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DE2640894A1 - Vorschubgeraet fuer die oberflaechenmessung nach dem tastschnitt-verfahren - Google Patents

Vorschubgeraet fuer die oberflaechenmessung nach dem tastschnitt-verfahren

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DE2640894A1
DE2640894A1 DE19762640894 DE2640894A DE2640894A1 DE 2640894 A1 DE2640894 A1 DE 2640894A1 DE 19762640894 DE19762640894 DE 19762640894 DE 2640894 A DE2640894 A DE 2640894A DE 2640894 A1 DE2640894 A1 DE 2640894A1
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DE
Germany
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feed device
tubular housing
additional piece
prism
piece
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DE19762640894
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DE2640894C2 (de
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Feinpruef Perthen Feinmess- und Pruefgeraete GmbH
Original Assignee
FEINPRUEF FEINMESS und PRUEFGE
FEINPRUEF FEINMESS- und PRUEFGERAETE GmbH
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Publication date
Application filed by FEINPRUEF FEINMESS und PRUEFGE, FEINPRUEF FEINMESS- und PRUEFGERAETE GmbH filed Critical FEINPRUEF FEINMESS und PRUEFGE
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B7/00Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
    • G01B7/34Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring roughness or irregularity of surfaces
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/0002Arrangements for supporting, fixing or guiding the measuring instrument or the object to be measured

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Vorschubgerät für die Oberflächenmessung
  • nach dem Tastschnitt-Verfahren Die Erfindung betrifft.ein Vorschubgerät für die Oberflächenmessung nach dem Tastschnitt-Verfahren, bestehend aus einem starren Grundkörper und einem an diesem exakt geführten, beweglichen Tastorgan, das seinen Tastbewegungen entsprechende Signale abgibt und durch einen Antriebsmechanismus mit konstanter Geschwindigkeit über eine Taststrecke in einer Profilschnittebene eines Werkstückes bewegbar ist.
  • Solche Vorschubgeräte sind für die Oberflächenmessung, d.h. für Rauhheits- und Welligkeitsabtastungen einer Oberfläche, in mehreren Ausführungsformen in der Praxis bekannt. Das Tastorgan wird in der Regel durch einen Feder- oder Elektromotor angetrieben, dem eine Einrichtung zur Konstanthaltung der Vorschubgeschwindigkeit sowie Schaltgetriebe oder Steuereinrichtungen zum Wechsel der konstanten Vorschubgeschwindigkeiten zugeordnet sind. Um zu gewährleisten, daß während des Vorschubs über die Taststrecke die Bahn des das eigentliche Tastglied des als Mikrotaster ausgebildeten Tastorgans bildenden Tastdiamanten exakt in der Schnittebene gehalten bleibt, ist eine genaue Längsführung des Tastorgans bzw.
  • dessen Halterung vorgesehen. Außerdem verfügt ein derartiges Vorschubgerät über Einrichtungen zum Aufstellen oder Befestigen auf Meßplatten, Meßtischen usw..
  • Grundsätzlich sind zwei Bauformen solcher Vorschubgeräte bekannt geworden, die in einigen Abwandlungen in Gebrauch sind. Bei der ersten Bauform sind unten an dem quaderförmigen Grundkörper Anschlußelemente für den das Tastorgan bildenden Mikrotaster vorhanden, während an einer Seitenfläche Befestigungselemente für Haltevorrichtungen vorgesehen sind. Diese Vorschubgeräte werden nämlich vorzugsweise seitlich an säulenförmigen Meßständern höhenverstellbar angebracht.
  • Bei der zweiten Bauform ist ebenfalls ein etwa quaderförmiger Grundkörper vorhanden, der auf der Unterseite aber mit öhenverstellbaren Füßen versehen und im übrigen dazu eingerichtet ist, vorzugsweise ohne Meßständer unmittelbar auf Meßplatten oder auf eine entsprechende Bezugsfläche des Werkstückes selbst aufgestellt zu werden.
  • In beiden Fällen ragt an einer Stirnseite des Grundkörpers das indem Grundkörper längsverschieblich geführte, angetriebene Tastorgan vor. Auch ist es bekannt, an einer Stirnseite Gestänge mit Halteeinrichtungen für das Tastorgan vorzusehen.
