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Rückstrahl endes Markierungsband
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Die Erfindung betrifft ein rückstrahlendes Markierungsband, insbesondere
einen Rückstrahler, der überall dort verwendet werden kann, wo eine Lichtreflexion
erwünscht ist. Hauptsächlich ist der Rückstrahler als Markierungsband für Straßen,
Straßenbeläge, Start- und Landebahnen und dergl. bestimmt.
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Lichtreflektierende Elemente in Form eines rechteckförmigen Parallelepipeds
sind in der US-Pat.Anm.Ser.No.655 634 und in der US-Pat.Anm.Ser.No. 652 236 beschrieben.
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Rückstrahlende Bänder oder Streifen werden auf einer Straßenfläche,
wie z.B. längs der Mittellinie oder dem Bankett, angebracht, um Bahnen oder Fahrspuren
für den Verkehr oder Schnittstellen durch Linien festzulegen, die Haltelinien begrenzen.
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Weiterhin können hierdurch auch quer verlaufende Fahrbahnen für den
Verkehr durch Linien begrenzt werden. Die Begrenzung durch Linien mittels des Bandes
oder den Streifen ist sowohl für den Fahrzeugverkehr als auch für den Fußgängerverkehr
bestimmt. Derartige Markierungen sind im Abstand angeordnet und dienen zur Verkehrsführung
beim Verfolgen oder Überqueren einer Fahrbahn oder dienen zur Kennzeichnung des
Verlaufs einer Kurve oder Steigung der Straße. Um insbesondere den Fahrzeugfahrer
nachts zu entlasten, besitzen derartige Markierungen Lichtreflektoren, die von den
Fahrzeugschweinwerfern herkommende Lichtstrahlen auffangen und zu der Lichtquelle
zurücklenken.
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Da Automobile heutzutage sehr leistungsstarke Scheinwerfer besitzen,ist
die Vensendung von Markierungsbändern weit verbreitet. Markierungsbänder tragen
zur Verkehrssicherheit, beispielsweise dann bei, wenn die Straßen regennaß sind.
Unter
bestimmten Verhältnissen, wie z.B. bei Nebel, können lichtreflektierende
Straßenmarkierungen die einzige Orientierungsmöglichkeit für einen Fahrer. bei der
Richtungsänderung eines Straßenverlaufs sein.
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Verschiedene Ausführungsformen von rückstrahlenden Markierungsbändern
sind bereits vorgeschlagen worden, die aber eine oder mehrere Einschränkungen aufweisen.
Sie reflektieren z.B.einen zu geringen Anteil deseinfallendenLichts,wenn ein sidinäherndes
Fahrzeug noch einen großen Abstand hat. Andererseits sind sie übermäßig der Witterung
ausgesetzt und dagegen empfindlich, insbesondere gegen Regen oder ein darauffolgendes
Anfrieren. In der Praxis sind lichtreflektierende Elemente an oder sogar über der
Oberfläche des Straßenmarlt~erungsbandes angebracht.worden. Bei einer derartigen
Anordnung sind die lichtreflektierenden Elemente nicht nur einem übermäßigen Verschleiß
durch den Fahrzeug- oder Fußgängerverkehr ausgesetzt, wodurch sie sogar zerbrochen
werden können, sondern sie können auch durch Erosion oder anderweitige Einflüsse
beschädigt werden, was auf das Eindringen von Wasser und dergl. zurückzuführen ist.
Ferner werden Zuverlässigkeit und Intensität der Lichtreflexion derartiger Markierungsbänder
meistens nachteilig durch die Benetzung mit Regen beeinflußt.
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In der US-PS 3 587 415 ist beispielsweise ein Markierungsband beschrieben,
das mehrere im Abstand liegende Elemente aufweist, die auf der Oberseite eines eine
Unterlage bildenden Bandes angeordnet oder teilweise in dieses eingebettet sind.
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Die Elemente bestehen aus einer Zusammensetzung, die einen beträchtlichen
Anteil an Nikrosphäroiden für die Lichtreflexion enthält.
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In der US-PS 3 920 346 ist ein Markierungsband beschrieben, das mit
im Abstand liegenden keilförmigen Gebilden versehen ist, in denen zentral ein nach
oben weisendes rückstrahlendes
Material, wie z.B. Glasperlen, derart
eingebettet sind, daß sie rechtwinlig zur Fahrbahn liegen. Bei einer derartigen
Ausführungsform bestehen keine Bestrebungen, das gebrochene Licht dem rückstrahlenden
Material derart zuzuordnen, daß eine maximale Reelexionswirkung vorhanden ist. Noch
schwer:Zegender ist die Tatsache, daß, wenn ein keilförmiges Gebil aus irgendeinem
Grunde bricht, Wasser und ähnliche Stoffe leicht in das rückstrahlende Material
eindringen und zu diesem Zugang finden können, so daß dessen Wirksamkeit beeinträchtigt
ird.
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In der US-PS 3 935 365 ist ein Bandmaterial beschrieben, das einen
zweilagigen Aufbau hat, wobei eine untere, relativ die ne Trägerlage und eine obere,
dickere Lage aus einer lasse vorgesehen sind, in der harte Kristallteilchen und
lichtreflektierende Teilchen auf unterschiedlichen Niveaus eingebettet sind.
