DE2226833B2 - Verfahren zur Herstellung von Schaumstoffen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von SchaumstoffenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Schaumstoffen aus Piastisolen von Vinylchloridpolymerisaten,
einem Weichmacher, einem Blähmittel sowie einem Zellstabilisator durch übliches Verschäumen.
Vinylchloridpolymerisate machen bekanntlich einen großen Anteil der gesamten Kunststoffe aus, doch
handelt es sich bei der Herstellung und Verwendung von geschäumtem Polyvinylchlorid nur um einen engen
Bereich des vergleichsweise großen Gebietes der Vinylkunststoffe. Zur Herstellung von Schaumstoffen
aus Vinylchloridpolymerisation ist die Verwendung von schaumstabilisierend*m Mitteln bekannt. Als derartiger
Zellstabilisator wird z. B. gemäß US-PS 34 17 038 ein Copolymer aus Vinylpyrrolidon, Vinylacetat und Dibutylmaleat
verwendet, das jedoch zur Erzeugung qualitativ äußerst hochwertiger Schäume mit etwa 200
Zellen pro 25,4 mm linear in vergleichsweise sehr hoher Konzentration eingesetzt werden muß und den
weiteren Nachteil hat, die Hitzestabilität der Schaumstoff-Endprodukte nachteilig zu beeinflussen. Gemäß
DE-AS 12 82 926 werden als schaumstabilisierende Mittel wäßrige Lösungen und/oder Dispersionen von
vorzugsweise Nonylphenolpolyglykoläther-Silikonöl verwendet, die jedoch keine Stabilisierungswirkung in
den erfindungsgemäß erzeugten PVC-Schaumstoffen haben. Auch beim mechanischen Schäumen ist die
Verwendung von Silicon-Schaumhilfsmitteln üblich, wie dies z. B. in »Kunststoff-Journal«, März 1971, Seite 20,
beschrieben wird, doch bestehen grundsätzliche Unterschiede iwischen dieser Arbeitsweise und dem auf
chemischen Reaktionen beruhenden erfindungsgemäßen Verfahren zur Schaumstoffherstellung.
Bekannt ist auch bereits der Einsatz von polymeren Methacrylsäureestern mit z. B. 3 bis 5 Kohlenstoffatomen
in der Alkoholkomponente und einem vergleichsweise niedrigen Molekulargewicht für die verschiedensten
Verwendungszwecke. So dienen z. B. die aus der US-PS 26 87 427 bekannten derartigen Polymerisate
dazu, Kohlenwasserstoffölen schaumhemmende Eigenschaften zu verleihen und sie sind ferner verwendbar als
Plastifiziermittel für natürliche oder synthetische Harze und Kunststoffe, als Wärmeübertragungsmittel oder als
dielektrische Flüssigkeiten. Die in der US-PS 22 04 517 beschriebenen Polymerisate dieses Typs eignen sich als
aufsprühbare oder mit Bürsten auftragbare Überzugsmassen für die Lackindustrie, insbesondere als Lackmassen
mit hohem Feststoffgehalt Hinweise auf Verwendungsmöglichkeiten bei der Schaumstabilisierung
ergeben sich daraus allerdings nicht
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung von Schaumstoffen aus Vinylchloridpolymerisaten anzugeben, das einfach, jederzeit reproduzierbar und in wirtschaftlicher Weise durchführbar ist und zu geschäumten Produkten niedriger Dichte führt, die sich durch feine, gleichmäßig verteilte Poren
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung von Schaumstoffen aus Vinylchloridpolymerisaten anzugeben, das einfach, jederzeit reproduzierbar und in wirtschaftlicher Weise durchführbar ist und zu geschäumten Produkten niedriger Dichte führt, die sich durch feine, gleichmäßig verteilte Poren
jo gleicher Größe auszeichnen selbst bei Vorliegen vergleichsweise großer Mengen an Streckharzen
und/oder Füllstoffen und/oder Pigmenten.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß als Zellstabilisator ein flüssiges
