DE226195C - Dreifusslafette für Schnellfeuergeschütze - Google Patents
Dreifusslafette für SchnellfeuergeschützeInfo
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- DE226195C DE226195C DE1909226195D DE226195DA DE226195C DE 226195 C DE226195 C DE 226195C DE 1909226195 D DE1909226195 D DE 1909226195D DE 226195D A DE226195D A DE 226195DA DE 226195 C DE226195 C DE 226195C
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- DE
- Germany
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- support feet
- mount
- carriage
- retaining lugs
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- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
- F41A23/02—Mountings without wheels
- F41A23/12—Tripods ; Mountings having at least three legs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
- Accessories Of Cameras (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 226195 KLASSE 72 h. GRUPPE
Dreifußlafette für Schnellfeuergeschütze.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. April 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Dreifußlafetten für Schnellfeuergeschütze (Maschinengewehre
u. dgl.) und bezweckt, das Aufstellen und Zusammenlegen solcher oder ähnlicher Lafetten
zu vereinfachen und zu erleichtern, so daß die Lafette rascher wie bei anderen Konstruktionen
aufgestellt und damit das betreffende Schnellfeuergeschütz (Maschinengewehr) in kürzester
Zeit in Gefechtsbereitschaft gebracht werden ίο kann.
In der Zeichnung ist die neue Anordnung ,: in mehreren Ausführungsformen dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. ι die Dreifußlafette aufgestellt in Seitenansieht,
Fig. 2 einen Schnitt durch den oberen Teil des Lafettenkörpers, die Füße mit den Halteknaggen
in der Eingriffslage,
\ Fig. 3 im Schnitt eine Ausführung, bei welcher ao die Feststellung und Sicherung des Fußes in der Stehlage durch eine vom Halteknaggen unabhängige Druckschraube erfolgt, und
\ Fig. 3 im Schnitt eine Ausführung, bei welcher ao die Feststellung und Sicherung des Fußes in der Stehlage durch eine vom Halteknaggen unabhängige Druckschraube erfolgt, und
Fig. 4 eine Ausführung, bei welcher der Halteknaggen mit dem den Fuß in einer bestimmten
Rastenlage feststellenden Sperrhebel zu einem Teil vereinigt ist.
Nach Fig. 1 und 2 sind die beiden Stützfüße f, f mit ihrem oberen Teil f1 an je einem
in einer Traghülse v° des Lafettenkörpers ν gelagerten,
hülsenförmigen Zapfen h nach allen Richtungen (universalgelenkartig) drehbar auf-,
gehängt (Fig. 2). Die die Drehzapfen bildenden Hülsen h werden ihrerseits in ihrem Lagergehäuse
v° durch Schraubenmuffen h1 gehalten
und besitzen nach außen je ein Auge Ä2, an welches die gegabelte Öse f2 des Fußteiles f1 angelenkt
ist. Behufs Zusammengriffs des Fußes mit dem Lafettenkörper in der Stehlage ist in
Verbindung mit dem Teil f1 ein Halteknaggen s1
vorgesehen, welcher hinter einen am unteren Rande des Lafettenkörpers υ vorgesehenen
segmentförmigen Ansatz v1 greift. Bei der Ausführung
nach Fig. 1 und 2 bildet dieser Halteknaggen s1 den Kopf einer in den Teil f1 eingesetzten
Schraube s, welche nach außen hin eine Flügelmutter m trägt, durch deren Anziehen
der Fuß in seiner jeweiligen Lage an den Lafettenkörper festgepreßt werden und hierdurch
gegen jede willkürliche Verstellung gesichert werden kann. Die Einstellung des Fußes wird
hierbei durch ein Gesperre ν2, k2 geregelt, dessen
Rastenteil v2 in Form eines Zahnkranzes an der
unteren Fläche des segmentförmigen Ansatzes v1
angeordnet ist, während der mit dem Rastenteil zusammenwirkende, die Sperrnase k% tragende
Sperrhebel k, k1, welcher in einer Ausnehmung
unterhalb der Schraube s im Fuß aufgehängt ist, die Form eines Winkelhebels besitzt, dessen auswärts stehender Arm k sich
zwecks leichter Bedienung an der Innenseite des Fußes erstreckt.
Die Handhabung geschieht in der Weise, daß bei Aufstellung der Lafette mit der einen Hand
die Lafette angehoben und mit der anderen Hand die Stützfüße (einer nach dem anderen)
so angefaßt werden, daß hierbei der Sperrhebel k, k1 in der aus dem linken Teil der Fig. 2
ersichtlichen Ausrücklage gehalten wird. Alsdann wird der Fuß mit seinem Halteknaggen s
in der Richtung des Ansatzes v1 herumgeschwenkt,
so daß der Halteknaggen s1 in die für ihn bestimmte Rinne eintreten oder der
Halteknaggen hinter den äußeren Rand dieses Ansatzes treten kann. Sobald die gehörige
Einstellage erreicht ist, wird der Sperrhebel losgelassen, der nun mit seiner Sperrnase A2 in die
betreffende Rast einschnappen und hierdurch den Fuß in dieser Stellung festhalten kann.
