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CH647663A5 - Stick - Google Patents

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Info

Publication number
CH647663A5
CH647663A5 CH105480A CH105480A CH647663A5 CH 647663 A5 CH647663 A5 CH 647663A5 CH 105480 A CH105480 A CH 105480A CH 105480 A CH105480 A CH 105480A CH 647663 A5 CH647663 A5 CH 647663A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
engagement tip
stick
floor according
plastic molding
tip
Prior art date
Application number
CH105480A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Lenhart
Original Assignee
Karl Lenhart
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Lenhart filed Critical Karl Lenhart
Publication of CH647663A5 publication Critical patent/CH647663A5/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/22Ski-sticks
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45BWALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
    • A45B9/00Details
    • A45B9/04Ferrules or tips

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Stock, welcher in seinem unteren Bereich eine kegelstumpfförmige Verjüngung aufweist, und welcher mit einer Eingriffsspitze für den Eingriff des Stocks mit dem Boden, Eis oder Schnee versehen ist. Derartige Stöcke mit einem konifizierten unteren Ende werden gewöhnlich aus Aluminiumrohren hergestellt und werden z.B. in grossen Stückzahlen als Skistöcke verwendet.
Aus der CH-PS 416 412 des Anmelders ist ein Skistock mit einem konischen unteren Abschnitt bekannt, der unten spitz zuläuft und somit selbst die Stockspitze bildet. Auf diesen konischen Abschnitt ist eine Bundhülse aus Kunststoff aufgepresst, welche an ihrer Aussenseite mit Rastmitteln für einen Schneeteller versehen ist.
In der Praxis hat es sich gezeigt, dass derartige Stöcke durch die Stahlkanten der Skier oberhalb der Bundhülse regelmässig angekerbt werden, und dass deshalb oberhalb der
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Bundhülse eine Sollbruchstelle entsteht. Steckt z. B. der Skie-fahrer beim Liftfahren den Stock in ein Bodengitter der Talstation und biegt dabei den Stock nach vorne, so bricht der Stock an dieser «Sollbruchstelle» oberhalb der Bundhülse ab.
Es ist auch bekannt, als Eingriffsspitze nicht die Spitze des Aluminiumstockes selbst zu verwenden, sondern an der Stockspitze besondere Eingriffsteile zu befestigen. So zeigt die DE-OS 2 602 634 Eingriffsteile, die im offenen Stockende befestigt sind und scharfe Ränder haben. Eine derartige Befestigung ist jedoch nicht dauerhaft, da gewöhnlich die Eingriffsteile aus Stahl, der Stock dagegen aus Aluminium bestehen bzw. besteht, so dass sich an den Übergangsstellen galvanische Elemente bilden, die zu Korrosion führen. Dies gilt auch für die Eingriffsspitzen nach der AT-PS 276 185 und den DE-PSen 1 251 196. Auch bei diesen Stöcken ist ferner das eingangs erwähnte Problem der «Sollbruchstelle» durch Beschädigungen des Stocks unverändert vorhanden.
Für Spazierstöcke oder Krücken aus Holz gibt es verschiedene Vorschläge für auswechselbare Stockspitzen. So zeigt die GB-PS 179 464 einen Beschlag für die Spitze eines Spazierstocks, in den auswechselbare Elemente für den Eingriff mit dem Boden eingesetzt werden können. Wenn ein solches Element verbraucht ist, wird es durch ein neues ersetzt.
Die GB-PS 124 691 zeigt eine Spitze für einen Regenschirm, die abgefedert ist, was als angenehm für den Benutzer beschrieben wird.
Die Spitzen nach beiden GB-PSen sind starr ausgebildet, d.h. wenn der Stock in ein Loch kommt und zu stark seitlich abgebogen wird, bricht die Stockspitze oder der Stock.
Aus der US-PS 3 467 117 ist eine spezielle Befestigungsvorrichtung bekannt, mit der ein Gummipuffer an einem Invalidenstock aus Holz befestigt werden kann. Ein solcher Puffer verfügt aber über keine Eingriffsspitze und eignet sich daher nur für die Verwendung in Häusern oder auf guten Strassen.
Es ist deshalb eine Aufgabe der Erfindung, einen Stock zu schaffen, bei dem die Gefahr der Beschädigung des - gewöhnlich als Rohr ausgebildeten - Stockteils reduziert ist.
