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DE163072C - - Google Patents

Info

Publication number
DE163072C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
film
cylinder
rotation
innermost
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT163072D
Other languages
English (en)
Publication of DE163072C publication Critical patent/DE163072C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/06Light-tight tanks with provision for loading in daylight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Unwinding Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES-
PATENTAMT.
JVe 163072 KLASSE 57c.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Entwickeln photographischer Filmbänder ohne Benutzung einer Dunkelkammer. Es ist bereits ein Apparat bekannt geworden, bei welchem das Filmband dadurch spiralförmig aufgewunden wird, daß es zusammen mit einem elastischen Stützgurt, welcher zur Erzielung der nötigen Zwischenräume zwischen den einzelnen Spiralgängen
ίο mit erhöhten Rändern versehen ist, aufgewunden wird, indem der Gurt von einer Welle ab- und auf eine andere Welle aufgewickelt wird und dabei das Filmband mitnimmt.
Von diesem bekannten Apparat unterscheidet sich der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende dadurch, daß auf einer gemeinsamen Welle eine Anzahl von zylindrischen Trommeln konzentrisch so angeordnet ist, daß bei Drehung der Welle die Trommeln nacheinander miteinander gekuppelt und von der Welle mitgedreht werden, und zwar so, daß eine ununterbrochene spiralförmige Oberfläche entsteht, auf welche das mit dem einen Ende an der innersten Trommel festgeklemmte Filmband aufgerollt wird, wodurch die einzelnen Lagen des Filmbandes, ohne miteinander in Berührung zu kommen, durch das Entwicklungs- und Fixierbad geführt werden. Die aufeinander folgende Drehung der einzelnen Trommeln wird durch einen an jeder Trommel sitzenden Lappen bewirkt, welcher bei einer gewissen Umdrehung der Welle an den Lappen der nächsten Trommel angreift, wodurch diese mitgenommen wird, um ihrerseits bei Vollendung einer gewissen Umdrehung die nächste Trommel mitzunehmen usw. Die das Filmband an der innersten Trommel festklemmende Vorrichtung kann so eingerichtet sein, daß sie die zufällige Drehung der Trommeln verhindert.
Auf den Zeichnungen ist
Fig. ι eine perspektivische Ansicht des Apparates, Fig. 2 ein senkrechter Längsschnitt,
Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 ein ähnlicher Querschnitt,
Fig. 5 ein senkrechter Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 2;
Fig. 6 und 7 sind Querschnitte, eine andere Ausführungsform darstellend;
Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 7. "
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht die Vorrichtung aus dem mit Füßen 6 versehenen trogartigen Teil 5, welcher von einem Flantsch 7, 8 umgeben ist, auf welchen ein Deckel 9 lichtdicht aufgesetzt ist.
In dem Trog 5 ist eine mit einer Kurbel 12 versehene Welle 10 drehbar gelagert, auf welcher eine Anzahl von nahezu zylindrischen Gliedern 13, 14, 15, 16, 17, 18 angeordnet ist. Diese Glieder nehmen von dem innersten Gliede 13 an in der Größe zu und sind kon-
zentrisch zueinander und zur Welle io angeordnet. Der Zylinder 13 ist auf der Welle IO befestigt, während die Zylinder 14 bis 18 lose auf der Welle sitzen.
An dem innersten Zylinder 13 sitzen Lappen 22, welche bei der Drehung des Zylinders an ähnliche Lappen 23 des nächsten Zylinders 14 angreifen; die Lappen 23 greifen wiederum an Lappen 24 des Zylinders 15 an und so fort, so daß also bei der Drehung der Welle 10 die Zylinder nacheinander miteinander gekuppelt und von der Welle mitgedreht werden.