  • Die Hauptabmessung dieser Vorschubgeräte liegt bei 200 bis 300 mm mit einem Gewicht von 1 bis 10 kg. Sie sind damit vorzugsweise für den stationären Betrieb gedacht.
  • Daneben haben sich in der Praxis auch kleine Ausführungsformen von prinzipiell gleichem Aufbau herausgebildet, die in den kleinsten Bauformen etwa faustgroß sind und zum transportablen Einsatz dienen.
  • Charakteristisch für die bekannten Vorschubgeräte ist, daß die jeweilige Ausführungsform im wesentlichen durch den Aufbau der angewandten Motor-Getriebe-Kombination des Antriebsmechanismus bestimmt ist, die die Größe des Grundkörpers und dessen Gestalt bestimmt. Der Grundkörper ist dabej nämlich vorzugsweise als Gehäuse für den Antriebsmechanismus und nicht nach meßtechnischen Erfordernissen aufgebaut.
  • Bei der Handhabung eines Vorschubgerätes muß dieses in Bezug auf die Meßfläche am Werkstück so orientiert werden, daß die durch die Bahnkurve des Tastorgans bestimmte Schnittebene in die erforderliche Lage zur Meßfläche gebracht wird. Dazu müssen in der Regel mehrere Dimensionen, wie Neigung, Richtung und Höhe der Bahnkurve des Tastorgans justiert werden. Da bei den bekannten Vorschubgeräten, wie erwähnt, der Grundkörper in der Regel im Hinblick auf den in ihm angeordneten Antriebsmechanismus gestaltet und dimensioniert ist, bedeutet dies, daß diese Geräte bei ihrem Einsatz eine Fülle von Hilfseinrichtungen, wie Meßständer mit Höhen- und Neigungseinstellung, Kreuztische, Schwenk-Schraubstöcke, Vorsatzprismen und dgl. erforderlich machen. Diese Hilfsmittel sind in jedem Falle der speziellen Ausführungsform des jeweiligen Vorschubgerätes angepaßt, was zu einer großen Typenvielfalt mit unwirtschaftlichen Herstellungsmengen führt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, hier abzuhelfen und ein Vorschubgerät zu schaffen, das mit einem Minimalaufwand an einfachen Hilfsmitteln es gestattet allen meßtechnischen Forderungen gerecht zu werden und das damit universell einsetzbar ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs genannte Vorschubgerät gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der miniaturisierte Antriebsmechanismus und die Führungselemente für das Tastorgan in einem den Grundkörper bildenden Gehäuse angeordnet sind, das das an ihm verschieblich gelagerte Tastorgan trägt.
  • Dadurch, daß der Antrieb und die Führung sowie die Lagerung des Tastorgans in miniaturisierter Ausführung in einem rohrförmigen Gehäuse angeordnet sind, ist eine von dem Aufbau des Antriebsmechanismus und den Führungselementen des Tastorganes unabhängige Gestaltung des Grundkörpers geschaffen. Die das rohrförmige Gehäuse aufweisende "Vorschubeinheit" kann wahlweise entweder unmittelbar an ihrem Umfang an einer Halterung oder dgl. aufgenommen werden oder patronenartig in ein Zusatzstück eingefügt werden, je nachdem, wie es für die jeweilige Meßaufgabe zweckmäßig ist.
  • Um Beschädigung und Fehlbehandlungen des empfindlichen Tastorgans zu verhüten, ist es zweckmäßig, wenn das Tastorgan durch ein stirnseitig auf das rohrförmige Gehäuse aufgesetztes, haubenartiges Schutzstück abgedeckt sind. Dieses Schutzstück liegt mit Vorteil innerhalb des Umrisses des des dem rohrförmigen Gehäuses umschriebenen Zylinders, so daß das rohrförmige Gehäuse ohne Behinderung durch das Schutzstück in dem Grundkörper montiert werden kann, außerdem kann es als Stütze für das Vorschubgerät ausgebildet und gegebenenfalls mit einer prismatischen Führung versehen sein.
