DE2425680A1 - Automatische belastungs- oder drehmomentsteuerung fuer kraftfahrzeuge und einrichtung dafuer - Google Patents
Automatische belastungs- oder drehmomentsteuerung fuer kraftfahrzeuge und einrichtung dafuerInfo
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Description
•W-ta«. H. MITSCHEHLICH
Wpl.-lns. K. GUNSCHUANH
•r. nt. nat W. KORBES __ „ . xrvr7.
and Development Foundation Ltd.
32 OOP Haifa/Israel
Automatische Belastungs- oder Drehmomentsteuerung
für Kraftfahrzeuge und 'Einrichtung dafür·"'
Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Belastungsbzw. Drehmoment steuerung für Kraftfahrzeuge und- dergleichen,
die Über ein (Übertragungs-)Getriebe angetrieben werden, wie z.B. Straßenfahrzeuge, Traktoren, Straßenbaumaschinen,
Erdbewegungsgeräte und dergleichen.
Im folgenden wird der Ausdruck "hydraulische Kupplung" sowohl
für Drehmomentwandler als auch für hydraulische Kupplungen
verwendet, wie sie in aulomatishen Transmissions- oder Kraft-Übertragungseinheiten
verwendet werden.
Der Wirkungsgrad einer automatischen KraftUbertragungseinheit mit einem Drehmomentwandler oder mit einer hydraulischen Kupplung
als verbindendes Glied zwischen einem Motor, insbesondere Verbrennungsmotor, und dem mechanischen Getriebe ist im
wesentlichen abhängig von dem Schlupf zwischen dem antreibenden Teil und dem angetriebenen Teil der Kupplung. Diese Kraftübertragungen
sind daher für automatischen Gangstufenwechsel ausgebildet, um den Motor nicht zu überlasten und um nicht
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(zufällig) das Drehmoment an der hydraulischen Kupplung über
den Bereich des optimalen Wirkungsgrades ansteigen zu lassen. Gangstufenwechsel wird erreicht durch einen Kombinationseifekt
der Umdrehungen der Welle, die eine Ölpumpe antreibt, einerseits und der Drossel- oder Gashebelöffnung andererseits.
Der sich ergebende Öldruck wird einem Umschaltsteuerventil
sngepaiBt bzw. zugeführt, durch das das Öffnen oder Schließen
der Kupplungen und Bremsbänder des angepaßten zugehörigen
Planetengetriebes erfolgt. Es ist ersichtlich, daß unrichtige Belastungseinstellung entweder den Schlupf der hydraulischen
Kupplung vergrößert, was zu Energieverlusten und damit übermäßiger eierhitzung führt, oder zu einem zu großen
übersetzungsverhältnis führen kann, während das Drehmoment niedrig ist und der Schlupf der hydraulischen Kupplung klein
ist.
Eine Steuerung des (Übertragungs-)Getriebes durch zwei kombinierte
Faktoren der Abtriebswellengeschwindigkeit bzw. -drehzahl und der Drosselklappenöffnung ist kompliziert und, unter
gewissen Umständen, im Hinblick auf das Motordrehmoment unbefriedigend. Außerdem ist sie relativ aufwendig.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine automatische Belastungs- oder Drehmomentensteuerung für Kraftfahrzeuge
und dergleichen zu finden, die die obengenannten Nachteile nicht aufweist. Diese Aufgabe wird durch eine wie im
Oberbegriff des Patentanspruches 1 umrissene Steuerung gelöst, die erfindungsgemäß gekennzeichnet ist, wie dies im Kennzeichen
des Patentanspruches 1 angegeben ist. Weitere Ausgestaltungen und "Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
Bei der vorliegenden Erfindung wird der proportionale Schlupf der Teile der hydraulischen Kupplung ausgenutzt, um die Gangstufen
des Getriebes, d.h. das übersetzungsverhältnis der mechanischen Transmission, zu ändern bzw. umzuschalten, im
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Hinblick darauf, konstantes Drehmoment bei optimalen Drehzahlen
des Motors auszunutzen. In ähnlicher Weise kann damit bei Erdbewegungsmaschinen die Belastung durch den Bodenwiderstand
oder dergleichen verändert werden, und zwar durch hydraulisches Anheben oder Absenken der Schaufel, des Aufreißers, des
Schiebers.oder des jeweiligen Werkzeuges, das über oder gegen
den Boden bewegt wird, wenn der Schlupf jeweils zu hoch oder zu niedrig ist.
