DE2420567B2 - Wickelmaschine für Bandmaterial insbesondere Metallband - Google Patents
Wickelmaschine für Bandmaterial insbesondere MetallbandInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wickelmaschine für Bandmateria!, insbesondere Metallband, welche an
ihrem Maschinengestell einen drehbaren Wickeldorn und eine mit einem Support versehene Andruckvorrichtung
zur Bildung der Anfangswicklungen auf dem Wickeldorn aufweist.
Bei den bekannten Wickelmaschinen dieser Art hat die Andruckvorrichtung die Aufgabe, das dem rotierenden
Wickeldorn zulaufende Bandende zu Beginn des Wickelvorgangs exakt um den Wickeldorn hcrumzulcgen,
um auf diese Weise einen ,V:ckelanfang auf dem
Wickeldorn herzustellen. Die Andruckvorrichtung ist dabei mit mindestens einer Andruckrolle versehen, die
zu Beginn des Wickelvorgangs in ihre Arbeitsposition am Wickeldorn gebracht und nach Fertigstellen des
Wickelanfangs von dem Wickeldorn zurückgestellt
·'■> wird. Die Andruckrollen können an einem gegenüber
dem Wickeldorn verstellbaren Schlitten oder, wie zumeist der Fall, an Lagerarmen gelagert sein, die
mittels Schwenkzylinder gegen den Wickeldorn schwenkbar und von diesem zurückschwenkbar sind.
w Die Andruckvorrichtungen müssen von den Wickelmaschinen
abnehmbar sein, um ein Auswechseln dieser Vorrichtungen und/oder eine Reparatur derselben zu
ermöglichen. Außerdem ist nicht selten eine Demontage der Andruckvorrichtung erforderlich, um Reparatur-
W oder Wartungsarbeiten an anderen Maschinenteilen, die
im Einbauzustand der Andruckvorrichtungen nicht zugänglich sind, durchführen zu können. Die bekannten
Wickelmaschinen weisen Leitorgane auf, welche zusammen mit den Andruckrollen zur Herstellung der
hn Anfangswicklungen des Metallbandes auf dem Wickeldorn
dienen. Die Leitorgane sind im allgemeinen an dem Schlitten oder am Maschinengestell schwenkbar so
gelagert, daß sie gegenüber dem Wickeldorn verschwenkt werden können.
'Γ| Bei den bekannten Wickelmaschinen ist der Ein- und
Ausbau der Andruckrollen mit erheblichem Zeitaufwand verbunden. Hierbei müssen die Bolzenverbindungen
der zahlreichen Befestigung«,- und Antriebsteile
sowie die Gelenkverbindungen der die Andruckrollen und/oder die Leitorgane tragenden Lagerarme gelöst
und später wieder hergestellt werden. Bei anderen bekannten Wickelmaschinen muß der gesamte Schlitten
zusammen mit der hieran angeordneten Andruckvorrichtung aus dem Maschinengestell ausgebaut werden.
Auch dies erfordert aufgrund der zahlreichen vorhandenen Verbindungsmittel einen erheblichen Arbeitsaufwand.
Bei den bekannten Maschinen ergeben sich beim Ein- und Ausbauen der Andruckvorrichtungen auch gewisse
Schwierigkeiten hinsichtlich der genauen Einstellung und Ausrichtung dieser Vorrichtungen innerhalb der
Wickelmaschine und insbesondere gegenüber dem Wickeldorn. Außerdem sind die Andruckvorrichtungen
von außen mitteis eines Kranes oder einer sonstigen Hubvorrichtung nur schwer zugänglich. Es besteht die
Gefahr, daß die von der Wickelmaschine gelösten Andruckvorrichtungen beim Ein- und Ausbauen gegen
Halterungsteile oder sonstige Maschinenteile stoßen und Beschädigungen hervorrufen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Schwierigkeiten und Nachteile der bekannten
Wickelmaschine zu beseitigen und die Andruckvorrichtung und deren Lagerung in der Wickelmaschine so
auszubilden, daß insbesondere das Ein- und Ausbauen der Andruckvorrichtung und die genaue Lageeinstellung
derselben erleichtert werden, um insgesamt den Zeitbedarf für die Wartung, die Reparatur jnd für das
Umrüsten der Wickelmaschine möglichst gering zu halten. Dabei soll die Anordnung zweckmäßigerweise
so getroffen werden, daß nur wenige, rasch zu bewerkstelligende Arbeitsvorgange erfcn !erlioh sind,
um die Andruckvorrichtung von der Wickelmaschine abzunehmen. y-,
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Andruckvorrichtung mit ihrem Support lösbar
im Maschinengestell angeordnet und als Baueinheit aus dem Maschinengestell herausfiihrbar ist.
Bei der erfindungsgemäßen Wickelmaschine ist 4n
demgemäß die Andruckvorrichtung an einem Support angeordnet, der zusammen mit der Andruckvorrichtung
als Baueinheit aus der Maschine herausnehmbar und in diese einführbar ist. Das Ein- und Ausbauen der
Andruckvorrichtung erfordert in diesem Falle eiien ts
geringen Zeitaufwand, insbesondere dann, wenn die verschiedenen Verbindungen und Kupplungen s\\\-
sehen dem Antrieb bzw. den Antriebswellen und den Andruckrollcn so ausgebildet werden, daß sie sich mit
nur wenigen Handgrnfen lösen und herstellen lassen, so
Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, daß die ^druckvorrichtung mit ihrem Support in Richtung der
Wickeldornachse aus dem Maschinengestell herausfiihrbar bzw. in dieses einführbar ist. Das Herausziehen
und Einführen der Andruckvorrichtung aus dem b/w. in >5
das Maschinengestell wird hierbei von keinen Bauteilen der Wickelmaschine behindert. Der die Andruckvorrichtung
tragende Support läßt sich so in der Wickelmaschine anordnen, daß beim Ein- und Ausbauen
der Andruckvorrichtung keine mechanischer, Zwischen- en verbindungen zwischen diesen Teilen der Wickelmaschine
und den Andruckrollen gelöst oder hergestellt n\ werden brauchen. Auch hierdurch wird das Ausbauen
und das Auswechseln der Aminickvorrichnmjren
erleichtert.
In bevorzugter Atisführnungsform ist eier Support de:
^druckvorrichtung mittels einer in Richtung i.Ilt
'■'-'ickekiornachsc verlaufenden GleiMuhrunr verschiebbar im Maschinengestell geführt. Die Gleitführung ist so
ausgebildet, daß sie die Andruckvorrichtung beim seitlichen Herausführen aus dem Maschinengestell bzw.
beim seitlichen Hineinführen in das Maschinengestell führt und genau ausrichtet Hierdurch wird der
Arbeitsaufwand für die genaue Einjustierung der Andruckvorrichtung verringert Vorzugsweise besteht
die Gleitführung aus einer Nut-Federführung mit Paaren von gegeneinander konvergierenden Führungsflächen.
Es empfiehlt sich, die Anordnung so zu treffen, daß die Führungsflächen sowohl in Richtung der
Wickeldornachse als auch senkrecht hierzu paarweise gegeneinander konvergieren. Die Führungsflächen sind
demgemäß sowohl in Abziehrichtung der Andruckvorrichtung als auch quer hierzu keilförmig geneigt,
wodurch sich eine exakte Führung und Ausrichtung der Andruckvorrichtung in dem Maschinengestell und
damit eine genaue Ausrichtung der Andruckvorrichtung gegenüber dem Wickeldorn erreichen läßt.
In bevorzugter Ausgestaltung Jer erfindungsgemäßen
Wickelmaschine ist der SuppOi t in einem Schütten
angeordnet, der quer zur Wickeldornachse verstellbar im Maschinengestell geführt ist. Die Andruckvorrichtung
weist zweckmäßig mindestens eine Andruckrolle auf, die über eine lösbare Kupplungsvorrichtung mit
einer Antriebswelle verbunden ist, wobei eine beim Lösen und Herstellen der Kupplung die Antriebswelle
mit ihrem Kupplungsende gegenüber dem Kupplungsende der Andruckrolle haltende Abstützvorrichtung
vorgesehen ist. Während des Kupplungsvorganges wird demgemäß die Antriebswelle durch die Abstützvorrichtung
so abgestützt, daß ihr Kupplungsende in der Kupplungsstellung verbleibt, so daß beim späteren
Einbauen der Andruckvorrichtung die Kupplungsenden der Antriebswelle und der Andruckrolle ohne Schwierigkeiten
rasch zusammengeführt werden können. Auch hierdurch wird der Arbeits- und Zeitaufwand des Ein-
und Ausbauens der Andruckvorrichtu.igen erheblich vermindert. Die Abstützvorrichtung weist vorzugsweise
eine ein- und ausfahrbare Hubstange auf. Sie wird -weckmäßig mit Auflagerrollen für die Antriebswelle
versehen.
Es empfiehlt sich, an dem Support mehrere Andruckrollen anzuordnen, die jeweils über eine lösbare
Kupplungsvorrichtung mit einer seitlich des Maschinengestells angeordneten Antriebswelle verbunden sind.
Ferner wird zweckmäßig eine den Support im Einbauzustand in der Gleitführung festlegende lösbare
Riegelvorrichtung vorgesehen. Die Riegclvorrichtung wird zweckmäßig ebenfalls als Schnellschlußverbindung
ausgebildet. Sie besteht vorteilhafterweise aus einem verschwenkbaren Riegelbolzen.
