DE3327563A1 - Farbstarke isoindolinpigmente, deren herstellung und verwendung - Google Patents
Farbstarke isoindolinpigmente, deren herstellung und verwendungInfo
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- DE3327563A1 DE3327563A1 DE19833327563 DE3327563A DE3327563A1 DE 3327563 A1 DE3327563 A1 DE 3327563A1 DE 19833327563 DE19833327563 DE 19833327563 DE 3327563 A DE3327563 A DE 3327563A DE 3327563 A1 DE3327563 A1 DE 3327563A1
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Description
BASF Aktiengesellschaft η ο.Z. 0050/36663
Die Erfindung betrifft farbstarke Isoindolinpigmente, deren Herstellung
und deren Verwendung.
05
05
Pigmentformen der Isoindolinverbindungen der Formel
^ Il
(III),
NC CONH-R1
in der R Wasserstoff oder Methyl ist, und deren Herstellung sind aus den
DE-OS 16 70 748, 27 57 982 und 28 00 815 bekannt. Es sind grünstichige
Gelbpigmente, die sich je nach den Herstellungsbedingungen durch hohe Farbstärke und geringes Deckvermögen oder durch geringe Farbstärke und
hohes Deckvermögen auszeichnen. Sie eignen sich aufgrund ihrer Unlöslichkeit hervorragend zum Einfärben thermoplastischer Kunststoffe und Einbrennlacke.
Wegen ihrer hohen Lichtechtheit können sie besonders vorteilhaft für den Verpackungsdruck eingesetzt werden. Als vollwertige Alternative
zu Diarylidpigmenten vom Typ CI. Pigment Yellow 12 und 13 kommen jedoch sämtliche bekannten Pigmentformen von (III) nicht in Betracht,
weil die Pigmente III mit R Wasserstoff vor allem bezüglich der Farbstärke und die Pigmente III mit R Methyl vor allem bezüglich der Lasur
nicht das in der Praxis geforderte Niveau erreichen.
Weiterhin sind Pigmentformen der Isoindolinverbindung der Formel
(V)
ΗΝγΝΗ
0
0
und deren Herstellung aus DE-OS 20 41 999, 26 28 409 und 28 00 815 und
der EP-A 38 548 bekannt. Es sind wertvolle neutrale bis stark rotstichige Gelbpigmente, die je nach den Herstellungsbedingungen hohe Farbstärke und
BASF Aktiengesellschaft '- -■' " - QZ^ 0050/36663
geringes Deckvermögen bis geringe Farbstärke und hohes Deckvermögen aufweisen.
Die farbschwächeren, deckenden Pigmentformen von (V) zeigen gute Wetterechtheiten
in Lacken und eignen sich hervorragend als Alternative zu ' schwermetallhaltigen anorganischen Pigmenten. Die farbstarken und weniger
deckenden Pigmentformen von (V) eignen sich wie die Diarylidpigmente hervorragend
zum Einfärben von thermoplastischen Kunststoffen und Druckfarben. Als vollwertige Alternative zu Diarylidpigmenten vom Typ CI. Pigment
Yellow 12 und 13 und vor allem 83 kommen jedoch sämtliche bekannten Pigmentformen von (V) nicht in Betracht, weil letztere in der Farbstärke
nicht das in der Praxis geforderte Niveau erreichen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, von (III) und (V) im Vergleich
zum Stand der Technik wesentlich farbstärkere Pigmentformen bereitzustellen.
Es wurde nun gefunden, daß farbstarke Isoindolinpigmente vorliegen, wenn
diese
20
20
(a) eine Verbindung der Formel
ks'L/ (D,
in der
X für
X für
=C oder -λ r, und
(T H
R für Wasserstoff oder Methyl stehen, und
BASF Aktiengesellschaft —3 O.Z. 0050/36663
b) 2 bis 50 Gew.%, bezogen auf (a), mindestens einer Isoindolinverbindung
der Formel
(II), 10
in der
R2 für -CN, -CONH-R , 2-Chinazolonyl, 2-Chinoxazolonyl oder 2-Benzimidazolyl,
R für Wasserstoff, C-,- bis C^-Alkyl oder für gegebenenfalls durch
Chlor, Brom, Methyl, Ethyl, Methoxy oder Ethoxy substituiertes Phenyl und
R für Wasserstoff, C1- bis C,-Alkyl oder Phenyl stehen und wobei
4 / 2
der Phenylrest R und/oder die für R genannten heterocyclischen Reste gegebenenfalls durch Chlor, Fluor, Brom, Carbamoyl,
N-C1- bis C^-Alkylcarbamoyl, N-Phenylcarbamoyl, C1- bis C^-
-Alkyl, Cj- bis C*-Alkoxy, Benzoylamino, C1 - bis C^-Alkanoylamino,
C1- bis C^-Alkoxycarbonyl oder Phenoxycarbonyl substituiert
sind und wobei, wenn
CN
X =C
^ CONH2
ist, einer der Reste R oder R nicht Wasserstoff sein darf,
oder wenn
/CN
X =C
X =C
NcONH-CH3
40
40
ist, R nicht Wasserstoff sein darf,
enthalten und die Pigmente durch trockenes Mahlen eines Gemisches aus
(I) und (II) bis die Primär teilchen ^0,2 um sind und anschließendem
BASF Aktiengesellschaft - "-Hr*-' : '--*-- o.Z. 0050/36663
■Al-
Erwärmen des feinteiligen, agglomerierten Mahlgutes in einer organischen
Flüssigkeit und Wasser erhalten werden.
