DE2522283B2 - Vorrichtung zur Start- und/oder Nachstartanreicherung des einer Brennkraftmaschine zugeführten, mittels einer elektrischen Kraftstoffeinspritzanlage gebildeten Kraftstoff-Luft-Gemisches - Google Patents
Vorrichtung zur Start- und/oder Nachstartanreicherung des einer Brennkraftmaschine zugeführten, mittels einer elektrischen Kraftstoffeinspritzanlage gebildeten Kraftstoff-Luft-GemischesInfo
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Description
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung nach der Gattung des Hatiptanspnichs. Eine solche gattungsbildende
Vorrichtung ist schon bekannt aus der DE-OS
v> 22 42 795, die sich insgesamt auf eine elektrische
Kraftsloffcinspritzanlage mit Steuerung durch die Ansaugluftmenge bezieht.
Da eine Brennkraftmaschine, beispielsweise ein Otto-Motor, unmittelbar nach dem Start oder gegebc-
Wi nenfalls auch während des Starts im Interesse eines
guten Rundlaufs ein etwas angereichertes Kraftstoff-Luftgemisch benötigt, diese Anreicherung oder Anhebung
aber innerhalb einer bestimmten Zeit allmählich auf Null abklingen soll, verfügt diese bekannte
(,-> elektrische Kraftstoffeinspritzanlage über eine Schallung,
die ein belastbares Ausgangspotential liefert, welches sich linear verändert, beispielsweise gegen das
Potential der Minusleitung absinkt. Diese Schaltung
besteht aus einem Kondensator, der über eine darlingtonähnliche Verknüpfungsschaltung zweier
Transistoren so geschaltet ist, daß nach fast vollständiger Entladung, hervorgerufen durch den Startvorgang
selbst, eine allmähliche Aufladung einsetzt, wodurch sich an einer Anschlußklemme des Kondensators die
gewünschte Potentialverschiebung ergibt. Der Kondensator mit den zugeordneten beiden Transistoren ist so
geschaltet, daß ein Miller-Integrator gebildet ist. Bei der bekannten Schaltung wird der nach Beendigung des
Startvorgangs eingeleitete lineare Potentialabfall ausgenutzt, einen zunächst großen und abnehmenden
Steuerstrom zu erzeugen, der als zusätzlicher Aufladestrom
einer Multiplizierschaltung zugeführt ist. Hierdurch ergibt sich zunächst eine Verlängerung der von
dieser abgegebenen Kraftstoffeinspritzimpulse, die über
der Zeit darm kontinuierlich abnehmen. Diese kontinuierliche
Abnahme erfolgt jedoch blindlings so daß immer nach einer vorgegebenen Zeitdauer diese
einstellbare Nachstartanhebung beendet ist und besondere Bedingungen der Brennkraftmaschine nicht berücksichtigt
wel'den, beispielsweise Drehzahl oder Lastzustand sowi«: Motortemperatur. Für eine optimale
Gemischanpassiiilg ist aber eine feinfühlig arbeitende
Nachstart- und gegebenenfalls auch Startanhebung 2r>
erwünscht.
In der nicht vorveröffentlichten DE-OS 25 11 974 ist
ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Kaltstartanhebung bei Kraftstoffeinspritzanlagen vorgeschlagen, bei
der eine temperaturabhängige Versorgungsspannung jo zugeführt und die Nachstartanreicherung nicht nur in
Abhängigkeit von der Temperatur der Brennkraftmaschine,
sondern auch in Abhängigkeit von der Maschinendrehzahl vorgenommen wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aus der y,
DE-OS 22 42 795 bekannte Vorrichtung zur Start- und/oder Nachstartanreicherung so zu verbessern, daß
eine optimale Anpassung des zugeführten Kraftstoff-Luftgemisches, abgestimmt auf wechselnde Betriebsbedingungen
der Brennkraftmaschine, erzielt wird.
Vorteile der Erfindung
Diese Aufgabe löst die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
und hat gegenüber dem Stand der Technik .4-, den Vorteil, da't die Naehsiartanhebung feinfühlig auf
den jeweiligen ''etricbszustand der Brennkraftmaschine
reagiert und s«:h daher unterschiedliche Dauern der Nachstartanrci'i-'heriing und unterschiedliche Mengen
des zusätzlich z"geführten Kraftstoffs ergeben. -,0
Durch die i'i den l)nter;insprüchen aufgeführten
Maßnahmen s'hd vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungei' der im llauptanspruch angegebenen
Vorrichtung möglich.
