DE3243411A1 - Pneumatische zentralverriegelungsanlage fuer die tueren, klappen oder dergleichen eines kraftfahrzeuges - Google Patents
Pneumatische zentralverriegelungsanlage fuer die tueren, klappen oder dergleichen eines kraftfahrzeugesInfo
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Description
Daimler-Benz Aktiengesellschaft Daim 13 173/4
Stuttgart EPT pö-gro
18. Nov. 1982
Pneumatische Zentralverriegelungsanlage für die
Türen, Klappen oder dergleichen eines Kraftfahrzeuges
Die Erfindung betrifft eine pneumatische Zentralverriegelungsanlage
für die Türen, Klappen oder dergleichen eines Kraftfahrzeuges nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, wie
sie beispielsweise aus der DE-OS 27 15 136 als bekannt
hervorgeht.
Ein besonders hervorzuhebendes Merkmal dieser in verschiedenen Veröffentlichungen behandelten pneumatischen Zentralverriegelungsanlage
ist, daß die Arbeitsluft zur Ausführung einer Riegelungsoperation bedarfsweise von einer
elektrisch antreibbaren Pumpe erzeugt wird, die ihererseits ihre Antriebserorgie aus der im Fahrzeug mitgeführten
Batterie erhält. Daneben gibt es auch andere Zentralverriegelungsanlagen,
die mit einem dauernd gespeicherten am Saugrohr der Brennkraftmaschine abgenommenen Vakuum-
•30 arbeiten, bei denen an den pneumatischen Arbeitselementen
das Vakuum auf einer Seite des Membrankolbens andauernd ansteht. Die Vorteile der zuerst erwähnten impulsweise
arbeitenden Zentralverriegelungsanlagen gegenüber den anderen
besteht darin, daß sogenannte Bi-Druckpumpen verwendet werden können, die wechselweise Überdruck oder
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Unterdruck erzeugen können. Dadurch brauchen die pneumatischen
Arbeitselemente trotz einer Reversiermöglichkeit nur einseitig beaufschlagt zu werden, was das
pneumatische Leitungssystem wesentlich vereinfacht. Im übrigen sind wesentlich geringere Anforderungen hinsichtlieh
Dichtheit des Leitungssystems zu erfüllen. Diese Vorteile überwiegen den Nachteil, daß eine gesonderte
Luftpumpe vorgesehen werden muß.
Wenn nun schon eine Luftpumpe im Fahrzeug installiert ist, die die meiste Zeit ohnehin stillsteht, so liegt
es nahe, diese Luftpumpe auch zur Speisung anderer Verbraucher pneumatischer Energie mit heranzuziehen. Als
solche Verbraucher kommen beispielsweise die Klappensteuerung in Klimaanlagen, eine selbsttätige Leucht-Weitenregulierung
für die Scheinwerfer oder der Blähkörper in einer orthopädischen Rückenlehne in Frage,
bei dem individuell der Blähzustand einreguliert "warden kann. Derartige Verbraucher benötigen zwar ständig etwas
pneumatische Energie, die von der Luftpumpe für die Zentralverriegelungsanlage ohne weiteres aufgebracht
werden kann; andererseits darf durch ein Zuschalten derartiger Verbraucher die Funktion der Zentralverriegelungsanlage
keinesfalls beeinträchtigt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, die zugrundegelegten pneumatische Zentralverriegelungsanlage dahingehend auszugestalten,
daß weitere Verbraucher pneumatischer Energie beeinträchtigungsfrei zuschaltbar sind.
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—> ΛΓ»
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß auf mehrerlei Weise
gelöst und zwar zum einen durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1, zum weiteren durch die kennzeichnenden
Merkmale von Anspruch 2 und schließlich durch die kennzeichnenden Teilmerkmale a, b und c von Anspruch
sowie die kennzeichnenden Merkmale d1, und e1 von Anspruch
3·
Zwar sind in Normalstellung einer solcherart ausgestalteten Anlage die weiteren Verbraucher pneumatischer Energie
bevorzugt,und zwar entweder in den Fluidleitungen (Ansprüche 1 oder "}) oder in den entsprechenden elektrischen
Steuerleitungen (Anspruch 2) bevorzugt. Jedoch sichert eine Vorrangsteuerung eine unbedingte Vorrangstellung
der eigentlichen Zentralverriegelungsanlage vor den weiteren Verbrauchern in den kurzen Zeitintervallen,
wenn das Fahrzeug aufgeschlossen oder abgesperrt wird. Während dieser kurzen Zeitspanne müssen die weiteren
Verbraucher, sofern sie dann überhaupt benötigt werden, ausschließlich aus dem Druckspeicher versorgt
werden.