  • Das rohrförmige Gehäuse kann in einer bevorzugten Ausführungsform in einer entsprechenden Bohrung eines Einrichtungen zur Aufstellung oder Halterung aufweisen Zusatzstückes aufgenommen sein. Dies gestattet es, beispielsweise durch entsprechende Aufstellung des Zusatzstückes auf einer Bezugsfläche und/oder durch entsprechende Verdrehung des rohrförmigen Gehäuses um seine Längsachse in der Bohrung des Zusatzstückes das Tastorgan entsprechend den jeweiligen Gegebenheiten der Meßaufgabe einfach so zu orientieren, daß es auf die Schnittebene ausgerichtet ist.
  • Das Zusatzstück kann mit Vorteil eine zur Aufstellung auf ebene und zylindrische Flächen eingerichtete, prismenförmige Aufstellfläche aufweisen, in deren Bereich ein Längsschlitz vorgesehen sein kann, während das rohrförmige Gehäuse in unmittelbarer Nähe der prismenförmigen Aufstellfläche achsparallel zu deren Längsachse in dem Grundkörper gespannt ist, derart, daß das Tastorgan durch den Längsschlitz in die prismenförmige Aufstellfläche ragt und in diese eintastet. Damit kann das Vorschubgerät ohne weiteres auf ebene oder zylindrische Meßflächen aufgestellt werden, wie es im übrigen auch möglich ist, das Vorschubgerät an Meßtischen und dgl. zu befestigen.
  • Um die universelle Einsatzmöglichkeit des Vorschubgerätes' noch zu erhöhen, ist es zweckmäßig, wenn das Zusatzstück auf der der prismenförmigen Aufstellfläche gegenüberliegenden Seite eine maßgenaue Auflagefläche aufweist. Auch kann das Zusatzstück zu der prismenförmigen Aufstellfläche rechtwinklig verlaufende und als Auflage- und/oder Bezugsflächen ausgebildete Stirnflächen tragen, die ebenso wie die Auflagefläche, eine maßgenaue Positionierung des Vorschubgerätes gestatten. Darüber hinaus können an dem Grundkörper-verstellbare Stützfüße angeordnet sein, die vorteilhafterweise in im Bereiche der Stirnflächen vorgesehenen Führung höhenverstellbar geführt sein können.
  • Schließlich kann das Vorschubgerät auch derart eingesetzt werden, daß auf das rohrförmige Gehäuse endseitig wenigstens eine Standplatte aufgesetzt ist, die gegebenenfalls mit dem eine prismatische Führung tragenden Schutzstück derart zusammenwirkt,daß dieses ebenfalls als Stütze für das'Vorschubgerät wirkt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 Ein Vorschubgerät gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht, Fig. 2 das Vorschubgerät nach Fig. 1 in einer Ansicht von vorne, Fig. 3 das Vorschubgerät nach Fig. 1 mit aufgesetztem Schutzstück in einer Seitenansicht, Fig. 4 das Vorschubgerät nach Fig. 3 in einer Ansicht von vorne, Fig. 5 das Vorschubgerät nach Fig. 1 im axialen Schnitt in einer Seitenansicht und in schematischer Darstellung, Fig. 6 das Vorschubgerät nach Fig. 3 mit einer aufgesetzten Standplatte in einer Seitenansicht, Fig. 7 das Vorschubgerät nach Fig. 6 in einer Ansicht von vorne, Fig. 8 das Vorschubgerät nach Fig. 3 eingesetzt in ein Zusatzstück in einer Seitenansicht, Fig. 9 die Anordnung nach Fig. 8 in einer Ansicht von vorne, Fig. 10 das Vorschubgerät nach Fig. 8 mit dem Zusatzstück und mit einem höhenverstellten Stützfuß in einer Seitenansicht, Fig. 11 die Anordnung nach Fig. 10 in einer Ansicht von vorne, Fig. 12 das Vorschubgerät nach Fig. 10 mit dem Zusatzstück in einer anderen Einsatzlage, in einer Seitenansicht, Fig. 13 die Anordnung nach Fig. 12 in einer Ansicht von vorne, Fig. 14 das Vorschubgerät nach Fig. 12 in der Anwendung auf die Messung der Oberfläche eines zylindrischen Werkstücks, in einer Seitenansicht, Fig. 15 die Anordnung nach Fig. 14 in einer Ansicht von vorne und Fig. 16 das Vorschubgerät nach Fig. 3 eingesetzt in ein Zusatzstück in der Anwendung auf die Messung der Innenwandung einer senkrecht zur Planfläche eines Werkstückes verlaufenden Bohrung.
