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DE2715221A1 - Mikrofilmlesegeraet bzw. mikrofilmlese- und -vergroesserungsgeraet - Google Patents

Mikrofilmlesegeraet bzw. mikrofilmlese- und -vergroesserungsgeraet

Info

Publication number
DE2715221A1
DE2715221A1 DE19772715221 DE2715221A DE2715221A1 DE 2715221 A1 DE2715221 A1 DE 2715221A1 DE 19772715221 DE19772715221 DE 19772715221 DE 2715221 A DE2715221 A DE 2715221A DE 2715221 A1 DE2715221 A1 DE 2715221A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
microfilm
reading
movable
lens
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19772715221
Other languages
English (en)
Other versions
DE2715221C2 (de
Inventor
David Jagielski
Thomas J Persha
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xidex Corp
Original Assignee
Bell and Howell Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bell and Howell Co filed Critical Bell and Howell Co
Publication of DE2715221A1 publication Critical patent/DE2715221A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2715221C2 publication Critical patent/DE2715221C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/10Projectors with built-in or built-on screen
    • G03B21/11Projectors with built-in or built-on screen for microfilm reading
    • G03B21/111Projectors with built-in or built-on screen for microfilm reading of roll films

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE A. GRUNECKER
DlPL-INO
H. KINKELDEY
DR ING
* 971R991 w·
CKl-lNC
K. SCHUMANN
ORRERNAt DR. -FWVS
P. H. JAKOB
G. BEZOLD
OR HER NAT OH-CHBK
8 MÜNCHEN Q2
MAXIMIUANSTRASSE »3
P 11 491
5. April 1977
BELL & HOWELL COMPANY
7100 McCormick Road, Chicago, Illinois 60645, USA
Mikrofilmlesegerät bzw. Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät
Die Erfindung betrifft ein Mikrofilmlesegerät und ein Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät, das insbesondere quer über die Breite des Mikrofilmes abtastet, ohne daß ein Nachstellen der Schärfe des Projektionsbildes notwendig ist.
Mikrofilmlese- und -lese- und-Vergrößerungsgeräte sind bekannte Geräte zum Projizieren von Bildern, die auf photographischem Wege auf einem Mikrofilmstreifen gespeichert sind. IA manchen Fällen sind die Bilder so gespeichert, daß es unzweckmäßig oder unmöglich 1st, die gesamte Breite des Filmes in Form eines einzigen Bildes zu
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TELEFON (OBS) 999ββ3 TELEX OS-MStO TELEGRAMME MONAPAT TEL.EKOPIERER
projizieren. Beispielsweise kann das resultierende Bild zu schmal sein, um es bequem zu lesen, oder können mehrere verschiedene Bilder Seite an Seite quer Über die Breite des Filmes aufgenommen sein.
Wenn es notwendig oder wünschenswert ist, weniger als die Bilder über die gesamte Breite des Mikrofilmes zu projizieren, sollte eine Einrichtung vorgesehen sein, um quer über die Breite des Filmes abzutasten. Beispielsweise sollte eine Einrichtung vorgesehen sein, die dazu dient, ein auf einer Hälfte eines Filmes erscheinendes Bild zu einem Zeitpunkt und ein anderes auf der anderen Hälfte des Filmes erscheinendes Bild zu einem anderen Zeitpunkt zu projizieren. Es ist daher notwendig, den Film oder das Objektiv relativ zueinander zu bewegen, um quer über die Breite des Filmes abzutasten.
Ein anderes Problem besteht darin, daß die Bilder nicht mit der gewünschten großen Genauigkeit auf dem Film angeordnet sein können. Beispielsweise können die Bilder bei der Herstellung des Filmes in eine Schräglage kommen, so daß sie nicht vollständig vertikal liegen, wenn sie projiziert werden. Es ist daher nicht nur notwendig, quer über die Breite des Filmes abzutasten, sondern auch ein Bild in eine vertikale Lesestellung zu drehen und zu orientieren.
Eine Schwierigkeit bei diesen Abtast- und Orientierungsbewegungen besteht darin, daß sie gewöhnlich die Scharfabbildung beeinflußen, so daß die Bedienungsperson des Mikrofilmlesegerätes oder -lese- und -Vergrößerungsgerätes fortlaufend die Schärfe nachstellen muß.