Die Erfindung ist anhand mehrerer in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele nachfolgend noch
kurz erläutert; dabei zeigen:
30
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Figur 1
das Schema eines ersten Ausführungsbeispieles einer Zentralverriegelungsanlage
mit einer einerseits Überdruck und andererseits Unterdruck erzeugenden Luftpumpe, wobei
die veiteren Verbraucher in Normalstellung fluidisch bevorzugt sind;
Figur 2
das Schema eines weiteren Ausführungsbeispieles
einer Zentralverriegelungsanlage mit in unterschiedlicher Drehrichtung antreibbaren
Luftpumpe, die drehrichtungsabhängig Vakuum oder Überdruck erzeugt;
Figur 3
Figur h
ein weiteres Schema mit drehrichtmgsabhängig
Vakuum bzw. Überdruck erzeugender Pumpe und in Normalstellung fluidisch bevorzugter
Zentralverriegelungs-Anlage,jedoch im elektrischen Steuerungsteil bevorzugten
weiteren Verbrauchern und *■
schließlich ein viertes Schema mit einer Druckerzeugung ähnlich wie bei dem nach
Figur 1 und einer Ruhestellungs-Rangfolge der unterschiedlichen Verbraucher wie beim
Schema nach Figur 3·
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Das in Figur 1 dargestellte Schema einer Zentralverriegelungsanlage
enthält eine Luftpumpe 1, die von einem Elektromotor 5 mit gleichbleibender Drehrichtung antreibbar
ist und die an dem einen Anschluß Überdruck und an dem anderen Anschluß Unterdruck erzeugt. Mittels eines
Wechselventils 10 wird die jeweils benötigte Druckart auf die 'Arbeitsleitung 17 der Zentralverriegelungsanlage
geschaltet, die sich zu den pneumatischen Arbeitselementen 3 in den fernbetätigbaren Schlössern 2 verzweigt. Vor der
Verzweigung der Arbeitsleitung 17 ist ein Wechselventil angeordnet, welches den jeweils benötigten Anschluß der
Luftpumpe 1 auf die Arbeitsleitung 17 schaltet und welches
von einem weiteren pneumatischen Umschaltelement 9 befttigt wird, welches ebenfalls von dem in der Arbeitsleitung 17 anstehenden Druck aus betätigt wird. Das pneumatische
Umsehaltelement 9 ist im Zusammengehen mit dem
Arbeitswiderstand des Wechselventils 10 so ausgelegt, daß
es mit Sicherheit erst nach den pneumatischen Arbeitselementen 3 in den Schlössern anspricht, daß also die
Umschaltung des Wechselventils 10 erst dann erfolgt, wenn die gewünschte Riegelungsoperation mit Sicherheit
ausgeführt ist.
Die Stromversorgung für den Pumpenantriebsmotor 5 erfolgt
von der Fahrzeugbatterie 6 aus. In einem Hauptzweig 18 des zum Pumpenantriebsmotor gehörigen Stromkreises
liegen ein erster Schalter 7 und ein zweiter Schalter 8 in Serie, die beide als Wechselschalter aus-
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gebildet sind und in ihren jeweiligen Ruhestellungen
einander entgegengesetzt liegen, so daß die Stromzufuhr unterbrochen ist. Der erste Schalter 7 ist in dem
als zentrale Betätigungsstelle für die Zentralverriegelungsanlage vorgesehene Schloß 2' der Fahrertür angeordnet.
Durch eine. Schlüsselbetätigung dieses Schlosses wird der erste Schalter 7 umgelegt und damit der Hauptzweig
18 geschlossen. Der zweite Schalter 8 wird ebenfalls von den pneumatischen Umsehaltelementen 9 gleichzeitig
mit dem Wechselventil 10 betätigt, also nach Beendigung der Riegelungsoperation. Durch Umlegen des zweiten
Schalters 8 wird also der Hauptzweig nach Beendigung der Riegelungsoperation wieder unterbrochen und dabei zugleich
die am Wechselventil für den nächstfolgenden entgegengesetzten Riegelungsvorgang erforderliche Ventilsehaltsteilung
vorbereitet.
