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DE3235043A1 - Waermehaertbare kationische acryllatexzusammensetzung und ihre verwendung - Google Patents

Waermehaertbare kationische acryllatexzusammensetzung und ihre verwendung

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Publication number
DE3235043A1
DE3235043A1 DE19823235043 DE3235043A DE3235043A1 DE 3235043 A1 DE3235043 A1 DE 3235043A1 DE 19823235043 DE19823235043 DE 19823235043 DE 3235043 A DE3235043 A DE 3235043A DE 3235043 A1 DE3235043 A1 DE 3235043A1
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DE
Germany
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latex
cationic
latex composition
acid
monomers
Prior art date
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Application number
DE19823235043
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English (en)
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DE3235043C2 (de
Inventor
Roger Morris 15044 Gibsonia Pa. Christenson
Suryya Kumar 15238 Pittsburgh Pa. Das
Rostyslaw 15044 Gibsonia Pa. Dowbenko
Charles Martin 15084 Tarentum Pa. Kania
David Albert 15146 Monroeville Pa. Welsh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PPG Industries Inc
Original Assignee
PPG Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by PPG Industries Inc filed Critical PPG Industries Inc
Publication of DE3235043A1 publication Critical patent/DE3235043A1/de
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Publication of DE3235043C2 publication Critical patent/DE3235043C2/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F2/00Processes of polymerisation
    • C08F2/12Polymerisation in non-solvents
    • C08F2/16Aqueous medium
    • C08F2/22Emulsion polymerisation
    • C08F2/24Emulsion polymerisation with the aid of emulsifying agents
    • C08F2/28Emulsion polymerisation with the aid of emulsifying agents cationic
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C09D133/00Coating compositions based on homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by only one carboxyl radical, or of salts, anhydrides, esters, amides, imides, or nitriles thereof; Coating compositions based on derivatives of such polymers
    • C09D133/04Homopolymers or copolymers of esters
    • C09D133/06Homopolymers or copolymers of esters of esters containing only carbon, hydrogen and oxygen, the oxygen atom being present only as part of the carboxyl radical
    • C09D133/062Copolymers with monomers not covered by C09D133/06
    • C09D133/066Copolymers with monomers not covered by C09D133/06 containing -OH groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L75/00Compositions of polyureas or polyurethanes; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L75/04Polyurethanes
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Description

Die Erfindung betrifft eine beständige wärmehärtbare kationische Acryl latexzusanunensetzung und deren Verwendung zum Überziehen von Substraten.
Kationische Latices sind bekannt. Zu ihrer Herstellung werden in wässrigem Medium ethylenische Monomere t« Gegenwart von kationischen oberflächenaktiven Mitteln radikalisch polymerisiert, Die Polymerisation in wässriger Emulsion dureh radikalbildende Initiatoren führt im allgemeinen zu hochmolekularen polymeren Produkten, die zwischen 100 000 und einigen Millionen schwanken. In diesem Molekulargewichtsbereich besitzen die aus den Latices hergestellten Erzeugnisse gute mechanische Eigenschaften. Es wurde jedoch festgestellt, dass die Latices hinsichtlich gewisser Filmeigenschaften, wie der Dauerhaftigkeit der Schutzwirkung, das heisst, der Fähigkeit der Überzüge zur Erhaltung ihrer Integrität gegenüber Chemikalien und Wettereinwirkung, einige Wünsche offenlassen.
Auf einigen Gebieten, wie Papier und Textilien, bei denen die dauernde Schutzwirkung nicht eine wesentliche Eigenschaft ist, sind die kationischen Latices in ihrer thermoplastischen Form in erster Linie aufgrund ihrer inhärenten Haftung auf an-
ionischen Substraten angewandt worden. Auf Gebieten, bei denen dauerhafte Schutzüberzüge erwünscht sind, haben sich kationische Latices in ihrer thermoplastischen Form weniger bewährt. Um dauerhafte Schutzüberzüge, insbesondere für Anwendungen im Freien, zu erhalten, werden in der Regel wärmehärtbare Zusammensetzungen verwendet. Andererseits haben aber Überzüge auf Basis von wärmehärtbaren Latices den Vorteil, dass sie nicht mit einer Verunreinigung der Luft und Feuergefahren verbunden sind. Die in der Technik bekannten wärmehärtbaren Latices von kommerzieller Bedeutung sind meistens anionisch und nicht kationisch.
Bei Untersuchungen, die zu dieser Erfindung geführt haben, wurde gefunden, dass in der Vergangenheit eine Reihe von Problemen, die Entwicklung von kationischen wärmehärtbaren Latices von kommerzieller Bedeutung verhindert hat. Bei der Synthese von beständigen kationischen Latices, die im wesentliehen frei von Koagulat sind, wurden starke Säuren, wie HCl und HBr verwendet, um Gegenionen für das oberflächenaktive Mittel zu bilden. Es wird angenommen, dass bestimmte Säuren einige erwünschte Eigenschaften der erhaltenen Latices beeinträchtigen. Ferner wurde festgestellt, dass Isocyanathärtungsmittel in Verbindung mit bekannten kationischen
Latices keine befriedigende Härtung bei gewöhnlichen Härtungstemperaturen ergeben.
