkürzung der Linie 33. Die Radiusdifferenz ist dcimit derart verkleinert worden, dass sie sich bei der Schaffung
der Führungsnut nicht mehr nachteilig auswirken kann.
Claims (9)
1. Hohlbohrer mit einem metallischen, hohlzylindrischen Trägerkörper,
der ein bohrrichtungeseitig offenes Ende mit in Umfangsrjchtung im Abstand voneinander angeordneten Tragsegmenten
für Schneidzähne aus Diamantkorn aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der bohrrichtungsseitige
Endbereich der Tragsegmente (5, 11, 21, 31) sich wenigstens über einen Teil ihrer Länge in Bohrrichtung
verjüngt und die freie Stirnseite entlang wenigstens eines Teils des verjüngten Endbereiches der Tragsegmente
eine in Umfangsrichtung verlaufende Linie (8, 13, 23,
33) bildet.
2. Hohlbohrer nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der
sich in Bohrrichtung verjüngende Endboreich der Tragsegmente
(5, 11, 21, 31) eine oder mehrere radial geneigte Seitenflächen (7, 12, 22, 32) aufweist.
3. Hohlbohrer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen (7, 12, 22, 32) geradlinig verlaufen.
4. Hohlbohrer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der sich in Bohrrichtung verjüngende Endbereich der Tragsegmente (21, 31) eine oder mehrere in Umfangsrichtung
geneigte Begrenzungsflächen (24, 34) aufweist.
5. Hohlbohrer nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet,
dass der sich verjüngende Endbereich der Tragsegmente (11) von einer geneigten Seitenfläche (12) gebildet
ist.
6. Hohlbohrer nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenfläche (12) unter einem Winkel (ß) von 50° bis 80°
zur Bohrerachse geneigt ist.
7. Hohlbohrer nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet,
dass der bohrrichtungsseitige Endbereich der Tragsegmente (5, 21, 31) von zwei geneigten Seitenflächen (7,
22, 32) gebildet ist. '
8. Hohlbohrer nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seitenflächen (7, 22, 32) unter gleichem Winkel geneiqt
sind.
9. Hohlbohrer nach Anspruch 7 oder 8 dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den beiden Seitenflächen (7, 22, 32) eingeschlossene
Winkel (<*) 60° bis 120° beträgt.
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