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Die Erfindung zielt darauf ab, ein Flächengebilde als Rückstrahler
mit relativ einfacher Auslegung zu schaffen, das ein ausreichend wirksames Rückstrahlungsvermögen
hat, und das insbesondere zur Venzendung als ein rückstrahlendes Markierunrsband
geeignet ist. Weiterhin soll ein Markierungsband derart beschaffen sein, daß die
lichtreflektierenden Elemente durch das Band geschützt werden und nicht freiliegen,
so daß die lichtreflektierenden Elemente vor Verschleiß und Zerstörung durch Elemente,
wie z.B. Regenwasser, geschützt sind.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das rückstrahlende Markierungsmaterial
aus einem organischen polymeren Harz in Form eines Flächengebildes hergestellt,
das wenigstens einige lichtdurchlässige Abschnitte, eine lichtbrechende Fläche auf
einer Seite und mehrere dreikantförmige lichtreflektierende Elemente hat, die drei
wechselweise senkrecht zueinanderstehende Flächen auf der anderen Seite besitzen,
wobei die andere
Seite derart ausgelegt ist, daß sie haftend mit
einem Bestimmungsort verbindbar ist. Gemäß einer anderen Ausführungsform können
Lichtempfänger über die eine Seite des Flächengebildes überstehen und längs einer
Richtung des Flächengebi'.-des im Abstand angeordnet sein, wobei jedoch bei dieser
Ausführungsform die dreikantförmigen lichtreflektierenden Elemente dadurch geschützt
werden, daß sie auf der anderen Seite des Flächengebildes oder an der Grenzfläche
zwischen den Flächengebilde und den Lichtempfängern angeordnet sind. Die lichtreflektierenden
Elemente sind zweckmäßig mit einem Metall überzogen, damit sie besser reflektieren,
und sie können derart ausgelegt und angeordnet sein, daß sie für das rückzustrahlende
Licht zweiseitig gerichtet sind.
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Obgleich die lichtreflektierenden Elemente dreikantförmig sein müssen,
und somit drei wechselweise senkrecht zueinander angeordnete Flächen umfassen, können
sich die Abmessungen der Flächen und ihre optische Ausrichtung ändern. Die lichtreflektierenden
Elemente können beispielsweise Kubusecken oder rechteckförmige Parallelepipede sein.
Ein bevorzugte Ausführungsform der lichtreflektierenden Elemente hat die Form einer
Pyramide mit einem Dreieck als Basis, wobei diese Ausführungsform insbesondere für
eine Zweirichtungsreflexion geeignet ist.
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Ein bevorzugter Gedanke der Erfindung liegt in einem rückstrahlenden
Narkierungsmaterial, das in Form eines Flächengebildes ausgebildet ist, das wenigstens
einige lichtdurchlässige Abschnitte, eine lichtbrechende Fläche auf einer Seite
und mehrere dreikantförmige lichtreflektierende Elemente hat, die drei wechselweise
senkrecht zueinander angeordnete Flächen auf der anderen Seitehaben,die derart ausgelegt
ist, daß sie haftend mit einer Bestimmungsstelle verbindbar ist. Die lichtreflektierenden
Elemente sind derart ausgerichtet, daß sie Licht mit relativ großen Einfallswinkeln
in Bezug auf das Flächengebilde
reflektieren. Das Markierungsmaterial
kann als ein I-Iarkierungsband für Straßen verwendet werden, das auch zuverlassig
im trockenen und feuchten Zustand arbeitet. Wenn erforderlich, kann das Flächengebilde
oder das Band Lichtempfänger haben, die das Band überragen und in einem Abstand
längs einer Richtung des Bandes angeordnet sind, und die dreikan-tförmagen lichtreflektierenden
Elemente liegen ungefähr den Lichtempfängern gegenüber.Die lichtreflektierenden
Elemente sind vorzugsweise in Form einer Pyramide mit einem Dreieck als Basis ausgelegt,
und das Harkierungsmaterial strahlt Licht in zwei Gegenrichtungen zurück.
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Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung an Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Darin zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Ausschnittsansicht eines
fahrbaren Stücks, auf der zwei Ausführungsformen des rückstrahlenden Markierungsbandes
nach der Erfindung haftend aufgebracht sind; Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht
längs der Linie 2-2 in Fig. 1; Fig. 3 eine vergrößerte Schnittansicht längs der
Linie 3-3 in Fig. 1; Fig. 4 eine Fig. 3 ähnliche Schnittansicht, bei der lichtreflektierende
Elemente an der Grenzfläche von den Lichtempfängern und dem eigentlichen Körper
eines Markierungsbandes vorgesehen sind; Fig. 5 eine Fig. 3 ähnliche Schnittansicht
mit einer alternativen Ausführungsform eines Lichtempfängers sowie einer alternativen
Anordnung der lichtreflektierenden Elemente; Fig. 6 eine Fig. 3 ähnliche Schnittansicht
zur Verdeutlichung einer Anordnung mit einer zweiseitig gerichteten Lichtreflexion
Fig. 7 eine Fig. 3 ähnliche Schnittansicht zur Verdeutlichung der Anwendung eines
elastisch verformbaren Lichtempfängers;
Fig. 8 eine Schnittansicht
längs der Linie 8-8 in Fig. 7; Fig. 9 eine vergrößerte Längsschnittansicht eines
Markierungsbandes in ausschnittshafter Darstellung und eine Schnittansioht längs
der Linie 9-9 in Fig. 10, wobei die Anwendung von kobusförmigen Ecken als lichtreflektierende
Elemente gezeigt ist; Fig. 10 eine Ansicht mit Blickrichtung auf die Ebene 10-10
in Fig. 9; Fig. 11 eine vergrößerte Längsschnittansicht eines Markierungsbandes
in aus schnittshafter Darstellung, wobei die Anwendung eines rechteckförmigen Paralleepipeds
als lichtreflektierende Elemente gezeigt ist; Fig. 12 eine Ansicht auf die Ebene
12-12 in Fig. 11; Fig. 13 eine vergrößerte Unteransicht eines Markierungsbandes
in ausschnittshafter Darstellung, bei dem Pyramiden mit einer dreieckförmigen Basisfläche
als lichtreflektierende Elemente vorgesehen sind; Fig. 14 und 15 Schnittansichten
längs den Linien 14-14 und 15-15 in Fig. 13; und Fig. 16 eine perspektivische Ansicht
eines pyramidenförmig ausgebildeten lichtreflektierenden
Elements
mit einer dreieckförmigen Basisfläche, wobei die Umrißlinien der Basisflächen der
Pyramiden gleichschenlrlige Dreiecke sind.