  • Das Vorschubgerät weist ein den Grundkörper bildenden starres, rohrförmiges Gehäuse 1 auf, das bei den dargestellten Ausführungsbeispielen zylindrisch und auf seiner Außenseite glattwandig ausgebildet ist. Das rohrförmige Gehäuse 1 ist endseitig durch stirnseitige Abschlußplatten 2, 3 verschlossen, von denen die eine Abschlußplatte 2 ein elektrisches Anschlußkabel 4 und die diesem zugeordnetenlim einzelnen nicht veranschaulichten elektrischen Anschlußelemente trägt. In dem rohrförmigen Gehäuse 1 ist ein miniaturisierter Elektromotor 5 (Fig. 5) enthalten, der über ein Getriebe 6 eine Gewindespindel 7 antreibt, die ihrerseits in eine entsprechende Gewindebohrung 8 eines Schlittens 9 eingeschraubt ist, der an der Innenwand des rohrförmigen Gehäuses 1 verschieblich geführt ist. Mit dem Schlitten 9 ist ein das eigentliche Tastorgan bildender Mikrotaster 10 über eine Haltestange 11 verbunden, die an dem Schlitten 9 an einem Drehpunkt 12 verschwenkbar angelenkt ist. Der Mikrotaster 10 ragt durch eine öffnung 13 der Abschlußplatte 3 nach außen; er trägt stirnseitig ein haubenartiges Schutzrohr 14, das mit einer Gleitkufe 15 versehen ist und eine Bohrung aufweist, durch die ein bei 16 angedeuteter Tastdiamant nach außen ragt.
  • Der Elektromotor 5 bildet mit dem Getriebe 6 und der Gewindespindel 7 sowie dem Schlitten 9 und der Haltestange 11 den-Antriebsmechanismus für das Tastorgan in Gestalt des Mikrotasters 10. Wird der an das elektrische Anschlußkabel 4 angeschlossene Elektromotor eingeschaltet, so werden der Schlitten 9 und damit der Mikrotaster 10 in der Längsrichtung des rohrförmigen Gehäuses 1 verschoben, womit der Tastdiamant 16 des in dem rohrförmigen Gehäuses 1 exakt seitlich geführten Mikrotasters 10 die Taststrecke- abfährt. Dabei stützt sich der Mikrotaster 10 über das Schutzrohr 14 und die Gleitkufe 15 auf der Meßfläche ab, um zu vermeiden, daß der Tastdiamant 16 einem unregelmäßigen oder einem zu hohen Anpreßdruck ausgesetzt ist. Beim Durchlaufen der Taststrecke gibt der Mikrotaster über nicht weiter dargestellte elektrische Leitungen elektrische Signale ab, die der Tastbewegung des Tastdiamanten 16 entsprechen und die ein Maß für die Welligkeit und die Rauhheit der abgetasteten Meßfläche darstellen, das in an sich bekannter Weise ausgewertet werden kann.
  • Das den Grundkörper des Vorschubgerätes bildende rohrförmige Gehäuse 1 kann an seinem Umfang in einfacher Weise aufgenommen werden, wozu gegebenenfalls einfache Hilfsmittel verwendet werden können, die ihrerseits zur Befestigung an bekannten Meßhilfseinrichtungen der industriellen Längenmeßtechnik, wie Meßtische, Magnetständer, Meßuhrenaufnahmen und dgl. versehen sind.
  • Um den empfindlichen Mikrotaster 10 gegen Fehlbehandlungen zu schützen, ist bei der beispielsweise in den Fig. 3, 4 dargestellten Ausführungsform des Vorschubgerätes an der stirnseitigen Abschlußplatte 3 ein haubenartiges Schutzstück 17 befestigt, das den Mikrotaster 10 mit seinen aus dem rohrförmigen Gehäuse vorragenden Teilen 14, 15 nach oben und zur Seite hin abdeckt. Dieses Schutzstück 17 weist eine prismatische Führung - 18 auf, die es gestattet, das Schutzstück 17 gleichzeitig als Stützelement für das Vorschubgerät zu benutzen.
