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DE232987C - - Google Patents

Info

Publication number
DE232987C
DE232987C DENDAT232987D DE232987DA DE232987C DE 232987 C DE232987 C DE 232987C DE NDAT232987 D DENDAT232987 D DE NDAT232987D DE 232987D A DE232987D A DE 232987DA DE 232987 C DE232987 C DE 232987C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water level
valves
motors
torque
equilibrium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT232987D
Other languages
English (en)
Publication of DE232987C publication Critical patent/DE232987C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/24Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with electric switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 232987 KLASSE 13 b. GRUPPE
KARL REUBOLD in HANNOVER-LINDEN.
Zusatz zum Patente 216920 vom 10. März 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juli 1910 ab. Längste Dauer: 9. März 1924.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ausführungsform der durch Patent 216920 geschützten Vorrichtung zur Aufrechterhaltung des Wasserstandes in Dampfkesseln mittels Schwimmers und elektrischen Stromes. Soll die Vorrichtung nach Patent 216920 mit Wechselstrom betrieben werden, so zeigt sich der Nachteil, daß bei der geringen magnetischen Wirkung des Wechselstromes zur Erregung des Elektromagneten ein sehr starker Strom aufzuwenden ist, um bei geschlossenem magnetischen Stromkreis eine Anziehung des Ankers und hiermit die Schließung der Kontakte zu bewirken. Ferner müssen die Kontakte sehr kräftig bemessen sein, da die Erregung der Hubmagnete der Ventile durch Wechselstrom ebenfalls einen sehr starken Strom bedingt.
Ferner wird bei der Vorrichtung nach Patent 216920 das Speisewasser dem Kessel absetzend zugeführt. Die neue Vorrichtung für Wechselstrom ermöglicht eine ununterbrochene Zuführung des Wassers, genau der jeweiligen Belastung des Kessels ensprechend, außerdem vermeidet sie stromschließende Kontakte. Die benötigten Stromstärken bewegen sich in den gleichen Grenzen wie bei der Vorrichtung nach Patent 216920.
Die neue Vorrichtung ist auf der Zeichnung . in Verbindung mit einem Kessel teils in Ansieht, teils in Höhenschnitt dargestellt.
Ein Schwimmer α trägt einen Eisenkern c, welcher nicht vollmassiv, sondern spiralförmig aus einem Eisenblechstreifen gewickelt ist. Der Eisenkern bewegt sich wie beim Hauptpatent frei mit Spiel in einem Rohr d, welches aus einem Metall mit geringer elektrischer Leitungsfähigkeit hergestellt ist. Dieses Metallrohr ist gleichachsig von einer Magnetspule e umgeben, welche von einer Wechselstromquelle erregt wird. Der magnetische Stromkreis wird außen durch die aus lamelliertem Eisen bestehenden Jochstücke f und g geschlossen. Das Ganze stellt eine Drosselspule mit veränderlicher Selbstinduktion dar. In der gezeichneten Lage des Eisenkernes, die dem normalen Wasserstand im Kessel entspricht, ist der magnetische Stromkreis der Drosselspule völlig geschlossen, und die Spule entwickelt die höchste elektromotorische Kraft der Selbstinduktion. Mit dem Sinken, des Eisenkernes durch den fallenden Wasserstand wird der magnetische Widerstand des Kraftlinienpfades größer, und die Erregerstromstärke der Drosselspule nimmt zu.
In Reihe mit der Drosselspule sind die das Speiseventil h des Kessels sowie das Dampfabsperrventil i der Speisepumpe k steuernden Einphasenrepulsionsmotoren / und m geschaltet, welche durch Verdrehung der Zahnsegmente η und 0 die Öffnung des als Drosselventil ausgebildeten Dampf absperrventil i und des Speiseventils A bewirken. Die Schließung der Ventile erfolgt durch die der Drehung der Zahnsegmente entgegenwirkenden Zugfedern p
und q. Das Drehmoment eines Einphasenrepulsionsmotors ist abhängig von der dem Stator zugeführten Stromstärke. Bei normalem Wasserstand ist die Drosselwirkung der Drosselspule am größten und hiermit die Erregerstromstärke bzw. die Stromstärke in den Statorkreisen derRepulsionsmotoren am geringsten. Das Drehmoment der Motoren reicht nicht hin, die entgegenwirkende Kraft der Federn
ίο zu überwinden und die Ventile zu öffnen. Bei sinkendem Wasserstand nimmt die Drosselwirkung mehr und mehr ab und das Drehmoment der Motoren zu. Es erfolgt eine Verdrehung der Zahnsegmente und eine Spannung der Zugfedern, bis ein Gleichgewichtszustand zwischen Drehmoment und Federspannung eingetreten ist. Das Speiseventil h des Kessels und das Dampf absperrventil i der Pumpe werden geöffnet, und der Kessel wird gespeist.
Genügt die Wasserzufuhr noch nicht, um den Wasserstand auf gleicher Höhe zu halten, so verkleinert sich die Drosselwirkung der Drosselspule durch den sinkenden Eisenkern noch weiter. Das Drehmoment der Motoren nimmt zu und die Ventile werden weiter geöffnet, bis ein Gleichgewichtszustand zwischen Wasserzufuhr und Verdampfung eingetreten ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ausführungsform der durch Patent 216920 geschützten Vorrichtung zur Aufrechterhaltung des Wasserstandes in Dampfkesseln mittels Schwimmers und elektrischen Stromes, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenkörper (c) den magnetischen Widerstand einer das Rohr umgebenden Drosselspule (e) derart ändert, daß bei steigendem Wasserstand eine Abnahme der Erregerstromstärke und bei fallendem Wasserstand eine Zunahme der Erregerstromstärke eintritt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Erregerstromkreis der Drosselspule (e) zwei Repulsionsmotoren (I und m) eingeschaltet sind, welche bei fallendem Wasserstand eine öffnung des Speiseventils (h), des Kessels und des Dampfabsperrventils (i) der Pumpe und bei steigendem Wasserstand eine Schließung der Ventile derart bewirken, daß immer ein Gleichgewichtszustand zwischen Verdampfung und Wasserzufuhr stattfindet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Repulsionsmotoren (I und m) mit den Ventilen (h und i) durch Zahnsegmente mit gegenwirkenden Zugfedern (p und q) verbunden sind, so daß bei jeder Verdrehung der Zahnsegmente ein Gleichgewichtszustand zwischen 6a Zugkraft der Federn und Drehmoment der Motoren eintritt sowie eine dem Drehmoment entsprechende öffnung und Schließung der Ventile bewirkt wird.
    Hierzu .1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT232987D Active DE232987C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE232987C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970018C (de) * 1950-03-07 1958-08-14 Schoppe & Faeser Gmbh Anwendung des induktiven Ferngebers als Kommandoferngeber

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970018C (de) * 1950-03-07 1958-08-14 Schoppe & Faeser Gmbh Anwendung des induktiven Ferngebers als Kommandoferngeber

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