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DE2425680A1 - Automatische belastungs- oder drehmomentsteuerung fuer kraftfahrzeuge und einrichtung dafuer - Google Patents

Automatische belastungs- oder drehmomentsteuerung fuer kraftfahrzeuge und einrichtung dafuer

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Publication number
DE2425680A1
DE2425680A1 DE19742425680 DE2425680A DE2425680A1 DE 2425680 A1 DE2425680 A1 DE 2425680A1 DE 19742425680 DE19742425680 DE 19742425680 DE 2425680 A DE2425680 A DE 2425680A DE 2425680 A1 DE2425680 A1 DE 2425680A1
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DE
Germany
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slip
clutch
load
gear
torque
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742425680
Other languages
English (en)
Inventor
Dan Dr Wolf
Amotz Yavnai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Technion Research and Development Foundation Ltd
Original Assignee
Technion Research and Development Foundation Ltd
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Publication date
Application filed by Technion Research and Development Foundation Ltd filed Critical Technion Research and Development Foundation Ltd
Publication of DE2425680A1 publication Critical patent/DE2425680A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H59/00Control inputs to control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion
    • F16H59/36Inputs being a function of speed
    • F16H59/46Inputs being a function of speed dependent on a comparison between speeds
    • F16H2059/465Detecting slip, e.g. clutch slip ratio
    • F16H2059/467Detecting slip, e.g. clutch slip ratio of torque converter
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2710/00Control devices for speed-change mechanisms, the speed change control is dependent on function parameters of the gearing
    • F16H2710/16Control devices for speed-change mechanisms, the speed change control is dependent on function parameters of the gearing the gearing is not described or not essential
    • F16H2710/22Control devices for speed-change mechanisms, the speed change control is dependent on function parameters of the gearing the gearing is not described or not essential the control being electric

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

•W-ta«. H. MITSCHEHLICH Wpl.-lns. K. GUNSCHUANH
•r. nt. nat W. KORBES __ „ . xrvr7.
Hm-In^j. sch μ ι OT-evens 28, Mai 1974 I MÜNCHEN 22. SUiMdMitr. M Technion Research
and Development Foundation Ltd.
Senate House, Technion City
32 OOP Haifa/Israel
Patentanaeldung
Automatische Belastungs- oder Drehmomentsteuerung für Kraftfahrzeuge und 'Einrichtung dafür·"'
Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Belastungsbzw. Drehmoment steuerung für Kraftfahrzeuge und- dergleichen, die Über ein (Übertragungs-)Getriebe angetrieben werden, wie z.B. Straßenfahrzeuge, Traktoren, Straßenbaumaschinen, Erdbewegungsgeräte und dergleichen.
Im folgenden wird der Ausdruck "hydraulische Kupplung" sowohl für Drehmomentwandler als auch für hydraulische Kupplungen verwendet, wie sie in aulomatishen Transmissions- oder Kraft-Übertragungseinheiten verwendet werden.
Der Wirkungsgrad einer automatischen KraftUbertragungseinheit mit einem Drehmomentwandler oder mit einer hydraulischen Kupplung als verbindendes Glied zwischen einem Motor, insbesondere Verbrennungsmotor, und dem mechanischen Getriebe ist im wesentlichen abhängig von dem Schlupf zwischen dem antreibenden Teil und dem angetriebenen Teil der Kupplung. Diese Kraftübertragungen sind daher für automatischen Gangstufenwechsel ausgebildet, um den Motor nicht zu überlasten und um nicht
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(zufällig) das Drehmoment an der hydraulischen Kupplung über den Bereich des optimalen Wirkungsgrades ansteigen zu lassen. Gangstufenwechsel wird erreicht durch einen Kombinationseifekt der Umdrehungen der Welle, die eine Ölpumpe antreibt, einerseits und der Drossel- oder Gashebelöffnung andererseits. Der sich ergebende Öldruck wird einem Umschaltsteuerventil sngepaiBt bzw. zugeführt, durch das das Öffnen oder Schließen der Kupplungen und Bremsbänder des angepaßten zugehörigen Planetengetriebes erfolgt. Es ist ersichtlich, daß unrichtige Belastungseinstellung entweder den Schlupf der hydraulischen Kupplung vergrößert, was zu Energieverlusten und damit übermäßiger eierhitzung führt, oder zu einem zu großen übersetzungsverhältnis führen kann, während das Drehmoment niedrig ist und der Schlupf der hydraulischen Kupplung klein ist.
