DE3319729C2 - Kolbenringanordnung für Hydraulikanwendungen, insbesondere für sehr hohe Betriebsdrücke - Google Patents
Kolbenringanordnung für Hydraulikanwendungen, insbesondere für sehr hohe BetriebsdrückeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kolbenringanordnung
insbesondere für sehr hohe Betriebsdrücke, für einen starr
mit seiner zugeordneten Kolbenstange verbundenen Kolben,
der während seiner Hubbewegung in einem Zylinder um einen
kleinen Winkel relativ zur Mittelachse des Zylinders
kippbar ist, wobei der Kolben mit einer Umfangsnut zur
Aufnahme der Kolbenringanordnung versehen ist, welche aus
mindestens zwei ringförmigen und radial geschlitzten
Scheiben aus Metall, vorzugsweise Stahl, besteht.
Bei bekannten Kolben wurden die Kolbenringe konisch oder
kugelförmig ausgeführt, um auch eine Dichtwirkung zu
erzielen, wenn der Kolben in seiner Längsachse relativ zur
Mittelachse des Zylinders geneigt ist. In den schwedischen
Patentschriften 190, 707 und 210, 202 sowie der
DE-OS 30 49 290 sind verschiedene Ausführungen von
Kolbenringdichtanordnungen mit kugelförmigen Außenflächen
zum Kontakt mit einer Zylinderwand beschrieben. Beim
Einsatz dieser bekannten Konzepte im Rahmen umfangreicherer
industrieller Massenproduktion hat sich jedoch
herausgestellt, daß die kugelförmigen Kolbenringe in diesem
Zusammenhang einige Unzulänglichkeiten aufweisen.
Zunächst ist die Herstellung kugelförmiger Ringe in der
Massenproduktion verhältnismäßig kostenaufwendig, da
solche Ringe für einen zufriedenstellenden Betrieb eine
sehr sorgfältige Bearbeitung der kugelförmigen Oberfläche
erfordern. Die Bearbeitung umfaßt hauptsächlich Schlei
fen, das jedoch schwierig auszuführen ist, weil Probleme
auftreten, den Ring fest während des Schleifens zu hal
ten. Dies trifft insbesondere für die kleinsten Ringdimen
sionen in den kleinsten Axialkolbenmaschinen zu. Unter
allen Umständen ist jedoch das Schleifen der Ringe zeit
aufwendig und mühsam und daher ein kostenaufwendiges Ver
fahren.
Weiterhin tritt in den bekannten kugelförmigen Kolbenrin
gen eine unvermeidbare Leckage durch den Spalt des radial
geschlitzten Ringes auf. Sicherlich ist der Durchmesser
des Ringes so ausgelegt, daß die tangentiale Ausdehnung
oder die Breite des Spaltes annähernd Null beträgt, wenn
die Längsachse der Kolbenstange und des Kolbens mit der
Mittenachse des Zylinders zusammenfällt, jedoch weitet
sich für wachsenden Kippwinkel der Ringspalt weiter auf,
und zwar deswegen, weil der Ring über die Hälfte seines
Umfanges eine elliptische Form annehmen muß, um gegen die
Zylinderwand abzudichten. Der Ringspalt erreicht eine
größte Breite bei der maximalen Neigung der Längsachse
von Kolben und Kolbenstange gegenüber der Zylindermittel
achse, wobei die Neigung in der Größenordnung von bis zu
4° liegt.
Sicherlich sind die Leckverluste durch den Spalt nicht
allein von entscheidender Bedeutung, jedoch tritt bei den
hohen Drucken, wie sie heutzutage für das Arbeitsfluid in
beispielsweise Axialkolbenmaschinen der beschriebenen Art
verwendet werden und die bis zu 300 bis 400 bar, mög
licherweise in nicht zu ferner Zukunft sogar erhöht auf
500 bis 700 bar, betragen können, das Problem auf, daß
derartige Leckage durch den Spalt bewirkt, daß aufgrund
der sehr hohen Flußgeschwindigkeit des hindurch leckenden
Fluids Erosionsschäden auftreten. Derartige Erosionsschä
den treffen hauptsächlich die Zylinderwände, aber auch an
den Kolben treten diese Schäden auf. Auch bedingt die
schon beschriebene Tatsache, daß der Ring während seiner
Hin- und Herbewegung in den Zylinder über die Hälfte
seines Umfanges zumindest zweimal pro Umlauf der Zylinder
trommel einen elliptischen Querschnitt annehmen muß, das
Auftreten von Biegebeanspruchungen, die wiederum Er
müdungsbruch des Ringes bewirken können.
