DE258193C - - Google Patents
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- DE258193C DE258193C DENDAT258193D DE258193DC DE258193C DE 258193 C DE258193 C DE 258193C DE NDAT258193 D DENDAT258193 D DE NDAT258193D DE 258193D C DE258193D C DE 258193DC DE 258193 C DE258193 C DE 258193C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q9/00—Pilot flame igniters
- F23Q9/02—Pilot flame igniters without interlock with main fuel supply
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 258193 -KLASSE
4d. GRUPPE
ALPHONSE ETIENNE MIGNAC in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum selbsttätigen Hervorbringen des
Aufleuchtens und Auslöschens bei durch Gas oder Elektrizität gespeisten Beleuchtungskörpem,
bei welchen zwei Scheiben verwendet werden, die durch einen Uhrwerksmechanismus angetrieben und mit Anschlägen ausgerüstet
sind, die je einmal bei jeder Umdrehung auf den Verschluß oder Schalter des Beleuchtungsapparates
einwirken. Die Hauptwelle nimmt bei ihrer Drehbewegung ein mit Vorsprüngen
und Vertiefungen versehenes Rad mit, welches bei jeder Umdrehung gegen einen Bolzen stößt
und durch geeignete Zahnradübertragung eine ganz bestimmte Winkelverschiebung zwischen
diesen beiden Scheiben hervorruft.
Im besonderen betrifft die Erfindung eine Regelungsvorrichtung für Apparate der erwähnten
Art, bei welchen die bei jeder einzelnen Umdrehung hervorgebrachten Winkelverschiebungen
zwischen beiden Scheiben geändert werden sollen; zu diesem Zweck ist ein einstellbarer Bolzen angebracht, den man
mehr oder weniger der Achse der Antriebswelle nähern kann, so daß bei jeder Umdrehung
dieser Welle eine größere oder kleinere Umdrehung des von ihr mitgenommenen Rades
erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 eine Draufsieht
auf den Apparat, wobei das Zifferblatt als durchsichtig angenommen ist, um den Mitnehmermechanismus
für die Scheiben zu zeigen. Die Fig. 2 und 3 sind Schnitte nach den Linien A-A und B-B der Fig. 1. Fig. 4 zeigt
den Grundriß und die den einstellbaren Bolzen tragende Grundplatte.
Ein durch eine Feder oder eine andere übrigens in der Zeichnung nicht dargestellte
Antriebsvorrichtung betätigtes Uhrwerk nimmt bei seiner Bewegung eine Welle 1 mit, auf
welcher ein Zifferblatt 2 befestigt ist, das eine den Stunden des Tages entsprechende Einteilung
trägt. Die Welle 1 endigt im oberen Teil in einem Gewinde 3, auf dem eine Mutter
4 aufgeschraubt ist, die das Zifferblatt 2 gegen eine Hülse 5 drückt. Auf dieser Hülse 5
sind zwei Räder 7 und 8 mit seitlicher Verzahnung angebracht, die durch eine Scheibe 6
getrennt werden. Bei ihrer Drehung nimmt die Welle 1 das Zifferblatt 2, die Hülse 5 und
die Räder 7 und 8 mit, welche beiden sich auch auf der Hülse 5 drehen können.
Die Zähne auf den Rädern 7 und 8 sind einander gegenüberstehend angeordnet, und
zwischen ihnen ist ein Zahnrad 9 angebracht, welches mit einem seitlich verzahnten Rad 10
auf derselben Achse sitzt. Dieses Rad 10 greift in ein Zahnrad 11 ein, das mit einem
Sternrad 12 fest verbunden ist; dieses wird in seiner augenblicklichen Stellung durch eine
unter Federwirkung stehende Arretiervorrichtung 13 unbeweglich gehalten. Die Räder 9,
10, 11 und das Sternrad 12 sind in Unterstützungen
gelagert, die mit dem Zifferblatt 2 fest verbunden sind.
