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DE2912639A1 - Programmierbare pneumatische steuerung - Google Patents

Programmierbare pneumatische steuerung

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Publication number
DE2912639A1
DE2912639A1 DE19792912639 DE2912639A DE2912639A1 DE 2912639 A1 DE2912639 A1 DE 2912639A1 DE 19792912639 DE19792912639 DE 19792912639 DE 2912639 A DE2912639 A DE 2912639A DE 2912639 A1 DE2912639 A1 DE 2912639A1
Authority
DE
Germany
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elements
programmable
line
matrix
inputs
Prior art date
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Application number
DE19792912639
Other languages
English (en)
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DE2912639C2 (de
Inventor
Dieter Dipl Ing Klemenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fraunhofer Gesellschaft zur Forderung der Angewandten Forschung eV
Original Assignee
Fraunhofer Gesellschaft zur Forderung der Angewandten Forschung eV
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Publication date
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Priority to DE19792912639 priority Critical patent/DE2912639C2/de
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Publication of DE2912639C2 publication Critical patent/DE2912639C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/43Programme-control systems fluidic
    • G05B19/44Programme-control systems fluidic pneumatic

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Programmable Controllers (AREA)

Description

  • PROGRAMMIERBARE PNEUMATISCHE STEUERUNG
  • Zur Lösung von Steuerungsaufgaben werden zunehmend Steuerungen eingesetzt, bei denen Programmänderungen möglich sind. Diese programmierbaren Steuerungen haben Vorteile, die sich besonders bei der Projektierung, dem Schaltungsaufbau und der Inbetriebnahme der Steuerungen zeigen. Die Erfindung betrifft eine solche programmierbare pneumatische Steuerung.
  • Vergleichbare elektronische, durch Ausbrennen von Brücken zu programmierende "Logik-Anordnungen" sind z.B. in den Firmen-.
  • schriften FPLA, "Eine frei programmierbare Logik-Anordnung, Valvo-Brief, Valvo, Hamburg, 25. Okt. 1976 und "PAL-programmable array logik, Handbook, Monolythic Memories GmbH, München, beschrieben und werden als "PROM", "FPLA" oder "PAL"-Bausteine bezeichnet. Bei diesen Bausteinen handelt es sich um einzelne integrierte Schaltkreise, nicht aber, wie bei der Erfindung, um eine Schaltung aus einer AND-Matrix und OR/NOR-Elementen.
  • Auf dem Gebiet der Fluid-Technik ist in der DE-PS 1 904 086 eine programmierbare pneumatische Steuerung beschrieben; sie ist jedoch aufwendig, insbesondere wenn eingangsseitig und/oder ausgangsseitig Erweiterungen möglich sein sollen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine programmierbare pneumatische Steuerung mit einer Matrix aufzuzeigen, die in waagrechten Zeilen und in senkrechten Spalten angeordnete Schaltelemente enthält und die in neuartiger Weise vielfältige Schaltungen mit einfachen Mitteln zuläßt.
  • Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, während Anspruch 2 die gegenständliche Ausführung der programmierbaren Schaltung und Anspruch 3 - 7 weitere besonders zweckmäßige Maßnahmen betreffen.
  • Die erfindungsgemäße programmierbare Steuerung besteht im wesentlichen aus einer Verknüpfungsmatrix, bei der in jeder Zeile die programmierbare AND-Verknüpfung ausführbar ist und aus die OR/NOR-Funktion erfüllenden Schaltelementen; sie ist teilweise verbindungsprogrammierbar und teilweise speicherprogrammierbar. In der erfindungsgemäßen Schaltung erfüllt die Verknüpfungsmatrix nicht nur - wie z.B. bei Kreuzkanalverteilern -Zuordnungsfunktionen; vielmehr werden die in der Verknüpfungsmatrix enthaltenen programmierbaren Schaltungen selbst als Funktionsglieder verwendet.
  • Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung erläutert: Es zeigen - Fig. 1 und 2 mögliche programmierbare pneumatische AND-Schaltungen, die aus 2/2- bzw. 3/2-Wegeventilen aufgebaut sind.
