DE2363488A1 - Schreitender streckenausbau - Google Patents
Schreitender streckenausbauInfo
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- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
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Description
Anmelder; Hermann Hemscheidt, Maschinenfabrik,
56 Wuppertal 1, Bornberg IO3
Die Erfindung betrifft einen schreitenden Streckenausbau,
der aus mindestens vier hintereinander in der Strecke angeordneten,
durch Rückzylinder und Distanzstreben miteinander verbundenen und gegeneinander verschiebbaren Rahmen
aus hydraulisch höhenverstellbaren Stützen an den Stoßen und die Stützen untereinander unter der Firste verbindenden
Querträgern besteht, auf denen gegeneinander versetzt in der Streckenachse verlegte Kappen mit vor- und rückkragenden
Enden zur Unterstützung der Firste aufliegen, wobei die Rückzylinder zwischen dem vorderen und dem letzten
Außenrahmen angelenkt sind und der vordere Außenrahmen durch Distanzhalter mit dem hinteren Innenrahmen und der
hintere Außenrahmen mit dem vorderen Innenrahmen gekoppelt sind. Ein derartiger Ausbau wird in Verbindung mit einer
Vortriebsmaschine als vorläufiger Unterstützungsausbau für die freigeschnittene Firste eingesetzt.
Bekannt ist ein schreitender Streckenausbau aus vier in
der Streckenachse hintereinander angeordneten Rahmen (DT-PS 1 134 947), dessen Rückzylinderenden an den Querträgern
der vorderen und hinteren Außenrahmen angreifen. Der vordere Außenrahmen ist durch Distanzhalter mit dem
hinteren Innenrahmen gekoppelt, während der hintere Außenrahmen mit dem vorderen Innenrahmen verbunden ist. Die Kappen
der miteinander verbundenen Rahmen sind von gleicher Länge, so daß nach dem Ausschieben des Rückzylinders ein unverbautes
Feld unterstützt und beim Nachziehen ein rückwärtiges Feld für den nachfolgend zu setzenden endgültigen Streckenbau
freigelegt wird. Infolge des Auseinanderschiebens und
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Zusammenziehens des Ausbaus wird in jeder Schrittstellung eine unterschiedlich große Hangendfläche unterstützt, so daß
kein gleichmäßiger Ausbauwiderstand gegeben ist.
Bekannt ist ferner ein schreitender Streckenausbau aus
vier in der Streckenachse hintereinander angeordneten Rahmen (DT-OS 1 955 353)ι dessen vorderer mit dem hinteren
Außenrahmen und dessen vorderer mit dem hinteren Innenrahmen durch starre Balken als Kappen zur Unterstützung
der Streckenfirste verbunden sind. In der Ausgangsstellung
sind die beiden vorderen Rahmen um das Schrittmaß gegeneinander versetzt, während die beiden hinteren Rahmen unmittelbar
hintereinander stehen. Die Rückzylinder sind unter den Querträgern jeweils zwischen den Außen- und
Innenrahmen angeordnet. Beim Schreiten wird der vordere Innenrahmen an den vorderen Außenrahmen herangezogen, während
der hintere Innenrahmen von dem hinteren Außenrahmen wegrückt. Bei diesem Streckenausbau wird zwar ein gleichmäßiger Ausbauwiderstand in jeder Schrittstellung erreicht.
Er hat jedoch den Nachteil, daß die Rückzylinder einen verhältnismäßig kurzen Hub aufweisen, da der Abstand der
beiden Anlenkungspunkte des Zylinders nicht größer als die
Gesamtbreite zweier benachbarter und mit nur geringem Abstand nebeneinander angeordneter Querträger sein kann, und
daß zum Vorrücken des Ausbaus um einen Schritt zwei Rückschritte auszuführen sind. Zuerst werden die Innenrahmen
innerhalb dieser Rahmenkombination vorgesetzt, und erst dann erfolgt mit dem Vorschreiten der Außenrahmen der eigentliche
Rückschritt.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, einen schreitenden Streckenausbau so auszubilden, daß bei jedem Schritt ein
unverbautes Feld vorn unterstützt und ein Feld hinten zum Einbringen des nachfolgend zu setzenden endgültigen
Streckenbaues freigelegt wird und der in jeder Schrittst
ellung eine Fläche gleicher Größe bei gleichem Ausbauwiderstand unterstützt.
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Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß die Vorderkappen der bei ausfahrenden Rückzylindern vorschreitenden Rahmenkombination mit kurzen vorkragenden
Enden versehen und mit den Hinterkappen der zweiten Rahmenkombination
identisch sind und die Vorderkappen der bei einfahrenden Rückzylindern vorschreitenden Rahmenkombination
mit langen vorkragenden Enden versehen sind und' mit den Hinterkappen der ersten identisch sind, wobei die Vorkraglängen
so bemessen sind, daß in der Ausgangsstellung des Ausbaus die Kappenenden der ersten.Rahmenkombination
um das Maß der halben Schrittlänge des Rückzylinders gegenüber den weiter vorkragenden Kappen der zweiten
Rahmenkombination zurückstehen und nach erfolgtem Vorrückschritt um das gleiche Maß weiter vorstehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben, und zwar zeigt
Fig. 1 den Streckenausbau aus vier miteinander gekoppelten Rahmen in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Ansicht auf die Kappenanordnung des Streckenausbaus.