Es besteht deshalb der Wunsch, wirksamere wärmehärtbare kationische Latices zur Verfügung zu stellen, die als Schutzüberzüge, insbesondere für industrielle Anwendungen, geeignet sind. In der gleichzeitig eingereichten Anmeldung (eigenes Zeichen (1526) werden kationische Acrylatlatexzusammensetzungen vorgeschlagen, die die meisten der geschilderten Schwierigkeiten überwinden, doch zeigen eisenhaltige Substrate beim Überziehen mit solchen Latexzusammensetzungen ein schnelles Rosten des überzogenen Substrats.
Aufgabe der Erfindung ist deshalb,eine wärmehärtbare kationische Latexzusammensetzung zur Verfügung zu stellen, die durch ein Isocyanathärtungsmittel bei gewöhnlichen Härtungstemperatüren gehärtet werden kann und nicht korrodierend auf eisenhaltige Substrate wirkt.
Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch eine beständige wärmehärtbare kationische Acryllatexzusammensetzung, enthaltend ein blök-
kiertes Isocyanat als Härtungsmittel und einen kationischen Acryllatex, wobei der Acryllatex durch ein Verfahren hergestellt worden ist, bei dem in einem sauren Medium in Gegenwart eines oberflächenaktiven Mittels ethylenisch ungesättigte Monomere, von denen mindestens eins eine aktive Wasserstoffgruppe enthält, polymerisiert worden sind und die Zusammensetzung dadurch gekennzeichnet ist, dass das kationische oberflächenaktive Mittel ein Gegenion enthält, das sich von Phosphorsäure, phosphoriger Säure, hypophosphoriger Säure oder einem Alkyl- oder Arylhydrogenphosphat ableitet.
Die Erfindung richtet sich auch auf die Verwendung der erfindungsgemässen Latexzusammensetzung zum Überziehen von Substraten.
Die erfindungsgemässen wärmehärtbaren Latexzusammensetzungen zeigen eine gute Haftung auf Substraten und lassen sich sehr wirksam aushärten. Die ausgehärteten Filme zeigen ausser guter Haftung Glätte, Beibehaltung des Glanzes, kein Kreiden und eine gute Beständigkeit gegenüber Korrosion, Chemikalien und Lösungsmitteln.
In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten die wärmehärtbaren Latices Aminogruppen. Überzugsmassen» die aminogruppenhaltige Latices enthalten,
besitzen ausser den bereits genannten Eigenschaften eine gute Beständigkeit gegen Schimmel und Oxydation. Unter "aminogruppenhaltigen11 Latices wird verstanden, dass das Latexpolymere eine Aminogruppe entweder als integrierenden Bestandteil oder in anderer Weise in seiner Matrix enthält. Ein Beispiel für das erste ist die Copolymerisation mit aminogruppenhaltigen Monomeren und für das letztere die Verwendung von arainogruppenhaltigen Reagenzien, wie oberflächenaktiven Mitteln, die mit dem Polymeren zusammen aushärten.
Der wärmehärtbare kationische Acryllatex gemäss der Erfindung wird durch radikalische Polymerisation von ethylenisch ungesättigten Monomeren in wässrigem Medium und in Gegenwart eines kationischen oberflächenaktiven Mittels hergestellt. Es ist erfindungswesentlich, dass zur Herstellung des Acryllatex spezifische oberflächenaktive Mittel während der Polymerisation der Monomeren verwendet werden. Diese oberflächenaktiven Mittel enthalten Gegenionen, die die Härtung nicht inhibieren und gegenüber Metallsubstraten, insbesondere eisenhaltigen Substraten, nicht korrodierend sind. Wenn die erfindungsgemässen wärmehärtbaren kationischen Latices auf Substrate aufgetra-
gen und gehärtet werden, werden überzogene Substrate erhalten, die korrosionsbeständig sind. Ausserdem werden bei dem Härtungsverfahren keine sauren flüchtigen Verbindungen abgespalten, die zu einer Korrosion der Metallsubstrate führen.
Die polymerisierbaren Monomeren enthalten mindestens ein Monoraeres mit aktiver Wasserstoffgruppe. Es können ein oder mehrere andere Monomere in dem Latexpolymeren vorhanden sein. Die aktive Wasserstoffgruppe kann eine Hydroxyl-, Amino-, Amido-, Aldehyd- oder Thiolgruppe oder eine Mischung solcher Gruppen sein. Derartige Gruppen werden in das Polymere durch Einpolymerisieren entsprechender ethylenisch ungesättigter Monomeren eingeführt.