Die Erfindung besteht in einer automatischen Belastungssteuerung
für ein Straßenfahrzeug, ein Kettenfahrzeug oder irgendeine
andere angetriebene Maschine, die eine hydraulische Kupp^
lung oder einen Drehmomentenwandler als verbindendes Glied zwischen dem Motor und dem mechanischen Getriebe hat. Bei der
Erfindung werden die Umdrehungen des antreibenden Teiles und des angetriebenen Teiles der hydraulischen Kupplung dem Eingang
einer Meßeinrichtung für den Schlupf zugeführt, die daraufhin ein elektrisches Ausgangssignal für das Einschalten einer niedrigeren
Gangstufe abgibt, wenn der proportionale Schlupf einen vorgegebenen hohen Wert erreicht hat, und die ein Ausgangssignal
abgibt für das Einschalten einer höheren Gangstufe, wenn
immer der proportionale Schlupf einen vorgegebenen niedrigen Wert erreicht hat. Bei Erdbewegungsmaschinen kann das Ausgangssignal
der Meßeinrichtung für den Schlupf dazu verwendet werden, die Belastung bzw. Arbeitslast, die auf das der Maschine
zugehörige Arbeitswerkzeug einwirkt, zu verringern, und zwar dadurch, daß dieses vom Boden abgehoben, sein Angriffswinkel
verändert oder etwas Ähnliches vorgenommen wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung sind
•zwei rotierende Teile vorgesehen, von denen das eine mit der
antreibenden und das andere mit der angetriebenen Seite der hydraulischen Kupplung verbunden ist. Diese "Verbindung ist
entweder direkt oder geht über eine mechanische Übertragung. Sie ist mit Einheiten, die magnetische oder optische
Impulse aussenden, versehen, die in gleichen Abständen von de-
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ren Achse und gleichmäßigem Abstand voneinander angeordnet
sind. Es sind zwei Impulszähler vorgesehen und so angeordnet, daß sie Impulse von jeder der Seiten erhalten und einem Ausgang
eines gemeinsamen Logikschaltkreises zugeführt werden, der so ausgebildet ist, daß er die Impulse in elektrische Signale
umwandelt, die bei einem vorgegebenen maximalen und einem vorgegebenen minimalen proportionalen Schlupf der angetriebenen
Seite der Kupplung ausgesandt werden. Diese Signale werden weiter wenigstens einem elektro-hydraulischen
oder elektro-pneumatischen Steuerventil zur Umschaltung der Gangstufe der mechanischen Kraftübertragung, die mit der angetriebenen
Kupplungshälfte verbunden ist, oder zur Veränderung der Stellung des Arbeitswerkzeuges der Maschine zugeführt.
Die impulseemittierenden Einheiten können aus einer Mehrzahl von Körpern aus magnetischem Material, wie z.B. Eisen, bestehen,
die in gleichen Abständen und hervorspringend über den Umfang eines kreisförmigen oder zylindrischen Körpers angeordnet
sind und von denen eine mit der Antriebs- und die andere mit der Abtriebswelle der hydraulischen Kupplung verbunden
sind. Die Impulse werden dadurch erzeugt, daß diese Körper durch das magnetische Feld der magnetischen Aufnahmeeinrichtung
hindurch bewegt werden, wobei diese Einrichtung in der Nähe der Körper vorgesehen ist.
Bei einer anderen Ausführungsform werden die Impulse optisch erzeugt, wobei die Mechanik aus einem rotierenden Körper besteht,
der eineAizahl in gleichmäßigen Abstäbden voneinander
angeordneten Spalten oder Schlitze aufweist, die den Umfang dieses Körpers mit Löchern ausbildet. Weiter umfaßt diese
Mechanik eine Lichtquelle und einen Lichtsensor, der auf gegenüberliegenden Seiten der mit Lötern versehenen Anteile
des rotierenden Körpers in der Weise angeordnet ist, daß das von der Quelle ausgesandte Licht den Sensor immer dann erreicht,
wenn ein Spalt oder ein Schlitz den. Lichtweg kreuzt.
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Weitere Erläuterungen der Erfindung gehen aus der Beschreibung zu den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen
hervor, und es zeigen:
Fig.1 eine■schematische Seitenansicht einer Steuereinrichtung
mit einer magnetisch arbeitenden Pulsmeßeinrichtung für Schlupf,
Fig.2 einen Drehmomentwandler mit einer optisch arbeitenden
Meßeinrichtung und einer elektronischen Gangstufen-Steuereinrichtung..
