DE2416749C3 - Anordnung zur Messung des Wärmeenergieverbrauchs eines umbauten Raumes - Google Patents
Anordnung zur Messung des Wärmeenergieverbrauchs eines umbauten RaumesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Meßanordnung zur Messung des Wärmeenergieverbrauchs eines umbauten
Raumes unter Verwendung einer Differenzmessung zwischen der Innentemperatur und der Außentemperatur,
wobei die Ausgangsanschlüsse eines die Außentemperatur messenden ersten Temperaturfühlers und eines
die Temperatur im umbauten Raum messenden zweiten Temperaturfühlers mit einer Differenzbildungseinrichtung
gekoppelt sind und eine Multiplraereinrichtung zur Eingabe eines Korrekturwerts und eine Integrationseinrichtung
vorgesehen sind, in der ein dem Ausgangssignal der Differenzbildungseinrichtung entsprechendes
Signal über die Zeit integriert wird.
Bei zentral beheizten Wohneinheiten mit mehreren Parteien als Abnehmer der von einer gemeinsamen
Brennstoffquelle aus zugeführten Wärmeenergie ist es
Γ5 erforderlich, den Wärnieverbrauch jeder einzelnen
Partei zumindest qualitativ oder anteilsmäßig zu bestimmen, um eine angemessene Heizkostenverteilung
vorzunehmen. Dies geschieht derzeit überwiegend mit Hilfe von nach dem Verdunsterprinzip arbeitenden
Geräten, die an Heizkörpern in den einzelnen Räumen befestigt werden. Im Betrieb dieser bekannten Geräte
wird die Temperatur der Oberfläche des Heizkörpers auf das Verdunstermeßgerät durch Wärmeleitung
übertragen, wobei die Verdunstungsmenge der Flüssigkeit im Verdunsterröhrchen pro Zeiteinheit der
Oberflächentemperatur des jeweiligen Heizkörpers proportional ist. Dieses Prinzip ist in der Praxis häufig
nicht anwendbar, e'a Konstruktion, Einbauart und physikalische Gegebenheiten von bestimmten Heizungssystemen
Meßverfahren dieser Art nicht zulassen. Beispielsweise kann die Wärmeenergieabgabe von
Heizsystemen mit Fußbodenheizung. Derkenstrahlungsheizung,
Luftheizung, Fußleistenheizung, Unterflurkonvektoren usw. nach dieser Methode nicht
gemessen werden. Außerdem bietet das Verdunstermeßprinzip lediglich die Möglichkeit der Messung einer
analogen Größe, die als solche nur vom Wärmedienst als Be- und Vertreiber der Verdunstungsmeßgeräte
ausgewertet werden kann. Dem Verbraucher wird dabei jegliche Kontrollmöglichkeit entzo£?n Außerdem bedürfen
die Verdunstermeßgeräte regelmäßiger Bedienung durch Auswechseln des Verdunsterröhrchens. Die
Wärmemengenmessung nach dem Verdunstungsprinzip ist außerordentlich ungenau und von verschiedenen, in
der Praxis teilweise unvorhersehbaren Faktoren abhängig. So bleibt beispielsweise der Wärmefluß zwischen
benachbarten Wohnungseinheiten unberücksichtigt, und ein sparsamer oder häufig abwesender Verbraucher
kann aufgrund des Wärmeflusses an dem Energieverbrauch in einer Nachbarwohnung kostenlos partizipieren.
Zur Durchführung eines Zählverfahrens für Einzelheizanlagen mit Sammelspeisung ist eine Meßanordnung
ähnlich der eingangs angegebenen Art bekannt (DE-OS 19 58 084). Hierbei wird durch Differenzmessung
zwischen der Raumtemperatur und der Außentemperatur und periodische Integrierung des sich ergebenden
Differenzsignals eine Grundgröße ermittelt, die der Grad-Tag-Zahl proportional ist. Die Grad-Tag-Zahl ist
bekanntlich die Zahl der Tage über die Heizperiode, multipliziert mit der mittleren Temperaturdifferenz
^f= t,- — ta. Hierbei handelt es sich also nicht um die
laufende Messung einer dem Raum zugeführten oder im Raum verbrauchten Wärmeenergie, sondern um eine
Grundgröße, die eine relative Bestimmung zur Aufteilung
der Brennstoffkösten unter die Von der gemeinsamen Sammelspeisung abhängigen Abnehmer mit
größerer Genauigkeit als bei den vorbekannten
Verdunsterröhrchen ermöglicht Die bekannte Meßmethode gibt dagegen keine dem Benutzer unmittelbar
verständliche Anzeige über seinen Wärmeenergieverbrauch oder die seiner Wohneinheit zugeführte
Wärmemenge.
