DE284707C - - Google Patents
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- DE284707C DE284707C DENDAT284707D DE284707DA DE284707C DE 284707 C DE284707 C DE 284707C DE NDAT284707 D DENDAT284707 D DE NDAT284707D DE 284707D A DE284707D A DE 284707DA DE 284707 C DE284707 C DE 284707C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C11/00—Trolleys or crabs, e.g. operating above runways
- B66C11/16—Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear
- B66C11/20—Arrangements, e.g. comprising differential gears, enabling simultaneous or selective operation of travelling and hoisting gear; Arrangements using the same rope or cable for both travelling and hoisting, e.g. in Temperley cranes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Laufkatze für Hochbahnkrane mit selbsttätiger Einrichtung
zum wechselweisen Ver- und Entriegeln der Last mit der Katze und der Katze mit der Fahrbahn
unter Verwendung eines mit Anschlägen versehenen Gleitstückes, das auf die verschiedenen
Ver- und Entriegelungsorgane einwirkt. Gegenüber den bekannten Laufkatzen dieser Art
hat die neue verschiedene Vorteile, z. B. erfolgt
ίο das Entriegeln der Last mittels eines einzigen
Anschlaghebels, während bisher zwei Hebel erforderlich waren, und es ist hierfür infolge
der besonderen Hebelanordnung eine sehr geringe Kraft erforderlich. Beim Entriegeln der
Last wird eine Bremsvorrichtung eingeschaltet, die ein Gegengewicht gegen ein vorzeitiges
Senken der Last bildet. Dieselbe ist also hierdurch ausbalanciert, was bisher nur durch besondere
Gegengewichte erreicht werden konnte.
In der Zeichnung ist die neue Vorrichtung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. ι stellt die Stellung der Teile bei entriegelter
Katze und verriegelter Last, und
Fig. 2 die Stellung der Teile bei verriegelter Katze und entriegelter Last dar.
Fig. 3 ist ein Grundriß.
Fig. 4 und 5 sind Schnitte nach A-B bzw. C-D. Fig. 6 zeigt eine Ansicht der zweiten Ausführungsform.
Fig. 2 die Stellung der Teile bei verriegelter Katze und entriegelter Last dar.
Fig. 3 ist ein Grundriß.
Fig. 4 und 5 sind Schnitte nach A-B bzw. C-D. Fig. 6 zeigt eine Ansicht der zweiten Ausführungsform.
ι ist die geneigt angeordnete Fahrbahn, auf der mittels Rollen 2 eine Laufkatze 3 verschoben
werden kann. Der eine Strang des zum Heben der Last dienenden Seiles 5 wird über eine in
der Laufkatze drehbar angeordnete Führungsrolle 4 geführt derart, daß die Last beim Hochziehen
mit einem pilzförmigen Ansatz 6 in eine
am Gestell der Laufkatze befestigte Glocke 7 eindringt und hier von zwei Hebeln 8, 9, die
unter den Pilz greifen, gefangen wird. * Die Hebel sind auf einem in einem Schlitz 10 der
Glocke geführten Bolzen 11 gelagert, der durch ein Gestänge mit einem in einem entsprechenden
Schlitz 12 des Laufkatzengestells verschiebbaren Bolzen 13 verbunden ist. Dieser Bolzen
ruht in einem Schlitz 14 einer Scheibe 15, die um eine Achse 16 drehbar ist und einen am
Ende mit einer Rolle 17 versehenen Arm 18 trägt. Die Teile 15, 18 bilden also einen um 16
drehbaren Winkelhebel, dessen einer Arm 15 als Haken ausgebildet ist. Über die Rolle 17
greift ein Hakenhebel 19, der die Last mit der Katze kuppelt.
Im Laufkatzengestell ist an jeder Seite ein senkrecht verschiebbares Gleitstück 20 angeordnet,
das drei wagerechte Anschläge 21, 22, 23 trägt, die nach oben ausweichen können. Mit
dem Anschlag 21 arbeitet ein um 24 drehbarer Hakenhebel 25 zusammen, der zum Eingriff
mit einer Rolle 26 kommen kann, die am Ende eines um 27 drehbaren Hebels 28 sitzt. Dieser
ist mit einem Fortsatz 29 versehen, der eine Sperrklinke für ein auf einer Achse 31 sitzendes
Sperrad 30 bildet. Auf dieser Achse sitzt ein Zahnrad 32, das mit einem zwischen den Rädern
2 der Laufkatze angeordneten Zahnrad 33 in Eingriff steht.
Mit dem zweiten Anschlag 22 des Gleitstückes 20 arbeitet ein Anschlag 34 des Laufkatzengestells
zusammen, der einen Sperriegel 35 bewegt. Dieser kann in eine Nut eines Schiebers 36
fallen, der durch einen Hebel 37 mit einer drehbaren, den Hakenhebel 19 tragenden Achse 38
verbunden ist. Der Hebel 37 ist durch eine Gelenkstangen- und Hebelverbindung 39, 40 mit
einem wagerecht verschiebbaren Riegel 41 verbunden, der in eine Stange 42 eingreifen kann.