Typische Monomere mit aktiver Wasserstoffgruppe sind Hydroxyalkylacrylate und -methacrylate. Bevorzugt enthält die Hydroxyalkylgruppe 2 bis 4 Kohlenstoffatome. Spezifische Beispiele sind Hydroxyethylacrylat, Hydroxyethylmethacrylat, Hydroxypropylacrylat und Hydroxypropylmethacrylat. Beispiele von aminogruppenhaltigen Monomeren sind Vinylmonomere mit Amidogruppen, wie Acrylamid, Methacrylamid, Ethacrylamid, alpha-Chloracrylamid, Vinylacetamid, N-Methylacrylamid, N-Ethylacrylamid und N-Methylmethacrylamid.
Die Vinylmonomeren mit aktivem Wasserstoff bilden in der Regel 1 bis 30, bevorzugt 1 bis 10 Gew%, des gesamten Monomeransatzes.
Beispiele von anderen ethylenisch ungesättigten Monomeren, die mit den Monomeren rait aktivem Wasserstoff mischpolymerisiert werden können, sind Ester von ungesättigten organischen Säuren. Diese Monomeren bilden in der Regel 30 bis 90, bevorzugt 40 bis 80 Gew%, des gesamten MonomeransatzeSi Typische Monomere dieser Art sind Alkylacrylate und -methacrylate mit 1 bis 18 kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe.
Das Polymere des kationischen Latex kann ein hartes Polymersegment enthalten, das sich von einem
- li -
Alkylmethacrylat mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe, wie Methylmethacrylat und Ethylmethacrylat, ableitet. Ausserdem kann das Polymere des kationischen Latex ein weiches Polymersegment enthalten, das sich von einem Alkylmethacrylat mit 4 bis 12 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe, zum Beispiel Butylmethacrylat und Hexy!methacrylate oder einem Alkylacrylat mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe, zum Beispiel Butylacrylat und 2-Ethylhexylacrylat, ableitet. Mischungen von Alkylmethacrylaten mit 4 bis 12 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe und Alkylacrylate mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe können ebenfalls verwendet werden.
Ein anderer Typ von ethylenisch ungesättigten Monomeren, die ebenfalls für die Herstellung des kationischen Latex verwendet werden können, sind taischpolymerisierbare monomere Materialien, wie Styrol, alpha-Methylstyrol, alpha-Chlorstyrol, Allylchlorid und Acrylnitril. Dieser Typ von Monomeren kann in einer Menge von 0 bis 60, bevorzugt 0 bis 40 Gew%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Monomeransatzes, verwendet werden.
Der kationische Latex kann gegebenenfalls Carbonsäuregruppen enthalten, die in das Polymere durch Verwendung von alpha,beta-ethylenisch ungesättigten Carbonsäuren, die mit den anderen Monomeren mischpolymerisierbar sind, eingeführt werden. Beispiele von ungesättigten Carbonsäuren sind Acrylsäure und Methacrylsäure. Beispiele von anderen, weniger bevorzugten ungesättigten Säuren sind Crotonsäure, Maleinsäure oder ihr Anhydrid, Fumarsäure oder Itakonsäure. Üblicherweise werden die weniger bevorzugten Säuren in Kombination mit Acrylsäure oder Methacrylsäure benutzt. Im allgemeinen ist es jedoch erwünscht, dass das Polymere wenige oder keine Carboxylgruppen enthält.
Bei der Erfindung sind aminogruppenhaltige Latexpolymere besonders bevorzugt. Die Aminogruppe kann primär, sekundär, tertiär oder quaternär sein. Typische aminogruppenhaltige Monomere sind Arainoalkylacrylate oder -methacrylate. Bevorzugt enthält die Aminoalkylgruppe 1 bis 6 Kohlenstoffatome in dem Alkylrest. Beispiele hierfür sind Aminoethyl-, Aminopropyl- und Aminohexylacrylate oder -methacrylate, Ν,Ν-Dialkylaminoalkylacrylate oder -methacrylate. Auch monocyclisch^ oder bicyclische Aminoverbindungen sind geeignet, wie fünf- oder sechsgliedrige heterocyclische Verbin-
düngen mit Stickstoff als Heteroatom/ ferner Acrylamid-amino-modifizierte Monomere und Monomere mit quaternären Ammoniumgruppen.
Die aminogruppenhaltigen Monomeren werden in der Regel in Mengen von 0,5 bis 10, bevorzugt 1 bis 3 und insbesondere 1,5 bis 2,5 Gew%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Monomeransatzes, verwendet.
Die in den erfindungsgemässen Zusammensetzungen vorhandenen oberflächenaktiven Mittel sind in der Regel Aminsalze, bevorzugt Fettaminsalze von Phosphorsäure, phosphoriger Säure, hypophosphoriger Säure und Alkyl- oder Arylhydrogenphosphaten, wobei phosphorige Säure und hypophosphorige Säure bevorzugt s ind.
