DE2715221A1 - Mikrofilmlesegeraet bzw. mikrofilmlese- und -vergroesserungsgeraet - Google Patents
Mikrofilmlesegeraet bzw. mikrofilmlese- und -vergroesserungsgeraetInfo
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Description
PATENTANWÄLTE A. GRUNECKER
DlPL-INO
DR ING
* 971R991 w·
CKl-lNC
K. SCHUMANN
P. H. JAKOB
G. BEZOLD
8 MÜNCHEN Q2
P 11 491
5. April 1977
BELL & HOWELL COMPANY
7100 McCormick Road, Chicago, Illinois 60645, USA
Mikrofilmlesegerät bzw. Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät
Die Erfindung betrifft ein Mikrofilmlesegerät und ein Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät, das insbesondere
quer über die Breite des Mikrofilmes abtastet, ohne daß
ein Nachstellen der Schärfe des Projektionsbildes notwendig ist.
Mikrofilmlese- und -lese- und-Vergrößerungsgeräte sind
bekannte Geräte zum Projizieren von Bildern, die auf photographischem Wege auf einem Mikrofilmstreifen gespeichert sind. IA manchen Fällen sind die Bilder so gespeichert, daß es unzweckmäßig oder unmöglich 1st, die gesamte Breite des Filmes in Form eines einzigen Bildes zu
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projizieren. Beispielsweise kann das resultierende
Bild zu schmal sein, um es bequem zu lesen, oder können mehrere verschiedene Bilder Seite an Seite quer
Über die Breite des Filmes aufgenommen sein.
Wenn es notwendig oder wünschenswert ist, weniger als die Bilder über die gesamte Breite des Mikrofilmes zu
projizieren, sollte eine Einrichtung vorgesehen sein, um quer über die Breite des Filmes abzutasten. Beispielsweise
sollte eine Einrichtung vorgesehen sein, die dazu dient, ein auf einer Hälfte eines Filmes erscheinendes
Bild zu einem Zeitpunkt und ein anderes auf der anderen Hälfte des Filmes erscheinendes Bild zu einem anderen
Zeitpunkt zu projizieren. Es ist daher notwendig, den Film oder das Objektiv relativ zueinander zu bewegen, um
quer über die Breite des Filmes abzutasten.
Ein anderes Problem besteht darin, daß die Bilder nicht mit der gewünschten großen Genauigkeit auf dem Film angeordnet
sein können. Beispielsweise können die Bilder bei der Herstellung des Filmes in eine Schräglage kommen,
so daß sie nicht vollständig vertikal liegen, wenn sie projiziert werden. Es ist daher nicht nur notwendig, quer
über die Breite des Filmes abzutasten, sondern auch ein Bild in eine vertikale Lesestellung zu drehen und zu
orientieren.
Eine Schwierigkeit bei diesen Abtast- und Orientierungsbewegungen besteht darin, daß sie gewöhnlich die Scharfabbildung
beeinflußen, so daß die Bedienungsperson des Mikrofilmlesegerätes oder -lese- und -Vergrößerungsgerätes
fortlaufend die Schärfe nachstellen muß.
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Das Ziel der Erfindung ist daher ein Mikrofilmlesegerät und -lese- und -vergrößerungsgerät, das quer über
die Breite eines Mikrofilmes abtasten und das Bild vertikal orientieren kann, ohne daß ein Nachstellen der
Schärfe erforderlich ist. In diesem Zusammenhang ist es das Ziel der Erfindung, ein Mikrofilmlesegerät oder
Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät zu liefern, bei dem der Filmtransport unabhängig von der Objektivfassung und
der Scharfabbildungseinrichtung befestigt ist. Dabei sollen die Objektivfassung und die Scharfabbildungseinrichtung
unabhängig vom Film bewegt werden, damit die Objektivfassung den Film überstreichen kann.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, bei einem Mikrofilmlesegerät oder -lese- und -vergrößerungsgerät
verglichen mit den bekannten Abtasteinrichtungen für eine gleichmäßigere, genauere und problemlose vertikale Abtastung
zu sorgen.