Diese Aufgabe wird bei einem eingangs genannten Stock nach der Erfindung dadurch gelöst, dass als Zwischenstück zwischen dem unteren Stockbereich und der Eingriffsspitze ein Kunststoff-Formstück vorgesehen ist, welches eine zur kegelstumpfförmigen Verjüngung des Stockes etwa komplementäre Ausnehmung aufweist, dass die mit einer Schneide versehene Eingriffsspitze am stockabgewandten Ende dieses Formstücks befestigt ist und auf ihrer Unterseite eine Ausnehmung aufweist, deren Tiefe sich zur Schneide hin verringert, und dass das untere Stockende und das obere Ende der Eingriffsspitze einen Abstand voneinander aufweisen, welcher ein seitliches Auslenken des Kunststoff-Formstücks im Bereich dieses Abstands ermöglicht. Man hat also zwischen dem unteren Stockbereich des rohrförmigen Stocks und der Eingriffsspitze ein Zwischenstück aus Kunststoff eingeschaltet, das so lang ist, dass es bei starken Belastungen seitlich ausgelenkt werden kann. So erhält man statt der eingangs erläuterten «Sollbruchstelle» eine Zone mit reduziertem Widerstand gegen Biegung, d.h. bei Biegebeanspruchungen bricht nicht das teure, gewöhnlich rohrförmige Stockteil ab, sondern das Zwischenstück verbiegt sich und bricht - bei übermässiger Belastung - auch ab. Da es nur über eine Konusbefestigung am rohrförmigen Stockteil befestigt ist, kann es leicht ausgewechselt werden, so dass nur geringe Kosten entstehen und nicht der ganze Stock weggeworfen werden muss. Auch lassen sich bei Bedarf leicht unterschiedliche Kunststoff-Formstücke dieser Art an ein und demselben Stockteil befestigen, z.B. bei unterschiedlicher Schneebeschaffenheit im Winter. Soll der Stock als Lawinensonde verwendet werden, so kann dieses Kunststoff-Formstück infolge der Konusbefestigung leicht abgenommen werden. Auch ist die Eingriffsspitze im Kunststoff befestigt und daher nicht durch Korrosion zwischen dem Metall des rohrförmigen Stocks und dem Metall der Eingriffsspitze gefährdet.
Mit Vorteil bildet man gemäss Anspruch 2 den Stock so aus, dass die Länge des zwischen unterem Stockende und dem oberen Ende der Eingriffsspitze liegenden Teils des Kunststoff-Formstücks mindestens 15 mm und bevorzugt -gemäss Anspruch 3 - mindestens 30 mm beträgt. Eine solche Länge ermöglicht es dem Kunststoff-Formstück, sich bei seitlicher Belastung zu verbiegen, ohne gleich zu brechen.
Diesem Zweck dient auch die Ausbildung gemäss Ansprüche 4, denn durch die hohle Ausgestaltung biegt sich das Kunststoff-Formstück in diesem Bereich leichter.
Ferner ist eine Ausführung gemäss Anspruch 5 sehr vorteilhaft, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sich das Kunststoff-Formstück auf mindestens einem Teilbereich seiner Längserstreckung zur Eingriffsspitze hin verjüngt. Man erhält so eine schlanke Stockspitze, die überall Halt findet.
Für den Gebrauch des Stockes als Skistock ist eine Ausbildung sehr vorteilhaft, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass - gemäss Anspruch 6 - das Kunststoff-Formstück mit einer Bundhülse und Rastmitteln zur Befestigung eines Schneetellers versehen ist. Rastmittel dieser Art sind bei einer Bundhülse aus der eingangs genannten CH-PS 416 412 an sich bekannt.
Wenn eine auswechselbare Eingriffsspitze verwendet werden soll, ist eine Ausgestaltung sehr vorteilhaft, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die Eingriffsspitze mittels einer sie durchdringenden Schraube lösbar am Kunststoff-Formstück befestigt ist, um ein Auswechseln bzw. - nach Lösen der Schraube - ein Verdrehen der Eingriffsspitze zu ermöglichen. Man kann so bei Bedarf die Eingriffsspitze entweder verdrehen oder in sehr einfacher Weise auswechseln.