Auf der Achse 38 sitzt ferner ein Arm 43, der durch eine Gelenkstange 44 mit einem um die
Achse 27 drehbaren Doppelhebel 45, 46 verbunden ist, der eine Rolle 47 trägt und sich
einem auf der Achse 31 sitzenden Sperrad 48 gegenüber befindet. Auf der Achse 38 sitzt
außerhalb des Laufkatzengestelles schließlich noch ein Arm 49, der mit einer schrägen, als
Anschlag dienenden Fläche 50 versehen ist, die mit einem seitlich an der Fahrbahn angeordneten
Anschlag 51 zusammen arbeitet.
Der dritte Anschlag 23 des Gleitstückes 20 wirkt auf einen um 52 drehbaren Doppelhebel
53, der durch eine Gelenkstange 54 mit einem um 55 drehbaren, mit kreisbogenförmigem
Schlitz 56 versehenen Hebel 57 verbunden ist. In den Schlitz 56 greift ein an der Stange 42
sitzender Stift 58, während ein zweiter zur Führung dienender Stift 59 der Stange 42 durch
einen Schlitz 60 des Laufkatzengestells hindurchgreift. Die Stange 42 trägt einen nach
unten reichenden, hakenförmigen Teil 61, in dem t der Arm 62 einer Bremse liegt, deren
Bremsscheibe auf der Achse 31 sitzt.
Die Wirkungsweise der Laufkatze ist folgende:
Es sei angenommen, daß die Last angehoben werden soll; es stehen dann die Teile in der in
Fig. 2 dargestellten Stellung. Zunächst kuppelt sich der pilzförmige Teil 6 des die Last tragenden
Gestelles mit den Haken 8, 9 der Glocke 7; beim weiteren Hochziehen gleiten die Bolzen
11, 13 in den entsprechenden Schlitzen 10, 12
und drehen dabei die Scheibe 15 in die Stellung der Fig. 1, wobei der Arm 18 seine senkrechte
Stellung einnimmt und jetzt von dem Haken 19 erfaßt wird, d. h. die Last wird mit der Katze
verriegelt. Diese Verriegelung wird dadurch ermöglicht, daß beim Anheben der Last auch
gleichzeitig das Gleitstück 20 angehoben und daher durch den Anschlag 22 der Riegel 35 aus
dem Schieber 36 gezogen wird. Es kann sich also jetzt der Haken 19 unter Einwirkung einer
Feder 19^ senken und die Last veriegeln. Gleichzeitig
wird durch das Gestänge 43-46 die Rolle 47 aus der Bahn des Sperrades 48 gedrückt.
Beim Anheben des Gleitstückes 20 wirkt der Anschlag. 23 auf das Gestänge 53-57, und hebt
mittels des Stiftes 58 die Stange 42 hoch, in deren Aussparung der von dem Hakenhebel
19 durch das Gestänge 39, 40 bewegte Riegel 41 eingreift (Fig. 1) und die Stange in der Hochstellung
hält. Durch die Stange 42 wird der Bremshebel 62 angehoben und dadurch die Bremse gelöst. Ist der Anschlag 23 am Hebel 53
vorbei, so fällt der Hebel 57 wieder in die in Fig. ι dargestellte Stellung.
Durch den Anschlag 21 ist beim Hochheben des Gleitstückes 20 auch der Hackenhebel 25
gedreht, so daß er die Rolle 26 freigibt. Beim Hochziehen der Last hat das Zahnrad 33 die
Neigung, sich in Richtung des Pfeiles in Fig. 1 zu drehen, wird jedoch hieran durch den Sperrhebel
29 gehindert, der in das Sperrad 30 eingreift. Wird nun aber der Hebel 28 von 25
freigegeben, so drückt der gegen den Sperrhebel 29 liegende Zahn des Sperrades die Sperrklinke
weg. Es kann dann die Laufkatze verfahren werden, ohne daß ein Stoß beim Entkuppeln
eingetreten ist. Es erfolgt also die Entriegelung der Katze von der Fahrbahn dadurch, daß der
Sperrklinkenhebel 29 durch das Sperrad 30 in seiner Drehrichtung mitgenommen wird, also
ohne Seilspannung.
Beim weiteren Aufwinden des Seiles 5 wird die Laufkatze auf ihrer Fahrbahn 1 mit verriegelter
Last nach links bewegt, bis die schräge Fläche 50 gegen den Anschlag 51 stößt. Dadurch
werden die Achse 38 und alle von derselben abhängigen Organe gedreht. Der Haken 19. wird aus dem Eingriff mit der Rolle 17 gebracht
und durch den Riegel 35 festgestellt. Es kann dann die Last unter Drehung der Scheibe 15 beim Nachlassen des Seiles sinken.