'.· weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist ein den
Support in Abziehrichtung verstellender Verstellmechanismus
vorgesehen. Mit Hilfe dieses Vcrstellmechanismus,
der zweckmäßig aus einem am Maschinengesiell angeordneten druckmittelbeaufschlagten Kolben besteht,
läßt sich die Keilverspannung an den keilförmig geneigten Fühlungsflächen der Gleitführung des Supports
aufheben.
Mit der Erfindung wird insgesamt eine Andruckvorrichtung
und eine Lagerung derselben geschaffen, welche ein einfaches und rasches Ein- und Ausbauen der
Andruckvorrichtung ermöglicht. Der Zeit- und Kostenaufwand für die Wartung und Umrüstung der
Wickelmaschine kann erheblich gesenkt werden. Es empfiehlt sich, die Anordnung so zu treffen, daß die
Andruckvnrnchtuns zu dcrienieen Seite aus eiern
Maschinengestell herausführbar ist, die der Antriebsseite abgewandt ist. Die Andruckvorrichtung kann in
bevorzugter Ausführung zwei etwa parallele Andruck rollen aufweisen, die um Achsen drehbar sind, welche
etwa parallel zur Wickeldornachse verlaufen; dabei werden zur Herstellung der Anfangswicklungen ferner
Leitorgane vorgesehen, die unabhängig von der Andruckvorrichtung im Maschinengestell gelagert sind.
Vorteilhaft ist auch, daß nach dem Lösen der Kupplungen die Andruckvorrichtung in dem Maschinengestell
der Wickelmaschine gehalten wird, ohne das hierbei zusätzliche Halterungen oder Auflager benotigt
werden. Die Verwendung der Gleitführung ermöglicht eine genaue Ausrichtung der Andruckvorrichtung in
dem Maschinengestell.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausfüh
riinusbi'isnir'U nühpr i'rliiMtr-rl jn Hrr /oirhniing /(1IgJ
V i g. I eine Wickelmaschine gemäß der Frfindung für
Metallband in perspektivischer Darstellung, wobei Wickeldorn unH Andruckrollen außerhalb ihrer Einhau
lage im Maschinengestell dargestellt sind;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Antriebsvorrichtung der Wickelmaschine gemäß F i g. I;
I i g. J eine Seitenansicht in Richtung tier Pfeile J- i
der I ig. 2;
I i g. 4 die Wickelmaschine gemäß F ι g. ! in Seitenansicht,
teilweise im Schnitt:
F ι g. 5 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, den einen
der beiden Schlitten der Wickelmaschine zusammen mit der am Schütte!! angeordneten Andruckvorrichtung:
I ι g. 6 eine Stirnansicht auf die Andrückrolle der in
F ι g. 5 dargestellten Andruckvorrichtung:
F ι g. 7 eine Einzelheit der Andruckrollen-Einstellvorrichtung
im Schnitt nach Linie 7-7 der F i g. b:
F i g. 8 einen Teil des Schlittens und der Andrückrolle
in einem Schnitt nach Linie 8-8 der F i g. 5:
Fig. 9 eine Einzelheit der justierbaren Verbinduni;
zwischen dem Betätigungszvlinder eines Leitorgans unJ
dem Schlitten im Schnitt nach Linie 9-9 der F ι g. 5;
Fig. 10 den Schlittensupport und die Antriebsvor richtung in Draufsicht, teilweise im Schnitt:
F i g. 11 die Anordnung gemäß Fig. 10 in einer
Stirnansicht nach Linie 11-11 der F i g. 10:
Fig. \7 die Andruckvorrichtung in einer Ansicht bzw
C-niciii Sei im ü i uiL-li Linie i 2-i2 der F ι g. 3;
Fig. 1J die Andruckvorrichtung und den Schlitten im
Schnitt nach Linie 13-13 der F i g. 5;
Fig. 14 eine Einzelheit im Schnitt nach Linie 14-14
der F i g. 13;
Fig. 15 einen Schnitt nach Linie 15-15der Fi g. 13:
Fig. 16 einen Scnnitt nach Linie 16-16 der Fig. 11:
Fig. 17 eine Draufsicht auf die Antriebsvorrichtung
für den Andruckrollenkopf;
Fig. 18 eine Ansicht nach Linie 18-18 der Fig. 17:
Fig. 19 einen Schnitt nach Linie 19-19 der F ig. 18;
F i g. 20 in Seitenansicht eine mit einem Ausgleichsgewicht versehene Montagevorrichtung zum Ein- und
Ausbau der Andruckvorrichtung bei der Wickelmaschine gemäß der Erfindung:
F i g. 21 die Vorrichtung gemäß F i g. 20 im Schnitt nach Linie 21 -21 der F i g. 20.
Die Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben ist, zeigt insbesondere
in den F i g. 1 bis 4 eine Wickelmaschine für Metallbänder od. dgl, die als eine das Metallband im
Zulauf nach unten wickelnde Maschine ausgebildet ist Die Wickelmaschine besteht im wesentlichen aus einem
Maschinengestell 10. einem Wickeldorn 12. einem Paar
Andruckvorrichlungen 14 mit Andruckrollen 32 sowie
aus Schlitten 16. die in dem Maschinengestell verschiebbar geführt sind und jeweils eine Andruckvorrichtung
■Ί tragen, die mit Hilfe des Schlittens gegen den
Wickeldorn anstellbar und von diesem /urüekstellbai ist.
Das mis einer .Stahlkonstruktion bestehende Maschinengestell
10 weist Seitenwände 18 und 20 sowie
in trcpenüberlic'gende Stirnwände 22 und 24 auf. /wischen
den Seiteir.v.inden 18 und 20 sind die verschieden!!1
Mast hin.enteile der Wickelmaschine angeordnet. Die
Seitenwände 18 und 20 weisen Öffnungen auf. über
w eiche der Wickeldorn 12 und die Andrückrolle!! 32 von
:'< der einen Maschinenseite her angetrieben und the
•Vulnickuirrichtungen 14 von der anderen Maschinenseile
her ausgebaut werden können.
/wischen den .Seitenwänden 18 und 20 ist der
Wickeldorn 12 angeordnet, der an einem Wickeldorn-
.1Ii Cietriebe 26 frei auskragend b/w. fliegend gelagert ist.
Das (ietriebe 26 belmdet sieh außerhalb des Maschinengesl-.lls
K) ,in der Außenseite der Seitenwand 18
desselben. Der Wickeldorn 12 ist um eine Achse d'-chlv. welche skh von der einen Seitenwand 18 /in
j ■ anderen Seitenwand 20 hin erstreckt. Der Antrieb
erfolg: mittels einer Antriebsvorrichtung 28 über das Cietne'H' 26.
lede Andruckvorrichtung 14 besteht aus einem Support 50 mit einem Paar Andruckrollen 32 und einem
v> /wischen den Andruekrollen fest angebrachten Führungselement
34. Die Andrückrolle!; 12 sind ,im Support
30 um Achsen drehbar, welche im wesentlichen parallel
zur Achse des Wickeldornes 12 verlaufen. |cde Andrückrolle 32 wird über eine Antriebswelle 36 von
ι-' einem Antriebsmotor 38 angetrieben, der auf der Seite
der Seitenwand 18 außerhalb des Maschinengestells 10
angeordnet ist (F i g. 2).
Die beiden Schlitten 16 sind quer zur Wickeldornachse
u:i \1asciiinenges;ell 10 verschiebbar geführt, so daß
■■'■ d:e \r,druekvorrichtungen 14 in die Betriebsstellung
_-.g'-i: ί)ί:ΐι Wickeldorn 12 angestellt werden können,um
(.lic --1'SiCM 'A'ickel!.:gen auf dem Wickeldorn herzustellen.
Anschließend können sie von clem Wickeldorn 12
zurückgefahren werden. Die Hin- und Herbewegung
j- der AndruLkvorriLhtungen 14 und ihrer Schlitten 16
cr!o!g; mittels Aniricbsvorricrüungep. 37. die jeweils
mehrere druckluftbetätigte Zylinder 39 aufweisen (Fig. 10 und 11). An jedem Schlitten 16 is; mindestens
ein als Schwenkplatte od. dgl. ausgebildetes Leitorgan
-,o angeordnet, welches bei der Herstellung der Ar'angswickellagen
mit den Andruekrollen 32 und dem Wickeldorn 12 zusammenwirkt. Wie die F i g. 3 und 4
zeigen, ist der an der linken Maschinenseite angeordnete Schlitten mit einer unteren Leitvorrichtung 40 und
der an der rechten Maschinenseite befindliche Schlitten mit übereinander angeordneten Leitvorrichtungen 42
und 44 versehen. Diese Leitvorrichtungen weisen schwenkbare Leitorgane auf, die mit Hilfe der Schlitten
16 gegen den Wickeldorn 12 vorgeschoben und von diesem zurückgefahren werden können.