Eine sehr haltbare Ausführung ergibt sich in bevorzugter Weise dadurch, dass das Kunststoff-Formstück aus einem sogenannten schmiedbaren Kunststoff ausgebildet ist, der bei Belastung plastisch verformbar ist. Wenn sich ein solches Kunststoff-Formstück durch starke Belastung verbogen hat, kann es gewöhnlich wieder in die ursprüngliche Form zurückgebogen, also gerichtet werden. Eine besonders bevorzugte Ausbildung ist dabei dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoff-Formstück aus einem zähen Polyamid ausgebildet ist. Man erhält so einen Stock von geringem Gewicht und sehr guter Haltbarkeit. Dies ist z.B. auf Hochgebirgs-touren oder auf Expeditionen von grosser Wichtigkeit, weil man dort auf hohe Zuverlässigkeit des Materials angewiesen ist.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den im folgenden beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen, sowie aus den abhängigen Ansprüchen. Es zeigt:
Fig. 1 eine Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung, in vergrössertem Massstab und teilweise im Längsschnitt,
Fig. 2 eine Darstellung, welche die Eingriffsspitze nach Ansprüche 1 beim Eingriff zeigt, wenn der Stock um 45° abgewinkelt ist, ebenfalls teilweise im Längsschnitt,
Fig. 3 eine raumbildliche Darstellung des unteren Endes eines Langlaufstockes, das gemäss Fig. 1 und 2 ausgebildet ist,
Fig. 4 eine Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung, ebenfalls teilweise im Längsschnitt,
Fig. 5 eine Variante zu der Ausführungsform nach Fig. 4, mit einem an der Schneide aufgelötetem Ring aus Hartmetall,
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Fig. 6 eine bevorzugt für einen Kinderstock geeignete Variante und
Fig. 7 eine besonders für einen alpinen Skistock geeignete Variante.
Fig. 1 zeigt das untere Ende eines Skistocks 10, hier eines Langlaufstocks, dessen Rohr bei 11 angedeutet ist und sich nach unten bis zur Stelle 12 erstreckt. Dieses Rohr 11 ist in seinem unteren Bereich in üblicher Weise konifiziert, und auf das konische Rohrende ist ein Kunststoff-Formstück in Form einer Bundhülse 13 aufgepresst, welche zur Befestigung eines mit strichpunktierten Linien angedeuteten Schneetellers 14 dient. Die Bundhülse 13 besteht aus einem zähen Polyamid, vorzugsweise dem unter der eingetragenen handelsmarke MAKROLON bekannten Werkstoff. Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes «schmiedbares» Material, das unter einer Belastung nicht bricht, sondern in gewissen Grenzen plastisch verformbar ist. - Fig. 3 zeigt einen Schneeteller 14 von an sich bekanntem Design. Zur Befestigung dieses Tellers 14 sind an der Bundhülse 13 Rastnuten 15 mit sägezahnartigem Profil vorgesehen, und oben ist der Teller 14 gegen einen Bund 16 der Bundhülse 13 abgestützt. Der Teller 14 hat im Inneren seiner Nabe 17 entsprechende Ringwülste, die in die Rastnuten 15 einrasten. Diese Art der Tellerbefestigung ergibt eine sehr vorteilhafte Kombination mit der im folgenden beschriebenen Eingriffsspitze und ihrer Befestigung am Stock, insbesondere, wenn der Teller 14 lösbar ausgebildet ist, um eine Anpassung der Stöcke an unterschiedliche Schnee- und Pistenverhältnisse zu ermöglichen. Wie Fig. 1 zeigt, erstreckt sich das Rohr 11 mit seinem unteren Ende 12 bis etwas unterhalb der Rastnuten 15, verstärkt also im Bereich dieser Rastnuten die Bundhülse 13, da infolge der Rastnuten 15 dort eine erhöhte Bruchgefahr der Bundhülse gegeben ist.
Unterhalb (bezogen auf Fig. 1) der Rastnuten 15 geht die Bundhülse 13 in eine Veijüngung 18 mit einem Kegelwinkel von etwa 4° über. An ihrem unteren Ende hat die Verjüngung 18 eine kegelige Ausnehmung 21 zur Aufnahme einer Eingriffsspitze 23. Letztere hat zu ihrer Befestigung einen schlanken Kegel 24, dessen Durchmesser pro cm Kegellänge um etwa 1,1 mm abnimmt. Versuche haben gezeigt, dass eine Durchmesserabnahme im Bereich von 0,6 mm (jeweils pro cm Kegellänge) einen ausgezeichneten Sitz ergibt, der aber nur sehr schwer wieder zu lösen ist, und dass eine Durchmesserabnahme im Bereich von 1,8 mm einen weniger guten Sitz ergibt, der sehr leicht wieder zu lösen ist, während eine Durchmesserabnahme im Bereich von 0,9 bis 1,1 mm einen guten Sitz ergibt, der sich auch gut wieder lösen lässt. Natur-gemäss hängen aber diese Angaben auch etwas von den verwendeten Werkstoffen der Sitzpaarung ab. - Wie Fig. 1 ferner zeigt, ist das obere Ende des schlanken Kegels 24 durch einen Abstand 20 vom unteren Ende des Rohres 12 getrennt, und der Abstand 20 beträgt hier ca. 15 mm. Im Bereich dieses Abstandes ist die Bundhülse 13 hohl ausgebildet, könnte aber auch massiv ausgebildet sein, wie das Fig. 6 zeigt.