Die neuen Pigmentformen der vorliegenden Erfindung zeigen im Vergleich zu
den Pigmenten des Standes der Technik eine deutlich überlegene Farbstärke und überlegenes bis hohes Deckvermögen. In einigen Fällen zeigen die neuen
Pigmentformen hohe Farbstärke und deutlich überlegene Lasur. Wendet man die erfindungsgemäß anzuwendenden Maßnahmen auf die reinen Isoindolinverbindungen
der Foreln III bzw. V an, dann erhält man farbschwache und deckende Pigmentformen. Letztere bieten gegenüber den Pigmentformen des
Standes der Technik keine Vorteile.
Für (a) kommen Isoindolinverbindungen der Formel I in Betracht, in der X
ein nicht substituierter Barbitursäurerest oder ein Rest der Formel
15
=C
CONH-R1
ist, in der R für Wasserstoff oder Methyl steht.
Als Komponenten kommen für (b) Isoindolinverbindungen der Formel II in
Betracht, in der R -CN, -CONH-R , 2-Chinazolonyl, 2-Chinoxazolonyl oder
3
2-Benzimidazolyl, R Wasserstoff, C^- bis C^-Alkyl oder gegebenenfalls substituiertes Phenyl und R Wasserstoff, C1- bis C^Alkyl oder Phenyl bedeutet, dabei darf R oder R nicht Wasserstoff sein, wenn in der Komponente (a)
2-Benzimidazolyl, R Wasserstoff, C^- bis C^-Alkyl oder gegebenenfalls substituiertes Phenyl und R Wasserstoff, C1- bis C^Alkyl oder Phenyl bedeutet, dabei darf R oder R nicht Wasserstoff sein, wenn in der Komponente (a)
X =C
ist oder R darf nicht Wasserstoff sein, wenn in der Komponente (a)
CN
X =C
^ CONH-CH3
ist. Dabei können der Phenylrest R und/oder die genannten heterocycli
sehen Reste noch weiter substituiert sein.
■43
Für die Komponenten (a) sind zu nennen:
CONH-R
(III) und
O.Z. 0050/36663
worin R die vorstehend angegebene Bedeutung hat.
Als Komponenten (b), von denen mindestens eine in den Pigmenten gemäß der
Erfindung enthalten sein muß, kommen z.B. in Betracht
NC CONH-R5
(IV) und
(VI),
S 2 3
worin R für Wasserstoff oder C1- bis C^-Alkyl stehen und R und R die
vorstehend angegebene Bedeutung haben.
Als R im Rest -CONH-R für R kommt neben Wasserstoff z.B. im einzelnen
in Betracht:
Cj- bis C^-Alkyl: η-Butyl, Isobutyl, n-Propyl, Isopropyl, Ethyl und
Methyl; gegebenenfalls substituiertes Phenyl: Phenyl, 2-, 3- und 4-Tolyl,
4-Bromphenyl, 3-Fluorphenyl, 2-, 3- oder 4-Chlorphenyl, 2-, 3-oder
4-Methoxyphenyl, 2,4-Dimethylphenyl, 3-Chlor-4-methylphenyl, 2-Carbomethoxyphenyl,
2-Carbamoylphenyl, 4-Acetylaminophenyl und 4-Benzoylaminophenyl.
Für R2 sind weiterhin -CN, 2-Chinazolonyl, 2-Chinoxazolonyl und 2-Benzimidazolyl
zu nennen, wobei die heterocyclischen Gruppen durch die oben genannten Reste substituiert sein können. Vorzugsweise sind diese Heterocyclen
nicht weiter substituiert.
BASF Aktiengesellschaft "-_4-i- " ' " O.Z. 0050/36663
Bevorzugt sind Isoindolinpigmente, die als (a) eine Isoindolinverbindung
der Formel (III), in der R1 für Wasserstoff oder Methyl steht, und als (b)
mindestens eine Isoindclinverbindung der Formel (IV) enthalten, in der R
für Wasserstoff-, C,- bis C^-Alkyl oder für gegebenenfalls durch Chlor,
Brom, Methyl, Ethyl, Methoxy oder Ethoxy substituiertes Phenyl und R5 für
Wasserstoff oder C-,- bis C/,-Alkyl stehen, wobei wenn R Wasserstoff ist,
3 5 1 3
darf R oder R nicht Wasserstoff sein oder wenn R Methyl ist, darf R
nicht Wasserstoff sein.
Von diesen Pigmenten sind solche hervorzuheben, bei denen R in (a)
Wasserstoff oder Methyl (Formel III) und in (b) R Methyl, Ethyl oder
Phenyl und R5 Methyl oder Ethyl sind (Formel IV). Dabei kann einer der
3 5 1
Reste R oder R auch Wasserstoff sein. Für den Fall, daß R Methyl ist,
3
darf R nicht Wasserstoff sein.
darf R nicht Wasserstoff sein.