Fig.1 zeigt eine hydraulische Kupplung 1, die von einer Eingangs—
bzw. einer Antriebswelle 11 angetrieben wird, die fest mit einem Antriebstorus 12 verbunden ist. Dieser Torus 12
hat radiale Blätter oder Schaufeln innerhalb des Kupplungsgehäuses. Die Strömung des in der Kupplung rotierenden bzw.
umlaufenden Öles erteilt einen in ähnlicher Weise angegebenen Torus 13 ein Drehmoment mit demselben Richtungssinn, jedoch
mit einer niedrigeren Geschwindigkeit bzw. Drehzahl als sie die Antriebswelle hat. Das Drehmoment des angetriebenen Torus
wird auf ein mechanisches Getriebe oder eine Planetengetriebeanordnung
2 über die Ausgangs- bzw. Abtriebswelle 14 übertragen.
Diese Abtriebswelle dreht sich, wie leicht einzusehen, mit niedrigerer Geschwindigkeit bzw. Drehzahl als die Antriebswelle.
Der Quotient, gebildet aus der Differenz der Geschwindigkeiten bzw. Drehzahlen, geteilt durch die Antriebsgeschwindigkeit
bzw. -drehzahl wird als "proportionaler Schlupf" der Kupplung bezeichnet. Dieser Schlupf s =(nO~n1)/nO oder das
Drehzahlverhältnis r = n1/nO soll in bestimmten Grenzen gehalten
werden, und zwar in Übereinstimmung mit der Ausgestaltung der Flüssigkeitskupplung. Auf diese weise lassen sich
hohe Reibungsverluste und übermäßige Erhitzung der hydraulischen Flüssigkeit vermeiden. Es ist die Aufgabe des mechanischen
(Übertragungs-)Getriebes 2, eine Überbelastung der
Kupplung und der Maschine dadurch zu vermeiden, daß ein pas-
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sendes Verhältnis der Drehzahl n1 der Kupplung-Abtriebswelle
und der Drehzahl n2 der (Getriebe-)Antriebswelle 21, die sich
am hinteren Ende des Getriebes befindet und von der die Leistung auf die Fehrzeugräder übertragen v.-ird, vorgesehen bzw. eingestellt
wird.
Vie· zuvor erwähnt, werden bei bekannten automatischen Getrieben
die Gangstufen mittels Öldruck geschaltet, der durch die miteinander verbundenen Faktoren der Drossel- oder Gashebelstellung
und der Fahrzeuggeschwindigkeit, ausgedrückt in Drehzahl n2, erhalten wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform nach
der Erfindung dient der relative Schlupf der Kupplungs-Abtriebswelle
dazu, eine automatische Gangstufenumschaltung wie folgt
in Gang zu setzen. Es sind zwei übereinstimmende Getrieberäder oder in anderer \ieise mit Zähnen versehene Räder 31 und 32
aus einer Stahllegierung vorgesehen, die eine übereinstimmende Anzahl τοη Zähnen 33 haben. Das Rad 31 ist auf der Antriebswelle
11 und das Red 32 auf der Abtriebswelle 14 fest angebracht
und sie rotieren zusammen mit diesen Wellen. Den Zähnen 33 gegenüber befinden sich in einem engen Abstand vom jeweiligen
Rad zwei magnetische Aufnahmeeinrichtungen 34 und 35,
deren magnetisches Feld durch einen jeden der vorbeikommenden Zähne unterbrochen wird, was zu jeweils einem elektrischen Impuls
führt. Diese Impulse werden dann zwei Zählern 36 und 37 zugeführt, die so ausgebildet sind, daß sie ihre Ausgangssignale
einem logischen Schaltkreis 35 zuführen. Dieser Ereis
33 ist so programmiert, daß er Befehle an einen Elektromagneten
39 eines pneumatischen oder hydraulischen Steuerventils überträgt, und zwar abhängig von bestimmten niedrigen und hohen
Punkten oder Werten des berechneten Schlupfes (nO-n1)/nO. Damit
bzw. dadurch wird die Gangstufe des mechanisches Getriebes in eine höhere oder eine niedrigere Gangstufe umgeschaltet, wodurch
man einen gewünschten Schlupf der Kupplung erhält und die Motorleistung steuert. Die Verbindung zwischen dem Steuerventil
39 und dem Getriebe 2 ist durch die drei Leitungen 22 dargestellt. Für Getriebe mit einer größeren Anzahl von Gang-
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stufen sind noch mehr Leitungen erforderlich.
