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DE2547749A1 - Vorrichtung zum umkehren von schlauchfoermiger textilware - Google Patents

Vorrichtung zum umkehren von schlauchfoermiger textilware

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Publication number
DE2547749A1
DE2547749A1 DE19752547749 DE2547749A DE2547749A1 DE 2547749 A1 DE2547749 A1 DE 2547749A1 DE 19752547749 DE19752547749 DE 19752547749 DE 2547749 A DE2547749 A DE 2547749A DE 2547749 A1 DE2547749 A1 DE 2547749A1
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DE
Germany
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passage
line
air
conduit
section
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Pending
Application number
DE19752547749
Other languages
English (en)
Inventor
Sam M Goodson
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Individual
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Individual
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06GMECHANICAL OR PRESSURE CLEANING OF CARPETS, RUGS, SACKS, HIDES, OR OTHER SKIN OR TEXTILE ARTICLES OR FABRICS; TURNING INSIDE-OUT FLEXIBLE TUBULAR OR OTHER HOLLOW ARTICLES
    • D06G3/00Turning inside-out flexible tubular or other hollow articles
    • D06G3/04Turning inside-out flexible tubular or other hollow articles pneumatically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
DR. E. WIEGAND ÜiK-.-iNG. M. NrEM/NN DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT
MÜNCHEN HAMBURG 2b4 / /49
TELEFON = 555476 8000 M 0 N C H E N 2. TELEGRAMME: KARPATENT MATH 1LDENSTRASSE 12 TELEX: 529 068 KARP D
W 42 418/75 Si/az 24. Oktober 1975
Sam Μ· Goodson
Lookout fountain, Tennessee (V.St,A.)
Vorrichtung zum Umkehren von schlauchfömigsr
Textilware
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umkehren oder Umstülpen von schlauchförmiger Textilware, wie beispielsweise von sch 1 auchförniigen Web-, Strick- und Wirkwaren.
Bei der Verarbeitung von schlauchförrnicer ist es erwünscht, die Ware umzukehren oder umzustülpen, d.h. die Innenseite nach außen zu kehren, so daß verschie dene an der Ware vorzunehmende Arbeitsgänge, wie. Nähen, Heften und dgl,, auf dar Innenseite des Gewebes durcnfe— führt worden können :mv die verschiedenen
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das Aussehen der Außenseite der Ware nicht beeinträchtigen. Es ist daher bei der Verarbeitung von schiauchförmiger Textilware erwünscht, die Innenseite des Gewebes nach außen zu kehren, um die Innenseite der Ware verschiedenen Arbeitsgängen unterwerfen zu können. Es ist jedoch wichtig, daß die Ware nicht übermäßig gestreckt und hierdurch beschädigt wird, wenn die Innenseite der Ware nach außen gekehrt wird.
Es ist bekannt, Vorrichtungen vorzusehen, welche die Innenseite einer ε chlauchf örmigen Textilware nach aui3en kehren, um eine Beschädigung der Ware während dieses Vorganges zu vermeiden. Die US-PS 3 568 8 98 zeigt beispielsweise eine derartige, bekannte Vorrichtung. Diese bekannte Vorrichtung weist ein vorzugsweise vertikal angeordnetes Rohrelement auf, das eine Anordnung von äußeren und inneren ringförmigen Luftverteilern trägt, die über Luftleitungen mit einer Luftquelle verbunden sind. Die Ringkante des oberen Endes des Rohrelementes trägt eine Vielzahl von frei rotierenden Walzen, um die Bewegung der schlauch" förmigen Textilware über das Ende des Rohrelementes zu erleichtern, wenn die Ware während des Umkehrvorganges außen auf dem Rohrelement angesammelt und wieder zurück durch das Innere des Rohrelernentes gezogen wird. Der äußere Verteiler weist eine Vielzahl von öffnungen auf, welche Luftdüsen bilden, die einen Luftstrom nach außen und unten und in einem Winkel zur Längsachse des Rohrelementes richten. Der innere Verteiler weist ebenfalls eine Vielzahl von Öffnungen auf, welche Luftdüsen bilden, die einen Luftstrom nach innen und unten und bei Winkeln mit der Längsachse des Rohrelernentes richten*