Dazu ist erfindungsgemäß ein Bildfenster vorgesehen, das bezüglich einer beweglichen Objektivfassung und einer beweglichen
Scharfabbildungseinrichtung fest verankert ist. Die bewegliche Einrichtung ist an einer Hebeeinrichtung
angebracht, die das Objektiv relativ zum fest angebrachten Bildfenster anhebt oder absenkt. Im Linsensystem des
Objektivs ist ein Prisma enthalten, um das projizierte Bild zu drehen. Eine Kombination der Bewegungen der Hebeeinrichtungen
und des Prismas ermöglicht, es, daß ein beliebiger vertikaler Abschnitt des Mikrofilmes ausgewählt
und vertikal orientiert gelesen wird.
Ein besonders bevorzugter Gedanke der Erfindung liegt in einem Mikrofilmlesegerät und Mikrofilmlese- und -vergröße-
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rungsgerät, das ein Bildfenster aufweist, das am Gehäuse
des Lese- oder Lese- und Vergrößerungsgerätes fest angebracht ist und vollständig vom Beleuchtungssystem
der Objektivfassung und der Scharfabbildungseinrichtung
getrennt ist, die bezüglich des Bildfensters und des Gehäuses auf und ab beweglich sind. Die beweglichen
Einrichtungen sind an einer Hebeeinrichtung angebracht, die sie relativ zum Bildfenster anhebt oder absenkt,
um quer über die Breite des Filmes abzutasten. Im Linsensystem des Objektivs ist ein Prisma enthalten,
um das projizierte Bild zu drehen und vertikal auszurichten. Eine Kombination der Bewegungen der Hebeeinrichtung
und des Prismas ermöglicht es, daß ein beliebiger vertikaler Abschnitt des Mikrofilmes abgetastet, ausgewählt
und vertikal ausgerichtet gelesen wird.
Im folgenden wird anhand der zugehörigen Zeichnung ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert:
Fig. 1 zeigt in einer teilweise auseinandergezogenen, perspektivischen Ansicht eine Objektivfassung und ein
Bildfenster.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Tragplatte und einer erfindungsgemäß vorgesehenen Hebeeinrichtung.
Fig. 3 zeigt eine seitliche Schnittansicht der Hebeeinrichtung in der angehobenen Stellung.
Fig. 4 zeigt eine ähnliche Seitenschnittansicht der Hebeeinrichtung in der abgesenkten Stellung.
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Mikrofilmlesegerätes.
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Die Hauptunterbaugruppen in Fig. 1 sind ein Bildfenster 10 mit einem darin befindlichen Mikrofilmstreifen 11,
ein Beleuchtungssystem 12 und ein optisches Projektionslinsensystem 13. Das Bildfenster 10 ist fest am Gehäuse
eines Mikrofilmlesegerätes angebracht oder verankert, wie es durch die Schraffierung 14 an der Unterseite angedeutet
ist. Das Beleuchtungssystem 12 und das optische Linsensystem oder Objektiv 13 sind an einer Grundplatte
15 angebracht, die relativ zum Gehäuse und damit zum Bildfenster 10 des Mikrofilmlesegerätes angehoben oder abgesenkt
werden kann.
Das Bildfenster 10 kann irgendeine bekannte Form haben.
Es hat jedoch obere und untere Führungen 20,21, die den Mikrofilmstreifen 11 führen und ausrichten, während er
durch das Lesegerät transportiert wird. Dieses Bildfenster paßt in einen Zwischenraum 22 zwischen einer wärmeabsorbierenden
Linse 23 und einer optischen Projektionslinse 24. Wenn ein Filmstreifen 11 somit durch das Bildfenster
10 transportiert wird, kann jedes Bild, beispielsweise das Bild 26, so in Stellung gebracht werden,
daß es durch die optische Projektionslinse 24 projiziert wird.