Das Rad 8 hat einen Zeiger 14 und das Rad 7 einen Zeiger 15, welche durch eine im
Zifferblatt 2 angebrachte Öffnung 16 hindurch-
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treten und sich gegenüber diesem verschieben können. Die Räder 8 und 7 haben ferner
Stifte 17 und 18, von denen der Stift 17 durch
eine kreisringförmige Öffnung 17l des Rades 7
hindurchgeht. Diese Stifte wirken unter Vermittlung entsprechend ausgestalteter Hebel 19
und 20 auf die Auslösevorrichtung oder den Verschluß ein, durch welchen der Zutritt oder
der Abschluß von Gas oder Elektrizität für den Brenner bewirkt wird. Auf einer festen
Grundplatte 22 des Apparates ist ferner ein Bolzen 21 angeordnet, der selbst auf einer
Platte 24 befestigt ist; diese kann man auf der Grundplatte 22 mit Hilfe einer Schraube
25 und einer dazugehörigen Mutter 27 einstellen. Wenn die Mutter 27 gelöst ist, kann
die den Bolzen 21 tragende Platte 24 mit Bezug auf die Schraube eine Gleitbewegung
ausführen, da in der Platte 24 eine längliche Aussparung 26 vorgesehen ist, welche die Bewegung
des Bolzens 21 zu Zwecken der Einstellung ermöglicht.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Bei jeder Umdrehung des Zifferblattes 2
stößt das von diesem getragene Sternrad 12 gegen den Bolzen 21, wodurch das Sternrad 12
um einen Zahn vorrückt und hierbei die Wirkung der Feder 13 überwindet. Die Aufgabe
dieser Feder 13 ist es, zu verhindern, daß das Sternrad 12 mehr wie einen einzigen Zahn
vorrückt und ' gleichfalls jede Rücklaufbewegung in einem oder dem anderen Sinne zu
verhüten.
Das Rad 11 wird gleichzeitig mit dem Sternrad 12 bewegt und dreht das Rad 10, das
. seinerseits das Zahnrad 9 mitnimmt. Da dieses letztere in Eingriff mit den Rädern 7
und 8 steht, dreht es also diese in entgegengesetztem Sinne. Auf diese Weise werden
die Stunden der Beleuchtung und der Ruhe, die durch die von den Rädern 7 und 8 getragenen
Zeiger 14 und 15 angegeben werden, welche sich vor dem Zifferblatt 2 verschieben,
einerseits vorgestellt und andererseits um denselben Betrag verzögert, da ja die Räder 7
und 8 auch um diesen angegebenen Betrag das eine vorgeschoben und das andere zurückgeschoben
werden.
Da die Stifte 17 und 18 mit den sich drehenden
Rädern 7 und 8 fest verbunden sind, treffen sie früher oder später auf die Hebel 19
und 20, welche das öffnen oder Schließen der Zufuhr von Gas oder Elektrizität zum Beleuchtungskörper
hervorrufen.
Die Einstellung des Bolzens 21 durch Anderung
der Stellung der Platte 24 auf der Grundplatte 22 nach vorwärts oder nach rückwärts
gestattet eine abgestufte Dauer für die Beleuchtung oder das Erlöschen, welche Zeitdauer
größer oder kleiner entsprechend der wechselnden Länge von Tag und Nacht eingestellt
werden kann. Man kann den Bolzen 21 auch so einstellen, daß er zwischen der
Achse der Vorrichtung und der Achse des Sternrades 12 liegt. Dieses wird dann eine
Drehbewegung in entgegengesetztem Sinne wie vorher ausführen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum selbsttätigen Einstellen von Brenn- und Ruhezeiten bei Beleuchtungskörpern mit Hilfe von zwei sich drehenden Scheiben, die den Verschluß oder Schalter beeinflussen und bei jeder Umdrehung durch ein Sternrad eine bestimmte Verschiebung erfahren, indem es von der Hauptwelle mitgenommen wird und bei jeder Umdrehung gegen einen Bolzen trifft, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Bolzen (21) einstellbar ist und in ■ radialer Richtung so verschoben werden kann, daß der Winkel, um den sich das Sternrad (12) bei jedem Zusammentreffen mit dem Bolzen (21) dreht, je nach Bedarf geändert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE258193C true DE258193C (de) |
Family
ID=516041
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT258193D Active DE258193C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE258193C (de) |
-
0
- DE DENDAT258193D patent/DE258193C/de active Active
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