Eine Meßanordnung zur (quantitativen) Messung des Wärmeenergieverbrauchs bzw. der Wärmeenergieabgabe
an einem umbauten Raum war bisher nur mit sogenannten Wärmemengtnzählern möglich, die nach
dem Prinzip der Temperaturdifferenz- und Durchsatzmessung arbeiten (US-PS 33 01 049). Für die Ermittlung
des Energieverbrauchs in umbauten Räumen bzw. Wohnungen sind diese bekannten Wärmemengenzähler
jedoch sowohl herstellungsmäßig als auch baulich zu aufwendig, zumal sie einen großen Platzbedarf haben.
Bei mehreren Heizkörpern in einem Raum wären im Falle des Einsatzes bekannter Wärmemengenzähler
mehrere derartige Geräte erforderlich, wodurch diese Art der Messung völlig unrentabel wird. Diese sehr
teure Wärmemengenmeßmethode hat jedoch den Vorteil, daß sie eine laufende und für den Abnehmer
unmittelbar verständliche quantitative Anzeige der dem umbauten Raum oder der Wohneinheit zu?eführten
Wärmeenergie zu vermitteln vermag. Allerdings bleibt auch hier ähnlich den nach dem Verdunsterprinzip
arbeitenden Geräten die durch Wärmefluß übertragene Nachbarenergie unberücksichtigt
Nach der derzeitigen Marktsituation besteht sowohl seitens des Energielieferers als auch seitens des
Wärmeenergieverbrauchers ein starker Bedarf nach einem quantitativ messenden Wärmeenergiezähler, der
eine unmittelbar ablesbare Anzeige des Energieverbrauchs liefert Hier schafft die Erfindung Abhilfe.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Meßanordnung zur Verfügung zu stellen, die unabhängig
vom Energiezufuhrkreislauf eine laufende Messung und dem Benutzer unmittelbar verständliche Anzeige
des Wärmeenergieverbrauchs umbauter Räume ermöglicht.
Die Erfindung stützt sich auf die Erkenntnis, daß jedem umbauten Raum eine Wärmekenngröße zukommt,
die auf der Grundlage des DIN-Blattes 4701 berechnet werden kann. Nach dem vorgenannten
DIN-Normblatt sind die folgenden Größen definiert:
Qh = Raumwärmebedarf (kcal/h)
ft, din - Raumtemperatur ("C)
fta din = minimale Außentemperatur (0C)
Die erfindungsgemäß eingeführte Raum-Wärmekenngröße Aq, die als spezifische Raumkonstante dient,
wird wie folgt definiert:
A„ = „ Q\ (kcal/h C)
"i Ol S "a MN
Das Produkt der für jeden Raum konstanten Raum-Wärmekenngröße Aq mit der Temperaturdifferenz
Δϋ· von Istwert der Raumtemperatur und Istwert der Außentemperatur ergibt nach Integration über die
Zeit tp bis fc, ein Maß für die verbrauchte Wärmemenge
Q. Diese Erkenntnis läßt sich mathematisch wie folgt formulieren:
Q = T-^j ΪΛϋάι = A, [
ViDlN- VaDtN J
J
OUt
Ausgehend von dor Meßanordnung der eingangs angegebenen Art, schlägt die Erfindung zur Lösung der
ihr zugrundeliegenden Aufgabe vor, daß die Multipliziereinrichtung
einen Rechenverstärker mit mindestens. zwei, an die Differenzbildungseinrichtung angeschalteten
Eingängen und eine Multiplikatoreingabe in Form eines ein Ausgangssignal des Rechenverstärkers zu
einem der Eingänge rückkoppelnden Leitungszweiges mit einem einstellbaren Widerstand aufweist, daß das
ic der Differenz ΔΦ zwischen den von den Temperaturfühlern
gemessenen Innen- und Außentemperaturen proportionale Ausgangssignal der Differenzbildungseinrichtung
ununterbrochen mit dem einer Raum-Wärrnekenngröße Aq proportionalen Multiplikator multiplizierbar
ist, wobei als Raum-Wärmekenngröße der genormte Raum-Wärmebedarf Qh, dividiert durch die
Differenz der genormten Innen- und Außentemperaturen ·&, DiN-öa din, definiert ist, und daß die Integrationseinrichtung an die Multipliziereinrichtung derart ange-
schaltet ist, daß ihr das Integral der mit der Raum-Wäimekenngröße multiplizierten Differenz der
Istwerte von Innen- und Außenten^iraturen darstellendes
Ausgangssignal ein quantitath <:s Maß des
Wärmeenergieverbrauchs im umbauten Raum ist.