Das Beleuchtungssystem 12 umfaßt einen Sektor eines Kugei re flektors 30, eine helle Glühlampe 31, zwei Kondensor
linsen 32,33 und die wärmeabsorbierende Linse 23· Diese Bauteile werden durch irgendeine geeignete mechanische
Halterung, beispielsweise die Halterung 35» getragen und
zusammengehalten. Es sind geeignete Einrichtungen vorgesehen, um mechanisch die Ausrichtung dieser Bauelemente
nachzustellen. Beispielsweise können Stellschrauben,
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z.B. die Schrauben 36, gelöst werden, so daß die durch diese Schrauben fest angebrachten Halterungen innerhalb
des Bereiches, der durch Langlöcher 37 geliefert wird, vor und zurück geschoben werden könnenJDann können die
Schrauben 36 festgezogen werden, um die Halterungen an einer gewählten Stelle festzulegen. Eine Stellschraube
kann gleichfalls vorgesehen sein, um diese Halterungen genau einzustellen.
Das optische Linsensystem oder Objektiv weist einen Teleskoptubus 40 auf, der geeignete Projektionslinsen enthält
und in einem Halterungsschlitten 41 sitzt. Der Tubus kann
in passender Weise auseinandergezogen werden, um das projizierte Bild auf einem geeigneten Schirm scharf abzubilden.
Ein stärker ausgebildetes Ende 42 begrenzt die zurückgezogene Stellung des Objektivs,und ein Zackenrad
43 begrenzt die auseinandergezogene Lage der Objektivfassung
40. Ein passender Träger oder eine andere Einrichtung
44 kann dazu verwandt werden, den Objektivtubus 40 im Halterungsschlitten 41 aufzunehmen und festzuhalten. Der
Träger 44 wird durch eine Schraube 45 an seiner Stelle gehalten. Der Tubus enthält gleichfalls ein nicht dargestelltes
Prisma, das sich mit der Drehung des Zackenrades dreht, um die vertikale Ausrichtung des Projektionsbildes
auf eine Drehung des Zackenrades hin nachzustellen.
Mechanisch ist die gesamte, in Fig. 1 dargestellte Anordnung
von einem Gehäuse (Fig. b) umschlossen, das es er möglicht, da0 das obere Segment des Zackenrades 43 durch
eine Bedienungsperson betätigt wird. Zwei Spiegel 48,49 sind vor dem Projektor objektivtubus 40 angeordnet, um das
Bild auf einen Schirm zu reflektieren, wie es gleichfalls
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in Fig. 5 dargestellt ist. Es dürfte nunmehr ersichtlich sein, wie das Mikrofilmbild 26 vor dem Beleuchtungssystem
12 und in einem optischen Weg angeordnet und durch das
Objektiv 13 projiziert und auf einen passenden Schirm reflektiert werden kann, wobei jede gewünschte vertikale
Ausrichtung durch eine Bedienung des Zackenrades 43 gewählt werden kann.
Objektiv 13 projiziert und auf einen passenden Schirm reflektiert werden kann, wobei jede gewünschte vertikale
Ausrichtung durch eine Bedienung des Zackenrades 43 gewählt werden kann.
Erfindungsgemäß sind das Beleuchtungssystem 12 und das
optische Linsensystem oder Objektiv 13 fest auf einer gemeinsamen starren Halteplatte 15 angebracht, so daß sie relativ zu einem Rahmen auf und ab bewegt werden können. Das Bildfenster ist jedoch starr am Rahmen angebracht, so daß es in seiner festen Lage bleibt, wenn sich die Grundplatte bewegt. Daher kann das Objektiv so bewegt werden, daß es quer über die Breite des Filmes abtastet, wenn es angehoben und abgesenkt wird.
optische Linsensystem oder Objektiv 13 fest auf einer gemeinsamen starren Halteplatte 15 angebracht, so daß sie relativ zu einem Rahmen auf und ab bewegt werden können. Das Bildfenster ist jedoch starr am Rahmen angebracht, so daß es in seiner festen Lage bleibt, wenn sich die Grundplatte bewegt. Daher kann das Objektiv so bewegt werden, daß es quer über die Breite des Filmes abtastet, wenn es angehoben und abgesenkt wird.