Reaktionsprodukt der Polymerisationsreaktion einer Ausgangsmischung aus mindestens einem monomeren
Methacrylatester von Methacrylsäure mit einem Cs- Cs-Alkohol, einem Kettenübertragungsmittel,
einem Initiator und einem Lösungsmittel verwendet wird, wobei das Lösungsmittel in Abwesenheit des
Initiators nicht reaktionsfähig ist und in einer Menge vorliegt, weiche zur Solvation der Ausgangsmischung
und des Reaktionsproduktes ausreicht und nicht größer als das etwa 2fache des Gewichtes von monomerem
Methacrylatester ist.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß die geschäumten PVC-Polymerisate während ihrer Bildung und
Umwandlung in die endgültige Form in besonders vorteilhafter Weise stabilisiert werden und die angegebene
vorteilhafte Struktur erhalten, wobei weitaus breitere Verarbeitungsmöglichkeiten als bisher anwendbar
sind sowohl in bezug auf Reaktionszeiten und Temperaturen, die unüblich hoch sein können und bisher
zur Erzeugung von Qualitätsprodukten als schädlich angesehen wurden, als auch bezüglich einer bisher nicht
erreichten Toleranz gegenüber relativ billigen Verschnittharzen und vergleichsweise großen Mengen an
Füllstoffen und Pigmenten. Als weiterer Vorteil kommt hinzu, daß diese hervorstechenden Eigenschaften nicht
W) nur beim freien Schäumen, sondern auch bei rascher
Verarbeitung durch Spritzguß, Preßverformung und Kalandrieren erzielbar sind, und daß bei der Schaumbeschichtung
von Textilgeweben der bisher äußerst enge Temperaturbereich, innerhalb dem ein Zusammenbre-
hri chen des während der Hitzeprägung vermieden werden
kann, durch den erfindungsgemäß verwendbaren Zellstabilisator auf ein Vielfaches ausgedehnt wird. Als
vorteilhaft erweist sich ferner, daß neben Vinylchlorid-
homopolymerisaten in gleich vorteilhafter Weise auch Copolymerisate geschäumt werden können, die hauptsächlich
von Vinylchlorid und kleineren Mengen an copolymerisierbaren Comonomeren stammen, wobei
eine wirksame Zellstabilisierung der bei relativ niedriger Temperatur verschmolzenen und geblähten
Schaumteppichrückseite aus Cupolymerisaten aus Vinylchlorid
und Vinylacetat möglich ist.
Besonders bemerkenswert sind die Vorteile, die bei der erfindungsgemäßen Verarbeitung und Herstellung
von Qualitäts-Schaumstoffen erzielbar sind, bei welchen abnormal hohe Verarbeitungstemperaturen auftreten
oder erforderlich sind. Da erfindungsgemäß derartig hohe Temperaturen anwendbar sind, kann die Ofenaufenthaltszeit
wesentlich herabgesetzt werden, woraus eine Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit folgt
Es zeigte sich, daß der erfindungsgemäß verwendoare Zellstabilisator so hohe Temperaturen wie 2800C für
Zeitspannen bis zu 0,7 min aushält und daß Temperaturen bis zu 288° C für Zeitspannen von bis zu 30 s möglich
sind, was in besonders vorteilhafter Weise auch bei Einsatz größerer Anteile an Streckharz gilt
Der erfindungsgemäß verwendete Zellstabilisator kann aus der Ausgangsmischung nach einer beliebigen
Verfahrensweise hergestellt werden, bei welcher eine überwiegende Menge des monomeren Methacrylates
und eine kleinere Menge des Kettenübertragungsmittels unter Bildung eines Polymerisationsprodukts,
welches vorteilhafterweise eine Intrinsikviskosität [η]
bei 300C in CHCl3 im Bereich von 0,05 bis 0,35 besitzt,
unter geeigneter Polymerisationsinitiierung und bei annehmbaren Polymerisationsbedingungen miteinander
reagieren.