Da die Bundhülse 13 im Bereich dieses Abstandes nicht durch Metall verstärkt ist, ist sie hier flexibel und kann bei seitlichen Belastungen nachgeben, bildet also eine Art Biegeoder Knautschzone. Dies ist für die Praxis ausserordentlich wichtig, da das Rohr 11 fast immer vom Skifahrer mit den Stahlkanten der Skier beschädigt, d.h. angekerbt wird und an diesen Kerbstellen gerne bricht, wenn eine starke Biegebelastung auftritt. Bei der Erfindung wird aber diese Biegebelastung im Bereich der Zone 20 von der Bundhülse 13 aufgenommen, so dass in der Praxis viel weniger Skistockbrüche auftreten. Da das Material der Bundhülse 13 wie erwähnt «schmiedbar» ist, ist es ausserordentlich stark auf Biegung belastbar, ohne zu brechen.
Auf den schlanken Kegel 24 folgt eine Schulter 25, die zu einem trompetenförmig sich erweiternden Abschnitt 26 überleitet, der z.B. einen Kegelwinkel von etwa 10-20°, bevorzugt etwa 15°, hat. Dieser Abschnitt hat unten eine kugelkalottenförmige Ausnehmung 27, und es ergibt sich so gemäss Fig. 2 eine Schneide 28, die bei einer Stockneigung von 45° etwa senkrecht zum Boden verläuft und daher dem Langläufer eine optimale Abstützung auf eisiger Piste ermöglicht.
Wie die Fig. 2 ferner zeigt, gräbt sich beim Abrollen des Stocks die Schneide 28 regelrecht in den Boden 29 bzw. das Eis ein, das sich in der Praxis als ganz wesentlicher Vorteil erwiesen hat.
Die Befestigung der Eingriffsspitze an einem Langlaufstock hat sich in der Praxis immer wieder als sehr schwierig erwiesen. Es wurden schon früher Versuche unternommen, Eingriffsspitzen direkt am unteren Ende eines Aluminiumrohres einzuschrauben. Dabei ergaben sich jedoch starke Probleme durch Korrosion zwischen dem Aluminium des Rohres und dem Stahl der Eingriffsspitze. Dies führte entweder zu einem Platzen der Rohre, oder zu einem Abbrechen der Spitzen an den korrodierten Gewinden (Kerbwirkung).
Ein ganz wesentlicher Vorteil der vorliegenden Erfindung ist a) der Wegfall der Korrosion durch die Befestigung im
Kunststoff und b) der Wegfall der Kerbwirkung durch die Möglichkeit, glatte Oberflächen und grosse Radien zu verwenden.
Die Befestigung im Kunststoff, also im Hohlkonus 21, ist an sich sehr sicher, doch da wie erläutert der bevorzugt ver-wentete Werkstoff «schmiedbar» ist, kann sich der Hohlkegel 21 im Laufe der Zeit etwas erweitern, so dass die Eingriffsspitze 23 schliesslich an der Schulter 25 aufsitzt, nicht mehr genügend Halt hat und schliesslich herausfällt.
Deshalb ist um den Hohlkonus 21 herum eine Metallhülse 29 formschlüssig auf einem zylindrischen Abschnitt 30 der Bundhülse 13 angeordnet. Die Hülse 29 kann z.B. aus rostfreiem Stahl oder aus Messing bestehen. Sie lässt den Kunststoff so lange durch «Schmieden» sich ausdehnen, bis dieser ausreichend verdichtet ist und dann einen formstabilen Sitz für den schlanken Kegel 24 bildet und diesen sicher festhält.
Ausserdem hat die Hülse 29 eine weitere Funktion: Beim Fahren wird die Eingriffsspitze 23 ständig nur einseitig belastet, und der Kunststoff der Bundhülse 13 würde durch diese ständigen einseitigen Schläge im Laufe der Zeit regelrecht krumm «geschmiedet», d.h. die Stockspitze würde - in der falschen Richtung - krumm, oder es würde sich zumindest die Eingriffsspitze 23 lockern. Durch die Hülse 29 aber werden die auf die Eingriffsspitze 23 wirkenden Kräfte auf das gesamte Teil 13 verteilt, d.h. die Kräfte werden so günstig in dieses Teil eingeleitet, dass sich dieses nicht, oder jedenfalls nicht wesentlich, verformen kann. Ausserdem schützt die Hülse 29 vor mechanischen Beschädigungen im Bereich der Stockspitze.