Fig. 2 zeigt eine Hebeeinrichtung zum Anheben und Absenken des Beleuchtungssystems und des Objektivs 12,13« Das
Beleuchtungssystem und das Objektiv können direkt an einer Hebeplatte 53 angebracht sein, die sich auf und ab bewegen
kann. Das Beleuchtungssystem und das Objektiv können gleichfalls an einem Grundelement, beispielsweise der Platte
15» befestigt sein, die eine Anzahl von mit einem Innengewinde
versehenen Bohrungen, beispielsweise die Bohrung 51» aufweist, die über entsprechenden Bohrungen, beispielsweise
die Bohrung 52, an der Hebeplatte 53 liegen, um
Schrauben, beispielsweise die Schrauben 54, aufzunehmen, die dazu dienen, das Beleuchtungssystem und das Objektiv an der Hebeeinrichtung anzubringen.
Schrauben, beispielsweise die Schrauben 54, aufzunehmen, die dazu dienen, das Beleuchtungssystem und das Objektiv an der Hebeeinrichtung anzubringen.
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Wie es in der Zeichnung dargestellt ist, ist die Hebeplatte 53 mit Bolzen bei 56 direkt an einer vertikal bewegbaren
Stange 57 angebracht, die teleskopartig innerhalb eines dazu passenden vertikalen Rohres 53 hin und
her gleitet, das am Rahmen 59 befestigt ist. Da das obere Ende des Rohres 58 am Rahmen 59 befestigt ist, ist das
Rohr der Hebeeinrichtung unbeweglich. Wenn daher die Stange 57 im Rohr 58 auf und ab gleitet, bewegt sich auch
die Hebeplatte 53 relativ zum Rahmen und daher relativ zum Bildfenster 10 auf und ab. Eine Halterung 60 ist an
der Außenseite des Rohres 58 befestigt und dient zum Halten eines Lagers 62, das seinerseits dazu dient, drehbar
das Ende einer horizontalen Welle 64 zu halten. Das andere Ende der Welle 64 sitzt drehbar in einem Lager 65 an
einem Lagerblock 66.
Zur Steuerung der Hebeeinrichtung ist ein Steuerhebel 70 am Ende einer zweiten horizontal verlaufenden Welle 71
angebracht, die drehbar in irgendeiner geeigneten Weise parallel zur Welle 64 gehalten ist. An der Welle 71 ist
eine Riemenscheibe 72 angebracht, die sich einer Riemenscheibe 73 gegenüber befindet, die an der Welle 64 angebracht
ist. Ein Antriebsriemen 74 verläuft zwischen beiden Riemenscheiben. Wenn somit der Hebel 70 in die Richtung
A angehoben wird, dreht sich die Welle 71 in die Richtung B und die Welle 64 in die Richtung C. Wenn der
Hebel 70 andererseits in die Richtung D abgesenkt wird, dreht sich die Welle 71 in die Richtung E und die Welle
64 in die Richtung F. Die gewünschte Größe der Drehbewegung wird gewöhnlich dadurch gewählt, daß beobachtet
wird, wie ein Bild auf einem Schirm zur Scharf abbildung kommt. Daher sind Riemenräder und elastische Antriebsrie-
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men gewöhnlich ausreichend. Wenn Jedoch die Genauigkeit der mechanischen Bewegung wichtig ist, können die Riemenscheiben
72,73 durch Zahnräder ersetzt werden und kann der Antriebsriemen 74 eine Involventenverzahnung haben,
die mit den Zahnrädern kämmt. Dann steht die Bewegung des Hebels 70 genau zur Bewegung der Zahnräder 72,73 und der
Involventenverzahnung auf dem Antriebsriemen in Beziehung.
Die Arbeit der Hebeeinrichtung von Fig. 2 ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Das Ende der Welle 64 trägt eine
in einem Stück damit ausgebildete Scheibe 80 mit einem Durchmesser, der der gewünschten Ausdehnung der Bewegung
der Hebeeinrichtung entspricht. Wenn der Durchmesser der Welle 64 mit der gewünschten Bewegung zusammenfällt, ist
die Scheibe 80 nicht erforderlich. Ein exzentrischer Stift 81 ist in der Nähe des Umfanges der Scheibe 80 angebracht.
