DE2552369C2 - Schaltungsanordnung zum Umwandeln eines analogen Signals in ein digitales, pulscodemoduliertes (PCM)-Signal - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Umwandeln eines analogen Signals in ein digitales, pulscodemoduliertes (PCM)-SignalInfo
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Description
einen Funktionsgenerator mit zwei seriell verbundenen Integratoren, deren Komponenten keine Präzisionsbauteile
darstellen. Die Integratoren werden in Abhängigkeit von einem Zeitsteuersignal komplementär zueinander
betrieben, um ein Vergleichssignal entsprechend einer vorbestimmten Segmentkompandierungskennlinie
zu erzeugen. Dadurch wird die Komponentenpräzision durch die Genauigkeit des Zeitsteuersignals ersetzt.
F i g. 1 zeigt ein aus einem Zählcodierer und einem A7D- Wandler bestehende, digitale Signalverarbeitungsschaltung.
Sobald in dieser Schaltung ein getaktster Binärzähler 50 freigegeben ist, wird von einem
Funktionsgenerator 100 ein stückweise lineares Vergleichssignal fiftf erzeugt und einer Ader 210 zugeführt
Der Zähler 50 wird durch einen Zeitsteuersignalgenerator 60 in Intervallen getaktet, die den Quantisierungspegeln
des Zählcodierer entsprechen. Der Zähler 50 zählt die Anzahl der Quantisierungspegel, bis das Vergleichssignal die Amplitude eines auf einer Ader 200
erscheinenden, abgetasteten und festgehaltenen analogen Eingangssginals übersteigt Ein Signalkomparator
40 stellt das Überschreiten fest und erzeugt auf einer Ader 220 ein Signal zum Abschalten des Zählers 50. Der
dann vorliegende Zählerstand des Zählers 50 repräsentiert das Analogsignal als digitales Codewort im
PCM-Code.
Beispielsweise handelt es sich bei dem Zähler 50 um einen Sieben-Bit-Zähler mit Datenausgängen 51-1 bis
51-7. Die sieben Bits und ein Vorzeichenbit das an einem Vorzeichenausgang 51-8 einer Abtastschaltung
70 für das Vorzeichen des analogen Eingangssignals erzeugt wird, stellen das durch die Anordnung nach
Fig. 1 erzeugte Acht-Bit-PCM-Codewort dar. Der Ausgang des Komparators 40 und ein Sperrpotentialausgang
190 des Funktionsgenerators 100 sind über Adern 220 bzw. 230 mit einem ersten bzw. zweiten
Eingang des Binärzählers 50 verbunden. Der Ausgang des Zoitsteuersignalgenerators 60 ist über eine Leitung
240 mit einem dritten Eingang des Binärzählers 50 verbunden.
Bei der betrachteten Ausführungsform des mit Nicht-Präzisionsbauelementen bestückten Funktionsgenerators 100 wird die Zeitsteuergenauigkeit des
Zeitsteuersignalgenerators 60 zur Erzeugung eines Vergleichssignals entsprechend einer 15 Segmente
aufweisenden Kompandierungskennlinie mit μ — 255 verwendet. Der Funktionsgenerator 100 umfaßt einen
Vorzeichenpotentialeingang 120, der über einen Schalter 51 mit einem Eingang eines Integrators 150
verbunden ist welcher einen Operationsverstärker OPVl, einen Widerstand Al und einen Kondensator
Cl aufweist. Ein Ausgang des Integrators 150 ist über einen Schalter 52 mit einem Eingang eines Integrators
160 verbunden, der einen Operationsverstärker OPV2, einen Widerstand R 2 und einen Kondensator C2
umfaßt. Ein Ausgang des Integrators 160 isi -nit einem
Vergleichsanschluß 180 verbunden. Die Schalter 53 und
54 -sind parallel zu den Kondensatoren Cl bzw. C 2
angeordnet Als Schalter 51 bis 54 sind im betrachteten Beispielsfall Feldeffekttransistoren vorgesehen. Ein
Freigabepotentialeingang 110 des Funktiongenerators 100 ist einerseits mit einem Steuereingang des Schalters
51 und andererseits über einen Inverter 170 sowohl mit
dem Sperrpotentialausgang 190 als auch mit einem Steuereingang des Schalters S 2 verbunden. Ein
Rücksetzeingang 140 des Funktionsgenerators 100 ist sowohl mit einem Steuereingang des Schalters 53 als
auch mit einem Steuereingang des Schalters 54 verbunden.