Statt den Schlupf (nO-ni)nO zu berechnen, können die elektronischen
Einrichtungen derart passend ausgebildet sein, daß sie
mit dem Drehzahlverhältnis r = n1/nO arbeiten, "wobei ein
fester Wert "nO" gegeben ist und die zweite Drehzahl "n1"
variabel ist. Dementsprechend wird der Last- oder Drehmoment-"wechsel
vorgenommen. Dies wird dadurch erreicht, daß man von dem Impulszähler 36 auf der Motorseite ein Signal jedes Mal dann
abgeben läßt, wenn eine feste Anzahl von Impulsen "No", z.B. 1000 Impulse, eingegangen ist. Während dessen wird die Anzahl
der Impulse "N1" von dem zweiten Zähler 37 gezählt und auf
den logischen Schaltkreis gegeben. Die Anzahl N1 gibt das Drehzahlverhältnis wieder. Letzteres darf sich in einem relativ
engen Bereich des logischen Schaltkreises verändern, der an jedem Ende der Gangstufe Umschaltbefehle für einen Gangwechsel
gibt. Falls z.B. die Anzahl der Impulse, die von dem Zähler 37 gezählt worden sind, zu einem Zeitpunkt N1 = 950
ist, wobei dieser Zeitpunkt durch die Zählung "1000 Impulse" des Zählers 36 bestimmt ist, würde dies einem Drehzahlverhältnis
von 0,95 oder 5% Schlupf entsprechen. Wenn z.B. die
Grenzwerte für den Bereich des Schlupfes 6% und 2% sind, entsprechend
einem Drehzahlverhältnis von 0,94 und 0,98, wird bei 940 Impulsen ein Befehl zum Umschalten in niedrigeren Gang
und bei 980 Impulsen ein Befehl zur Umschaltung in höheren Gang gegeben. Es ist ersichtlich, daß die Anzahl 1000 willkürlich
gewählt ist und daß eine jede andere Anzahl gewählt werden kann, die der Anzahl der Zähne und der Motorumdrehungen
Rechnung trägt.
Fig.2 zeigt eine ähnliche Ausführungsform, jedoch mit einem
Drehmomentwandler 1', einer bekannten Ausführungsform, der
an die Stelle der hydraulischen Kupplung gesetzt ist. Dieser Drehmomentwandler besteht aus einer Pumpe 12, die mit der Antriebswelle
11 verbunden ist, die durch das Wandlergehäuse hindurchgeht. Des weiteren besteht er aus einem Stator 15 und
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einer Turbine 13, die mit der Abtriebswelle 14 verbunden ist. Der Schlupf der Turbine 13 in bezug auf die Pumpe 12 wird gemessen
und dazu verwendet, das mechanische (Übertragungs-)Getriebe mittels der nachfolgenden Anordnung zu steuern. Es
sind zwei parallele Scheiben 32' und 31' vorgesehen, von denen
die eine mit der Abtriebswelle 14 und die andere mit dem Pumpengehäuse 12 fest verbunden sind. Sie laufen dementsprechend
mit verschiedenen Geschwindigkeiten bzw. Drehzahlen, entsprechend dem Schlupf der angetriebenen Turbine. Beide Scheiben
sind nahe ihrem äußeren Rand mit einer gleichen Anzahl von radial gerichteten engen Schlitzen 33' versehen bzw. perforiert,
die in gleichen Abständen voneinander sind und auf gleichem Durchmesser liegen. Es ist eine Lichtquelle 5, z.B. eine
kleine Glühbirne, vorgesehen, die sich zwischen den beiden Scheiben auf dem Radius bzw. Durchmesser der Schlitze 33' befindet.
Zwei Lichtsensoren 34' und 35' befinden sich auf der
jeweiligen Außenseite der Scheiben gegenüber der Lichtquelle. Diese sind so ausgebildet und so angeordnet, daß sie das durch
die Schlitze hindurchtretende Licht bei deren Durchtritt aufnehmen.