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Das Ziel der Erfindung ist daher ein Mikrofilmlesegerät und -lese- und -vergrößerungsgerät, das quer über die Breite eines Mikrofilmes abtasten und das Bild vertikal orientieren kann, ohne daß ein Nachstellen der Schärfe erforderlich ist. In diesem Zusammenhang ist es das Ziel der Erfindung, ein Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät zu liefern, bei dem der Filmtransport unabhängig von der Objektivfassung und der Scharfabbildungseinrichtung befestigt ist. Dabei sollen die Objektivfassung und die Scharfabbildungseinrichtung unabhängig vom Film bewegt werden, damit die Objektivfassung den Film überstreichen kann.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, bei einem Mikrofilmlesegerät oder -lese- und -vergrößerungsgerät verglichen mit den bekannten Abtasteinrichtungen für eine gleichmäßigere, genauere und problemlose vertikale Abtastung zu sorgen.
Dazu ist erfindungsgemäß ein Bildfenster vorgesehen, das bezüglich einer beweglichen Objektivfassung und einer beweglichen Scharfabbildungseinrichtung fest verankert ist. Die bewegliche Einrichtung ist an einer Hebeeinrichtung angebracht, die das Objektiv relativ zum fest angebrachten Bildfenster anhebt oder absenkt. Im Linsensystem des Objektivs ist ein Prisma enthalten, um das projizierte Bild zu drehen. Eine Kombination der Bewegungen der Hebeeinrichtungen und des Prismas ermöglicht, es, daß ein beliebiger vertikaler Abschnitt des Mikrofilmes ausgewählt und vertikal orientiert gelesen wird.
Ein besonders bevorzugter Gedanke der Erfindung liegt in einem Mikrofilmlesegerät und Mikrofilmlese- und -vergröße-
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rungsgerät, das ein Bildfenster aufweist, das am Gehäuse des Lese- oder Lese- und Vergrößerungsgerätes fest angebracht ist und vollständig vom Beleuchtungssystem der Objektivfassung und der Scharfabbildungseinrichtung getrennt ist, die bezüglich des Bildfensters und des Gehäuses auf und ab beweglich sind. Die beweglichen Einrichtungen sind an einer Hebeeinrichtung angebracht, die sie relativ zum Bildfenster anhebt oder absenkt, um quer über die Breite des Filmes abzutasten. Im Linsensystem des Objektivs ist ein Prisma enthalten, um das projizierte Bild zu drehen und vertikal auszurichten. Eine Kombination der Bewegungen der Hebeeinrichtung und des Prismas ermöglicht es, daß ein beliebiger vertikaler Abschnitt des Mikrofilmes abgetastet, ausgewählt und vertikal ausgerichtet gelesen wird.
Im folgenden wird anhand der zugehörigen Zeichnung ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert:
Fig. 1 zeigt in einer teilweise auseinandergezogenen, perspektivischen Ansicht eine Objektivfassung und ein Bildfenster.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Tragplatte und einer erfindungsgemäß vorgesehenen Hebeeinrichtung.
Fig. 3 zeigt eine seitliche Schnittansicht der Hebeeinrichtung in der angehobenen Stellung.
Fig. 4 zeigt eine ähnliche Seitenschnittansicht der Hebeeinrichtung in der abgesenkten Stellung.
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Mikrofilmlesegerätes.
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Die Hauptunterbaugruppen in Fig. 1 sind ein Bildfenster 10 mit einem darin befindlichen Mikrofilmstreifen 11, ein Beleuchtungssystem 12 und ein optisches Projektionslinsensystem 13. Das Bildfenster 10 ist fest am Gehäuse eines Mikrofilmlesegerätes angebracht oder verankert, wie es durch die Schraffierung 14 an der Unterseite angedeutet ist. Das Beleuchtungssystem 12 und das optische Linsensystem oder Objektiv 13 sind an einer Grundplatte 15 angebracht, die relativ zum Gehäuse und damit zum Bildfenster 10 des Mikrofilmlesegerätes angehoben oder abgesenkt werden kann.
