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Stock, insbesondere Langlauf-Skistock oder Spazierstock
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Die Erfindung betrifft einen Stock, insbesondere einen Langlauf-Skistock
oder einen Spazierstock, mit einer Ei-ngriffsspitze für den Eingriff des Stocks
mit dem Boden.
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Langlauf-Skistöcke werden beim Laufen stark abgewinkelt, beim Stockschub
z.B. weit über 45°. Um auf einer vereisten Spur auch bei solchen flachen Llinkeln
einen sicheren Eingriff des Stocks zu erhalten, verwendet man gewöhnlich gebogene
Stockspitzen. Diese Eingriffsspitzen unterliegen aber einem starken Verschleiß,
besonders, wenn die Stöcke auch im Sommer zum Training verwendet werden. Außerdem
stellen sie im spitzen Zustand eine erhebliche Verletzungsgefahr dar, z.3. bei sogenannten
Volksskiläufen, wo beim Start immer wieder Verletzungen vorkommen, aber auch beim
Transport.
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Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, einen Stock mit einer Eingriffsspitze
zu schaffen, welche die angeführten Nachteile mindestens teilweise beseitigt.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch die im Anspruch 1
angegebenen Maßnahmen. rian erhält auf diese Weise eine sehr griffige Schneide,
die selbst auf eisiger Piste einen guten Halt bietet und die trotz ihres guten eines
das Verletzungsrisiko stark vermindert, da bei stumpfem Stoß die Eingriffsspitze
eine relativ große Querschnittsfläche bietet. Außerdem hält sich eine solche Spitze
bei Benutzung weitgehend schnee- und eisfrei, d.h. ihr Ausräumverhalten ist gut,
Einen besonders großen Vorteil unter dem Gesichtspunkt der Lebensdauer bietet die
Ausgestaltung nach Anspruch 2, denn hierbei braucht man lediglich die abgenutzte
Schneide um ca. 90 weiterzudrehen und hat dann eine neue Schneide zur Verfügung,und
dies insgesamt dreimal.
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Außerdem läßt sich eine solche Eingriffsspitze auch sehr leicht auswechseln,
und es können je nach den Verhältnissen in der Spur auch unterschiedliche Spitzen
verwendet werden.
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Eine besonders einfache Lösung zum Ermöglichen der Verdrehbarkeit
bzw. des Auswechselns ergibt sich durch die im Anspruch 3 angegebenen Maßnahmen,
wobei sich die Verjüngung des schlankeri Kegels'bevo'rzug nach den Ang'aben des
Anspruchs 4 richten sollte, die sich in der Praxis als besonders vorteilhaft herausgestellt'
haben, 'we'î'l sie eine sichere Befestigung gewährleisten und andererseits auch
ein leichtes Verdrehen bzw. einen leicht'en Austausch ermöglichen.
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Eine sehr bequem zu bedienende Variante ist im Anspruch 5 angegeben.
Die Schraube kann zweckmässig eine Inbus-Schraube sein und ermöglicht es, mit einem
einfachen kleinen Steckschlüssel die Eingriffsspitze zu drehen bzw. bei Bedarf auszuwechseln.
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Langlaufstöcke müssen b'ekanntlich sehr leicht sein. Eine besonders
vorteilhafte Lösung dieses Gewichtsproblems ergibt sich durch die im Anspruch 6
angegebenen Maßnahmen, da das zur Befestigung des Schneetellers ohnehin erforderliche
Kunststoff-Formstück hier gleichzeitig auch als Träger der Eingriffsspitze fungiert,
was einen sehr leichten Aufbau ergibt.
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Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den im folgenden beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten,
in keiner Weise als Einschränkung der Erfindung zu verstehenden Ausführungsbeispielen.
Es zeigt:
Fig. Z eine Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels
der Erfindung, in vergrößertem Maßstab und teilueise im Längsschnitt, Fig. 2 eine
Darstellung, welche die Eingriffsspitze nach Anspruch 1 beim Eingriff zeigt, wenn
der Stock um 450 abgewinkelt ist, ebenfalls teilweise im Längsschnitt, Fig. 3 eine
raumbildliche Darstellung des unteren Endes eines Langlaufstocks, das gemäß Fig.