Der Wechsel von Dunkelheit und Licht, der von den Sensoren aufgenommen
wird, ergibt eine große Anzahl von Impulsen, die auszudrücken sind durch No = ηθ·ζ, N1 = η1·ζ, worin ζ die Anzahl
der Schlitze in einer jeden Scheibe angibt. Diese Impulse werden auf zwei Zähler 36 und 37 übertragen, die Signele an
einen logischen Schaltkreis 38 abgeben. Letzterer dient dasu,
die notwendigen Befehle an einen Elektromagneten 39 eines elektro-hydraulischen
oder elektro-pneumatischen Steuerventils 40 abzugeben, das die Gangstufen bzw. -schaltung des mechanischen
Getriebes 2 schaltet.
In Verbindung mit dieser Ausführungsform sei darauf hingewiesen, daß ein Drehmomentenwandler ausgestaltet ist:a\ für e«hr
viel größeren Bereich des Schlupfes als bei einer hydraulischen Kupplung; b\ für ein Verhältnis der Pumpenges chwindiglceit
bzw. -drehzahl zur Turbinendrehzahl bei maximalem Wirkungsgrad
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verschieden von 1:1, abhängig von der Krümmung und den Winkeln der Schaufeln» Dementsprechend kann der Wandler geeignet sein,
daß für ihn die Grenzwerte zwischen unterstem Wert des Schlupfes s 20% und höchstem Wert des Schlupfes = hO% festgelegt werden,
wobei der Wirkungsgrad des Wandlers zwischen diesen Werten zufriedenstellend
ist.
Dies steht im Gegensatz zu Strömungskupplungen, bei denen ein Schlupf von 3% als obere Grenze gewählt sein kann, um Energieverluste
zu vermeiden und eine Gangumschaltung einzuleiten.
Bei Erdbewegungsmaschinen kann der durch die Einrichtung bei
oberem und- unterem Grenzwert des Schlupfes gegebene Befehl
auf eine hydraulische Mechanik übertragen werden, die einen Nach- oder Aufreißer, eine Schaufel oder ein ähnliches Werkzeug
anhebt oder absenkt, oder die den Angriffswinkel einer solchen
Schaufel verändert.
Die Erfindung ist nicht auf die beiden voranstehend beschriebenen Ausführungsformen beschränkt und es können viele weitere
Ausgestaltungen und Abwandlungen im Rahmen der Erfindung vorgenommen werden. Z.B. kann anstelle von Zähleinrichtungen mit
magnetischen und optischen Impulsen jegliche andere bekannte Meßeinrichtung für Schlupf verwendet werden, mit der ein passendes
Ausgangssignal für das Aussenden der Befehle zum Umschalten der Gangstufe in einem Automatikgetriebe erhalten werden
kann.
Anstelle von. Getrieberädern, wie sie bei der elektromagnetischen AusfUhrungsform gezeigt sind, kann ein jeglicher anderer., magnetische
Impulse aussendender rotierender Körper vorgesehen sein, z.B. eine Scheibe aus nichtleitendem Material, wie z.B. Plastilmaterial,
in das Streifen aus Eisen im bzw. am Umfang desselben eingefügt sind.
Die Anzahl der impulseaussendenden Einheiten ist abhängig von der Anzahl der Umdrehungen der hydraulischen Kupplung und für
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sehr hohe Umdrehungsgeschwindigkeiten kann es zweckmäßig sein,
nur einen oder zwei impulse-aussendende Punkte auf dem Umfang
vorzusehen.
Die impulseaussendenden, rotierenden Körper können an einem jeden Teil der hydraulischen Kupplung angebracht sein, vorausgesetzt
daß der proportionale Schlupf gemessen werden kann. Es kann z.B. zweckmäßig sein, einen magnetisch arbeitenden Aufnehmer
den auf dem Motorschwungrad befindlichen Zähnen des Starterkranzes gegenüber anzuordnen und ein zweites Rad an irgendeinem
Teil der Vorrichtung anzubringen, die mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit läuft, die derjenigen des Turbinenrades
angepaßt ist. Es ist nicht notwendig, die gleiche Anzahl von impulseaussendenden Einheiten auf beiden Seiten der Kupplung
vorzusehen, da die Ausgänge der Pulszähler entsprechend eingestellt bzw. angepaßt werden können.