Bei vollständig paralleler oder translatorischer Bewegung
der Kolbenstange im Zylinder, d. h. ohne Auftreten einer
Neigung des Kolbens, ist für Anwendungen bei verhältnis
mäßig geringen Drucken eine Kolbenringanordnung aus mehre
ren gleichen zylindrischen Ringen in der deutschen Patent
schrift 24 40 037 beschrieben. Sollte versucht werden,
derartige Kolbenringanordnungen bei sphärischen Kolben,
d. h. kippbaren Kolben, anzuwenden, müssen dieselben be
stimmten Unzuträglichkeiten in Betracht gezogen werden
bezüglich der Breitenänderung der Ringspalte und der hier
durch verursachten Lecks und der Anfälligkeit gegenüber
Erosion wie bei sphärischen Kolbenringen.
Daher haben der Ringspalt und seine Breitenänderung einen
großen Einfluß auf den zufriedenstellenden und störungs
freien Betrieb, und es wurde deswegen als wichtig ange
sehen zu untersuchen, ob eine andere Ringstruktur ent
wickelt werden könnte, die besser und verläßlicher arbei
ten könnte als der kugelförmige Kolbenring, jedoch vor
zugsweise noch einfacher und kostengünstiger herstellbar
sein sollte als die vorbekannten.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine
Kolbenringanordnung der eingangs genannten Art zu schaffen,
die besonders zuverlässig arbeitet und gleichzeitig
kostengünstig herstellbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe mit der eingangs genannten
Kolbenringanordnung dadurch, daß die geschlitzten Scheiben
jeweils eine zylindrische äußere Umfangsfläche aufweisen
und eine solche Dicke haben, daß ihre Schlitzbreite im
wesentlichen Null für einen mittleren Wert des
Kippwinkels α zwischen einer Längsachse des Kolbens (1) und
der Mittelachse des Zylinders (3) beträgt und die
Umfangsnut (4) eine für eine freie relative Gleitbewegung
zwischen den Scheiben (5) erforderliche Tiefe aufweist.
Mit der erfindungsgemäßen Anordnung wird nunmehr er
reicht, daß die Scheiben aufgrund ihrer ausgewählten
Dicke mit der Zylinderwand auf eine andere und vorteil
haftere Art der Bewegung des Ringspalts zusammenwirken
als bei kugeligen Kolbenringen, wie nachfolgend näher
ausgeführt wird. Zugleich wird jedoch auch erreicht, daß
derartige Scheiben in einer außerordentlich einfachen und
kostengünstigen Weise hergestellt werden können, nämlich
durch einen einfachen Stanzvorgang aus einem Metallblech,
das die erforderlichen Eigenschaften aufweist.
Die Erfindung wird nachstehend näher anhand eines zeichne
risch dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert, aus
dem weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungs
gemäßen Kolbenringanordnung in beispielsweise
einer Axialkolbenmaschine und
Fig. 2 den Zusammenhang zwischen der Spaltbreite eines
kugelförmigen Kolbenringes und einer zylindrischen
Scheibe gemäß der Erfindung, jeweils in Abhängig
keit von der Neigung des Kolbens in der Zylinder
bohrung.
In Fig. 1 ist ein schematischer Längsschnitt eines Kol
bens 1 gezeigt, der starr mit einer zugeordneten Kolben
stange 2 verbunden und hin und zurück in einem umgebenden
Zylinder 3 bewegbar ist. Während ihrer Bewegung ist die
aus Kolben 1 und Kolbenstange 2 bestehende Einheit mit
ihrer Längsachse um einen kleinen Winkel α gegenüber der
Mittenachse des Zylinders 3 geneigt. Der Winkel α be
trägt in Axialkolbenmaschinen der vorliegenden Art bis zu
etwa 3 bis 4°.