Die Wickelmaschine ist ferner mit einem Paar angetriebener Transportwalzen 46 und 48 versehen,
welche ein Metallband S od. dgl. der Wickelmaschine zuführen, im Transportweg des zu wickelnden Metallbandes
können eine oder mehrere Wickelmaschinen angeordnet sein. An der Oberseite des Maschinengestells
10 sind angetriebene Transportrollen 50 vorgesehen, welche ein Metallband nach Beendigung eines
Wickelvorgangs am Wickeldorn 12 über die Wickelmaschine hinwegführen und befördern. Im Transportweg
befindet sich eine schwenkbare Weiche 52, die bei ihrer in Fig. 3 dargestellten Schwenklage das vordere Ende
eines zulaufenden Metallbandes nach unten in das Maschinengestell 10 umlenkt. Die Führung des vorderen
landendes im Einlaufbereich wird durch ein feststellendes Führungselement 56, ein Leitorgan der
Leitvorrichtung 42 und ein oberes Führungselement 54 unterstützt, das mit dem Führungselemer t 56 und dem
Leitorgun einen trichterförmigen Einlaufkan.il bildet
Wird die Weiche 52 nach unten geschwenkt, so wird das vordere Ende des ankommenden Metallbandes San der
Wickelmaschine vorbei über die Transportrollen 50 weitertransportiert.
Wenn ein Metallband in der Wickelmaschine
gewickelt werden soli, so wird es über den von den
welche die Andrückrolle 32 um die Achse 72 drehbar lagert. Es ist erkennbar, daß bei Drehung der
Exzenterbuchse 66 um die Mittelachse 68 die Winkellage der Achse 72 gegenüber der Mittelachse 68 und
damit der Abstand zwischen der Achse 72 und der Achse des Wickeldornes 12 verändert wird. Um die
Exzenterbuchse 66 in der Lageröffnung 60 drehen zu können, weist die Buchse einen Ringflansch 76 auf,
welcher die äußere Stirnfläche des Lagerarmes 58 übergreift. Der Ringflansch 76 ist mit über seinen
Umfang \erteilt angeordneten randoffenen Aussparungen
78 versehen, zwischen denen Vorsprünge oder Finger 80 liegen. Außerdem weist der Ringflansch 76
eine größere Anzahl über den Umfang verteilter Flanschöffnungen für die Aufnahme von Schrauben 82
auf. Der Lagerarm 58 ist entsprechend mit einer größeren Anzahl Gewindebohriingen 84 versehen, in
I-nhrimircpL'mpnl cn ^Λ unit 5β SO**-!0 '!θ'1"1 ' Pi1nrir:in S~) ivplrhp Hip Si'hr-illlhpn Ä? ilinui'<.rhr;ll iht wprrtpn kfinnon
gebildeten trichterförmigen Führungskanal nach linien in Richtung auf den timfang des Wickeldornes \2
geführt. Hei diesem Vorgang befinden sich die Andrückrolle!! !2 und die Leitorgane in ihrer Betriebsstellung in Nähe des Wickeldornes 12. so daß da·-
·. ordere Ende des zulaufenden Metallbandes S im Gegenuhr/eigersmn um den Wickeldorn 12 herumgeführt
wird. Der Wickeldorn 12 ist dabei im Gegenuhrzeigersinn angetrieben, während die Andrückrolle!! 32
im Uhrzeigersinn umlaiiien. wie in den F i g. 3 und 4
durch die Pfeile angedeutet ist. Die Andruokrollen 32
und 'ie feststehenden Führungselemente 34 sowie die Leitvorrichtungen 40, 42 und 44 sind gegen den
Wickeldorn 12 angestellt, so daü das zulaufende Rand
um den Wickeldorn herumgeformt wird, wodurch auf dem Wickeldorn die ersten Wickellagen gebildet
werden. Sobald auf dem Wickeldorn die ersten Wickellagen gewickelt worden sind, werden die
Schlitten 16 von dem Wickeldorn 12 zurückgefahren,
wodurch am Umfang des Wickeldornes der erforderliche Raum für die Fertigstellung des Wickelbunds
geschaffen wird.
Die Andruckrollen 32 und/oder die mit ihnen am Schütten 16 angeordneten Leitorgane sind in ihrer
Raumlage gegenüber dem Wickeldorn 12 einstellbar, um eine genaue Spaltcinstellung und/oder eine Ausrichtung
dieser Teile gegenüber dem Wickeldorn zu cFfnögiiCiicn im iGigcr
cn Vrifu zunächst die Einstellvorrichtung
für die Andruckrollen 32 erläutert.
Wie die F i g. 1 und 5 zeigen, weist der Support 30 der
Andruckvorrichtung 14 eine vertikale Lagerplatte 57 und zwei hieran endseitig befestigte gabelförmige
Lagerarme 58 auf. an welchen die Andruckrollen 32 gegenüber dem Support 30 drehbar gelagert sind. Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiei sind die beiden Lagerarme 58 an den Enden der vier Andruckrollen 32
untereinander gleich ausgebildet Wie die F i g. 6 bis 8 zeigen, weist jeder Lagerarm 58 eine Lageröffnung 60
für die Aufnahme des betreffenden Endes der Andruckrolle 32 auf. Die Andruckrolle 32 besteht z. B.
aus einer Stahlwelle 62 und einem Metallmantel 64, der mit der Welle drehschlüssig verbunden ist In der
kreisrunden Lageröffnung 60 ist eine Lagerbuchse angeordnet, die als Exzenterbuchse 66 ausgebildet ist.
Die Exzenterbuchse 66 weist eine kreisrunde Innenöffnung 70 auf. deren Achse 72 exzentrisch zu der
Mittelachse 68 der Lageröffnung 60 bzw. des zyündrisehen Außenumfangs der Exzenterbuchse angeordnet
ist. In der Innenöffnung 70 ist ein sphärisches Wälzlager 74 um das Ende der Stahlwelle 62 herum angeordnet
welche die Exzenterbuchse 66 in jeder gewünschten
.Ό Drehlage am Lagerarm 58 festlegen. Am Lagerarm 58
ist mit Hilfe von zwei Schrauben 88 ein keilförmiges Ausrichtorgan 86 befestigt, weiches mit einer Nase 90 in
die Aussparung 78 am Ringflansch 76 einfaßt. Mit Hilfe des Ausrichtorgans 86 lassen sich the Schraubenöffnun-
.'■"■ gen des Ringflansches 76 und die
< iewindebohrungcn 84 des Lagerarmes 58 bei jeder Einstellung der Exzenterbuchse
66 ausrichten.
Um die Andruckrolle 32 zu lustieren. wird durch
Lösen der Schrauben 88 zunächst das Ausrichtorgan 86 entfernt, worauf die Schrauben 82 gelöst werden.
Anschließend kann die Exzenterbuchse 66 mit Hilfe eines Werkzeuges. /. B. eines Bolzenschlüssels od. dgl.,
in der Lageröffnung 60 gedreht werden. Dabei ist eine Einstellung in kleinen Stufen möglich, deren Größe
3Ί abhängig ist von dem 1 'mfangsabstand der Gewindeboh'"ungen
84 des Lagerarmes 58. Nach der Einstellung der Exzenterbuchse 66 wird das Ausrichtorgan 86
wieder angeschlossen, welches hierbei die entsprechenden Öffnungen im Ringflansch 76 und die Gewindeboh-
JO rungen 84 in exakte Deckung bringt, so daß die
Schrauben 82 wieder eingeschraubt werden können, um die Exzenterbuchse 66 in der gewünschten Drehlage
festzulegen.
Es versteht sich, daß das Maß. um welches sich bei der
Drehbewegung die Exzenterbuchse 66 stufenweise verstellen laßt, veränderlich sein kann. Beispielsweise
iassen sich die Einsteilstufen durch die Anzahl der über den Umfang angeordneten Bolzenöffnungen des Ringflansches
76 und durch die Anzahl der Gewindebohrun-
?i gen 84 des Lagerarmes 58 festlegen.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiei sind die Andruckrollen 32 jeweils an beiden Enden in der
beschriebenen Weise gesondert einstellbar, so daß die Andruckrollen 32 durch Justierung ihrer Lage an dem
einen oder an beiden Lagerenden entweder in eine genaue achsparallele Ausrichtung zu der Wickeldornachse oder in eine Schrägstellung zu der Wickeldornachse gebracht werden können. Es wäre aber auch
möglich, die Anordnung so zu treffen, daß die Andruckrollen 32 nur an ihrem einen Lagerende justiert
werden können. Das andere Lagerende der Andruckrollen 32 kann dann in einem sphärischen Lager so gelagert
sein, daß es die Verstellung der Andruckrolle an dem anderen Lagerende zuiäßt.
Aus F i g. 5 ist zu erkennen, daß die obere Leitvorrichtung 42 ein schwenkbar gelagertes, nach Art
einer Schwenkplatte ausgebildetes Leitorgan 92 mit einer ihm zugeordneten Kolben-Zylinder-Schwenkvor-
richtung 94 aufweist. Entsprechend ist die untere Leitvorrichtung 44 mit einem schwenkbaren Leitorgan
96 und einer Zylinder-Schwenkvorrichtung 98 versehen. Die beiden Leitorgane 92 und 96 sind an dem Schlitten
16 schwenkbar so gelagert, daß sie die Andruckrollen 32 von der Außenseite her umgreifen. Die inneren
Leitflächen 100 und 102 der beiden Leitorgane 92 und 96 lassen sich, wie dargestellt, in einen engen Spaltabstand
gegen den Umfang des Wickeldornes 12 einstellen, um zu Beginn des Wickelvorganges die Anfangswickellagen
auf dem Wickeldorn herzustellen. Die Anstellung der l.eiiorganc 92 und 96 gegenüber dem Wickeldorn 12
erfolgt mit Hilfe der Kolben-Zylinder-Schwenkvorrichtungen 94 und 98.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weisen die Leitorgane 92 und % lustiervorrichtungen auf, um ihre
Lage gegenüber dem Wickeldorn 12 und/oder den benachbarten Andruckrollen 32 einstellen zu können.
