DE280716C - - Google Patents
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- DE280716C DE280716C DENDAT280716D DE280716DA DE280716C DE 280716 C DE280716 C DE 280716C DE NDAT280716 D DENDAT280716 D DE NDAT280716D DE 280716D A DE280716D A DE 280716DA DE 280716 C DE280716 C DE 280716C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C7/00—Patterns; Manufacture thereof so far as not provided for in other classes
- B22C7/04—Pattern plates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 2^0716-KLASSE 31 c. GRUPPE
. BRÜDER KÖRTING (M. & A. KÖRTING) G. m. b. H. in BERLIN-TEMPELHOF.
des Verfahrens.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung solcher Modellplatten, die auf einer
Seite die beiden Hälften des oder der Modelle in symmetrischer Lage tragen.
Es ist bisher üblich, solche Modellplatten nach einem Verfahren herzustellen, zu dessen Erläuterung die beiliegende Zeichnung dient. Das bzw. die Modelle werden zunächst in einem Formkastenrahmen (Fig. ι und 2) eingeformt, der durch eine Scheidewand α in zwei Teile geteilt ist. Dann legt man eine zweite genau geführte Formkastenhälfte (Fig. 3, 4 und 5) auf die erste auf, stampft die letztere voll und hebt sie von der anderen Formkastenhälfte ab.
Es ist bisher üblich, solche Modellplatten nach einem Verfahren herzustellen, zu dessen Erläuterung die beiliegende Zeichnung dient. Das bzw. die Modelle werden zunächst in einem Formkastenrahmen (Fig. ι und 2) eingeformt, der durch eine Scheidewand α in zwei Teile geteilt ist. Dann legt man eine zweite genau geführte Formkastenhälfte (Fig. 3, 4 und 5) auf die erste auf, stampft die letztere voll und hebt sie von der anderen Formkastenhälfte ab.
Darauf hebt man die Modelle aus dem Sande heraus und richtet die Form her. Nun verwendet
man einen Rahmen zur Herstellung der Gipsform, der ebenfalls durch eine Scheidewand
in zwei Teile geteilt ist, und zwar paßt dieser Rahmen genau in seinen Führungen mit
den beiden Formkastenhälften Fig. 1 und 3 zusammen. Man verfährt nun so, daß man
zuerst in diesen Rahmen, und zwar in seiner einen Hälfte (Fig. n, 12 und 13) einen Gipsabguß
von der Formkastenhälfte Fig. 1 herstellt, diesen Abguß im Rahmen trocknen läßt
und dann die noch leere Hälfte des Gipsplattenrahmens auf die Formkastenhälfte Fig. 3 auflegt
und auch diese Hälfte mit Gips vollgießt (Fig. 14, 15 und 16). Nun hat man in dem
Gipsrahmen eine symmetrische Formplatte, welche aber aus zwei voneinander unabhängigen
Hälften besteht. Wenn man die beiden Hälften der Gipsplatte aus ihrem Rahmen herausnimmt
und, falls sie gebraucht werden, wieder in den Rahmen einlegt, so findet man, daß eine Lagenveränderung
dieser beiden Plattenhälften zueinander stattgefunden hat, und daß man in
diesem Falle die Platte nicht mehr als symmetrische Platte' bezeichnen kann. Man erhält
übersetzten Guß.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein Verfahren, diesen Übelstand zu beseitigen,
und zwar erhält man nach diesem Verfahren trotz der geteilten Formkastenhälften und trotz
des geteilten Gipsplattenrahmens eine ungeteilte symmetrische Platte, welche ohne Gefahr
aus dem Gipsplattenrahmen heraus- und in ihn wieder eingelegt werden kann.