Besonders hervorzuheben sind von den aus (III) und (IV) bestehenden Isoindolinpigmenten
solche, bei denen in (III) R .für Wasserstoff und in
3 5
(IV) einer der Reste R oder R für Wasserstoff und der andere für Ethyl oder vorzugsweise Methyl stehen, oder solche, bei denen in (III) R für Methyl, in (IV) R für Ethyl, Phenyl oder vorzugsweise Methyl und R für Wasserstoff stehen.
(IV) einer der Reste R oder R für Wasserstoff und der andere für Ethyl oder vorzugsweise Methyl stehen, oder solche, bei denen in (III) R für Methyl, in (IV) R für Ethyl, Phenyl oder vorzugsweise Methyl und R für Wasserstoff stehen.
Bei den Pigmenten, die aus 80 bis 95, insbesondere um 90 Gew.% (III) mit
R1 = H, als (a) und 20 bis 5, insbesondere um 10 Gew.% (IV) mit R3 = -CH3
und R=H als (b) erhalten werden, wurde gefunden, daß diese ein von den Ausgangsstoffen verschiedenes Röntgenbeugungsdiagramm aufweisen. Das Beugungsdiagramm
entspricht praktisch dem der Verbindung (III) mit R = -CH3.
Ein von den Ausgangsstoffen (a) und (b) verschiedenes Röntgenbeugungsdiagramm
zeigen auch Pigmente, die aus 90 bis 50, insbesondere 60 bis 50 Gew.% (III) mit R1 = -CHo als (a) und 10 bis 50, insbesondere 40 bis
50 Gew.% (IV) mit R = -CH3 und R = -H erhalten werden. Das Beugungsdiagramm
entspricht praktisch dem der Verbindung (III) mit R = H.
Weiter sind Isoindolinpigmente bevorzugt, die als (a) eine Isoindolinverbindung
der Formel V und als (b) mindestens eine Isoindolinverbindung der Formel VI enthalten, worin R2 für -CN, -CONH-R^, 2-Chinazolonyl, 2-Chinoxazolonyl
oder 2-BenzimidazoIyI und R für Wasserstoff, Cj- bis CA-Alkyl
oder Phenyl stehen, wobei der Phenylrest R und/oder die für R genannten
heterocyclischen Reste gegebenenfalls durch Fluor, Chlor, Brom, Carbamoyl,
N-C1- bis C^-Alkylcarbamoyl, N-Phenylcarbamoyl, C1- bis C4-Alkyl,
C1- bis C^-Alkoxy, Benzoylamino, C1- bis C^-Alkanoylamino, C1- bis C^-
-Alkoxycarbonyl oder Phenoxycarbonyl substituiert sind.
BASF Aktiengesellschaft - * O.Z. 0050/36663
Yon den letztgenannten Pigmenten aus (V) und (VI) sind solche hervorzuheben,
bei denen in (VI) R2 für -CONH-R6 oder 2-Chinazolonyl und R6 für
Wasserstoff, C1- bis C^-Alkyl oder für gegebenenfalls durch Fluor, Chlor,
Brom, Methyl, Ethyl, Ethoxy, Methoxy, Carbomethoxy, Acetylamino, Carbamoyl oder Benzoylamino substituiertes Phenyl stehen.
Besonders hervorzuheben sind von den letztgenannten Isoindolinpigmenten
aus (V) und (VI) solche, bei denen in (VI) R für gegebenenfalls durch
Fluor, Chlor, Brom, Methyl und/oder Methoxy substituiertes N-Phenylcarbamoyl,
vorzugsweise für Carbamoyl, N-Methy1carbamoyl, N-Phenylcarbamoyl oder für
durch Chlor und/oder Methyl substituiertes N-Phenylcarbamoyl steht.
Der Anteil von (b) beträgt, bezogen auf (a), 2 bis 50 Gew.%. Pigmente mit
maximalen Eigenschaften, wie Farbstärke und Echtheiten liegen vor, wenn diese 5 bis 15 Gew.% (b), bezogen auf (a), enthalten.
Die neuen farbstarken Isoindolinpigmente (Pigmentformen) werden durch
gemeinsames Mahlen von (a) und (b) und anschließender Wärmebehandlung des Mahlgutes in einer organischen Flüssigkeit oder in einem Gemisch aus organischer
Flüssigkeit und Wasser erhalten.
Das Gemisch aus (a) und (b) wird im trockenen Zustand gemahlen, bis die
Primärteilchengröße unterhalb 0,2 um, vorzugsweise von ^ 0,1 um, liegt.
Das Mahlgut liegt in Form von 2 bis > 200 pm großen Agglomeraten vor, die aus den Primärteilchen aufgebaut sind.
Das Mahlen kann auch in Gegenwart von festen Mahlhilfsmitteln, wie anorganischen
oder organischen Salzen, z.B. Steinsalz, Natriumsulfat, Calciumchlorid, Kaliumchlorid, Natriumacetat, Natriumbenzoat und Alkalimetallsalzen
der Phthalsäure erfolgen. Vorzugsweise wird jedoch in Abwesenheit von Mahlhilfsmitteln gemahlen.
Das Mahlen kann in üblichen auf dem Pigmentgebiet zum Feinmahlen verwendeten
Zerkleinerungsapparaten erfolgen. Bevorzugt sind für eine technisehe
Durchführung Schwingmühlen und Kugelmühlen; für kleine Ansätze kommen auch Planetenkugelmühlen in Betracht.