Generell wird bei Beginn einer Codierungsperiode ein digital zu kodierendes Analogsignal einem Analogeingang
10 zugeführt mittels eines Tiefpaßfilters 20 gefiltert und mittels einer Abtast- und Halteschaltung 30
abgetastet und gehalten. In Abhängigkeit von einem an den Rücksetzeingang 140 angelegten Rücksetzsignai
wird das Vergleichssignal E^(I) auf ein Bezugspotential
zurückgesetzt Das Bezugspotential wird über einen
ίο Bezugspotentialeingang 130 einem zweiten Eingang der
Integratoren 150 und 160 zugeführt Das gehaltene Signal und das Vergleichssignal werden über eine Ader
200 bzw. 210 auf einen ersten bzw. einen zweiten Eingang des Komparators 40 gegeben. Das Ausgangssignal
des Komparators 40 wird durch eine das Vorzeichen des analogen Eingangssignals abtastende
Abstasterschaltung 70 abgetastet um das algebraische Vorzeichen des analogen Einganssignals gegenüber
dem Bezugspotential zu bestimmen. In Abhängigkeit davon wird ein positives oder ein negatives Vorzeichenpotential
auf den Vorzeichenpotentialeingang 120 gegeben, während am Vorzeichenbitausgang 51-8 der
Abtastschaltung 70 ein vorbestimmtes Signal erzeugt wird. Ferner wird der Zähler 50 auf den Zählerstand
Null rückgesetzt. Danach wird ein vorbestimmtes Logiksignal, hier beispielsweise ein logisch Eins-Signal,
am Sperrausgang 190 des Funktionsgenerators 100 erzeugt, um den Zähler 50 freizugeben. Das Vergleichssignal Ei(t) wird an den Vergleichsanschluß 180
jo übertragen und dann durch den Komparator 40 mit dem
gehaltenen Signal auf der Ader 200 verglichen. Wenn die Amplitude des Vergleichssignals die Amplitude des
gehaltenen Signals übersteigt, wird durch den Komparator 40 ein Sperrsignal auf die Ader 220 gegeben.
Hierauf wird der Zähler 50 angehalten. Der dann vorliegende Zählerstand des Zählers 50 entspricht
einem digitalen Codewort des Analogsignals.
Fig.2 zeigt die graphische Darstellung eines positiven Quadranten einer bekannten, 15 Segmente
■to aufweisenden Kompandierungskennlinie mit μ = 255.
Der Ordinatenmaßstab zeigt das analoge Eingangssignal und bezieht sich auf die Amplitude eines dem
Eingang 10 in F i g. 1 zugeführten analogen Eingangssignals. Auf der Abszisse ist der Zählerstand des
Binärzählers 50 (positives Vorzeichenbit) aufgetragen, der sich auf ein PCM-Codewort bezieht, welches aus
den an den Datenausgängen 51-1 bis 51-7 des Zählers auftretenden Informationsbits und einem vorbestimmten,
positiven Signal besteht, das dem Vorzeichenbitanschluß 51-8 der Abtastschaltung 70 in F i g. 7 zugeführt
wird. Der positive Quadrant zeigt Segmente SEG 1 bis SEC 9, wobei jedes Segment 16 Quantisierungspegeln
entspricht. Zwischen der Steigung eines Segmentes und der Steigung eines benachbarten Segmentes besteht
ein Eins-zu-Zwei-Verhältnis, d. h., dns Verhältnis
1 : 2 :4 :8 :16 :32 :64 :128 für die einzelnen Segmente
F i g. 3 zeigt den Zeitverlauf und die gegenseitige Zeitlage von mehreren Signalen innerhalb des Funktionsgenerators
100. Die Signalordinaten sind mit »C\(t)«, »E\(t)«, »Ci(t)<
< und »Ei(t)<< bezeichnet und entsprechen den mit gleichen Bezeichnungen versehenen
Signalen innerhalb des Funktionsgenerators 100. Zum besseren Verständnis sind solche Signale veranschaulicht,
die beim Anlegen eines positiven Vorzeicheiipotentials
an dem Vorzeicheneingang 120 in F i g. 1 auftreten. Die Abszisse zeigt die Taktimpulse des
Zeitsteuerungssignals und bezieht sich auf die Anzahl
der Taktimpulse und folglich auf die Anzahl der Zeitsteuersignalintervalle, die seit dem Anlegen des
Rücksetzsignals an den Rücksetzeingang 140 verstrichen sind. Das Signal »C\(t)<
< zeigt ein binärlogisches Freigabesignal, das an den Freigabeeingang 110 r>
angelegt wird. Während einer vollständigen Periode von sieben Informationsbits, innerhalb welcher der
Binärzähler 50 von »Null« bis »127« zählt, ist das Freigabepotential Q(t):
III
I. ein logisch Eins-Signal bei jedem aus t, 2, 4, 8, 16 und 64 Taktimpulsen bestehenden Zeitsteuersignalintervall
entsprechend den Segmenten 5EG 1 bis SEG 8; jeder Inipulsintervallgruppe folgt,
II. ein logisch Null-Signal bei jedem aus 16 Taktimpul- ir>
sen bestehenden Zeitsteuersignalintervall entsprechend der Anzahl der Quantisierungspegei innerhalb
eines Segmentes.