Die Hebestange 57 weist einen horizontal angeordneten Schlitz 82 auf, der so geformt und dimensioniert ist, daß
der exzentrische Stift 81 sich während der Drehung der Scheibe um die gesamten 360° oder einen anderen und begrenzter
en Winkel, je nach Zweckmäßigkeit, vor und zurück bewegen kann. Für die maximale Auslenkung des Hebels 70
kann jede zweckmäßige Größe der Hebebewegung durch eine
entsprechende Wahl der relativen Durchmesser der Riemenräder 72,73 vorgesehen sein. Eine minimale Drehung der
Welle 64 von 180° ist wünschenswert.
Wenn die Welle 64 in eine Richtung von einer gegebenen Stelle aus gedreht wird, steigt die Hebestange 57 (Fig. 3)
unter dem Druck des sich nach oben im Schlitz 82 bewegenden Stiftes 81 hoch. Wenn die Welle 64 in die entgegenge-
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-Vb-43
setzte Richtung von einer gegebenen Stelle aus gedreht wird, senkt sich die Hebestange 57 (Fig. 4) unter dem
Druck des im Schlitz 82 nach unten gehenden Stiftes 81 ab. Ersichtlich kann jede Z'wischenhöhe der Hebeeinrichtung
dadurch gewählt werden, daß lediglich die Winkeldrehung der Welle 64 verändert wird. Die Hebeplatte 53,
und daher sowohl das Beleuchtungssystem als auch das optische Objektiv 12,13»können so bewegt werden, daß sie
quer über die gesamte Breite des Mikrofilmes abtasten, um einen zunehmenden Teil des auf dem Film gespeicherten
Bildes zu projizieren.
Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Mikrofilmlese- und Mikrofilmlese- und -Vergrößerungsgerätes. Ein abnehmbarer Deckel 85 kann abgenommen werden,
um das Beleuchtungssystem und das Objektiv 12,13 von Fig. 1 freizulegen. Das Zackenrad 43 ragt über die
Oberfläche 87 der unteren Verkleidung 83 vor, um eine vertikale Orientierung eines projizierten Bildes zu ermöglichen.
Ein Betrachtungsschirm 90 ist in der oberen Verkleidung
84 angeordnet, um ein Bild aufzunehmen und anzu-n zeigen, das von den Spiegeln 48,49 (Fig. 1) durch das Innere
der Verkleidung 84 reflektiert wird. Der Steuerhebel 70 ist an irgendeiner zweckmäßigen Stelle angeordnet,
um die vertikale Bewegung der Hebeeinrichtung zum Abtasten quer über die Breite des Filmes zu ermöglichen.
Das in Fig. 5 dargestellte Mikrofilmlesegerät weist weiterhin eine Aussparung 91 auf, um ein Mikrofilmmagazin
aufzunehmen, das durch einen Gehäuseschlitz oder Einschnitt 92 und das Bildfenster 10 (Fig. 1) auf eine Aufwickelspule
93 transportiert wird. Es kann auch irgendeine
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geeignete, nicht dargestellte automatische oder von Hand bedienbare Filmeinfädeleinrichtung vorgesehen sein.
Gleichfalls kann ein Steuerpult 96 für irgendeine geeignete Überwachung der -Arbeitsweise des Lesegerätes
oder Lese- und Vergrößerungsgerätes vorgesehen sein.
