DE288360C - - Google Patents
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- Publication number
- DE288360C DE288360C DENDAT288360D DE288360DA DE288360C DE 288360 C DE288360 C DE 288360C DE NDAT288360 D DENDAT288360 D DE NDAT288360D DE 288360D A DE288360D A DE 288360DA DE 288360 C DE288360 C DE 288360C
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- trowel
- stop
- piece
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J5/00—Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
- F41J5/04—Electric hit-indicating systems; Detecting hits by actuation of electric contacts or switches
- F41J5/052—Targets comprising a plurality of electric contacts, each corresponding to a discrete target section and being actuated by the movement thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 288360 KLASSE 72 e. GRUPPE
Selbsttätige elektrische Zeigeeinrichtung an Schießscheiben.
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige elektrische
Zeigeeinrichtung' für Schießscheiben mit auf dem Trefferfeld verteilten Platten, die, von
einer Kugel getroffen, einen Stromkreis schließen und dadurch das Einstellen einer Anzeigetafel
(Kelle) vor dem Schußloch der Scheibe bewirken.
Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art ist für jede Platte eine besondere Kelle vorgesehen,
so daß die ganze Einrichtung kompliziert und dadurch wenig zuverlässig wurde.
Diese und andere Nachteile der bekannten
Einrichtungen werden durch die vorliegende Einrichtung behoben, bei welcher jede Kelle für
zwei diametral gegenüberliegende Platten Ver-Wendung findet.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι eine Vorderansicht desselben mit weggedachter
Zielscheibe,
Fig. 2 eine Seitenansicht der genannten Anordnung, zum Teil im Schnitt,
Fig. 3 und 4 die Lagerung einer Kelle in Vorder- und Seitenansicht in vergrößertem Maßstäbe,
Fig. 5 eine Vorderansicht der Lagerplatte in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 6 ein Leitungsschema in vergrößertem Maßstabe.
Hinter einer Scheibe 1 sind vertikale, hintereinanderliegende
Platten 2 angeordnet, deren vorderste, der Scheibe zunächstliegende kreisrund, die vier hintersten, zusammen ein Quadrat
von der Scheibengröße ergebend, mit einem dem Einerkreise entsprechenden Ausschnitt und die
dazwischen liegenden als Segmente geformt sind. Die Segmente bilden die Zielkreise und
teilen einen jeden derselben in vier Teile. Um zu verhindern, daß die Geschosse zwischen den
einzelnen Platten hindurchgelangen können, sind die Plattengrößen derart gewählt, daß jeweils
die vordere Platte von der dahinter liegenden um weniges überdeckt wird. Jede Platte
weist hinten zwei vertikal durchbohrte Schleifen auf, vermittels welcher sie auf einem Winkelhebel
3 gelagert ist. (Der Einfachheit halber sind in der Zeichnung nur zwei Winkelhebel gezeichnet.)
Die Winkelhebel 3 sind in Augen eines fest gelagerten Kastens 4 angeordnet und weisen
je eine Nase 5 auf, die mit Kontaktfedern 6 korrespondieren. Durch Leitungen k sind die
Kontakte 6 mit Lagerplatten 7 verbunden, welche ebenfalls vertikal hintereinander liegend
angeordnet sind. Damit die Platten 7 nicht durch ein verirrtes Geschoß beschädigt werden,
sind sie durch eine Schutzplatte 8 geschützt.
Auf der Platte 7 (Fig. 5) ist drehbar an einem Zapfen 10 ein zweiarmiger Hebel 9 gelagert, an
dessen einem Arm ein Mitnehmerstift 11, ein Winkelstück 12, ein Stift 13 und die Kelle k
angeordnet sind, während der andere Arm ein in Schlitzen horizontal und vertikal verschiebbares
Gewicht G trägt. Am selben Arm (Fig. 3 und 4) sind ein Anschlagstück 14 mit Stift 141
federnd und ein Anschlagstück 15 mit Stift sowie einem Vierkantlagerstift 16 fest gelagert.
