DE286299C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63C—LAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
- B63C11/00—Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
- B63C11/02—Divers' equipment
- B63C11/18—Air supply
- B63C11/22—Air supply carried by diver
- B63C11/24—Air supply carried by diver in closed circulation
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- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Pulmonology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Control Of Fluid Pressure (AREA)
- Safety Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Atmungsapparaten kommt ein Druckminderventil in Anwendung, welches das hochgespannte
Nährgas auf einen solchen Druck herabsetzen soll, daß es zum Betriebe des Apparates verwendbar ist und sich zweckmäßig
dosieren läßt. Bei Benutzung derartiger Apparate in einer Umgebung von sich
änderndem Druck, wie es beispielsweise beim Tauchen unter Wasser geschieht, ist es erforderlich,
daß die Menge des zuströmenden Nährgases unabhängig von dem sich ändernden äußeren Drucke gleichbleibt bzw. sich
selbsttätig nach dem Verbrauchsbedürfnis in jener Tiefe regelt.
Mit den bisher bekannten Ventilen ist dies jedoch nicht zu erreichen gewesen. Bei denjenigen
Ventilen, bei welchen der Außendruck unmittelbar auf die Membrane des Druckminderventils
einwirken kann, steigt der Arbeitsdruck im Innern des Ventils zwar mit dem steigenden Außendruck, jedoch ist die
Drucksteigerung des Arbeitsdruckes im Ventil nicht eine solche, daß durch die Ausströmöffnung
des Ventils eine unabhängig von dem jeweiligen Gegendruck gewünschte Menge (d. h.
Raummenge) Nährgas zuströmt. Man hat dies auch nicht dadurch zu erreichen vermocht,
daß man die Membrane unabhängig von dem Außendruck machte. Auch in diesem Falle
erwies sich die Durchgangsmenge stets als veränderlich; sie sank bis zu Null herab, wenn
der Außendruck des umgebenden Wassers die Höhe des Arbeitsdruckes im Innern des Druck-'
minderventils erreicht hatte. . -. -.
Bei vorliegendem Druckminderventil wird die gewünschte Wirkung dadurch erreicht,
daß außer der üblichen, das Abschlußorgan regelnden Membrane noch eine zweite gleichgroße,
größere oder kleinere Membrane in Anwendung kommt, welche unter der Einwirkung
des Außendruckes steht und die Einwirkung der erstgenannten Membrane auf die
Schließorgane des Ventils beeinflußt, und zwar in der Weise, daß stets Gas in dem beabsichtigten
Mengenverhältnis ausströmt. Dadurch wird der Vorteil erzielt, daß der Taucher, falls es sich um einen Taucheratmungsapparat
handelt, die denkbar geringste Nährgasmenge verbraucht, mithin also seinen ganzen
Vorrat an Nährgas in allen Tiefen auf das beste ausnutzen kann. Er ist auch der Gefahr
enthoben, daß ihm beim Besteigen größerer Tiefe plötzlich das Nährgas abgeschlossen
wird.
Fig. ι der Zeichnung zeigt ein Druckminderventil
der oben besprochenen Art( Die an , sich bekannte Membrane« beeinflußt beim
Überschreiten des gewünschten Arbeitsdruckes das Hebelgestänge h derart, daß der Gaszuzufluß
gedrosselt wird. Die Pfeile geben die Richtung des zu- und abströmenden Gases an.
Hinter dieser Membrane α liegen in einem Raum unabhängig vom Außendruck die Stellfeder e
und die Stellschraube s, die dem gewünschten Arbeitsdruck das Gleichgewicht halten. Der
Außendruck wirkt unmittelbar auf die zweite Membrane a1, die diesen Druck auf die
Membrane α und das Hebelgestänge h derart ,
überträgt, daß entsprechend dem sich ändernden Außendruck der Arbeitsdruck verändert
wird.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform,
die gleichfalls die Lösung der gestellten Aufgabe verkörpert. Sie unterscheidet sich von
der in Fig. ι gezeichneten Ausführung dadurch, daß die Membrane a1 eine Verlegung erfahren
hat, und zwar in der Weise, daß das zu regelnde Arbeitsdruckgas in den Zwischenraum
zwischen den beiden Membranen · strömt und dementsprechend auch das Hebelgestänge h
für das Ventil in diesem Zwischenraum angeordnet ist. Das Hebelgestänge hat eine solche
Abänderung erfahren, daß es von beiden Membranen gleichzeitig unmittelbar bewegt werden
kann, "und die Stellfeder e liegt auf der dem Ventil abgewendeten Seite der Membrane a,
und zwar in einem Raum, der von dem Außenwasser abgeschlossen ist. Der Wasserdruck
wirkt nur auf die Membrane a1 und beeinflußt
unmittelbar die Schließorgane.