Dabei ist die Anordnung so getrotlcn, daß die
Schwenkachse tier Leitorgane 92 und 96 gegenüber dem Schlitten 16 winkelcinstellbar ist. Außerdem sind die
Zylinder der Kolben-Zyliiider-Schwenkvorrichtungen 94 und 98 der Leitorgane 92 und % an dem Schlitten 16
schwenkbar gelagert, wobei die Gelenkachsen der Zylinder-Anschlußgelenke ebenfalls gegenüber dem
Schlitten winkeleinstellbar sind. In den F i g. 5,8 und 9 ist
eine geeignete Justiervorrichtung für die Leitorgane 92 und % dargestellt.
Die Leitvorrichtungen 40, 42 und 44 sind in gleicher Weise an dem Schlitten 16 gelagert, so daß im folgenden
nur die Lagerung der Leitvorrichtung 44 im einzelnen erläutert zu werden braucht. Wie die F i g. 5 und 8
zeigen, weist der Schlitten 16 Tragarme 104 mit fluchtenden öffnungen 105 und Lagern 107 für die
Gelenkachse 106 der Leitvorrichtung auf. An dem einen oder an beiden Enden der Gelenkachse 106 ist eine
Stirnplatte 108 z. B. durch Schweißen befestigt, die mit einem Schraubenkopf 110 versehen ist. an den ein
Schraubenschlüssel od. dgl. zur Drehung der Gelenkachse 106 angesetzt werden kann. Die Stirnplatte 108
weist eine Anzahl über den Umfang verteilter Bolzenöffnungen für die Aufnahme von Schrauben 112
auf. Der Tragarm 104 des Schlittens 16 ist entsprechend mit Gewindebohrungen 114 für die Schrauben 112
versehen. Mit Hilfe der Schrauben 112 kann somit die Gelenkachse 106 als Tragarm 104 des Schlittens 16
festgelegt werden.
Die um ihre Längsachse 116 drehbare Gelenkachse 106 weist zwischen ihren Enden exzentrische Wellenabschnitte
118 auf, von denen in Fig. 8 nur ein einziger
Wellenabschnitt erkennbar ist. Die Achse 120 der Wellenabschnitte 118 verläuft exzentrisch zu der
Längsachse 116. Das Leitorgan 96 weist Arme 122 auf,
die jeweils mit einem Wellenabschnitt 118 um die Achse
120 drehbar verbunden sind. Je nach der Länge der Leitorgane kann die Anzahl der Arme 122 und
entsprechend die Anzahl der exzentrischen Wellenabschnitte 118 unterschiedlich sein. Bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel weist jedes Leitorgan zwei Arme 122 auf, die an zwei exzentrischen Wellenabschnitten
118 der Gelenkachse 106 angelenkt sind. Die Winkellage
der Gelenkachse 120 des Leitorgans % gegenüber der Längsachse 116 der Geienkachse 106 läßt sich
stufenweise einstellen, indem die Schrauben 112 gelöst werden und die Geienkachse 106 mit Kufe de<
> Schraubenkopfes 110 gedreht wird. Dit Größe der
Einstellstufen ist abhängig von der Anzahl der auf dem Umfang angeordneten Bolzenlöcher der Stirnplatte 108
und/oder ds- Gewindebohrungen 114 des Tragarmes
104. Durch Einstellung des Drehwinkels der Achse 120 gegenüber der Längsachse 116 läßt sich die Position des
Leitorgans % gegenüber dem Wickeldorn 12 und der benachbarten Andruckrolle 32 verändern, wenn sich
diese Teile in der in F i g. 5 gezeigten Betriebslage befinden.
Wie erwähnt, erfolgt die Verschwenkung der Leitorgane 92 und % mit Hilfe von Kolben-Zyiindcr-Schwenkvorrichtungen
94 und 98. Die Einstellung der Leitorgane 92 und 96 gegenüber dem Wickeldorn 12
und der benachbarten Andruckrolle 12 wird bei dem
bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung zusätzlich durch Justierung der Kolben-Zylindcr-Schwenksorrichtungen
94 und 98 gegenüber dem Schiitton Id ermöglicht. Die Kolben-Zylinder-Schwenkvorrichtungen
94 und 98 der einzelnen Leitorgane 92 bzw. % können unterschiedliche Abmessungen aufweisen; ihr
Oelenkanschiuli ist aber von übereinstimmender Ausbiidung.
Wie die F i g. 5 und 9 zeigen, weist die Kolben-Zylinder-Schwenkvorrichtung 98 einen Zylinder
124 mit einer Kolbenstange 126 auf. Der Zylinder 124 ist vorzugsweise ein doppelt beaufschlagbarer
Druckluftzylinder. Seine Kolbenstange 126 ist an dem I.eitorgan 96 angelenkt, so daß dieses beim Ein- und
Alisschub der Kolbenstange verschwenkt wird.
Der Schlitten 16 weist Tragarme 128 auf, die zn
beiden Seiten des Zylinders 124 angeordnet sind und jeweils eine kreisrunde Aufnahmeöffnung 130 für die
Aufnahme einer zylindrischen Exzenterbuchse 132 aufweisen. Die als Lagerbuchse ausgebildete Exzenterbuchse
132 ist gegenüber dem Tragarm 128 um die Mittelachse 134 drehbar. Sie ist mit einer kreisrunden
Lageröffnung 136 versehen, deren Achse 138 gegenüber der Mittelachse 134 versetzt ist. Der Zylinder 124 weist
an zwei diametral gegenüberliegenden Seiten Zapfen 140 auf, die in den Lageröffnungen 136 der Exzenterbuchsen
132 gelagert sind. Die Zapfen 140 sind in einer in der Lageröffnung 136 angeordneten Lagerbuchse 142
drehbar gelagert, so daß der Zylinder 124 an den Tragarmen 128 um die Achse 138 schwenkbar ist.
In gleicher Weise wie die Andruckrollenlager weist die Exzenterbuchse 132 einen Ringflansch 144 auf. der
sich gegen die Außenfläche des Tragarmes 128 legt. Der
Ringflansch 144 ist mit Bolzenlöchern für Schrauben 146 versehen.während der Tragarm 128 Gewindebohrungen
148 aufweist, in welche die Schrauben 146 einschraubbar sind. Nach Entfernen der Schrauben 146
kann die Exzenterbuchse 132 gegenüber der Mittelachse 134 gedreht und damit eine Winkeleinstellung der
Zylinder-Gelenkachse 138 gegenüber der Mittelachse 134 bewirkt werden. Nach der Winkeleinstellung
werden die Schrauben 146 wieder eingesetzt und mit dem Schlitten-Tragarm 128 verschraubt, wodurch die
Exzenterbuchse 132 in ihrer Einstellposition am Tragarm festgelegt wird. Aus F t g. 5 ist zu erkennen,
daß bei dieser Einstellung die Zylinderachse 138 gegenüber der Wickeldornachse und der Leitorgan-Schwenkachse
120 verändert wird, wodurch eine Lageeinstellung des Leitorgans 96 gegenüber dem
Wickeldorn 12 und der benachbarten Andruckrolle 32 herbeigeführt wird. Das Leitorgan 96 wird von einem
Paar Kolben-Zylindervorrichtungen betätigt, wobei jeder Zylinder mit einer seinem Anschlußgelenk
zugeordneten Justiervorrichtung der beschriebenen .Art
versehen ist.
Die Führung der Schlitten 16 in dem Maschinengestell 10 läßt sich vor allem den Fig.4, 5, 10, 1! und \3
entnehmen. Die aus einer Siahlkonstruktion bestehenden
Schlitten 16 weisen einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf, wobei ihre .Seitenwände
149 und 151 über Querverbinder untereinander verbunden und den Seitenwänden 18 und 20 des >
Maschinengestells 10 zugewandt sind. Das Maschinengestell 10 und der Schlitten 16 weisen zusammenwirkende
Trag- und Führungsvorrichtungen 153 auf, wodurch der Schlitten senkrecht zur Wickeldornaehse in dem
Maschinengestell verschiebbar geführt wird. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden fur die llin-
und Herbewegung des Schlittens 16 in dem Maschinengestell
10 drei Zylinder 39 verwendet, die mittels eines Rohre:: 150 aus Stahl, einer Konsole 152 und seitlicher
l.agerblöcke 154 an den gegenüberliegenden Seiten- 'ö
wänden 18 und 20 des Maschinengestell abgestützt sind. Das die Seitenwände 18 und 20 verbindende R:>hr
150 ist mit diesen Seitenwänden /. B. durch Schweißen verbunden. Die an dem Ruhr ί 50 angeoi diieic Kummhl·
152 weist Lagerarme 155 auf. welche jeweils in die Lücken /wischen zwei benachbarte Zylinder 39 fassen
und an ihren oberen Enden Gelenklager aufweisen, in welchen Gelenkzapfen 157 drehbar gelagert snd.
welche an diametral gegenüberliegenden Seiten der Zylinder 39 angeordnet sind. Die beiden äußeren
Zylinder 39 weisen entspn· hcnde Gelenk/.apfen auf. welche in Lagerblöcken !">>
der Maschinengestell·.Seiten wände 18und 20schwenkbar gelagert sind.