Am Zapfen 10 ist auch, jedoch unabhängig vom Hebel 9, ein Doppelhebel 17 gelagert (Fig. 5),
dessen einer Arm ein horizontal verschiebbares Gewicht G1 trägt, und dessen anderer Arm einen
unter den Hebel 9 reichenden Stift 19 aufweist. Stift 13 des Hebels 9 und Stift 19 des Hebels 17
stehen mit federnd gelagerten Zungen 20 und 21 in Eingriff.
An einem auf Platte 7 befestigten Winkelstück 22 ist ein Doppelhebel 23 horizontal
schwenkbar gelagert, der am einen Ende nach hinten konisch verläuft und die Zunge 21 angreifen
kann, während er am anderen Ende eine' Gabel 24 trägt (Fig. 3 und 4). An der Platte 7
ist ein Anschlag 18 fest; ferner ist in einem Lager 25 ein Hebel 26 mit Anschlagstift 27.
Der Lagerzapfen 28 trägt ebenfalls eine Gabel 29, welche mit der Gabel 24 des Doppelhebels 23
ein auf dem Vierkäntlagerstift 16 gleitbar angeordnetes
Anschlagstück 30 umgreift und zugleich einschließt. Ein zweiarmiger, schwenkbar gelagerter Arretierungshebel 31 (Fig. 5) besitzt
einerends eine Kerbe, die in Eingriff mit den Stiften der Anschlagstücke 15 und 13 gebracht
werden kann, und schaltet anderends einen Schalthebel 32. Der Zapfen 11 des Hebels
9 greift in einen Hebel 33, der in Verbindung mit einem Winkelhebel 34, Lenker 35 und
Hebel 36 steht. In der Bahn der Anschlagstücke 15, 30 sind zwei Kontaktfedern 37, die
durch Fibernocken 38 und 39 der Anschlagstücke 15 und 30 jeweils miteinander in Kontakt
gebracht werden können, während der Schalthebel 32 durch einen in zwei Schallufen
vertikal geführten und durch das Winkelstück 12 des Hebels 9 betätigten Stift 40 ausgeschaltet
wird. Ein am Hebel 23 angebrachter Fibernocken 41 stellt den Kontakt zwischen zwei
Kontaktfedern 42 her, und durch einen Anschlag 43 ist dem Hebel 9 ein Stützpunkt in
seiner Ruhelage gegeben. Auf jeder Platte 7 sind ferner vier Sammelschienen a, b, c, d und
Elektromagnete e, f, g, h, i angeordnet, während von einer Stromquelle aus verschiedene
Leitungen nach dem Kasten 4, den Sammelschienen und zu einem Taster m führen. Die
Elektromagnete, Sammelschienen und Kontaktfedern sind unter sich ebenfalls durch Leitungen
verbunden.
Wie schon weiter oben bemerkt, ist in der Zeichnung nur die Tätigkeit einer Kelle K mit
ihren zwei Platten 2 und u und der Lagerplatte 7 der Einfachheit halber gezeichnet.
Trifft z. B. eine Kugel die untere Ecke rechts der Scheibe, also die in Fig. 1 mit U bezeichnete
Platte, so tritt diese infolge des Kugelanpralles ein wenig zurück und verbindet mittels der
Nase 5 des Winkelhebels 3 die beiden Kontaktfedern 6. Dadurch wird ein Stromkreis n, 6, q,
d, d1, e, b1, b, p, I geschlossen, der Anker des
erregten Magneten e zieht die Zunge 20 an und löst Stift 13 entgegen der Federwirkung aus
(Fig. 5 und 6). Das Gewicht g stellt nun die Kelle K in die in Fig. 1 durch ausgezogene
Linien dargestellte Lage, wo sie, da der Stift des Anschlagstückes 30 in die Kerbe des Arretierungshebels
31 eintritt, verbleibt. In dieser Lage tritt der Fibernocken 39 des Anschlag- ■
Stückes 30 an die Kontaktfedern 37 und schließt den Stromkreis über dieselben, auch werden
die Hebel 33, 34, 35, 36 mitgenommen. Hat der Schütze bzw. der Warner das Resultat festgestellt,
so wird der Schalter m (Fig. 5 und 6) geschlossen und ein Stromkreis s, m, t, 37, u, f,
δ3, b, p hergestellt, der Anker des Elektromagneten f zieht den Hebel 31 an, löst die Verbindung
mit Anschlagstück 30 und schaltet den Schalthebel 32 ein. Damit wird ein neuer Stromkreis geschlossen 0, a, a2, 32, v, h, g, &2,
b, p, wobei die Elektromagneten g und h den Hebel 36 anziehen. Dadurch wirken Hebel 36,
Winkelhebel 34 und Hebel 33 einen Zug auf den Stift 11 des Hebels 9 aus und bringen die Kelle K
in ihre Anfangslage zurück, wobei das Winkelstück 12 des Hebels 9 den Schalthebel mittels des
Stiftes 40 ausschaltet.