Zeichnung
Ein Auslührungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung den Teil einer m>
Kraftstoffeinspritzanlage, dem die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Start- und/oder Nachstartanhebung
zugeordnet ist,
Fig.2 eine diagrammäßie Darstellung des Verlaufs
der Nachstartanhübnng, aus der auch der Anreiche- «■>
rungsfaktor hervorgeht und
Fig. 3 ebenfalls in diagrammäßiger Darstellung den
Anfangswert des Anreicherungsfaktors in Abhängigkeit zur Motortemperatur bei drei verschiedenen möglichen
Einstellungen.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Bevor auf die Schaltung zur Start- und/oder Nachstartanreicherung genauer eingegangen wird, ist
es zweckmäßig, grundsätzlich das Wirkungsprinzip einer Kraftstoffeinspritzanlage kurz zu erläutern, der
die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Start- und/oder Nachstartanreicherung bevorzugt zugeordnet ist, wobei
jedoch auf spezielle Einzelheiten nicht eingegangen wird.
Ein wesentlicher Bestandteil einer Kraftstoffeinspritzanlage ist ein im folgenden als Steuermultivibrarorschaltung
bezeichneter Bereich, der so ausgelegt ist, daß als Funktion der von der Brennkraftmaschine
jeweils angesaugten Luftmenge und der Drehzahl ein Ausgangsimpuls tp gebildet wird, der mit seiner Dauer
bestimmetid ist für die Dauer der schließlich den Einspritzventilen zugeführten Steuerbefehle. Die
Steuermultivibratorschaltung umfaßt zu diesem Zweck einen monostabilen Multivibrator, der einen zeitbestimmenden
Kondensator in einem Rückführzweig aufweist; die Standzeit dieses monostabilen Multivibrators ist
bestinvnt durch die Umladung des Kondensators und die Umladezeit ist wiederum bestimmt durch die Arbeit
einer Entladestromquelle und einer Ladestromquelle, wobei der Entladestrom ein Maß für die der
Brennkraftmaschine zugeführte Luftmenge und der Ladestrom für den zeitbestimmenden Kondensator
drehzahlsynchron ist.
Es gelingt auf diese Weise, Ausgangsimpulse tp zu
erzeugen, die der in Fig. 1 dargestellten Schaltung an der Klemme 5 zugeführt werden, und deren Impulsdauer
ein Maß ist für die je Ansaugtakt bzw. je Kurbelwellenumdrehung einzuspritzende Kraftstoffmenge,
daher auch, wie oben ausgeführt, für den Drenzahl- und Lastzustand der Brennkraftmaschine.
In der Impulszeit der Impuls tp sind daher bereits die
Hauptsteuerfunktionen für die Krattstoffzumessung entfalten, wobei jedoch zur optimalen Anpassung an
bestimmte Betriebszustände noch gewisse Konekturen
erforderlich sind, die einen Eingriff in die Impulszeit lp
um zum Teil beträchtliche Faktoren erfordert. Zweckmäßigerweise ist daher dieser ersten sogenannten
Steuermultivibratorschaltung eine weitere Stufe nachgeschaltet, die in Fig. 1 allgemein mit dem Bezugszeichen
I versehen ist und die die Aufgabe hat, die Impulszeit /pin der Weise zu verlängern, daß sich einmal
ein für die magnetischen Einspritzventile besser geeigneter Wert ergibt, was zu einer gewünschten
Einspritzzeil t,„ am Ausgang 6 dieser Stufe 1 führt, die
jedoch darüber hinaus noch Eingriffsmöglichkeiten für
weitere Korrekturfunktionen bietet. Im folgenden wird genauer lediglich ai f die zur Start- und/oder Nachstartanhebung
erforderlichen Korrekturfunktionen eingegangen.
Zunächst sei jedoch noch kurz darauf hingewiesen. daß diese weitere iiachgeschaltete Stufe im Grundprinzip
ähnlich arbeitet wie die Steuermultivibratorstufe und kurz als Multiplizierstufe bezeichnet wt'd. Die
Multiplizierstufe 1 besteht ebenfalls im wesentlichen aus einer monostabilen Kuppstufe 2 mit zwei zugeordneten
Kontantstromquellen 3 und 4, wobei die Konstantstromquelle 4 den Aufladestrom U und die Konsvantstromquelle
3 den Entladestrom Ie liefert. Der zeitbestimmende
Kondensator ist in dem Blockschaltbild der monostabilen Kippstufe 2 angedeutet und mit dem
Bezugs/eichen 7 versehen. Die Arbeitsweise der Multiplizierstufe I ist so, daß während der Inipulszeit tp.
deren Impulsfolge einer Klemme 5 zugeführt wird, ein Kondensator mit dem Aufladestroin U aufgeladen wird.
