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DE2846315A1 - Tragbares geraet zum feinstzerstaeuben - Google Patents

Tragbares geraet zum feinstzerstaeuben

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DE2846315A1
DE2846315A1 DE19782846315 DE2846315A DE2846315A1 DE 2846315 A1 DE2846315 A1 DE 2846315A1 DE 19782846315 DE19782846315 DE 19782846315 DE 2846315 A DE2846315 A DE 2846315A DE 2846315 A1 DE2846315 A1 DE 2846315A1
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DE
Germany
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diaphragm
cup
guide vanes
mixing
compressed air
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DE19782846315
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Franz Ing Grad Haag
Otto Locher
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Motan GmbH
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Motan GmbH
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    • B05B7/0416Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge with arrangements for mixing one gas and one liquid
    • B05B7/0441Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge with arrangements for mixing one gas and one liquid with one inner conduit of liquid surrounded by an external conduit of gas upstream the mixing chamber
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Description

284631S
"Motan Gesellschaft mit - 4 - A 56 2.38 -IaI beschränkter Haftung
Ma.-Eyth.Weg 42 24 OKt. 1978
7292 Isny
Tragbares Gerät zum Feinstzerstäuben
Die Erfindung betrifft ein tragbares Gerät zum Feinstzerstäuben, insbesondere von fungiziden oder insektiziden Stoffen, nach dem Gattungsbegriff des Hauptanspruchs.
Geräte dieser Art stellt die Anmelderin seit Jahren her. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Zerstäubungsgrad des flüssigen Massenstromes so zu verbessern, daß der die Mischvorrichtung verlassende Sprühstrahl den flüssigen Stoff nur noch in so kleinen Partikeln enthält, daß diese im wesentlichen eirmDurchmesser von 0,02 mm aufweisen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die im Kennzeichen des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale vorgesehen. Eine besonders gute Zerstäubung ergibt sich durch Anwendung der in den Unteransprüchen 2 bis 4 angegebenen Maßnahmen.
Die Erfindung und weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen und dem nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel, einem tragbarem Gerät zum Feinstzerstäuben, das in der Zeichnung dargestellt ist.
Es zeigen:
Fig. 1 das Gerät in der Ansicht von der Seite in teilweise schematischer Darstellung und in einem Schnitt durch seinen Schallschutzmantel,
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Pig. 2 in einer zweiten, jedoch gegenüber Fig. 1 um 90° gedrehten Seitenansicht,
Fig. 5 die erfindungsgemäß gestaltete Zerstäuberdüse des Gerätes in etwa natürlicher Größe, teilweise in der Ansicht und teilweise in axialem Längsschnitt,
Fig. k den Sprühkopf der Zerstäuberdüse nach Fig. 3 ausschnittsweise in seinem axialen Längsschnitt und in
vergrößerter Darstellung,
Fig. 5 den Drallkörper der Zerstäuberdüse in der Ansicht von der Seite,
Fig. 6 im Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 5 und
Fig. 7 in seiner Abwicklung,
Fig. 8 die Blende der Zerstäuberdüse in ihrem axialen Längsschnitt,
Fig. 9 den Zerstäuber- und Mischkelch der Zerstäuberdüse,
ebenfalls in seinem axialen Längsschnitt und
Fig. 10 in seinem nach der Linie X-X in Fig. 9 geführten
Schnitt und in der Ansicht auf seine Rückseite,
Fig. 11 eine abgewandelte Ausführung des erfindungsgemäßen Gerätes mit einer zusätzlich angebauten Brennkammer zur ' Erzeugung eines beim Sprüh-.und Zerstäubungsvorgang
verwendbaren Heißluftstrahls.
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Das in den Pig. 1, 2 und 10 dargestellte tragbare Gerät ist im wesentlichen zum Peinstzerstäuben von dem Pflanzenschutz dienenden Flüssigkeiten bestimmt und dort in einer Ausführungsform wiedergegeben, welche von einer Bedienungsperson wahlweise auf dem Rücken getragen oder von Hand transportiert werden kann.
Das in rückentragbarer Ausführung gezeichnete Ausführungsbeispiel umfaßt einen Antriebsmotor 1 und eine Luftpumpe 2, die auf einem gemeinsamen Rahmen 5 befestigt sind. Dieser Rahmen ist mittels Schwingelementen 4 federnd auf einem Traggestell 5 montiert, wobei die Federung der Schwingelemente 4 so abgestimmt ist, daß die Schwingungen der Masse, die aus dem Motor und der Pumpe 2 besteht, nicht auf das Traggestell 5 übertragen werden können. Das aus dem Motor 1 und der Pumpe 2 bestehende Aggregat ist von einem Schallschutzmantel umgehen, der aus zwei schalenförmigen Hälften 6 und 7 besteht. Hierdurch wird die Abstrahlung von Luftschall gedämpft.
