DE295605C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE295605C DE295605C DENDAT295605D DE295605DA DE295605C DE 295605 C DE295605 C DE 295605C DE NDAT295605 D DENDAT295605 D DE NDAT295605D DE 295605D A DE295605D A DE 295605DA DE 295605 C DE295605 C DE 295605C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- film
- stencils
- templates
- spring
- cylindrical
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 3
- 230000001808 coupling Effects 0.000 claims 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 4
- 229920002160 Celluloid Polymers 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000001681 protective Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
- G03D13/00—Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
- G03D13/02—Containers; Holding-devices
- G03D13/08—Devices for holding exposed material; Devices for supporting exposed material
- G03D13/14—Devices for holding exposed material; Devices for supporting exposed material for holding films in spaced convolutions
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 295605 KLASSE 57c. GRUPPE
BERNHARD RALJM in FRANKFURT a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1915 ab.
Um Rollfilme bei Tageslicht ohne Dunkelkammer zu entwickeln, benutzt man geschlossene
Gehäuse oder Gefäße, in welchen der aufgespulte Film einem Entwickler ausgesetzt
wird. Hierbei ist es für das allseitige Einwirken der Entwicklungsflüssigkeit auf den
belichteten Film von Bedeutung, daß die einzelnen Filmbandlagen in gewissem Abstande
stehen. Man benutzte zu dem Zweck eine
ίο Trommel mit wagerecht gelagerter Achse, auf
der starre teilzylindrische Schablonen aus geeignetem Stoff so angeordnet sind, daß sie
sich beim Drehen der Achswelle zu einem spiraligen Schutzgehäuse abwickeln und dabei
der Entwicklungsflüssigkeit einen genügenden Durchlaß gewähren, um den dazwischenliegenden,
ebenfalls spiralig aufgespulten Film vollkommen zu entwickeln. Diese bekannte Vorrichtung ist für flachliegende Filme eingerichtet.
Nach der Erfindung werden nun die Schablonen aufrecht gestellt und in den Nuten einer Grundplatte der Spule geführt. Die
Filme können also auch aufrechtstehend entwickelt werden; sie werden auf einmal in die
Entwicklungsflüssigkeit getaucht und brauchen in dieser nicht bewegt zu werden, sondern
können eine sogenannte Dauerentwicklung durchmachen. Die Anordnung gewährt ferner
den Vorteil, daß alle Schablonen gleich hoch sein können, wodurch an Raum gespart und
das Gehäuse vollkommen ausgenutzt wird. Das Aufspulen des Films kann unmittelbar im
Entwickler erfolgen, wodurch Luftblasen vermieden werden. Man kann bei Benutzung
dieser Erfindung auch einen besonderen Aufspulapparat entbehren.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dar, wobei Fig. 1 einen Querschnitt
und Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt wiedergibt. Fig. 3 ist dieselbe Darstellung
wie Fig. 1, nur mit aufgerolltem Film.
Die Darstellung zeigt die Filmspule α, welche
den belichteten Film c enthält, der auf die Spule b gebracht werden soll, die in den Entwickler
eingelegt wird. Die Spule b enthält eine Anzahl gleich hoher teilzylindrischer Schablonen
e, welche sich in Rinnen der Spulenscheiben führen (Fig. 2). Diese Schablonen
aus Metallblech, starkem Zelluloid o. dgl., nötigenfalls auch durchbrochen, haben natürlieh
nach der Spulenmitte zu abnehmenden Durchmesser, so daß zwischen je zwei benachbarten
Schablonen ein Zwischenraum bleibt, welcher dem Filmband und dem Entwickler genügend Platz bietet. Die Schablonen haben
an der einen Seite hakenförmige Umbiegungen nach rechts und an der anderen solche nach
links, so daß sie sich beim Verschieben gegenseitig kuppeln und mitnehmen, sobald man
die Spule, welche mit dem innersten Schablonenteil fest verbunden ist, mittels der üblichen
Handkurbel d in Umdrehung versetzt. Damit die Schablonen zunächst die richtige Lage einnehmen,
ist eine Feder h vorgesehen., welche
gegen die Schablonen drückt. Diese Feder sitzt an einem Lager i und richtet die Schablonen
gleich. Fig. ι zeigt die Lage der Schablonen vor dem Aufwickeln des Films. Beim
Umdrehen der Spule in Pfeilrichtung wird zunächst die innere feste Schablone e mitgenommen.