Die Zylinder 39 sind vorzrgsweise als Druckluftzylinder
ausgebildet. Ihre Kolbens'.angen 156 sind mittels 3<
> eines Bolzens 158 an dem Schlitten 16 angelenkt, der mit entsprechenden Anschlußorganen für den Gelenkanschluß
versehen ist. Es empfiehlt sich, eine Anschlagbcgrenzungsvorrichtung
vorzusehen, welche den AnMcII-weg der Schlitten 16 gegen den Wickeldorn 12 begrenzt 3ϊ
und damit den Abstand der Andruckwickelrollen 32 gegenüber dem Wickeldorn bestimmt. In den Fig. 10.
11 und Ib ist eine bevorzugte Ausführungsform einer
solchen Anschlagbegrenzungsvorrichtung dargestellt. Die Anschlagbegrenzungsvorrichtungen wehen eine ■><■
verstellbare Hubvorrichtung 160 an jeder Seite des Maschinengestells 10 auf. Jede Hubvorrichtung 160 is:
mit einem aus- und einschiebbaren Huborgan 162 od. dgl. versehen, welches in einem Fenster 164 an der
Seitenwand des Schlittens 16 liegt. Das Fenster 164 -'>
nimmt neben den Hubvorrichtungen die Zylinder-Gelenkzapfen 157 und die Lagerblöcke 154 auf. Beim
Vorschub der Schlitten 16 gegen den Wickeldorn 12 gelangt das rückwärtige Ende 165 des Fensters 164 in
Anschlag gegen das Huborgan 162. wodurch die Anstellung der Schlitten gegen den Wickeid', rn
begrenzt wird.
Die beiden dem Schlitten 16 zugeordneten Hubvorrichtungen
sind gleichzeitig einstellbar. Die Einstellung der Huborgane in Ein- und Ausschubrichtung erfolgt
mittels eines Getriebes 166 und mittels nach unten aus den Getrieben herausgeführter Wellen 168, die ihrerseits
am unteren Ende mit einem am Maschinengestell 10 angeordneten Eckgetriebe 170 verbunden sind. Die
beiden Eckgetriebe 170 stehen über eine unterhalb des Schlittens 16 angeordnete Welle 172 in Verbindung. Sie
weisen jeweils eine Eingangswelle 174 auf, an die ein Antriebsmittel, wie z. B. ein Motor (nicht dargestellt),
angeschlossen werden kann, um über die Getriebeeingangswelle 174, die Eckgetriehe 170, die Wellen 169 und
die oberen Getriebe 166 beide Hubvorrichtungen gleichzeitig zu betätigen und damit die Huborgane 162.
gleichzeitig ein- oder auszufahren. Durch mehr oder weniger weites Ein- oder Ausschieben der Huborgane
162 läßt sich der Schlittenweg, d. h. der Abstand des Schlittens 16 und der an ihm angeordneten Andruckrollen
32 nebst Leitorganen 92 und 96 gegenüber dem Wickeldorn 12 in der Betriebsstellung einstellen. Die
Achse der Huborgane 162 liegt in der horizontalen Mittellinie des Schlittens 16 und der hieran angeordneten
Andruckvorrichtung 14, so daß sich an dem Schlitten keine zu Schlittenverkantungen führende Drehmomente
einstellen können.
Die Schlitten 16 und die Andruckvorrichtungen 14 sind so ausgebildet und angeordnet, daß der Ein- und
Ausbau der Andruckvorrichtungen in horizontaler Richtung von der Seitenwand 20 des Maschinengestell·,
10 her erfolgen können. Diese Anordnung läßt sich vor allem den Fig. 1,5. 12 und 13 entnehmen. Der St pport
30 der Andruckvorrichtung 14 weist außer der Lagerplatte 57 und den Lagcrarmen 58 eine Tragplatte
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Tragplatte ist mit Wänden 59 und 61 versehen, die sich zwischen den Lagerarmen 58 von der Lagerplatte 57
nach vorne zu einer Stirnwand 63 erstrecken, an welcher das Führungselement 34 auswechselbar befestigt
ist. Wie die F i g. 5 und 13 zeigen, sind die obere und
untere Kante 176 bzw. 178 derart schräg verlaufend ausgebildet, daß ihre Ebenen in Richtung von der
Seitenwand 20 des Maschinengestells 10 zu der anderen Seitenwand 18 desselben konvergieren. An den
Plattenkanten 176 und 178 sind vorzugsweise Schleißplatten 177 aus Bronze «oder anderem verscnleißfestem
Material befestigt. Die Kanten 176 und 178 sind außerdem in Seitenansicht abgeschrägt, derart, daß ihre
Ebenen in Richtung auf die Wickeldornaehse gegeneinander konvergieren, wie dies die F i g. I und 5 zeigen.
Am vorderen Ende des Schlittens 16 ist eine
Lagerplatte 179 zwischen den Schlittenseitenwänden 149 und 151 angeordnet, welche an ihrem oberen und
unteren Rand mit parallelen Aussparungen 181 versehen ist. Die Aussf.rungen 181 nehmen leistenförmige
Futterstücke 180 und 182 aus gehärtetem Stahl od. dgl. auf, die entsprechend den Schleißplatten 177 an
den Kanten 176 und 178 des Schlittens 16 abgeschrägt und geneigt verlaufen. Die Führungsflächen 184 und 186
der Futterstücke 180 und 182 konvergieren demgemäß in Richtung von der Seitenwand 20 des Maschinengestells
10 vu der gegenüberliegenden Seitenwand 18 sowie in iJ ehtung auf die Wickeldornaehse.
Die keilförmig verlaufenden oberen und unteren Ränder der Lagerplatte 57 bilden demgemäß Führungs
vorspränge, während die entsprechend keilförmig gegeneinander geneigten Futterstücke 180 und 182
Führungsnuten für die Führung der Andruckvorrichtung 14 an dem Schlitten 16 bilden. Aus Bronze od. dgl.
bestehende Verschleißplatten 188 und Futterstücke 190 aus gehärtetem Stahl od. dgl. können an den Lagerplatten
57 und 179 angeordnet sein, welche beim Zusammenbau der Teile einen Gleitbelag bilden und die
Teile im zusammengebauten Zustand mit enger Passung gegeneinander abstützen.
Die keilförmig verlaufenden Schrägführungen der Lagerplatten 57 und der Schlitten-Futterstücke 180 und
182 bieten die Möglichkeit, die Andruckvorrichtung 14 als Baueinheit in horizontaler Richtung von der
Maschinenseite 20 des Maschinengestells 10 her aus der Wickelmaschine herauszuziehen. Außerdem wird die
Andruckvorrichtung 14 von den Schrägführungen gegen vertikale Verschiebung relativ zu dem Schlitten
16 und in der Richtung von dem Schlitten zu dem
Wickeldorn 12 hin gehalten. Vorzugsweise sind die Schrägführungen zur horizontalen Mittellinie symmetrisch
ausgebildet, um die Andruckvorrichtungen 14 an den beiden Schlitten 16 gegeneinander auswechseln zu
können. Die formschlüssige Gleitverbindung kann auch mit Nut- und Federführungen anderer Ausbildung
erreicht werden, wobei die Nutführung an dem Support 30 und die sich darin führenden Federvorsprünge am
Schlitten 16 angeordnet werden können.
Im Montagezustand wird die Andruckvorrichtung 14 von der beschriebenen keilförmigen Nut-Federführung
in ihrer Lage zwischen den Seitenflächen des Schlittens 16 gehalten, wobei die Sicherung der Position der
Andruckvorrichtung mit Hilfe einer lösbaren Riegelvorrichtung 192 erfolgen kann (Fig 14). Die Seitenwand
149 des Schlittens 16 weist einen Flansch 196 auf, während &z benachbarte Seitenwand des Supports 30
der Wickelrollenvorrichtung 14 mit einer Aufnahmeöffnung 194 am Lagerarm 58 sowie einer Ausnehmung 195
an der Lagerplatte 57 versehen ist Der Flansch 196 weist eine Aussparung !98 für die Aufnahme des
Schaftes eines schwenkbar gelagerten Riegelbolzens 200 der Riegelvorrichtung 192 auf. Das innere Ende des
Riegelbolzens 200 liegt in der Ausnehmung 195; es ist hier mittels eines Gelenkbolzens 202, der ein Auge des
Riegelbolzens 200 durchfa3t, an dem Support 30 schwenkbar gelagert. Ein an dem Support 30 angeordneter
federbelasteter Rastnocken 204 arbeitet mit Aussparungen 206 und 208 am Gelenkanschlußteil des
Riegelbolzens 200 zusammen. Auf das äußere Gewindeende des Riegelbolzens 200 ist eine Mutter 210
aufgeschraubt. Mit Hilfe der Mutter 210 kann der Support 30 gegen die Seitenwand 149 des Schlittens 16
fest angezogen werden. Es ist daher möglich, mittels der Riegelvorrichtung 192 die zusammenwirkenden keilförmigen
Nul- und Federführungen des Schlittens 16 und des Supports 30 in feste Flächenanlage zu ziehen. Um
die Andruckvorrichtung 14 von dem Schlitten 16 abzunehmen, wird die Mutter 210 zumindest soweit
gelöst, daß der Riegelbolzen 200 in die strichpunktier: angedeutete Schwenklage gebracht werden kann
(Fig. 14). In dieser Schwenklage wird der Riegelbolzen
200 von dem in die Aussparung 208 einrastenden Rastnocken 204 gehalten. Die Andruckvorrichtung 14
kann dann unbehindert von dem Schlitten 16 abgenommen werden. Beim Anschluß der Andruckvorrichtung
14 an den Schlitten 16 gelangen die keilförmigen Nut-Federführungen in Flächenanlage, wodurch der
Support 30 in Nähe der Seitenwand 149 des Schlittens 16 durch Anschlag gehalten wird. Der Riegclbolzen 200
kann jetzt in die voll ausgezeichnete Riegelstellung zurückgeschwenkt werden, worauf die Mutter 210
festgezogen wird. Beim Anziehen der Mutter 210 werden die Andruckvorrichtung 14 und der Schlitten 16
fest miteinander verspannt. Der in die andere Aussparung 206 einfassende Rastnocken 204 hält den
Riegelbolzen 200 während des Anziehens der Mutter 210 in der Riegelstellung.