  • - Fig. 3a u. 3b zwei verschiedene Ausführungen der Wegeventile.
  • - Fig. 3c das vereinfachte Schaltzeichen für programmierbare AND-Schaltungen.
  • - Fig. 4 eine aus programmierbaren AND-Schaltungen bestehende Anordnung.
  • - Fig. 5 eine programmierbare Schaltung, die aus einer AND-Matrix und OR/NOR-Elementen besteht.
  • - Fig. 6 eine einfache Speicherschaltung.
  • - Fig. 7 den Schaltplan eines Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Steuerung.
  • Programmierbare AND-Schaltungen können fluidtechnish auf unterschiedliche Arten realisiert werden. In den Fig. 1 und 2 werden als Beispiel programmierbare pneumatische AND-Schaltungen vorgestellt, die aus jeweils n 2/2- bzw. 3/2-Wegeventilen aufgebaut sind. Die Darstellung erfolgt mit den zur Beschreibung pneumatischer Schaltungen üblichen Schaltzeichen nach DIN 24300 Blatt 4 (Entwurf).
  • Die Wegeventile der programmierbaren Schaltungen können sowohl mechanisch als auch strömungsmechanisch betätigt werden. Sie besitzen 2 Schaltstellungen a und b. In unbetätigtem Zustand nimmt jedes Ventil die Schaltstellung a aufgrund der Wirkung einer Feder ein. Die einzelnen Ventile der programmierbaren AND-Schaltungen können in der Schalt stellung b mechanisch arretiert werden. Ist ein Ventil arretiert, so entspricht dies der Vorgabe des zugeordneten Auswahlsignals x' dessen Wert im H-Bereich liegt.
  • Jedes der n 2/2-Wegeventile, aus denen die in Fig. 1 vorgestellte Schaltung besteht, ist über eine Leitung mit einer Fluidquelle und dem Ausgang z verbunden. Befinden sich die Ventile in der Schaltstellung a, so münden die Leitungen über die Ventile in die Umgebung. Der Strömungswiderstand des Ausgangs z ist gegenüber dem der Leitungen und der in der Schaltstellung a befindlichen Ventile groß. Dementsprechend unterscheidet sich der am Ausgang z meßbare Druck nur geringfügig vom Umgebungsdruck und der Wert des Ausgangssignals z liegt im L-Bereich. Befinden sich alle Ventile in der Schalt stellung b - wozu bei allen Ventilen der Wert des Eingangssignals xi im H-Bereich liegen oder der Schaltkörper des Ventils in der Schaltstellung b arretiert sein muß - so kann das aus der Quelle strömende Fluid nicht mehr in die Umgebung gelangen. Hierdurch baut sich am Ausgang z ein wesentlich über dem Umgebungsdruck liegender Druck auf und der Wert des Ausgangssignals z liegt im H-Bereich.
  • Die in Fig. 2 gezeigte Schaltung besteht aus n 3/2-Wegeventilen, die über eine Leitung miteinander verbunden sind. Das eine Ende der Leitung ist an eine Fluidquelle angeschlossen und das andere Ende stellt den Ausgang z dar. Befindet sich mindestens eines der Ventile in der Schaltstellung a, so entspricht der Druck am Ausgang z dem Umgebungsdruck. Der Wert des Ausgangssignals z liegt im L-Bereich. Sind alle Ventile in der Schaltstellung b, so ist der Ausgang z mit der Fluidquelle verbunden - der Wert des Ausgangssignals z liegt im H-Bereich.
  • Bei den in den Fig. 1 und 2 vorgestellten Schaltungen entspricht die Freigabe des beweglichen Teils des Schaltelements einem Auswahlsignal X'i, dessen Wert bei AND-Schaltungen im L-Bereich liegt. Eine Möglichkeit zur manuellen Vorgabe der im H-Bereich liegenden Werte von Auswahlsignalen xti wird in den Fig. 1,2 u.7 durch das Betätigungssymbol - mechanische Raste - aufgezeigt.