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Die Umkehrvorrichtung gemäß der Erfindung besitzt eine erste langgestreckte Rohrleitung, deren Inneres einen ersten Durchgang bildet, sowie eine zweite langgestreckte Rohrleitung, die konzentrisch um die erste Rohrleitung angeordnet ist, um zwischen den beiden Rohrleitungen einen zweiten Durchgang für ein Strömungsmittel zu bilden. Die Rohrleitungen sind vorzugsweise im wesentlichen horizontal angeordnet. Ein ringförmiges Element zum Umlenken und Rückführen des Luftstromes ist in unmittelbarer Nähe an einem Ende der beiden Rohrleitungen angeordnet. Ein Luftgebläse bewegt mit Hilfe einer an einem Ende der ersten Rohrleitung angeordneten Abzieheinrichtung Luft und die schlauchförmige Textilware durch den ersten Durchgang in Richtung von dem einen zu dem anderen Ende der ersten Rohrleitung und durch die Abzieheinrichtung, wo die Ware abgegeben wird und für die nachfolgende Behandlung bereit ist. Das Gebläse bewegt auch Luft im zweiten Durchgang in Richtung von dem anderen zu dem einen Ende der ersten Rohrleitung. Die im zweiten Durchgang strömende Luft wird durch das Rückführelement umgelenkt und zurückgeführt, so daß die Luft und die schlauchförmige Textilware im wesentlichen in Längsrichtung von dem einen zum anderen Ende der zweiten Rohrleitung längs des Außenumfangs der zweiten Rohrleitung bewegt werden, um die schlauchförmige Textilware auf dem zweiten Rohrelement anzusammeln, wenn die Ware von einer Vorratsrolle abgezogen wird. Der Luftstrom vom Gebläse wird mit Hilfe eines Steuerventils je nach Wunsch entweder der Abzieheinrichtung oder dem zweiten Durchgang zugeführt.
Während des Betriebes wird das eine Ende einer Lieferung der schlauchförmigen Textilware von einer Bedienungsperson über das Ende der zweiten Rohrleitung gezogen v.na das SteuerveriV.il so eingestellt, daß d<?r Luftstrom von;
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Gebläse in den zweiten Durchgang gelangt, wo der Luftstrom durch das Rückführelement umgelenkt und zurückgeführt wird, um die Luft und die schlauchförmige Textilware längs der Außenseite der zweiten Rohrleitung in Richtung von dem einen zum anderen Ende der zweiten Rohrleitung zu bewegen. Wenn die gesamte Lieferung der schlauchförmigen Textilware auf der Außenseite der zweiten Rohrleitung angesammelt worden ist, wird der Luftstrom zum zweiten Durchgang unterbrochen und das andere Ende der Lieferung der Ware von der Bedienungsperson in das Ende des ersten Durchganges gebracht. Das Steuerventil wird dann umgeschaltet und verschoben, so daß der Luftstrom vom Gebläse zur Abzieheinrichtung gelangt, um die Luft und die schlauchförmige Textilware durch den ersten Durchgang in Richtung von dessen einem zum anderen Ende und durch die Abzieheinrichtung zu bewegen. Dieser Arbeitsgang bewirkt, daß die Innenseite der Ware nach außen gekehrt wird. Die aus der Abzieheinrichtung austretende Ware ist dann für die nachfolgende Behandlung bereit, wobei die Innenseite der Ware frei da liegt.
Aus dieser Zusammenfassung wird deutlich, daß die Erfindung eine Vorrichtung mit einem äußerst einfachen Aufbau schafft, die nur zwei bewegte Teile, nämlich das Gebläse und das Steuerventil, aufweist, um den vom Gebläse kommenden Luftstrom wahlweise entweder zur Abzieheinrichtung oder zum zweiten Durchgang zu führen. Da die Vorrichtung vorteilhafterweise auch horizontal angeordnet ist, braucht die Bedienungsperson auch nicht eine Leiter hinauf- und hinunterzusteigen, um das Tuch über oder in die Vorrichtung zu geben. Darüberhinaus sind keine weiteren bewegten Teile, wie Rollen der bekannten Vorrichtung, erforderlich, um das Tue?} umzukehren, d.h. daß bai der £r-
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findungsgemäßen Vorrichtung die Kraft der bewegten Luft ausreicht, um den Umkehrvorgang zu bewirken. Obgleich Walzen, wie diejenigen bei der bekannten Vorrichtung, in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden könnten, sind sie für einen vollständigen, wirkungsvollen Betrieb nicht erforderlich.