  • Dazu kann in der aus den Fig. 6 und 7 ersichtlichen Weise auch das rohrförmige Gehäuse 1 im Bereiche der stirnseitigen Abschlußplatte 2 eine Standplatte 19 aufgesetzt sein, die, ebenso wie das Schutzstück 17, prismatische Führungen 20 aufweisen kann, die ein Arbeiten auf Plan- und Zylinderflächen gestatten, wie es bei 21 veranschaulicht ist.
  • In einer anderen1 in den Fig. 8 bis 13 gezeigten Ausführungsform ist das Vorschubgerät mit seinem zylindrischen Gehäuse 1 in eine entsprechende Längsbohrung 22 eines im wesentlichen quaderförmigen Zusatzstückes 23 eingesetzt und an seinem Umfang in der Längsbohrung 22 aufgenommen. Das Zusatzstück 23 weist eireprismenförmige Aufstellfläche 24 auf, in deren unmittelbarer Nähe die das rohrförmige Gehäuse 1 aufnehmende Längsbohrung 22 angeordnet ist. Die Längsbohrung 22 steht über einen in dem Zusatzstück 23 vorgesehenen Längsschlitz 250mit der prismenförmigen Aufstellfläche 24 in Verbindung, so daß in der aus Fig. 9 ersichtlichen Weise der Mikrotaster 10 mit seinem Tastdiamanten 16 unmittelbar in die prismenförmige Aufstellfläche 24 eintasten kann. Je nach den Gegebenheiten der jeweiligen Meßaufgabe kann dabei das Vorschubgerät mit seinem rohrförmigen Gehäuse in der Längsbohrung 22 längsverschoben werden, so daß der Tastdiamant 16 entweder in der aus Fig. 8 ersichtlichen Weise seitlich neben dem Zusatzstück 23 seine Taststrecke durchläuft, oder aber so bewegt wird, daß die Taststrecke zumindest teilweise im Bereiche der prismenförmigen Aufstellfläche 24 unter dem Zusatzstück 23 verläuft.
  • Rechtwinklig zu der prismenförmigen Aufstellfläche 24 sind an dem Zusatzstück 23 zwei als Auflage- und/oder Bezugsflächen ausgebildete maßhaltige, ebene Stirnflächen 25, 26 vorgesehen, die es gestatten'beispielsweise zum Abtasten der Innenwandung einer Bohrung eines Werkstückesldas Zusatzstück 23 mit dem in der Längsbohrung 22 angeordneten Vorschubgerät auf einer der Stirnflächen 25 oder 26 auf einer Bezugsfläche aufzustellen.
  • Außerdem-ist die der prismenförmigen Aufstellfläche 24 gegenüberliegende Kopffläche des Zusatzstückes 23 bei 27 als ebenfalls maßgenaue Auflagefläche ausgebildet, die es ermöglicht, auch sogenannte Uberkopf-Messungen vorzunehmen, wie es in Fig. 12, 13 gezeigt ist. Das Zusatzstück 23 ist dabei auf die Auflagefläche 27 aufgestellt; auf das Schutzstück 17 ist ein ringförmiges Werkstück 28 aufgelegt, dessen Innenfläche von dem Tastdiamanten 16 abgetastet wird.
  • Im Bereiche der beiden Stirnflächen 25, 26 sind an dem Zusatzstück 23 seitliche Führungen 29, 30 ausgebildet, auf denen höhenverstellbare Stützfüße geführt sind, von denen einer bei 31 in Fig. 10, 11 veranschaulicht ist.
  • Der Stützfuß 31 ist mittels einer Klemmschraube 32 in seiner jeweiligen Höhenlage fixierbar; er gestattet es beispielsweise in der in Fig. 10, 11 dargestellten Weise ein auf die Bezugsfläche 21 aufgesetztes Werkstück 33 abzutasten. Das Zusatzstück 23 mit seinem Stützfuß 31 dient damit als Meß-Hilfsmittel zur Messung an einer erhöht liegenden Meßfläche auf dem Werkstück, wobei das Vorschubgerät durch den Stützfuß 31 in der Waagerechten gehalten wird.
  • In den Fig. 14, 15 ist eine weitere Anwendung des Vorschubgerätes mit dem Zusatzstück 23 auf eine sogenannte Uberkopf-Messung veranschaulicht. Dabei ist das Zusatzstück 23 mit seiner Auflagefläche 27 wiederum auf eine Aufstellfläche aufgestellt, während das bei 34 veranschaulichte zylindrische Werkstück auf die nunmehr nach oben weisende prismenförmige Aufstellfläche 24 aufgelegt ist und durch den Längsschlitz 250des Zusatzstückes 23 hindurch durch den Tastdiamanten 16 von unten her abgetastet wird.