  • In den Fig. 3a und 3b werden schematisch 2 gerätetechnische Ausführungen der programmierbaren AND-Schaltung vorgestellt.
  • Bis auf die Art der Programmierung entsprechen diese den aus Wegeventilen aufgebauten Schaltungen nach den Fig. 1 und 2.
  • Die in Fig. 3a gezeigte Ausführung der programmierbaren AND-Schaltung besteht aus Schieberventilen, bei denen zur Programmierung die Werte der Auswahlsignale xti über Stössel eingegeben werden können. Ein niedergedrückter Stössel entspricht einem Auswahlsignal x' dessen Wert im H-Bereich liegt. Durch ein Loch in der Platte wird die Arretierung des Schiebers in der Schaltstellung b aufgehoben. Ein Loch in der Platte entspricht also dem im L-Bereich liegenden Wert eines Auwahlsignals x i.
  • Bei der in Fig. 1 vorgestellten programmierbaren AND-Schaltung kann über jedes 2/2-Wegeventil das aus einer Fluidquelle in die Verbindungsleitung der Ventile strömende Fluid in die Umgebung ausfließen. Liegt der Wert eines Auswahlsignals xti im H-Bereich, so nimmt das Ventil i die Schaltstellung b ein. Die Verbindung zwischen der Fluidquelle und der Umgebung über das Ventil i ist gesperrt. Diese Unterbrechung kann auch durch Verschließen des Ventilanschlusses, über den das Fluid in die Umgebung ausfließt, bewirkt werden. Der verschlossene Ventilanschluß entspricht der Vorgabe des H-Pegels des Auswahlsignals xti. Diese Art der Vorgabe von Auswahlsignalen xl. liegt der 1 1 in Fig. 3b gezeigten Ausführung der programmierbaren AND-Schaltung zugrunde, die aus Membranelementen, entsprechend der DE-PS 25 23 951, besteht.
  • Das Verschließen der Eingänge x'i erfolgt durch elastische Plättchen (Dichtelemente 10), die von einer Platte 11 auf die Eingänge x'i gepresst werden. Wird angenommen, daß zunächst alle Eingänge xti durch Plättchen verschlossen sind (die Werte aller Auswahlsignale x1. liegen im H-Bereich), so müssen bei der Programmierung diejenigen Plättchen entfernt werden, die Auswahlsignalen xl entsprechen, deren Werte im L-Bereich liegen.
  • In Fig. 3c wird das vereinfachte Schaltzeichen für programmierbare AND-Schaltungen vorgestellt. Bei der programmierbaren AND-Schaltung bedeutet gerätetechnisch ein Kreis im Schnittpunkt einer Eingangsleitung xi mit der Ausgangsleitung zj, daß der Schaltkörper des entsprechenden Ventils nicht arretiert ist und das Ventil seine Schaltfunktion erfüllen kann. Ein Kreis im Schnittpunkt einer Eingangsleitung xi mit der Ausgangsleitung zj entspricht bei der programmierbaren AND-Schaltung dem im L-Bereich liegenden Wert des Auswahlsignals xti. Kein Kreis im Schnittpunkt einer Eingangsleitung xi mit der Ausgangsleitung Zå bedeutet gerätetechnisch, daß der Schaltkörper des entsprechenden Ventils arretiert ist. Durch Kreise markierte Eingangssignale xi werden "entlang" einer Ausgangsleitung zj "AND"-verknüpft.
  • Aus einer elementaren, kombinatorischen Schaltung wie sie die AND-Schaltung darstellt, und Invertern lassen sich die anderen elementaren, kombinatorischen Schaltungen die OR-, NOR- und NAND-Schaltungen aufbauen. Die zugrundeliegenden schaltungsalgebraischen Gesetzmäßigkeiten sind die "De Morganschen Regeln".