Da die Raum-Wärmekenngröße Aq eine au^ den
genormten und vorstehend angegebenen Größen ohne Schwier.gkeiten berechenbare spezifische Raumkonstante
ist, wird sie vor oder nach dem Einbau durch geeignete Einstellung der Multipliziereinrichtung einmal
eingegeben. Diese raumbezogene Kenngröße korrigiert die laufend gemessene Temperaturdifferenz
von Raumtemperatur und Außentemperatur in überraschend einfacher Weise derart daß sich am Ausgang der
Anordnung nach Integration über die Zeit ein quantitatives Maß für die verbrauchte Energiemenge
ergibt. Die erfindungsgemäße Meßanordnung schafft eine für den Verbraucher unmittelbar verständliche
quantitative Meßanzeige über die verbrauchte Wärmeenergie, wobei nicht nur diejenige Energie berück sichtigt
wird, die aus der Sammelspeisung dem jeweiligen umbauten Raum oder der Wohneinheit
unmittelbar zugeführt wird, sondern auch diejenige Energie, die aufgrund der baulichen Gegebenheiten als
Streuenergie durch Wärmefluß aus den Nachbarräumen, also mittelbar, zugeführt wird. Insofern rteht dem
Verbraucher laufend eine quantitative Arzeige über die
abgenommene bzw. verbrauchte Wärmeenergiemenge zur Verfügung, und er ist nicht mehr, wie bisher, auf die
von einem anonymen Unternehmen aufgrund von analogen Vergleichswerten berechneten Angaben angewiesen.
Gegenüber dem auf der Durchsatzmessung, also der rein unmittelbaren Energiezufuhr beruhenden
Wärmeenergiezähler ist die Kosteneinsparung be trächtlich, zumal die lauiende Messung erfindungsgemuß
unabhängig vom Energiezuführkreislauf erfolgt.
In bevorzugter Ausführungsform ist vorgesehen, daß
die Integrationseinrichtung eine Triggerscha.tung aus einem durch das elektrische Ausgangssignal der
Multipiiziereinrichtung aufladbaren Kondensator und einen Unijunction-Transistor aufweist dessen eine
Emitter-Basis-Strecke zum Kondensator parallel geschältet ist, und daß der Triggersehaltung ein Impulszähler
mit digitaler Anzeige nachgeschaltet ist
Zu der üblicherweise vorgenommenen Messung des Wärmeenergieverbrauchs in mehreren Räumen können Verschiedene Anordnjngskomponenten mehrfach ausgenutzt werden. In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Anordnung in an sich bekannter
Zu der üblicherweise vorgenommenen Messung des Wärmeenergieverbrauchs in mehreren Räumen können Verschiedene Anordnjngskomponenten mehrfach ausgenutzt werden. In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Anordnung in an sich bekannter
Weise mehrere, die Temperaturen in verschiedenen umbauten Räumen messende weitere Temperaturfühler
zugeordnet sind, deren Ausgangssignale mit dem von einem gemeinsamen, die Außentemperatur messenden
Temperaturfühler abgeleiteten Signal unter Differenzbildung verglichen und die Einzeldifferenzen in eine
Multipliziereinrichtung mit der dem jeweiligen Raum zugeordneten Raum-Wärmekenngröße /4, mit Hilfe des
Widerstandes multipliziert werden.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der to
Erfindung anhand der Zeichnung erläutert Die Zeichnung zeigt ein schematisches Schaltbild eines Ausführungsbeispiels
der Meßanordnung zur Messung des Wärmeenergieverbrauchs.
Die Betriebsspannung der beschriebenen Anordnung wird von einem herkömmlichen Netzgerät geliefert, das
■in der Zeichnung in dem strichpunktierten Block 1 dargestellt ist. Dieses Netzgerät 1 liefert an seinen
Ausgängen eine geglättete Gleichspannung von 2 χ 15 Volt.