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Unter Bezugnahme auf die Zeichnung werden verschiedene Ausführungsformen
eines allgemeinen Grundaufbaus eines rückstrahlenden Markierungsbandes beschrieben,
wobei insbesondere verschiedenartig ausgelegte lichtreflektierende Elemente angegeben
sind, die jeweils für ein rückstrahlendes Band bestimmt sein können. Die einzelnen
Ausführungsformen können einzeln oder in Kombination miteinander veniendet werden.
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In Fig. 1 ist ein Stück einer Fahrbahn 10 gezeigt, die wie an sich
bekannt aufgebaut sein kann. Auf diesem Fahrbahnstück 10 sind rückstrahlende Markierungsbänder
11 und 12 haftend angebracht, die zwei verschiedene Ausführungsformen nach der Erz
in dung darstellen. Vergrößerte Schnittansichten dieser rückstrahlenden Markierungsbander
11 und 12 sind in Fig. 2 bzw. Fig. 3 gezeigt. Das Band kann jeweils die Gestalt
eines geradlinigen Streifenstückes haben, das durchgehend oder unterbrochen ist,
oder das auch in Form von Kreisen, Polygonen, Pfeilen, Buchstaben, Symbolen und
dergl. angeordnet sein kann. Vorzugsweise ist das Band flexibel, um seine Handhabung
und seine Verlegung zu erleichtern.
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Nach Fig. 2 hat das Band 11 eine lichtbrechende Fläche 13 und mehrere
dreikantförmig ausgelegte, lichtreflektierende Elemente 14. Diese lichtreflektierenden
dreikantförmig ausgebildeten Elemente 14 haben drei wechselweise senkrecht zueinander
angeordnete Seitenflächen an der anderen Seite. Das Band 11 ist mittels eines Klebemittels
15 fest mit der Fahrbahn 10 verbunden. Die Zusammensetzungen des Bandes 11 und des
Klebemittels 15 können bei allen Ausführungsformen gleich gewählt sein. Der Körper
des
Bandes 11 muß beispielsweise wenigstens einige Abschnitte haben,
die lichtdurchlässig sind, durch die das Licht die lichtreflektierenden Elemente
14 erreicht. Der Körper des Bandes 11 kann aus irgendeinem haltbaren witterungsbeständigen
Werkstoff, wie z.B. Keramik, Glas oder Kunststoff, aui synthetischer Harz basis,
wie z.B. Polyvinylchlorid, Polykarbonate, wie z.B. als Polycarbonat von Bisphenol
A, und insbesondere Acrylate, wie z.B. Polymethacrylat und Polymethylmethacrylatharze,
hergestellt sein. Diese Grundmassen bzw. Zusammensetzungen können geünschtenfalls
glasiert oder pigmentiert werden, so daß sie farbig sind.
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Das Klebemittel 15 kann aus irgendeinem geeigneten Material bestehen,
das ein ausreichendes Haftvermögen hat, um das Band 11 auf der Fahrbahn 10 zu halten.
Als Klebemittel kommen beispielsweise natürliche Klebemittel, wie z.B. Leim oder
Bitumen, oder künstliche Klebemittel, wie z.B. solche auf Epoxidharzbasis, beispielsweise
Polyester oder Polyurethanharze, in Betracht.
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Wärmehärtbare Bindemittel, wie z.B. Kautschukhydrochlorid, können
ebenfalls verwendet werden. Weitere geeignete Klebemittel sind in den US-Patentschriften
3 585 415.und 3 935 365 angegeben.
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Die dreikantförmigen, lichtreflektierenden Elemente 14 besitzen drei
wechselweise senkrecht angeordnete Flächen bzw. Seitenflächen und können irgendeine
der nachstehend näher erläuterten Formen haben. Bei der Ausführungsform nach Fig.2
verlaufen die lichtreflektierenden Elemente 14 durchgehend an der Unterseite des
Bandes 11 entlang. Aufgrund der Tatsache, daß das Markierungsband auf einer Straße
anzubringen ist, d.h. unterhalb der normalen Augenhöhe, müssen die lichtreflektierenden
Elemente 14 derart ausgerichtet sein, daß Licht mit relativ großen Einfallswinkeln
bezüglich des Bandes reflektiert wird. In Fig. 2 ist ein einfallender Lichtstrahl
mit 16 bezeichnet, der auf das Band 11 unter einem Einfallswinkel A auftrifft, der
beinahe ein
Glanzwinkel ist. Der Lichtstrahl 16 wird auf der Fläche
13 gebrochen und mittels der Elemente 14 zurückgestrahlt und wird, wie dargestellt,
im wesentlichen in derselben Richtung wieder zurückgelenkt.
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Unter der optischen Achse eines lichtreflektierenden Elements 14 ist
die Achse der dreikantförmigen Anordnung zu verstehen, bei der das Element 14 seine
maximale Rückstrahlwirkung hat.