Fluidisch vor dem Wechselventil 10 ist ein Umschaltventil 11 in einer der beiden Anschlüsse der Luftpumpe 1
angeordnet, und zwar in demjenigen Anschluß, dessen Druckart für die weiteren Verbraucher benötigt wird.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist für die weiteren Verbraucher hier die in Figur 1 rechts von der Luftpumpe
laufende Überdruckleitung angezapft. In Ruhestellung des Umschaltventiles 11 ist die Abzweigleitung zu den weiteren
Verbrauchern hin offen, während die Verbindung zur Zentralverriegelungsanlage bzw. zum Wechselventil 10 hin
verschlossen ist. Lediglich in der Arbeitsstellung des Umschaltventiles 11 ist der entsprechende Pumpenanschluß
zur Zentralverriegelungsanlage hin offen. Das Umschaltventil 11 ist mittels eines Elektromagneten 12 betätigbar,
der ebenfalls vom Hauptzweig aus erregbar ist. Und zwar
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ist der dem Elektromagneten zuzuordnende Abzweigknoten
am Hauptzweig an eine solche Stelle gelegt, die bei eingeschaltetem Hauptzweig stets spannungsführend und bei abgeschaltetem
Hauptzweig stets spannungsfrei ist. Dies ist bei der Ausgestaltung nach Figur 1 lediglich hinter dem
zweiten Schalter 8 gegeben.
Die weiteren Verbraucher l6, die bei dem in Figur 1 dargestellten
Ausführungsbeispiel durch den Blähkörper einer orthopädischen Rückenlehne in einem Fahrzeugsitz repräsentiert
sind, werden von einem Druckspeicher Ik gespeist, der über ein entsprechendes Rückschlagventil 13 an das
Umschaltventil 11 angeschlossen ist. Fluidisch hinter dem Rückschlagventil ist eine zu einem Drucküberwachungsschalter
15 gehörende Druckmeßdose angeschlossen.
Parallel zu dem Hauptzweig 18 ist in der Stromversorgung für den Pumpenantriebsmotor 5 noch ein Nebenzweig vorgesehen,
in dem der elektrische Teil des Drucküberwachungsschalters
15 angeordnet ist. Der Nebenzweig 19 ist lediglichbei
eingeschaltetem Zündschalter 29 geschlossen, der - zumindest mittelbar - elektrisch mit dem Drucküberwachungsschalter
15 in Serie innerhalb des Nebenzweiges liegt. Der Nebenzweig überbrückt den ersten und den zweiten
Schalter 7 bzw. 8 des Hauptzweiges, so daß trotz geöffneten
Hauptzweiges der Pumpenantriebsmotor 5 bei geschlossenem Drucküberwachungsschalter bzw. Zündschalter in
Gang gesetzt werden kann. Der Nebenzweig 19 mündet - in Richtung zum Pumpenantriebsmotor 5 hin gesehen - hinter
dem Abzweigknoten/E-Magnet 20 an dem Einmündungsknoten
in den Hauptzweig ein. Zwischen diesen beiden Knoten 20 und 21 ist eine Diode 22 angeordnet, die einen Stromfluß
von dem Nebenzweig 19 zu dem Elektromagneten 12 verhindert, Hierdurch wird sichergestellt, daß bei ausschließlicher
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Stromversorgung des Pumpenantrxebsmotors über den Nebenzweig
der Elektromagnet 12 unerregt und der in Fig. 1 dargestellte Schaltzustand des Umschaltventiles 11 erhalten
bleibt.
Die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 1 ist nun kurz
folgende: Durch das Druckregelventil 23, mit dem der Blähzustand des Blähkörpers in der orthopädischen Rückenlehne
einstellbar ist, wird ständig etwas Druckluft verbraucht, so daß das Druckniveau in dem Druckspeicher Ik auf ein
Niveau absinken kann, bei dem der Drucküberwachungsschalter
15 den Nebenzweig 19 schließt, sofern der Zündschalter
29 ebenfalls geschlossen ist. Dadurch ist die Stromzufuhr
zu dem Pumpenantriebsmotor 5 geschlossen, .r>o daß die Luftpumpe 1 Druck erzeugt, der - dank des nüit erregten
Elektromagneten 12 und dank der in Fig. 1 dargestellten Ruhestellung des Umschaltventiles 11 - über das
Druckschlagventil 13 in den Druckspeicher lh geleitet
wird. Oberhalb eines gewissen Druckniveaus öffnet der Drucküberwachungsschalter den Nebenzweig wieder, so daß
die Druckförderung aufhört.
Soll nun das Fahrzeug zentral verriegelt werden, so wird der erste Schalter 7 umgelegt und der Hauptzweig 18 geschlossen.
Der Abzweigpunkt 20 ist damit spannungsführend, so daß aufgrund einer Erregung des Elektromagneten 12 das
Umschaltventil in die Arbeitsstellung verschoben wird,
bei der die Arbeitsleitung 17 an die Pumpe angeschlossen ist. Nach Beendigung der Riegelungsoperation wird der
Hauptzweig mittels des zweiten pneumatisch betätigten Schalters 8 wieder geöffnet und die Luftförderung ebenfalls
eingestellt.