Unter Berücksichtigung der vorstehenden Zusammenfassung der Erfindung ist es hauptsächlich Ziel und Zweck der Erfindung, eine Vorrichtung zum Umkehren oder Umstülpen von schlauchförmiger Textilware zu schaffen, welche die Ware während des Umkehrvorganges nicht beschädigt, beispielsweise nicht streckt.
Ferner ist es Ziel und Zweck der Erfindung, eine Vorrichtung zum Umkehren von schlauchförmiger Textilware zu schaffen, die so wenig wie möglich bewegte Teile aufweist.
Weiterhin ist es Ziel und Zweck der Erfindung, eine Vorrichtung zun Uirkehren von schlauchförmiger Textilware zu schaffen, die ein Minimum an Arbeit seitens der Bedienungsperson erfordert. Gemäß diesem Ziel ist es nicht erforderlich, daß eine Bedienungsperson der erfindungsgemäßen Umkehrvorrichtung eine Leiter hinauf- und hinunters.teigt oder eine andere Hubeinrichtung benutzt, um das Tuch über oder in die Vorrichtung zu bringen.
Im nachstehenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigenϊ
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Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung mit der Darstellung des Vorganges zum Ansammeln einer von einer Vorratsrolle abgezogenen schlauchförmigen Textilware auf der Außenseite der zweiten Rohrleitung und
Figur 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht mit der Darstellung konstruktiver Einzelheiten der Umkehrvorrichtung gemäß der Erfindung.
Eine Umkehrvorrichtung Io gemäß der Erfindung wird dadurch geschaffen, daß eine erste, langgestreckte Rohrleitung 12 in horizontaler Lage an einem Rahmen 2o befestigt wird. Das Innere der ersten Rohrleitung 12 bildet einen ersten Durchgang 13. Die Rohrleitung 12 ist an einem Winkel 21 des Rahmens 2o durch Schrauben oder Schweißen oder dgl. befestigt. Eine zweite Rohrleitung 15 ist konzentrisch um die erste Rohrleitung 12 angeordnet und bildet zusammen mit der ersten Rohrleitung 12 einen zweiten Durchgang 16. Die erste und zweite Rohrleitung sind vorzugsweise im wesentlichen horizontal angeordnet. In unmittelbarer Nähe des einen Endes 12a der ersten Rohrleitung 12 ist ein im wesentlichen ringförmiges Element 13 zur Rückführung des Luftstromes angeordnet. Das Element 18 weist einen ersten Abschnitt ISa auf, der mit dem Ende 12a der ersten Rohrleitung 12 verbunden ist. Der erste Abschnitt 13a verläuft von seiner Verbindungsstelle mit der Rohrleitung radial nach außen zu einem Bereich, der radial außerhalb der Rohrleitung 15 liegt. Das Element 18 weist einen zweiten Abschnitt 18b auf, der im wesentlichen ringförmig ist
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und von dem radial außenliegenden Bereich des Abschnittes 18a in einer Richtung verläuft, die vom Abschnitt 18a zum Rahmen führt. Die Rohrleitung 15 endet in einem kurzen Abstand vom Ende 12a der Rohrleitung 12, um eine in Umfangsrichtung verlaufende öffnung 9 zu bilden, welche den zweiten Durchgang 16 öffnet. Die Öffnung 9 verbindet den zweiten Durchgang 16 mit einem dritten Durchgang 8, der zx^ischen einem Teil des Abschnittes 18b des Elementes 18 und dem Ende 15a der zweiten rohrleitung 15 ausgebildet ist. Eine Vielzahl von radial verlaufenden und in gegenseitigem Winkelabstand angeordneten Stäben 11 verbindet den Abschnitt 18b des Elementes 18 und das Ende 15a der zweiten Rohrleitung