Die Hülse 29 hat also eine wichtige Doppelfunktion. Zweckmässig wird man auch die Eingriffsspitze 23 so ausbilden, dass sie in seitlicher Richtung direkt von der Hülse 29 geführt wird, so, wie das im folgenden anhand der Fig. 4 an einem zweiten Ausführungsbeispiel erläutert wird.
Fig. 4 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung, etwa im Vergrösserungsmassstab 3,5:1. Die Bundhülse 13 ist in ihrem oberen Teil identisch ausgebildet wie bei Fig. 1, und dieser obere Teil ist deshalb nicht nochmals dargestellt. Unterhalb der Rastnuten 15 hat sie ebenfalls eine kegelige Verjüngung 18, und diese geht über eine radiale Schulter 33 über in einen zylindrischen Abschnitt 34, auf den auch hier eine Metallhülse 35 formschlüssig aufgeschoben ist.
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An ihrem anderen Ende führt die Hülse 35 formschlüssig einen zylindrischen Abschnitt 36 einer Eingriffsspitze 37 und ist gegen eine Schulter 38 der letzteren abgestützt.
Unterhalb der Schulter 38 liegt eine trompetenförmige Erweiterung 39 der Eingriffsspitze 37, hier in Form eines Kegels mit einem Kegelwinkel alpha von etwa 15°. Der grösste Durchmesser dieser Erweiterung beträgt etwa 12 mm und liegt zweckmässig zwischen 9 und 15 mm, wobei sich ein grosser Durchmesser als besonders vorteilhaft erwiesen hat.
An ihrer Unterseite hat die Eingriffsspitze 37 eine Ausnehmung, welche wie dargestellt zur Mitte hin tiefer wird, und zwar zunächst in Form eines Hohlkegelstumpfs 42, woran sich eine zylindrische Ausnehmung 43 für eine Inbus-schraube 44 anschliesst. Über eine schräge Schulter geht die Ausnehmung 43 über in eine zylindrische Bohrung 45.
Die Inbusschraube 44, deren Innensechskant bei 46 angedeutet ist, durchdringt die Bohrung 45 und ist in ein Innengewinde 48 am unteren Ende der Bundhülse 13 eingeschraubt. Die Schraube 44 drückt die Eingriffsspitze 37 mit ihrer Schulter 38 gegen die Hülse 35 und presst dadurch letztere gegen die Schulter 33 der Bundhülse 18. Hierdurch werden die Kräfte, welche bei Benutzung auf die Eingriffsspitze 37 wirken, gleichmässig in die Bundhülse 13 eingeleitet, was aus den bei den Fig. 1 bis 3 ausführlich beschriebenen Gründen von grossem Vorteil ist.
Ist die Eingriffsspitze 37 an einer Stelle ihrer Schneide 50 abgenutzt, was z.B. relativ rasch eintreten kann, wenn ein Langläufer im Sommer auf Wegen oder Strassen trainiert, so braucht man nur die Schraube 44 etwas zu lockern, die Eingriffsspitze 37 entsprechend weiterzudrehen, und schon steht eine neue, unverbrauchte Schneide zur Verfügung.
Ist die Schneide 50 komplett abgenutzt, so kann die gesamte Eingriffsspitze ohne jede Schwierigkeit komplett ausgetauscht werden.
Bei der Spitze nach Fig. 4 ist noch besonders daraufhinzuweisen, dass auch hier die bevorzugte-Form der Ausnehmung 42 die Kugelkalottenform ist, wie sie in Fig. 1 bei 27 angedeutet ist. Hierzu wird bevorzugt sogar der Kopf der Inbusschraube 44 kugelkalottenförmig ausgebildet, so dass sich genau wie bei der Ausnehmung 27 (Fig. 1) ein von Stufen oder dergleichen freier Kugelkalottenverlauf ergibt. Ein solcher Verlaufhat den Vorteil, dass sich die Spitze bei Benutzung besonders gut von selbst reinigen kann und sich auch die Nassschnee kein Schnee in der Spitze festsetzt.
Ferner kann es z.B. bei einer harten Langlaufspur durchaus möglich sein, auf einen Skiteller ganz zu verzichten und nur eine Spitze mit einem relativ grossen Durchmesser in der Grössenordnung von 20... 40 mm zu verwenden, und es ist dann naturgemäss besonders wichtig, dass sich in oder an dieser Spitze kein Schnee oder Eis festsetzt. Bei einem grösseren Durchmesser der mit einer Kalotte versehenen Trompetenspitze wirkt diese Spitze dann praktisch selbst wie eine Kombination von Spitze und Teller.