Eine Steuerung des (Übertragungs-)Getriebes durch zwei kombinierte Faktoren der Abtriebswellengeschwindigkeit bzw. -drehzahl und der Drosselklappenöffnung ist kompliziert und, unter gewissen Umständen, im Hinblick auf das Motordrehmoment unbefriedigend. Außerdem ist sie relativ aufwendig.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine automatische Belastungs- oder Drehmomentensteuerung für Kraftfahrzeuge und dergleichen zu finden, die die obengenannten Nachteile nicht aufweist. Diese Aufgabe wird durch eine wie im Oberbegriff des Patentanspruches 1 umrissene Steuerung gelöst, die erfindungsgemäß gekennzeichnet ist, wie dies im Kennzeichen des Patentanspruches 1 angegeben ist. Weitere Ausgestaltungen und "Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Bei der vorliegenden Erfindung wird der proportionale Schlupf der Teile der hydraulischen Kupplung ausgenutzt, um die Gangstufen des Getriebes, d.h. das übersetzungsverhältnis der mechanischen Transmission, zu ändern bzw. umzuschalten, im
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Hinblick darauf, konstantes Drehmoment bei optimalen Drehzahlen des Motors auszunutzen. In ähnlicher Weise kann damit bei Erdbewegungsmaschinen die Belastung durch den Bodenwiderstand oder dergleichen verändert werden, und zwar durch hydraulisches Anheben oder Absenken der Schaufel, des Aufreißers, des Schiebers.oder des jeweiligen Werkzeuges, das über oder gegen den Boden bewegt wird, wenn der Schlupf jeweils zu hoch oder zu niedrig ist.
Die Erfindung besteht in einer automatischen Belastungssteuerung für ein Straßenfahrzeug, ein Kettenfahrzeug oder irgendeine andere angetriebene Maschine, die eine hydraulische Kupp^ lung oder einen Drehmomentenwandler als verbindendes Glied zwischen dem Motor und dem mechanischen Getriebe hat. Bei der Erfindung werden die Umdrehungen des antreibenden Teiles und des angetriebenen Teiles der hydraulischen Kupplung dem Eingang einer Meßeinrichtung für den Schlupf zugeführt, die daraufhin ein elektrisches Ausgangssignal für das Einschalten einer niedrigeren Gangstufe abgibt, wenn der proportionale Schlupf einen vorgegebenen hohen Wert erreicht hat, und die ein Ausgangssignal abgibt für das Einschalten einer höheren Gangstufe, wenn immer der proportionale Schlupf einen vorgegebenen niedrigen Wert erreicht hat. Bei Erdbewegungsmaschinen kann das Ausgangssignal der Meßeinrichtung für den Schlupf dazu verwendet werden, die Belastung bzw. Arbeitslast, die auf das der Maschine zugehörige Arbeitswerkzeug einwirkt, zu verringern, und zwar dadurch, daß dieses vom Boden abgehoben, sein Angriffswinkel verändert oder etwas Ähnliches vorgenommen wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung sind •zwei rotierende Teile vorgesehen, von denen das eine mit der antreibenden und das andere mit der angetriebenen Seite der hydraulischen Kupplung verbunden ist. Diese "Verbindung ist entweder direkt oder geht über eine mechanische Übertragung. Sie ist mit Einheiten, die magnetische oder optische Impulse aussenden, versehen, die in gleichen Abständen von de-
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ren Achse und gleichmäßigem Abstand voneinander angeordnet sind. Es sind zwei Impulszähler vorgesehen und so angeordnet, daß sie Impulse von jeder der Seiten erhalten und einem Ausgang eines gemeinsamen Logikschaltkreises zugeführt werden, der so ausgebildet ist, daß er die Impulse in elektrische Signale umwandelt, die bei einem vorgegebenen maximalen und einem vorgegebenen minimalen proportionalen Schlupf der angetriebenen Seite der Kupplung ausgesandt werden. Diese Signale werden weiter wenigstens einem elektro-hydraulischen oder elektro-pneumatischen Steuerventil zur Umschaltung der Gangstufe der mechanischen Kraftübertragung, die mit der angetriebenen Kupplungshälfte verbunden ist, oder zur Veränderung der Stellung des Arbeitswerkzeuges der Maschine zugeführt.