Beim Mahlen erhält man ein grüngelbes bis gelbes Mahlgut, das aus 2 bis
) 200 um. großen aus den Primärteilchen aufgebauten Agglomeraten besteht.
Im Röntgenspektrum des Mahlgutes sind die im Spektrum der Ausgangspigmente I und II stark ausgeprägten Reflexe verschmiert und die Halbwertsbreiten
der Reflexbanden in der Regel verdoppelt.
BASF Aktiengesellschaft "· 8 -' "" "" O.Z. 0050/36663
Das erhaltene Mahlgut wird dann in einer organischen Flüssigkeit oder
einem Gemisch aus organischer Flüssigkeit und Wasser einer Temperaturbehandlung unterzogen.
Als organische Flüssigkeiten kommen aliphatische und cycloaliphatische
Alkohole, Ester, aliphatische Carbonsäuren, aliphatische Carbonsäureamide, Lactame, Ether, Ketone, Phenole oder Gemische davon in Betracht.
Vorteilhafterweise verwendet man Phenole oder Carbonsäureamide von C^-
bis C^-Alkansäuren, insbesondere deren Bis-N,N-C j_- bis Cg-alkylamide wie
Ν,Ν-Dimethylformamid, Ν,Ν-Diethylformamid, Ν,Ν-Dipropylformamid, N,N-Di-
methylacetamid, Ν,Ν-Diethylacetamid, Ν,Ν-Dipropylacetamid, N,N-Dimethylpropionamid,
Ν,Ν-Diethylpropionamid und N-Methylpyrrolidon als Lactam
oder Gemische davon.
15
15
Dabei können auch Gemische dieser Amide mit Wasser verwendet werden.
Als organische Flüssigkeiten haben sich die Phenole als besonders vorteilhaft
erwiesen.
20
20
Als Phenole sind außer dem nicht weiter substituierten Phenol, die Alkylphenole
und die Chlorphenole wie die Kresole, die Xylenole und die Chlorphenole zu nennen.
Als organische Flüssigkeit ist Phenol besonders bevorzugt.
Die Menge an Flüssigkeit ist nicht kritisch, wenn das Gemisch durchmischbar
ist. Aus wirtschaftlichen Gründen wird man die Menge an organischer Flüssigkeit so gering wie möglich halten. In der Regel werden für die
Temperaturbehandlung die 6- bis 20-, vorzugsweise die 8- bis 15-fache Gewichtsmenge, bezogen auf das Mahlgut, an der organischen Flüssigkeit
angewendet.
Das Mahlgut wird in der organischen Flüssigkeit zweckmäßigerweise auf
Temperaturen von 50 bis 2000C erwärmt und bei diesen Temperaturen gehalten.
Die Formierung ist nach 1 bis 20 Stunden beendet.
Besonders farbstarke und in einigen Fällen auch lasierende Pigmente auf
der Basis von (III) erhält man durch 5- bis lOstündiges Erwärmen auf Temperaturen
von 80 bis 1200C.
Besonders farbstarke und deckende Pigmente auf der Basis von (V) erhält
man durch 5- bis 15-stündiges Erwärmen auf 150 bis 200°C.
BASF Aktiengesellschaft ·~-9 —- * ο.Z. 0050/36663
Die neuen Pigmentformen werden in üblicher Weise aus dem Behandlungsgemisch
isoliert, z.B. durch Filtrieren und Waschen.
Im Falle von Flüssigkeiten, die oberhalb Raumtemperatur fest sind, wird
das Behandlungsgemisch vorteilhafterweise mit einem mit Wasser mischbaren Lösungsmittel wie Methanol, Ethanol, Isopropanol oder Aceton verdünnt und
dann das Pigment isoliert.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung weiter erläutern. Die genannten
Teile beziehen sich auf das Gewicht.
a) 47,5 Teile Pigment der Formel (III) R1 = H (hergestellt nach
DE-AS 27 57 982, Beispiel 3) und 2,5 Teile Pigment der Formel (IV)
mit R5 = -CH3 und R3 = H (hergestellt nach DE-AS 29 14 086, Beispiel
1) werden in einer Planetenkugelmühle (Mahlkörper: 20 Achatkugeln von 1 cm und 20 Achatkugeln von 2 cm Durchmesser) 4 Stunden
gemahlen.
b) Das stark verdichtete, grüngelbe Mahlgut, das aus Agglomeraten von
Primärteilchen von <0,l μιη besteht, wird in 500 Teile Phenol eingetragen,
auf HO0C erwärmt und 10 Stunden bei HO0C gehalten. Nach
dem Abkühlen auf 70"C wird mit 100 Teilen Methanol verdünnt und das
Pigment filtriert, mit Methanol gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 47 Teile Pigment, das im Vergleich zu dem der DE-AS 27 57 982, Beispiel
3, oder im Vergleich zu dem in gleicher Weise behandelten reinen Pigment (III) mit R = H in Einbrennlacken viel farbstärkere
und deckende Färbungen liefert.
Man verfährt wie in Beispiel 1 a) und b), verwendet jedoch 45 Teile der
Verbindung der Formel (III) mit R=H und 5 Teile der Verbindung der Formel (IV) mit R5 = -CH3 und R3 = H.