1 und 2 ausgebildet ist,-Fig. 4 eine Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels
der Erfindung, ebenfalls teilsweise im Längsschnitts Fig. 5 eine Variante zu der
Ausführungsform nach Fig. 4, mit einem an der Schneide aufgeldtetem Ring aus Hartmetall,
und Fig. 6 eine bevorzugt für einen Kinderstock geeignete Variante.
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Fig. 1 zeigt das untere Ende eines Langlaufstocks 10, dessen Rohr
bei 11 angedeutet ist und sich nach unten bis zur Stelle 12 erstreckt. Dieses Rohr
11 ist in seinem unteren Bereich in üblicher Weise konifiziert, und auf das konische
Rohrende ist ein Kunststoff-Fos-mstück in Form einer Bundhülse 13 aufgepreßt, welche
nach der Lehre der DE-PS 1 199 171 zur Befestigung eines mit strichpunktierten Linien
angedeuteten Schneetellers 14 dient. Die Bundhülse 13 besteht aus einem zähen. Polyamid,
vorzugsweise dem unter der eingetragenen Handelsmarke MAKROLON bekannten Werkstoff.
Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes "schmiedbares" Material, das unter einer
Belastung nicht bricht, sondern in gewissen Grenzen plastisch uerformbar ist. -
Fig. 3 zeigt einen Schneeteller 14 von an sich bekannten Design. Zur Befestigung
dieses Tellers 14 sind
an der Bundhülse 13 Rastnuten 15 mit sägezahnartigem
Profil vorgesehen, und oben ist der Teller 14 gegen einen Bund 16 der Bundhulse
13 abgestützt. Der Teller 14 hat im Inneren einer Nabe 17 entsprechende Ringwulste,
die in die Rastnuten 15 einrasten. Diese Art der Tallerbefestigung ergibt eine sehr
vorteilhafte Kombination mit der im folgenden beschriebenen Eingriffsspitze und
ihrer Befestigung am Stock, insbesondere, wenn der Teller 14 nach der Lehre der
gleichzeitig eingereichten Anmeldung ....... lösbar ausgebildet ist, und eine Anpassung
der Stöcke an unterschiedliche Schnee und Pistenverhältnisse zu ermöglichen.
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Unterhalb (bezogen auf Fig. 1) der Rastnuten 15 geht die Bundhülse
13 in eine Verjüngung 18 mit einem Kegelwinkel von etwa 4° über. An ihrem unteren
Ende hat die Verjüngung 18 eine kegelige Ausnehmung 21 zur Aufnahme einer Eingriffsspitze
23. Letztere hat zu ihrer Befestigung einen schlanken Kegel 24, dessen Durchmesser
pro cm Kegellänge um etwa 1,1 mm abnimmt. Versuche haben gezeigt, daß eine Durchmesserabnahme
im Bereich von 0,6 mm (jeweils pro cm Kegellänge) einen ausgezeichneten Sitz ergibt,
der aber nur sehr schwer wieder zu lösen ist, und daß eine Durchmesserabnahme im
Bereich von 1,8 mm einen weniger guten Sitz ergibt, der sehr leicht wieder zu lösen
ist, während eine Durchmesserabnahme im Bereich von 0,9 bis 1,1 mm einen guten Sitz
ergibt, der sich auch gut wieder lösen läßt4 Naturgemäß hängen aber diese Angaben
auch etwas von den verwendeten Werkstoffen der Sitzpaarung ab.
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Auf den Kegel 24 folgt eine Schulter 25, die zu einem trompetenförmig
sich erweiternden Abschnitt 26 überleitet, der z.B. einen Kegelwinkel von etwa 10
bis 20 bevorzugt etwa 15G, hat. Dieser Abschnitt hat unten eine kugelkalottenförmige
Ausnehmung 27, und es ergibt sich so gemäß Fig. 2 eine Schneide 28, die bei einer
Stockneigung von 450 etwa senkrecht zum Boden verläuft und daher dem Läufer eine
optimale Abstützung auf eisiger Piste ermöglich
wie das auch Versuche
des Erfinder s in der Praxis klar gezeigt haben. Wie die Fig. 2 ferner zeigt, gräbt
sich beim Abrollen des Stocks die Schneide 28 regelrecht in den Boden 29 bzw. das
Eis ein, das sich in der Praxis als ganz wesentlicher Vorteil erwiesen hat.