Es versteht sich, daß anstelle der lösbaren Riegelvorrichtung
192 auch Befestigungsvorrichtungen anderer Ausführungen verwendet werden könnten.
Wenn die Verspannung zwischen der Andruckvorrichtung 14 und dem Schlitten 16 beim Ausbauen der
Andruckvorrichtung aufgehoben ist, so kann die feste Flächenanlage zwischen den keilförmigen Nut-Federführungen
so groß sein, daß eine bestimmte Kraft erforderlich ist. um den Reibungsschluß zwischen den
Keilförmigen Fiihrungsflächen aufzuheben. Diese Kraft kann von einer Lüftvorrichtung unterschiedlicher ArI
aufgebracht werden. Bei dem dargestellten Ausfüh rungsbeispiel erfolgt die anfängliche Verschiebung det
Andruckvorrichtung 14 in Richtung auf die Seitenwanc 20 des Maschinengestells 10 mit Hilfe eines druckmittel·
betätigten Versiellmechanismus 212, der, wie Fig. Ij
zeigt, an der Seitenwand 149 des Schlittens 16 unterhalt der Riegelvorrichtung 192 angeordnet ist. Der Verstellmechanismus
212 ist in F i g. 15 gesondert dargestellt. Ei
ίο weist einen hydraulischen Zylinder 214 mit einerr
Kolben 216 auf, der sich mit seinem freien Ende geger den Support 30 der Andruckvorrichtung 14 legt Durch
Druckmittelbeaufschlagung des Zylinders 214 wird dei Kolben 216 aus dem Zylinder 214 ausgefahren, wobei ei
den Support 30 von der voll ausgezeichneten Position ir die strichpunktiert angedeutete Position in Richtung au
die Seitenwand 20 verschiebt Bei dieser Bewegung wire der Reibungsschluß zwischen den aufeinanderliegender
keilförmigen Führungsflächen des Supportes 30 und de; Schlittens 16 aufgehoben. Die Druckmittelbeaufschla
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218. Der Zylinder 214 ist in einer Konsole 220 so an dei
Wand 149 des Schlittens 16 gelagert, daß er siel gegenüber dem Support 30 einstellen läßt. Die Konsole
220 kann zu diesem Zweck z. B. mit einer Gewindeöff nung versehen sein, in welche der mit einerr
Außengewinde versehene Zylinder 214 eingeschraub ist. Um den Zylinder 214 in der jeweiligen Einstellposi
tion am Support 30 festzulegen, ist eine besondere Klemmvorrichtung od. dgl. an der Konsole 220 an
geordnet.
Wie vorstehend erwähnt, wird jede Andruckrolle 3i
von einem eigenen, auf der Seitenwand 18 de; Maschinengestells 10 angeordneten Antriebsmotor 3f
über eine Antriebswelle 36 angetrieben. Um dit Andruckvorrichtungen 14 von dem Schlitten K
abzunehmen, müssen daher die Kupplungen zwischer den Antriebswellen 36 und den Andruckrollen 32 gelösi
werden. Für die Kupplung dieser Teile könner Vorrichtungen unterschiedlicher Ausführungen vorge
sehen werden. Eine bevorzugte Ausführungsform einei Antriebsvorrichtung und einer ihr zugeordneten Vor
richtung zur Halterung der Antriebswellen 36 währenc des Ausbauens und Einsetzens der Andruckvorrichtun
gen 14 ist in den Fig. 12 und 17 dargestellt. Da! angetriebene Ende der Andruckroilen 32 ist mit einei
Kupplungsvorrichtung 222 versehen, das an seinerr einen Ende mit der zugehörigen Andruckrolle antriebs
mäßig derart verbunden ist. daß sie mit der Andruckvor richtung 14 entfernbar ist. Das andere bzw. äußere Ende
der Kupplungsvorrichtung 222 nimmt das Ende dei Andruckrollen-Antriebswelle 36 auf. Die Verbindunf
zwischen der Kupplungsvorrichtung 222 und dei Antriebswelle 36 ist nach Art eines Kardan- odei
Kugelgelenkes ausgebildet, über welches die Drehbewegung der Antriebswelle 36 auf die Andruckrolle 3i
übertragen wird. Außerdem erlaubt die Verbindung zwischen der Antriebswelle 36 und der Kupplungsvor
richtung 222 eine relative Längsbewegung zwischer diesen Teilen, welche sich bei der Anstellbewegung dei
Andruckvorrichtung 14 gegen den Wickeldorn 12 unc bei der Rückstellung der Andruckvorrichtung von derr
Wickeldorn ergibt. In Fig. 17 sind die Bewegunger dieser Teile strichpunktiert angedeutet. Die verstellbare
antriebsmäßige Verbindung kann z. B. dadurch erreich! werden, daß die Kupplungsvorrichtung 222 und da;
hiermit zusammenwirkende Ende der Antriebswelle 3t mit einer Kerbverzahnung versehen werden.
Da jede Andruckrolle 32 mit einer eigenen Antriebswelle
36 versehen ist, müssen für die übereinander angeordneten Andruckrollen einer jeden Andruckvorrichtung
14 zwei übereinanderliegende Antriebswellen 36 vorgesehen werden. Die Antriebswellen 36 sind
dabei zwischen den angetriebenen Enden derAndruckrollen 32 und den entsprechenden Kupplungsvorrichtungen
222 der Antriebe 38 hängend angeordnet. Um dabei die Antriebswellen 36 abzustützen, wenn die
Kupplungsvorrichtungen 222 gelöst sind, und um zugleich das Wiederherstellen der Kupplungen nach
dem Auswechseln der Andruckvorrichtungen 14 zu erleichtem, ist eine besondere Abstützvorrichtung 224
vorgesehen, die jeweils unter den vier Antriebswellen 36 angeordnet sind.
Die Abstützvorrichtungen 224 sind so ausgebildet,
daß sie in einer Position angehoben werden können, in der sie die zugehörige Antriebswelle 36 von unten her
abstützen, so daß ihre Kupplung mit der Andruckrolle
32 gelöst oder hergestellt werden kann, während die Λ w^ · ^ ψ Λ I^ F" tlr j">
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gehalten wird. Bei dieser Einstellung der Abstützvorrichtungen 224 lassen sich die im Kupplungseingriff mit
den Kupplungsvorrichtungen 222 befindlichen Enden der Antriebswellen 36 axial von den Kupplungsvorrich- 2s
tungen abziehen, wodurch die antriebsmäßige Verbindung
der Andruckvorrichtungen 14 aufgehoben wird und diese aus dem Maschinengestell 10 herausgeholt
werden können. Das Lösen der Verbindung zwischen den Antriebswellen 36 und den Kupplungsvorrichtungen
222 kann z. B. dadurch bewerkstelligt werden, daß die Antriebswellen 36 soweit verkürzt werden, daß ihre
Enden aus dem Kupplungseingriff mit den Kupplungsvorrichtungen 222 herausgleiten. Diese Verkürzung der
Antriebswellen 36 läßt sich in unterschiedlicher Weise bewerkstelligen. Beispielsweise kann ein Teil 226 der
Antriebswellen 36 mit einer Kerbverzahnung od. dgl. versehen sein, während das benachbarte Teil 227 der
Antriebswellen 36 eine Muffe bildet, die mit einer inneren Verzahnung in die Kerbverzahnung teleskopar- ao
tig verschiebbar einfaßt. Die im Zahneingriff stehenden Teile 226 und 227 bilden demgemäß eine drehschlüssige,
jedoch teleskopartig verschiebbare Kupplung der Wellenabschnitte. Um die Teile 226 und 227 in einer
bestimmten Lage lösbar miteinander zu verriegeln und damit ihre Telcskopbewegung während des Wickelbetriebes
der Maschine zu verhindern, kann eine
Riegelvorrichtung, eine Sperrklinke, eine Anschlagarretierung od. dgl. vorgesehen sein.
Wenn die Antriebswelle 36 von der Kupplungsvor- v·
richtung 222 gelöst werden "11. wird die genannte
Verriegelung der beiden tcleskopartig verschiebbaren Teile 226 und 227 aufgehoben, so daß sich das Teil 227
gegenüber dem Teil 226 axial verschieben und damit das Finde der Antriebswelle 36 aus der Kupplungsvorrich- ->i
!ung 222 herausgezogen werden kann. Nach dem Losen der Kupplung halten die WellenabstützvornchtunL'-'n
224 die Antriebswellen 3β in der Höhenlage, m d'.:r beim
einführen der Anuruckvcrrichtuniicn 14 in die Scnlit-ei;
'M die Antnebswc ion 36 wieder mit clen Vüppiung.sviT· <o \-<
,-,chUingcn 222 verbunden werden. Für das Losen f!^? "...