Ausbeute: 47 Teile Pigment, das im Vergleich zu dem der DE-AS 27 57 982,
Beispiel 3, oder im Vergleich zu dem in gleicher Weise behandelten reinen Pigment der Formel (III) in Einbrennlacken viel farbstärkere und deckendere
Färbungen liefert.
BASF Aktiengesellschaft -''^ O.Z. 0050/36663
Man verfährt wie in Beispiel 2, verwendet jedoch 45 Teile der Verbindung
der Formel (III) mit R1 = H und als (b) 5 Teile der Verbindung (IV) mit
R5 « H und R3 - -CH3. Das Mahlgut wird 2 Stunden bei 105*C und 4 Stunden
bei 110*C gerührt.
Man erhält 47 Teile Pigment, das im Vergleich zu dem der DE-AS 27 57 982,
Beispiel 3, oder im Vergleich zu dem in gleicher Weise behandelten reinen Pigment (III) mit R = H in Einbrennlacken viel farbstärkere Färbungen
liefert. Das erhaltene Pigment zeigt ein Röntgenbeugungsdiagramm, das von
dem der Ausgangsverbindungen verschieden ist und das praktisch dem Beugungsdiagramm
der Verbindung (III) mit R = -CH3 entspricht.
Man .verfährt wie in Beispiel 3, verwendet jedoch 30 Teile der Verbindung
(III) mit R1 - H und als (b) 20 Teile der Verbindung (IV) mit R5 - H
und R3 =■ -CH3 und rührt das Mahlgut 2 Stunden bei HO0C und 4 Stunden bei
115'C.
Man erhält 46 Teile Pigment, das im Vergleich zu dem der DE-AS 27 57 982,
Beispiel 3, oder im Vergleich zu dem in gleicher Weise behandelten reinen Pigment (III) mit R = H in Einbrennlacken viel farbstärkere und lasierendere
Färbungen liefert.
Man verfährt wie in Beispiel 2, verwendet jedoch 45 Teile der Verbindung
(III) mit R1 = H und als (b) 5 Teile der Verbindung (IV) mit R5 = H
und R3 = Phenyl und rührt das Mahlgut 8 Stunden bei 105°C.
Man erhält 47 Teile Pigment mit zu den Pigmenten der Beispiele 1 und 2
vergleichbaren Eigenschaften.
35
35
Man verfährt wie in Beispiel 1 a) und b), rührt jedoch das Mahlgut in
500 Teilen Dimethylformamid 10 Stunden bei 140°C. Man erhält ein Pigment
mit vergleichbaren Eigenschaften.
BASF Aktiengesellschaft -■■ O.Z. 0050/36663
Man verfährt wie in Beispiel 4, verwendet jedoch als (a) 30 Teile Verbindung
(III) mit R1 = -CH3 und als (b) 20 Teile der Verbindung (IV) mit
R5 = H und R3 = -CH3 und rührt das Mahlgut 2 Stunden bei 105"C und dann
4 Stunden bei 115eC.
Man erhält 46 Teile Pigment, das im Vergleich zu dem Pigment der DE-AS
29 14 086, Beispiel 1 oder im Vergleich zu dem in gleicher Weise behandelten Pigment (III) mit R » -CH3 im Einbrennlack und in Druckfarben wesentlich
farbstärkere und besonders lasierende Färbungen liefert.
Das erhaltene Pigment weist ein von den Ausgangsverbindungen verschiedenes
Röntgenbeugungsdiagramm auf. Das Beugungsdiagramm entspricht praktisch
dem der Verbindung (III) mit R1 - H.
Ein entsprechendes Pigment mit dem gleichen Beugungsdiagramm erhält man,
wenn als (a) 25 Teile III mit R1 - -CEU und als (b) 25 Teile IV mit
3 5
R = CH3 und R=H verwendet werden.
a) 45 Teile Verbindung (V) (hergestellt nach DE-AS 26 28 409, Beispiel
1) und 5 Teile Verbindung (VI) mit R2 = -CONHCH3 (hergestellt
nach DE-AS 29 14 086, Beispiel 1) werden in einer Planetenkugelmühle (Mahlkörper: 20 Achatkugeln von 1 cm und 20 Achatkugeln von 2 cm
Durchmesser) 4 Stunden gemahlen.
b) Das stark verdichtete, gelbe Mahlgut, das aus Agglomeraten von Primärteilchen
von <0,l μπι besteht, wird in 500 Teile Phenol eingetragen,
auf 170eC erwärmt und 7 Stunden bei 170"C gehalten. Nach dem
Abkühlen auf 700C wird mit 100 Teilen Methanol verdünnt und das Pigment
filtriert, mit Methanol gewaschen und getrocknet. Ausbeute:
47 Teile Pigment, das im Vergleich zu dem der DE-AS 26 28 409, Beispiel
1, oder im Vergleich zu dem in gleicher Weise behandelten reinen Pigment (V) in Einbrennlacken viel farbstärkere und deckendere
Färbungen liefert.