Das Bildfenster 10 kann irgendeine bekannte Form haben. Es hat jedoch obere und untere Führungen 20,21, die den Mikrofilmstreifen 11 führen und ausrichten, während er durch das Lesegerät transportiert wird. Dieses Bildfenster paßt in einen Zwischenraum 22 zwischen einer wärmeabsorbierenden Linse 23 und einer optischen Projektionslinse 24. Wenn ein Filmstreifen 11 somit durch das Bildfenster 10 transportiert wird, kann jedes Bild, beispielsweise das Bild 26, so in Stellung gebracht werden, daß es durch die optische Projektionslinse 24 projiziert wird.
Das Beleuchtungssystem 12 umfaßt einen Sektor eines Kugei re flektors 30, eine helle Glühlampe 31, zwei Kondensor linsen 32,33 und die wärmeabsorbierende Linse 23· Diese Bauteile werden durch irgendeine geeignete mechanische Halterung, beispielsweise die Halterung 35» getragen und zusammengehalten. Es sind geeignete Einrichtungen vorgesehen, um mechanisch die Ausrichtung dieser Bauelemente nachzustellen. Beispielsweise können Stellschrauben,
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z.B. die Schrauben 36, gelöst werden, so daß die durch diese Schrauben fest angebrachten Halterungen innerhalb des Bereiches, der durch Langlöcher 37 geliefert wird, vor und zurück geschoben werden könnenJDann können die Schrauben 36 festgezogen werden, um die Halterungen an einer gewählten Stelle festzulegen. Eine Stellschraube kann gleichfalls vorgesehen sein, um diese Halterungen genau einzustellen.
Das optische Linsensystem oder Objektiv weist einen Teleskoptubus 40 auf, der geeignete Projektionslinsen enthält und in einem Halterungsschlitten 41 sitzt. Der Tubus kann in passender Weise auseinandergezogen werden, um das projizierte Bild auf einem geeigneten Schirm scharf abzubilden. Ein stärker ausgebildetes Ende 42 begrenzt die zurückgezogene Stellung des Objektivs,und ein Zackenrad
43 begrenzt die auseinandergezogene Lage der Objektivfassung 40. Ein passender Träger oder eine andere Einrichtung
44 kann dazu verwandt werden, den Objektivtubus 40 im Halterungsschlitten 41 aufzunehmen und festzuhalten. Der Träger 44 wird durch eine Schraube 45 an seiner Stelle gehalten. Der Tubus enthält gleichfalls ein nicht dargestelltes Prisma, das sich mit der Drehung des Zackenrades dreht, um die vertikale Ausrichtung des Projektionsbildes auf eine Drehung des Zackenrades hin nachzustellen.
Mechanisch ist die gesamte, in Fig. 1 dargestellte Anordnung von einem Gehäuse (Fig. b) umschlossen, das es er möglicht, da0 das obere Segment des Zackenrades 43 durch eine Bedienungsperson betätigt wird. Zwei Spiegel 48,49 sind vor dem Projektor objektivtubus 40 angeordnet, um das Bild auf einen Schirm zu reflektieren, wie es gleichfalls
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in Fig. 5 dargestellt ist. Es dürfte nunmehr ersichtlich sein, wie das Mikrofilmbild 26 vor dem Beleuchtungssystem 12 und in einem optischen Weg angeordnet und durch das
Objektiv 13 projiziert und auf einen passenden Schirm reflektiert werden kann, wobei jede gewünschte vertikale
Ausrichtung durch eine Bedienung des Zackenrades 43 gewählt werden kann.
Erfindungsgemäß sind das Beleuchtungssystem 12 und das
optische Linsensystem oder Objektiv 13 fest auf einer gemeinsamen starren Halteplatte 15 angebracht, so daß sie relativ zu einem Rahmen auf und ab bewegt werden können. Das Bildfenster ist jedoch starr am Rahmen angebracht, so daß es in seiner festen Lage bleibt, wenn sich die Grundplatte bewegt. Daher kann das Objektiv so bewegt werden, daß es quer über die Breite des Filmes abtastet, wenn es angehoben und abgesenkt wird.