Diese erfaßt mit ihrem Hakenrand f den entgegengesetzt gebogenen Rand g der
nächsten Schablone. Diese wird mitgenommen,
ίο erfaßt ihrerseits dann nach etwa halber Umdrehung
wiederum die nächste Schablone und so fort, bis alle Schablonen zu einer fortlaufenden
Spiralschablone aufgestellt sind (Fig. 2). Der Film, welcher von Spule α abläuft, wikkelt
sich hierbei mit den einzelnen Schablonen ebenfalls spiralig auf. Die Entwicklungsflüssigkeit
kann überall hingelangen, wobei die Schablonen e den Film unbedingt sicher im
Abstande halten. Nach dem Entwickeln kann dann der Film durch Zurückschieben der Schablonen
wieder abgerollt werden.
Claims (1)
- Paten t-An Spruch:Filmentwicklungsvorrichtung, bei welcher teilzylindrische Schablonen verschiedenen Durchmessers mit Kupplungseinrichtungen versehen sind, so daß sie sich beim Aufspulen des Films zu einer fortlaufenden Spirale aneinanderreihen, die den Abstand der einzelnen Filmwindungen-sichert, dadurch gekennzeichnet, daß die aufrecht auf einer gemeinsamen Grundplatte stehenden Schablonen gleiche Höhe haben, so daß die Vorrichtung zum Aufwickeln von Films für Standentwicklung benutzt werden kann, wobei die Schablonen durch eine Feder (A) in Bereitstandlage gehalten werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE295605C true DE295605C (de) |
Family
ID=550067
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT295605D Active DE295605C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE295605C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2537925A (en) * | 1947-12-30 | 1951-01-09 | Eastman Kodak Co | Daylight-loading developing tank |
-
0
- DE DENDAT295605D patent/DE295605C/de active Active
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2537925A (en) * | 1947-12-30 | 1951-01-09 | Eastman Kodak Co | Daylight-loading developing tank |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2810768B2 (de) | Antriebsvorrichtung fur das Farbband von Schreib-, Daten- oder ahnlichen Maschinen | |
DE295605C (de) | ||
DE2829816C2 (de) | Wandtafel mit einem auf- und abrollbaren Trägerstreifen | |
DE526338C (de) | Filmkassette, insbesondere fuer Reproduktionsapparate | |
AT67370B (de) | Packung für lichtempfindliche Bänder. | |
DE521908C (de) | Farbbandschaltvorrichtung fuer Registrierkassen und aehnliche Maschinen | |
DE393092C (de) | Bildwerfer | |
CH150758A (de) | Einrichtung zur Vorführung von auswechselbaren Werbedarstellungen für Tageslicht-und Nachtreklame. | |
DE672642C (de) | Kinogeraet | |
DE163072C (de) | ||
DE3202609A1 (de) | Lese- und buchstabierhilfegeraet | |
DE593510C (de) | Vorrichtung zur Kontrolle von Telephongespraechen unter Benutzung von Selbstwaehlapparaten | |
DE562772C (de) | Photographische Kamera fuer Kinofilme | |
DE616348C (de) | Einrichtung zur Aufnahme, Wiedergabe oder Kopie von Tonfilmen | |
DE168482C (de) | ||
DE425387C (de) | Auf- und Abwickelvorrichtung fuer endlose Filme | |
DE222681C (de) | ||
AT80777B (de) | Selbsttätige Plattenwechselvorrichtung für photogrSelbsttätige Plattenwechselvorrichtung für photographische Kameras (insbesondere für Luftfahrzeugaufaphische Kameras (insbesondere für Luftfahrzeugaufnahmen). nahmen). | |
DE121843C (de) | ||
DE513667C (de) | Einrichtung zur Verhinderung des Auffederns der Filmrolle in der Kassette | |
AT150708B (de) | Objektivblende für photographische Apparate. | |
DE707727C (de) | Kassette fuer Kinokameras | |
AT204808B (de) | Entfernungsanzeigende Vorrichtung | |
DE184519C (de) | ||
DE468111C (de) | Filmbehaelter mit frei drehbarem Kern |