Die impulseemittierenden Einheiten können aus einer Mehrzahl von Körpern aus magnetischem Material, wie z.B. Eisen, bestehen, die in gleichen Abständen und hervorspringend über den Umfang eines kreisförmigen oder zylindrischen Körpers angeordnet sind und von denen eine mit der Antriebs- und die andere mit der Abtriebswelle der hydraulischen Kupplung verbunden sind. Die Impulse werden dadurch erzeugt, daß diese Körper durch das magnetische Feld der magnetischen Aufnahmeeinrichtung hindurch bewegt werden, wobei diese Einrichtung in der Nähe der Körper vorgesehen ist.
Bei einer anderen Ausführungsform werden die Impulse optisch erzeugt, wobei die Mechanik aus einem rotierenden Körper besteht, der eineAizahl in gleichmäßigen Abstäbden voneinander angeordneten Spalten oder Schlitze aufweist, die den Umfang dieses Körpers mit Löchern ausbildet. Weiter umfaßt diese Mechanik eine Lichtquelle und einen Lichtsensor, der auf gegenüberliegenden Seiten der mit Lötern versehenen Anteile des rotierenden Körpers in der Weise angeordnet ist, daß das von der Quelle ausgesandte Licht den Sensor immer dann erreicht, wenn ein Spalt oder ein Schlitz den. Lichtweg kreuzt.
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Weitere Erläuterungen der Erfindung gehen aus der Beschreibung zu den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen hervor, und es zeigen:
Fig.1 eine■schematische Seitenansicht einer Steuereinrichtung mit einer magnetisch arbeitenden Pulsmeßeinrichtung für Schlupf,
Fig.2 einen Drehmomentwandler mit einer optisch arbeitenden Meßeinrichtung und einer elektronischen Gangstufen-Steuereinrichtung..
Fig.1 zeigt eine hydraulische Kupplung 1, die von einer Eingangs— bzw. einer Antriebswelle 11 angetrieben wird, die fest mit einem Antriebstorus 12 verbunden ist. Dieser Torus 12 hat radiale Blätter oder Schaufeln innerhalb des Kupplungsgehäuses. Die Strömung des in der Kupplung rotierenden bzw. umlaufenden Öles erteilt einen in ähnlicher Weise angegebenen Torus 13 ein Drehmoment mit demselben Richtungssinn, jedoch mit einer niedrigeren Geschwindigkeit bzw. Drehzahl als sie die Antriebswelle hat. Das Drehmoment des angetriebenen Torus wird auf ein mechanisches Getriebe oder eine Planetengetriebeanordnung 2 über die Ausgangs- bzw. Abtriebswelle 14 übertragen.