Kupplungen zwischen den Antriebswellen 36 umi ■ ;■■·,)
•Xndruckrollen 32 können Vorrichtungen iinte"sciii"]l·
. 'ic;· Vusführungci verwendet werden.
"".1Ie 'Vbstiit/vorrichtungen 224 sind in .Jen f- i s. 'K '::;:i
-> !are'.'Mellt. Die unterhalb ler \n;ricDswciien :'i
■ .-iicordnetcn Vbsuit/'-^rrichunger1 .!24 -in·! ■■ on
..pw'h.;.!- Λ ) !tKit/j!:na 'c !ti p|-'kpnph;ir dp.ß 'iip
<<prrr· Abstutzvorrichtung an einer Konsole 228 gelagert ist,
die an dem Gehäuse 26 des Wickeldorn-Getriebes 26 befestigt ist. Die untere Abstützvorrichtung ist dagegen
an einer Konsole 230 angeordnet, welche sich an dem die Wickelmaschine tragenden Teil, z. B. dem Fundament,
befindet.
Die untereinander gleich ausgebildeten Abstützvorrichtungen 224 weisen jeweils eine Kurbel 232 mit
einem Betätigungseriff 234 für die Handbetätigung auf. Die Kurbel 232 ist mit einer Welle 236 versehen, welche
ein Getriebegehäuse 238 durchgreift. Ober das Getriebe wird die Drehbewegung der Kurbel 232 in eine
Hubbewegung einer Hubstange 240 umgewandelt. Durch Drehen der Kurbel 232 in der einen odsr anderen
Richtung kann daher die Hubstange 240 gehoben oder gesenkt werden. Die Hubstange 240 weist an ihrem
oberen Ende eine Stützplatte 242 mit zwe> hieran drehbar gelagerten Auflagerrollen 244 auf. L»ie Auflagerrollen
244 ermöglichen eine Drehbewegung der aufliegenden Antriebswelle 36 gegenüber der Abstütz-
dem Herstellen der Kupplung erforderlich ist, um die
Verzahnungen an den Enden der Antriebswelle und der Kupplungsvorrichtung 222 in Eingriff zu bringen. Die
Auflagerrollen 244 können an der Stützplatte 242 angeordnet werden, um eine Ausrichtung der Teile zu
erzielen, so daß die Rollenachsen parallel zu der entsprechenden Antriebswelle 36 verlaufen.
Während des Betriebs der Wickelmaschine sind die Abstützvorrichtungen 224 abgesenkt, so daß ihre
Auflagerrollen 244 nicht an den Antriebswellen 36 anliegen. Um die Andruckvorrichtungen 14 von den
Schlitten 16 abzunehmen, werden die Abstüizvorrichtungen 224 durch Betätigung der Kurbeln 232
ausgefahren, so daß sie mit ihren Auflagerrollen 244 die Antriebswellen 36 abstützen. Die Wellenteile 226 und
227 werden dann soweit gegeneinander verschoben, daß die Enden der Antriebswellen 36 aus den
Kupplungen 222 an den Enden der Andruckrollen 32 herausgezogen werden können. Die Andruckvorrichtungen
14 können dann ohne weiteres von dem zugehörigen Schlitten 16 abgenommen werden. Die
Abstützvorrichtungen 224 stützen zwischenzeitlich die Enden der Antriebswellen 36 in der entsprechenden
Ebene ab. in der später nach dem Anschluß der Andruckvorrichtung 14 die Kupplungen 222 mit den
Antriebswellen 36 wieder hergestellt werden. Auf diese Weise ergibt sich beim Herstellen und Lösen der
Kupplungen sowie beim Auswechseln der Andruckvorrichtungen 14 eine erhebliche Zeitersparnis. Anstelle
der mit einer Handkurbel betätigten Abstützvorrichtungen 224 können auch Hub- und Stützvorrichtungen
anderer Ausführungen verwendet werden.
Die Andruckvorrichtungen 14 und die Schlitten 16 sind, wie erwähnt, mit keilförmigen Führungen versehen,
welche den Ein- und Ausbau der Andruckvorrichi'.mgen
in hori/nntaier Richtung parallel zur Wickeldornachse gestatten. Sobald die Kupplung der Antriebsteilen
36 mit den Andruckrollen 32 aufgehoben worden iraucht lediglich die Rierelvorrichtung 192 gelöst 7.11
'-v.-.'rden. um die Andruckvorrichtung (4 von dem
.■!ihnen Ui abzunehmen. Da. wie F i g. 5 zeigt, die
'.oiiorpane 92 'ine; % τ» Schlitten 16 schwenkbar
!•■ji.ipert sind und die Maschin·., keine in den
'·, erschiebcweg der Andruckvorrichtung 14 ragende
bauteile aufweist, ist cm unbehindertes Kin- und
■.iisnauen der AtuirucKvorrichtune möglich. Fs verstehl
■■■.'.'h. daß beim Fin one! ^nsbatidcr Andruckvorrichtun-
gen 14 die Schlitten 16 von dem Wickeldorn 12 zurückgezogen sind, so daß die Andruckvorrichtungen
hierbei nicht in Berührung mit dem Wickeldorn gelangen können. Die Leitorgane 92 und 96 können aus
der in F i g. 5 gezeigten Stellung nach außen zurückgeschwenkt werden, um zu verhindern, daß sie beim Ein-
und Ausbau der Andruckvorrichtungen 14 in Kontakt mit den Andruckrollen 32 gelangen.
Der Ein- und Ausbau der Andruckvorrichtung 14 kann in verschiedener Weise bewerkstelligt werden.
Vorzugsweise findet hierfür ein mit einem Ausgleichsgewicht versehenes Hilfsgerät Verwendung, von welchem
in den Fig.20 und 21 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel wiedergegeben ist. Das Hilfsgerät
weist eine Rundstange 246 oder eine Schiene auf, die an ihrem einen Ende ein Gegengewicht 248 und an ihrem
anderen Ende einen Anschlußkopf 250 trägt. Das Gegengewicht 248 und der Anschlußkopf 250 können in
Nähe ihrer oberen Enden mit Öffnungen versehen sein, in welche die Stange 246 mit ihren Enden einfaßt. Die
Stange 246 ist mit dem Anschlußkopf 250 z. B. durch Schweißen fest verbunden. Das Gegengewicht 248 ist
drehfest an der Stange 246 befestigt, vorzugsweise derart, daß es von der Stange abgenommen werden
kann. Auf diese Weise lassen sich unterschiedlich schwere Gegengewichte 248 an der Stange 246
anschließen. Es versteht sich, daü das Gegengewicht 248 nicht unbedingt an dem Stangenende angebracht zu
werden braucht, sondern auch im Abstand von dem Stangenende.
Der Anschlußkopf 250 ist so ausgebildet, daß an ihm eine Andruckvorrichtung 14 für den Ein- und Ausbau
sowie für den Transport angeschlossen werden kann. Für die Verbindung können Vorrichtungen unterschiedlicher
Ausbildung vorgesehen werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Anschlußkopf
250 eine Einstecköffnung 252 auf, in die ein Zapfen 260 einsteckbar ist, welcher an der Andruckvorrichtung
14 angeordnet ist. Der Zapfen 260 weist eine der Einstecköffnung 252 entsprechende Kontur auf; er ist an
derjenigen Seite der Andruckvorrichtung 14 angeordnet, welche der Seitenwand 20 des Maschinengestells 10
zugewandt ist. Der Zapfen 260 kann z. B. durch Schweißen an einem Lagerarm 58 der Andruckvorrichtung
14 befestigt sein, vorzugsweise derart, daß die Achse des Zapfens in der vertikalen und horizontalen
Schwerachse der Andruckvorrichtung liegt.
Die Einstecköffnung 252 des Anschlußkopfes 250 ist, wie Fig. 21 zeigt, im oberen und unteren Bereich
gekrümmt ausgebildet, während ihre Seitenränder geradlinig verlaufen. Der Zapfen 260 weist eine
entsprechende Kontur auf. Vorzugsweise sind an den Seitenrändern der Einstecköffnung 252 Schleißplatten
oder Futterstücke 262 befestigt, die seitlich in die Einstecköffnung 252 hineinragen und sich gegen die
flechen Seitenflächen des Zapfens 260 legen. Die Abflachungen des Zapfens 260 und der Einstecköffnung
252 bewirken eine drehfeste Verbindung zwischen der Andruckvorrichtung 14 und dem Anschlußkopf 250. Um
zu verhindern, daß der Zapfen 260 unbeabsichtigt aus der Einstecköffnung 252 heräusgleitet, kann er mit einer
öffnung 264 versehen sein, in die ein Steckbolzen 266 od. dgl. einführbar ist.