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Claims (5)
- PatentansprücheAutomatische Belastungs- bzw. Drehmomentsteuerung für Kraftfahrzeuge u. dgl., die eine hydraulische Kupplung oder einen Drehmomentwandler zwischen dem Motor und den Antriebsrädern oder -ketten aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des antreibenden Teiles (12) und die des angetriebenen Teiles (13) der hydraulischen Kupplung (1) oder des Drehmomentwandlers (1♦) dem Eingang einer Meßeinrichtung (34 bis 38) zugeführt werden, die so ausgebildet ist, daß sie bei einem vorgegebenen Wert des Schlupfes der Kupplung (1) bzw. des Wandlers (11) ein elektrisches Ausgangssignal zur Veränderung der (Drehmoment-)Belastung des Motors abgibt, wobei durch dieses Signal entweder eine andere Gengstufe feines^mechanischen (Übertregungs-jGetriebes eingeschaltet oder die Belastung einer Vorrichtung, die an dem Fehrzeug angebracht ist, verändert wird.
- 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal bei einem vorgegeben hohen Wert des Schlupfes des Umschalten auf eine niedrigere Gangstufe oder eine Verringerung der Belastung der Vorrichtung am Fahrzeug veranlaßt.
- 3. Einrichtung zur automatischen Steuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zwei rotierende Körper (31, 32, 31S 32·) aufweist, von denen der eine (31, 31') mit der antreibenden Seite (12) und der andere Körper (32, 321) mit der angetriebenen Seite (13) der Kupplung (.1) bzw. des Wandlers (11) direkt oder indirekt verbunden ist, wobei jeder dieser· Körper mit Magnetische oder optische Impulse aussendenden Einheiten (33, 33') versehen ist, die auf gleichem Durchmesser bezogen auf üjre Achse und in gleichen Abständen voneinander angeordnet sind, daß die Einrichtung Im-409881/0344pulssensoren (34, 35 > 35', 34') aufweist, die so ausgebildet sind, daß sie magnetische oder optische Impulse aufzunehmen vermögen:und von denen je eine? in der Nähe je eines der rotierenden Körper (31, 32, 31', 32') engeordnet ist, daß die Einrichtung Impulszähler (36, 37) aufweist, die elektrisch mit je einem der Sensoren verbunden und so angeordnet sind, daß sie ihre Ausgangssignsie an einen gemeinsamen Logikschaltkreis (3B) der Einrichtung abgeben, der den proportionalen Schlupf der Kupplung bzw. des Wandlers errechnet und einen Befehl en eine eleKtro-hydraulische oder elektro-pneumatische Einrichtung (39, 40) abgibt, mit dem bei Erreichen eines vorgegebenen, insbesondere hohen, Wertes des Schlupfes durch Änderung der automatischen Kraftübertragung und Umschalten in eine andere, insbesondere niedrigere, Gangstufe die Belastung geändert, insbesondere verringert, wird und umgekehrt.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die beiden rotierenden Körper die Form von Scheiben (31, 32, 31', 32') oder Zylinder haben und eine Anzahl Impulse emittierende Teile (33) aus magnetischem Material, z.B. Eisen, haben, die gleichmäßig entlang des Umfanges des einzelnen Körpers (31, 32) verteilt sind, wobei diese Teile elektromagnetische Impulse erzeugen, wenn sie durch das Feld einer magnetischen Aufnahmeeinrichtung (35) in deren Nähe hindurchlaufen.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, daß jeder der rotierenden Körper als Scheibe (31', 32') oder als hohler Zylinder ausgebildet ist und mit einer Anzahl in gleichen Abständen voneinander angeordneter Spalte bzw. Löcher im Umfang versehen ist, und daß eine Lichtquelle (5) und ein Lichtsensor (34, 35) auf gegenüberliegenden Seiten der Spalte bzw. Löcher (35') derart angeordnet sind, daß von der Lichtquelle ausgesandtes Licht den jeweiligen Sensor iiXJiier dann, erreicht, wenn ein Spalt bzw. Loch den Lichtweg kreuzt. 40988 1/Der Patentanwalt
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| IL42362A IL42362A0 (en) | 1973-05-28 | 1973-05-28 | Automatic load control for automotive vehicles |
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| DE2425680A1 true DE2425680A1 (de) | 1975-01-02 |
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| IL (1) | IL42362A0 (de) |
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1973
- 1973-05-28 IL IL42362A patent/IL42362A0/xx unknown
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- 1974-05-27 IT IT51217/74A patent/IT1013245B/it active
- 1974-05-27 FR FR7418191A patent/FR2231536A1/fr active Granted
- 1974-05-28 DE DE19742425680 patent/DE2425680A1/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR2231536B3 (de) | 1977-03-18 |
| IL42362A0 (en) | 1973-07-30 |
| FR2231536A1 (en) | 1974-12-27 |
| IT1013245B (it) | 1977-03-30 |
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