Diese Abtriebswelle dreht sich, wie leicht einzusehen, mit niedrigerer Geschwindigkeit bzw. Drehzahl als die Antriebswelle. Der Quotient, gebildet aus der Differenz der Geschwindigkeiten bzw. Drehzahlen, geteilt durch die Antriebsgeschwindigkeit bzw. -drehzahl wird als "proportionaler Schlupf" der Kupplung bezeichnet. Dieser Schlupf s =(nO~n1)/nO oder das Drehzahlverhältnis r = n1/nO soll in bestimmten Grenzen gehalten werden, und zwar in Übereinstimmung mit der Ausgestaltung der Flüssigkeitskupplung. Auf diese weise lassen sich hohe Reibungsverluste und übermäßige Erhitzung der hydraulischen Flüssigkeit vermeiden. Es ist die Aufgabe des mechanischen (Übertragungs-)Getriebes 2, eine Überbelastung der Kupplung und der Maschine dadurch zu vermeiden, daß ein pas-
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sendes Verhältnis der Drehzahl n1 der Kupplung-Abtriebswelle und der Drehzahl n2 der (Getriebe-)Antriebswelle 21, die sich am hinteren Ende des Getriebes befindet und von der die Leistung auf die Fehrzeugräder übertragen v.-ird, vorgesehen bzw. eingestellt wird.
Vie· zuvor erwähnt, werden bei bekannten automatischen Getrieben die Gangstufen mittels Öldruck geschaltet, der durch die miteinander verbundenen Faktoren der Drossel- oder Gashebelstellung und der Fahrzeuggeschwindigkeit, ausgedrückt in Drehzahl n2, erhalten wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform nach der Erfindung dient der relative Schlupf der Kupplungs-Abtriebswelle dazu, eine automatische Gangstufenumschaltung wie folgt in Gang zu setzen. Es sind zwei übereinstimmende Getrieberäder oder in anderer \ieise mit Zähnen versehene Räder 31 und 32 aus einer Stahllegierung vorgesehen, die eine übereinstimmende Anzahl τοη Zähnen 33 haben. Das Rad 31 ist auf der Antriebswelle 11 und das Red 32 auf der Abtriebswelle 14 fest angebracht und sie rotieren zusammen mit diesen Wellen. Den Zähnen 33 gegenüber befinden sich in einem engen Abstand vom jeweiligen Rad zwei magnetische Aufnahmeeinrichtungen 34 und 35, deren magnetisches Feld durch einen jeden der vorbeikommenden Zähne unterbrochen wird, was zu jeweils einem elektrischen Impuls führt. Diese Impulse werden dann zwei Zählern 36 und 37 zugeführt, die so ausgebildet sind, daß sie ihre Ausgangssignale einem logischen Schaltkreis 35 zuführen. Dieser Ereis 33 ist so programmiert, daß er Befehle an einen Elektromagneten 39 eines pneumatischen oder hydraulischen Steuerventils überträgt, und zwar abhängig von bestimmten niedrigen und hohen Punkten oder Werten des berechneten Schlupfes (nO-n1)/nO. Damit bzw. dadurch wird die Gangstufe des mechanisches Getriebes in eine höhere oder eine niedrigere Gangstufe umgeschaltet, wodurch man einen gewünschten Schlupf der Kupplung erhält und die Motorleistung steuert. Die Verbindung zwischen dem Steuerventil 39 und dem Getriebe 2 ist durch die drei Leitungen 22 dargestellt. Für Getriebe mit einer größeren Anzahl von Gang-
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stufen sind noch mehr Leitungen erforderlich.