Die an dem einen Ausgang des Netzgeräts 1 anstehende Betriebsspannung wird an den Eingang
einer Differenzbildungseinrichtung angelegt, die in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel durch eine im
strichpunktierten Block 2 dargestellte Widerstandsbrükke mit den Widerständen Ä|, flj, R\ und Ra gebildet ist.
Die beiden in parallelen Brückenzweigen angeordneten Widerstände /?,· und Ra sind temperaturabhängige
Widerstände, also Heißleiter oder Kaltleiter, wobei R, den die Raumtemperatur messenden Temperaturfühler
und R3 den die Außentemperatur messenden Temperaturfühler
darstellt. Da die beiden in den anderen parallelen Brückenzweigen angeordneten und mit R,
bzw. R1 in Reihe Hegenden Widerstände R\ übereinstimmende
konstante Widerstandswerte haben, ist die an den beiden Ausgangsanschlüssen der Brücke anstehende
Spannung Ue proportional der Differenz Δ-&
zwischen der Raumtemperatur (gemessen durch R) und der Außentemperatur (gemessen durch Ra). Die die
Temperaturdifferenz ΔΟ darstellende Spannung Ue
wird über Vorwiderstände R2 an zwei Eingänge eines zu
einer Multipliziereinrichtung im Block 3 gehörigen Rechenverstärkers 4 angelegt Der Ausgang des
Rechenverstärkers 4 ist zu dessen einen Eingang rückgekoppelt, wobei in der Rückkopplungsschleife ein
einstellbarer Widerstand Λ, liegt, über den die als
Multiplikator eingegebene Raum-Wärmekenngröße einstellbar ist.
Mit der Ausgangsspannung Ua wird über einen
Widerstand Rz ein Kondensator C aufgeladen, der wesentlicher Bestandte"' einer durch den Block 5
dargestellten Integriereinrichtung bildet. Insgesamt
besteht die integriereinrichtung 5 aus dem zuvor genannten /JG-Glied und einem Unijunction- bzw.
Doppelbasis-Transistor ÜJTt dessen eine Emitter-Basis-Stocke
in Reihe mit einem Ausgangswiderstand Λ4 des Transistors U/Tzum Kondensator Cparallel geschaltet
ist Sobald der Kondensator C durch U, auf die Höckerspannung des Unijunction-Transistors aufgeladen
ist, erfolgt die Entladung von C über die Emitter-Basis-Strecke und den Widerstand R4, und die
EmitterspannUhg Von UJTUnYA auf den geringen Wert
Uemin.. Danach kann der Kondensator C durch U.
erneut aufgeladen werden. Jeder, über die Emitter-Basis-Strecke des Transistors und A4 gegebene Entladeimpuls
des Kondensators C entspricht einer definierten Ladungsmenge von C.
Da die Beziehung gilt·
folgt aus der Proportionalität von Ue und /I ΰ
Da ferner der Kondensator C laufend durch Ua
aufgeladen und bei Aufladung mit einer bestimmten Ladungsmenge über den Transistor UJT entladen wird,
stellen die über Rt, abgenommenen Impulse ein
quantitatives Maß für den Wärmeenergieverbrauch in dem der Messung zugrundeliegenden umbauten Raum
dar. Diese Impulse werden zweckmäßigerweise in einem Impulszähler gezählt und zur Anzeige gebracht.