Die Stange 246 weist auf ihrer Länge mehrere im axialen Abstand angeordnete Ringnuten oder Rillen 268
auf. In jeweils zwei Rillen 268 werden die Schlaufen 270 eines Kabels oder Seiles 272 einer Aufhängevorrichtung,
z. B. eines Kranes, eingelegt. Die Schlaufen 270 des Seiles 272 tragen entweder nur die Stange 246 oder aber
die Stange zusammen mit der hieran befestigten Andruckvorrichtung 14. Je nach der Gewichtsbelastung
werden die Schlaufen 270 in diejenigen Rillen 268 der Stange 246 eingelegt, bei denen das am Seil angehängte
Gewicht ausgeglichen und kippfrei gehalten wird. Die Rillen 268 verhindern außerdem ein Verschieben der
Schlaufen 270 auf der Stange 246. Der Abstand der Rillen 268 ist so gewählt, daß die angehängte Last in
to jedem Fall kippfrei an dem Seil 272 hängt.
Das an dem Seil 272 hängende Gerät läßt sich ohne Schwierigkeiten in eine Position einstellen, in der der
Zapfen 260 der Andruckvorrichtung 14 in die Einstecköffnung 252 eingeführt werden kann. Der Anschlußkopf
ί ■> 250 und das Gegengewicht 248 sind vorzugsweise zu der
die Achse der Stange 246 schneidenden Vertikalebene symmetrisch so angeordnet, daß die Abflachungen der
Einstecköffnung 252 vertikal verlaufen, wenn die Stange an dem Seil 272 hängt Hierdurch wird das Einführen des
Zapfens 260 in die Einstecköffnung 252 erleichtert.
Das Gegengewicht 248 ist vorzugsweise so ausgebildet,
daß es zumindest teilweise unter der Längsachse der Stange 246 liegt, so daß der Schwerpunkt des
Gegengewichtes unterhalb des von der Achse der Stange 246 gebildeten Hubmittelpunktes liegt. Der
Anschlußkopf 250 ragt ebenfalls an der Stange 246 nach unten, so daß der.Schwerpunkt der Andruckvorrichtung
14 unterhalb der Achse der Stange 246 liegt. Der tiefliegende Schwerpunkt des Gegengewichtes 248
bewirkt in vorteilhafter Weise eine Stabilisierung der Vorrichtung gegen eine Neigung der Vorrichtung um
die Achse der Stange 246. Diese Stabilisierung ist für die Herstellung der Kupplung zwischen dem Gerät und der
Andruckvorrichtung 14 sowie für die Arbeitsvorgänge beim Ein- und Ausbau der Andruckvorrichtung
vorteilhaft.
Das Gewicht des Gegengewichtes 248 entspricht im wesentlichen dem Gewicht der Andruckvorrichtung 14.
Sobald das Gerät an dem Zapfen 260 der Andruckvorrichtung 14 angeschlossen ist. werden die Schlaufen 270
in diejenigen Rillen 268 eingeführt, bei denen das an dem Seil 272 hängende Gewicht des Hilfsgerätes und
der hieran befestigten Andruckvorrichtung 14 ausbalanciert ist. Bei Verwendung eines über Kopf angeordneten
Kranes oder einer sontigen Hubvorrichtung läßt sich die Andruckvorrichtung 14 horizontal von dem Schlitten 16
abziehen, wie dies in F i g. 20 strichpunktiert angedeutet ist. Bei diesem Vorgang haben die tiefliegenden
Schwerpunkte oes Gegengewichtes 248 und der Andruckvorrichtung 14 einen gewissen Pendeleffekt,
welcher die Drehbewegung des Gerätes und der hieran angeschlossenen Andruckvorrichtung um die Achse der
Stange 246 weitgehend unterbindet. Der Ein- und Ausbau der Andruckvorrichtung kann daher rasch und
störungsfrei durchgeführt werden. Die von dem Schlitten 16 abgenommene Andruckvorrichtung 14
kann an dem Seil 272 kippfrei hängend zu einer Wartungs- oder Reparaturstelle transportiert werden.
Mit Hilfe des Hilfsgerätes läßt sich die Andruckvorrichtung
14 beim Einbau genau gegenüber dem Schlitten 16 ausrichten, so daß die keilförmigen Führungsleisten
in die Keilnuten eingeführt werden können. Da das Gerät an der Außenseite des Maschinengestells 10
angeordnet ist, kann mit ihm die Andruckvorrichtung 14 von außen her vollständig in die Betriebsstellung am
Schlitten 16 eingeführt werden. Anschließend wird dann mit Hilfe des Riegelbolzens 200 die Verriegelung
zwischen der Wickelrollenvorrichtung 14 und dem
:n 16 hergestellt, worauf die Schlaufen 270 an der
246 umgehängt werden und das Hilfsgerät nach ziehen des Steckbolzens 266 aus dem Zapfen 260
η Maschinenbetrieb entfernt wird. Anschließend
e Kupplung zwischen den Wickel rollen 32 und Antriebswellen 36 hergestellt, so daß die
maschine wieder betriebsbereit ist.
i\\e der beschriebenen Zapfenverbindung für die ng des Hilfsgerätes mit der Andruckvorrichtung auch andere Kupplungsvorrichtungen verwen-
i\\e der beschriebenen Zapfenverbindung für die ng des Hilfsgerätes mit der Andruckvorrichtung auch andere Kupplungsvorrichtungen verwen-
det werden. Beispielsweise kann das Hilfsgerät mit einem Ansatz oder Vorsprung od.dgi. versehen sein,
während die Andruckvorrichtung mit einer entsprechenden Aussparung oder Öffnung für diesen Ansatz
od. dgl. versehen ist Der Zapfen und die Einstecköffnung können auch eine andere Kontur aufweisen, wobei
die Kontur dieser Teile vorzugsweise jedoch si ausgebildet ist, daß eine drehschlüssige Verbindung
erzielt wird.
10
Hierzu 13 Blatt Zeichnungen
Claims (16)
1. Wickelmaschine für Bandmaterial, insbes. Metallband, welche an ihrem Maschinengestell einen
drehbaren Wickeldorn und eine mit einem Support versehene Andruckvorrichtung zur Bildung der
Anfangswicklungen auf dem Wickeldorn aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckvorrichtung
(14) mit ihrem Support (30) lösbar im Maschinengestell (10) angeordnet und als Baueinheit aus dem Maschinengestell herausführbar
ist.
2. Wickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckvorrichtung (14)
mit ihrem Support (30) in Richtung der Wickeldornachse aus dem Maschinengestell (10) herausführbar
bzw. in dieses einführbar ist.
3. Wickelmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Support (30) derAndruckvorrichtung
(14) mittels einer in Richtung der wickeidornachse verlaufenden Gleitführung (176,
178,184,186) verschiebbar im Maschinengestell (10)
geführt ist.
4. Wickelmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitführung aus einer
Nut-Federführung mit Paaren von gegeneinander konvergierenden Führungsflächen (176, 178, 184,
186) besteht.
5. Wickelmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen (176, 178,
184, 186) ; wohl in Richtung der Wickeldornachse als auch senkrecht hierzu paarweise gegeneinander
konvergieren.
6. Wickelmaschine nsch eimern der Ansprüche 1
bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß der Support (30) an einem Schlitten (16) angeordnet ist, der quer zur
Wickeldornachse verstellbar im Maschinengestell (10) geführt ist.
7. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckvorrichtung
(14) mindestens eine Andruckrolle (32) aufweist, die über eine lösbare Kupplungsvorrichtung
(222) mit einer Antriebswelle (36) verbunden ist. und daß eine beim Lösen und Herstellen der
Kupplung die Antriebswelle (36) mit ihrem Kupplungsende gegenüber dem Kupplungsende der
Andruckrolle haltende Abstützvorrichtung (224) vorgesehen ist.
8. Wickelmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützvorrichtung (224)
mit einer ein- und ausfahrbaren Hubstange (240) versehen ist.
9. Wickelmaschine nach Anspruch 7 oder 8.
dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützvorrichtung (224) mit Aufiagerrollen (244) für die Antriebswelle
(36) versehen ist.
10. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Support
(30) mehrere Andruckrollen (32) angeordnet sind, die jeweils über eine lösbare Kupplungsvorrichtung
(222) mit einer seitlich des Maschinengestells (10) angeordneten Antriebswelle (36) verbunden sind.
11. Wickelmaschine nach einem de Ansprüche I
bis 10, gekennzeichnet durch eine den Support (30) im Einbauzustand in der Gleitführung festlegende
lösbare Riegel vorrichtung (192).
12. Wickelmaschine nach Anspruch II. dadurch
gekennzeichnet, 'hiß die insbare Riegelvorrichiiing
(192) aus einem verschwenkbaren Riegelbolzen (220) besieht.
13. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 12, gekennzeichnet durch einen den Support (30) in Abziehrichtung verstellenden Verstellmechanismus
(212).
14. Wickelmaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der im Maschinengestell
angeordnete Verstellmechanismus (212) einen durckmittelbeaufschlagten Kolben aufweist.
15. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 1
bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckvorrichtung (14) zwei etwa parallele Andruckrollen
(32) aufweist, die um Achsen drehbar sind, welche etwa parallel zur Wickeldornachse verlaufen, und
daß zur Herstellung der Anfangswicklungen ferner Leitorgane (40, 42, 44) vorgesehen sind, die
unabhängig von der Andruckvorrichtung (14) im Maschinengestell (10) gelagert sind.
16. Wickelmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis i5, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckvorrichtung
(14) zu derjenigen Seite aus dem Maschinengestell (10) herausführbar ist, die der
Ar.triebsseite abgewandt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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---|---|---|---|
8281 | Inventor (new situation) |
Free format text: GROSS, JOHN KALOCI, ANDREW LUTZ, LAVERNE HENRY, SALEM, OHIO, US |
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C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |