DE2410873C3 - Vorrichtung zum Einstudieren von Musikstücken - Google Patents
Vorrichtung zum Einstudieren von MusikstückenInfo
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- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
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Description
Wiedergabe von Musikstücken mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung auf einfache Weise und mit überraschendem Erfolg ermöglicht wird.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
Fi g. 1 vereinfacht die Aufsicht auf eine Vorrichtung
nach der Erfindung und
Bei der in Fig.1 dargestellten Vorrichtung zum
Einstudieren von Musikstücken in einstimmigen Tonfol- ι ο gen findet ein herkömmliches und daher in seiner
Funktion nicht näher beschriebenes Kassettentonbandgerät Verwendung, das durch verschiedene elektronische
Einrichtungen und Bedienungselemente erweitert ist, damit es seine erfindungsgemäß vorgesehene
Funktion erfüllen kann.
Die Vorrichtung läßt sich auch ohne Schwierigkeiten zur Aufnahme und Wiedergabe von mehrstimmiger
bzw. jeglicher polyphoner Musik einrichten, indem mehrere voneinander unabhängige Tonbänc^r mit einer
gewünschten Einzelstimme nacheinander bespielt und dann gemeinsam, synchron abgehört werden.
Auf der Oberseite der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung ist links ein Feld von Notenlinien markiert
das mit einigen Hilfslinien unter dem Baßschlüssel beginnt und sich in gleichmäßiger Verteilung bis zu
einigen Hilfslinien über dem Violinschlüssel erstreckt Baßschlüssel 10 und Violinschlüssel 11 sind ebenfalls
markiert Auf allen Notenlinien und den zugehörigen Zwischenräumen sind Tonhöhentasten 12 in einer
langen, durchgehenden Tonleiter angeordnet Wird nun eine solche Tonhöhentaste 12 betätigt erzeugt ein
zugehöriger Tongenerator, wie er z. B. von elektronischen Orgeln her bekannt ist eine Schwingung, deren
Frequenz genau der Tonhöhe entspricht in der mit r,
einem Musikinstrument eine Note an dieser Stelle des Notenlinienfeldes zu spielen wäre.
Außerdem ist ein zweites Tastenfeld 17 vorhanden, auf dem Notenwerttasten für die verschiedene zeitliche
Dauer der Noten angeordnet sind. Durch Betätigung der Notenwerttaste wird die Schwingung des Tongenerators,
der mit Hilfe der zugehörigen Tonhöhentaste 12 in Betrieb gesetzt wurde, in ihrer zeitlichen Dauer auf
den gewünschten Notenwert bzw. Zeitwert begrenzt Dies läßt sich mit Hilfe von bekannten elektronischen
Zeitgeberschaltungen, die zur An- und Abschaltung des Tongenerators nach vorgegebener Zeit geeignet sind,
leicht realisieren.
Die weiteren Einzelheiten der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung ergeben sich aus deren im folgenden näher
erläuterten Bedienungsweise.
Der Benutzer beginnt mit der Einstellung der Tonart, indem er den Tonartwähler 1 auf die Anzahl der
Vorzeichen, Kreuze (#) oder Be's (6) hinter dem Notenschlüssel einstellt wie er es dem vor ihm
liegenden Notenpapier bzw. der Notenschrift die in eine Tonfolge übertragen werden soll, entnimmt Bei
dem hier gezeigten Tonartwähler 1 bedeutet die Zahl »0« kein Vorzeichen; mit Rschtsdrehung wird die Zahl
der Kreuze, mit Linksdrehung die Zahl der Be's «) eingestellt; die Zahl »6« gilt sowohl für Kreuze als auch
für Be's infolge der temperierten Stimmung. Technisch bewirkt der Tonartwähler 1, daß bestimmte Tonhöhentasten
an Stelle des nominellen Tongenerators einem um einen halben Ton versetzten Tongenerator zugeord- b5
net werden (bei G-Dur, ein Kreuz, muß z. B. aus dem Ton f aus musikalischen Gründen ein fis gemacht
Der Benutzer stellt nun den Taktwähler 2 mit der Zählereinstelung bzw. dem entsprechende^ Hebel 3
und der Nennereinstelhing 4 auf den im Notenblatt angegebenen Takt ein. Dieser Taktwähler 2 ist für
Zählereinstellungen von »1« bis »12« und die Nennereinstellungen »2«, »4«, »8«, »16« ausgelegt Technisch
wird jtft diesen Hebeln 3 und 4 die Zeitbasis für einen
Takt festgelegt Die zwischen zwei Taktstrichen schrittweise eingegebenen Noten- und Pausenwerte
werden gezählt und mit dem eingestellten Takt verglichen. Zur Eingabe der Taktstriche dient die
Taktstrichtaste 5, die ab Eingabe des zweiten Taktstrichs jeweils elektronisch diesen Zeitvergleich auslöst
Ergibt sich eine Differenz zwischen Takteinstellungen und eingegebenen Noten- und Pausenwerten, löst dies
eine Fehleranzeige 6 z. B. in Form einer Warnlampe aus.