Die losen Zylinder sitzen auf die Welle 10 umgebenden Hülsen 25 und sind durch Zwischenlegscheiben 27 voneinander getrennt, so daß die einzelnen Zylinder sich nur drehen, wenn sie durch die Lappen 23 des vorhergehenden Zylinders mitgenommen werden.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist der innerste Zylinder 13 an seinem Umfang mit einer Mulde 19 und einer Tasche 20 versehen, während die losen Zylinder mit einer radialen Öffnung 21 versehen sind.
Wie Fig. 2, 3 und 4 zeigt, besteht der Träger für die Filmspule aus einem festen Bügel 28, welcher mit Tragarmen 29, 30 versehen ist, die sich mittels der Platten 31 in einer Führung 32 verschieben lassen, so daß sie längere und kürzere Spulen aufnehmen können. Die Tragarme 29, 30 sind mit Zapfen 33 versehen, auf welche die Spule 34 aufgesteckt wird; durch eine Feder 36 (Fig. 2) wird gegen die Spule ein Bremsklotz 35 angedruckt, so daß ein zu schnelles Abwickeln des Films A verhindert wird.
Der Trog 5 ist mit einem Ausguß 37 versehen, welcher durch eine Öffnung 38 mit dem Trog in Verbindung steht. Um Lichtstrahlen auszuschließen, sind in dem Ausgußstück in bekannter Weise zueinander versetzte Zwischenwände 39, 40 vorgesehen.
Wie Fig. 3 und 4 zeigt, sind die Zylinder an einem Ende. 45 etwas nach innen gekrümmt, so daß bei Drehung der Welle IO eine ununterbrochene spiralförmige Oberfläche gebildet wird, auf welche der Film A aufgewunden wird.
In der Tasche 20 des innersten Zylinders 13 ist eine Klammer 46 angeordnet, zwischen deren Backen das eine Ende des Films festgeklemmt wird.
In Fig. 6 und 7 ist ein Gehäuse 48 gezeigt, welches mit einem eine öffnung 49 umgebenden kurzen Ausgußstück 5ο3 versehen ist. Die eine Seite dieses Ausgußstücks kann eine Führungsstange 50 halten, welche mit einem Schlitz 53 versehen ist, in welchem die Platten 54 der mit den Zapfen 56 versehenen Tragarme 51, 52 verschoben werden können,, welche durch eine Feder 55 in ihren Stellungen festgehalten werden.
Um einen kurzen Film aufzuwinden, ist eine Kuppelung 57 vorgesehen, welche in einer Führung 58 an dem innersten Zylinder verschiebbar angebracht ist und so eingestellt werden kann, daß die Zylinder 14 und 15 sich gleichzeitig wie ein Ganzes mit dem Zylinder 13 drehen.
Wie Fig. 6 und 7 zeigen, kann zum Festklemmen des Films auch eine bei 60 an dem innersten Zylinder 13 durch ein Scharnier befestigte Stange 59 benutzt werden, deren Ende durch einen Schnepper 61 festgehalten wird; die Stange kann durch eine Feder nach auswärts gedrückt werden, so daß sie durch die radialen Öffnungen der losen Zylinder 14 bis 18 hindurchragt und dieselben dadurch an der zufälligen Drehung verhindert (Fig. 6).

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Entwickeln von photographischen Filmbändern, bei welcher der Film spiralförmig aufgewunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer gemeinsamen Welle (10) zylindrische Glieder (13, 14, 15 usw.) konachsial angeordnet sind, die bei der Drehung der Welle (10) und des auf dieser festsitzenden innersten Zylinders (13) durch Anschläge (23, 24) nacheinander miteinander gekuppelt werden, so daß eine ununterbrochene Spiralfläche entsteht, auf welche das Film während der Drehung der Welle (10) und allmählichen Kuppelung der Zylinder aufgewunden wird.
2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festklemmen des Filmbandes an dem innersten zylindrischen Gliede (13) eine Klemmleiste (59) vorgesehen ist, welche durch die radialen Öffnungen der einzelnen Zylinder hindurchtreten kann, um diese an der Drehung zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT163072D Active DE163072C (de)

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