Statt den Schlupf (nO-ni)nO zu berechnen, können die elektronischen Einrichtungen derart passend ausgebildet sein, daß sie mit dem Drehzahlverhältnis r = n1/nO arbeiten, "wobei ein
fester Wert "nO" gegeben ist und die zweite Drehzahl "n1" variabel ist. Dementsprechend wird der Last- oder Drehmoment-"wechsel vorgenommen. Dies wird dadurch erreicht, daß man von dem Impulszähler 36 auf der Motorseite ein Signal jedes Mal dann abgeben läßt, wenn eine feste Anzahl von Impulsen "No", z.B. 1000 Impulse, eingegangen ist. Während dessen wird die Anzahl der Impulse "N1" von dem zweiten Zähler 37 gezählt und auf den logischen Schaltkreis gegeben. Die Anzahl N1 gibt das Drehzahlverhältnis wieder. Letzteres darf sich in einem relativ engen Bereich des logischen Schaltkreises verändern, der an jedem Ende der Gangstufe Umschaltbefehle für einen Gangwechsel gibt. Falls z.B. die Anzahl der Impulse, die von dem Zähler 37 gezählt worden sind, zu einem Zeitpunkt N1 = 950 ist, wobei dieser Zeitpunkt durch die Zählung "1000 Impulse" des Zählers 36 bestimmt ist, würde dies einem Drehzahlverhältnis von 0,95 oder 5% Schlupf entsprechen. Wenn z.B. die Grenzwerte für den Bereich des Schlupfes 6% und 2% sind, entsprechend einem Drehzahlverhältnis von 0,94 und 0,98, wird bei 940 Impulsen ein Befehl zum Umschalten in niedrigeren Gang und bei 980 Impulsen ein Befehl zur Umschaltung in höheren Gang gegeben. Es ist ersichtlich, daß die Anzahl 1000 willkürlich gewählt ist und daß eine jede andere Anzahl gewählt werden kann, die der Anzahl der Zähne und der Motorumdrehungen Rechnung trägt.
Fig.2 zeigt eine ähnliche Ausführungsform, jedoch mit einem Drehmomentwandler 1', einer bekannten Ausführungsform, der an die Stelle der hydraulischen Kupplung gesetzt ist. Dieser Drehmomentwandler besteht aus einer Pumpe 12, die mit der Antriebswelle 11 verbunden ist, die durch das Wandlergehäuse hindurchgeht. Des weiteren besteht er aus einem Stator 15 und
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einer Turbine 13, die mit der Abtriebswelle 14 verbunden ist. Der Schlupf der Turbine 13 in bezug auf die Pumpe 12 wird gemessen und dazu verwendet, das mechanische (Übertragungs-)Getriebe mittels der nachfolgenden Anordnung zu steuern. Es sind zwei parallele Scheiben 32' und 31' vorgesehen, von denen die eine mit der Abtriebswelle 14 und die andere mit dem Pumpengehäuse 12 fest verbunden sind. Sie laufen dementsprechend mit verschiedenen Geschwindigkeiten bzw. Drehzahlen, entsprechend dem Schlupf der angetriebenen Turbine. Beide Scheiben sind nahe ihrem äußeren Rand mit einer gleichen Anzahl von radial gerichteten engen Schlitzen 33' versehen bzw. perforiert, die in gleichen Abständen voneinander sind und auf gleichem Durchmesser liegen. Es ist eine Lichtquelle 5, z.B. eine kleine Glühbirne, vorgesehen, die sich zwischen den beiden Scheiben auf dem Radius bzw. Durchmesser der Schlitze 33' befindet. Zwei Lichtsensoren 34' und 35' befinden sich auf der jeweiligen Außenseite der Scheiben gegenüber der Lichtquelle. Diese sind so ausgebildet und so angeordnet, daß sie das durch die Schlitze hindurchtretende Licht bei deren Durchtritt aufnehmen.
Der Wechsel von Dunkelheit und Licht, der von den Sensoren aufgenommen wird, ergibt eine große Anzahl von Impulsen, die auszudrücken sind durch No = ηθ·ζ, N1 = η1·ζ, worin ζ die Anzahl der Schlitze in einer jeden Scheibe angibt. Diese Impulse werden auf zwei Zähler 36 und 37 übertragen, die Signele an einen logischen Schaltkreis 38 abgeben. Letzterer dient dasu, die notwendigen Befehle an einen Elektromagneten 39 eines elektro-hydraulischen oder elektro-pneumatischen Steuerventils 40 abzugeben, das die Gangstufen bzw. -schaltung des mechanischen Getriebes 2 schaltet.