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Bei dem Band sind die optischen Achsen der lichtreflektierenden Elemente
14 im wesentlichen parallel zu dem aufgenommenen Licht, d.h. parallel zu der Richtung,
die der Lichtstrahl 16 nach seiner Brechung durch die Fläche 13 hat. Es werden jedoch
auch zufriedenstellende Ergebnisse erzielt, wenn die optischen Achsen von der Richtung
des gebrochenen Lichts, beispielsweise bis zu etwa 150, abweichen. Zur Verbessung
der Lichtreflexion können die lichtrefelktierenden Elemente 14 und die anderen Elemente
bei jeder Ausführungsform mit einem Metall überzogen oder mit einer Metallauflage
versehen sein, die auf an sich bekannte Art und Weise derart aufgebracht wird, daß
sich eine metallische Schicht 17 bildet. Für diesen Zweck ist Aluminium das bevorzugte
Metall und kann durch Aufdampen aufgebracht werden.
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Das Klebemittel 15 füllt den Raun zwischen der unteren erhabenen Seite
des Bandes 11, das die lichtreflektierenden Elemente 14 trägt, und der Fahrbahn
10 aus, um das Band 11 fest mit der der Fahrbahn 10 zu verbindens Die Abmessungen
des Bandes sind nicht kritisch. Als Beispiel soll ein Markierungsband erwähnt werden,
das eine Breite von etla 100 mm (4 inch) und eine Stärke von etwa 50,8 pm bis etwa
254 m (2 mils - 10 mils) hat. Bei der Ausführungsform nach Fig.
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2 bildet der Körper des Bandes 11 einen wirksamen Schutz für die lichtreflektierenden
Elemente 14 vor abrieb, Verschleiß und unmittelbarer Berührung. Das Markierungsband
erfüllt seine Funlrtion bei Nässe oder Trockenheit.
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Anhand der Fig. 3 bis 8 werden abgewandelte Ausführungsformen des
Markierungsbandes erläutert, einschließlich der Vensendung von Lichtempfängern und
wahlwaisffl Anordnung von lichtreflektierenden Elementen. Bei dem rückstrahlenden
Markierungsband nach der Erfindung wird auch der Einbau von Lichtempfängern in Betracht
gezogen, die über das Band überstehen und in einer Richtung in Abstanden angeordnet
sind. Die Lichtempfänger können irgendeinen polygonalen oder sphärisch ausgebildeten
Querschnitt besitzen mit der Aufgabe, die einfallenden Lichtstrahlen zu speichern
und sie in Richtung auf die lichtreflektierenden Elemente zu bündeln. Die lichtreflektierenden
Elemente können an verschiedenen Stellen unterhalb der Lichtempfänger angeordnet
werden, obgleich sie mit dem eigentlichen Bandörper ein Stück bilden und durch ein
darüberliegendes Segment des Bandes geschützt sind.
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In Fig. 3 ist z.B. ein Band 12 mit Lichtempfängern 19 gezeigt, die
über die ebenen Zwischenflächen 20 derart vorstehen, daß sie in Längsrichtung des
Bandes im Abstand angeordnet sind. Die Lichtempfänger 19 besitzen in Längsrichtung
des Bandes 12 eine dreieckige Querschnittsfläche. Die lichtreflektierenden Elemente
14 erstrecken sich durchgehend längs der Unterseite des Bandes 12, obgleich sie
vorzugsweise sich auch nur längs des Abschnittes der Unterseite erstrecken können,
die etwa dem Lichtempfänger 19 gegenüberliegt. Das Band 12 ist mittels eines Ivlebers
15 fest mit einer Fahrbahn 10 verbunden. Die Veniendung eines Lichtempfängers 19
gestattet eine geringfügig unterschiedliche Ausrichtung der lichtreflektierenden
Elemente 14, insbesondere in bezug auf die Ausrichtung ihrer optischen Achsen zu
der Richtung des gebrochenen Lichts. Ein auftreffender Lichtstrahl 21 kann beispielsweise,
wie in Fig. 3 gezeigt, gebrochen und zurückgestrahlt werden.
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Auch können lichtreflektierende Elemente an der Grenzfläche der Lichtempfänger
und des Körpers des Bandes angeordnet werden.
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Bei dieser Ausführungsform können die Lichtempfänger separat gefertigt
und mit einem Kleber fest mit dem Körper des Bands verbunden werden. In Fig. 4 ist
ein dreieckförmiger Lichtempfänger 23 gezeigt, der mehrere lichtreflektierende Einheiten
24 hat, die dadurch ausgebildet werden, daß ihre ebene Basisfläche erhaben ist.
Ein Kleber 25 füllt die von den lichtreflektierenden Elementen freigelassenen Räume
aus und verbindet den Lichtempfänger 23 fest mit einem Bandstreifen 26, der das
Markierungsband bildet. Ein Kleber 15 stellt eine feste Verbindung des Bandstreifens
26 mit der Fahrbahn 10 her. Der Kleber 25 kann von irgendeinr zuvor unter Bezugnahme
auf den Kleber 15 beschriebenen Masse gebildet werden. Durch die separate Fertigung
von Lichtempfänger 23 und Bandstreifen 26 können diese unterschiedlich-mit Pigmenten
gefärbt werden. So kann bei spielsweise der Bandstreifen 26 zur Tageslichtmarkierung
weiß und der Lichtempfänger 23 rot oder grün sein oder irgendeine andere Farbe haben.
Bei dieser Ausführungsform braucht nur der Lichtempfänger 23 lichtdurchlässig zu
sein.