Ein Rotationsgebläse 3o ist im Rahmen 2o vorgesehen. Eine dritte Rohrleitung 31 mit Abschnitten 31a, 31b und 31c führt den vom Gebläse 3o erzeugten Luftstrom zum Durchgang 16 und zu einer im nachstehenden noch zu beschreibenden Abzieheinrichtung 35. Ein Steuerventil 37 ist in der Leitung 31 vorgesehen. Das Steuerventil 37 ist im Abschnitt 31b der Leitung 31 gleitend verschiebbar. Das Steuerventil 37 ist am Ende einer Kolbenstange 38 eines Kolbens befestigt, der in einem Luftzylinder 39 geführt ist, dessen eines Ende am Rahmen 2o befestigt ist. Die Kolbenstange 38 geht durch eine öffnung hindurch, die in einem Ende der Leitung 31b ausgeschnitten ist. Eine geeignete, nicht dargestellte Ventilsteuerung steuert die Bewegung des Kolbens im Zylinder sowie über die Kolbenstange 38 die Bewegung des Steuerventils zwischen dessen vorderster und zurückgezogener Stellung. Die vorderste Stellung des Steuerventils ist in Figur 2 mit durchgezogenen Linien dargestellt, während die zurückgezogene Stellung des Steuerventils in dar gleichen Figur it:it gestrichelten Linien gezeigt ist« Das Steuerventil 37 weist
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eine bogenförmige Fläche 37a auf. Wenn sich das Steuerventil 37 in seiner zurückgezogenen Stellung befindet, leitet die bogenförmige Fläche 37a den vom Gebläse 3o erzeugten Luftstrom durch die Abschnitte 31b und 31a der Leitung 31 in den zweiten Durchgang 16. Wenn sich das Steuerventil 37 in seiner zurückgezogenen Stellung befindet, sperrt es den Luftstrom im Leitungsabschnitt 31c vom Gebläse 3o zur Abzieheinrichtung 35. Wenn die geeignete Ventilsteuerung verstellt wird, um das Steuerventil 37 in seine vorderste, in Fig. 2 mit durchgezogenen Linien dargestellte Stellung zu bringen, sperrt das Steuerventil den Leitungsabschnitt 31c nicht mehr, so daß der vom Gebläse 3o erzeugte Luftstrom durch den Leitungsabschnitt 31c zur Abzieheinrichtung 35 fließen kann.
Die Abzieheinrichtung 35 ist mit dem Ende 12b der ersten Rohrleitung 12 verbunden. Diese Abzieheinrichtung kann von der Bauart sein, wie sie in der US-PS 3 276 8 21 beschrieben ist. Wenn die Luft vom Gebläse 3o durch den dritten Leitungsabschnitt 31c in und durch die Abzieheinrichtung 35 (Eductor) gedrückt wird, fließt Luft durch den ersten Durchgang 13 in Richtung vom Ende 12a zum Ende 12b der Rohrleitung 12 hindurch·
Jenseits und unterhalb des Endes loa der Umkehrvorrichtung ist eine Vorratsrolle 23 angeordnet, auf der eine Länge einer schlauchförrnigen Textilware aufgewickelt ist. Eine Bedienungsperson bringt während des Betriebes das freie Ende der schlauchform!gen Textilware über das Ende loa der Umkehrvorrichtung Io und schaltet die Ventileinrichtung so, daß das Steuerventil 37 in seine zurückgezogene Stellung bewegt wird. Die Bedienungsperson betätigt dann das Ge-
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blase 3o. Der Luftstrom des Oebläses 3o wird vom Steuerventil 37 durch den Abschnitt 31a der Leitung 31 und in den zweiten Durchgang 16 in Fichtung vom Ende 12b zum Ende 12a der Leitung 12 geführt. Die durch den Durchgang 16 fließende Luft wird durch das Element 18 umgelenkt und zurückgeführt, so daß die Luft durch die Öffnung 9 in den Durchgang 8 und längs der Außenseite der zweiten Rohrleitung 15 im wesentlichen in Längsrichtung vom Ende 15a zum Ende 15b der Leitung 15 fließt» Die Kraft dieses Luftstromes bewegt die schlauchform!ge Textilware in Längsrichtung längs der Außenseite der zweiten Rohrleitung 15, wie dies in Figur 1 gezeigt ist. Dieser Vorgang dauert solange an, bis die gesamte, auf der Vorratsspule 23 aufgewickelte schlauchförmige Textilware auf der Außenseite der zweiten Rohrleitung 15 aufgezogen ist. Die Ventileinrichtung wird dann betätigt, um das Steuerventil 37 in seine vorderste Stellung zu bewegen, so daß der vom Gebläse 3p erzeugte Luftstrom durch den Abschnitt 31c der Leitung 31 zur Abzieheinrichtung 35 geführt und hierdurch erx'eicht wird, daß im ersten Durchgang 13 ein Luftstrom in Richtung vom Ende 12a zum anderen Ende 12b der Rohrleitung. 12 entsteht. Die Bedienungsperson kann das Gebläse 3o abschalten oder weiterlaufen lassen. Die Bedienungsperson ergreift dann das Ende der schlauchförmigen Textilware auf der zweiten Leitung 15 in unmittelbarer Nähe des Endes loa der Umkehrvorrichtung und bringt dieses Ende der schlauchförmigen Textilware in den ersten Durchgang 13. Wenn das Gebläse 3o abgeschaltet ist, schaltet es die Bedienungsperson wieder ein, Die schlauchförirdge Textilware wird durch die im ersten Durchgang 13 fließende Luft gezwungen, durch ä&n Durchgang in Richtung vom Ende 12a zum anderen Ende 12b der Hohrleitung 12 und durch die Abzieheinrichtung 35 hindurch.Zulaufe-.,