Anschließend wird die Kippstufe getriggert, und es erfolgt die Entladung des Kondensators mit dem
Entladestrom Ir. Die Dauer der Entladung ist die
Standzeit tm der monostabilen Kippstufe 2. Im
Normalfall ist der Entladestrom In näherungsweise
genauso groß wie der Aufladestrom U- Beide Ströme
kissen sich nun durch Korrekturgrößen entsprechend dem Betriebszustand der Brennkraftmaschine beeinflussen,
und zwar dadurch, daß Zusatzströme eingespeist oder abgezogen werden, um die sich dann der jeweilige
Auf· oder Entladestrom vergrößert oder verkleinert, was unmittelbar einen Einfluß auf die Standzeit der
monostabilen Kippstufe 2 hat.
Wegen des begrenzten Spannungshubs am Zeitkondensator 7 grellen auf der Auliadeseite (also durch
Veränderung des Aufladestroms U) zweckmäßigerweise nur schwächere Korrekturen ein. wie dies für die
vorliegende Start- und Nachstartanhcbung der Fall ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Start- und/
oder Nachstartanhebung. die im folgenden lediglich noch a's Nachstartanreicherungsschaltung bezeichnet
wird, im in Fig. I mit dem Be/ugszeichen 8 versehen
und besieht im wesentlichen aus zwei Transistoren 73 und 74. die etwa nach Art einer Darlingtonschaltung
zusammengeschaltet sind und in Verbindung mit dem Kondensator Cl einen sogenannten Miller-Integrator
bilden. Der Schaltungsaufbau ist im ein/einen so. daß der Transistor T3 mit seinem Emitter unmittelbar an
der Pliislcitung 9 und mit seinem Kollektor über einem
Widerstand Rf> an der Minusleitung 10 liegt, wobei
sofort darauf hingewiesen wird, daß diese Bezeichnungen lediglich zum besseren Verständnis gewählt werden
und selbstverständlich bei Wahl anderer Transistoren auch .Spannungspotentiale der jeweils anderen Polarität
führen können. Bei den Leitungen 9 und 10 handelt es sich um die der Schaltung 8 die Vcr^orgungsspannung
zuführender: Leitungen, wobei sich die an diesen l.eit'.ingen anliegende Versorgungsspannimg von weiteren,
der Schaltung der F i g. 1 zugeführten Versorgungsvp.innungen
unterscheidet, worauf jedoch weiter unten noch eingegangen wird.
Die Basis des Transistors 73 liegt am Emitter des vorgeschalteten Transistors TA. der über einen
Widerstand R I mit der Plusleitung 9 verbunden ist und dessen Kollektor zur Bildung der darlingtonähniichen
Konfiguration unmittelbar mit dem Kollektor des Transistors T3 verbunden ist. Die Basis des Transistors
TA liegt einerseits über einen einstellbaren Widerstand R 2 an der Plusleitung 9 und andererseits über die
Reihenschaltung eines Widerstandes RA und einer in
Plusrichtung gepolten Diode D 3 am Kollektor eines Transistors 75. der mit seinem Emitter unmittelbar mit
der Minusleitung 10 verbunden ist. Die Basis des Transistors TA ist dann weiterhin noch mit dem einen
Anschluß des zum Miller-Integrator gehörenden Kondensators CX verbunden, der mit seinem anderen
Anschluß an den Kollektorleitungen der Transistoren TA und 73 liegt.