Die Intrinsikviskosität [η] in dl/g ist in J. B r a η d r u ρ
und E. H. Immergut, Polymer Handbook, Interscience Publishers, New York, 2. Auflage (1966), Seite IV
1,2 definiert. Das Molekulargewicht eines Polymeren steht mit seiner Intrinsikviskosität in Beziehung gemäß
folgender Gleichung:
worin Mdas Molekulargewicht ist, k und α Konstanten
sind und der Wert von λ zwischen 0,5 und 1 liegt. Je höher die Intrinsikviskosität eines Polymeren ist, desto
höher ist auch sein Molekulargewicht.
Das Polymerisationsprodukt kann in praktisch reiner Form aus dem Polymerisationssystem in üblicher
bekannter Weise gewonnen werden, z. B. durch Ausfällung oder Filtration, doch wird es vorzugsweise
bei solchen Bedingungen und in solchen Systemen gebildet, daß die gesamte Lösung verwendet und in
dieser Form in den angegebenen Mengen eingesetzt wird.
Die monomeren Methacrylatsäureester von Cj-C5-Alkoholen
sind zur Herstellung dieser Polymere wesentlich geeigneter als solche von Äthylalkohol oder
niederen Alkoholen oder des Hexylalkohols oder höherer Alkohole. Besonders vorteilhaft sind n-Butylmethacrylat
und die Isobutylmethacrylate.
Geeignete Kettenübertragungsmittel sind solche üblichen bekannten Typs, z. B. Mercaptane, Halogenverbindungen
wie Kohlenstofftetrabromid oder Kohlenstofftetrachlorid oder Verbindungen mit allylartig
gebundenem Wasserstoff, welche in bekannter Weise ohne Störung auf die kinetische Kette einwirken, die mit
Hilfe der Übertragungsreaktion die Erzeugung mehrerer Polymerketten bewirkt. Obwohl es nicht überraschend
ist, daß die Verwendung des Ketteniibertragungsmittels unter den angewandten Bedingungen zu
polymerem Material mit relativ kurzer Polymerkettenlänge führt, wie sich dies aus den vergleichsweise
niedrigen Werten der Intrinsikviskosität ergibt, zeigte sich überraschenderweise, daß die auf diese Weise
erhaltenen polymeren Materialien wirksamere Zellstabilisatoren sind als die aus ähnlichen monomeren
Methacrylaten stammenden Homopolymerisate mit hohem Molekulargewicht Verwendung in einigen, in
in gewisser Weise verwandten Anwendungssystemen und
daß sie sich vollständig anders verhalten in anderen, nicht allzu sehr hiervon abweichenden Systemen.
Völlig unvorhersehbar war der Befund, daß bestimmte
Verbindungen mit vinylartig gebundenem Wasserstoff, insbesondere Dibutylmaleat und Dibutylfumarat,
besonders wirksam sind als Kettenübertragungsmittel zur Herstellung eines wirksamen polymeren Materials
mit ausgezeichneten Stabilisiereigenschaften, was nicht nur für das polymere Material selbst gilt, sondern ganz
besonders dann, wenn die Verwendung des gesamten Polymerisationssystems, so wie es als Gesamtsystem
anfällt, möglich ist
Das in der Ausgangsmischung zur Herstellung des Zellstabilisators vorliegende Lösungsmittel, das sich
durch seine Fähigkeit zur Solvatation der Ausgangsmischung und des Reaktionsproduktes auszeichnet und
das in einer Menge angewandt wird, die von der minimalen Menge für eine solche Solvatation bis zu
einer maximalen Menge, welche mehr aus praktischen
«ι Gründen als wegen des Einflusses auf die Reaktion auf
etwa das 2fache des eingesetzten Methacrylatesters, jeweils bezogen auf Gewicht, begrenzt ist, reicht, und
das in Abwesenheit eines geeigneten Polymerisationsinitiators nicht reaktiv ist, kann in Anwesenheit eines
)-> Initiators reaktionsfähig sein und darf aus sich heraus
Kettenübertragungseigenschaften zeigen. Ein solches Lösungsmittel muß sowohl mit allen Komponenten als
auch mit den Endanwendungssystemen verträglich sein, wenn es teilweise oder vollständig bei der Polyvinylchloridschaumstabilisierung
zur Anwendung gelangt. Beispiele für solche Lösungsmittel sind Ligroin, Benzol, Toluol, Xylole, Kohlenstofftetrachlorid, Chloroform,
Bis-(2-äthylhexyl)-phthalat und ähnliche Stoffe, deren Eignung bekannt ist oder festgestellt wird.
T) Der für die Polymerisationsreaktion erforderliche
Initiator zum Start der Kettenbildung kann ein beliebiger vom freiradikalischen Typ sein, wofür die
verschiedenen Peroxide Beispiele sind, wobei sich Benzoylperoxid als vorteilhaft erweist. Die Verwendung
·><> des Initiators erfordert eine gewisse Sorgfalt, das
überschüssige Mengen bekanntlich zu unerwünschten und heftigen Reaktionen führen können. Ferner ist zu
berücksichtigen, daß die Kettenlänge und damit das Molekulargewicht des polymeren Reaktionsproduktes
η auch von der angewandten Menge des Initiators
zusätzlich zu der Polymerisationstemperatur und der Art und Menge des Kettenübertragungsmittels abhängt,
wobei die Kettenlänge umgekehrt proportional zur Menge des im System angewandten Initiators ist. Um
ho eine geeignete Reaktionsinitiierung, Polymerkettenlänge
innerhalb des vorbeschriebenen Bereiches und geeignete Reaktionskontrolle zu erzielen, erweisen sich
aus praktischen Gründen Initiatormengen innerhalb eines Bereiches von 0,1 bis 5,0 Gew.-% als zweckmäßig,
μ bezogen auf das Gewicht des Methacrylatesters in dem
Polymerisationssystem, nicht eingeschlossen die anderen
Bestandteile, z. B. das Lösungsmittel.
Eine typische geeigniMe Ausgangsmischung für den
Zellstabilisator enthält somit 30 bis 50% monomeren C3-Cs-Methacrylatester, 0,2 bis 5% Initiator und
Kettenübertragungsmittel mindestens 0,5% und bis zu 20%, wenn das Kettenübertragungsmittel und das
Lösungsmittel verschieden sind und d is Lösungsmittel kein Kettenübertragungsmittel ist, und bis zu 69%,
wenn das Lösungsmittel gleichzeitig ein Kettenübertragungsmittel ist
Eine einfache Polymerisation der Ausgangsrt ischung
besteht z. B. darin, alle Bestandteile in einer Reaktionszone in einer Inertatmosphäre, z. B. Stickstoff, vorliegen
zu haben, und die Reaktion durth Erhitzen der Bestandteile auf eine Temperatur im Bereich von 70 bis
1000C während einer Zeitdauer von 3 bis 8 Stunden bei atmosphärischem Druck unter fortlaufendem Inbewegunghalten
oder Rühren zu bewirken. Abgesehen von dem angegebenen Effekt, den der Initiator auf das
Molekulargewicht hat, neigen höhere Temperaturen zur Bildung niedriger Molekulargewichte.
Eine andere, etwas kompliziertere, jedoch grundsätzlich gleichartige Arbeitsweise besteht im Beschicken des
Reaktionsgefäßes mit einem Teil des Lösungsmittels und des monomeren Methacrylatesters, ggf. zusammen
mit einem Teil des Initiators und/oder Kettenübertragungsmittels oder beiden, und im Erhitzen des
Gemisches unter einem Stickstoffpolster auf eine Temperatur von 70 bis 1000C unter Rühren. In die
Reaktionszone werden sodann gleichzeitig während einer Zeitspanne von 2 bis 8 Stunden in mehr oder
weniger gleichförmiger Menge eine erste Lösung, die ein den Rest des Monomeren und des Kettenübertragungsmittels
umfassendes Gemisch enthält, sowie eine zweite Lösung, die den Rest des Lösungsmitteis und des
Initiators enthält, hinzugegeben. Zur Erzielung eines gleichförmigen Produktes kann es vorteilhaft sein, die
Reaktionsmasse nach Vereinigung aller Bestandteile auf der erhöhten Temperatur unter fortgesetztem Rühren
zu halten.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern. Beispiel 1 betrifft die Herstellung eines
Zellstabilisators und dessen Verwendung zur PVC-Schaumstoffherstellung, die Beispiele 2 bis 7 erläutern
die Schaumstoffherstellung unter verschiedenen Bedingungen und bei verschiedenen Zusätzen, und die
Beispiele 8 bis 15 betreffen die Herstellung unterschiedlicher Zellstabilisatoren und deren Testung.