BASF Aktiengesellschaft --' "--■-·" " "" O.Z. 0050/36663
Man verfährt wie in Beispiel 8a) und b), verwendet jedoch 40 Teile der
dort a
-CONH2
-CONH2
dort angegebenen Verbindung (V) und 10 Teile der Verbindung (VI) mit R2
Ausbeute: 47 Teile Pigment, das im Vergleich zu dem der DE-AS 26 28 409,
Beispiel 1 oder im Vergleich zu dem in gleicher Weise behandelten reinen Pigment (V) in Einbrennlacken viel farbstärkere und deckendere Färbungen
liefert.
Man verfährt wie in Beispiel 8, verwendet jedoch 35 Teile der Verbindung
(V) und als (b) 15 Teile der Verbindung (VI) mit R2 - -CONHCH3. Das
Mahlgut wird 1 Stunde bei H0eC und 6 Stunden bei 120eC gerührt.
Man erhält 47 Teile Pigment, das im Vergleich zu dem der DE-AS 26 28 409,
Beispiel 1, oder im Vergleich zu dem in gleicher Weise behandelten reinen Pigment (V) in Einbrennlacken viel farbstärkere und deckendere Färbungen
liefert.
Man verfährt wie in Beispiel 8, verwendet jedoch als (a) 45 Teile der
Verbindung (V) und als (b) 5 Teile der Verbindung (VI) mit R2 = und rührt das Mahlgut 10 Stunden bei 170°C.
Man erhält 46 Teile Pigment, das im Vergleich zu dem der DE-AS 26 28 409,
Beispiel 1, oder im Vergleich zu dem in gleicher Weise behandelten reinen Pigment (V) in Einbrennlacken viel farbstärkere und deckendere Färbungen
liefert.
Beispiele 12 bis 29
35
35
Man verfährt entsprechend Beispiel 11, verwendet jedoch als (b) je
2 5 Teile der Isoindolinverbindung der Formel VI, in der R die in der
Tabelle angegebenee Bedeutung hat. Es resultieren Pigmente, die in Lacken
sehr farbstarke und deckende rotstichiggelbe Färbungen liefern. 40
BASF Aktiengesellschaft
-»■
Ο.Ζ. 0050/36663
12 OH
13
Cl
14 OH
15
16
-C-N-(Z \
17 OH
* CH,
18
OH, -C-NV M-OCH,
19 OH
1CH3
20
BASF Aktiengesellschaft
ti
O.Z. 0050/36663
21
O E -C-N
22
23
24
25
26
27
O H
C-N
CO2CB3
O E C-N
O H C-N
M-NHCOCB3
O H -C-N-V-
O B -C-N-V-*
C0NB„
0 B
PCB
28
29
BASF Aktiengesellschaft —+5—- O.Z. 0050/36663
Anwendungsbeispiel 1
Lack
10 Teile des nach Beispiel 8 erhaltenen Pigmentes und 95 Teile Einbrennlackmischung,
die 70 % Kokosalkydharz (60 %ig in Xylol gelöst) und 30 %
Melamiriharz (ungefähr 55 %ig gelöst in Butanol/Xylol) enthält, werden in
einem Attritor angerieben. Nach dem Auftragen und einer Einbrennzeit von
30 Minuten bei 120eC werden rotstichig gelbe Volltonlackierungen mit
guter Licht- und Uberspritzechtheit erhalten. Durch Zumischen von Titandioxid
werden rotstichig gelbe Weißaufhellungen erzielt.
Verwendet man die nach den Beispielen 9 bis 29 erhaltenen Pigmente, so
werden Lackierungen mit ähnlichen Eigenschaften erhalten.
Anwendungsbeispiel 2
Kunststoff
0,5 Teile des Pigmentes aus Beispiel 8 werden auf 100 Teile Polystyrolgranulat
(Standard-Marke) aufgetrommelt. Das angefärbte Granulat wird
durch Extrudieren homogenisiert (190 bis 195°G). Man erhält rotstichig gelbe Extrudate, deren Färbung gute Lichtechtheit aufweist.
Verwendet man eine Mischung aus 0,5 Teilen Farbstoff und 1 Teil Titandioxid,
so erhält man deckende, rotstichig gelbe Färbungen. 25
Verwendet man die nach den Beispielen 9 bis 29 erhaltenen Pigmente, so
erhält man ebenfalls rotstichig gelbe Färbungen, welche gute Echtheiten aufweisen.
Anwendungsbeispiel 3
Druckfarbe
8 Teile des nach Beispiel 8 erhaltenen Pigmentes, 40 Teile eines mit
Phenol/Formaldehyd modifizierten Collophoniumharzes und 55 bis 65 Teile Toluol werden in einem Dispergieraggregat innig vermischt. Man erhält
eine gelbe Toluol-Tiefdruckfarbe. Die mit dieser Farbe erhaltenen Drucke
weisen gute Lichtechtheiten auf. Ähnliche Ergebnisse werden erhalten, wenn anstelle des nach Beispiel 8 erhaltenen Pigmentes, die der Beispiele
9 bis 29 verwendet werden.