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Leerseite
Claims (8)
- PATB N IaNWÄL'1 E A. GRUNECKERnipi_ ingH. KINKELDEYDK- fi-tiW. STOCKMAIROrt -ING - Αβ£ ,CAL'f H'X2715221 Κ· SCHUMANNβ DR HER MAT DiPL PHVSP. H. JAKO3 G. BEZOLDDR PcR NAT DiPU-OCM8 MÜNCHEN 22MAXIMILIANSTRASSE 43P 11 491PatentansprücheMikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät zum Lesen eines Filmstreifens, auf dem Bilder der Reihe nach in Längsrichtung über die Länge des Filmes aufgezeichnet sind, gekennzeichnet durch einen Rahmen, ein ortsfestes Mikrofilmbildfenster (10), das fest am Rahmen angebracht und so geformt und dimensioniert ist, daß es die aufeinanderfolgenden Bilder einzeln vorführt, durch ein bewegliches Beleuchtungssystem (12) und eine bewegliche Objektiv- und Abbildungseinrichtung (13), die von einem gemeinsamen Grundelement (15) getragen sind, durch eine Hebeeinrichtung zum Anheben und Absenken des Grundelementes (15) relativ zum Rahmen und dadurch zum Anheben und Absenken we nigstens des beweglichen Beleuchtungssystems (12) und der beweglichen Objektiv- und Abbildungseinrichtung (13)» wobei sich das bewegliche Beleuchtungssystem (12) und die bewegliche Objektiv- und Abbildungseinrichtung (13) als eine einzige Einheit relativ zum ortsfesten709842/0876TELEFON (Οββ) 99 98 β9 TELEXOe-SSSSO TELEGRAMME MONAPAT TELEKOPIERSRORIGINAL INSPECTEDBildfenster (10) bewegen, so daß das Bild im Rahmen in einer Dimension abgetastet werden kann, und durch eine Ausrichtungseinrichtung zum Drehen und Ausrichten eines von einem Film im Bildfenster (10) durch das Objektiv (13) projizierten Bildes relativ zur Richtung der Hebebewegung, wobei eine Kombination der Bewegungen der Hebeeinrichtung und der Ausrichtungseinrichtung es ermöglicht, quer zur Breite des Filmes irgendeinen Abschnitt eines Bildes im Mikrofilmbildfenster (10) auszuwählen und in einer gewünschten Orientierung zu projizieren.
- 2. Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Baugruppe das Beleuchtungssystem (12) auf der einen Seite des Bildfensters (10) und ein optisches Objektiv (13) auf der anderen Seite des Bildfensters (10) umfaßt.
- 3. Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtungseinrichtung eine Prismaeinrichtung aufweist, die drehbar im optischen Objektiv (13) angebracht ist.
- 4. Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät nach Anspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, daß das Beleuchtungssystem (12) wenigstens eine Lichtquelle (31)» eine Kondensorlinse (32,33) und eine Wärmeabschirmung (23) aufweist, die auf einer gemeinsamen Grundplatte (15) mit dem optischen Objektiv (13) angebracht sind.709842/0876
- 5. Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät nach Anspruch 4, dadurch geken nzeichnet, daß die Hebeeinricheine teleskopartig einschiebbare Stange (57) aufweist, die mit einem einschiebbaren Teil am Rahmen befestigt ist, während die gemeinsame Grundplatte (15) am anderen einschiebbaren Teil befestigt ist.
- 6. Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät nach Anspruch 5, gekennzeich net durch eine Einrichtung zum einstellbaren Ineinanderschieben der Stange (57), um dadurch zu erreichen, daß das optische Objektiv (13) quer über das Bildfenster (10) abtastet.
- 7. Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Baugruppe wenigstens eine optische Porjektionslinse (24) und eine Lichtquelle (31) umfaßt, die so angebracht sind, daß sie sich als eine mechanische Einheit auf die Bewegung der Hebeeinrichtung ansprechend bewegen, wobei die Hebeeinrichtung eine teleskopartig ineinander schiebbare Stange (57) aufweist, die mit einem einschiebbaren Teil am Rahmen befestigt ist, während die bewegliche Baugruppe am anderen einschiebbaren Teil befestigt ist.
- 8. Mikrofilmlesegerät oder Mikrofilmlese- und -vergrößerungsgerät nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum einstellbaren Ineinanderschieben der Stange (57), wodurch bewirkt wird, daß die bewegliche Baugruppe quer über das Bildfenster (10) abtastet.709842/0876
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