Der Lufteintritt für die Kühlluft des Motors 1 ist in Fig. bei 8 angedeutet und als Resonatorhals so ausgebildet, daß ein Schallaustritt verhindert wird. Die Kühlluft tritt an der Stelle 9 aus dem Schallschutzmantel aus. Diese Stelle ist ebenfalls als Resonatorhals ausgebildet und im wesentlichen nach oben gerichtet, so daß ein etwaiger Restschall bzw. das Restgeräusch allenfalls nach oben entweichen kann. Im unteren Bereich des Schallschutzmantels 6, 7 sind kleine Belüftungsbohrungen 10 angebracht, welche zur Kühlung des Innenraumes beitragen.
Das Traggestell 5 weist eine RUckenplatte 14 auf, die ebenfalls als Dämpfungsglied ausgebildet ist und verhindert, daß die Schwingungen aus Körperschall und Luftschall auf den Körper der Bedienungsperson auftreffen können. Diese werden
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vielmehr an der Rückenplatte reflektiert bzw. absorbiert. Der Lufteintritt für den Vergaser des als Brennkraftmaschine ausgebildeten Antriebsmotors 1 befindet sich gemäß Fig. 2 an der Oberseite des Kühlluftmantels und ist dort mit 12 bezeichnet. Hier befindet sich ein Resonatorrohr 13, das mit Absorptionsmitteln 15 versehen ist.
Die Abgase der Brennkraftmaschine sind gemäß Fig. 2 über einen Schalldämpfer 16 geführt, der beim dargestellten Ausführungsbeispiel innerhalb des Schallschutzmantels 6, 7 angeordnet ist. Hierdurch wird eine weitere Schall-Abstrahlung verhindert. In Fig. 1 ist außerdem der Brennstofftank der Brennkraftmaschine bei 17 und der zur Aufnahme der zu zerstäubenden Flüssigkeit vorgesehene Wirkstoffbehälter bei 18 angedeutet. Von der Pumpe 2 führt eine Druckluftleitung 19 zu der im Folgenden näher beschriebenen Zerstäuberdüse 20, die im einzelnen in den Fig. 3 bis 10 dargestellt ist.
Die Zerstäuberdüse 20 umfaßt ein als Handstück ausgebildetes Zuführungsrohr 21, dem die von der Pumpe 2 geförderte Druckluft über einen nicht dargestellten Schlauch zugeführt wird und von dort aus in ein Mischrohr 22 einströmt, welches an seinem vorderen Ende mit einem Sprühtrichter 30 versehen ist. Am rückwärtigen Ende des Mischrohres 22 sitzt ein Drosselventil 23 zur Mengendosierung des zu versprühenden Spritzmittels, das gegebenenfalls unter einem ebenfalls von der Pumpe 2 gelieferten Druck über die bei 2k angedeutete Rohrleitung dem Drosselventil zugeführt wird. Von dort aus gelangt das Spritzmittel über ein zentrales Zuleitungsrohr 25 in Richtung des Pfeiles 26 zu dem in Fig. 3 und vergrößert in Fig. 4 wiedergegebenen Misch- und Zerstäubungskopf 28.
Der Misch- und Zerstäubungskopf 28 enthält in einem mit dem Trichter 30 verbundenen, rohrförmigen Ansatz 29 einen Drall-
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körper J>1, der in den Fig. 5 bis 7 im einzelnen näher dargestellt ist und dazu dient, der Druckluft vor ihrem Austritt in den Trichter 30 eine Kreisbewegung um die Längsachse des Spritzmittel-Rohres 25 und des Mischrohres 22 zu erteilen.
Der Drallkörper 51 hat vier Leitschaufeln 32, welche auf einem rohrförmigen Tragstück 33 aufgeschweißt sind. Dieses Rohrstück 33 ist beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 von dem freien Endabschnitt des Spritzmittelrohres 25 gebildet. Die konisch ausgebildete Stirnwand 3*1- dieses Rohrstücks begünstigt die Verwirbelung des austretenden Spritzmittels. Die Leitschaufeln 32 verlaufen im Bereich ihrer rückwärtigen Hälfte parallel zur gemeinsamen Achse des Mischrohres 22 und des Spritzmittel-Rohres 25 und gehen in ihrer vorderen Hälfte in zylindrische Bögen 35 über, welche den Druckluftstrom in die gewünschte Kreisbewegung um die Achse A umlenken. Die Umlenkung wird dadurch erzwungen, daß die Leitschaufeln 32 auf ihrem achsparallelen Abschnitt ebenso wie im Bäreich ihres gekrümmten Vorderabschnitts 35 mit der Bohrung des Ansatzes 29 des Trichters 30 abschliessen.