A) Aus einer Isobutylmethacrylat und Dibutylmaleat umfassenden Ausgangsmischung wurde ein als Zellstabilisator
geeignetes Reaktionsprodukt wie folgt hergestellt:
In einen mit Glas ausgekleideten (email'ierten) Kessel
wurden eingegeben:
4,6 Gew.-Teile Isobutylmethacrylat
6,9 Gew.-Teile Dibutylmaleat
11,5 Gew.-Teile Ligroin
0,06 Gew.-Teile Dibenzoylperoxid
6,9 Gew.-Teile Dibutylmaleat
11,5 Gew.-Teile Ligroin
0,06 Gew.-Teile Dibenzoylperoxid
Der Kessel wurde mit Stickstoff gespült und anschließend wurde ein Stickstoffstrom mit schwachem
Überdruck während der Reaktionsperiode aufrechterhalten. Der Behälterinhalt wurde gerührt und auf 90°C
erhitzt und diese Temperatur wurde während der nachfolgenden Reaktionsperiode praktisch konstant
Behalten.
Zu dem gerührten Kesselinhalt wurden gleichzeitig und in gleichförmigen Raten zwei getrennte Ströme der
im folgenden aufgeführten zwei Lösungen innerhalb von 6 h zugegeben:
Lösung Nr. 1
Gew.-Teile
Gew.-Teile
Lösung Nr. 2 Gew.-Teile
ίο Isobutylmethacrylat | 69,1 | — |
Dibutylmaleat | 4,6 | — |
Ligroin | 4,6 | 69,0 |
Dibenzoylperoxid | — | 0,6 |
Die Polymerisationsreaktion wurde nach Zugabe der gesamten Lösungen in den Behälter 30 min weitergeführt,
während der Behälterinhalt auf 900C gehalten wurde.
Der Behälterinhalt wurde sodann auf etwa Zimmertemperatur abgekühlt Das gewonnene Material war
eine farblose Flüssigkeit mit einer Brookfield-Viskosität bei Zimmertemperatur von 650 cP. Die Prüfung des
Produktes mittels NMR-Spektrographie zeigte, daß
2■) etwas mehr als 95% des Isobutylmethacrylates polymerisiert
waren, d. h., es waren weniger als 5% Isobutylmethacrylat der Ausgangsmischung nachweisbar,
und etwas weniger als 5% des ursprünglichen Dibutylmaleates lagen nicht mehr als freies Maleat vor.
j» Ein Teil des Produktes wurde mit Methanol behandelt
zur Ausfällung des polymeren Materials, das dann abgetrennt und gewonnen wurde. Dieses isolierte
Polymerisat wurde durch Auflösen in Aceton gereinigt und mit Wasser zur erneuten Ausfällung des polymeren
Materials behandelt, worauf das ausgefällte Polymerisat abgetrennt und getrocknet wurde. Ein Teil der
getrockneten Probe wurde in CHCl3 aufgelöst, und es wurde die Intrinsikviskosität [η] bei 300C bestimmt,
deren Wert 0,247 betrug. Das gewichtsmittlere Moleku-
4(i largewicht betrug 55 000, und das zahlenmittlere
Molekulargewicht war 30 000, bestimmt mittels GeI-durchdringungschromatograDhie.