  • In Fig. 16 schließlich ist noch der bereits erwähnte Anwendungsfall veranschaulicht, bei dem das Zusatzstück 23 mit seiner Stirnfläche 25 auf eine Unterlage 35 aufgesetzt ist, so daß die Stirnfläche 25 als Bezugsfläche und Standfläche dient. Die Unterlage 35 ist im vorliegenden Fall durch das Werkstück gebildet, das eine rechtwinklig zur Planfläche verlaufende Bohrung 36 aufweist, deren Innenwandung durch den Tastdiamanten 16 abgetastet wird.
  • Auch diese Weise können auch Schnittkanten an Planflächen abgetastet werden.

Claims (12)

  1. Patentansprüche 1. Vorschubgerät für die Oberflächenmessung nach dem Tastschnitt-Verfahren, bestehend aus einem starren Grundkörper und einem an diesem exakt geführten, beweglichen Tastorgan, das seinen Tastbewegungen entsprechende Signale abgibt und durch einen Antriebsmechanismus mit konstanter Geschwindigkeit über eine Taststrecke in einer Profilschnittebene des Werkstükkes bewegbar ist,dadurch gekennzeichnet, daß der miniaturisierte Antriebsmechanismus (5 bis 9, 11) und die Führungselemente (9) für das Tastorgan (10) in einem den Grundkörper bildenden rohrförmigen Gehäuse (1) angeordnet sind, das das an ihm verschieblich gelagerte Tastorgan (10) trägt.
  2. 2. Vorschubgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tastorgan (10) durch ein stirnseitig auf das rohrförmige Gehäuse (1) abnehmbar aufgesetztes, haubenartiges Schutzstück (17) abgedeckt ist.
  3. 3. Vorschubgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzstück (17) als Stütze, gegebenenfalls mit einer prismatischen Führung (18) ausgebildet ist.
  4. 4; Vorschubgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzstück (17) innerhalb des Umrisses des dem rohrförmigen Gehäuse (1) umschriebenen Zylinders liegt.
  5. 5. Vorschubgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Gehäuse (1) am Umfang in einer entsprechenden Bohrung (22) eines Einrichtungen (24, 25, 26, 27) zur Aufstellung oder Halterung aufweisenden Zusatzstückes (23) aufgenommen ist.
  6. 6. Vorschubgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzstück (23) eine zur Aufstellung auf ebene und zylindrische Fläche eingerichtete, prismenförmige Aufstellfläche oder -sohle (24) aufweist.
  7. 7. Vorschubgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzstück (23) im Bereiche der prismenförmigen Aufstellfläche (24) einen Längsschlitz (250) aufweist und das rohrförmige Gehäuse (1) in unmittelbarer Nähe der prismenförmigen Aufstellfläche (24) achsparallel zu deren Längsachse in dem Zusatzstück (23) aufgenommen ist und daß das Tastorgan (10) durch den Längsschlitz (250) in die prismenförmige Aufstellfläche (24) ragt.
  8. 8. Vorschubgerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzstück (23) auf der der prismenförmigen Aufstellfläche (24) gegenüberliegenden Seite eine maßgenaue Auflagefläche (27) aufweist
  9. 9. Vorschubgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzstück (23) zu der prismenförmigen Aufstellfläche (24) rechtwinklig verlaufende und als Auflage- und/oder Bezugsflächen ausgebildete Stirnflächen (25, 26) aufweist.
  10. 10. Vorschubgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Zusatzstück (23) wenigstens ein verstellbarer Stützfuß (31) angeordnet ist.
  11. 11. Vorschubgerät nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützfuß (31) in im Bereiche einer der Stirnflächen (25, 26) angeordneten Führungen (29, 30) höhenverstellbar geführt ist.
  12. 12. Vorschubgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf das rohrförmige Gehäuse (1) endseitig wenigstens eine Standlatte (19) aufgesetzt ist, die gegebenenfalls mit einer prismatischen Führung (20) ausgebildet ist.
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