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an dessen Ende 36 die schlauuhförmige Textilware abgegeben wird. Dieser ¥organg dauert solange an, bis die gesamte, vorher auf der Außenseite der Leitung 15 gespeicherte schlauchförmige Textilware durch den Durchgang 13, die Abzieheinrichtung 35 und durch dessen Ende 36 hindurchgezogen worden ist. Dieser Vorgang bewirkt, daß die Innenseite der schlauchform!gen Textilware nach außen gekehrt ist. Die aus dem Ende 36 der Abzieheinrichtung 35 austretende Viare ist daher für eine nachfolgende Behandlung bereit, wobei die Innenseite der Ware frei zugänglich ist.
Die Leitungen 12 und 15 werden, wie gezeigt, vorzugsweise im wesentlichen horizontal angeordnet, so daß die Bedienungsperson keine Leiter oder Hubvorrichtungen benutzen muß, um die schlauchförmige Textilware an der Umkehrvorrichtung anzubringen. Es ist selbstverständlich, daß die Orakehrvorrichtung gemäß der Erfindung auch in anderen Lagen, einschließlich einer vertikalen Anordnung wie auch irgendeiner der verschiedenen Winkeilagen zwischen der horizontalen und vertikalen Lage, angeordnet sein könnte. In der Praxis ist jedoch eine im wesentlichen horizontale Lage vorzuziehen, bei welcher die Enden 12a, 15a der Leitungen 12, 15 ein wenig höher als die Enden 12b, 15b der Leitungen 12, 15 liegen.
Die Erfindung schafft also eine Umkehrvorrichtung für eine schlauchförmige Textilware mit einer ersten langgestreckten Rohrleitung, deren Inneres einen ersten Durchgang bildet, und mit einer zweiten langgestreckten Rohrleitung, die konzentrisch um die erste Rohrleitung angeordnet ist und zusammen mit der ersten Pohrleittma einen
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zweiten Durchgang bildet. Die Leitungen sind vorzugsweise im wesentlichen horizontal angeordnet. Ein Element zur Rückführung des Luftstromes ist in unmittelbarer Nähe des einen Endes der ersten und zweiten Leitung angeordnet. Ein Gebläse bewirkt rait Hilfe einer an einem Ende der ersten Leitung angeordneten Abzieheinrichtung im ersten Durchgang einen Luftstrom in Richtung von dem in unmittelbarer Nähe des Rückführelementes liegenden Ende zum anderen Ende der ersten Leitung, um die schlauchform!ge, gestrickte oder gewirkte Wore durch die erste Leitung hindurchzuziehen. Das Luftgebläse drückt auch Luft durch den zweiten Durchgang in Richtung vom anderen Ende der ersten Leitung zu dessen einem Ende, in dessen unmittelbarer Nähe das Rückführeleir.ent angeordnet ist. Die im zweiten Durchgang fließende Luft wird durch das Rückführelement umgelenkt und zurückgeführt, so daß die Luft im wesentlichen in Längsrichtung von den einen zum anderen Ende der zweiten Leitung längs der Außenseite der zweiten Leitung fließt« Dieser Luftstrom bewegt die schlauchförmige Textilware über die Außenseite dar zweiten Leitung und sammelt die schlauchförmige Textilware auf der zweiten Leitung an, wenn die schlauchförmige Textilware von einer Vorratsrolle abgezogen wird. Während des Betriebes wird ein Ende einer Länge der schlauchförmigen Textilware von einer Bedienungsperson über das Ende der zweiten Leitung gezogen und der vom Gebläse kommende Luftstrom durch den zweiten Durchgang geführt und vom RückführelßRent umgelenkt und zurückgeführt, um die schlauchförmige Textilware längs der Außenseite der zweiten Leitung zu dessen anderem Ende zu bewegen. Diese Bewegung dauert solange an, bis die Zulieferung erschöpft und die gesamte Lieferungr der schlauchförmigen Textilware auf der Außenseite der zweiten Leitung angesammelt ist« Zu diesem ,Zeitpunkt ft/ir4 der awt&n. den aweiten Durchcrang hindurch.-