Die NMR- und IR-Spektren waren denjeni; .n von homopolymerem
Isobutylmethacrylat ähnlich, wobei es unmöglich war,
•Ti die Strukturdifferenz unter dem überwiegenden und
verdeckenden Einfluß der vorherrschenden Methacrylatpolymerstruktur
festzustellen.
B) Zur Herstellung von Schaumstoff aus Vinylchloridpolymerisat wurde eine Formulierung der folgenden
)ii Zusammensetzung hergestellt:
Bestandteil | Gew.-Teile |
PVC-Harz | |
(handelsübliches PVC- Homopolymer) | 100 |
DIOP (Diisooctylphthalat) als | |
Weichmacher | 60 |
BBP (Butylbenzylphthalat) als | |
Weichmacher | 20 |
Handelsübliches epoxidiertes | |
Sojabohnenöl als thermischer | |
Stabilisator-Weichmacher | 5 |
I landesüblicher Hitzestabilisator | |
(Ba-Cd-Zn) als | |
Stabilisator-Blähmittelaktivator | 3 |
Handelsübliches Blähmittel | |
fAzodicarbonamid) | 3 |
Diese Plastisolformulierung wurde zur Schaumherstellung ohne Zellstabilisatorzusatz und mit verschiedenen
Mengen des wie zuvor beschrieben hergestellten Zellstabilisators verwendet. Die verschiedenen Proben
mit und ohne zugesetztem Zellstabilisator wurden als Überzug von 0,64 mm auf Trennpapier ausgebreitet und
1,5 min bei 238° C verschmolzen und expandiert.
Der ohne Verwendung von Zellstabilisator gewonnene Schaumstoff besaß eine rauhe Oberfläche und wies
etwa 30 Zellen pro 25,4 mm linear auf, was für ein geeignetes Schaumprodukt unbefriedigend und unannehmbar
ist, da dieses pro 25,4 mm linear im allgemeinen eine Zellenzahl von wenigstens 120
erfordert.
Der Schaumstoff aus dem Material, welches den Zellstabilisator, zugesetzt auf der Basis der Feststoffkonzentration
in dem bei der Polymerisation gewonnenen Produkt in Mengen von 0,2, 0,4, 1,0 und 2,0 Teilen
pro 100 Teile des PVC-Harzes, enthielt, besaß glatte Oberflächen und in jedem Fall Zellenzahlen von
oberhalb 170 Zellen pro 25,4 mm linear. Der Schaumstoff
aus dem Zellstabilisator enthaltenden Plastisol besaß ferner ausgezeichnete physikalische und mechanische
Eigenschaften, einschließlich von Schaumdichten in der Größenordnung von 0,32 kg/dm3.
C) Zu Vergleichszwecken durchgeführte Versuche zeigten, daß bei Verwendung derselben Formulierung
aus Isobutylmethacrylat hergestellte polymere Produkte mit Intrinsikviskositäten von 0,56 bzw. 1,13, wenn sie
in gleicher Weise bei denselben Konzentrationen mit PVC-Harz formuliert und geschäumt wurden, Schaumstoffe
ergaben von im allgemeinen schlechter und unbrauchbarer Qualität sowohl hinsichtlich der Oberflächeneigenschaften
als auch bezüglich der Zellenzahlen, die zu niedrig waren.
zugegeben wurde, besaßen die Schaumstoffe ausgezeichnete und gleichförmige Porengrößen und -Verteilungen,
die in der Größenordnung von 200 Zellen prc 25,4 mm linear lagen, und Dichten im Bereich von 0,2S
bis 0,32 kg/dm3.
In ähnlichen Ansätzen, in denen der Zellstabilisator
des Beispieles 1 mit zugesetztem Ligroin bis auf einer Feststoffgehalt von 25 Gew.-% verdünnt worden war
wurden ähnlich gute Ergebnisse erhalten bei Einsatz in
to der Formulierung im selben Konzentrationsbereich, bezogen auf das Gewicht der darin enthaltenen
Feststoffe.