Die vier miteinander zu einer Vorrückeinheit gekuppelten Rahmen sind mit A, B, C und D bezeichnet. Jeder Rahmen besteht
aus zwei an den Streckenstößen angeordneten Stützen 1, die über eine Gelenkverbindung 2 mit in die Streckenachse
weisenden Gelenkachsen mit einem im Streckenquerschnitt angeordneten Querträger 3 verbunden sind. Die Rahmen A und C sind
durch Kappenzüge h und mechanisch längenverstellbare Distanzhalter
5 zu der einen Rahmenkombination miteinander verbunden,
während die Rahmen B und D durch die Kappenzüge 6 und die Distanzhalter 7 zu der anderen Rahmenkombination
miteinander gekoppelt sind.
Zum Verschieben der Rahmenkombination A, C und zum Nachziehen
der Rahmenkombination B, D sind die oberen und unteren
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Rückzylinder 10 vorgesehen, die an den Stützen 1 der
äußeren Rahmen A und D angelenkt sind.
Jeder der beiden Kappenzüge 4, $ besteht aus den doppelgelenkig
miteinander verbundenen Kappen 8 und 9, die so
ausgebildet sind, daß die Vorderkappe 8 des Kappenzuges der Hinterkappe 9 des Kappenzuges $ entspricht und umgekehrt.
Dies resultiert daraus, daß die Kappen 8 ein kurzes vorkragendes Ende bezogen auf die Gelenkauflager 11 an
den Querträgern 3 der Rahmen A und C und die Kappen 9 ein entsprechend langer ausgebildetes vorkragendes Ende
aufweisen. Die Relation ist so gewählt, daß in der Ausgangsstellung
des Ausbaus die Vorderkappen 8 der Rahmenkombination A, C um das Maß a einer halben Schrittlänge 2a des
Rückzylinders zurückstehen, während sie nach erfolgtem Rückschritt wieder um das Maß a gegenüber den Vorderkappen
der Rahmenkombination B, D weiter vorstehen.
Anspruch ;
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Claims (1)
- Anspruch ;Schreitender Streckenausbau, der aus mindestens vier miteinander in der Strecke angeordneten durch Rückzylinder und Distanzstreben miteinander verbundenen und gegeneinander verschiebbaren Rahmen aus hydraulisch höhenverstellbaren Stützen an den Stoßen und die Stützen untereinander unter der Firste verbindenden Querträgern besteht, auf denen gegeneinander versetzt in der Streckenachse verlegte Kappen mit vor- und rückkragenden Enden zur Unterstützung der Firste aufliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkappen (8) der bei ausfahrenden Rückzylindem(10) vorschreitenden Rahmenkombination (A, C) mit kurzen vorkragenden Enden versehen und mit den Hinterkappen (8) der zweiten Rahmenkombination (B, D) identisch sind, und die Vorderkappen (9) der bei einfahrenden Rückzylindern (10) vorschreitenden Rahmenkombination (B, D) mit langen vorkragenden Enden versehen sind und mit den Hinterkappen (9) der ersten Rahmenkombination (A, C) identisch sind, wobei die Vorkraglängen so bemessen sind, daß in der Ausgangsstellung des Ausbaus die Kappenenden (8) der ersten Rahmenkombination (A, C) um das Maß der halben Schrittlänge (a) des Rückzylinders (10) gegenüber den weiter vorkragenden Kappen (9) der zweiten Rahmenkombination (B, D) zurückstehen und nach erfolgtem Vorrückschritt um das gleiche Maß (a) weiter vorstehen.509827/0351
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732363488 DE2363488C3 (de) | 1973-12-20 | 1973-12-20 | Schreitender Streckenausbau |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19732363488 DE2363488C3 (de) | 1973-12-20 | 1973-12-20 | Schreitender Streckenausbau |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2363488A1 true DE2363488A1 (de) | 1975-07-03 |
DE2363488B2 DE2363488B2 (de) | 1977-10-20 |
DE2363488C3 DE2363488C3 (de) | 1978-06-08 |
Family
ID=5901382
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19732363488 Expired DE2363488C3 (de) | 1973-12-20 | 1973-12-20 | Schreitender Streckenausbau |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2363488C3 (de) |
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2365690A1 (fr) * | 1976-09-17 | 1978-04-21 | Salzgitter Maschinen Ag | Soutenement marchant, notamment provisoire, utilise pour le creusement de galeries minieres et de tunnels |
FR2415720A1 (fr) * | 1978-01-27 | 1979-08-24 | Stephanois Constr Meca | Soutenement de tracage a portance permanente |
FR2420645A1 (fr) * | 1978-03-24 | 1979-10-19 | Ts Osrodek P Kon | Soutenement marchant pour galeries de mines |
US4189258A (en) * | 1977-09-22 | 1980-02-19 | Hermann Hemscheidt Maschinenfabrik Gmbh & Co. | Walking mine-roof support |
WO2006130918A1 (en) * | 2005-06-10 | 2006-12-14 | William John Sutton | Roof support for mines |
-
1973
- 1973-12-20 DE DE19732363488 patent/DE2363488C3/de not_active Expired
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2365690A1 (fr) * | 1976-09-17 | 1978-04-21 | Salzgitter Maschinen Ag | Soutenement marchant, notamment provisoire, utilise pour le creusement de galeries minieres et de tunnels |
US4189258A (en) * | 1977-09-22 | 1980-02-19 | Hermann Hemscheidt Maschinenfabrik Gmbh & Co. | Walking mine-roof support |
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WO2006130918A1 (en) * | 2005-06-10 | 2006-12-14 | William John Sutton | Roof support for mines |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2363488C3 (de) | 1978-06-08 |
DE2363488B2 (de) | 1977-10-20 |
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