DE239342C - - Google Patents
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- DE239342C DE239342C DENDAT239342D DE239342DA DE239342C DE 239342 C DE239342 C DE 239342C DE NDAT239342 D DENDAT239342 D DE NDAT239342D DE 239342D A DE239342D A DE 239342DA DE 239342 C DE239342 C DE 239342C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
- D04B11/18—Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics
- D04B11/20—Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics with colour patterns
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 25«. GRUPPE
Pendelnde Kettenfaden - Plattiervorrichtungen ordnet man so an, daß man ihre Drehbzw.
Pendelachse entweder oberhalb oder unterhalb der Stuhlnadelreihe lagert.
Die Plattiervorrichtungen mit oberhalb der Stuhlnadelreihe befindlicher Drehachse ruhen in »feststehenden« Lager armen; sie verdecken den Oberteil der Nadeln und müssen daher, wenn sie aus dem Bereiche der Stuhlnadelreihe gebracht werden sollen, um ausgerückt zu werden oder um letztere freizulegen, wie sich dies beim Einhängen des Abzugkammes in die Anfangsreihe des Warenstückes, beim Zusammenarbeiten des Doppelrandes sowie beim Auswechseln oder Richten von Stuhlnadeln nötig macht, entweder vom Stuhl abgenommen oder nach vorn gewendet werden. Das Abnehmen ist zeitraubend und beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit des Stuhles in hohem Maße. Das Wenden nach vorn hat den Nachteil, daß die vor dem Stuhle stehende Person in der Bedienung des letzteren behindert wird, namentlich in bezug auf die oben genannten Arbeiten an der Nadelreihe.
Die Plattiervorrichtungen mit oberhalb der Stuhlnadelreihe befindlicher Drehachse ruhen in »feststehenden« Lager armen; sie verdecken den Oberteil der Nadeln und müssen daher, wenn sie aus dem Bereiche der Stuhlnadelreihe gebracht werden sollen, um ausgerückt zu werden oder um letztere freizulegen, wie sich dies beim Einhängen des Abzugkammes in die Anfangsreihe des Warenstückes, beim Zusammenarbeiten des Doppelrandes sowie beim Auswechseln oder Richten von Stuhlnadeln nötig macht, entweder vom Stuhl abgenommen oder nach vorn gewendet werden. Das Abnehmen ist zeitraubend und beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit des Stuhles in hohem Maße. Das Wenden nach vorn hat den Nachteil, daß die vor dem Stuhle stehende Person in der Bedienung des letzteren behindert wird, namentlich in bezug auf die oben genannten Arbeiten an der Nadelreihe.
Bei Plattiervorrichtungen mit unterhalb der Stuhlnadelreihe befindlicher Drehachse
wird die vordere Seite der Stuhlnadelreihe von unten nach oben verdeckt, und dieser
Umstand bedingt ein »Ausheben« der Plattiervorrichtung aus dem Stuhle, also eine Unterbrechung ihres Zusammenhanges mit demselben,
insbesondere, wenn ein neuer Warenteil begonnen werden soll, was mit Zeitverlust
verbunden ist. Gleiches gilt hinsichtlich des Ausrückens der Plattiervorrichtung.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Plattiervorrichtung vereinigt nun in
sich einerseits die pendelnde Aufhängung oberhalb der Stuhlnadelreihe und andererseits
die mögliche Aufwärtsbewegung, indem sie an drehbaren, oberhalb der Stuhlnadelreihe
angeordneten Lagerarmen befestigt ist. Sie bietet hierdurch Bekanntem gegenüber den Vorteil, daß sie auch nach erfolgtem
Ausschalten mit dem Stuhle in Zusammenhang bleibt und daher unter Anwendung eines Fußtrittes oder Handhebels in denkbar
kürzester Zeit ein- und ausgeschaltet werden kann, ohne dabei in ausgerückter Stellung
für die Bedienung des Stuhles nachteilig zu werden. Der Stuhl erreicht eine höhere Arbeitsleistung,
weil die Bedienung erleichtert, der bisher erforderliche Stillstand desselben während des Ein- und Ausschaltens der Plattiervorrichtung
abgekürzt und die gewonnene Zeit vom Arbeiter zum Abschneiden der an der Ware lose hängenden Plattierfadenenden
benutzt werden kann. Gleichzeitig ist auch noch der Vorteil vorhanden, daß die Plattierfäden
infolge des nach unten gekehrten Schwingungsbogens ihrer Führer den Platinen
sicher vorgelegt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel, und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht
des Stuhles, während Fig. 2 die Plat tiervorrichtung, von vorn gesehen, verdeutlicht,
wobei α die Stuhlnadelreihe, b die Platinen, c, d die Grundfadenführung und β die
Deckmaschine bedeutet.
