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DE297306C - - Google Patents

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Publication number
DE297306C
DE297306C DENDAT297306D DE297306DA DE297306C DE 297306 C DE297306 C DE 297306C DE NDAT297306 D DENDAT297306 D DE NDAT297306D DE 297306D A DE297306D A DE 297306DA DE 297306 C DE297306 C DE 297306C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
machine
embroidery
hydraulic brake
machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT297306D
Other languages
English (en)
Publication of DE297306C publication Critical patent/DE297306C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C3/00General types of embroidering machines
    • D05C3/04General types of embroidering machines with horizontal needles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2207/00Use of special elements
    • D05D2207/02Pneumatic or hydraulic devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λί 297306-KLASSE 52 b. GRUPPE
A.-G. in PLAUEN i.V.
Einzelstich-Vorrichtung für Stickmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1916 ab.
Bei bekannten Einzelstich - Einrichtungen kamen bisher mechanische Bremsen zur Anwendung, um die Maschine nach jedem Stich anzuhalten. Dieses Anhalten' der Maschine muß aber sehr genau immer an ein und demselben Punkt der Maschinenumdrehung erfolgen, und zwar, wenn die Mechanismen dem Sticker das Weitersetzen des Musterstiftes gestatten. Bleibt die Maschine zu früh oder
ίο zu spät stehen, so muß der Sticker von Hand nachhelfen, bevor er den Stickrahmen bewegen kann. Solche Störungen bedeuten natürlich unerwünschten Zeitverlust. Mit mechanischen Bremsen kann man diese erforderliche Gleichmäßigkeit nur mangelhaft erreichen, denn die Reibung fester Körper wird sehr beeinflußt durch dazwischenkommendes öl oder Schmutz, durch die auftretende Reibungswärme und durch .Abnutzung. In der nachstehend beanspruchten Einrichtung kommt nun eine hydraulische Bremsung zur Anwendung, welche den vorstehend beschriebenen Übelstand der . mechanischen Bremsung ausschaltet.
. Auf der Hauptwelle 2 der Stickmaschine 1 befindet sich die Scheibe 3, welche von der Vorgelegewelle 4 angetrieben wird. Auf der Welle 4 sitzen ferner eine Festscheibe 5 und eine Losscheibe 6, auf welche der Motor 7 treibt. Das freie Ende der Wellen ist durch Kupplung S mit der hydraulischen Bremse 9 verbunden. Am Hebel 10 dieser Bremse ist eine Ausrückstange 11 angelenkt, welche die Riemgabel 12, den Anker 1.3, den Magneten 14 und einen Zapfen 15 trägt. An dem Zapfen 15 greift der Hebel 16 an, welcher durch die Stange 17 mit dem Hebel 18 verbunden ist. Der Hebel 18 ist so angeordnet, daß er von der Nase 19 der Scheibe 3 bewegt werden kann. Durch den elektrischen. Druckknopf 20 kann der Magnet 14 betätigt werden.
Tn der gezeichneten Stellung der Vorrichtungen treibt der Motor 7 auf die Festscheibe 5, so daß die Maschine läuft. Streift hierbei die Nase 19 gegen den Hebel 18, so verschiebt sie durch das Gestänge 18, 17, 16 die Ausrückstange 11 so, daß der Motorriemen auf die Leerscheibe 6 treibt, daß der He-. bei 10 nach der anderen Seite ausschlägt, wodurch die hydraulische Bremse 9 in Tätigkeit kommt, und daß der Anker 13 vom Magneten 14 abgehoben wird. Die Maschine bleibt also stehen. Soll die Maschine wieder einen Stich ausführen, so drückt der Sticker auf den Knopf 20, so daß der Magnet 14 das Gestänge in die gezeichnete Lage zurückbringt.
Die hier beispielsweise gezeichnete hydraulische Bremse 9 wirkt wie folgt: eine rotierende Pumpe a, verkuppelt mit Welle 4, treibt eine Flüssigkeit b in der Pfeilrichtung durch ■das Rohr c, in welchem sich ein Sperrhahn d

Claims (1)

  1. befindet. In der gezeichneten Stellung des Hebels io ist der Sperrhahn d offen. Die Flüssigkeit kann also ungehindert durchlaufen. Wird der Hebel io umgelegt, so schließt der Hahn d die Leitung ab und die Pumpe σ kommt zum Stillstand und mit ihr die verkuppelte Maschine. Ein mit Luft gefülltes Rohr e dient als Stoßdämpfer.
    Pa tenτ-Anspruch:
    Einzelstich--Vorrichtung für Stickmaschinen und Stickkarten-Schlagmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückvorrichtung (11) der Maschine eine Absperrvorrichtung (d) verstellt, durch die der Flüssigkeitsstrom einer hydraulischen Bremse (9) beeinflußt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT297306D Active DE297306C (de)

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