BASF Aktiengesellschaft ~ * " ο.Ζ. 0050/36663
Anwendungsbeispiel 4
Lack
10 Teile des nach Beispiel 1 erhaltenen Pigmentes und 95 Teile Einbrennlackmischung,
die 70 % Kokosalkydharz (60 %ig in Xylol gelöst) und 30 % Melaminharz (ungefähr 55 %ig gelöst in Butanol/Xylol) enthält, werden in
einem Attritor angerieben. Nach dem Auftragen und einer Einbrennzeit von 30 Minuten bei 120QC werden grünstichig gelbe Volltonlackierungen mit
guter Licht- und Überspritzechtheit erhalten. Durc]^ Zumischen von Titandioxid
werden grünstichig gelbe Weißaufhellungen erzielt.
Verwendet man die nach den Beispielen 2 bis 7 erhaltenen Pigmente, so
werden Lackierungen mit ähnlichen Eigenschaften erhalten.
Anwendungsbeispiel 5
Kunststoff
0,5 Teile des Pigmentes aus Beispiel 1 werden auf 100 Teile Polystyrolgranulat
(Standard-Marke) aufgetrommelt. Das angefärbte Granulat wird
durch Extrudieren homogenisiert (190 bis 1950C). Man erhält grünstichig
gelbe Extrudate, deren Färbung gute Lichtechtheit aufweist.
Verwendet man eine Mischung aus 0,5 Teilen Farbstoff und 1 Teil Titandioxid,
so erhält man deckende, grünstichig gelbe Färbungen. 25
Verwendet man die nach den Beispielen 2 bis 7 erhaltenen Pigmente, so
erhält man ebenfalls grünstichig gelbe Färbungen, welche gute Echtheiten aufweisen.
Anwendungsbeispiel 6
Druckfarbe
8 Teile des nach Beispiel 7 erhaltenen Pigmentes, 40 Teile eines mit
Phenol/Formaldehyd modifizierten Collophoniumharzes und 55 bis 65 Teile Toluol werden in einem Dispergieraggregat innig vermischt. Man erhält
eine gelbe Toluol-Tiefdruckfarbe. Die mit dieser Farbe erhaltenen Drucke
wöisen bei hoher Lasur gute Lichtechtheiten auf. Ähnliche Ergebnisse
werden erhalten, wenn anstelle des nach Beispiel 1 erhaltenen Pigmentes, die der Beispiele 1 bis 6 verwendet werden.
Claims (12)
1. Farbstarke Isoindolinpigmente, enthaltend
05 (a) eine Verbindung der Formel
(D,
in der X für
oder
0 und
R für Wasserstoff oder Methyl stehen, und
ι»'
b) 2 bis 50 Gew.%, bezogen auf (a), mindestens einer Isoindolinverbindung
der Formel
304/83 Noe/St 29.07.1983
BASF Aktiengesellschaft —-2—- O.Z. 0050/36663
in der
R2 für -CN, -CONH-R^, 2-Chinazolonyl, 2-Chinoxazolonyl oder
2-BenzimidazoIyI,
R für Wasserstoff, C1- bis C^-Alkyl oder für gegebenenfalls
durch Chlor, Brom, Methyl, Ethyl, Methoxy oder Ethoxy substituiertes
Phenyl und
4
R für Wasserstoff, C1" bis C^-Alkyl oder Phenyl stehen und wobei der Phenylrest R und/oder die für R genannten
R für Wasserstoff, C1" bis C^-Alkyl oder Phenyl stehen und wobei der Phenylrest R und/oder die für R genannten
heterocyclischen Reste gegebenenfalls durch Chlor, Fluor, Brom, Carbamoyl, N-C1- bis C^-Alkylcarbamoyl, N-Phenylcarbamoyl,
C1- bis C^-Alkyl, C1- bis C^-Alkoxy, Benzoylamino,
C-. - bis C^-Alkanoylamino, C1- bis C^-Alkoxycarbonyl oder
Phenoxycarbonyl substituiert sind und wobei, wenn
darf, oder wenn
^CN
3 4
ist, einer der Reste R oder R nicht Wasserstoff sein
ist, einer der Reste R oder R nicht Wasserstoff sein
X =C
CONH-CH3
3
ist, R nicht Wasserstoff sein darf, und die Pigmente durch
ist, R nicht Wasserstoff sein darf, und die Pigmente durch
trockenes Mahlen eines Gemisches aus (I) und (II) bis die Primärteilchen ^3,2μΐΐι sind und anschließendem Erwärmen des
feinteiligen, agglomerierten Mahlgutes in einer organischen
Flüssigkeit oder einem Gemisch aus Wasser und organischer Flüssigkeit erhalten werden.
2. Isoindolinpigmente gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß (a)
eine Isoindolinverbindung der Formel
BASF Aktiengesellschaft ~-3— O.Z. OO5Ö/36663
Il
Γ^Π— N
"Ί (HD,
NC CONH-R
in der R für Wasserstoff oder Methyl steht, und (b) eine Isoindolinverbindung
der Formel
I' Il NH
(IV)
3 CONH-R3
ist, in der
3
3
R für Wasserstoff-, C^- bis C^-Alkyl oder für gegebenenfalls durch
Chlor, Brom, Methyl, Ethyl, Methoxy oder Ethoxy substituiertes Phenyl
und
R für Wasserstoff oder C1- bis C^-Alkyl stehen,
1 3 5
wobei wenn R Wasserstoff ist, darf R oder R nicht Wasserstoff sein
1 3
oder wenn R Methyl ist, darf R nicht Wasserstoff sein.