Die erfindungsgemässen oberflächenaktiven Mittel können von externer oder interner Art oder von beiden Arten sein. Unter externen oberflächenaktiven Mitteln werden solche verstanden, die keinen integrierenden Bestandteil des Gerüsts des entstehenden Acryllatexpolymeren bilden. Im Gegensatz dazu sind die internen oberflächenaktiven Mittel solche, die einen integrierenden Teil des sich bildenden Gerüsts des Acryllatexpolymeren
darstellen. Man erhält sie durch Mischpolymerisation von Monomeren, die zur Bildung von Salzen befähigt sind. Wenn interne oberflächenaktive Mittel verwendet werden, kann die Salzbildung vor, während oder nach der Polymerisation der Monomeren erfolgen.
Die Menge des oberflächenaktiven Mittels schwankt in erster Linie mit der Konzentration des Monomeren und in einem gewissen Ausmass auch mit der Wahl des oberflächenaktiven Mittels, der Monomeren und der Mengen der Monomeren. In der Regel liegt die Menge des externen oberflächenaktiven Mittels zwischen 0 und 10 Gew% der Mischung der Monomeren und bevorzugt bei 0,1 bis 5 Gew%. Wenn das Latexpolymere kein oder nur relativ geringe Mengen an externem oberflächenaktivem Mittel enthalten soll, wird die Menge des polymerisierbaren Monomeren, das zur Bildung des internen oberflächenaktiven Mittels führt, entsprechend erhöht.
Als freie Radikale bildende Polymerisationsinitiatoren werden wasserlösliche Verbindungen verwendet. Typische Beispiele dafür sind Cumolhydroperoxid, t-Butylhydroperoxid und die bevorzugten Redqxkatalysatoren, insbesondere "Erythorbic" - Säure mit H„0 oder t-Butylhydroperoxid. Die Menge des verwendeten Initiators hängt in einem gewissen Umfang von der Natur der verwendeten Monomeren und deren Verunreinigungen ab. Der Anteil der Initiatoren liegt aber in der Regel bei 0,01 bis 3, bevorzugt 0,05 bis 1 Gew%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Mischung der Monomeren.
Der kationische Latex kann durch Emulsionspolymerisation mit Hilfe gut bekannter Arbeitsweisen herge- !5 stellt werden. Beispiele für geeignete Arbeitsweisen sind die Voremulsion und das Keimlatexverfahren.
Bei der Voremulsion wird eine geringe Menge Wasser in das Polymerisationsgefäss gegeben zusammen mit einem Polymerisationsinitiator und gegebenenfalls der gesamten oder einem Teil des oberflächenaktiven Mittels. Der Monomeransatζ wird in einer grösseren Wassermenge emulgiert und wird dem Reaktionsgefass unter Polymerisationsbedingungen kontinuierlich zugegeben. Alternativ kann die gesamte Wassermenge in dem Reaktionsgefäss vorhanden sein und das Monomere oder die Monomeren können als solche zugegeben werden. Wenn das gesamte oberflächenaktive Mittel nicht zu Beginn in dem Reaktionsgefäss vorgelegt wird, kann es gleichzeitig mit den Monomeren zugeführt werden.
Bei der Arbeitsweise mit einem Keimlatex wird eine kleine Menge des Monomeransatzes in das Reaktionsgefäss mit dem gesamten oder einem Teil des Polymerisationsinitiators und dem gesamten oder einem Teil des oberflächenaktiven Mittels eingebracht und zur Bildung eines Keimlatex polymerisiert. Nach der Bildung des Keimlatex werden die restlichen Ausgangsstoffe in kontinuierlicher Weise in das Reaktionsgefäss unter Polymerisationsbedingungen eingebracht, wobei die endgültige Polymeremulsion entsteht.
Im allgemeinen liegt der Feststoffgehalt des kationischen Latex bei der Erfindung bei etwa 35 bis 65 Gew% und bevorzugt bei 40 bis 60 Gew%. Das Molekulargewicht des Latexpolymeren schwankt im Bereich von etwa 100 000 bis 10 Millionen (Gewichtsmittel), bestimmt durch Gelpermeationschromatographie. Bevorzugt beträgt das Molekulargewicht 250 000 oder mehr.
Der wässrige Latex kann geringe Mengen, zum Beispiel bis zu 15 Gew%, bezogen auf das Gesamtgewicht der flüssigen Phase, eines organischen Lösungsmittels enthalten. Das organische Lösungsmittel kann dem Acryllatex während oder nach der Emulsionspolymerisation, bevorzugt nach der PoIymerisation, zugegeben werden. Das organische Lösungsmittel sollte so ausgewählt werden, dass es die rheologischen Eigenschaften und die Trocknungsgeschwindigkeit von Filmen aus der Latexzusammensetzung und auch die Kontinuität des Films nicht beeinträchtigt. Es können Kohlenwasserstofflösungsmittel verwendet werden, obwohl beständige, nicht reaktionsfähige Ester, Ketone, Etherester und andere Typen von mit Wasser mischbaren Lösungsmitteln bevorzugt sind.