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In Fig. 5 ist ein Lichtempfänger 27 gezeigt, der einen vierkantförmigen
Querschnitt hat, sowie eine weitere, abgewandelte Ausführungsform, bei der die große
Bodenseite des Lichtempfängers 27 eben ist. Hierbei werden die lichtreflektierenden
Elemente 28 in einer oberen Schichtfläche 30 eines Bandstreifens 31 ausgeformt,
der das eigentliche Markierungsband bildet. Ein Kleber 32 füllt die Hohlräume der
lichtreflektierenden Elemente 28 aus, um diese fest mit dem Lichtempfänger 27 und
dem Streifenstück 31 zu verbinden. Ein Kleber 15 stellt eine feste Verbindung des
Streifens 31 mit der Fahrbahn 10 her. Da bei dieser Ausführungsform der Kleber 32
die lichtreflektierenden Elemente 28 ausfüllt und sich somit zwischen dem Lichtempfänger
27 und den lichtreflektierenden Elementen 28 befindet, muß der Kleber 32 lichtdurchlässig
sein. Lichtdurchlässige Kleber für einen solchen Zweck sind an sich bekamt, und
es kommen beispielsweise lichtdurchlässige Epoxidharze, lichtdurchlässige Polyurethane,
synthetische
Kautschuke auf Lösungsmittelbasis und dergl. in Betracht. Bei den Ausführungsformen
nach den Fig. 4 und 5 brauchen die Bandstreifenstücke 26 und 31 nicht unbedingt
lichtdurchlässig zu sein, sondern können auch lichtundurchlässig sein. Hierzu können
die Streifenstücke weiß, rot, grün gefärbt sein oder irgendeine andere Farbe aufweisen.
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Das Markierungsband kann auch zweiseitig gerichtet ausgelegt sein,
d.h. das Band kann Licht von jeder zweier entgegengesetzter Richtungen aufnehmen
und zurückstrahlen. -In Fig. 6 ist eine Ausführungsform in Verbindung mit einem
Lichtempfänger dargestellt. Hierbei sind lichtreflektierende Elemente nur an etwa
einem Lichtempfänger gegenüberliegenden Stellen angeordnet.
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Diese Anordnung ist jedoch in Hinblick auf die zweiseitig gerichteten
Rückstrahlung nicht von Bedeutung. Bei der Ausführung gemäß Fig. 6 hat ein Band
33 einen dreieckigen Lichtempfänger 34 mit lichtreflektierenden Elementen, die erhaben
längs der Unterseite des Bandes ausgebildet sind, wie dies bei der Ausfuhrungsform
nach Fig. 3 der Fall ist. Bei der Ausführung nach Fig. 6 jedoch erstrecken sich
die lichtreflektierenden Elemente längs der Unterseite auf einer Strecke, die im
allgemeinen der in Längsrichtung des Bandes gemessenen Länge des Lichtem-fangers
34 entspricht. Die lichtreflektierenden Elemente sind zweiseitig ausgerichtet, Die
lichtreflektierenden Elemente 35a auf der linken Seite in Fig. 6 haben optische
Achsen, die vorzugsweise parallel zu dem rechts in der Figur einfallenden Licht
verlaufen oder von dieser Richtung um nicht mehr als et:la 150. abweichen. Die Rückstrahlung
eines auftreffenden Lichtstr les 36 erfolgt auf die in Fig. 6 dargestellt Weise.
Von links kommendes Licht führt nur zu einer geringfügigen Rückstrahlung durch die
lichtreflektierenden Elemente 35a. Die in Fig. 6 rechts liegenden lichtreflektierenden
Elemente 35b haben optische Achsen, die parallel zu dem von links einfallenden Licht
verlaufen oder von dieser Richtung um nicht mehr als etwa 150 abweichen. Ein auftreffender
Lichtstrahl 37 wird auf die in
Fig. 6 gezeigte Art sind Weise zurückgestrahlt.
Von rechts einfallendes Licht führt nur zu einer geringfügigen Rückstrahlimg durch
die lichtreflektierenden Elemente 35b. Erforderlichenfalls kann der die lichtreflektierenden
Elemente 35a enthaltende Band abschnitt in einer Farbe, wie z.B. grün, eingefärbt
sein, und der die lichtreflektierenden Elemente 35b enthaltende Bandabschnitt kann
eine andere Farbe, wie z.B. rot, haben.
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Markierungsbänder, und insbesondere derartig ausgelegte Markierungsbänder,
die wie die Lichtempfänger nach oben weisende Vorsprünge haben, sind einem starken
Abrieb und Verschleiß, sowie einer groben Behandlung ausgesetzt, da sie sehr häufig
von den Fahrzeugen, z.B. von deren Reifen, überfahren werden. Eine grobe Beanspruchung
tritt auch beim Überfahren von Schneeräumfahrzeugen und dcrgl. auf. Gemäß einer
Ausführungsform kann ein Lichtempfänger des Markierungsbandes elastisch verformbar
sein, so daß er im wesentlichen nach der Verformung wieder in seine Ausgangslage
zurücldkehren kann. Auf diese Art und Weise wird das Überrollen durch den Fahrzeugverkehr
durch ein federnd nachgieibgesVerhalten aufgefanen, wodurch sich die Lebensdauer
der Lichtempfänger vergrößern läßt. Unmittelbar nach der Verformung kehrt der Lichtempfänger
etza in seine ursprüngliche Lage zurück, so daß er seine wie zuvor nützliche Funktion
wieder erfüllen kann. Hierzu kann der Lichtempfänger aus irgendeinem elastomeren
harzartigen Kunststoff hergestellt sein. Als Elastomer kann beispielsweise Polyvinylchlorid
verwendet werden.
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In den Fig. 7 bis 8 ist ein Markierungsband mit einem elastisch verformbaren
Lichtempfänger gezeigt, der so ausgelegt ist, daß eine zweiseitig gerichtete Lichtrückstrahlung
möglich ist.
