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DE321338C - Freistrahlpumpe - Google Patents

Freistrahlpumpe

Info

Publication number
DE321338C
DE321338C DE1912321338D DE321338DD DE321338C DE 321338 C DE321338 C DE 321338C DE 1912321338 D DE1912321338 D DE 1912321338D DE 321338D D DE321338D D DE 321338DD DE 321338 C DE321338 C DE 321338C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diffuser
water
paddle wheel
jet pump
free jet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1912321338D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE321338C publication Critical patent/DE321338C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B9/00Auxiliary systems, arrangements, or devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Freistrahlpumpe. Die Erfindung bezieht sich auf Freistrahlpumpen und kann bei Kondensatoren, Verdichtern oder Luftpumpen Anwendung finden.
  • Gegenüber den bekannten Freistrählpumpen zeichnet sich der Erfindungsgegenstand dadurch aus, daß in der Durchflußrichtung des Wasser-Luft-Gemisches oder sonstigen Gemisches durch die Pumpe ein schmales, sich drehendes Rad in dem engsten Teile des Diffusors angeordnet ist, welches selbst als umlaufender Diffusorhals ausgebildet sein kann. Durch diese Anordnung wird der Vorteil erzielt, daß die gesamte Aus -strömenergie von dem umlaufenden Rad, das dem Gemisch einen momentanen Stoß erteilt, geliefert wird, so daß das Wasser selbst als Hilfsflüssigkeit keinen wesentlichen Druck und keine große Geschwindigkeit zu besitzen braucht und somit in der weitgehendsten Weise für die Einwirkung auf den zu kondensierenden Dampf oder zur Mischung rriit der zu befördernden Luft o. dgl, ausgenutzt werden kann.
  • Es sind an sich schon Kreiselräder von großen Breitenausdehnungen, die ähnlichen Zwecken dienen sollen, vorgeschlagen worden. Sie sind jedoch nicht an der engsten Stelle eines feststehenden Diffusors angeordnet worden, so daß sie, auch infolge ihrer großen Breite, das Gemisch wieder trennen und so den angestrebten Zweck vereiteln würden.
  • Auf den Zeichnungen veranschaulicht Fig. i im Längsschnitt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig. ?,und 3 zeigen eine andere Ausführungsform der Pumpe mit einer neuen Einrichtung zur Zerstäubung der Hilfsflüssigkeit. Fig. q. zeigt im Längsschnitt eine andere Pumpenanordnung, bei welcher das umlaufende Schaufelrad an einer senkrechten Spindel angebracht ist.
  • Fig. 5 zeigt dieselbe Anordnung zum Zwecke der Kondensation des Abdampfes einer Dampfturbine.
  • Fig. i zeigt eine zweistufige Turbine, die durch Frisch- oder Abdampf angetrieben wird, der bei b in das Gehäuse eintritt, und die feststehende Leitschaufeln c und Laufradschaufeln d besitzt. Der Abdampf dieser Turbine a, die auf einer senkrerhten Welle a 1 gelagert ist, strömt in einen Aufnehmer e von großem Rauminhalt, der -die Welle u1 umgibt, die nach unten durch ihn hindurchgeht. An seinem unteren Ende ist der Aufnehmer von einem Düsenring f umgeben, der mit Wasser gespeist wird. Die einzelnen Düsen sind zweckmäßig paarweise gegeneinander in senkrechter Ebene geneigt angeordnet, so daß ihre Wasserstrahlen aufeinanderstoßen und dadurch dünne fächerförmige Streifen von Wasser oder Wasserstaub bilden, und sie sind ferner so gerichtet, daß sie diesen Wasserstaub quer durch den Aufnehmer, den eigentlichen Kondensationsraum, schleudern, und so den Dampf mit fortreißen und kondensieren und das Kondensat zu einem Schaufelrad g führen, das auf der Welle a1 gelagert ist, und das Wasser mit dem Kondensat in die sich erweiternden Kanäle g1 eines unterhalb des Aufnehmers fest angeordneten Diffusors fördert. In seiner Anordnung gegenüber dem Diffusor bildet das Schaufelrad g in seinem an den Diffusor angrenzenden Teil das Diffusormundstück oder den Diffusorhals, der das Kondensationsgemisch auffängt und der größten Verengung des Durchgangsquerschnittes zuführt. Der Ring der Düsen f wird durch eine Kreiselpumpe h mit Wasser versehen, die auf einer Verlängerung der Welle a1 angebracht ist.