In gleich vorteilhafter Weise wurde der Zellstabilisator in ähnlichen Formulierungen eingesetzt, die zur
Herstellung von mit Schaum bedeckten Geweben dienen. Dabei wurde zuerst das Gewebe mit dem
Plastisol beschichtet und dieses dann geschäumt und verschmolzen, worauf in einer zweiten Verfahrensstufe
das so beschichtete Gewebe bzw. Textilmaterial hitzegeprägt wurde. Bei Verwendung des Zellstabilisators
in Mengen von z. B. 0,1 bis 0,5 Gew.-Teilen pro 1OG Teilen Harz wurde die kritische Temperaturbegrenzung,
die normalerweise zur Verhinderung des Schaumzusammenbrechens während der Hitzeprägung besteht
in nennenswertem Ausmaß herabgesetzt und der praktisch anwendbare Temperaturbereich wurde aul
diese Weise von einem Bereich von etwa 5,5° C aul einen weitaus breiteren Bereich von etwa 28° C
ausgedehnt
Ferner wurde in derselben Formulierung die Wirksamkeit des Zellstabilisators gemäß Beispiel 1 auf die
Effektivität der Schaumstabilisierung während ausgedehnter Zeitspannen getestet, wobei eine wesentliche
Verbesserung erzielt wurde, wie die in der folgenden Tabelle I aufgeführten Ergebnisse zeigen.
Ein leicht schäumbarer Ansatz wurde hergestellt, um die hinsichtlich der Beständigkeit gegenüber »Überschäumen«
erzielbare Verbesserung zu zeigen.
Bestandteil
Gew.-Teile
Pastenförmiges PVC-Harz
(handelsübliches PVC-Homopolymer) 60
Handelsübliches PVC-Streckharz 40
DIOP(Diisooctylphthalat) 60
BBP (Butylbenzylphthalat) 10
Handelsübliches epoxidiertes
Sojabohnenöl 5
Handelsüblicher flüssiger
Zinkaktivator 2
Calciumcarbonat 10
Blähmittel, Azodicarbonamid 2
In Abwesenheit von Zellstabilisator ergab diese Masse, wenn sie bei 238° C während 33 min geschmolzen
wurde, ein zusammengefallenes Schaumsystem mit einer rohen und unregelmäßigen Verteilung der Poren
von 30 bis 50 pro 25,4 mm linear. Wenn jedoch der Zellstabilisator des Beispiels 1 zu der angegebenen
Formulierung in Mengen von 0,1 bis 1,5 Gew.-Teilen,
bezogen auf das Gewicht der darin enthaltenen Feststoffe, pro 100 Gew.-Teile des PVC-Harzes
Zellen/25,4 mm, geschäumt bei 238° C
2 min 3 min 4 min
Kein Stabilisator | 205 | 95 | 40 |
Erfindungsgemäßer | |||
Stabilisator | |||
0,05 Gew.-Teile/100 Gew.- | 210 | 140 | 130 |
Teile Harz | |||
0,1 Gew.-Teile/100 Gew.- | 200 | 170 | 150 |
Teile Harz | |||
Beispiel 3 |
Die erhöhte Toleranz der kostspieligen Harze in Pastenform oder Plastisol-Form gegenüber der Anwesenheit
von erhöhten Mengen der billigeren Harze vom Streck- oder Mischtyp wird in Verbindung mit einer
Plastisolformulierung gezeigt, die der in Beispiel 1 gezeigten mit der Ausnahme praktisch gleichartig ist,
daß die Harzzusammensetzung die in Tabelle II gezeigten Bestandteile aufwies. Diese Tabelle II zeigt
ebenfalls die Mengen des eingesetzten Zellstabilisators und die Wirkung auf die Schaumqualität Die Testpro-
ben wurden hergestellt, indem ein nasser Plastisolüberzug
von 0,76 mm Stärke auf Trennpapier hergestellt und ein Schäumen und Verschmelzen während 2 min bei
227° C durchgeführt wurde.