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Vorzugsweise ist der Lichtempfänger hohl, und die lichtreflektierenden
Elemente sind längs einer Innenseite des Lichtempfängers angeordnet. Bei der dargestellten
Ausfüi'rungsfon.hat ein Markierungsband 71 einen Lichtempfänger 72 mit in Längsrichtung
des Bandes dreieckigem Querschnitt. Der Lichtempfänger 72 ist
hohl
und nach der Unterseite des Bandes 71 offen. j'jttels eines Klebers 15 wird das
Band 71 in einer Fahrbahn 10 fest angebracht. Die lichtreflektierenden Elemente
sind - wie zuvor angegeben - längs einer Innenseite des Lichtempfängers 72 ausgebildet.
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Die dargestellte Ausführungsform des Bandes, und insbesondere des
Lichtempfängers, ermöglicht eine zweiseitig gerichtete Rückstrahlung. Die lichtreflektierenden
Elemente 73a und 73b sind längs der inneren gegenüberliegenden Seiten des Lichtempfängers
72 ausgebildet. Ein von links in Fig. 7 einfallender Lichtstrahl 74 wird somit an
der linken Seite des dreieckiörrnigen Lichtempfängers 72 gebrochen und durch die
lichtreflektierenden Elemente 73a wie dargestellt zurückgestrahlt. Ein von rechts
einfallender Lichtstrahl 75 wird auf der rechten Seite des dreieckförmigen Lichtempfängers
72 gebrochen und über die lichtreflektierenden Elemente 73b zurückgestrahlt. Bei
der Anwendung kann der Lichtempfänger 72 flach zusammengadrückt werden und schnellt
dann sofort wieder in seine Ausgangsstellung zurück. Alternativ kann der hohle Lichtempfänger
72 auch mit einem zusammendrückbaren Material, wie z.3. einem geschämten elastomeren
Material, aufgefüllt sein, das fest mit der Tnnenfläche der im Lichtempfänger 72
gebildeten Hohltasche und/oder der Fahrbahn 10 verbunden ist.
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Die lichtreflektierenden Elemente, wie z.B. die mit 14,24,28, 35a,35b,73a
und 73b bezeichneten Elemente, wurden zuvor dahingehend naher beschrieben, daß es
sich um dreikantförmige lichtreflektierende Elemente handelt, die zwei wechselweise
senkrecht zueinander angeordnete Flächen bzw. Seitenflächen haben.
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Anhand der Fig. 9 bis 16 werden einige Ausgestaltungen derartiger
dreikantförmiger lichtreflektiernder Elemente gezeigt. Diese Ausbildungsformen lassen
sich in der Weise zusammenfassen, daß es sich um Kubusecken, rechteckförmige Parallelepipede,
stumpfförmige rechteckförmige Parallelepipede und stumpfförnige Kubusecken handelt.
In allen Figuren sind die lichtreflektierenden
Elemente zur Verdeutlichung
ihrer Auslegung und zur näheren Beschreibung derselben stark vergrößert dargestellt.
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Die Fig. 9 und 10 zeigen als Kubusecken ausgebildete lichtreflektierende
Elemente, die auch als Dreifachreflektoren bezeichnet werden. Das lichtreflektierende
Element umfaßt jeweils drei quadratisone Flächen, die wechselweise zueinander senkrecht
sind. Da die Seiten quadratisch und gleich groß bemessen sind, und die Ausbildung
somit einem Kubus ähnlich ist, wird ein solches lichtreflektierendes Element als
"Kubusecke" bezeichnet. In den Fig. 9 und 10 sind die zusammengehörigen Seiten einer
einzigenKubusecke mit 39,40 und 41 bezeichnet. Eine derartige, aus diesen drei zusanmengehörigen
Seiten gebildeter Körper wiederholt sich unter Bildung einer Reihe 41, und derartige
ähnliche Reihen wiederholen sich in paralleler Anordnung unter Bildung eines lichtreflektierenden
Feldes längs der Unterseite eines arkierungsbandes 43. Durch die Natur der Rubusecken
ist es schwierig, wenn nicht umöglich, optisch inaktive Bereiche oder Blindstellen
44 (Fig. 10) zu vermeiden, wenn die Kubusecken stiftförmig ausgebildet sind. Bei
der Herstellung sind die Reihen derartiger stiftförmiger Gebilde geringfügig in
Längsrichtung in Bezug zueinander versetzt, wobei sich unvermeidbar optisch inaktive
Bereiche 44 in dem lichtreflektierenden Feld bilden. -Diese Bereiche stellen keine
Reflektionsfläche dar und vermindern somit die Effektivität und die Lichtreflexionsintensität
des Feldes. Obgleich eine Kubusecke ein zufriedenstellendes Reflexionsvermögen bei
einem im wesentlichen senkrecht auf ein Feld oder einen Streifen von Kubusecken
auftreffendes Licht hat, das im wesentlichen parallel zu den Achsen der Kubusecken
einfällt, nimmt das Reflexionsvermögen sehr stark ab, wenn das Licht auf das Feld
unter Winkeln einfällt, die außerhalb der Senkrechten auf die Fläche des Kubuseckenfeldes
liegen.
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Anhand der Fig. 11 und 12 wird eine zweckmäßige Weiterbildung
eines
dreikantförmigen lichtreflektierenden Elements gezeigt.
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Dieses wird als ein sogenanntes rechteckförmiges Parallelepiped bezeichnet.
Wenn ein Vieleclmassiv durch Ebenen begrenzt ist, und ein Prisma ein Vieleck ist,
von dem zwei Flächen kongruente Polygone in parallelen Ebenen und die anderen Flächen
Parallelogramme sind, von denen zwei Seiten in den beiden parallelen Ebenen liegen,
kann man ein Parallelepiped im allgemeinen Sinne als ein Prisma ansprechen, dessen
Basis Parallelogramme sind.