Zur Abdichtung zwischen Kolben 1 und der Wand des Zylin
ders 3 ist der Kolben mit einer Umfangsnut 4 versehen,
die im allgemeinen in oder benachbart einer Transversal
ebene durch das Zentrum M des kugelförmigen Kolbens ange
ordnet ist und in der sich eine Kolbenringanordnung gemäß
der Erfindung befindet. Die Kolbenringanordnung besteht
aus zwei oder mehreren, im vorliegenden Fall dreien,
ringförmigen radial geschlitzten Scheiben 5, die eine
zylindrische äußere Umfangsfläche aufweisen. Wegen ihrer
zylindrischen äußeren Umfangsfläche sind die Scheiben 5,
die als Kolbenringe arbeiten, einfach herzustellen, was
z. B. durch Ausstanzen aus Stahlblech mit geeigneter Dicke
und den erforderlichen Materialeigenschaften geschehen
kann. Im allgemeinen wird keine bestimmte Feinbearbeitung
erforderlich sein, falls erforderlich, können jedoch die
Kanten der Scheiben ausgekehlt werden.
Im Gegensatz zu den vorbekannten kugeligen Kolbenringen,
die so dimensioniert sind, daß ihre Spaltbreite minimal
und im wesentlichen gleich Null ist, wenn die Längsachse
des Kolbens mit der Mittenachse des Zylinders zusammen
fällt, und die in den Zylinder mit einer eingebauten
radial nach außen gerichteten Vorspannung eingebaut wer
den, sind die geschlitzten Scheiben 5 gemäß der Erfindung
so dimensioniert, daß sie eine Spaltbreite oder Schlitz
weite aufweisen, die im wesentlichen Null bei einem
Zwischenwert des Winkels zwischen der Längsachse des
Kolbens und der Mittelachse des Zylinders beträgt. Der
Spalt vergrößert sich zu jeder Seite des Wertes des
Winkels α in der Weise, daß die Schlitzbreite offensicht
lich größer sowohl bei α = 0 und bei αmax ist, d. h.
für die maximale Neigung des Kolbens 1 relativ zum Zylin
der 3, die einem maximalen Winkel von etwa 4° oder mehr
entspricht, aber vorzugsweise bei jetzt verwendeten Ma
schinen 3° beträgt. Daher werden die erfindungsgemäßen
Scheiben während der Bewegung des Kolbens durch radial
nach innen gerichtete Kräfte von der Zylinderwand zur
Schlitzbreite Null zusammengepreßt.
Die beschriebenen Beziehungen werden anhand des Diagramms
der Fig. 2 verdeutlicht, in dem die Änderungen der
Schlitzbreite oder Spaltbreite in Promille des Zylinder
durchmessers DCYL für unterschiedliche Dicken des Rings
oder der Scheibe 5, ausgedrückt in Prozent des Zylinder
durchmessers DCYL dargestellt sind als Funktion des Nei
gungswinkels α des Kolbens in den Zylinder 3. Aus der
Figur wird ebenfalls deutlich, daß für eine Ringstärke T
von 2,5% von DCYL der vorteilhafteste Fall erhalten
wird, in dem die Schlitzbreite sowohl bei αmax und bei
α = 0 denselben Wert aufweist und 0 bei α/2 beträgt.
Zum Vergleich sind in das Diagramm entsprechende Kurven
für einen kugelförmigen und einen konischen Kolbenring,
bezeichnet durch S bzw. C, aufgenommen.
Bei einer numerisch geringeren Schlitzbreite und daher
verringerter schädlicher Leckage des Hydraulikfluids be
deutet dies jedoch auch, daß die Biegeamplitude, die
proportional zur Änderung der Spaltbreite ist, bei einem
zylindrischen Ring auf etwa die Hälfte des Wertes bei
einem kugelförmigen Kolbenring und auf sogar 1/4 des
Wertes bei einem konischen Kolbenring verringert werden
kann.