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Die Befestigung der Eingriffsspitze an einem Langlaufstcck hat sich
in der Praxis immer wieder als sehr schwierig erwiesen. Es wurden schon früher Versuche
unternommen, Eingriffsspitzen direkt am unteren Ende eines Aluminiumrohres einzuschrauben.
Dabei ergaben sich jedoch starke Probleme durch Korrosion zwischen dem Aluminium
des Rohres und dem Stahl der Eingriffsspitze. Dies fUhrte entweder zu einem Platzen
der Rohre, oder zu einem Abbrechen der Spitzen an den korrodierten Gewinden (Kerbwirkung).
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Ein ganz wesentlicher Uorteil der vorliegenden Erfindung ist a) der
Wegfall der Korrosion durch die Befestigung im Kunststoff und b) der Wegfall der
Kerbwirkung durch die Möglichkeit, glatte Oberflächen und große Radien zu verwenden.
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Die Befestigung im Kunststoff, also im Hohikonus 21, ist an sich sehr
sicher, doch da wie erläutert der bevorzugt verwendete Werkstoff "schmiedbar" ist,
kann sich der Hohikegel 21 im Laufe der Zeit etwas erweitern, so daß die Eingriffsspitze
23 schließlich an der Schulter 25 aufsitzt, nicht mehr genügend Halt hat und schließlich
herausfällt.
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Deshalb ist um den Hohlkonus 21 herum eine Metallhülse 29 formschlüssig
auf einem zylindrischen Abschnitt 3U der Bundhülse 13 angeordnet. Die Hülse 29 kann
z.B. aus rostfreiem Stahl oder aus Messing bestehen. Sie läßt den
Kunststoff
so lange durch "Schmieden" sich ausdehnen, bis dieser ausreichend verdichtet ist
und dann einen formstabilen Sitz für den schlanken Kegel 24 bildet und diesen sicher
festhält.
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Außerdem hat die Hülse 29 eine weitere Funktion: Beim Fahren wird
die fingriffsspitze 23 ständig nur einseitig belastet, und der Kunststoff der Bundhülse
13 würde durch diese ständigen einseitigen Schläge im Laufe der Zeit regelrecht
krumm "geschmiedet" d.h. die Stockspitze würde - in der falschen Richtung - krumm,
oder es würde sich zumindest die Eingriffsspitze 23 lockern. Durch die Hülse 29
aber werden die auf die Eingriffsspitze 23 wirkenden Kräfte auf das gesamte Teil
13 verteilt, d.h. die Kräfte werden so günstig in dieses Teil eingeleitet, daß sich
dieses nicht, oder jedenfalls nicht wesentlich, verformen kann. Außerdem schützt
die Hülse 29 vor mechanischen Beschädigungen im Bereich der Stock spitze.
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Die Hülse 29 hat also eine wichtige Doppelfunktion. Zweckmäßig wird
man auch die Eingriffsspitze 23 so ausbilden, daß sie in seitlicher Richtung direkt
von der Hülse 29 geführt wird, so, wie das im folgenden anhand der Fig. 4 an einam
zweiten Ausführungsbeispiel erläutert wird.
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Fig. 4 zeigt ein zweites Ausführunysbeispiel der Erfindung, etwa im
Vergrößerungsmaßstab 3,5 : 1. Die Bundhülse 13 ist in ihrem oberen Teil identisch
ausgebildet wie bei Fig. 1, und dieser obere Teil ist deshalb nicht nochmals dargestellt.
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Unterhalb der Rastnuten 15 hat sie ebenfalls eine kegelige Verjüngung
18, und diese geht über eine radiale Schulter 33 über in einen zylindrischen Abschnitt
34, auf den auch hier eine Metalihülse 35 formschlüssig aufgeschoben ist.