Fig. 2 zeigt eine Hebeeinrichtung zum Anheben und Absenken des Beleuchtungssystems und des Objektivs 12,13« Das Beleuchtungssystem und das Objektiv können direkt an einer Hebeplatte 53 angebracht sein, die sich auf und ab bewegen kann. Das Beleuchtungssystem und das Objektiv können gleichfalls an einem Grundelement, beispielsweise der Platte 15» befestigt sein, die eine Anzahl von mit einem Innengewinde versehenen Bohrungen, beispielsweise die Bohrung 51» aufweist, die über entsprechenden Bohrungen, beispielsweise die Bohrung 52, an der Hebeplatte 53 liegen, um
Schrauben, beispielsweise die Schrauben 54, aufzunehmen, die dazu dienen, das Beleuchtungssystem und das Objektiv an der Hebeeinrichtung anzubringen.
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Wie es in der Zeichnung dargestellt ist, ist die Hebeplatte 53 mit Bolzen bei 56 direkt an einer vertikal bewegbaren Stange 57 angebracht, die teleskopartig innerhalb eines dazu passenden vertikalen Rohres 53 hin und her gleitet, das am Rahmen 59 befestigt ist. Da das obere Ende des Rohres 58 am Rahmen 59 befestigt ist, ist das Rohr der Hebeeinrichtung unbeweglich. Wenn daher die Stange 57 im Rohr 58 auf und ab gleitet, bewegt sich auch die Hebeplatte 53 relativ zum Rahmen und daher relativ zum Bildfenster 10 auf und ab. Eine Halterung 60 ist an der Außenseite des Rohres 58 befestigt und dient zum Halten eines Lagers 62, das seinerseits dazu dient, drehbar das Ende einer horizontalen Welle 64 zu halten. Das andere Ende der Welle 64 sitzt drehbar in einem Lager 65 an einem Lagerblock 66.
Zur Steuerung der Hebeeinrichtung ist ein Steuerhebel 70 am Ende einer zweiten horizontal verlaufenden Welle 71 angebracht, die drehbar in irgendeiner geeigneten Weise parallel zur Welle 64 gehalten ist. An der Welle 71 ist eine Riemenscheibe 72 angebracht, die sich einer Riemenscheibe 73 gegenüber befindet, die an der Welle 64 angebracht ist. Ein Antriebsriemen 74 verläuft zwischen beiden Riemenscheiben. Wenn somit der Hebel 70 in die Richtung A angehoben wird, dreht sich die Welle 71 in die Richtung B und die Welle 64 in die Richtung C. Wenn der Hebel 70 andererseits in die Richtung D abgesenkt wird, dreht sich die Welle 71 in die Richtung E und die Welle 64 in die Richtung F. Die gewünschte Größe der Drehbewegung wird gewöhnlich dadurch gewählt, daß beobachtet wird, wie ein Bild auf einem Schirm zur Scharf abbildung kommt. Daher sind Riemenräder und elastische Antriebsrie-
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men gewöhnlich ausreichend. Wenn Jedoch die Genauigkeit der mechanischen Bewegung wichtig ist, können die Riemenscheiben 72,73 durch Zahnräder ersetzt werden und kann der Antriebsriemen 74 eine Involventenverzahnung haben, die mit den Zahnrädern kämmt. Dann steht die Bewegung des Hebels 70 genau zur Bewegung der Zahnräder 72,73 und der Involventenverzahnung auf dem Antriebsriemen in Beziehung.
Die Arbeit der Hebeeinrichtung von Fig. 2 ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Das Ende der Welle 64 trägt eine in einem Stück damit ausgebildete Scheibe 80 mit einem Durchmesser, der der gewünschten Ausdehnung der Bewegung der Hebeeinrichtung entspricht. Wenn der Durchmesser der Welle 64 mit der gewünschten Bewegung zusammenfällt, ist die Scheibe 80 nicht erforderlich. Ein exzentrischer Stift 81 ist in der Nähe des Umfanges der Scheibe 80 angebracht. Die Hebestange 57 weist einen horizontal angeordneten Schlitz 82 auf, der so geformt und dimensioniert ist, daß der exzentrische Stift 81 sich während der Drehung der Scheibe um die gesamten 360° oder einen anderen und begrenzter en Winkel, je nach Zweckmäßigkeit, vor und zurück bewegen kann. Für die maximale Auslenkung des Hebels 70 kann jede zweckmäßige Größe der Hebebewegung durch eine entsprechende Wahl der relativen Durchmesser der Riemenräder 72,73 vorgesehen sein. Eine minimale Drehung der Welle 64 von 180° ist wünschenswert.