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Ein senkrechtes Parallelepiped ist dann ein Parallelepiped, dessen
Ecken senkrecht auf den Basislinien stehen. Die Bezeichnung 11rechteckförmiges Parallelepiped!'
kann ein senkrechtes Parallelepiped sein, dessen Basislinien oder Seiten Rechtecke
sind. Einige Fachleute jedoch definieren ein Rechteck allgemein als ein Parallelogramm,
dessen vier Winkel jeweils 900 betragen. Bei dieser Definition wird im allgemeinen
auch ein Quadrat als ein Rechteck angesehen. Bei dem erfindungsgemäßen rechteckig
förmigen Parallelepiped für das lichtreflektierende Element können jedoch wenigstens
zwei der drei rechteckförmigen Flächen nicht quadratisch sein. Jede der wenigstens
zwei Flachen muß unter der allgemeineren Definition rechteckig sein, da bei einem
Rechteck zwei benachbarte Kanten ungleich sind. Unter der Bezeichnung 11rechteckförmiges
Parallelepiped" ist ein rechtwinkliges Parallelepiped zu verstehen, bei dem wenigstens
zwei Flächen oder Seitenflächen in dem Sinne rechteckig sind, daß das Rechteck zwei
benachbarte ungleiche Seitenkanten hat.
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Das rechteckförmige Parallelepiped der hier zur Rede stehenden Art
kann man sich als das Volumen vorstellen, das von einem sechseitigen Kasten eingenommen
wird, wobei alle sechs Seitenflächen viereckig sind und vier Winkel von jeweils
900 haben.
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Bei einer Ausführungsform des lichtreflektierenden Elements sind nur
drei der auf einen Punkt führenden Seitenflächen tatsächlich an der Unterseite des
Bandes freigelegt, wobei wenigstens zwei -der Seitenflächen rechteckförmig sind,
und wobei zwei benachbarte Seitenkanten jeder der beiden rechteckförmigen Seitenflächen
ungleich
sind. Vorzugsweise sind die beiden rechteckförmigen Seitenflächen in ihren Abmessungen
oder ihrer Fläche gleich groß, und die dritte Seitenfläche ist ein Quadrat. Die
drei Seitenflächen des rechteckförmigen Parallelepipeds kann man sich auch als die
Seiten eines Dreikantwinkels vorstellen, bei dem zwei Seitenflächen rechtechförmig
sind.
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Nach den Fig. 11 und 12 hat ein Markierungsband 45 mehrere lichtreflektierende
Elemente 46 an seiner Unterseite, die jeweils drei wechselweise senkrecht zueinander
angeordnete Seitenflächen 47,48 und 49 haben, die einen Dreikantwintrel eines rechteckförmigen
Parallelepipeds begrenzen. Die Seitenflächen 47 und 48 schneiden einander in Richtung
auf die lichtbrechende Fläche 51 des Bandes 45, so daß sich eine Schnittlinie 52
bildet und' die beiden rechteckförmigen Seitenflächen des vorbeschriebenen rechteckförmigen
Parallelepipeds begrenzen. Die Fläche 49 bildet ein Quadrat bei einer bevorzugten
Ausführungsform. Ein lichtreflektierendes Element 46 ist vorzugsweise in Bezug auf
die lichtbrechende Fläche 51 derart angeordnet, daß ein Körper diagonal zu dem rechteckförmigen
Parallelepiped ist, wobei die Diagomlenrichtung auch die Richtung der optischen
Achse ist, vorzugsweise im wesentlichen parallel zu dem an der Fläche 51 gebrochenen
einfallenden Licht, obgleich diese Diagonale bis zu 150 von der Parallelität abweichen
kann. Eine die gegenüberliegenden Ecken des rechteckförmigen Parallelepipeds eines
lichtreflektierenden Elements 46 verbindende Körperdiagonale ist in Fig. 12 mit
53 bezeichnet. Bei einer bevorzugten Ausführungsform schneiden die Flächen 47 und
48 die Flächen benachbarter lichtreflektierender Element 46 in einer Richtung, die
von der lichtbrechenden Fläche 51 unter Bildung einer zweiten Schnittlinie 54 wegweist.
Diese Linie ist nicht nur im wesentlichen parallel zu der zuerst beschriebenen Schnittlinie
52, sondern sie ist bei der dargestellten ÅUSÎ; - X-rungsform im wesentlichen fluchtrecht
zu der Schnittlinie 52 einer benachbarten Reihe.
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Ein sehr günstiges, bisher gefundendenes lchtreflektierendes Element
für das Markierungsband wird von einer Pyramide mit einem Dreieck als Basis gebildet,
was in den Fig. 13,14 und 15 gezeigt ist. Dieses lichtreflektierende Element ist
insbesondere für Licht mit kurzen Einfallswinkeln (wie z.B. bei einem streifenden
Lichteinfall) geeignet, was bei einem Markierungsband erforderlich ist. Aufgrund
der Ausbildung eines so7-chen lichtreflektierenden Elements können andere ähnliche
Elemente eingelagert werden, damit sich eine zweiseitig gerichtete Rückstrahlung
ergibt. Insbesondere ist diese Bauart des lichtreflektierenden Elements in der Form
eines stumpfförmigen, rechteckigen Parallelepipeds ausgebildet, das eine asymmetrische
Pyramide mit einem Dreieck als Basis bildet. Die drei wechselweise senkrecht aufeinanderstehenden
Flächen sind jene Flächen, die sich auf der dreieckförmigen Basis treffen. Eine
der Flächen nimmt einen kleineren Flächenbereich als die beiden anderen ein. Derartigen
pyramidenförmige Gebisse lassen sich beispielsweise dadurch herstellen, daß drei
parallele Sätze von Kerben bzw. Nuten in bestimmten Abständen und Winkeln eingeschnitten
werden (vergl.Fig. 13). Die Breite und Tiefe der Kerben bzw. Nuten können sich in
Abhängigkeit von dem gewünschten Rückstrahlungsvermögen ändern. Jede Nut bzw. Kerbe
bildet zwei benachbarte Flächen von verschiedenen Pyramiden. Der sich hierbei ergebende
Reflaktor hat zwei optische Achsen und ermöglicht somit eine zweiseitig gerichtete
Lichtreflexion. Jede Achse ist im gleichen Winkel zu der normalen Ebene angeordnet,
jedoch in entgegengesetzten azimutalen Richtungen.