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Sollte noch, während der Riegelungsoperation, also während
der Hauptzweig noch eingeschaltet ist, zufällig auch der Drucküberwachungsschalter 15 im Nebenzweig 19
ansprechen, so bleibt gleichwohl die Arbeitsstellung
des Umschaltventiles 11 erhalten, weil bei geschlossenem Hauptzweig 18 der Abzweigk.noten 20 spannungsführend bleibt;
die Nebenverbraucher erhalten in diesem Fall keine Luft.
Sollte andererseits der Drucküberwachungsschalter 15
kurz vor dem Einleiten einer Riegelungsoperation mittels Schalter 7 angesprochen haben, so fördert die Luftpumpe
bis zum Ansprechen des Schalters 7 zunächst noch in den Druckspeicher l4 für die Nebenverbraucher, jedoch ab dem
Schließen des Hauptzweiges 18 und den damit ausgelösten Umschalten des Umschaltventiles 11 gelangt die von der
Luftpumpe 1 aufgebrachte pneumatische Energie in die Arbeit sleitung 17 für die Zentralverriegelungsanlage. Die
Zentralverriegelungsanlage ist also vor den weiteren Verbrauchern in jedem Fall bevorrechtigt.
Bei dem in den anderen Figuren dargestellten weiteren Ausführungsbeispielen
von Zentralverriegelungsanlagen ist auf ähnliche funktionsgleiche Teile mit der gleichen jedoch
mit einem oder zwei hochgestellten Strichen versehenen Bezugszahl Bezug genommen, so daß insoweit auch auf die
vorauf gegangen©,.. Beschreibung verwiesen werden kann.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.2 ist eine drehrichtungsabhängig
arbeitende Luftpumpe 1' verwendet, die an ihrem einzigen Arbeitsanschluß bei Rechtslauf beispielsweise
Überdruck und bei Linkslauf beispielsweise Unterdruck erzeugt. Der zugehörige Pumpenantriebsmotor 51 ist
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wahlweise mit unterschiedlicher Drehrichtung betiäbbar
mittels einer in einem Linkslaufast 27 bzw. einer im Rechtslaufast 28 geschalteten Statorwicklung. Die Einschaltung
'des Hauptzweiges 18' erfolgt hier nicht unmittelbar,
sondern nur mittelbar durch eine Schlüsselbetätigung am Fahrertürschloß 2'. Und zwar ist dort ein
Vechseltaster 4 vorgesehen, mit dem wahlweise das eine
oder das andere von zwei Selbsthalterelais 25 bzw. 25'
über Steuerleitungen 24, 24' ansteuerbar ist. Das nach
Antastung des ¥echseltasters 4 angesteuerte Selbsthalterelais schließt den ihm zugeordneten ersten Schalter
bzw. 7"» von denen einer im Linkslaufast 27 und der andere im Rechtslaufast 28 angeordnet ist. Bei der drehrichtungsabhängigen
Wahl der erforderlichen Druckart für die Riegelungsoperationen kann das in Fig. 1 vorgesehene
¥echselventil 11 entfallen. Dafür ist ein Teil des Hauptzweigs 18' gewissermaßen spiegelbildlich doppelt
aufgebaut mit den beiden erwähnten Linkslauf- und Rechtslaufästen. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist
jedoch ein mittels eines Umschaltelementes 9' pneumatisch
betätigbarer zweiter Schalter 8' vorgesehen, der ebenfalls im Hauptzweig 18' angeordnet ist und mit den
beiden ersten Schaltern 7' und 7M in Serie liegt. Die
Ruhestellung des zweiten Schalters 8' ist stets geschlossen; die der beiden ersten Schalter ist "offen11.
Das pneumatische Umschaltelement 9' ist derart ausgebildet,
daß es nach Druckentlastung stets in die neutrale Mittelstellung zurückkehrt, bei der der zweite
Schalter 8' geschlossen ist. Bei Überdruckbeaufschlagung
wird der Membrankolben des pneumatischen Arbeitselementes
91 nach rechts, bei Unterdruckbeaufschlagung
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nach, links beaufschlagt, so daß der Hauptzweig vorübergehend
unterbrochen ist und das zuvor angesteuerte Selbsthalterelais 25 bzw. 25· in die offene Schalterstellung
abfällt. Danach kehrt nach Druckentlastung in der Arbeitsleitung 17 das pneumatische Arbeitselement - ungeachtet
der Richtung seiner Auslenkung - in die neutrale Mittelstellung zurück, in der der zugeordnete Schalter 8' geschlossen
ist.