Die restlichen drei Signale, die in F i g. 3 gezeigt sind, stellen folgendes dar:
1. ein Rampensignal E\(t), das ein oder mehrere
lineare, rampenförmige Signale umfaßt und am Ausgang des Integrators 150 auftritt,
2. das Sperrpotential Cjft), das durch Übertragen des
Freigabesignals C\(t) durch den Inverter 170 gebildet wird und daher dessen Komplement
darstellt, welches am Sperrausgang 190 anliegt, und
3. das Vergleichssignal Ei(t), das ein oder mehrere
lineare, rampenförmige Signale umfaßt, und vom Ausgang des Integrators 160 dem Vergleichssignalanschluß
180 geführt wird.
In Fig.3 entsprechen die mit SEG1 bis SEG4
bezeichneten, stückweise linearen Segmente des Vergleichssignals Ej(I) den gleichermaßen bezeichneten
Segmenten in F i g. 2.
Das in F i g. 3 dargestellte Vergleichssignal Ei(t) ist
nicht exakt das gewünschte Vergleichssignal, wie es in F i g. 2 gezeigt ist. Das in F i g. 3 gezeigte Vergleichssignal
weist waagerechte Bereiche FSi bis GS 4
zwischen den Zählertaktimpulsen von 0 bis 1,17 bis 18, 34 bis 36 bzw. 52 bis 56 auf. Die waagerechten Bereiche
treten während solcher nachstehend beschriebenen Intervalle auf, innerhalb welcher der Integrator 160
nicht integriert Der ungünstige Einfluß der waagerechten Bereiche auf das PCM-Codewort wird dadurch
ausgeschaltet und das gewünschte Vergleichssignal erhalten, daß der Binärzähler 50 während des
Auftretens der waagerechten Bereiche gesperrt wird. Demgemäß wird der Binärzähler 50 in Abhängigkeit
von einem vorbestimmten Sperrpotentiai gesperrt, das
dem Binärzähler 50 über eine Ader 230 vom Eingang 110 zugeführt wird. Beispielsweise wird der Binärzähler
50 hierdurch ein logisch Null-Signal gesperrt.
Nachstehend soll nunmehr die Arbeitsweise des betrachteten Funktionsgenerators 100 erläutert werden.