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Bei den Fig. 13 bis 15 sind die lichtreflektierenden Elemente jeweils
mit 57 bezeichnet, die an einem Narkierungsband 56 vorgesehen sind. Jedes lichtreflektierende
Element 57 hat drei.
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wechselweise senkrecht zueinander angeordnete Flächen, die mit 58,59
und 60 bezeichnet sind. Die Flächen 58 und .59 verlaufen, wie in Fig. 13 gezeigt,
auf eine Schnittlinie 61 konvergierend zu und sind senkrecht zu der Fläche 60. Die
Pyramide dieser
drei Flächen 58,59 und 60 bildet ein lichtreflektierendes
Eiement 57, das von der durch den Boden der Unterseite des Bandes 56 gehenden Ebene
derart vorsteht, daß die Basis der Pyramide, von der die Flächen 58,59 und 60 abgehen,
in den Körper des sandes 56 eintaucht. Die dreieckförmigen Basislinien der Pyramiden
können sich somit in einer imaginären, in den Fig. 14 ulld 15 mit 62 bezeichneten
Ebene befinden, und die Ebene 62 ist im wesentlichen parallel zu einer lichtbrechenden
Fläche 63 des Bandes 56.
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Wie in Fig. 13 gezeigt, sind die lichtreflektierenden Elemente 57
in nebeneinanderliegenden und mit 64 bezeichneten Reihen angeordnet, und jede Reihe
ist quer zu der Richtung des rücl zustrahlenden Lichts ausgerichtet. Jede Reihe
64 besteht aus pyramidenförmigen Elementen, die in abwechselnder Reihenfolge derart
angeordnet sind, daß die quer liegenden Flächen 60 und 60a zweier benachbarter Pyramiden
durch einen Punkt 65 einer dritten, dazwischen liegenden Paramide getrennt sind.
Diese abwechselnde Anordnung ermöglicht, daß das von den lichtreflektierenden Elementen
57 gebildete Feld zweiseitig gerichtet ist. Wie in den Fig. 13 und 14 gezeigt, nehmen
die Flächen 58,59 und 60 eines lichtreflektierenden Elements und die Flächen 58a,59a
und 60a eines weiteren, ähnlich angeordneten lichtreflektierenden Elements sowie
weitere ähnlich lichtreflektierende Elemente von rechts kommendes Licht auf und
strahlen dieses zurück. Im Gegensatz hierzu nehmen die Flächen 67,68 und 69 eines
lichtreflektierenden Elements und die Flächen 67a,68a und 69a eines weiteren lichtreflektierenden
Elements sowie ähnlich ausgelegte weitere lichtreflektierende Elemente von links
kommendes Licht auf und strahlen dieses zurück. Jede Reihe 64 hat im.wesentlichen
die gleiche optische eirkurg.
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Wenn die pyramidenförmigen lichtreflektierenden Elemente 57 stumpfförmig
ausgebildete rechteckige Parallelepipede sind,
sind die Umrißlinien
der dreieckförmigen Basisflächen der vorstehenden Pyramiden gleichschenklige Dreiecke.
Wenn die Pyramiden stumpfförmige Kubenecken sind, sind die Umrißlinien der dreieckigen
Basisflächen der vorstehenden Pyramiden gleichseitige Dreiecke. Zur weiteren Verdeutlichung
der Pyramiden förmigen Auslegung des lichtreflektierenden Elements ist in Fig. 16
eine perspektivische Ansicht von stunpfförmigen, rechteckigen Parallelepipeden gezeigt.
Fig. 16 stellt eine Ansicht auf die imaginäre Ebene 62 in Fig. 14 dar.
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In Fig. 16 enthält die Zeichenebene beispielsweise die dreieckförmigen
Basisflächen der pyramidenförmigen lichtreflek-tierenden Elemente 57. Somit liegen
die Punkte A,B und C in der Zeichenebene; und der Punkt D liegt unterhalb der Zeichenebene.
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Die von den Punkten ABCD gebildete Pyramide ist ein sturapfförmiges,
rechteckigen Parallelepiped, und die Umrißlinie der Punkte ABC ist ein gleichschenkliges
Dreieck. Auf ähnliche Art und Weise liegen : die Punkte ACE in der Zeichenebene,
und der Punkt F liegt unterhalb derselben. Die von den Punkten ACEF gebildete Pyamide
ist ebenfalls ein stumpfförmiges, rechteckiges Parallelepiped, und die Umrißlinie
der Basis ACE ist ein gleichschenkliges Dreieck. Bei einer stumpfförmigen Eubusecke
ist die Umrißlinie der Basis ABC oder der Basis ACE ein gleichseitiges Dreieck.
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Selbstverständlich können alle lichtreflektierenden Elemente zur Verbesserung
des Reflexionsverhaltens,wie mit 17 in Fig. 2 dargestellt, mit einer metallischen
Auflage versehen sein. In den anderen Figuren ist ein derartiger metallischer Überzug
nicht gezeigt, da hierbei die Erläuterung des Aufbaus und der Ausführungsform im
Vordergrund steht.