In Verbindung mit dieser Ausführungsform sei darauf hingewiesen, daß ein Drehmomentenwandler ausgestaltet ist:a\ für e«hr viel größeren Bereich des Schlupfes als bei einer hydraulischen Kupplung; b\ für ein Verhältnis der Pumpenges chwindiglceit bzw. -drehzahl zur Turbinendrehzahl bei maximalem Wirkungsgrad
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verschieden von 1:1, abhängig von der Krümmung und den Winkeln der Schaufeln» Dementsprechend kann der Wandler geeignet sein, daß für ihn die Grenzwerte zwischen unterstem Wert des Schlupfes s 20% und höchstem Wert des Schlupfes = hO% festgelegt werden, wobei der Wirkungsgrad des Wandlers zwischen diesen Werten zufriedenstellend ist.
Dies steht im Gegensatz zu Strömungskupplungen, bei denen ein Schlupf von 3% als obere Grenze gewählt sein kann, um Energieverluste zu vermeiden und eine Gangumschaltung einzuleiten.
Bei Erdbewegungsmaschinen kann der durch die Einrichtung bei oberem und- unterem Grenzwert des Schlupfes gegebene Befehl auf eine hydraulische Mechanik übertragen werden, die einen Nach- oder Aufreißer, eine Schaufel oder ein ähnliches Werkzeug anhebt oder absenkt, oder die den Angriffswinkel einer solchen Schaufel verändert.
Die Erfindung ist nicht auf die beiden voranstehend beschriebenen Ausführungsformen beschränkt und es können viele weitere Ausgestaltungen und Abwandlungen im Rahmen der Erfindung vorgenommen werden. Z.B. kann anstelle von Zähleinrichtungen mit magnetischen und optischen Impulsen jegliche andere bekannte Meßeinrichtung für Schlupf verwendet werden, mit der ein passendes Ausgangssignal für das Aussenden der Befehle zum Umschalten der Gangstufe in einem Automatikgetriebe erhalten werden kann.
Anstelle von. Getrieberädern, wie sie bei der elektromagnetischen AusfUhrungsform gezeigt sind, kann ein jeglicher anderer., magnetische Impulse aussendender rotierender Körper vorgesehen sein, z.B. eine Scheibe aus nichtleitendem Material, wie z.B. Plastilmaterial, in das Streifen aus Eisen im bzw. am Umfang desselben eingefügt sind.
Die Anzahl der impulseaussendenden Einheiten ist abhängig von der Anzahl der Umdrehungen der hydraulischen Kupplung und für
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sehr hohe Umdrehungsgeschwindigkeiten kann es zweckmäßig sein, nur einen oder zwei impulse-aussendende Punkte auf dem Umfang vorzusehen.
Die impulseaussendenden, rotierenden Körper können an einem jeden Teil der hydraulischen Kupplung angebracht sein, vorausgesetzt daß der proportionale Schlupf gemessen werden kann. Es kann z.B. zweckmäßig sein, einen magnetisch arbeitenden Aufnehmer den auf dem Motorschwungrad befindlichen Zähnen des Starterkranzes gegenüber anzuordnen und ein zweites Rad an irgendeinem Teil der Vorrichtung anzubringen, die mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit läuft, die derjenigen des Turbinenrades angepaßt ist. Es ist nicht notwendig, die gleiche Anzahl von impulseaussendenden Einheiten auf beiden Seiten der Kupplung vorzusehen, da die Ausgänge der Pulszähler entsprechend eingestellt bzw. angepaßt werden können.