Die Plattiervorrichtung kann beispielsweise
aus einer Schiene f mit einer Anzahl Kettenfadenführern
g bestehen (Fig. ι und 2). Diese Führer g nehmen vor Beginn ihrer Wirkung
die aus Fig. 1 ersichtliche Lage ein, werden in bekannter Weise vor Beginn des Kulierens
des Grundfadens durch die Stuhlnadelreihe bewegt, seitlich um eine oder beliebig viele
Nadeln versetzt und dann wieder zurück durch die Nadelreihe geführt, . womit sich
eine Plattierfadenlegung vollzogen hat. Um diese Bewegungen hervorzurufen, ist die
Schiene f, welche die Plattierfadenführer g trägt, mittels Arme h und i pendelnd an
einer Stange I aufgehängt, die von fest auf einer drehbar gelagerten Stange m getragenen
Armen k gehalten wird. Das Ganze erhält nach unten die erforderliche Abstützung
mittels einer Zugstange η eines Hebels 0, der mit einer Rolle auf einer Kurvenscheibe p
ao der Hauptwelle q ruht. Nach Maßgabe dieser Kurvenscheibe -p wird die Plattiervorrichtung
mit ihren Fadenführern g in den erforderlichen Zeitpunkten durch die Stuhlnadelreihe
α geschwungen und wieder zurückgelassen. Die zwischen diesen beiden Schwingbewegungen
benötigte Seitwärtsverschiebung der Plattiervorrichtung kann beispielsweise durch einen Mitnehmer r (Fig. 1 und 2) bewirkt
werden, dessen Wirkung sich auf irgendeine bekannte Art unterbrechen läßt, wenn die Plattiervorrichtung beim Antreffen
an einen Anschlag s die Grenze ihrer Verschiebung erreicht hat.
Um die Plattiervorrichtung im Falle ihres Nichtgebrauches bzw. bei der Doppelrandbildung
aus dem Bereiche der Stuhlnadelreihe bringen zu können, ist es nur erforderlich, dieselbe
um ihre hintere Achse m zu drehen, so daß sie vorn angehoben wird. Dieses Anheben
läßt sich beispielsweise mittels eines mit Fußtritt versehenen Winkelhebels t bewerkstelligen,
welcher durch ein Gestänge u, v, w mit der Plattiervorrichtung verbunden ist.
Nach erfolgtem Niedertreten dieses Winkelhebels t wird derselbe zweckmäßig mittels
eines Handhebels χ festgehalten, wodurch die Plattiervorrichtung in ihrer ausgerückten Stellung
verharrt. Durch Abstellen des genannten Handhebels und Niederlassen der Plattiervorrichtung
ist die letztere im Moment und ohne weiteres Zutun wieder gebrauchsfertig.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Kettenfaden - Plattiervorrichtung für flache Kulierwirkstühle, welche „ oberhalb der Stuhlnadelbarre pendelnd aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelachse (I) in Lagerarmen (k) ruht, welche in senkrechten Ebenen schwingbar sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE239342C true DE239342C (de) |
Family
ID=498793
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT239342D Active DE239342C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE239342C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3654779A (en) * | 1969-04-23 | 1972-04-11 | Juan Rovira Fors | Panty type garment and method of knitting the same on a flat knitting machine |
EP0055015A1 (de) * | 1980-12-24 | 1982-06-30 | Koseisha Co. Ltd. | Vorrichtung zum Zuführen von Kettenfäden für eine Flachstrickmaschine |
-
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- DE DENDAT239342D patent/DE239342C/de active Active
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3654779A (en) * | 1969-04-23 | 1972-04-11 | Juan Rovira Fors | Panty type garment and method of knitting the same on a flat knitting machine |
EP0055015A1 (de) * | 1980-12-24 | 1982-06-30 | Koseisha Co. Ltd. | Vorrichtung zum Zuführen von Kettenfäden für eine Flachstrickmaschine |
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