Wenn die Welle 64 in eine Richtung von einer gegebenen Stelle aus gedreht wird, steigt die Hebestange 57 (Fig. 3) unter dem Druck des sich nach oben im Schlitz 82 bewegenden Stiftes 81 hoch. Wenn die Welle 64 in die entgegenge-
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-Vb-43
setzte Richtung von einer gegebenen Stelle aus gedreht wird, senkt sich die Hebestange 57 (Fig. 4) unter dem Druck des im Schlitz 82 nach unten gehenden Stiftes 81 ab. Ersichtlich kann jede Z'wischenhöhe der Hebeeinrichtung dadurch gewählt werden, daß lediglich die Winkeldrehung der Welle 64 verändert wird. Die Hebeplatte 53, und daher sowohl das Beleuchtungssystem als auch das optische Objektiv 12,13»können so bewegt werden, daß sie quer über die gesamte Breite des Mikrofilmes abtasten, um einen zunehmenden Teil des auf dem Film gespeicherten Bildes zu projizieren.
Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Mikrofilmlese- und Mikrofilmlese- und -Vergrößerungsgerätes. Ein abnehmbarer Deckel 85 kann abgenommen werden, um das Beleuchtungssystem und das Objektiv 12,13 von Fig. 1 freizulegen. Das Zackenrad 43 ragt über die Oberfläche 87 der unteren Verkleidung 83 vor, um eine vertikale Orientierung eines projizierten Bildes zu ermöglichen. Ein Betrachtungsschirm 90 ist in der oberen Verkleidung 84 angeordnet, um ein Bild aufzunehmen und anzu-n zeigen, das von den Spiegeln 48,49 (Fig. 1) durch das Innere der Verkleidung 84 reflektiert wird. Der Steuerhebel 70 ist an irgendeiner zweckmäßigen Stelle angeordnet, um die vertikale Bewegung der Hebeeinrichtung zum Abtasten quer über die Breite des Filmes zu ermöglichen.
Das in Fig. 5 dargestellte Mikrofilmlesegerät weist weiterhin eine Aussparung 91 auf, um ein Mikrofilmmagazin aufzunehmen, das durch einen Gehäuseschlitz oder Einschnitt 92 und das Bildfenster 10 (Fig. 1) auf eine Aufwickelspule 93 transportiert wird. Es kann auch irgendeine
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geeignete, nicht dargestellte automatische oder von Hand bedienbare Filmeinfädeleinrichtung vorgesehen sein. Gleichfalls kann ein Steuerpult 96 für irgendeine geeignete Überwachung der -Arbeitsweise des Lesegerätes oder Lese- und Vergrößerungsgerätes vorgesehen sein.