Bei extremer Beanspruchung bietet sich die Variante nach Fig. 5 an. Diese zeigt nur das unterste Ende eines Sti-stocks, etwa im Massstab 5:1, um die Einzelheiten gut erkennbar zu machen. Die einzelnen Teile sind, soweit ihre Funktion identisch ist, in der gleichen Weise beziffert wie bei Fig. 4 und werden insoweit nicht nochmals beschrieben.
Am unteren, äusseren Rand der Eingriffsspitze 37 ist hier ein Hartmetallring 53 aufgelötet, der die Funktion der Schneide 50 gemäss Fig. 4 übernimmt. Ein solcher Ring hat gegenüber einer Schneide 50 aus Werkzeugstahl eine vielfache Lebensdauer und eignet sich naturgemäss besonders für Profisportler, die auch im Sommer ein sehr umfangreiches Trainingspensum absolvieren müssen.
Fig. 6 zeigt eine besonders einfache Ausführung der Erfindung, wie sie sich z. B. für Langlaufstöcke für Kinder oder
Jugendliche eignet. Die Bundhülse 13 hat auch hier dieselbe Form wie in Fig. 1, weshalb nur ihr unterster Teil, nämlich der schlanke Kegel 18, ausschnittweise dargestellt ist.
Als Spitze dient hier ein zylindrischer Rohrabschnitt 56, der zweckmässig aus gehärtetem Stahl besteht. Er kann z.B. einen Durchmesser von 10 mm und eine Wandstärke von 1,5 mm haben. Seine Länge kann z.B. zwischen 15 und 30 mm liegen. Der Rohrabschnitt 56 ist unten so abgeschnitten, dass eine scharfe Schneide 57 entsteht. In seinem Inneren ist der Rohrabschnitt 56 mit Unebenheiten, hier z. B. in Form von 1,2 oder 3 Ringnuten 58 versehen, damit der Kunststoff der Bundhülse 10 auch nach dem unvermeidlichen Schwinden gut in ihm verankert ist. Dieser Kunststoff erstreckt sich durch den gesamten Rohrabschnitt 57 und begrenzt unten eine kugelkalottenförmige Ausnehmung 60. Man wird den unteren Rand des Rohrabschnitts 56 zweckmässig wie dargestellt, so ausbilden, dass die Kugelkalotte 60 schon an der Schneide 57 beginnt.
Die Ausführungsform nach Fig. 6 hat den Vorteil, dass sie ausserordentlich leicht ist und eignet sich daher auch für Wettbewerbsstöcke. Ein «Nachstellen» ist dadurch möglich, dass man den Stockgriff entsprechend verdreht, denn dann greift die Schneide 57 an einer anderen, noch nicht abgenutzten Stelle. Auch hier schützt der Rohrabschnitt 56 gleichzeitig vor einer ungewollten Verformung des Kunststoffs durch das erwähnte «Schmieden».
Die Erfindung eignet sich in gleicher Weise auch für Skistöcke für den alpinen Skisport. Fig. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines solchen Stockes, wobei auch hier nur das untere Stockende dargestellt ist. Der Stock 61 hat hier ebenfalls ein Rohr 62, dessen ebenfalls konifiziertes unteres Ende sich wie bei Fig. 1 bis zu einer Stelle 63 unterhalb der Rastnuten 64 einer als Kunststoff-Formstück ausgebildeten Bundhülse 65 erstreckt und dadurch die Bundhülse 65 in diesem Abschnitt versteift und gegen Kerbbruch schützt. Der Bund der Bundhülse 65 ist mit 66 bezeichnet. Der Teller kann die gleiche Form haben wie bei Fig. 3.
Unterhalb der Rastnuten 64 hat die Bundhülse 65 einen konisch sich verjüngenden Verlauf 66, der sich unten nahtlos in eine aussen ebenfalls konische Metallhülse 67 fortsetzt, welche auf die Bundhülse 65 aufgesteckt ist. Diese Metallhülse 67 hat innen zwei zylindrische Abschnitte 68, 69 unterschiedlichen Durchmessers, die durch eine Schulter 72 voneinander getrennt sind, so dass auch der Gesamtverlauf der Hülse 67 etwa kegelig ist.
Im Bereich der Metallhülse 67 ist die Bundhülse innen mit einer zylindrischen Ausnehmung 73 versehen, und in diese ist eine Eingriffsspitze 74 mit ihrem zylindrischen Schaft 75 eingepresst, wobei sich dieser Schaft 75 etwa über % der Länge der Metallhülse 67 und etwa bis zur Schulter 72 erstreckt und z.B. 14 mm lang sein kann. Der Schaft 75 geht unten über eine ausgerundete Schulter 76 über in die eigentliche Spitze 77, deren Aussendurchmesser dem Aussendurch-messer der Metallhülse 67 an deren unterem Ende entspricht und die sich nach unten hin leicht verjüngt und die unten mit einer Kugelkalotte 78 versehen ist. Der Durchmesser der Schneide 80 beträgt hier etwa 9 mm.