Die zwischen den Leitschaufeln aus dem Drallkörper 31 austretende Druckluft staut sich in einem kreisringförmigen Sammelraum 37 vor dem Flansch 38 einer in Fig. 8 in ihrem Längsschnitt dargestellten Blende 39j die mit ihrem hohlzylindrischen Schaft..· 39 aus der in Fig. 4 erkennbaren Weise in eine Sacklochbohrung 41 des Spritzmittelrohres bzw. dessen Endabschnitt 33 mit Preßsitz befestigt ist. Der zylindrische Rand des Flansches 38 der Blende 39 steht der Bohrung des Ansatzes 29 mit geringem Radialspiel 42 gegenüber, so daß die aus dem
austretende Druckluft Sammelraum 37 in Richtung des Pfeiles 43/eine beträchtliche Geschwindigkeit annimmt und demgemäß hinter der austrittsseitigen scharfen Abrißkante 44 einen starken Sog erzeugt.
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Dieser ist zusammen mit den nachstehend näher beschriebenen Maßnahmen für die angestrebte Feinstzerstäubung des Spritzmittels maßgeblich.
Das Spritzmittel wird über eine im Boden 46 der Blende 59 angeordnete Längsbohrung in die mit ihr kommunizierende Längsbohrung 48 im Schaft 49 eines Misch- und Zerstäuberkelches 50 eingeleitet', welcher in den Pig. 9 und 10 im einzelnen näher dargestellt ist. Der Misch- und Zerstäuberkelch 50 ist an seinem für die Feinstzerstäubung maßgeblichen Endabschnitt napfförmig ausgebildet und hat einen zylindrischen Mantel 51» welcher über ein quer zur gemeinsamen Längsachse A verlaufendes Bodenstück 52 mit dem Schaft 49 verbunden ist. Der Schaft 49 trägt in seinem Mittelabschnitt ein Schraubgewinde 55» welches in ein Muttergewinde 54 in der Blende 59 eingedreht werden kann und es gestattet, den in der Betriebsstellung nach Fig. 5 und 4 bei 55 angedeuteten Ringraum zwischen dem Boden 52 des Misch- und Zerstäuberkelches 50 und der diesem gegenüberstehenden Stirnfläche 56 der Blende 59 axial zu verändern und dadurch die Zerstäubung auf ein Optimum einzustellen»
Der Schaft 49 enthält zwischen dem Schraubgewinde 55 und dem Boden 52 insgesamt sechs Radialbohrungen 58, durch welche das Spritzmittel aus der Längsbohrung 48 in den Ringraum 55 gelangen kann. Unter dem Einfluß des im radialen Spielraum beschleunigten Druckluftstromes gelangt das Spritzmittel radial nach außen, und wird an der scharfen Abrißkante 59* welche von dem Bodenteil 52 des Kelches und von dessen .Mantel 51 gebildet wird, stark verwirbelt und durchmischt und strömt dann zusammen mit der Druckluft der Außenfläche des Mantels entlang und erreicht an der Stirnseite des Mantels eine zweite, scharfe Abrißkante 61, welche durch eine konische Bohrung 62 an der Stirnseite des Mantels 5I gebildet ist.
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Hierdurch entsteht eine in den Fig. ^, 4 und 9 durch einen Pfeil 62 angedeutete Rückzirkulation, mit welcher ein in der Zeichnung nicht dargestellter Emulsionsfilm in der Gegenrichtung zum Innenboden des Kelches 50 zurückgeführt wird. Im Boden 52 sind in der aus den Fig. 9 und 10 ersichtlichen Weise zahlreiche Längsbohrungen 6j> angebracht, durch welche der Emulsions film in den Ringraum 55 zwischen dem Boden 52 und der Stirnseite 56 des Blendenflansches zurückgelangen kann. Hierdurch wird erreicht, daß an der Abrißka±e 61 des Kelches 50 eine Feinstzerstäubung erzielt wird, bei welcher eine nebelartige Mischung der den Trichter J>Q verlassenden Druckluft und der Flüssigkeit erzielt wird, wobei die Flüssigkeitspartikel Durchmesser in der Größenordnung von ca. 20 pm aufweisen.
