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DE282647C - - Google Patents

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Publication number
DE282647C
DE282647C DENDAT282647D DE282647DA DE282647C DE 282647 C DE282647 C DE 282647C DE NDAT282647 D DENDAT282647 D DE NDAT282647D DE 282647D A DE282647D A DE 282647DA DE 282647 C DE282647 C DE 282647C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
evaporation
derivatives
mineral acid
binding agents
Prior art date
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Active
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DENDAT282647D
Other languages
English (en)
Publication of DE282647C publication Critical patent/DE282647C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/01Sulfonic acids
    • C07C309/28Sulfonic acids having sulfo groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 282647 -KLASSE 12 #. GRUPPE
und ihrer Derivate.
Zusatz zum Patent 280505.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1912 ab. Längste Dauer: 9. Januar 1927.
Durch Patent 280505 ist ein Verfahren zur Darstellung von Chromverbindungen von Oxyanthrachinonsulfosäuren geschützt, welches darin besteht, daß man Oxyanthrachinonsulfosäuren oder deren Salze, bzw. Derivate dieser Verbindungen, mit Chromoxydsalzen in der Wärme behandelt.
Es wurde nun gefunden, daß es, sofern diese Verbindungen durch Eindampfen der
• 10 Lösungen in konzentrierter Form erhalten werden sollen, unter Umständen, namentlich wenn das zur Darstellung der Chromverbindungen benutzte Chromoxydsalz sich von einer starken und schwerflüchtigen Mineralsäure ableitet, vorteilhaft ist, den Lösungen vor, während oder nach dem Eindampfen mineralsäurebindende Mittel zuzusetzen, da andernfalls die Chromverbindungen ganz oder teilweise zersetzt oder angegriffen werden können. Als solche Mittel seien z. B. Bisulfit, bei Anwendung von Fluorchrom auch Kieselsäure und kieselsäurehaltige Stoffe, wie Glaspulver, welche die Flußsäure unter Bildung von Kieselfluorwasserstoffsäure binden, genannt.
Beispiel 1.
Ein Gemisch aus 10 Teilen hexaoxyanthrachinondisulfosaurem Natrium (erhältlich nach dem Verfahren der Patentschrift 75490, Kl. 22), 20 Teilen Fluorchrom und 600 Teilen Wasser wird zum Sieden erhitzt. Man fügt noch 2,5Teile Glaspulver hinzu und dampft die Lösung im Laufe von mehreren Stunden so weit ein, daß das Gesamtgewicht 50 Teilen entspricht. Nach dem Erkalten trennt man von dem Niederschlag, welcher größtenteils aus anorganischen Salzen besteht, und erhält eine Lösung, welche auch bei wochenlangem Stehen keinen Niederschlag absetzt.
Anstatt Glaspulver kann man auch Kieselgur zusetzen oder z. B. in einem Glasgefäß arbeiten. Man kann ferner ohne Zusatz von kieselsäurehaltigen Substanzen im Bleikessel eindampfen und die fertige Lösung mit kieselsäurehaltigen Stoffen, gegebenenfalls in der Wärme, behandeln.
Ähnlich verfährt man bei Verwendung anderer mineralsäurebindender Mittel.
Beispiel 2.
Ein Gemisch aus 10 Teilen hexaoxyanthrachinondisulfosaurem Natrium, 20 Teilen Fluorchrom und 600 Teilen Wasser wird mehrere Stunden zum Sieden erhitzt. Sodann dampft man unter allmählichem Zusatz von 15 Teilen Bisulfitlösung von 40 ° Be langsam so weit ein, daß das Gesamtgewicht 100 Teilen entspricht.

Claims (1)

  1. Nach dem Erkalten trennt man vom Unge- j Darstellung von Chromverbindungen der
    lösten ab und erhält so eine beständige Lö- I Oxyanthrachinonsulfosäuren und ihrer Deri-
    sung. ■ ■ vate, dadurch gekennzeichnet, daß man
    l im Falle der Herstellung konzentrierter
    Patent-Anspruch ■ I Präparate durch Eindampfen den Lösun
    gen vor, während oder nach dem Ein-
    Besondere Ausführungsform des durch | dampfen mineralsäurebindende Mittel zu-
    Patent ,280505 geschützten Verfahrens zur i setzt.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT282647D Active DE282647C (de)

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