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Claims (5)

  1. Patentansprüche
    Automatische Belastungs- bzw. Drehmomentsteuerung für Kraftfahrzeuge u. dgl., die eine hydraulische Kupplung oder einen Drehmomentwandler zwischen dem Motor und den Antriebsrädern oder -ketten aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des antreibenden Teiles (12) und die des angetriebenen Teiles (13) der hydraulischen Kupplung (1) oder des Drehmomentwandlers (1♦) dem Eingang einer Meßeinrichtung (34 bis 38) zugeführt werden, die so ausgebildet ist, daß sie bei einem vorgegebenen Wert des Schlupfes der Kupplung (1) bzw. des Wandlers (11) ein elektrisches Ausgangssignal zur Veränderung der (Drehmoment-)Belastung des Motors abgibt, wobei durch dieses Signal entweder eine andere Gengstufe feines^mechanischen (Übertregungs-jGetriebes eingeschaltet oder die Belastung einer Vorrichtung, die an dem Fehrzeug angebracht ist, verändert wird.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal bei einem vorgegeben hohen Wert des Schlupfes des Umschalten auf eine niedrigere Gangstufe oder eine Verringerung der Belastung der Vorrichtung am Fahrzeug veranlaßt.
  3. 3. Einrichtung zur automatischen Steuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zwei rotierende Körper (31, 32, 31S 32·) aufweist, von denen der eine (31, 31') mit der antreibenden Seite (12) und der andere Körper (32, 321) mit der angetriebenen Seite (13) der Kupplung (.1) bzw. des Wandlers (11) direkt oder indirekt verbunden ist, wobei jeder dieser· Körper mit Magnetische oder optische Impulse aussendenden Einheiten (33, 33') versehen ist, die auf gleichem Durchmesser bezogen auf üjre Achse und in gleichen Abständen voneinander angeordnet sind, daß die Einrichtung Im-
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    pulssensoren (34, 35 > 35', 34') aufweist, die so ausgebildet sind, daß sie magnetische oder optische Impulse aufzunehmen vermögen:und von denen je eine? in der Nähe je eines der rotierenden Körper (31, 32, 31', 32') engeordnet ist, daß die Einrichtung Impulszähler (36, 37) aufweist, die elektrisch mit je einem der Sensoren verbunden und so angeordnet sind, daß sie ihre Ausgangssignsie an einen gemeinsamen Logikschaltkreis (3B) der Einrichtung abgeben, der den proportionalen Schlupf der Kupplung bzw. des Wandlers errechnet und einen Befehl en eine eleKtro-hydraulische oder elektro-pneumatische Einrichtung (39, 40) abgibt, mit dem bei Erreichen eines vorgegebenen, insbesondere hohen, Wertes des Schlupfes durch Änderung der automatischen Kraftübertragung und Umschalten in eine andere, insbesondere niedrigere, Gangstufe die Belastung geändert, insbesondere verringert, wird und umgekehrt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die beiden rotierenden Körper die Form von Scheiben (31, 32, 31', 32') oder Zylinder haben und eine Anzahl Impulse emittierende Teile (33) aus magnetischem Material, z.B. Eisen, haben, die gleichmäßig entlang des Umfanges des einzelnen Körpers (31, 32) verteilt sind, wobei diese Teile elektromagnetische Impulse erzeugen, wenn sie durch das Feld einer magnetischen Aufnahmeeinrichtung (35) in deren Nähe hindurchlaufen.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, daß jeder der rotierenden Körper als Scheibe (31', 32') oder als hohler Zylinder ausgebildet ist und mit einer Anzahl in gleichen Abständen voneinander angeordneter Spalte bzw. Löcher im Umfang versehen ist, und daß eine Lichtquelle (5) und ein Lichtsensor (34, 35) auf gegenüberliegenden Seiten der Spalte bzw. Löcher (35') derart angeordnet sind, daß von der Lichtquelle ausgesandtes Licht den jeweiligen Sensor iiXJiier dann, erreicht, wenn ein Spalt bzw. Loch den Lichtweg kreuzt. 40988 1/
    Der Patentanwalt
DE19742425680 1973-05-28 1974-05-28 Automatische belastungs- oder drehmomentsteuerung fuer kraftfahrzeuge und einrichtung dafuer Pending DE2425680A1 (de)

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FR2231536A1 (en) 1974-12-27
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