Die erfindungsgemäße Kolbenringanordnung mit zwei oder
mehr Scheiben 5 weist darüber hinaus noch weitere Vor
teile im Betrieb auf. Die Anordnung von zwei oder mehr
axial gegenseitig benachbarten geschlitzten Scheiben
bedingt, daß entsprechend mehrere axiale Hindernisse für
das Hindurchtreten des Hydraulikfluids aufgebaut werden,
und eine derartige Behinderung hat eine sehr große Wir
kung bezüglich der Verringerung der hohen Flußgeschwindig
keiten, wie sie sonst bei starkem Druckgefälle auftreten
würden. Es ist selbstverständlich darüber hinaus noch ein
weiterer Vorteil, daß mögliche Oberflächenunebenheiten
der Zylinderwandung einfacher durch mehrere scheiben
artige Kolbenringe gemäß der Erfindung überbrückt werden.
Eine derartige Kolbenringanordnung arbeitet ebenfalls zu
friedenstellend während einer Saugstufe der Maschine,
wenn diese als Pumpe arbeitet, was ebenfalls einen Unter
schied gegenüber einem kugelförmigen Kolbenring darstellt.
Als Dimensionierungsbeispiele für einen Kolbendurchmesser
von 19 mm kann eine Kolbenringnut mit einer Breite von
2,1 mm für einen kugelförmigen Kolbenring angeführt wer
den. Der sphärische Kolbenring, der zunächst für diese
Nut vorgesehen würde, sollte eine Dicke von 2,0 mm aufwei
sen, jedoch kann gemäß der folgenden Erfindung eine Anord
nung von vier Kolbenringen verwendet werden, die aus
Stahlblech von einer Dicke von 0,5 mm ausgestanzt wurden,
so daß beim Übereinanderlegen dieser vier Ringe die
gleiche Gesamtstärke erhalten wird wie für einen kugelför
migen Ring. Bei einer Anzahl von vier scheibenartigen
Ringen 5 haben die Ringspalte nur noch einen vernach
lässigbaren Einfluß auf die Leckrate. Für einen zufrieden
stellenden Betrieb der Kolbenringanordnung ist es nur
erforderlich, daß ein genügender Abstand zwischen der
inneren Kantenoberflächen der Ringe 5 und der Unterseite
der Ringnut 4 besteht, so daß die Ringe sich frei bewegen
oder gegeneinander in dieser Nut gleiten können, um immer
in Kontakt mit der Zylinderwand während der Kippungen des
Kolbens 1 zu bleiben. Diese gegenseitige Gleitbewegung
zwischen den scheibenartigen Ringen für eine zufrieden
stellende Dichtung hat sich als einfach erreichbar erwie
sen, da die Scheiben eine sehr glatte Oberfläche aufwei
sen und sich gut geschmiert durch das Hydraulikfluid
bewegen. Die Ringe können konzentrisch, jedoch auch,
falls erwünscht, exzentrisch sein.
Claims (2)
1. Kolbenringanordnung insbesondere für sehr hohe
Betriebsdrücke, für einen starr mit seiner
zugeordneten Kolbenstange verbundenen Kolben, der
während seiner Hubbewegung in einem Zylinder um einen
kleinen Winkel relativ zur Mittelachse des Zylinders
kippbar ist, wobei der Kolben mit einer Umfangsnut
zur Aufnahme der Kolben-Ringanordnung versehen ist,
welche aus mindestens zwei ringförmigen und radial
geschlitzten Scheiben aus Metall, vorzugsweise Stahl
besteht, dadurch gekenn
zeichnet, daß
- - die geschlitzten Scheiben (5) jeweils eine zylindrische äußere Umfangsfläche aufweisen und eine solche Dicke haben, daß ihre Schlitzbreite im wesentlichen Null für einen mittleren Wert des Kippwinkels α zwischen der Längsache des Kolbens (1) und der Mittelachse des Zylinders (3) beträgt und
- - die Umfangsnut (4) eine für eine freie relative Gleitbewegung zwischen den Scheiben (5) erforderliche Tiefe aufweist.
2. Kolbenringanordnung gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dicke jeder Scheibe (5) etwa 2,5% des
Durchmessers des Zylinders (3) beträgt.
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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Free format text: DER ANMELDER LAUTET RICHTIG VOLVO FLYGMOTOR AB, TROLLHAETTAN, SE |
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