Der mit dem Basiskreis des Transistors TA verbundene Transistor TS dient dem Miller-Integrator 73, TA
als Einschaitanordnung; seine Basis ist über einen Widerstand K Ii in Reihe mit einem Schalter 15 an die
positive Versorgungsspannung Ub der Schaltung angeschlossen, die die Batteriespannung sein kann. Der
Schalter 15 ist so ausgebildet, daß er während des Startvorganges geschlossen ist, daher der Basis des
Transistors 7"5 ein positives Spannungspotential zugeführt wird und der Transistor 7*5 voll durchgeschallt
ist. Nach dem Startvorgang öffnet der Schalter 15 wieder, daher kann zweckmäßigerweise auch die
übliche Klemme 51 eines Kraftfahrzeugs zur Zuleitung der positiven Spannung zur Basis des Transistors T5
verwendet werden. Die Basis des Transistors Γ5 ist andererseits noch über die Parallelschaltung eines
Widerstandes R14. einer Diode DA und eines
Kondensators C 2 mit Masse oder der Minusleitiing IO verbunden. Eine solche Schaltelcmcntkombinntion ist
erforderlich, da gerade bei einem Kraftfahrzeug in diesem Bereich, nämlich im Bereich des als Anlaßschalter
ausgebildeten Schalters 15 sehr große Überspannungen auftreten können, und zwar auch negative
Überspannungen, wenn der Startvorgang beendet ist. Diese Überspannungen sind auf Speichervorgänge
hauptsächlich in den Wicklungen der am Anlaßvorgang beteiligten Elektromotoren und Spulen zurückzuführen,
deren Magnetfelder zusammenbrechen. Es erfolgt daher zunächst eine Spannungsteilung der der Basis des
Transistors 75 zugeführten Spannung über die Widerstände R13 und R 14. außerdem schließt die
Diode DA. die zur Basisemitterstrecke des Transistors
75 antiparallel geschaltet ist. negative Spannungen gegen Masse kurz. Der Kondensator Γ2 wirkt ähnlich
und verhindert das Wirksamwerden kurzzeitiger hoher .Spannungsspitzen im Basisbereich des Transistors Γ5.
Bevor auf die Wirkungsweise der Nachstartanrcichcningssehaluing
8 genauer eingegangen wird, sei noch der Schaltungsaufbau der restlichen, bisher nicht
erwähnten Schaltungselemente erläutert. Die positive Versorgungsspannung der Plusleitung 9 gelangt über
die Emitter-Kollektorstrecke eines Transistors 72 in die Leitung, und zwar von einer Eingangsklemmc 16, der
eine Spannung f/,·. d. h. eine in gewünschter und
bestimmter Weise von der Motortemperatur der Brennkraftmaschine abhängige Spannung zugeführt
wird. Durch Verbindung Jes Emitters des Transistors 72 über einen Wide: stand R 10 mit dessen Basis, wobei
der Verbindungspunkt der Basis des Transistors 72 und des Widerstandes R 10 über einen weiteren Widerstand
/?9 und die Kollektor-Emitterstrecke eines Transistors 710 an Minusleitung gelegt ist. kann der Transistor 72
jeweils in seinen leitenden Zustand oder in seinen Sperrzustand gebracht werden, und zwar in Abhängigkeit
zum Schaltzustand des Transistors 71, dem an seiner Basis über einen Widerstand R 7 die weiter vorn
schon erwähnten Impulse ir der Steuermultivibratorschaltung
zugeführt werden. Die Basis des Transistors 71 liegt über einen Widerstand R12 noch an
Minusleitung. Ist der Transistor 71 von einem Impuls tp
an seiner Basis leitend geschaltet, dann zieht er einen Strom über den Widerstand R 10 gegen Masse, der für
einen entsprechenden Spannungsabfall im Basis-Emitterkreis des Transistors 72 sorgt und diesen ebenfalls
leitend schaltet. Dadurch gelangt die temperaturabhängige Versorgungsspannung der Klemme 16 auf die
Plusleitung 9. Bei Abklingen des jeweiligen Impulses tp
sperren die beiden Transistoren Tl und 72 und die Nachstartanreicherungsschaltung 8 wird stromlos, wobei jedoch dafür gesorgt ist, daß der dann jeweils zu
diesem Zeitpunkt erreichte dynamische Zustand der Schaltung aufrechterhalten bleibt.
Das Ausgangssignal der Nachstartanreicherungsschaltung wird am Kollektor des Transistors 73 (und
entsprechend am Kollektor des Transistors 7*4 bzw. dem eii,en Anschluß des Kondensators CI) abgenommen
und gelangt über einen einstellbaren Widersland R 8 auf einen Verbindungspunkt P1, von dort über eine
Diode Di als Zusatzstrom /, zur monostabilen s
Kippstufe 2, wo er sich zum Aufladestrom IA addiert und
mitbec'.:.mmend wird für die Entladezeit des Kondensators
7, daher auch die Dauer der Ausgangsimpulse der Multiplizierstufe beeinflußt. Am Verbindungspunkt Pi
der Schaltung ist dann noch über eine Dinde D 2 der in
Kollektor des Transistors 7*5 angeschlossen, der über
einen Widerstand R 3 ständig mit der positiven konstanten Versorgungsspannung Ub verbunden ist.