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An ihrem anderen Ende führt die l-iülse 35 formschlüssig einen zylindrischen
Abschnitt 36 einer Eingriffsspitze 37 und ist gegen eine Schulter 38 der letzteren
abgestützt.
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Unterhalb der Schulter 38 liegt eine trompetenförmige Erweiterung
39 der Eingriffsspitze 37, hier in Fo-rm eines Kegels mit einem Kegeiwinkel- alpha
von etwa 15°. Der größte Durchmesser dieser Erweiterung beträgt etwa 12 mm und liegt
zueckmässig zwischen 9 und 15 mm, wobei sich ein großer Durchmesser als besonders
vorteilhaft erwiesen hat.
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An ihrer Unterseite hat die Eingriffsspitze 37 eine Ausnehmung, welche
wie dargestellt zur Mitte hin tiefer wird, und zwar zunächst in Form eines Hohlkeelstumpfs
-42, woran sich eine zylindrische Ausnehmung 43 für eine Inbu-sschraube 44 anschließt.
Ueber eine schrage Schulter geht die Ausnehmung 43 über in eine zylindrische Bohrung
45.
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Die Inbusschraube 44J deren Innensechskant bei 46 angedeu-tet ist,
durchdringt die Bohrung 45 und ist in ein Innengewinde 48 am unteren Ende der Bundhülse
13 eingeschraubt. Die Schraube 44 drückt die. Eingriffsspitze 37 mit ihrer Schulter
38 gegen die Hülse 35 und preßt dadurch letztere gegen die Schulter 33 der Bundhülse
18. Hierdurch werden die Kräfte, welche bei Benutzung auf die Eingriffsspitze 37
wirken,gleichmässig in die Bundhülse 13 eingeleitet, was aus den bei den Fig. 1
bis 3 ausführlich beschriebenen Gründen von großem Vorteil ist.
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Ist die Eingriffsspitze 37 an einer Stelle ihrer Schneide 50 abgenutzt,
was z.B. relativ rasch eintreten kann, wenn ein Langläufer im Sommer auf Wegen oder
Straßen trainiert, so braucht man nur die Schraube 44 etwas zu lockern, die Eingriffsspitze
37 entsprechend weiterzudrehen, und schon steht eine neue, unverbrauchte Schneide
zur Verfügung.
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Ist die Schneide 50 komplett abgenutzt, so kann die gesamte Eingriffsspitze
ohne jede Schwierigkeit komplett ausgetauscht werden.
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Bei der Spitze nach Fig. 4 ist noch besonders darauf hinzuweisen,
daß auch hier die bevorzugte Form der Ausnehmung 42 die Kugelkalottenform ist, wie
sie in Fig. 1 bei 27 angedeutet ist. Hier-zu wird bevorzugt sogar der Kopf der Inbusschraube
44 kugelkalottenförmig ausgebildet, so daß sich genau wie bei der Ausnehmung 27
(Fig. 1) ein von Stufen oder dergleichen frcier Kugolkalottenverl aufl' ergibt.
Ein solcher Verlauf hat den Vorteil, daß sich die Spitze bei E-enutzung besonders
gut von selbst reinigen kann und sich auch bei Naßschnee kein Schnee in der Spitze
festsetzt.
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Ferner kann es z.B. bei einer harten Langlaufspur durchaus möglich
sein, auf einen Skiteller ganz zu verzichten und nur eine Spitze mit einem relativ
großen Durchmesser in der Größenordnung von 20...40 mm zu verwenden, und es ist
dann naturgemäß besonders wichtig, daß sich in oder an dieser Spitze kein Schnee
oder Eis festsetzt. Bei einem größeren Durchmesser der mit einer Kalotte versehenen
Trompetenspitze wirkt diese Spitze dann praktisch selbst wie eine Kombination von
Spitze und Teller.
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Bei extremer Beanspruchung bietet sich die Variante nach Fig. 5 an.