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gehende Luftstrom von der Bedienungsperson unterbrochen. Die Bedienungsperson setzt dann das Ende der schlauchförmigen Textilware auf der zweiten Leitung in den ersten Durchgang ein. Der vom Gebläse kommende Luftstrom wird dann zu einer Abzieheinrichtung geführt, um Luft und die schlauchförmige Textilware durch den ersten Durchgang von dem einen zum anderen Ende der ersten Leitung und durch die Abzieheinrichtung hindurchzubewegen. Dieser Arbeitsgang der Umkehrvorrichtung bewirkt, daß die Innenseite der schlauchförmigen Textilware nach außen gekehrt wird. Die aus der Abzieheinrichtung abgegebene Ware ist daher für eine nachfolgende Behandlung bereit, wobei die Innenseite der Ware außen frei zugänglich ist.
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Claims (11)

  1. P atentansorüche
    l.i Vorrichtung zum üirikehren von schlauchförmiger Textilware, gekennzeichnet durch eine erste langgestreckte Leitung (12), die in ihrem Inneren einen ersten Durchgang (13) für ein Strömungsmedium bildet? eine zweite langgestreckte Leitung (15), die um die erste Leitung (12) angeordnet ist und dazwischen einen zweiten Durchgang (3-6) für ein Strömungsmedium bildet; ein einen Luftstrom rückführendes Element (18) in unmittelbarer Nähe der einen Enden (12a, 15a) der ersten und zweiten Leitung (12, 15); eine erste pneumatische Einrichtung (3o,35), v/elche Luft durch den ersten Durchgang (13) in Richtung von dem einen Ende (12a) zum anderen Ende (12b) der ersten Leitung (12) bewegt; eine zweite pneumatische Einrichtung (37), welche Luft durch den zweiten Durchgang (16) in Richtung von dem anderen Ende (12b) zum einen Ende (12a) der ersten Leitung (12) bewegt; wobei das Element (18) die durch den zweiten Durchgang (16) hindurchfließende Luft im wesentlichen in Längsrichtung von dem einen Ende (15a) zum anderen Ende (15b) der zweiten Leitung (15) längs der Aussenseite der zweiten Leitung (15) umlenkt und zurückführt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (18) einen ersten und einen zweiten Abschnitt (ISa, 18b) aufweist und der erste Abschnitt (13a) mit einem Abschnitt der ersten Leitung (12) in der Nähe dessen einen Endes (12a) verbunden ist und von hier radial nach außen über die zweite Leitung 15. vorsteht, und äe.2 der zweite Abschnitt (18b) vom ersten Abschnitt (18a) in
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    Längsrichtung von dem einen Ende (12a) zum anderen Ende (12b) der ersten Leitung (12) außerhalb der zweiten Leitung (15) absteht und mit der zweiten Leitung (.15) einen dritten Durchgang (8) bildet, durch welchen die zurückgeführte Luft strömen kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von in Abstand angeordneten Stäben (11) den zweiten Abschnitt (18b) des Elementes (18) und die zweite Leitung (15) verbindet.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite pneumatische Einrichtung ein Luftgebläse (3o) und ein Steuerventil (37) aufweist, welches den vom Gebläse (3o) erzeugten Luftstrom wahlweise entweder dem ersten oder zweiten Durchgang (13, 16) zuführt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste pneumatische Einrichtung (3o) eine Abzieheinrichtung (35) aufweist, die mit dem anderen Ende (12b) der ersten Leitung (12) verbunden ist, um das Gebläse (3o) mit dem ersten Durchgang (13) zu verbinden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Leitung (12,15) im wesentlichen horizontal verlaufen.