Die Wirkungsweise der Nachstartanreicherungsschaltung 8 ist dann wie folgt, wobei zunächst auf das π
System ohne Taktung der Versorgungsspannung auf der Plusleitung 9 durch die Transistoren Ti und 7*2
eingegangen wird;dabei kann im übrigen die Diode D2, die den Verbindungspunkt Pi mit dem Kollektor des
Transistors 7*5 verbindet, auch weggelassen werden, je >o
nachdem, ob die Anreicherung des Kraftstoff-Luftgemischs,
die von der vorliegenden Schaltung bestimmt wird, schon während des reinen Startvorganges
einsetzen und nach sich öffnen des Startschalters abklingend fortsetzen soll oder ob die Anreicherung ;i
überhaupt erst beim Nachstart einzusetzen hat. wenn beispielsweise während des Starts von anderen, hier
nicht weiter zu besprechenden Schaltungselementen für ohnehin andere Bedingungen gesorgt wird.
Beim Start ist der Anlaßschalter 15 geschlossen bzw. in
die Verbindung zur Klemme 51 des Anlassers des Kraftfahrzeugs ist hergestellt, dadurch wird der
Transistor 7"5 leitend und die darlingtonähnliche Schaltung der Transistoren 7*3 und 7*4 wird über die
Reihenschaltung der Diode D 3 und des Widerstandes r> R 4 angesteuert und die bi iden Transistoren 7*3 und TA
werden ebenfalls leitend. Dadurch gelangt an die eine, mit dem Kollektor des Transistors T3 verbundene
Klemme des Kondensators CI das Potential der Plusleitung 9, abzüglich der Restspannung am Darling- -tn
tonausgang während das Potential der anderen Klemme, um die Emitter-Basis-Flußspannung de·
Darlingionanordnung unterhalb der Versorgungsspannung bleibt. Wegen des bevorzugt niederohmig
ausgelegten Widerstandes RA kann man andererseits
sagen, daß dies zu einer praktisch sehr schnellen und fast vollständigen Entladung oder genauer Umladung des
Kondensators Cl führt. Das positive Potential am Kollektor von Transistor 7"3 gelangt über den
abgleichbaren Widerstand /?8. der so die absolute Größe des Zusatzstroms I, bestimmt, auf den Verbindungspunkt
Pi, und es ist dann eine Frage, ob schon während dieses Startvorganges der Strom über die
Diode Dl zur Aufladestromquelle 4 fließt. Dies geschieht auf jeden Fall, wenn die Diode D 2 nicht
vorhanden ist, ist die Diode D 2 wahlweise vorhanden, dann ist diese bei dem soeben geschilderten Schaltzustand
während des Startens leitend und senkt das Potential am Punkt P i so weit ab, daß ein Zusatzstrom
nicht fließt ω
öffnet nun der Anlaßschalter 15 wieder, dann sperrt
der Transistor T5 und sein Kollektor geht über den Widerstand R 3 auf Pluspotential, so daß auch die Diode
D 3 sperrt und die aus den Transistoren T3 und TA sowie dem Kondensator Cl gebildete Teilschaltung
(Miller-Integrator) sich selbst überlassen wird.
Der Transistor T5 hat einen Sperrstrom, der jedoch über den Widerstand A3 fließt, da die Diode D3 durch
diese Schaltung und auf Grund des positiven Potentials vom Widerstand R 3 in ihrem Sperrzustand gehalten
wird. Gleichzeitig sperrt selbstverständlich auch die Diode D 2, falls sie vorhanden ist, und gibt den
Strompfad über die Diode D i zur Aufladestromquelle 4 frei.
Die aus den Transistoren T3 und TA sowie dem
Kondensator Cl und den zugehörigen Widerständen bestehende Teilschaltung arbeitet dann nach dem
bekannten Prinzip eines Miller-Integrators, d.h. der Transistor TA bekommt vom Kondensator Π den
erforderlichen Basisstrom und wird leitend, es wird dann
auch der Transistor T3 leitend, wodurch über
gleichzeitig das Potential beider Kollektoren entsprechend ansteigt und der Basisstrom der »Darlingtonschaltung«
selbstbegrenzend gehalten wird. Dies führt dazu, daß das belastbare Potential am Kollektor des
Transistors 7*3 vom maximal erreichbaren Pluswert linear nach Minus oder Masse abnimmt, wie dies der
Darstellung der F i g. 2 entnommen werden kann. F i g. 2 zeigt, daß während des Startens, also im Bereich X der
Anreicherungsfaktor An den Wert 1.25 (als numerische
Beispielsangabe) aufweist, wobei jedoch dieser Zeitraum als Anreicherungsfaktor nur wahlweise für das
Kraftstoff-Luftgemisch in Betracht kommt, nämlich je nachdem, ob die Diode D2 vorgesehen ist oder nicht.