Durch Betätigung der Rücklöschtaste 7 läuft das Tonband unter Löschung der Eingabe zurück bis zum
vorhergehenden Taktstrich, wonach die Fehler durch erneute Eingabe korrigiert werden. Mit Betätigen der
Taktstrichtaste wird zugleich die Anzahl der Taktstriche gezählt und in dem Taktstrichanzeiger 8 angezeigt
Selbstverständlich wird die Anzeige im Taktstrichanzeiger bei Betätigung der Rücklöschtaste jeweils um die
Zahl »1« zurückgesetzt
Zugleich bewirkt das Betätigen der Taktstrichtaste S eine Taktmarkierung in Form eines hörbaren Knacks,
der ebenfalb auf dem Tonband gespeichert wird. Die
Notenlinienmarkierung 9 erhält eine Markierung des Baßschlüssels 10 und des Violinschlüssels 11. In diese
Notenlinienmarkierungen sind die Tonhöhentasten 12 eingesetzt die zusätzlich mit ihrer Notenbenennung 13
für C-Dur gekennzeichnet sind. Die Wirkungsweise der Tonhöhentasten wurde bereits erlauten. Erscheint
neben den tonartspezifischen Notenvorzeichen auf dem Notenblatt vor einem Ton ein Kreuz, ein »6« oder ein
Auflösungszeichen, so wird sinngemäß die Kreuztaste 14, die B-Taste 15 oder die Auflösetaste 16 betätigt
Technisch wird mit der Kreuztaste der nachfolgenden Tonhöhentaste ein Tongenerator zugeordnet der
gegenüber dem nominellen um einen halben Ton höher schwingt. Mit der B-Taste erfolgt analog eine
Erniedrigung um einen Halbton. Mit Betätigung der Auflösetaste wird im Gegensatz dazu jedes Vorzeichen
gelöscht und der folgenden Tonhöhentaste der ihr nominell zugedachten Tongenerator zurückvermittelL
Die Wirkung der Kreuztaste, der B-Taste und der Auflösetaste wird mit Betätigung der Taktstrichtaste
automatisch aufgehoben. In der Notenliteratur zuweilen anzutreffende Doppelkreuze und Doppel-Be's sind
durch zweifache Betätigung der entsprechenden Tasten eingebbar.
Die Notenwerttasten 17 werden nach den Tonhöhentasten betätigt Ihre Wirkungsweise wurde bereits
beschrieben. Erscheint auf dem Notenblatt eine Pause, so wird eine entsprechende Pausentaste 18 betätigt.
Eine Pause ist ein reiner Zeitwert ohne Ton. Technisch läuft daher in diesem Fall das Tonband um den
entsprechenden Zeitwert weiter, ohne daß ein Tongenerator zugeschaltet wird. Erscheint auf dem Notenblatt
hinter einer Note oder Pause einer oder mehrere Punkte, so verlängert jeder Punkt den vorhergehenden
Zeitwert um die Hälfte. Hierzu dient die mit einem Punkt gekennzeichnete Verlängerungstaste 19. Technisch
wird hierbei bei Abschaltimpuls der elektronischen Zeitgeberschaltung einfach um den nächst
niedrigeren Noten- oder Pausenwert verschoben.
Tonhöhe, Notenwert Verlängerung) oder Pause (allgemein: Pausenwert Verlängerung) betätigt der Benutzer
die Übernahmetaste 20 wodurch das Tonbandgerät betätigt wird. Mit den Zeitwerten und deren Verlängerungen
wird das Laufwerk angesteuert, mit den Tonhohenwerlen und deren Vorzeichen gleichzeitig der
Tonträger, das Tonband, bespielt. Eine Ausnahme bildet die Taktstrichtaste. Wird sie betätigt, ist damit
gleichzeitig die Übernahnietaste für die Zeit des Knacks
eingeschaltet
Zur Eingabe von Duolen, Triolen, Quartolen, Quintolen, Sextolen, Septolen usw. dient das Tastenfeld
21 mit den Umrechnungstasten (Triolentaste, Quarto- !eniastc usw.). Mit dieser. Spielanweisungen werden
zeitliche Zwischenwerte von Noten oder Pausen notiert. Eine häufig gebrauchte Notierung ist z. B. eine Triole, in
der drei Noten auf den Zeitraum von zwei Noten gleichen Zeitwerts verteilt werden. Für den Musiker
bedeutet dies: Jede der drei Noten ist mit einem Zeitwert zu spielen, der nur noch ^ des notierten 2<1
Notenwerts entspricht d. h, er muß beim Spielen ihre
ZE =
TS
16
ST
2/1 1 1\ /1
3 [ß + 8 + 87 + VI6
3 [ß + 8 + 87 + VI6
10
11
TT
nominalen Zeitwerte mit dem Korrekturfaktor »2/3« versehen. Analoges gilt auch für alle übrigen Versionen.
Möchte der Benutzer die unter einem solchen »Bogen« (z. B. Sextolenbogen) stehenden Noten oder Pausen
eingeben, so betätigt er vor und hinter der Eingabe die entsprechende Umrechnungstaste. Dadurch wird bewirkt,
daß mit der ersten Betätigung der Umrechnungstaste jede folgende Zeiteingabe mit dem entsprechenden
Korrekturfaktor multipliziert wird und bei der zweiten Betätigung diese Korrektur wieder aufgehoben
wird. Diese Methode gestattet auch das Eingeben ineinander verschachtelter Anweisungen (z. B. Triolen
innerhalb von Sextolen) nach dem gleichen Verfahren; denn an den notwendigen Stellen multiplizieren sich
automatisch die zugehörigen Korrekturfaktoren.
In F i g. 2 ist in Notenschrift ein Takt mit komplizierter
Phrasierung wiedergegeben. Die einzelnen Musiknoten sind in der Reihenfolge ihrer Eingabe in die
erfindungsgemäße Vorrichtung durchlaufend von »1« bis »15« numeriert. Bei der Zeitwerteingabe (ZE)des in
F i g. 2 dargestellten Taktes muß folgende Umrechnung durchgeführt werden:
4
Korrekturfaktor für Sextole = —
Korrekturfaktor für Sextole = —
Die angegebenen Nummern (1 bis 15) beziehen sich auf die entsprechenden Bezugszeichen in Fig. 2; die
Buchstaben kennzeichnen die Umrechnungstasten:
TS = Taktstrichtaste
ST = Sextolentaste
TT = Triolentaste
ST = Sextolentaste
TT = Triolentaste
Zur Kontrolle der Umrechnung wurde die Quersumme gebildet Sie ergibt richtig die Summe »1«; es handelt
sich also um einen vollen j -Takt.
Zusätzlich zu diesen fest programmierten Umrechnungstasten,
die für die fiberwiegende Anzahl der eo Anwendungsfälle ausreichen, ist eine beliebige Korrekturfaktoreinstettung
mittels der Wahlschalter 22a, 226 und der Bogentaste 22c möglich. Die mit dem Schalter
22a eingestellte Zahl bedeutet die Anzahl der Noten unter der Triole, Quartole usw, die auf die mit dem
Schalter 226 eingestellte Anzahl an Noten gleichen Zeitwertes verteilt werden müssen. Mit dem Schalter
22a wird der Nenner und mit dem Schalter 226 wird der
50
55 ,16 16
13
14
16,
ST
TS
Zähler des Korrekturfaktors eingestellt Die Bogentaste wird analog zu Umrechnungstasten vor und hinter den
umzurechnenden Zeitwerten bedient Mit ihr kann der eingestellte Korrekturfaktor für beliebige Zeit zugeschaltet
werden. Mit dieser variablen Notenumrechnung und den fest programmierten Umrechnungstasten
lassen sich alle auftretenden Notenwertkonstruktionen in exakte Tonfolgen übertragen.