  • Die Lösung einer Steuerungsaufgabe ist nur in seltenen Fällen mit einer einzigen programmierbaren AND-Schaltung möglich. Zum Aufs'au von programmierbaren Steuerungen ist es daher zweckmäßig, einige programmierbare AND-Schaltungen zu einer Schaltung zusammenzufassen. Derartige Anordnungen werden als AND-Matrizen bezeichnet und bestehen jeweils aus m AND-Schaltungen mit n Eingängen. Jedes Eingangsignal xi wird jeder programmierbaren Schaltung j über den jeweiligen Eingang xij zugeführt.
  • Fig. 4 zeigt eine aus programmierbaren AND-Schaltungen bestehende Anordnung. Dem Schaltzeichen liegt das in Fig. 3c eingeführte, vereinfachte Schaltzeichen der programmierbaren AND-Schaltung zugrunde. Wie bei den programmierbaren AND-Schaltungen entspricht bei der AND-Matrix ein Kreis im Schnittpunkt einer Eingangsleitung xi mit einer Ausgangsleitung zj dem im L-Bereich liegenden Wert des Auswahlsignals xtij.
  • Die AND-Matrix kann durch eingangsseitiges Vor- und/oder ausgangsseitiges Nachschalten von Invertern in die OR-, NOR- und NAND-Matrix umgewandelt werden.
  • Fig. 5 zeigt eine programmierbare Schaltung, die aus einer AND-Matrix und OR/NOR-Elementen besteht. Diese Schaltung hat den Vorteil, daß sie sehr einfach aufgebaut ist und in jeder Richtung erweitert werden kann.
  • In der Praxis werden Steuerungsaufgaben üblicherweise als Disjunktion konjunktiv verknüpfter Eingangssignale beschrieben.
  • So lautet z.B. eine mögliche Aufgabenstellung: Ein Pneumatikzylinder soll ausfahren, wenn der Wert des Signals z2 im H-Bereich liegt.
  • Dies soll der Fall sein, wenn entweder 1. der Wert des Eingangssignals x1 im H-Bereich und der Wert des Eingangssignals X2 im L-Bereich oder 2. der Wert des Eingangssignals x2 im L-Bereich und x, im H-Bereich liegt oder 7. der Wert des Eingangssignals X4 im H-Bereich liegt.
  • Die in Fig. 5 vorgestellte programmierbare Steuerung ist so programmiert, daß sie diese Aufgabe löst. Die Schaltung besteht aus einer AI\JD-Matrix, der eingangsseitig OR/NOR-Elemente mit jeweils 2 Eingängen vor- und ausgangsseitig nachgeschaltet sind. Von den OR/NOR-Elementen werden die Eingangssignale xi der Steuerung angepaßt und gleichzeitig wie die Ausgangssignale z;, soweit notwendig, invertiert.
  • Zur Programmierung können neben der Programmierung der AND-Matrix die Ausgänge der OR/NOR-Elemente durch Leitungen mit den Eingängen der AND-Matrix oder der anderen OR/NOR-Elemente verbunden werden. Die Programmierung der in Fig. 5 gezeigten Schaltung ist so ausgeführt, daß von den ausgangsseitigen OR/NOR-Elementen die disjunktive Verknüpfung der von der AND-Matrix ausgeführten konjunktiven Verknüpfungen erfolgt.
  • Durch Signalrückführungen können auch mit dieser Schaltung Ablauf steuerungen aufgebaut werden. Fig. 6 zeigt eine einfache Speicherschaltung. Die Programmierung der AND-Matrix wurde von Fig. 5 übernommen - die Verbindungsprogrammierung jedoch abgeändert. Das Ausgangssignal z2 wird der Schaltung nunmehr als Eingangssignal zugeführt. Der Speicher wird gesetzt, wenn der Wert des Signals x1 im H-Bereich und der Wert des Signals x2 im L-Bereich liegt. Ist dies der Fall, so wird über eine Selbsthaltung (Rückftihrung des Signals Z2) das Ausgangssignal z2 so lange gespeichert, wie der Wert des Signals x2 im L-Bereich liegt.