Nach Beendigung des Startvorganges, d. h. nach Anspringen der Brennkraftmaschine und öffnen des
Schalters 15 fällt das Potential des Kollektors des Transistors 7*3 linear ab und über den Widerstand RS,
der einstellbar ist. gelangt ein sich entsprechend verhaltender Zusatzstrom /,. wie schon erwähnt, zur
Aufladestromquelle 4. |e nach Wahl der Bauelemente und ihrer Dimensionierung sind beliebige Abklingzeiten,
bevorzugt beispielsweise bis maximal 60 see realisierbar.
Durch die Taktung der auf der Versorgungsleitung 9 liegenden Spannung für die Nachstartanreichcrungsschaltung
gelingt es, die Aufladezeit des Kondensators C I und damit die Dauer der Anreicherung abhängig zu
machen von der Drehzahl (die den Transistor 7*1 steuernde Impulsfolge /,. der Steuermiihivibratorschaltung
ist drehzahlabhängig), desweiteren aber auch abhängig zu machen von der Belastung der Brennkraftmaschine,
die sich im Tastverhältnis der Impulsfolge tp ausdrückt. Es ist einzusehen, daß bei voller Belastung
der Brennkraftmaschine die Dauer der Nachstartanhebung, da diese eher warm wird, nicht so lange
anzudauern braucht, wie dies beispielsweise der Fall ist, wenn die Brennkraftmaschine anfänglich im wesentlichen
im Leerlauf dreht, wie dies der Fall ist, wenn im Stadtverkehr häufig vor Ampeln längere Zeit gehalten
werden muß.
Mit anderen Worten bedeutet die Taktung einen extrem großen Variationsbereich für die Steigung der
Aufladung des Kondensators Cl im Mittel, denn es können sich im Tastverhältnis der Impulsfolge tp, wie
schon erwähnt, außerordentlich starke Unterschiede je nach Belastungszustand der Brennkraftmaschine ausdrücken.
Die Taktung kommt bei der Nachstartanreicherungsschaltung
8 in F i g. 1 so zum Ausdruck, daß in jeder Impulspause, also jeweils bei Sperrung der Versorgungsspannung
durch den dann gesperrten Transistor T2 das Potential der Kollektoren der Transistoren T3
und TA (über den Widerstand R 6) auf Massepotential absinkt, wobei die Ladung am Kondensator Cl erhalten
bleibt Im Pausenzustand können jedoch schon sehr
kleine Restströme zu einer Verfälschung, d. h. zu einer
ungewollten Änderung der Ladung des Kondensators CI führen, so daß die in Fig. I dargestellte Schaltung
der Transistoren 73 und 74 von wesentlicher Bedeutung ist. denn nur bei einer solchen Schaltungskonfiguration gelingt es, sämtliche pn-Übergänge
gesperrt zu halten; während der Impulspause, also während Fehlans der Versorgungsspannung auf der
Leitung 9 sind die Transistoren 73 und 74 gesperrt.
Die Taktung der Versorgiingsspannung macht im
Grunde auch die Zusammenschaltung der beiden Kollektoren der den Miller-Integrator bildenden Transistoren
73 und 74 erforderlich, da es nur auf diese Weise gelingt, den Transistor 73 daran zu hindern,
jeweils bei Anschaltung der Versorgungsspannung seinen Sättigungsbereich zu durchlaufen, was in der
Abregelzeit oder in der Dauer der Nachstartanhebung einen relativen Fehler bedeuten würde.