Zwischen dem oberen Ende 79 des Schafts 75 und dem unteren Rohrende 63 liegt auch hier ein Abschnitt 82 mit einer Länge von z.B. 15...35 mm, der frei von versteifenden Metallteilen ist und ein flexibles Auslenken des unteren Stockendes bei starken seitlichen Belastungen ermöglicht. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn ein Skiläufer mit dem Stock in dem Gitterrost einer Treppe stecken bleibt und dabei den Stock stark biegt. Ist der Stock im Bereich 83 oberhalb der Bundhülse 65 angekerbt, so würde er normalerweise dort brechen. Bei der Erfindung aber verbiegt er sich nur im Bereich der Zone 82 und kehrt nach dem Verbiegen entwe5
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der von selbst in seine Ausgangslage zurück oder kann ohne Mühe geradegebogen werden. Auch die sogenannten Bin-dungsöffnungsbrüche werden hierdurch vermieden. (Solche Brüche können auftreten, wenn eine Einstiegsbindung ungeschickt mit dem Skistock geöffnet wird.)
Es ist noch besonders daraufhinzuweisen, dass die Wandstärke der Bundhülse 65 ausgehend vom unteren Rohrende 63 nach unten hin zunimmt, um die Querschnittsverringerung durch die Abnahme des Aussendurchmessers wenigstens einigermassen zu kompensieren. Ferner ist darauf hinzuweisen, dass Bundhülse 65, Metallhülse 67 und Stockspitze 77 praktisch stufen- und nahtlos ineinander übergehen, was wichtig ist, damit nicht beim Fahren eine Skikante an einem Dieser Übergänge hängenbleibt.
Naturgemäss kann man bei allen Ausführungsformen auch davon absehen, die Spitze völlig symmetrisch zu ihrer Längsachse auszubilden. Die Vorteile der Erfindung bleiben erhalten.
Die Erfindung lässt sich in der gleichen Weise bei Spazierstöcken anwenden, wobei das kunststoff-Formstück 13 dann ohne den Bund 16 und ohne die Rastnuten 15 ausgebildet werden kann. Das Merkmal der Austauschbarkeit kann hier von besonderer Wichtigkeit werden, weil z.B. ein Gehbehinderter, der einen Stock oder eine Krücke verwendet, diese im Haus mit einem Gummistopfen versehen wird, während er z.B. bei Glatteis, Schnee oder dergleichen eine erfln-dungsgemässe Spitze bevorzugen wird. Die Erfindung macht eine solche Anpassung an die verschiedensten Verhältnisse sehr leicht möglich und stellt daher auch auf diesem Gebiet einen wesentlichen Sicherheitsgewinn dar.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (22)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Stock, welcher in seinem unteren Bereich eine kegel-stumpfförmige Verjüngung aufweist, und welcher mit einer Eingriffsspitze für den Eingriff des Stockes mit dem Boden, Eis oder Schnee versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenstück zwischen dem unteren Stockbereich (11) und der Eingriffsspitze (23; 37; 74) ein Kunststoff-Formstück (13; 65) vorgesehen ist, welches eine zur kegelstumpf-förmigen Verjüngung des Stockes etwa komplementäre Ausnehmung aufweist, dass die mit einer Schneide (28; 50; 57; 80) versehene Eingriffsspitze (23; 37, 74) am stockabgewand-ten Ende dieses Formstücks (13; 65) befestigt ist und auf ihrer Unterseite eine Ausnehmung (27; 42; 60; 78) aufweist, deren Tiefe sich zur Schneide hin verringert, und dass das untere Stockende (12; 63) und das obere Ende (79) der Eingriffsspitze (23, 37,74) einen Abstand (20; 82) voneinander aufweisen, welcher ein seitliches Auslenken des Kunststoff-Formstücks (13; 65) im Bereich dieses Abstands (20; 82) ermöglicht.
  2. 2. Stock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen unterem Stockende (12; 63) und dem oberen Ende (79) der Eingriffsspitze (23; 37; 74) mindestens 15 mm beträgt (Fig. 7).
  3. 3. Stock nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen unterem Stockende (12; 63) und dem oberen Ende (79) der Eingriffsspitze (23; 37; 74) mindestens 30 mm beträgt.