Der in der geschilderten Weise hergestellte kationische Latex kann mit einer geringen Menge, das heisst bis zu 20 Gew%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Latex, verschiedener üblicher Zusätze gemischt werden. Derartige Zusätze sind Verdickungsmittel, Stabilisatoren, Antischaummittel, Konservierungsmittel, Pigmente, Streckmittel und Weichmacher.
Der kationische Latex der vorliegenden Erfindung wird durch die Gegenwart von Härtungsmitteln, die blockierte Isocyanate enthalten, wärmehärtbar gemacht. Die blockierten Isocyanate können ein Bestandteil des Polymeren sein oder sie können eine von dem Polymeren getrennte Verbindung sein. Isocyanathärtungsmittel, die ein Bestandteil des Polymeren sind, werden durch Beispiel 4 erläutert. Als externe Isocyanathärtungsmittel können solche verwendet werden, die in der US 3 984 299, Spalte 1, Zeile 57 bis Spalte 3, Zeile 5, beschrieben sind.
Die wärmehärtbaren Zusammensetzungen nach der Erfindung können für klare oder pigmentierte Überzugsmassen verwendet werden. Für die Pigmentierung können die üblichen Pigmente benutzt werden, mit der Einschränkung, dass sie die Eigenschaften der
Überzugsmasse nicht beeinträchtigen. Der Pigmentgehalt einer Überzugsmasse wird üblicherweise in dem Verhältnis von Pigment zu Binder ausgedrückt. Bei der Erfindung kann das Pigment zu Binder Verhältnis so hoch sein, wie 2:1, liegt aber in den meisten Fällen im Bereich von 0,5 bis 1 : 1.
Der kationische Latex der vorliegenden Erfindung, einschliesslich des pigmentierten Latex, ist beständig, das heisst, er sedimentiert nicht, wenn er bei 10 bis 300C gelagert wird. Falls sich etwas Sediment bilden sollte, kann dieses durch leichtes Rühren wieder dispergiert werden.
Die wärmehärtbaren Acryllatexzusammensetzungen geraäss der Erfindung eignen sich besonders für das Überziehen von Metallfolienstreifen. Dabei wird ein Streifen eines metallischen Substrats, das in der Regel aus einer Aluminiumlegierung oder aus Stahl besteht, mit der Zusammensetzung überzogen. Der Metallstreifen ist relativ dünn und kommt zum Überziehvorgang in Form von Wicklungen» die abgespult und kontinuierlich überzogen werden. Nach dem Überziehen wird der Streifen durch einen Einbrenn- oder Härtungsofen geführt, indem er bei relativ hoher Temperatur innerhalb kurzer Zeit gehärtet wird. Der überzogene Gegenstand wird dann
weiteren Verarbeitungsvorgängen zugeführt, wo ihm die gewünschte Gestalt für die Anwendung, zum Beispiel im Bauwesen oder im Automobilbau, verliehen wird.
Die erfindungsgemässen Zusammensetzungen können aber auf beliebige feste Substrate aufgebracht werden, wie Glas, Porzellan oder Metalle, zum Beispiel Stahl, Aluminium, Kupfer, Bronze und Nickel.
Die Erfindung wird in den Beispielen noch näher erläutert. Alle Angaben über Teile und Prozentsätze sind Gewichtsangaben, falls nicht ausdrücklich etwas anderes festgestellt wird.
Beispiele
Es werden zuerst die allgemeinen Arbeitsweisen erläutert. Dann werden spezifische Beispiele der Erfindung gezeigt.
Keimlatexverfahren
Bei der Herstellung der Latices wurde das Keimlatexverfahren verwendet. Dazu wurde eine Voremulsion der Monomeren wie folgt hergestellt: Es wurde eine Mischung von oberflächenaktiven Mitteln, bestehend aus entionisiertem Wasser, Fettamin, nicht-ionischem oberflächenaktivem Mittel und Phosphorsäure oder einem für Phosphorsäure in Betracht kommenden Äquivalent in ein Voremulgiergefäss mit einer Kapazität von 5 1 bei Raumtemperatur unter einer Stickstoff decke und unter gutem Rühren eingebracht. Es wurde dann ein Monomeransatz in das Gefäss im Verlauf von einer Stunde eingeführt, wobei eine Voremulsion der Monomeren entstand. Ein Teil der Voremulsion der Monomeren wurde mit einem Teil des Initiators für den Beginn der Herstellung des Keimlatex verwendet.