Zu Beginn eines Codierintervalls wird ein Rücksetzsignal dem Rücksetzeingang 140 zugeführt. Dadurch
werden die normalerweise offenen Schalter S3 und 54 geschlossen. Die Signale E\(t) und Ei(t) werden auf das
dem Bezugspotentialeingang 130 zugeführte Bezugspotential rückgesetzt. Das Bezugspotential entspricht dem
Anfangszustand jedes Integrators 150 und 160. Vorliegend wird als Bezugspotential der Anfangswert »Null«
in Fig.3 genommen. Bei Vorliegen eines logisch Eins-Freigabesignals, das während einer Taktperiode
dem Freigabeeingang 110 zugeführt wird, schließt der
Schalter 51, während der Schalter 52 öffnet. Da das Sperrpotentia! Ci(i)gleich logisch Null ist, ist der Zähler
50 gesperrt. Danach wird ein Potential mit positivem Vorzeichen, das von der Vorzeichenabtastschaltung 70
dem Vorzeichenanschluß 120 zugeführt wird, über den Schalter 51 an einen Eingang des Integrators 150
übertragen. Der Wert des Vorzeichenpotentials ergibt die Steigung des in F i g. 3 als E\(t) gezeigten
Rampenausgangssignals zwischen dem Zählertaktimpuls 0 und dem Zählertaktimpuls 1. Nach einer
Taktimpulsperiode innerhalb welcher der Integrator 150 integriert, wird das dem Freigabeeingang 110
zugeführte Signal invertiert, wodurch der Schalter 51
öffnet und der Schalter 52 schließt. Dadurch wird der Binärzähler 50 freigegeben, da das Sperrpotentia! am
Ausgang 190 ein logisch Eins-Signal ist Das dann vorliegende Ausgangssignal am Integrator 150, das
heißt, die Amplitude des Neigungssignals E\(t) beim Zählertaktimpuls 1, wird über den Schalter 52 an einen
Eingang des Integrators 160 übertragen. Als Folge davon liefert der Integrator 160 am Anschluß 180 das
SEG 1-Segment des Vergleichssignals E2(t). Nach
16 Taktimpulsperioden, innerhalb welcher der Integrator 160 integriert, wird das dem Freigabeeingang 110
zugeführte Logiksignal wieder invertiert, wodurch der Schalter 51 schließt und der Schalter 52 öffnet. Die
Arbeitsweise des Funktionsgenerators 100 wird für jedes von mehreren Segmenten fortgesetzt, bis der
Signalkomparator 40 das zuvor erwähnte Oberschreiten des gehaltenen Signals feststellt.
Da Abweichungen bezüglich der /?C-Zeitkonstanten
der nicht mit Präzisionsbauteilen bestückten und daher vergleichsweise billigen Integratoren 150 und 160
lediglich lineare Verstärkungsänderungen bewirken, wird eine nichtlineare Verzerrung im PCM-Codewort
vermieden. Anstelle von Präzisionsbauteilen für den Funktionsgenerator 100 braucht lediglich eine genaue
Zeitsteuerung des Zeitsteuersignaigenerators 60 vorgesehen
zu werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zum Umformen eines ein analoges Eingangssignal in einer Kopfstation einem
analogen Eingangssignals in ein digitales, pulscode- 5 Analog/Digitalwandler zugeführt, m welchem das
moduliertes (PCM)-Signal, mit einer ersten Einrich- analoge Eingangssignal beispielsweise über ein Tiefpaßtung
zum Erzeugen eines Vergleichssignals entspre- filter sowie eine Abtasi- und Halteschaltung einem
chend einer vorgegebenen Kompandierungskennli- Coder zugeführt wird, um am Coderausgang ein
nie mit abschnittsweise linearen Segmenten, da- PCM-Wort zu erzeugen. Dieses Codewort wird dann
durch gekennzeichnet, daß die erste Ein- io nach erfolgter Serialisierung als serielle Bitfolge an eine
richtung zum Erzeugen des Vergleichssignals fol- Empfangsstation übertragen, wo es mit Hilfe eines
gende Merkmale aufweist: Digital/Analogwandlers, der praktisch umgekehrt wie
der Analog/Digitalwandler aufgebaut ist, nach erfolgter
- einen ersten (150) und einen zweiten (160) Parallelisierung wieder in das ursprüngliche Analogintegrator zum Erzeugen eines ersten (Εφ)) 15 signal umgewandelt wird.