  7. 7. Vorrichtung zum Umkehren von schlauchförmiger Textilware, gekannzeichnet durch eine erste, langgestreckte rohrförmige Leitung (12), deren Inneres einen ersten Durchgang (13) für ein Strömungsmedium bildet; eine zweite, langgestreckte rohrförmige Leitung (15) , die konzentrisch im
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    die erste Leitung (12) angeordnet ist und dazwischen einen zweiten Durchgang (16) für ein Strömungsmedium bildet; ein im wesentlichen ringförmiges, einen Luftstrom zurückführendes Element (18) in unmittelbarer Nähe der einen Enden (12a, 15a) der ersten und zweiten Leitung (12, 15); eine erste pneumatische Einrichung (3o, 35),welche Luft durch den ersten Durchgang (13) in Richtung von dem einen Ende (12a) zum anderen Ende (12b) der ersten Leitung (12) führt; eine zweite pneumatische Einrichtung (37), welche Luft durch den zweiten Durchgang (16) in Richtung vom anderen Ende (12b) zum einen Ende (12a) der ersten Leitung (12) führt, wobei das Element (18) die durch den zweiten Durchgang (16) strömende Luft im wesentlichen in Längsrichtung von dem einen Ende (15a) zum anderen Ende (15b) der zweiten Leitung (15) längs der Außenseite der zweiten Leitung (15) führt.
  8. 8, Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (18) einen ersten und zweiten Abschnitt (18a, 18b) aufweist und der erste Abschnitt (18a) mit einem Abschnitt der ersten Leitung (12) in unmittelbarer Nähe deren einen Endes (12a) verbunden ist und von hier radial nach außen über die zweite Leitung (15)vorsteht, und daß der zweite Abschnitt (18b) von einem radial außenliegenden Abschnitt des ersten Abschnittes (18a) in Längsrichtung von dem einen Ende (15a) zum anderen Ende (15b) der zweiten Leitung (15) absteht und einen Abschnitt der zweiten Leitung (15) in unmittelbarer Nähe deren einen Endes (15a) umgibt und dazwischen einen dritten Durchgang (8) bildet, durch welchen die umgelenkte und zurückgeführte Luft strömt.
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  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite pneumatische Einrichtung(3o, 37; 35) ein Luftgebläse (3o) und ein Steuerventil (37) aufweist, welches den vom Gebläse (3o) kommenden Luftstrom wahlweise zum ersten oder zweiten Durchgang {13 oder 16) führt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Leitung {12, 15) im wesentlichen horizontal verlaufen,
  11. 11. Vorrichtung zum umkehren von schlauchform!ger Textilware, gekennzeichnet durch eine erste, langgestreckte rohrförmige Leitung {12), deren Inneres einen ersten Durchgang (13) für ein Strömungsmedium bildet? .eine zweite, langgestreckte rohrförmige Leitung (15), die konzentrisch um die erste Leitung (12) angeordnet ist und dazwischen einen zweiten Durchgang (16) für ein Strömungsmedium bildet; ein im wesentlichen ringförmiges, einen Luftstrom •rückführendes Element (18) in unmittelbarer Nähe der einen Enden (12a, 15a) der ersten und zweiten Leitung (12, 15); eine Abzieheinrichtung, die mit dem anderen Ende (12b) der ersten Leitung (12) verbunden ist? eine dritte Leitung (31) zwischen dem Gebläse (3o) und sowohl der Abzieheinrichtung (35) als auch dem zweiten Durchgang (16) zur Verbindung des Gebläses (3o) mit diesen Teilen; ein Steuerventil (37) in der dritten Leitung (31), um den vom Gebläse (3o) erzeugten Luftstrom v/ahlweise der Abzieheinrichtung (35) oder dem zweiten Durchgang (16) zuzuführen, wobei das Element (18) den Luftstrom umlenkt und durch den zweiten Durchgang (16) im wesentlichen in Längsrichtung von dem einen Ende (15a) zxvn anderen Ende (15b) der zweiten Leitung (15) längs der Außenseite der zweiten Leitung (15) bewegt.
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