Außer jeweils einem ersten Schalter 7' bzw. 7" ist jedem
der Selbsthalterelais 25 bzw. 25' noch ein Abzweigschalter
26 bzw. 26* zugeordnet, mit dem die zu dem Elektromagneten
12 für die Betätigung des Umschaltventiles 11 führende Abzweigleitung einschaltbar ist. Die zugehörigen
Abzweigleitungen zweigen an dem Abzweigknoten/E-Magnet 20' bzw. 20" ab, der bei dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 2 zwischen dem ersten und dem zweiten Schalter liegt. Der Abzweigschalter 26 bzw. 26' ist hier deswegen nötig,
weil der Abzweigpunkt an eine Stelle gelegt ist, die nahezu ständig spannungsführend ist. Die Schaltzustände, wie
sie für die Erregung des Elektromagneten nötig sind, sind hier also über die Abzweigschalter 26 bzw. 26' künstlich
herbeigeführt. Es wäre auch bei dieser "symmetrischen" Anordnung des Linkslaufastes und des RechtsTaufastes
innerhalb des Hauptzweiges denkbar, die Abzweigpunkte/E-Magnet hinter die beiden ersten Schalter 7' bzw. 7" zu
legen,jedoch in jeder der Abzweigleitungen eine entgegengesetzt
zur Richtung auf den Elektromagneten hin sperrende Diode anzuordnen, um einen Kurzschluß zwischen dem
Linkslaufast 27 und dem Rechtslaufast 28 zu vermeiden.
Bei einer solchen Anordnung wären selbstverständlich die
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I <w/ I I 1
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beiden Abzweigschalter 26 bzw. 26' entbehrlich..
Die Nebenverbraucher sind auch bei dem in Fig. 2 dargestellten
Ausführungsbeispiel über das Umschaltventil 11 an die Luftpumpe 1' angeschlossen, wobei jedoch hier die
Vakuumleitung bzw. die Vakuumförderung angezapft ist und das Rückschlagventil 13' und der Drucküberwachungsschalter
15' für Unterdruck ausgelegt sind. Der zugehörige
Nebenzweig überbrückt auch hier die ersten und den zweiten Schalter, wobei er an dem Einmündungsknoten 21 in
denjenigen Ast 2^ bzw. 28 einmündet, der zur Erzeugung
des für die weiteren Verbraucher gewünschten Unterdruckes entspricht. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 liegt
der Einmündungsknoten des Nebenzweiges hinter dem zugehörigen
ersten Schalter 7'» der seinerseits hinter dem Abzweigknoten/E-Magnet 20' und hinter dem zweiten Schalter
81 liegt. Die den Vorrang der Zentralverriegelungsanlage
vor den weiteren Verbrauchern sichernde Diode 22 ist hier zwischen dem Einmündungsknoten 21 und dem ersten
Schalter 7' angeordnet. Bei der zuvor angesprochenen jedoch
zeichnerisch nicht dargestellten Anordnung mit Dioden in den Abzweigleitungen zu dem Elektromagneten 12 und den
entsprechenden Abzweigknoten hinter den ersten Schaltern würde die Diode 22 zwischen diesem Abzweigknoten und dem
Einmündungsknoten 21 liegen.
Die Wirkungsweise der in Fig. 2 dargestellten Anordnung ist nun kurz folgende: Durch Ansteuern eines der fceiden
Selbsthalterelais 25 bzw. 25' mittels des Wechseltasters k
wird über den ersten Schalter 7' bzw. 7" der Hauptzweig - 17 -
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geschlossen und die Luftpumpe 1' in einer der Drehrichtungen
angetrieben. Gleichzeitig wird die Abzweigleitung zu dem Elektromagnet 12 geschlossen und das
Umschaltventil 11 auf die Arbeitsleitung 17 der Zentralverriegelungsanlage geschaltet. Trotz einer nur kurzen
Antastung des ¥echseltasters 4 bleibt aufgrund der Selbsthaltecharakteristik
der Relais 25 bzw. 25' der Hauptzweig
18· auch darüberhinaus noch geschlossen. Erst gegen Beendigung
der Riegelungsoperation, spricht das pneumatische Umschaltelement 9' an und öffnet den zweiten
Schalter 81, wodurch das zuvor angesteuerte Selbsthalterelais
abfällt und sowohl den Hauptzweig 18· als auch die zuvor eingeschaltete Abzweigleitung zu dem Elektromagneten
12 öffnet. Dadurch kommt der Pumpenantriebsmotor 5' zum Stillstand und das Umschaltventil 11 kehrt
in seine Ruhelage zurück, bei der die weiteren Verbraucher zugeschaltet sind. Sollte die Ansteuerung der Zentralverriegelungsanlage
zu einem Zeitpunkt erfolgen, in dem auch gerade der Drucküberwachungsschalter 15" angesprochen
hat, so verhindert die Erregung des Elektromagneten und die dadurch herbeigeführte Arbeitsstellung des Umschaltventiles
11 ab dem Zeitpunkt der Ansteuerung .der Zentralverriegelungsanlage eine Beeinträchtigung ihrer
Funktion durch die Einschaltung der weiteren Verbraucher. Die Diode 22 stellt sicher, daß das zuvor angesteuerte
Selbsthalterelais nach Beendigung der Riegelungsoperation auch wirklich abfällt und nicht von der Motorseite her
der bisherige angezogene Zustand erhalten bleibt. Durch einen weiteren im Nebenzweig angeordneten in Ruhestellung
geschlossenen Schalter 30, der über ein Relais 31 geöffnet werden kann, wird sichergestellt, daß bei Ansteuerung
gerade der anderen Druckart, wie sie für die Nebenverbraucher benötigt wird, seitens der Zentralverriegelungsanlage
, der Nebenzweig geöffnet -ward. Das
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Relais 31 ist daher gerade von dem anderen Ast der beiden
Äste 27 und 28 ansteuerbar, in den der Nebenzweig einmündet.