beziehungsweise zweiten (E2(t)) rampenförmi- Zum Codieren bzw. Decodieren digitaler Signale sind
gen Ausgangssignals· Zählcodierer bzw. Zähldecodierer bekannt (DE-AS
- eine ^rste Schalteinrichtung (S1) zum Verbinden 1269648 und 1562310), die auf der Basis eines
eines mit einem Vorzeichenpotential beauf- Vergleichs mit einem linear oder nichtlinear ansteigenschlagten
Eingangs (120) mit einem Eingang 20 den Ausgangssignal eines Funktionsgenerators arbeieines
ersten integrators (150); ten. Von besonderem Interesse hierbei ist die Verwen-
- eine zweite Schalteinrichtung (S2) zum Verbin- dung von Funktionsgeneratoren, deren Ausgangssignal
den des Ausgangs des ersten Integrators (150) einer Kompandierungskennlinie folgt, bei welcher es
mit einem Eingang des zweiten Integrators sich um eine abschnittsweise lineare Annäherung an
(160), und 25 eine nichtlineare Kompandierungskennlinie handelt
- eine von einem Freigabepotential (Q(t)) ge- Jeder lineare Abschnitt wird als Segment bezeichnet
steuerte Einrichtung (170) zum Erzeugen eines Obwohl es derzeit noch an einer weltweiten Normie-Sperrpotentials,
derart, daß die zweite Schalt- rung für Kompandierungskennlinien fehlt, sind die
einrichtung (S2) in einen bezüglich der ersten Segm^ntker.nlinien nach dem ^-Gesetz und dem
Schalteinrichtung (Si) komplementären Zu- 30 Λ-Gesetz am weitesten verbreitet Zum besseren
stand selektiv umgeschaltet wird und dabei ein Verständnis soll nachfolgend nur auf Segmentkennliabschnittsweise
lineares Segmentsignal erzeugt nien nach dem /i-Gesetz eingegangen werden, wobei
sowie ein Binärzähler (50) während des der Wert von μ den Krümmungsgrad der Kompandie-Auftretens
waagerechter Bereiche im zweiten rungskennlinie angibt.
rampenförmigen Ausgangssignal (E2(O) selektiv 35 Die Funktionsgeneratoren der bekannten Zählcodie-
gesperrt wird. rer und -decodierer verwenden üblicherweise Präzisionsbauteile,
wie beispielsweise Präzisionswiderstände,
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch um das Vergleichssignal zu erzeugen. Falls sich die
gekennzeichnet, daß die erste Schalteinrichtung (S1) Präzisionsbauteile nicht-proportional ändern, weichen
derart ausgebildet ist, daß sie in Abhängigkeit von 40 daher die Verhältnisse aufeinanderfolgender linearer
einem ersten Freigabesignal geschlossen und in Segmente wesentlich von einem vorgegebenen Wert ab,
Abhängigkeit von einem zweiten Freigabesignal was zu einem Codier-bzw. Decodierfehler führen kann,
geöffnet wird. Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber
"
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, darin, eine Schaltungsanordnung der eingangs erwähndadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Schaltein- 45 ten Art zu schaffen, bei welcher die Genauigkeit des
richtung (S2) derart ausgebildet ist, daß sie in Vergleichssignals nicht von Präzisionsbauelementen
Abhängigkeit von dem ersten Freigabesignal geöff- abhängig ist und damit eine geringere Häufigkeit von
net und in Abhängigkeit von dem zweiten Codierfehlern (bzw. bei umgekehrter Verwendung der
Freigabesignal geschlossen wird. Schaltungsanordnung zum D/A-Wandeln, von Deco-
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch 50 dierfehlem) ermöglicht wird.
gekennzeichnet, daß das erste Freigabesignal ein aus Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
mehreren Integrationsperioden selektiertes Signal kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst,
umfaßt, wobei eine erste Integrationsperiode in Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
einem vorbestimmten Verhältnis zu einer zweiten der Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 ergeben sich
Integrationsperiode steht. 55 aus den Unteransprüchen. Es zeigt
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch F i g. 1 ein schematisches Blockdiagramm zur Darstelgekennzeichnet,
daß das Verhältnis zwischen der lung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäersten
und zweiten Integrationsperiode gleich dem Ben Schaltungsanordnung;
Verhältnis zwischen den jeweiligen Steigungen der F i g. 2 eine graphische Darstellung einer 15-Segmen-
zugeordneten linearen Segmente der Kompandie- 60 te-Kompandierungskennlinie mit μ = 255, wobei die
rungskennlinie ist. Beziehung zwischen einem analogen Eingangssignal
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch und einem binären Zählerausgangssignal im positiven
gekennzeichnet, daß das zweite Freigabesignal ein Quadranten gezeigt ist; und
Integrationsdauersignal entsprechend einer vorge- F i g. 3 dem Zeitverlauf und die gegenseitige Zeitlage
gebenen Anzahl von Quantisierungspegeln für ein *5 von ausgewählten positiven Quadrantensignalen in
PCM-Codewort umfaßt. einem Funktionsgenerator und von Taktimpulsen eines
Zeitsteuersignals.
Eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung umfaßt
Eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung umfaßt
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