Fig. 3 zeigt ein Druckminderventil, in dem das Hebelgestänge durch eine mittlere Stange
ersetzt ist, die auf der einen Seite den Schließkegel trägt und auf der andern Seite die Stellfeder,
die hierbei nicht drückend, sondern ziehend auf die Arbeitsmembrane α wirkt. Das
Gas füllt den Raum k und tritt durch den Kanal b nach dem Raum k1 über, um durch
das Rohr f fortgeleitet zu werden. Wenn in den Räumen k, kx der gewünschte Arbeitsdruck
erreicht ist, so ist offenbar der schließend wirkende Druck auf die Hauptmembrane α größer
als auf die zweite Membrane a1, so daß das
Ventil gedrosselt wird. Der Außendruck kommt hierbei zwischen den Druckmembranen a, a1
zur Geltung, und die Differenz der Drücke wirkt als Ausgleichdruck zur Veränderung des
Arbeitsdruckes entsprechend dem Außendruck.
Claims (4)
1. Druckminderventil, insbesondere für freitragbare Taucheratmungsapparate, dadurch
gekennzeichnet, daß außer der üblichen Membrane zum Regeln des Abschlußorganes noch eine zweite Membrane angeordnet
ist, welche die Tätigkeit der erstgenannten Membrane unter der Einwirkung des Außendrucks beeinflußt.
2. Druckminderventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Membranen
der Einwirkung des Außendrucks ausgesetzt sind, wobei durch die Wahl der Membrangrößen eine Abgabe von Nährgas
an den Atmungsapparat in unveränderlichem Mengenverhältnis bei verschiedenem äußeren Druck (entsprechend der Wassertiefe) erzielt werden kann.
3. Druckminderventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Membranen
unter Vermeidung von Zwischenhebeln miteinander verbunden und verschieden
groß ausgeführt werden, derart, daß die Differenz des Druckes auf die beiden
Membranen maßgebend ist für das Öffnen und Schließen des Ventils.
4. Druckminderventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Membranen den Ventilkörper in drei Räume teilen, von welchen der mittlere mit dem
Außenwasser und die beiden äußeren durch einen Kanal in einem Verbindungsgestänge
miteinander verbunden sind, welches das Abschlußorgan trägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE286299C true DE286299C (de) |
Family
ID=541635
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT286299D Active DE286299C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE286299C (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE861517C (de) * | 1942-03-11 | 1953-01-05 | Draegerwerk Ag | Druckregler zur selbsttaetigen Regelung der Luftzufuhr fuer Schlauchtaucher |
DE870654C (de) * | 1942-07-15 | 1953-03-16 | Draegerwerk Ag | Druckregler zur selbsttaetigen Regelung der Luftzufuhr fuer Schlauchtaucher |
DE869743C (de) * | 1943-05-16 | 1953-03-19 | Draegerwerk Ag | Reduzierventil fuer Tauchergeraete |
-
0
- DE DENDAT286299D patent/DE286299C/de active Active
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE861517C (de) * | 1942-03-11 | 1953-01-05 | Draegerwerk Ag | Druckregler zur selbsttaetigen Regelung der Luftzufuhr fuer Schlauchtaucher |
DE870654C (de) * | 1942-07-15 | 1953-03-16 | Draegerwerk Ag | Druckregler zur selbsttaetigen Regelung der Luftzufuhr fuer Schlauchtaucher |
DE869743C (de) * | 1943-05-16 | 1953-03-19 | Draegerwerk Ag | Reduzierventil fuer Tauchergeraete |
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