Während das seither beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Gerät vornehmlich zur Ausbringung von Kaltnebel bzw. Kaltaerosolen bestimmt ist und hierfür die notwendige Energie liefert, zeigt Fig. 11 ein Zusatzgerät, das eine Erweiterung der Anwendung mit sich bringt. Hiermit können auch Warmaerosole oder Thermalnebel erzeugt werden. Hierzu kann an einem Gerät der oben beschriebenen Art eine Brennkammer 65 gemäß Fig. 11 nachgeschaltet werden. Diese Brennkammer erhält aus einem nicht dargestellten Brennstofftank den Brennstoff und durch eine Leitung 67 die für die Verbrennung erforderliche Frischluft zugeführt. Diese Verbrennungsluft kann sowohl aus dem Kühlluftkreis als auch aus dem Pumpenkreis des Gerätes abgezweigt werden. Die in der Brennkammer 65 erzeugten Heißgase werden an einer Verbindungsstelle 68 mit der Druckluft vermischt, so daß diese in beliebigen Grenzen, z.B. bis zu 1000C erwärmt werden kann und dann zur Erzeugung eines Thermalnebels mit der beschriebenen Zerstäuberdüse 20 verwendet werden kann.
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Claims (14)

Motan Gesellschaft mit A 36 2J8 -IaI beschränkter Haftung Max-Eyth-Weg te "f. OKt 1978 Isny Ansprüche
1.) Tragbares Gerät zum Feinstzerstäuben, mit einem Antriebsmotor und einer mit diesem auf einem gemeinsamen Rahmen angeordneten Pumpe, die einen gasförmigen und einen flüssigen Massenstrom erzeugt, wobei beide Massenströme getrennt zu einer Mischvorrichtung geführt und aus dieser miteinander vermischt ausgesprüht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischvorrichtung (20) zwei quer zur Sprühachse (A) und in Achsrichtung hintereinander angeordnete Prallflächen (38, 52) aufweist, die an ihrer Umfangsfläche je eine von zwei zur Achse (A) rotations symmetrische Mischkanten (44, 59, 6l) haben.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Prallfläche von einer Blende (39) gebildet ist, die in Strömungsrichtung mit axialem Abstand hinter einem mit gekrümmten Leitschaufeln (32) versehenen Dialükopf (31) angeordnet ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein in die freie Öffnung eines hohlkegelförmigen Zerstäubertrichters (30) hineinragender Misch- bzw. Zerstäuberkelch (50) vorgesehen ist, dessen stirnseitiger Rand als Abrißkante (6l) ausgebildet ist.
4. Gerät nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß der ' Kelch (50) einen rohrförmigen Mantel (51) und einen quer zur Achse (A) sich erstreckenden Boden (52) hat, der zu-
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sammen mit dem Mantel eine scharfe Abrißkante (59) bildet.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kelch (50) und/oder die Blende (39) Mittel aufweist, mit welchen der axiale Zwischenraum zwischen dem Boden (52) und der vorzugsweise planen, freien Stirnfläche (56) der Blende veränderbar ist.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kelch (50) mit einem ein Sehraubgewinde (53) tragenden Schaft (49) verbunden ist, dem ein Muttergewinde (54) in der Blende (39) zugeordnet ist.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (49) des Kelches (50) eine mit im Boden (46) der Blende (39) angeordneten Bohrung (47) kommunizierende Längsbohrung (48) enthält, mit welcher in der Nähe des Bodens (52) angeordnete Radialbohrungen für den flüssigen Massenstrom verbunden sind.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7 j dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar vor der Einmündung des die Druckluft führenden Mischrohres (22) in einen Austragtrichter (30) ein Drallkörper (31) zur Umlenkung der zunächst axial geführten Druckluft in eine Kreisbewegung vorgesehen ist.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Drallkörper (31) ein mit mehreren, radial abstehenden Leitschaufeln (32) versehenes Rohrstück (33) aufweist,-das eine zur Aufnahme der Blende (39) und/oder des Kelches (50) bestimmte zentrale Längsbohrung aufweist,
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und vorzugsweise druckdicht mit einem Zuführungsrohr (25) für den flüssigen Massenstrom (26) verbunden ist.
10. Gerät nach Anspruch 9* dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufeln (32) auf der ersten Hälfte ihrer Länge zur Achse parallel verlaufen und einen zylindrisch gewölbten Endabschnitt haben, mit welchem die Druckluft tangential abgelenkt und in eine Rotationsbewegung versetzt wird.
11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufeln (32) an der Innenwand eines sie umschließenden rohrförmigen Ansatzes (29) des Austrag-Trichters (30) anliegen.
12. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Einrichtung (65) zur Erzeugung eines Heißluftstromes vorgesehen ist.
13· Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Brennkammer (65) zur Erzeugung eines Heißluftstromes vorgesehen ist, und daß die Brennkammer vorzugsweise mit dem Gebläsestrom des Antriebsmotors (1) betreibbar ist.
14. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis I3, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Antriebsmotor (1) und die Luftpumpe (2) einschließende Schallschutzhülle vorgesehen ist, welche vorzugsweise aus zwei schalenförmigen Teilen (6, 7) besteht.
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