Sollte die Kugel die obere Ecke links getroffen haben, so stellt die mit O bezeichnete Platte
Kontakt her nach n, 6, c, c1, i, δ4, b, p. Elektromagnet
i zieht Hebel 23 an und dieser löst mit seinem konisch nach hinten verlaufenden
Ende die Zunge 21 und Stift 19 aiis, schließt
aber zugleich durch den Fibernocken 41 den Stromkreis über die Kontaktfedern 42 und bildet
so einen neuen Stromkreis 0, ä, a1, 42, d2, d,
d1, e, b1, b, p. Durch letzteren wird mittels
Elektromagnet e die Zunge 20 in schon oben beschriebener Weise ausgelöst. Beim Anziehen
des Hebels 23 wurde durch die Gabel 24 (Fig. 3 und 4) das Anschlagstück 30 mit Stift und Fiber-,
nocken 39 auf dem Vierkantstift 16 nach vorn verschoben, also außer Eingriff mit Arretierungshebel
31 gebracht. Da die Zungen 20 und 21 ausgelöst sind, hebt sich Hebel 9 mit Kelle K durch
Gewicht G und wird in seiner Bewegung unterstützt durch den unter ihn greifenden Stift 19
des Hebels 17, der sich infolge des Gewichtes G1 ebenfalls hebt. Die Bewegung hält so lange an,
bis der Stift des Arretierungsstückes 15 in die Kerbe des Hebels 31 eintritt, wobei auch der
Fibernocken 38 an die Kontaktfedern 37 zu liegen kommt. In dieser Lage (in Fig. 1 strich- no
punktiert gezeichnet) verbleibt die Kelle K, bis der Schalter m betätigt wird, worauf sich die
Kelle K in oben beschriebener Weise . wieder senkt und somit sämtliche Teile sich wieder in
die frühere Lage zurückbegeben.
Wenn die Kelle sich senkt, so schlägt der Stift 141 des federnd gelagerten Anschlagstückes
14 (Fig. 3 und 4) gegen Anschlagstift 27 des Hebels 26, wodurch das Gabelstück 29 verschwenkt
wird, so daß das auf den Vierkantstift 16 glei-
tcnde Anschlagstück 30 wieder in seine ursprüngliche Lage, d. h. in Eingriff mit dem Arretierungshebel
31 gebracht wird.
Nockenstift 18 löst jeweilen den Anschlag von Stift 141 und Anschlagstift 27.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbsttätige elektrische Zeigeeinrichtung an Schießscheiben mit auf das Trefferfeld verteilten Platten, die beim Auftreffen einer Kugel einen Stromkreis schließen, in welcher Einrichtungen zum Einstellen einer Anzeigetafel (Kelle) vor die Schußöffnung der Scheibe und zum Zurückstellen der Kelle in die Ruhelage vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß für je zwei Platten eine Kelle vorgesehen ist, die von durch Elektroniagnete ein- und ausschaltbaren Sperrorganen in der Ruhelage und in der Zeigerlage gehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH72283T | 1915-12-22 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE288360C true DE288360C (de) |
Family
ID=4321859
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT288360D Active DE288360C (de) | 1915-12-22 |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH72283A (de) |
DE (1) | DE288360C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5826773A (en) * | 1997-01-31 | 1998-10-27 | Straemke; Siegfried | Rope material transfer structure |
-
0
- DE DENDAT288360D patent/DE288360C/de active Active
-
1915
- 1915-12-22 CH CH72283A patent/CH72283A/de unknown
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5826773A (en) * | 1997-01-31 | 1998-10-27 | Straemke; Siegfried | Rope material transfer structure |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
CH72283A (de) | 1916-05-01 |
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