  • Wenn der Aufnehmer in Verbindung mit einem Oberflächenkondensator benutzt werden soll, wird er durch eine Querwand e1 geteilt, die oberhalb des Schaufelrades punktiert angedeutet ist, während der Auslaß für den Abdampf bei e2 punktiert gezeigt ist. In diesem Falle wird da3 Schaufelrad als Luftpumpe benutzt, indem der untere Teil des Aufnehmer am Einlaß e3 mit dem Oberflächenkondensator verbunden wird, während die Kreiselpumpe 1a das Zirkulationswasser für den Kondensator und für die Düsen f herbeischafft.
  • Bei der Vorrichtung nach Fig. 2 und 3 wird die Hilfsflüssigkeit dem Rohre f unter einem Drucke zugeführt, der genügt, um die Flüssigkeit quer durch die mit dem auszupumpenden Raum durch ein Rohr k verbundene Kammer e in den inneren Umfang eines Schaufelrades g zu schleudern, das mit den Schaufeln g0 versehen ist und, da auf der Welle a1 befestigt, mit hoher Geschwindigkeit umläuft. Die Hilfsflüssigkeit wird in einem oder mehreren Strömen oder, wie in den Zeichnungen dargestellt ist, in einem verhältnismäßig dünnen, flachen Strahl durch das Rad g°, das wieder den Diffusorhals bildet, in den sich erweiternden Teil des Diffusors ausgetrieben. Der Diffusor ist durch Schaufeln g3 in eine Reihe sich erweiternder Kanäle unterteilt, deren Einlaßenden sich an den Umfang des Schaufelrades anschließen.
  • Bei den Konstruktionen nach Fig. 2 und 3 wird ein höherer Zerstäubungsgrad der Hilfsflüssigkeit mittels einer Platte na bewirkt, die am Ende der Welle a1 angebracht ist und gegen welche der Flüssigkeitsstrahl aus der Düse f etwas exzentrisch trifft. Die Plattem kann entweder stillstehen 'oder sich drehen.
  • Bei den Konstruktionen nach Fig. q. und 5 wird die Hilfsflüssigkeit durch das Rohr f 0 einer Reihe von Düsen f zugeführt, die im Kreise über der Kammer e angeordnet sind, die mit dem Raume, der entleert werden soll, verbunden ist. Die Flüssigkeit und die mitgerissenen Gase gelangen -nach dem unteren Teile der Kammer e, der aus einem konischen, ringförmigen Raume e° besteht, welcher einen fortlaufenden Kanal mit dem Hals g1 des Diffusors g2 bildet. An oder nahe der engsten Stelle dieses Kanales befindet sich jedoch ein wagerechtes Kreiselrad g mit Schaufeln g°, das das Gemisch in den Diffusor schleudert. Das Rad g, das einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser besitzt, ist auf einer senkrechten Welle a1 gelagert, die durch einen Elektromotor oder eine andere Kraftquelle mit hoher Geschwindigkeit gedreht wird.
  • In Fig. 5 wird die treibende Kraft durch eine zweistufige Dampfturbine c, a dargestellt, die nach der Kammer e auspufft, während durch die bereits beschriebene Bjektorvorrichtung'Dampf angesaugt und kondensiert wird.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRTU cIiE: r. Freistrablpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß in dem engsten Teile des feststehenden Diffusors für das Wasser-Luft-oder Wasser-Dampf-Gemisch ein schmales, sich drehendes Schaufelrad (g) angeordnet ist, welches selbst als umlaufender Diffusorhals ausgebildet sein kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn der Wasserstrahlen eine Scheibe (m) angeordnet ist, durch welche die Flüssigkeit zerstäubt und in das Schaufelrad (g) gelenkt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (na) innerhalb des Schaufelrades (g) umläuft.
DE1912321338D 1912-01-30 1912-01-30 Freistrahlpumpe Expired DE321338C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE321338T 1912-01-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE321338C true DE321338C (de) 1920-05-28

Family

ID=6160687

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1912321338D Expired DE321338C (de) 1912-01-30 1912-01-30 Freistrahlpumpe

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DE (1) DE321338C (de)

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