Art der Zugabe der restlichen Voremulsion und des restlichen Initiators
Es wurde gefunden, dass die Art der Zugabe der restlichen Voremulsion der Monomeren und des restlichen Initiators die Qualität des erhaltenen Latex beeinflusste. Es wurde folgende Zugabemethode
zur Herstellung der Latices verwendet: Die restliche Voremulsion wurde zu dem Reaktor im Verlauf von 3 bis 3,25 Stunden zugegeben. Die Zugabegeschwindigkeit des restlichen Initiators wurde so eingestellt, dass der gesamte restliche Initiator in das Reaktionsgefäss eine halbe Stunde nach der Beendigung der Zugabe der Yoremulsion der Monomeren eingeführt war.
Beispiel 1
Für die Herstellung eines kationischen Latex wurden folgende Ausgangsstoffe verwendet.
Reaktorbeschickung
Ausgangsstoffe Gewichtsteile
entionisiertes Wasser 960,0
Phosphorsäure 1,0
Dimethyllaurylamin * 0,75
* ARMEEN DM12D von Armak Industrial Chemicals Division
Zuführung A Ausgangsstoff
Gewichtsteile
Wasserstoffperoxid (30 % wässrig) 16,67
Zuführung B Ausgangsstoffe
Gewichtsteile
"Erythorbic" - Säure entionisiertes Wasser
10,0
90,0
Mischung der oberflächenaktiven Mittel
Ausgangsstoffe
Gewichtsteile
10 entionisiertes Wasser 650
Dimethyllaurylamin 6,25
Ethylenoxidaddukt von Nonylphenol * 32,6 Phosphorsäure
* IGEPAL CO-730 von GAF Corp.
Monomeransatz
Ausgangsstoffe Gewichtsteile
Methylmethacrylat 750
Butylacrylat 750
Hydroxypropylmethacrylat 67,93
Die Reaktorbeschickung wurde auf 800C erwärmt und dann wurde ein Keimlatex zugegeben, der 50 g der Voremulsion der Monomeren enthielt, wobei der Keimlatex in der vorstehend angegebenen Weise hergestellt worden war. Weiterhin wurden 5 g der Zuführung B und die gesamte Zuführung A zugegeben, um die Polymerisation des Keimlatex zu initiieren. Die erhaltene Mischung wurde bei dieser Temperatur für 20 Minuten gehalten, um den Keimlatexansatz vollständig zu polymerisieren. Daran schliesst sich die Zugabe des Restes der Zuführung B und des Restes der Voremulsion der Monomeren in der beschriebenen Weise an. Nach Beendigung der Zugabe der Zuführung B wird ein kationischer Latex erhalten, der mit etwa 100 g Wasser in der vorstehend angegebenen Weise gespült wird. Der erhaltene Latex wird auf eine Temperatur von 35 bis 4O0C gekühlt und filtriert.
Beispiel 2
Dieses Beispiel zeigt die Herstellung eines Acryllatex gemäss der Erfindung. Es wurde wie folgt vorgegangen.
Reaktorbeschickung Ausgangsstoffe Gewichtsteile
entionisiertes Wasser Phosphorsäure Dimethyllaurylamin 960,0 9,4 0,75
Zuführung A Ausgangsstoffe Gewichtsteile
Wasserstoffperoxid (30 % wässrig) 16,67
Zuführung B Ausgangsstoffe
"Erythorbic" - Säure entionisiertes Wasser Gewichtsteile
10,0 90,0
Mischung der oberflächenaktiven Mittel
Ausgangsstoffe
Gewichtsteile
entionisiertes Wasser 650,0
Dimethyllaurylamin 6,25
Ethylenoxidaddukt von Nonylphenol 32,0
Phosphorsäure 2,6
Monomeransatζ
Ausgangsstoffe
Me thylmethacrylat 10 Butylacrylat Hydroxypropylmethacrylat (94 %) Dirnethylaminoethylmethacrylat
Gewichtsteile
850,0 650,0 67,73 31,92
Es wird im wesentlichen das gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 und gemäss der beschriebenen allgemeinen Arbeitsweise verwendet. Der erhaltene kationische Latex hat einen Harzfeststoffgehalt von 47,1 %, einen pH Wert von 3,05, eine Brookfield Viskosität von 33 mPa.s (cp) gemessen bei 50 Upm mit einer Nr. 1 Spindel bei 200C.