Die beiden Alisführungsbeispiele nach den Figuren 3 und k unterscheiden sich von denen nach den Figuren 1 und 2 dadurch,
daß die Zentralverriegelungsanlage bzw. die zu ihr gehörige Arbeitsleitung 17 in der Ruhestellung des Umschaltventiles
II1 fluidisch bevorzugt ist und der Druckspeicher
nur in der Arbeitsstellung dieses Ventiles angeschlossen
ist. Dafür ist die Ansteuerung des zugehörigen Elektromagneten 12 über den Schalter 36 und die Verknüpfung
der beiden parallel liegenden Strompfade, nämlich dem Hauptzweig 18" (Figur 3)t>zw. 18 (Figur k) zum
einen und den Nebenzweig 19 zum anderen über den Umschalter
31 so getroffen, daß elektrisch - in Ruhestellung dieser Schalter - die aus dem Druckspeicher Ik gespeisten
Verbraucher bevorzugt sind} d.h. die Ruhestellung dieser Schalter ist so, daß durch bloßes Schließen des
Drucküberwachungsschalters 15 bei offenem Hauptzweig 18" bzw. 18 der Druckspeicher Ik versorgt wird.
Das Ausführungsbeispiel nach Figur 3 lehnt sich, was die DruckluftVersorgung hixttels drehrichtungsabhängig
Vakuum bzw. Überdruck erzeugender Pumpe I1 anlangt, an
das Ausführungsbeispiel nach Figur 2 an. Jedoch ist der Pumpenantriebsmotor 5" durch einfaches Umpolen in der
Drehrichtung umkehrbar; es sei angenommen, daß, wenn der Kontaktanschiuß 3k am Pluspol liegt, die Pumpe 1·
Überdruck erzeugt und bei Positiv-Anschluß des anderen
Kontaktanschlusses 35 Vakuum. Der zweite Schal-
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- 19 - fcaim 13 173/4
ter 8M im Hauptzweig 18" ist bei diesem Ausführungsbeispiel
nicht nur als Wechselschalter, sondern als Umpolschalter ausgebildet, der nach Beendigung einer Riegelungsoperation
die Pumpe nicht nur ausschaltet, sondern die für die entgegengesetzte Riegelungsoperation erforderliche
Umpolung vornimmt. Er übernimmt hier gewissermaßen die Funktion des ¥echselventiles 10 aus dem Ausführungsbeispiel
gemäß Figur 1.
Der Drucküberwachungssehalter 15 ist bei den Ausführungsbeispielen
nach den Figuren 3 und h im Nebenzweig 19 vorgesehen. Es ist bei den Schemata nach den Figuren 3 und
k mit entgegengesetzt wie bei denen nach den Figuren 1 und 2 erregten Umschaltventil 11· auch möglich, den Druckschalter
15 in die Abzweigleitung zum Elektromagneten
12 oder in dessen Masseleitung zu legen, wenn gleichzeitig damit oder mit einem anderen praktisch parallel-betätigten
Schalter auch eine Motorschaltung bewirkt wird. Beispielsweise kann der Drucküberwachungsschalter ohne
weiteres auch in die - für den Elektromagneten 12 und den Motor 5 bzw. 5" hinter dem Schalter 31' (Figur 3)
bzw. 31 (Figur h) gemeinsame - Masseleitung eingeschaltet
sein. Aus baulichen Gründen wird er ohnehin tunlichst mit der Pumpe, ihrem Antrieb und den zugehörigen
Schaltern und Ventilen integriert sein.