Zu dieser Entriegelung der Last ist also nur ein einziger Anschlag notwendig, und sie erfordert
eine sehr geringe Kraft infolge der Anwendung der miteinander gekuppelten Doppelhebel 49,
19 und 18, 15.
Durch das Hebelgestänge 43-46 wird die Rolle 47 in die Bahn des Sperrades 48 gebracht
und der Riegel 41 aus der Stange 42 herausgezogen. Diese fällt herunter, und es wird die
Bremse 62, 63 angezogen und dadurch die Laufkatze gebremst, so daß beim weiteren Verfahren
ein Gegengewicht für ein vorzeitiges Senken der Last eingeschaltet ist.
Wird beim Stillsetzen der Katze jetzt das Seil nachgelassen, so dreht sich das Zahnradgetriebe
32, 33 zunächst in entgegengesetzter Richtung, wird jedoch bald darauf "festgestellt,
da jetzt der Sperrarm 46, 47 sperrend gegenüber dem Sperrad 48 wirkt, während der Sperrarm 29
durch das Sperrad 30 so gedreht wird, daß die Rolle 26 mit dem Haken 25 in Eingriff kommt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist die Fahrbahn als I-Träger ausgebildet, und das
Getriebe besteht aus einer an der Fahrbahn befestigten Zahnstange 64, in die ein Zahnrad 65
eingreift. Die Wirkung ist dieselbe wie bei dem vorher beschriebenen Beispiel.
Claims (2)
115 Patent-Ansprüche:
i. Laufkatze für Hochbahnkrane mit selbsttätiger Einrichtung zum wechselweisen
Ver- und Entriegeln der Last mit der Katze und der Katze mit der Fahrbahn unter Verwendung
eines auf die verschiedenen Ver-
und Entriegelungsorgane einwirkenden Gleitstückes, dadurch gekennzeichnet, daß die Ver
Verriegelung der Last in bekannter Weise durch eine beim Anheben der Last gedrehte
Scheibe (15), die mit einem Schlitz (14) zur Aufnahme des die Last tragenden Bolzens
(13) und mit einem vom Verriegelungsgestänge sperrbaren Arm (18) versehen ist und
die Ver- bzw. Entriegelung der Katze unter Vermittlung eines von der Laufkatze bewegten
Getriebes (32, 33 bzw., 64, 65) und zweier Sperräder (30, 48) erfolgt, die auf der
Achse (31) des Getriebes sitzen, in entgegengesetzter Richtung wirken, und deren Sperrklinken
(29, 46) durch das Gleitstück (20) außer Eingriff mit den Sperrädern und beim Entriegeln der Last und Nachlassen des Seils
in Eingriff mit denselben gebracht werden.
2. Laufkatze nach Anspruch 1, bei der
das Gleitstück mit zwei auf die Sperrarme der Katze einwirkenden Anschlägen versehen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gleitstück (20) drei Anschläge (21, 22,
23) sitzen, von denen der eine (21) einen Hakenhebel (25) bewegt und dadurch die
Sperrklinke (29) für das ein Aufwärtsfahren der Laufkatze hindernde Sperrad (30) freigibt
und der zweite (22) eine Sperrung (34, 35) auslöst, so'daß ein Hakenhebel (19) den
Arm (18) der drehbaren Scheibe (15) zwecks Verriegelung der Last sperren kann, während
der dritte Anschlag (23) durch ein Hebelgestänge eine Stange (42) hebt und dadurch
eine nach Entriegelung der Last das vorzeitige Senken derselben verhütende Bremse
(62, 63) löst, wobei die Stange (42) durch eine vom Hakenhebel (19) bewegte Sperrung (37
bis 41) in der Hochstellung gesperrt wird, die nach Auslösen des die Last verriegelnden
Hakenhebels (19) durch einen an der Fahrbahn sitzenden Anschlag (51) wieder ausgelöst
wird, so daß die Stange (42) fallen Und die Bremse (62, 63) anziehen kann, worauf
beim Stillsetzen der Katze und Nachlassen des Seiles durch Umkehrung der Drehrichtung
des Getriebes (32, 33) die Sperrklinke (29) von dem Sperrad (30) so gedreht wird,
daß sie von dem vom ersten Anschlag (21) bewegbaren Hakenhebel (25) festgestellt
wird und die Sperrklinke (46), die beim Auslösen des die Last verriegelnden Hakenhebels
(19) mit dem zweiten Sperrad (48) in Eingriff gebracht ist, ein Abwärtsfahren
hindert..
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE284707C true DE284707C (de) |
Family
ID=540156
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT284707D Active DE284707C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE284707C (de) |
-
0
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