  • Der in Fig. 7 vorgestellte Schaltplan zeigt eine Ausführungsform der programmierbaren pneumatischen Schaltung, die mit einer AND-Matrix aufgebaut ist. Die AND-Matrix besteht aus )n programmierbaren AND-Schaltungen mit jeweils n Eingängen. Die m + n OR/NOR-Elemente sind aus jeweils einem Wechselventil und einem 5/2-Wegeventil mit Federrückstellung aufgebaut. Zur Programmierung der AND-Matrix lassen sich die 3/2-Wegeventile in der Schaltstellung b einzeln von Hand arretieren. Dies entspricht der Vorgabe eines Ersatzsignals x'ij, dessen Wert im H-Bereich liegt. Zur Verbindungsprogrammierung können die Ausgänge xi oder xi der eingangsseitigen 5/2-Wegeventile über mit Schnellkupplungen ausgerüsteten Leitungen mit den Eingängen b, xi der AND-Matrix und ebenso die Ausgänge zj und Zj der ausgangsseitigen 5/2-Wegeventile mit den Eingängen xz; bzw. xi verbunden werden.
  • Leerseite

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Programmierbare pneumatische Steuerung, bestehend aus pneumatischen Schaltelementen1 die in Matrixform angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Zeile die programmierbare AND-Verknüpfung ausführbar ist, daß jeder Zeile ein OR/NOR-Element (2) nachgeschaltet und jeder Spalte ein OR/NOR-Element (3) vorgeschaltet ist, wobei die Ausgangssignale (Zjs z.) der OR/NOR-Elemente (2) über Verbindungsleitungen mit den Eingängen (xi, xi) der OR/NOR-Elemente (3) oder den Eingängen (Xzj) von anderen OR/NOR-Elementen (2) verknüpfbar sind.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (eij) der Matrix (1) als 2/2-Wegeventil ausgebildet sind, die zeilenweise mittels einer Leitung mit einer Fluidquelle (Q) und dem Ausgang (z) verbunden sind und daß Mittel zur Arretierung der 2/2-Wegeventile in einer Schaltstellung (b) vorgesehen sind (Fig. 2).
  3. 3. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (eij) der Matrix (1) als 3/2-Wegeventile ausgebildet sind, die zeilenweise mittels einer Leitung verbunden sind, wobei das eine Ende der Leitung mit der Fluidquelle (Q) verbunden ist und das andere Ende den Ausgang (z) darstellt und daß Mittel zur Arretierung der 3/2-Wegeventile in einer Schaltstellung (b) vorgesehen sind. (Fig.2)
  4. 4. Steuerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (eij) innerhalb einer gemeinsamen Platte (4) angeordnet sind, daß Schieber (5) vorgesehen sind, die jeweils von einer Feder (9) gegen einen Stössel (6) gedrückt werden, wobei deren niedergedrückte Stellung (b) durch eine längsverschiebbare Platte (7) und deren ausgefahrene Stellung (a) durch mit den Stösseln übereinstimmende Löcher (8) in dieser Platte bestimmt ist (Fig. 3a).
  5. 5. Steuerung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (ein) als Membranelemente ausgebildet und 13 innerhalb einer gemeinsamen Platte (4) angeordnet sind, daß zur Programmierung Dichtelemente (10) vorgesehen sind, die das in die Umgebung abfließende Fluid unterbrechen und daß die Dichtelemente (10) mittels einer Platte (11) auf die Eingänge (Xi) aufpreßbar sind (Fig. 3b).
  6. 6. Steuerung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen zwischen den OR/NOR-Elementen (3) mit den Spaltenleitungen und den OR/NOR-Elementen (2) mit den OR/NOR-Elementen (3) in bekannter Weise steckbar ausgebildet sind (Fig. 7).
  7. 7. Steuerung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge (xi, xi) der OR/NOR-Elemente (3) mit den Spaltenleitungen (b, xi) und den Eingängen (xzj) der OR/ NOR-Elemente (2) und die Ausgänge (zj, zj) der OR/NOR-Ele-* mente (2) mit den Eingängen (xi, xi) der OR/NOR-Elemente (3) und mit den Eingängen (Xzj) anderer OR/NOR-Elemente (2) in bekannter Weise steckbar ausgebildet sind.
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