Besonders am Anfang der Entladung macht sich diese Nichtlinearität bemerkbar, denn der Transistor 75
stellt, solange er leitend gesteuert ist, einen so ausreichenden Basisstrom für die Transistoren 73 und
74 zur Verfügung, daß diese, wäre der Kollektor des Transistors 74 nicht mit dem Kollektor des Transistors
73 verbunden, beide voll sättigen, also sich in einem Zustand befinden, in dem sie nur kleine Stromverstärkungen
haben und ein beträchtlicher Ladungshub am Kondensator Cl erforderlich ist, damit beide in ihren
gewünschten aktiven Bereich gelangen. Dieser Ladungshub geht dem Aufladevorgang des Kondensators
Cl sozusagen verloren. Erst dann, wenn beide Transistoren in ihrem aktiven Bereich arbeiten, ist der
Ladestrom für den Kondensator Cl durch den Widerstand R 2 (einstellbar ausgebildet) und die beiden
Basisemitterflußspannungen der Transistoren 73 und
74 in gewünschter Weise zur linearen Entladung oder Umladung des Kondensators Cl bestimmt. Die in
Fig. I getroffene Verbindung der beiden Kollektoren
der Transistoren 73 und 74 stellt die Restspannung des Ausgangs außerhalb des Sättigungsbereiches, so daß
dieser nicht be, der Umladung des Kondensators Cl durchlaufen zu werden braucht.
Es ist weiter vorn schon darauf hingewiesen worden, daß der Klemme 16 der Schaltung der Fig. I eine
temperaturabhängige Versorgungsspannung zugeführt wird, die beispielsweise dadurch gewonnen werden
kann, daß diese Spannung von einer entsprechenden temperaturabhängigen Schaltung abgenommen wird,
beispielsweise bei einer vorhandenen Kraftstoffein-Spritzanlage vom Ausgang der Baugruppe Warmlauf.
Andererseits kann diese selbstverständlich in üblicher Weise durch Verwendung eines iemperaturabhängigen
NTC-Widerstands und seiner geeigneten Beschallung an geeigneter Stelle der Brennkraftmaschine gewonnen
werden.
Die Darstellung der F i g. 3 >:eigt mögliche Werte der
Versorgungsspannung U, für drei mögliche Kurveriverläufe in Abhängigkeit von der Motortemperatur. Bei der
Kurve 1 ist die der Klemme 16 zugerührte Spannung
.'ο nicht temperaturabhängig und könnte daher der
Versorgungsspannung Ub entsprechen. Die Kurven 2 und 3 zeigen zwei verschiedene Verläufe der temperaturabhängigen
Spannung U, über der Motoftemperatur, wobei gemäß dem Verlauf der Kurve 3 der Anreiche-
2i ningsfaktor bzw. die Versorgungsspannung der Plusleitung
9 bei einer gegebenen hohen Motortemperatur, im Ausführungsbeispiel bei 700C vollkommen /u Null wird,
so daß keinerlei Anreicherung mehr stattfindet. Der Kurvenverlauf 2 nähert sich für beliebig hohe
i<> Motortemperaturen einem festen Grenzwert. Diese Abstimmung erfolgt in Übereinstimmung mit den
jeweiligen Gegebenheiten bei den Brennkraftmaschinen.
Der Erfindung gelingt es, in feinfühliger Weise und
i"> abgestimmt auf die Drehzahl und Belastungsverhältnisse beim Start- und Nachstartbetrieb des der Brennkraftmaschine
zugeführte Kraftstoff-Luftgemisch so anzureichern, daß ein einwandfreier Motorbetrieb garantiert
ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Start- und/oder Nachstartanreicherung
des einer Brennkraftmaschine zugeführten, mittels einer elektrischen Kraftstoffeinspritzanlage
gebildeten Kraftstoff-Luft-Gemisches, wobei den Kraftstoffeinspritzventilen von einer als Multiplizierschaltung
ausgebildeten elektronischen Steuerschaltung unter Ausnutzung der Standzeit
eines monostabilen Multivibrators Einspritzbefehle zugeführt sind, deren Dauer im wesentlichen
bestimmt ist von der der Brennkraftmaschine zugeführten Luftmenge und ihrer jeweiligen Drehzahl,
mit einem Kondensator, der in Verbindung mit einem Verstärker eine Konstantstromquelle bildet
und durch seine lineare Aufladung die Größe eines veränderlichen, innerhalb einer bestimmten Zeit
allmählich auf Null abnehmenden Zusatzstromes bestimmt, der der Steuerschaltung zur Vergrößerung
der Einspritzzeit zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der dem
Kondensator (C \) und dem Verstärker (TX T 4) über eine Versorgungsleitung (9) zugeführten
Versorgungsspannung (U1) von der Temperatur der Brennkraftmaschine abhängt und daß diese Versorgungsspannung