Die beiden parallel laufenden Strompfade, nämlich der Hauptzweig 18 bzw. 18" und der Nebenzweig 19 laufen über
ein Relais 30 bzw. 30' ineinander. Beim polumschaltbaren
Pumpenantrieb (Figur 3) sind dort zwei Schalter 31 und 31'
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mit der Erregerspule 32 umschaltbar, die mittels Rückstellfeder
33 in der den Nebenzweig 19 und die Druckversorgung
mit Überdruck begünstigenden Sehaltstellung
(Überdruck-Kontaktanschluß 34 am Pluspol) geschaltet
werden. Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 4 mit stets gleichgerichtet umlaufendem Motor und mit pumpenseitiger
Umschaltung von Über- auf Unterdruck bzw. umgekehrt ist das Relais 30' einfacher, nämlich mit nur einem
Schalter 31 aufgebaut. In beiden Fällen ist jedoch in
Ruhestellung der Nebenzweig 19 zugeschaltet und der Hauptzweig 18 bzw. 18" offen. In beiden Fällen ist ferner
die Erregerspule 32 so an den Hauptzweig 18 bzw.
18" angeschlossen, daß nur dann, wenn dieser spannungsführend ist - für die Ausführung nach Figur 3 ungeachtet
der Polung des Hauptzweiges 18" - , die Erregerspule Strom erhält und das Relais 30 bzw. 30' in die Arbeitsstellung
übergeht; der Nebenzweig wird dann ab- und der Hauptzweig zugeschaltet. Mit dem Relais 30 bzw. 30' ist
noch ein weiterer Schalter 36 gekoppelt, der elektrisch
in der Abzweigleitung zum Elektromagneten 12 liegt. Er wird parallel zu den anderen Schaltern 3I bzw. 3I' des
Relais betätigt und ist in Ruhestellung geschlossen. Dieser Schalter 3° kann auch als ein selbsttätiges komplettes
Relais ausgebildet sein, dessen Erregerspule mit der Erregerspule 32 parallel geschaltet ist. Durch die in Ruhestellung
geschlossene Schaltstellung des Schalters 36 begünstigt dieser die Nebenverbraucher bzw. den Druckspeicher
l4, weil dadurch im elektrischen Teil eine Umschaltung des Umschaltventiles 11· auf den Druckspeicher l4
bereits vorbereitet ist. Der Elektromagnet 12 liegt paral-
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lei zum Pumpenantriebsmotor 5 bzw. 5"» so daß er, sofern
der Schalter JS geschlossen ist, stets gemeinsam
mit dem Motor Spannung erhält und anzieht. Bei spannungsführendem Hauptzweig wird jedoch der weitere Schalter
geöffnet und dadurch eine Umschaltung des Vontils II1
verhindert.
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Claims (3)
- Daimler-Benz Aktiengesellschaft Daim 13 173/4Stuttgart EPT pö-gro18. Nov. 1982Pat entansprächeIJ Pneumatische Zentralverriegelungsanlage für die Türen, Klappen oder dergleichen eines Kraftfahrzeuges, mit einer elektrisch antreibbaren Luftpumpe und mit den fernbedienbaren Schlössern jeweils zugeordneten reversierbaren pneumatischen Arbeitselementen, die wenigstens mittelbar, fluidisch umschaltbar an die Luftpumpe angeschlossen sind, ferner mit einem den Pumpenantriebsmotor, eine Spannungsquelle und Schalter enthaltenden Stromkreis, der mit einem ersten willkürlich betätigbaren Schalter geschlossen und nach Beendigung der Riegelungsoperation mit einem zweiten Schalter selbsttätig geöffnet werden kann, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:a) es ist über ein Umschaltventil (ll) und ein druckhaltendes Rückschlagventil (13) ein mit einem Drucküberwachungsschalter (15) versehener Druckspeicher (l4) als Druckquelle für weitere Verbraucher (l6) pneumatischer Energie an die Luftpumpe (5) angeschlossen;- 2 35-: -: .»..--. 32A34 1 1-2 - Palm"!3 173/4b) das elektromagnetisch (l2) betätigbare Umschaltventil (11) ist - ausgehend von der Luftpumpe (5) in Ruhestellung auf Durchgang zum Druckspeicher (l4) und in erregter Arbeitsstellung auf Durchgang zur Versorgung der Zentralverriegelungsanlage (Arbeitsleitung 17) geschaltet;c) der Drucküberwachungsschalter (15) ist elektrisch in einem den ersten (7) und den zweiten Schalter (8) überbrückenden Nebenzweig (l9) des Stromkreises für den Pumpenantriebsmotor (5) angeordnet;d) von dem den ersten (7) und dem zweiten Schalter (8) enthaltenden Teil dos Stromkreises für den Pumpenantriebsmotor (5) - Hauptzweig (l8) - zweigt von einer bei Einschalten des Hauptzweiges (l8) stets spannungsführenden und bei Ausschaltung des Hauptzweiges (l8) stete spannungsfreien Stelle - Abzweigknoten/E-Magnet(20) - eine Leitung zu dem Elektromagneten (l2) des Umschaltventiles (ll) ab, wobei der Abzweigknoten/E-Magnet (20) noch innerhalb des Einmündungsknotens(21) des Nebenzweiges (l9) in den Hauptzweig (l8) liegt;e) zwischen dem Abzweigknoten/E-Magnai (20) und dem Einmündungsknoten-Nebenzweig (21) ist eine einen Stromfluß in Richtung von letzterem (2l) zu ersteren (22) sperrende Diode (22) angeordnet.