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Claims (8)

  1. PATB N IaNWÄL'1 E A. GRUNECKER
    nipi_ ing
    H. KINKELDEY
    DK- fi-ti
    W. STOCKMAIR
    Ort -ING - Αβ£ ,CAL'f H'X
    2715221 Κ· SCHUMANN
    β DR HER MAT DiPL PHVS
    P. H. JAKO3 G. BEZOLD
    DR PcR NAT DiPU-OCM
    8 MÜNCHEN 22
    MAXIMILIANSTRASSE 43
    P 11 491
    Patentansprüche
    Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät zum Lesen eines Filmstreifens, auf dem Bilder der Reihe nach in Längsrichtung über die Länge des Filmes aufgezeichnet sind, gekennzeichnet durch einen Rahmen, ein ortsfestes Mikrofilmbildfenster (10), das fest am Rahmen angebracht und so geformt und dimensioniert ist, daß es die aufeinanderfolgenden Bilder einzeln vorführt, durch ein bewegliches Beleuchtungssystem (12) und eine bewegliche Objektiv- und Abbildungseinrichtung (13), die von einem gemeinsamen Grundelement (15) getragen sind, durch eine Hebeeinrichtung zum Anheben und Absenken des Grundelementes (15) relativ zum Rahmen und dadurch zum Anheben und Absenken we nigstens des beweglichen Beleuchtungssystems (12) und der beweglichen Objektiv- und Abbildungseinrichtung (13)» wobei sich das bewegliche Beleuchtungssystem (12) und die bewegliche Objektiv- und Abbildungseinrichtung (13) als eine einzige Einheit relativ zum ortsfesten
    709842/0876
    TELEFON (Οββ) 99 98 β9 TELEXOe-SSSSO TELEGRAMME MONAPAT TELEKOPIERSR
    ORIGINAL INSPECTED
    Bildfenster (10) bewegen, so daß das Bild im Rahmen in einer Dimension abgetastet werden kann, und durch eine Ausrichtungseinrichtung zum Drehen und Ausrichten eines von einem Film im Bildfenster (10) durch das Objektiv (13) projizierten Bildes relativ zur Richtung der Hebebewegung, wobei eine Kombination der Bewegungen der Hebeeinrichtung und der Ausrichtungseinrichtung es ermöglicht, quer zur Breite des Filmes irgendeinen Abschnitt eines Bildes im Mikrofilmbildfenster (10) auszuwählen und in einer gewünschten Orientierung zu projizieren.
  2. 2. Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Baugruppe das Beleuchtungssystem (12) auf der einen Seite des Bildfensters (10) und ein optisches Objektiv (13) auf der anderen Seite des Bildfensters (10) umfaßt.
  3. 3. Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtungseinrichtung eine Prismaeinrichtung aufweist, die drehbar im optischen Objektiv (13) angebracht ist.
  4. 4. Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät nach Anspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, daß das Beleuchtungssystem (12) wenigstens eine Lichtquelle (31)» eine Kondensorlinse (32,33) und eine Wärmeabschirmung (23) aufweist, die auf einer gemeinsamen Grundplatte (15) mit dem optischen Objektiv (13) angebracht sind.
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  5. 5. Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät nach Anspruch 4, dadurch geken nzeichnet, daß die Hebeeinricheine teleskopartig einschiebbare Stange (57) aufweist, die mit einem einschiebbaren Teil am Rahmen befestigt ist, während die gemeinsame Grundplatte (15) am anderen einschiebbaren Teil befestigt ist.
  6. 6. Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät nach Anspruch 5, gekennzeich net durch eine Einrichtung zum einstellbaren Ineinanderschieben der Stange (57), um dadurch zu erreichen, daß das optische Objektiv (13) quer über das Bildfenster (10) abtastet.
  7. 7. Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Baugruppe wenigstens eine optische Porjektionslinse (24) und eine Lichtquelle (31) umfaßt, die so angebracht sind, daß sie sich als eine mechanische Einheit auf die Bewegung der Hebeeinrichtung ansprechend bewegen, wobei die Hebeeinrichtung eine teleskopartig ineinander schiebbare Stange (57) aufweist, die mit einem einschiebbaren Teil am Rahmen befestigt ist, während die bewegliche Baugruppe am anderen einschiebbaren Teil befestigt ist.
  8. 8. Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum einstellbaren Ineinanderschieben der Stange (57), wodurch bewirkt wird, daß die bewegliche Baugruppe quer über das Bildfenster (10) abtastet.
    709842/0876
DE2715221A 1976-04-12 1977-04-05 Mikrofilmlesegerät Expired DE2715221C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US67565676A 1976-04-12 1976-04-12

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DE2715221A1 true DE2715221A1 (de) 1977-10-20
DE2715221C2 DE2715221C2 (de) 1986-01-30

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DE2715221A Expired DE2715221C2 (de) 1976-04-12 1977-04-05 Mikrofilmlesegerät

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US (1) US4123699A (de)
CA (1) CA1072380A (de)
CH (1) CH612517A5 (de)
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GB (1) GB1518070A (de)
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Legal Events

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