(U1) nach Maßgabe des jeweiligen Drehzahl- und Belasiungszustandes der Brennkraftmaschine
getaktet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch I. bei der der Kondensator nach Art eines Miller-Integrators mit
zwei hink: einandergeschaltetcn, den Verstärker bildenden Transistoren verbinden ist und die Basis
des ersten Transistors dieses die Konstantstromquelle darstellenden Miller-l-iegraiors mit dem
Ausgang eines Schalttransistors verbunden ist, der während des Starivorgangs durch Zuführung eines
entsprechenden positiven Potentials an seiner Basis in den leitenden Zustand gesteuert ist. dadurch
gekennzeichnet, daß der Kollektor des ersten (T4) der beiden Transistoren (TX 7"4)des Miller-Integrators
(Ri, R 2, R 6, Ci, TX TA) nach Art einer
Darlingtonschaltung unmittelbar mit dem Kollektor des nachgeschaltetcn /weilen Transistors (TX)
verbunden ist, um während der Abschaltdaucr der getakteten Versorgungsspannung (auf 9) die beiden
Transistoren (TX T4) gesperrt /u hallen und um zu vermeiden, daß jeweils beim Anschalten der
getaklctcn Versorgtingsspannung (auf 9) der zweite Transistor (Ti) seinen Sättigtin^sbcreien durchläuft
und beim Entladungsbcginn des Kondensators (C I). der die Basis des ersten Transistors (T4) mit den
Kollektoren des ersten und /weiten Transistors (T4,
TX) verbindet, der erste und /weite Transistor (TA. TX) ihren Sättigungsbcrcich durchlaufen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet,
daß die Basis des erster- Transistors (TA) der Darlingtonschaltung über die Reihenschaltung
eines Widerstandes (R 4) und einer Diode (D4) mit dem Kollektor des .Schalttransistors (T5) verbunden
ist und daß zur Ableitung des Reststroms dieses Transistors (T5) bei seiner Sperrung sein Kollektor
über einen Widersland (RX) mit positiver Batteriespannung (Uh) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet,
daß die Basis des .Schalttransistors (T5) über die Reihenschaltung eines Widerstandes (R 14),
einer Diode (D4) und eines Kondensators (C2) an
Masse und über einen weiteren Widerstand (R 1.1)
und einem beim Starten geschlossenen Schalter (15) an der positiven Batteriespannung (Ug) liegt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungspunkt
der Kollektoren der beiden Transistoren (Ti, T4)
des Miller-Integrators und des zugehörigen Kondensators (Cl) über einen einstellbaren Widerstand
(RS) mit einem Schaltungspunkt (P 1) verbunden ist, der einerseits über eine in Flußrichtung gepolte
Diode (Di) mit einer Aufladequelle (4) der zu beeinflussenden Multiplizierschaltung (1) und andererseits
mit der Anode einer Diode (D 2) verbunden ist, die mit ihrer Kathode am Kollektor
des Schalttransistors (T5) liegt und während des Startvorgangs auf Grund ihres leitenden Zustandes
das Potential des Schaltungspunktes (Pi) unter das
zur Erzeugung des Zusatzstromes (Iz) erforderliche Eingriffspotential zieht.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in
Reihe mit der die Versorgungsspannung (U1) zuführende Versorgungsleitung (9) die Kollektor-Emitterstrecke
eines Schalttransistors (T2) geschaltet ist, der zur Taktung der Versorgungsspannung
(U1) in Abhängigkeit zur Drehzahl und der Belastung
der versorgten Brennkraftmaschine alternativ sperrt und leitet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Emitter des Versorgungsspannungsschalitriinsistors
(T2) über einen Widerstand (R 10) mit seiner Basis und weiter über einen
Widerstand (R 9) mit der Kollektor- Emitterstreckc eines weiteren, gegen Masse geschalteten Transistors
(Ti) verbunden ist, dessen Basis drehzahl- und lastabhängigen Einschaltinipulse (tp) zuführbar sind,
deren Dauer durch die Standzeit des monostabilen Multivibrators bestimmt wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die clei Kollektor-Emitter-Strecke
des Vcrsorgungsspannungs-Schalttransistors (T2) zur Taktung zugeführte Versorgungsspannung (U,) abgeleitet ist aus einer Baugruppe
»Warmlauf« der elektrischen Kraftstoffcinspritzanlage
oder durch Verbindung mit einem temperaturabhängigen Element (NTC-Widerstand im Motorbereich)
gebildet ist.
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