Diese zeigt nur dae unterste Ende eines Skistocks, etwa im Maßstab 5 : 1, um die
Einzelheiten gut erkennbar zu machen. Die einzelnen Teile sind, soweit ihre Funktion
identisch ist, in der gleichen s Weise beziffert wie bei Fig. 4 und werden insoweit
nicht nochmals beschrieben.
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Am unteren, äußeren Rand der Eingriffsspitze 37 ist hier ein Hartmetallring
53 aufgelötet, der die Funktion der Schneide 50 gemäß Fig. 4 übernimmt. Ein solcher
Ring
hat gegenüber einer Schneide 50 aus Werkzeugstahl eine vielfache
Lebensdauer und eignet sich naturgemäß besonders PLtr Profisportler, die auch im
Sommer ein sehr umfangreiches Trainingspensum absolvieren massen.
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Fig. 6 zeigt eine besonders einfache Ausführung der Erfindung, wie
sie sich z.B. für Langlaufstöcke für Kinder oder Jugendliche eignet. Die bundhülse
1-3 hat auch hier dieselbe Form uie in Fig. 1, weshalb nur ihr unterster Teil, nämlich
der schlanke Kegel 18, ausschnittweise dargestellt ist.
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Als Spitze dient hier ein zylindrischer Rohrabschnitt 56, der zweckmässig
aus gehärtetem Stahl besteht. Er kann z.B. einen Durchmesser von 10 mm und eine
Wandstärke von 1,5 mm haben. Seine Länge kann z.ß. zwischen 15 und 30 mm liegen.
Der Rohrabschnitt 56 ist unten so abgeschnitten, daß eine scharfe Schneide 57 entste-t.
In seinem Inneren ist der Rohrabschnitt 56 mit Unebenheiten, hier z.B. in Form von
1, 2 oder 3 Ringnuten 58 versehen, damit der Kunststoff der Bundhülse 10 auch nach
dem unvermeidlichen Schwinden gut in ihm verankert ist.
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Dieser Kunststoff erstreckt sich durch den gesamten Rohrabschnitt
57 und begrenzt unten eine kugelkalottenförmige Ausnehmung 6G. Man wird den unteren
Rand des Rohrabschnitts 5o zweckmässig wie dargestellt, so ausbilden, daß die Kugelkalotte
60 schon an der Schneide 57 beginnt.
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Die Ausführungsform nach Fig. 6.hat den Vorteil, daß sie außerordentlich
leicht ist und eignet sich daher auch für Wettbewerbsstöcke. Ein "Nachstellen" ist
dadurch möglich, daß man den Stockgriff entsprechend verdreht, denn dann greift
die'Schneide 57 an einer anderen, noch nicht abgenutzten Stelle. Auch hier schützt
der Rohrabschnitt 56 gleichzeitig vor einer ungewollten Verformung
des
Kunststoffs durch das erwähnte "Schmieden".
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Naturgemäß Icann man bei allen Ausfuhrungsformen auch davon absehnns
die Spitze völlig symmetrisch zu ihrer Längsachse auszubilden. Die Vorteile der
Erfindung bleiben trotzdem erhalten, insbesondere die gute Selbstreinigung der Spitze,
ihr sicherer Griff, und die stark reduziert Gefahr von Verletzungen.
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Die Erfindung läßt sich naturgemäß in der gleichen Weise bei Spazierstöcken
verwenden, wobei die Hülse 13 dann ohne den Bund 16 und ohne die Rastnuten 15 ausgebildet
werden kann. Das Merkmal der Aus-tauschbarkeit kann hier von besondorer Wichtigkeit
werden, wrl z.B. ein Gehbehinderter, der einen Stock oder eine Krücke verwendet,
diese im Haus mit einem Gummi stopfen versehen wird, während er z.D. bei Glatteis,
Schnee oder dergleichen eine erfindungsgemäße Spitze bevorzugen wird. nie Erfindung
macht eine solche Anpassung an die verschiedensten Verhältnisse sehr leicht möglich
und stellt daher auch auf diesem Gebiet einen wesentlichen Sicherheitsgewinn dar.