Beispiel 3
Es wird ein Acryllatex in folgender Weise hergestellt:
Reaktorbeschickung
Ausgangsstoffe
Gewichtsteile
entionisiertes Wasser 960,0
Dimethyllaurylamin 0,75
hypophosphorige Säure (50 % wässrig) 40,0
Zuführung A
Ausgangsstoffe "Erythorbic11 - Säure
Gewichtsteile 10,0
Zuführung B
Ausgangsstoffe
t-Butylhydroperoxid (70 %) entionisiertes Wasser
Gewichtsteile
14,3 90,3
Mischung oberflächenaktiver Mittel
Ausgangsstoffe Gewichtsteile
entionisiertes Wasser 650,0
Dime thy 1 lau rylatnin 6,25
Ethylenoxidaddukt von Nonylphenol 32,0 hypophosphorige Säure (50 % wässrig) 8,0
Monome rans atz
Ausgangsstoffe Gewichtsteile
Methylmethacrylat 750,0
Butylacrylat 750,0
Hydroxypropylmethacrylat 67,95 (94 % aktiv)
Dimethylaminoethylmethacrylat 31,92
Die Reaktorbeschickung wurde auf 7O0C erwärmt und danach wurde ein Ansatz des Monomeren zugegeben, der 50 g der Voremulsion des Monomeren, die zuvor hergestellt worden war, enthielt. Weiter wurden Zuführung A und 5 g der Zuführung B zugegeben, um die Polymerisation des Keimlatex zu ini-
tiieren. Die Reaktionsmischung wurde bei dieser Temperatur für 20 Minuten gehalten, um den Keimlatex vollständig zu polymerisieren. Der Rest der Voremulsion der Monomeren und der Rest der Zuführung B wurden gemäss der allgemein beschriebenen Arbeitsweise zugegeben. Nach einer Halteperiode von 1,5 Stunden bei 800C wurde nach Beendigung der Zugabe des Restes der Zuführung B der erhaltene Latex mit 100 g entionisiertem Wasser gespült, auf 35 bis 400C abgekühlt und filtriert. Der erhaltene Latex hatte einen Harzfeststoffgehalt von 47,3 %, einen pH Wert von 1,9 und eine Brookfield Viskosität von 27,0 mPa.s, gemessen bei 200C.
Beispiel 4
Dieses Beispiel zeigt die Herstellung eines weiteren Acryllatex und dessen Verwendung.
Es wurde ein kationischer Latex in folgender Weise hergestellt:
Reaktorbeschickung
Zuführung A
Zuführung B
Ausgangsstoffe Gewichtsteile
entionisiertes Wasser 21,4 % Monomeransatz 1123,5 160,23
Ausgangsstoffe Gewichtsteile
"Erythorbic" - Säure entionisiertes Wasser 5,0 95,0
Ausgangsstoffe Gewichtsteile
Wasserstoffperoxid (30 % wässrig) 3,33 entionisiertes Wasser 96,67
Mischung oberflächenaktiver Stoffe
Ausgangsstoffe Gewichtsteile
entionisiertes Wasser 707,6
Dimethyllaurylamin 7,45
nicht-ionisches oberflächenaktives 14,89 Mittel *
Phosphorsäure 19,41 * PLURONIC F68 von BASF Wyandotte Corp. Monomeransatz
Ausgangsstoffe Gewichtsteile
Methylmethacrylat 476,6
Butylacrylat 700,0
Hydroxypropylmethacrylat (94 %) 59,6
Dimethylaminoethylmethacrylat 29,79
Styrol 223,40
Es wurde im wesentlichen nach der allgemeinen Arbeitsweise und nach der Arbeitsweise des Beispiels 1 vorgegangen. Der erhaltene kationische Latex war im wesentlichen frei von Koagulat und
hatte einen Harzfeststoffgehalt von 40,0 %t
einen pH Wert von 2,68, eine Brookfield Viskosität von 26 mPa.s, gemessen bei 50 Upm mit einer Nr. 1 Spindel bei 200C.
Es wurde eine Pigmentpaste aus folgenden Stoffen hergestellt:
Ausgangsstoffe Gewichtsteile (g)
kationisches Acrylträgerharz ^- 60
Diethylenglykolmonobutylether 40,0
Milchsäure (88 % wässrig) 9,5
entionisiertes Wasser 97,2
Entschäumer ^ 6,17
Schwarzpigment 86,64
Titandioxid 10,50
rotes Eisenoxid 76,13
Chromgrün 10,50
1 aminhaltiges, mit Wasser verdünnbares Acrylpolymeres
2 DREWMULSE L-475 von Drew Company
Die vorstehend aufgeführten Ausgangsstoffe wurden in einem Cowles Mischer bis auf eine Hegraan Feinheit von 7,5 zerkleinert.
Es wurde ein Lack hergestellt, indem diese Faste und folgende Ausgangsstoffe verwendet wurden:
Ausgangsstoffe Ge^ichtsteile (g)
Pigmentpaste (wie vorstehend) 49,13
Vernetzer 3 (modifiziert mit 5,88
Milchsäure)
Latex (wie vorstehend) 101,90
Diethylenglykolmonobutylether 8,51 Dibutylzinndiacetat (2 % aktiv) 0,8
3 ein Triisocyanathärtungsmittel, das sich von Isophorondilsocyanat, blockiert mit Dibutylamin und Dimethylethanolamin ableitet
Zur Herstellung des Lackes wurden die Ausgangsstoffe sorgfältig wie folgt gemischt: Eine Vormischung der Paste und des Vernetzers wurden dem Latex unter Rühren zugegeben. Danach wurde Diethylenglykolmonobutylether zugegeben.