Zur Eingabe eines Haltebogens dient die Haltebogentaste 23. Sie wird analog zu den Umrechnungstasten vor
und nach den zu verbindenden Noten betätigt Hierbei wird folgendes ausgelöst: Nach der ersten Betätigung
der Haltebogentaste werden die nacheinander eingegebenen Zeitwerte der zu haltenden Noten aufsummiert
Parallel dazu startet ein elektronischer Zeitwertzähler, der mit Betätigung der Taktstrichtaste angehalten wird
Die erste Betätigung der Haltebogentaste blockiert automatisch die Ubernahmefunktion der Taktstrichtaste,
während die zweite Betätigung die Blockierung wieder aufhebt und ihrerseits die Übernahme in die
Speichereinrichtung auslöst Hierbei wird der jeweilige Tongenerator für das Intervall der aufsummierter
Zeiten angeschaltet und gleichzeitig zu dem durch den Zeitwertzähler gespeicherten Zeitpunkt der Knacks zur
Taktmarldenmg eingeblendet
Die Tonaufnahmesteuerung erfolgt so, daß beim zusammenhängenden Repetieren die eingegebenen
Töne im Normalfall als Legato-Spiel wiedergegeben werden. Eingabe in Stakkato wird erreicht durch
Betätigen der Stakkatotaste 24, die arretierbar ist und nach Betätigung der Übernahmetaste oder Tasten mit
gleichzeitiger Übernahmefunktion bewirkt, daß zu Beginn des Tonbandlaufs das Signal des Tongenerators
für eine kurze Zeit unterdrückt und dann ohne Anschwellen zugeschaltet wird.
Das Tastenfeld 25 enthält Tasten zum herkömmlichen Bedienen eines Tonbandgeräts, d. h. zur Aufnahme,
Wiedergabe, zum schnellen Vor- und Rücklauf. Zum Abhören dient der Lautsprecher 26 und ein Lautstärkeregler
27. Alle Tasten sind in vorliegender Ausführungsart der Erfindung als Leuchttasten ausgeführt und so
eingerichtet, daß der Benutzer stets die jeweiligen Eingabewerte oder sonstige Betätigungen zu kontrollieren
vermag.
Hierm 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Einstudieren von Musikstücken, bestehend aus einem Magnetband, Tastenfeld für die Musikzeichen, Tongeneratoren sowie aus elektronischen Schaltungen mit Einstellungs- und Bedienungselementen zum Umrechnen der nominalen Notenwerte in ungerade Notenwerte, wobei die einzelnen Musikzeichen in ihrer Tonhöhe und ihrem iu Notenwert bzw. Zeitwert unabhängig voneinander einstellbar, elektronisch speicherbar und als zusammenhängende Folge abhörbar sowie abmfbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß mit Notenwert- und Pausentasten (17 bzw. 18) entsprechend der Ton- oder Pausendauer unmittelbar die Dauer des schrittweisen Vorlaufs des Tonbandes steuerbar ist, so daß für diese Dauer jeweils der mittels Tonhöhentasten (12) unabhängig vom Zeitwert vorgegebene Ton auf das Tonband übertragbar ist>■>Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Einstudieren von Musikstücken, die aus einem Magnetband, Tastenfeld für die Musikzeichen, Tongeneratoren sowie aus elektronischen Schaltungen mit Einstellungs- jo und Bedienungselementen zum Umrechnen der nominalen Notenwerte in ungerade Notenwerte besteht, wobei die einzelnen Musikzeichen in ihrer Tonhöhe und in ihrem Notenwert bzw. Zeitwert unabhängig voneinander einstellbar, elektronisch speicherbar und als j> zusammenhängende Folge abhörbar sowie abmfbar sind. Es handelt sich dabei um eine Vorrichtung, die dem Konzertmusiker oder Tanzmusiker, dem Arrangeur und besonders dem Laienmusiker dar. Einstudieren von Musikstücken, vor allem von komplizierten Notenpassagen, erleichtertVon einem Musiker wird erwartet, daß er mit Hilfe eines Instruments Notenschrift in korrekter Weise zu Tonfolgen umsetzen kann. Diese Fähigkeit, die im Gegensatz zur musikalischkünstlerischen Begabung von <r> jedermann durch angemessene Übung erworben werden kann, ist rein handwerklicher Natur. Es ist üblich, den Grad der hierbei erreichten Perfektion in verbalen Abstufungen von Prädikaten wie »blattsicher«, »notenfest«, »auswendig spielend«, etc. anzugeben. Es r>o ist nun leider so, daß das flüssige Spielen nach Noten in der Regel erst nach vielen Jahren systematischen Übens wirklich beherrscht werden kann und deshalb zumeist professionellen Musikern mit sogenannter »klassischer« Ausbildung vorbehalten bleibt Ein sehr großer Teil der « musikausübenden Menschen, Laien und professionellen Musikergruppen geben heute dem künstlerischen Ausdruck und der schöpferischen Improvisation den Vorzug gegenüber dem handwerklichen Blattspiel. Der mangelnden Notenkenntnis und Übung im Spielen nach w> Noten steht nun kurioserweise gerade bei moderner Musik besonders schwierige Notenliteratur gegenüber. Die Tonfolgen sind häufig in komplizierten rhythmischen Verschiebungen (Phrasierungen) oder ungewöhnlichen Taktmaßen (z. B. 5/4 oder 7/4-Takt) angeordnet tr> und stellen auch geübte Berufsmusiker beim Einstudieren vor Probleme. Die zu erwartende Mühe wird von der Mehrzahl der Betroffenen gescheut und veranlaßt sie, auf eine Pflege der Notenkenntnisse weitgehend zu verzichten.Es ist gängige Praxis, auch unter Berufsmusikern, sich statt dessen das betreffende Musikstück im Radio, von einer Schallplatte oder von einem Tonband anzuhören, um es auswendig zu lernen. Da die Fähigkeit, etwas Gehörtes nachzuspielen, einen wesentlichen Grundzug musikalischer Begabung darstellt, ist dieses Verfahren angenehm, in der Regel das schnellste und im Hinblick auf komplizierte Rhythmik sicherer als das mühsame Einstudieren nach Noten. Bei sehr musikalischen Menschen genügt häufig ein einmaliges Anhören, um das auswendige Nachspielen zu ermöglichen.Natürlich ist diese Art und Weise der Einstudierung auf die Anzahl der als Tonaufzeichnung erhältlichen bzw. dem Musiker zu Gehör kommenden Tonaufzeichnungen beschränkt Buchstäblich Tausende von Musikstücken, Liedern und interessanten Arrangements, die nur in der Notenlitcatur vorbanden sind, bleiben ihm dagegen verschlossen.Aus DE-AS 14 97 840 ist eine Vorrichtung zum Komponieren musikalischer Motive bekannt, bei der auf einen Tonträger in einer der jeweiligen Notenschrift entsprechenden Folge frequenzbestimmende Speicherelemente mit einer dem Notenwert entsprechenden Länge und Speicherelemente für Pausen nacheinander und schrittweise übertragbar sind, die mit Hilfe von einer Abtastschaltung, Tongeneratoren und Lautsprechern als zusammenhängende Tonfolge bzw. Melodie abhörbar sind. Damit lassen sich praktisch nur extrem einfache Melodien zusammensetzen, wobei zum Zweck der musikalischen Erziehung auf große Anschaulichkeit Wert gelegt und dadurch erreicht wird, daß man das entstandene Notenbild ständig vor Augen hat Diese Vorrichtung eignet sich jedoch nicht als Hilfsmittel zum Einstudieren von komplexen Musikstücken.Ferner wurden bereits die rechnergestützte Synthese und Analyse komplexer Klangstrukturen beschrieben (Gravesaner Blätter, Nr. 27/28, 1965, S. 62-71 und Journal of Musical Theory, 1963, S. 24-37). Das Komponieren nach menschlicher Eingebung oder nach dem Ramdomverfahren durch den Rechner selbst steht dabei im Vordergrund. Diese Einrichtungen sind jedoch zu aufwendig, um als Hilfsmittel zum Einstudieren von Musikstücken verwendet werden zu können.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der keine aufwendigen technischen Einrichtungen, wie elektronische Rechner, verwendet werden und mit der Musikern und Laien das Einstudieren von Musikstücken erleichtert und der Zugang selbst zu komplizierter Notenliteratur auf bequeme, schnelle Weise ermöglicht wird.Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art mit Notenwert- und Pausentasten entsprechend der Ton- oder Pausendauer unmittelbar die Dauer des schrittweisen Vorlaufs des Tonbandes steuerbar ist, so daß für diese Dauer jeweils der mittels Tonhöhentasten unabhängig vom Zeitwert vorgegebene Ton auf das Tonband übertragbar istMit dieser Vorrichtung soll der Musiker selbst die Notenschrift d. h. die Noten- und Pausenzeichen sowie alle anderen Musikzeichen langsam und schrittweise in eine entsprechende Folge von Tonsignalen übertragen, wobei beliebig häufige Korrekturen, Wiederholungen usw. möglich sind, und diese Tonfolge anschließend im richtigen Zeitmaß abhören können.Es hat sich gezeigt, daß diese Aufnahme und
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