  4. 4. Stock nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des genannten Abstandes (20; 82) das Kunststoff-Formstück (13; 65) hohl (21; 73) ausgebildet ist.
  5. 5. Stock nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Kunststoff-Formstück (13; 65) auf mindestens einem Teilbereich (18; 66) zur Eingriffsspitze (23; 37; 74) hin verjüngt.
  6. 6. Stock nach einem der Ansprüche 1-5 in Form eines Skistocks, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoff-Formstück (13; 65) zur Befestigung des Schneetellers (14) mit einer Bundhülse (13; 65) und entsprechende Rastmitteln (15; 64) versehen ist.
  7. 7. Stock nach einem der Ansprüche 2-6, dadurch gekennzeichnet, dass im Übergangsbereich von der Eingriffsspitze (23; 37; 74) zum Kunststoff-Formstück (13; 65) letzteres mit einer Metallverstärkung (29; 35; 67) versehen ist (Fig. 1-5 und 7).
  8. 8. Stock nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallverstärkung als Metallhülse (29; 35; 67) ausgebildet ist, welche das Kunststoff-Formstück (13; 65) auf mindestens einem Teil seiner Länge formschlüssig umgibt.
  9. 9. Stock nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallhülse (29; 35; 67) auch die Eingriffsspitze (23; 37; 74) auf einem Teil ihrer Längserstreckung umgibt.
  10. 10. Stock nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallhülse (67) auf ihrer Aussenseite einen etwa kegelstumpfförmigen Verlauf aufweist (Fig. 7).
  11. 11. Stock nach einem der Ansprüche 8-10, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenumfang der Metallhülse (67) im wesentlichen ohne Bildung einer Stufe oder Fuge in den Aussenumfang der Eingriffsspitze (77) übergeht (Fig. 7).
  12. 12. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Eingriffsspitze (77) in Richtung vom Kunststoff-Formstück (65) weg verjüngt (Fig. 7).
  13. 13. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsspitze (23; 37) als etwa rotationssymmetrischer Körper ausgebildet und in verschiedenen Drehstellungen am unteren Stockende befestigbar ist, um bei an einer Stelle abgenutzter Schneide (28; 50;
    53) ein Drehen der Eingriffsspitze (23; 37) zu einem nicht abgenutzten Abschnitt der Schneide zu ermöglichen (Fig. 1-5).
  14. 14. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsspitze (23) auf ihrer dem Stockgriff zugewandten Seite zur Befestigung mit einem sich in Richtung zum Stockgriff verjüngenden Kegelstumpf (24) versehen ist (Fig. 1 und 2).
  15. 15. Stock nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Kegelstumpf (24) eine Durchmesserabnahme von 0,6...1,8 mm, bevorzugt 0,9...1,1 mm, pro Zentimeter Kegellänge aufweist (Fig. 1; 2).
  16. 16. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsspitze (37) mittels einer sie durchdringenden Schraube (44) lösbar am Kunststoff-Formstück (13) befestigt ist, um ein Auswechseln bzw. - nach Lösen der Schraube (44) - ein Verdrehen der Eingriffsspitze (37) zu ermöglichen (Fig. 4 und 5).
  17. 17. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsspitze (23; 74) auf ihrer Unterseite eine etwa kugelkalottenförmige Ausnehmung (27; 78) aufweist, wobei die am Rand dieser Ausnehmung gebildete Schneide (28; 80) einen Durchmesser von mindestens 8 mm aufweist.
  18. 18. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche in Form eines Langlaufstocks, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsspitze (23; 37) sich nach unten erweiternd ausgebildet ist, und dass ihr grösster Durchmesser zwischen 9 und 15 mm liegt und bevorzugt 10-12 mm beträgt.
  19. 19. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneide (53) der Eingriffsspitze (37) aus Hartmetall und vorzugsweise in Form eines Hartmetallrings ausgebildet ist (Fig. 5).
  20. 20. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsspitze ein etwa zylindrisches Rohr (56) aufweist, welches am unteren Ende des Kunststoff-Formstücks (13) befestigt ist, mit seinem unteren Ende die Schneide (57) bildet, und welches innen so vom Kunststoff-Formstück ausgefüllt ist, dass sich an der Eingriffsseite eine etwa kugelkalottenförmige Ausnehmung (60) ergibt (Fig. 6).
  21. 21. Stock nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das KunststofF-Formstück (13; 65) aus einem sogenannten schmiedbaren Kunststoff ausgebildet ist, der bei Belastung plastisch verformbar ist.
  22. 22. Stock nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoff-Formstück (13; 65) aus einem zähen Polyamid ausgebildet ist.
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