Die Fig. 6 bis 16 dienen zur Veranschaulichung des neuen Verfahrens, dessen Kennzeichen
im wesentlichen das folgende ist:
Die Formkastenhälften bleiben die gleichen wie in Fig. 1 und 3 dargestellt, und man formt
mit diesen auch in der vorgeschriebenen üblichen Weise die Modelle ab. Bevor man aber den
Gipsplattenrahmen c (Fig. 6) zur Anwendung bringt, werden in diesen Rahmen Stäbe aus
Metall oder einem anderen geeigneten Stoff eingelegt. Diese Stäbe d müssen in der gehörigen
Anzahl und Entfernung voneinander angeordnet werden und werden von der Gipsmasse
beim Eingießen umhüllt. Sie bilden ein Gerippe, welches die beiden Gipsplattenhälfteii starr miteinander
verbindet (Fig. 6, 7 und 8).
Zu diesem Zwecke ist der Gipsplattenrahmen c mit einer mittleren Leiste versehen, welche aus
zwei konischen Teilen & und f besteht (Fig. 9). Der Teil e enthält Schlitze, in welche die Stäbe d
von oben eingelegt werden können, und der konische Teil f ist mit dem Teil e verschraubt
und hält die Stäbe d in ihrer Lage. Wenn der Gipsabguß in den beiden Hälften des Rahmens c
erfolgt ist, und eine Erhärtung stattgefunden hat (Fig. 14, 15 und 16), schraubt man die
Leisten f los und kann nun die beiden durch die Stäbe d miteinander verbundenen Gipsplattenhälften
zusammen aus dem Rahmen herausnehmen. Infolge der Einlagen d können die beiden Gipsplattenhälften ihre Lage zueinander
nicht mehr ändern, und man kann nun die ganze gleichsam aus einem Stück bestehende
Gipsplatte wie bisher üblich in Regalen un-
. abhängig von dem Rahmen c unterbringen.
Durch die Leisten e, f ist zwischen den beiden Hälften der symmetrischen Modellplatte ein
Zwischenraum entstanden, welcher nur von den mittleren Teilen der Stäbe d durchdrungen
wird. Da es gegebenenfalls vorkommen kann, daß die Stäbe gerade an diesen freien Stellen
eine Verbiegung erleiden, so wird nach dem neuen Verfahren der Zwischenraum zwischen
den beiden Gipsplattenhälften mit Gips oder einer anderen .geeigneten Masse ausgegossen,
so daß die beiden Hälften der Gipsplatte zu einem Ganzen vereinigt sind. Das Ausgießen
dieses Zwischenraumes kann ohne weiteres folgendermaßen in dem Rahmen c erfolgen.
Nachdem man die mittlere Leiste e, f aus dem Rahmen c entfernt hat, setzt man in die Aussparungen
g des Rahmens c, welche zur Aufnahme der Enden der Leiste β, f dienen, entsprechend
gestaltete Verschlußstücke h (Fig. 10) ein und nimmt darauf das Ausgießen des
Zwischenraumes zwischen den Gipsplattenhälften vor.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung einer beide Hälften des Modells auf derselben Seite in
symmetrischer Lage tragenden Modellplatte, dadurch gekennzeichnet, daß man in den
durch eine Leiste in zwei Abteile geteilten Gipsplattenrahmen Stäbe (d) einlegt,
welche, von der Gipsmasse umhüllt, eine starre Verbindung zwischen den beiden Hälften der Modellplatte bilden und eine
Lagenveränderung der beiden Plattenhälften zueinander verhindern.
2. Gipsplattenrahmen zur Ausübung des unter 1. beanspruchten Verfahrens, gekennzeichnet
durch eine aus zwei Teilen (e, f) bestehende Trennungswand, welche nach Entfernen des einen Teiles (f) ein Einlegen
der Einlagen (d) und ein Herausheben der beiden durch die Einlagen miteinander
verbundenen Gipsplattenhälften gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE280716C true DE280716C (de) |
Family
ID=536518
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT280716D Active DE280716C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE280716C (de) |
-
0
- DE DENDAT280716D patent/DE280716C/de active Active
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