Nach der Eichung ermöglicht diese Anordnung dem Verbraucher ein unmittelbares Ablesen der verbrauchten
Wärmemenge, beispielsweise in kcal oder Ws.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Meßanordnung zur Messung des Wärmeenergieverbrauchs
eines umbauten Raumes unter Verwendung einer Differenzmessung zwischen der Innentemperatur und der Außentemperatur, wobei
die Ausgangsanschlüsse eines die Außentemperatur messenden ersten Temperaturfühlers und eines die
Temperatur im umbauten Raum messenden zweiten Temperaturfühlers mit einer Differenzbildungseinrichtung
gekoppelt sind und eine Multipliziereinrichtung zur Eingabe eines Korrekturwerts und eine
Integrationseinrichtung vorgesehen sind, in der ein dem Ausgangssignal der Differenzbildungseinrichtung
entsprechendes Signal über die Zeit integriert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die
Multipliziereinrichtung (3) einen Rechenverstärker (4) mit mindestens zwei, an die Differenzbildungseinrichtung
(2) angeschalteten Eingängen und eine Multiplikatoreingabe in Form eines ein Ausgangssignal
des Rechenverstärkers (4) zu einem der Eingänge i-öckkoppelnden Leitungszweiges mit
einem einstellbaren Widerstand (A9) aufweist, daß
das der Differenz Δ& zwischen den von den
Temperaturfühlern (R1, R3) gemessenen innen- und
Außentemperaturen proportionale Ausgangssignal (Ut) der Differenzbildungseinrichtung (2) ununterbrochen
mit dem einer Raum-Wärmekenngröße Aq
proportionalen Multiplikator multiplizierbar ist, wobei als Raum-Wärmekenngröße der genormte
Raum-Wärmebedarf Qh, dividiert durch die Differenz der genormten Innen- und Außentemperaturen
■&,DiN-'&adin, definiert ist, und daß die Integrationseinrichtung
(5) an dit. Mulü^iziereinrichtung (3) derart angeschaltet ist, djß ihr das Integral der mit
der Raum-Wärmekenngröße m itiplizierten Differenz der Istwerte von Innen- und Außentemperaturen
darstellendes Ausgangssignal (Ua) ein quantitatives
Maß des Wärmeenergieverbrauchs im umbauten Raum ist.
2. Meßanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Integrationseinrichtung (5)
eine Triggerschattung aus einem durch das elektrische Ausgangssignal der Multipliziereinrichtung (3)
aufladbaren Kondensator (C) und einen Unijunction-Transistor (UJT) aufweist, dessen eine Emitter-Basis-Strecke
zum Kondensator (C) parallel geschaltet ist, und daß der Triggerschaltung (5) ein
Impulszähler mit digitaler Anzeige nachgeschaltet ist.
3. Meßanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anordnung in an
sich bekannter Weise mehrere, die Temperaturen in verschiedenen umbauten Räumen messende weitere
Temperaturfühler (R) zugeordnet sind, deren Ausgangssignale mit dem von einem gemeinsamen,
die Außentemperatur messenden Temperaturfühler (R3) abgeleiteten Signal unter Differenzbildung
verglichen und die Einzeldifferenzen in einer Multipliziereinrichtung (3) mit der dem jeweiligen
Raum zugeordneten Raum-Wärmekenngröße Aq mit Hilfe des Widerstandes (Rq) multipliziert
werden.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19742416749 DE2416749C3 (de) | 1974-04-05 | 1974-04-05 | Anordnung zur Messung des Wärmeenergieverbrauchs eines umbauten Raumes |
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Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19742416749 DE2416749C3 (de) | 1974-04-05 | 1974-04-05 | Anordnung zur Messung des Wärmeenergieverbrauchs eines umbauten Raumes |
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DE2416749B2 DE2416749B2 (de) | 1977-04-28 |
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ID=5912289
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19742416749 Expired DE2416749C3 (de) | 1974-04-05 | 1974-04-05 | Anordnung zur Messung des Wärmeenergieverbrauchs eines umbauten Raumes |
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Families Citing this family (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE2808540C2 (de) * | 1978-02-28 | 1982-02-18 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren zur Messung des Wärmeaustausches zwischen benachbarten Wohnungen |
DE2847217A1 (de) * | 1978-10-30 | 1980-05-08 | Bleiker Werner | Anordnung zur messung der waermeenergieabgabe von raumheizkoerpern |
FR2460476A2 (fr) * | 1979-07-05 | 1981-01-23 | Blanzy Ouest Union Indle | Compteur de quantites de chaleur |
DK2952865T3 (da) * | 2014-06-05 | 2017-11-06 | Vaillant Gmbh | Fremgangsmåde til at bestemme forbruget af gas og elektricitet af en varmeindretning |
-
1974
- 1974-04-05 DE DE19742416749 patent/DE2416749C3/de not_active Expired
-
1975
- 1975-04-04 FR FR7510580A patent/FR2266877A1/fr active Granted
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR2266877B1 (de) | 1978-10-06 |
DE2416749B2 (de) | 1977-04-28 |
FR2266877A1 (en) | 1975-10-31 |
DE2416749A1 (de) | 1975-10-09 |
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