Dieser Lack wurde auf grundierte Aluminiumplatten (Alcoa Bonderite 721) aufgezogen und wurde dann bei einer Temperatur von 224°C für 50 Sekunden gehärtet. Die Ofentemperatur lag bei 2600C. Die lackierten Platten wurden in entionisiertem Wasser nach der Härtung abgeschreckt. Es wurden Filme von einer Dicke von 18 Aim erhalten, die eine ausgezeichnete Härtung auf dem Substrat zeigten und glatt, glänzend, wasserbeständig und beständig gegen Chemikalien und Lösungsmittel waren. Derartige Lacküberzüge eignen sich infolgedessen aufgrund ihrer Dauerhaftigkeit sehr gut für Aus s enanwendungen.
Beispiel 5
Zur Herstellung eines kationischen Latex wurde wie folgt vorgegangen.
Reaktorbeschickung
Ausgangsstoffe Gewichtsteile
entionisiertes Wasser 2000,0
Phosphorsäure 23,0
Zuführung A
Ausgangsstoffe Gewichtsteile
"Erythorbic" - Säure 10,0
entionisiertes Wasser 90,0
Zuführung B
Ausgangsstoffe Gewichtsteile
t-Butylhydroperoxid (70 % wässrig) 10,0 entionisiertes Wasser 90,0
Monomeransatz
Ausgangsstoffe Gewichtsteile
MethyImethacrylat 700
Butylacrylat 700
Hydroxypropylmethacrylat 140
DimethylaminoethyImethacrylat 31,5
Dimethyllaurylamin 12,0
Ansatz für Keimlatex
Ausgangsstoff Gewichtsteile
3,2 "L Monomeransatz 50
Der Reaktor wurde auf 700C erwärmt und dann wurde der Ansatz für den Keimlatex zugegeben. 5 Minuten danach wurden 10 g Zuführung B zugegeben und die Zugabe der Zuführung A wurde aufgenommen und mit konstanter Geschwindigkeit für 5 Stunden fortgesetzt. 30 Minuten danach wurde die Zugabe des Restes des Monomeransatzes und des Restes der Zuführung B begonnen und mit konstanter Geschwindigkeit 4,5 Stunden fortgesetzt. Am Ende dieser Zugabe wurde die erhaltene Mischung 2 Stunden bei 7O0C gehalten und dann gekühlt und filtriert. Der erhaltene Latex hatte einen Harzfeststoffgehalt von 42,7 % und eine Brookfield Viskosität von 19,2 mPa.s, gemessen bei 50 Upm mit einer Nr. 1 Spindel bei 22°C.

Claims (5)

Patentanwälte (1525) H / W Dr. Michael Hann Dr. H.-G. Sternagel Marburger Strasse 38 6300 Giessen PPG Industries, Inc., Pittsburgh, Pennsylvania, USA WÄRMEHÄRTBARE KATIONISCHE ACRYLLATEXZUSAMMENSETZUNG UND IHRE VERWENDUNG Priorität: 25. September 1981 / USA / Ser. No. 305 Patentansprüche:
1.) Beständige wärmehärtbare kationische Acryllatexzusammensetzung, enthaltend ein blockiertes Isocyanat als Härtungsmittel und einen kationischen AcryIlatex, wobei der AcrylTatex durch ein Verfahren hergestellt worden ist, bei dem in einem sauren Medium in Gegenwart eines oberflächenaktiven Mittels ethylenisch ungesättigte Monomere, von denen mindestens eins eine aktive Wasserstoff gruppe enthält, polymerisiert worden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass das oberflächenaktive Mittel ein Gegenion enthält, das sich von Phosphorsäure, phosphoriger Säure, hypophosphoriger Säure und Alkyl- oder Arylhydrogenphosphat ableitet.
2. Latexzusainmensetzung von Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die Säure hypophosphorige Säure ist.
3. Latexzusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Latex eine Aminogruppe enthält.
4. Latexzusammensetzung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aminogruppe sich von einem ethylenisch ungesättigten Monomeren, das eine Aminogruppe enthält, ableitet.
5. Verwendung der beständigen wärmehärtbaren kationischen Acryllatexzusammensetzungen nach einem der Ansprüche 1 bis 4 zur Herstellung eines Schutzfilms auf einem Substrat, wobei die Latexzusammensetzung auf der Oberfläche des Substrats aufgetragen und durch Erwärmen auf eine ausreichend hohe Temperatur gehärtet wird.
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