Wie bereits erwähnt, kann eine Sicherung des Fußes in dieser bestimmten Einstellung dadurch
bewirkt werden, daß die Flügelschraube m festgezogen wird, wodurch der Halteknaggen an
der betreffenden Stelle gegen den inneren Rand des Ansatzes .festgepreßt wird.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 besteht der Halteknaggen o1 mit dem Teil f1 des Fußes
aus einem Stück, und zwar bildet er einen unteren Ansatz des die Druckschraube t aufnehmenden
Auges 0.
Bei der Ausführung Fig. 4 sind Sperrhebel und Halteknaggen zu einem Stück vereinigt.
Hierbei ist der Sperrhebel c, c1 wieder in einer
Ausnehmung des Teiles f1 aufgehängt und hat nach oben einen den Halteknaggen bildenden
Arm -p1, welcher sich in der Eingriffslage des
Sperrhebels gegen den inneren Rand des nach unten vorstehenden Ansatzes w1 des Lafettenkörpers
stützt. Die Sperrnase c2, welche in üblicher Weise mit einem Rasten- oder Zahnkranz
in Eingriff steht, ist hier zwischen den Armen ft1 und c1 in einer Einbuchtung angeordnet.
Im übrigen ist die Aufhängung der Füße bei den beiden letzten Ausführungsformen die gleiche wie bei der erstbeschriebenen.
Kurz zusammengefaßt sind beim Aufstellen der Lafette folgende Handgriffe auszuführen:
Man faßt die Stützfüße in vorbeschriebener Weise an, schwenkt sie über das Segment, läßt
den Sperrhebel los, setzt die Stützfüße auf den Boden, und die Lafette ist aufgestellt.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:i. Dreifußlafette für Schnellfeuergeschütze (Maschinengewehre u. dgl.) mit an ihren oberen Enden gelenkig drehbar aufgehängten Stützfüßen, dadurch gekennzeichnet, daß die voneinander unabhängig beweglichen Stützfüße mittels eines kardanischen Gelenkes am Lafettenkörper aufgehängt sind, so daß jeder derselben durch einfache Schwenkung für sich allein in eine beliebige Winkelstellung zum Lafettenhinterfuß gebracht werden kann.
- 2. Lafette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfüße unterhalb ihres Gelenkpunktes je einen Halteknaggen tragen, der beim Einschwenken der Stützfuße mit einem am Lafettenkörper vorgesehenen segmentförmigen Widerlager zusammengreift und hierdurch den Stützfuß gegen seitliches Ausgleiten hält.
- 3. Lafette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfüße unterhalb des Gelenkpunktes je einen leicht ausrückbaren, unter Federwirkung stehenden Sperrhebel tragen, welcher beim Einschwenken der Stützfüße außer Eingriff gehalten ist, beim Loslassen in am Lafettenkörper befindliche Einschnitte einschnappt und hierdurch den Stützfuß in seiner jeweiligen Winkelstellung sichert.
- 4. Lafette nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteknaggen beweglich, den Kopf einer Schraube bildend, angeordnet ist (Fig. 2), so daß er durch Anziehen der Schraubenmutter am segmentförmigen Widerlager festgestellt werden kann.
- 5. Lafette nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteknaggen fest ist und vermittels einer Druckschraube (Fig. 3), die gegen den Lafettenkörper drückt, am segmentförmigen Widerlager festgestellt werden kann.
- 6. Lafette nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß Sperrhebel und Halteknaggen zu einem Stück vereinigt sind (Fig. 4), so daß beim Einschwenken.der Stützfüße bzw. bei Erreichung der betreffenden Winkelstellung Halteknaggen und Sperrhebel ohne weitere besondere Manipulation gleichzeitig festgestellt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE226195T | 1909-04-08 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE226195C true DE226195C (de) | 1910-10-03 |
Family
ID=43567931
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1909226195D Expired DE226195C (de) | 1909-04-08 | 1909-04-08 | Dreifusslafette für Schnellfeuergeschütze |
Country Status (4)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH47804A (de) |
DE (1) | DE226195C (de) |
FR (1) | FR403279A (de) |
GB (1) | GB190913156A (de) |
-
1909
- 1909-04-08 DE DE1909226195D patent/DE226195C/de not_active Expired
- 1909-05-15 CH CH47804A patent/CH47804A/de unknown
- 1909-05-24 FR FR403279D patent/FR403279A/fr not_active Expired
- 1909-06-04 GB GB190913156D patent/GB190913156A/en not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR403279A (fr) | 1909-10-29 |
CH47804A (de) | 1910-08-16 |
GB190913156A (en) | 1910-01-20 |
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