3. Isoindolinpigment gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
R für Wasserstoff oder Methyl und R für Methyl, Ethyl oder Phenyl
5 3 5
und R für Methyl oder Ethyl stehen, wobei einer der Reste R oder R
auch Wasserstoff sein kann und für den Fall, daß R für Methyl steht,
R nicht Wasserstoff sein darf.
4. Isoindolinpigment gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
1 3 5
R für Wasserstoff, einer der Reste R oder R für Wasserstoff und
der andere für Ethyl oder vorzugsweise für Methyl stehen.
BASF Aktiengesellschaft
O.Z. 0050/36663
5. Isoindolinpigment gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
1 3
R für Methyl, R für Ethyl, Phenyl oder vorzugsweise für Methyl und
R^ für Wasserstoff stehen.
6. Isoindolinpigmente gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß (a)
eine Isoindolinverbindung der Formel
(V)
und (b) eine Isoindolinverbindung der Formel
NC
(VI)
30 ist, in der
R2 für -CN, -COM-R4, 2-Chinazolonyl, 2-Chinoxazolonyl oder 2-Benz-
imidazolyl und
R für Wasserstoff, C1- bis C^-Alkyl oder Phenyl stehen, wobei der
/O
Phenylrest R und/oder die für R genannten heterocyclischen Reste gegebenenfalls durch Fluor, Chlor, Brom, Carbamoyl, N-Cj- bis
C^-Alkylcarbamoyl, N-Phenylcarbamoyl, C^- bis C^-Alkyl, C-^- bis
C.-Alkoxy, Benzoylamino, C^- bis C^-Alkanoylamino, C^- bis C^-Alkoxycarbonyl
oder Phenoxycarbonyl substituiert sind.
BASF Aktiengesellschaft
O.Z. 0050/36663
7. Isoindolinpigment gemäß Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß
R2 für -CONH-R6 oder 2-Chinazolonyl und R für Wasserstoff, C1- bis
C^-Alkyl oder für gegebenenfalls durch Fluor, Chlor, Brom, Methyl,
Ethyl, Methoxy, Ethoxy, Carbomethoxy, Acetylamino, Carbamoyl oder Benzoylamino substituiertes Phenyl stehen.
8. Isoindolinpigment gemäß Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß
R für Carbamoyl, N-Methylcarbamoyl oder gegebenenfalls durch Fluor,
Chlor, Brom, Methyl und/oder Methoxy substituiertes N-Phenylcarbamoyl
10 steht.
9. Verfahren zur Herstellung von farbstarken Isoindolinpigmenten durch
eine Wärmebehandlung der Rohpigmente, dadurch gekennzeichnet, daß man
ein Gemisch aus
(a) einer Isoindolinverbindung der Formel
in der X für
,CN
=c
oder
und
R für Wasserstoff oder Methyl stehen, und
b) 2 bis 50 Gew.%, bezogen auf (a), mindestens einer Isoindolinverbindung
der Formel
BASF Aktiengesellschaft 6 - O.Z. 0050/36663
L Il \h
(ID,
in der
R für -CN, -CONH-R , 2-Chinazolonyl, 2-Chinoxazolonyl oder
2-Benzimidazolyl,
R für Wasserstoff, C^- bis C^Alkyl oder für gegebenenfalls
durch Chlor, Brom, Methyl, Ethyl, Methoxy oder Ethoxy substituiertes
Phenyl und
R4 für Wasserstoff, C1- bis C7-Alkyl oder Phenyl stehen und
4 2
wobei der Phenylrest R und/oder die für R genannten heterocyclischen
Reste gegebenenfalls durch Chlor, Fluor, Brom, Carbamoyl, N-Ci- bis Ca-Alkylcarbamoyl, N-Phenylcarbamoyl,
C,- bis C--Alkyl, C^- bis C^-Alkoxy, Benzoylamino, C·^- bis
C,-Alkanoylamino, C^- bis C^-Alkoxycarbonyl oder Phenoxycar-
bonyl substituiert sind und wobei, wenn
c»
X =C
CONH2
CONH2
3 4
ist, einer der Reste R oder R nicht Wasserstoff sein
ist, einer der Reste R oder R nicht Wasserstoff sein
darf, oder wenn
CN
X =C
^CONH-CH3
ist, R nicht Wasserstoff sein darf, trocken mahlt bis die Primärteilchen eine Größe νοη;£0,2μΐη aufweisen, und das
Mahlgut, das aus den Primärteilchen aufgebauten Agglomeraten von 2 bis^200pm besteht, in einer organischen Flüssig-
BASF Aktiengesellschaft - · O.Z. 0050/36663
keit oder einem Gemisch aus organischer Flüssigkeit und Wasser auf Temperaturen von 50 bis 200*C erwärmt und das
Pigment isoliert.
05
10. Verfahren gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man als organische
Flüssigkeit NjN-BiS-C1- bis -C^-alkylamide von C1" bis C^-
-Alkansäuren, N-Methylpyrrolidon oder Phenole verwendet.
11. Verfahren gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man als orga-10
nische Flüssigkeit Phenol verwendet.
12. Verwendung der Pigmente gemäß den Ansprüchen 1 bis 8 zum Pigmentieren
von Lacken oder Druckfarben oder zum Färben von Kunststoffen in der Schmelze.
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