- 2. Pneumatische Zentralverriegelungsanlage nach dem Oberbegriff von Anspruch 1,gekennzeichnet durchdie Kombination folgender Merkmale:BAD 0RK3IMA!- 3 - Daim 13 173Aa) es ist über ein Umschaltventil (ll1) und ein druckhaltendes Rückschlagventil (l3) ein mit einem Drucküberwachungsschalter (15) versehener Druckspeicher (l4) als Druckquelle für weitere Verbraucher (l6) pneumatischer Energie an die Luftpumpe (5» 5") angeschlossen;b) das elektromagnetisch (12) betätigbare Umschaltventil (ll1) ist - ausgehend von der Luftpumpe (5» 5") - in Ruhestellung auf Durchgang zur Versorgung der Zentralverriegelungsanlage (Arbeitsleitung 17) und in erregter Arbeitsstellung auf Durchgang zum Druckspeicher {lh) geschaltet;c) der DrucküberwachungsschaIter (15) ist elektrisch mit dem untereinander parallel geschalteten Paar,nämlich Betätigungsmagneten (12) des Umschaltventiles (ll') und Pumpenantriebsmotor (5» 51) in Serie geschaltet;d) es ist ein den ersten (7) und den zweiten Schalter (8, 8") enthaltenden Teil des Stromkreises für den Pumpenantriebsmotor (5i 5") - Hauptzweig (18, 18IK) - überbrückeiider Nebenzweig (19) in der Stromversorgung des Pumpenantriebsmotors (5> 5") angeordnet, der über ein in Ruhestellung den Nebenzweig (19) zuschaltendes und den Hauptzweig (l8, 18" öffnendes Relais (30, 30') an den Hauptzweig (l8, 18") angeschlossen ist, welches bei spannungsführendem Hauptzweig (l8, 18") in die den Hauptzweig (l8, 18") zuschaltenden und den Nebenzweig (19)öffnenden Arbeitsstellung übergeht;Daim"i*3 173/4e) mit dem Betätigungsmagneten (l2)ist in demparallel zum Pumpenantriebsmotor (5, 5") liegenden Stromkreisteil elektrisch ein weiterer in Ruhestellung geschlossener Schalter (36) in Serie geschaltet, der parallel zu dem Relais (30, 30') in die offene Arbeitsstellungbzw. in Ruhestellung umschaltbar ist.
- 3. Zentralverriegelungsanlage nach dem Oberbegriff und den kennzeichnenden Teilmerkmalen a, b und c von An-Spruch 1,gekennzeichnet durchdie Kombination folgender Merkmale:d') von dem den ersten (71, 7") und den zweiten Schalter (8·) enthaltenden Teil des Stromkreises für den Pumpenantriebsmotor (51) - Hauptzweig (I81) zweigt von einer zwischen den beiden Schaltern (71, 7" und 81) liegenden Stelle (20·, 20") eine Leitung zu dem Elektromagneten (12) des Umschaltventiles (ll) ab, wobei in der Abzweigleitung einnur bei stromführendem Hauptzweig (l8·) geschlossener Abzweigschalter (26, 26·) angeordnet ist;e1) zwischen dem Einmündungsknoten (21) des Nebenzweiges (19) in den Hauptzweig (I81) und dem ihm zunächstliegenden Schalter (7f» 7") ist eine einen Stromfluß in Richtung von ersterem (21) zu letzterem (7'» 7") sperrende Diode (22) angeordnet.h, Zentralverriegelungsanlage nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß im Nebenzweig (l9) der Zündschalter (29) des Kraftfahrzeuges in Serie mit dem Drucküberwachungsschalt er (I5) angeordnet ist.
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- 1982-11-24 DE DE19823243411 patent/DE3243411C2/de not_active Expired
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