PVC-Harz (%)
Disper-
sions-
Zellstabilisator gemäß Beispiel 1
Streckharz
Gew.-Teile/ 100 Gew.-Teile Harz
Schaumqualität (Zellen/ 25,4 mm)
80 | 20 | 0 | 200 |
80 | 20 | 0,5 | 210 |
60 | 40 | 0 | 200 |
60 | 40 | 0,5 | 200 |
40 | 60 | 0 | 30 |
40 | 60 | 0,5 | 190 |
Aus der Tabelle II ist ersichtlich, daß die Anwesenheit des Zellstabilisators in hohem Maße einen günstigen
Einfluß auf eine überwiegende Verwendung von Streckharzen in der Formulierungsmasse hat.
Die im folgenden aufgeführte Formulierung wurde hergestellt:
Pastenförmig PVC-Harz
(wie in Beispiel 1) 60
Extender-PVC-Harz
(wie in Beispiel 2) 40
DOP (Di-(2-äthylhexyl)-phthalat) 80
Dibasisches Bleiphthalat
(handelsüblich) 3
Calciumcarbonat wie angegeben
Azodicarbonamid 2
Zellstabilisator wie angegeben
Es wurden verschiedene Mengen von Calciumcarbonatfüllstoff angewandt und Probensysteme mit und
ohne Zellstabilisator, wie in der folgenden Tabelle III angegeben.
Gew.-Teile/
100 Gew.-Teile
Harz
Zellstabilisator gemäß Beispiel 1
Gew.-Teile/
100 Gew.-Teile Harz
Schaumqualität Zellen/25,4 mm
0,5
0,5
0,5
0,5
170 170
50 170
40 160
30 140
Die oben aufgeführten Werte zeigen, daß die geringe Menge von 20 Teilen Calciumcarbonatfüllstoff pro 100
Gew.-Teile Harz bei Abwesenheit des Zellstabilisators ein Zusammenbrechen des Schaumes mit der Folge
eines nicht verwendungsfähigen Produktes ergibt Andererseits wird bei Anwesenheit von Zellstabilisator
ein brauchbares Produkt erhalten, selbst wenn eine so große Menge wie 60 Gew.-Teile Calciumcarbonatfüllstoff
pro 100 Gew.-Teile Harz vorliegt
Bei der Herstellung von farbigen, Polyvinylchlorid
enthaltenden Produkten ist die Pigmentierungsmasse für den Hersteller von großer Bedeutung. Wie im
folgenden gezeigt, fördert die Verwendung des erfindungsgemäßen Zellstabilisators die Fähigkeit von
Polyvinylchloridsystemen, Pigmentzusatz in hohen Mengen zuzulassen und auf diese Weise eine vorteilhafte,
reichere bzw. stärkere Färbung zu erhalten.
Folgendermaßen wurde eine Formulierung bzw. Masse hergestellt:
Dispersionsharz (wie in Beispiel 2) 70
Streckharz (handelsüblich) 30
DOP 20
DIDP(Diisodecylphthalat) 18 DIDP (n-Octyl-n-decyladipat)
(handelsüblich) 9
Epoxidiertes öl (handelsüblich) 5 Pb-Stabilisator Nr. 1
(handelsüblich) 1,9 Pb-Stabilisator Nr. 2
(handelsüblich) 0,1
Calciumcarbinat 15
Azodicarbonamid 1,8
Rußpigment wie angegeben
Schaumstabilisator wie angegeben
Die Proben wurden als gegossene Folien bzw. Filme hergestellt und 4 min bei 216°C geschäumt und
verschmolzen. Vergleichswerte sind in der Tabelle IV angegeben. Diese Werte zeigen, daß bei Verwendung
des Zellstabilisators ein Qualitätsschaumprodukt bei Beladungswerten der Rußpigmentierung erhalten wurden,
die zweimal so groß waren wie bei Abwesenheit des Stabilisators.
Rußpigment
(Knochenruß)
gemäß Beispiel 1
(Polymergrundlage)
Gew.-Teile/
100 Gew.-Teile
Harz
Schaumqualität Zellen/25,4 mm
0,2
0,2
0,2
0,2
160 160 155 155
75 150
35 140
Die Vorteile der Verwendung des erfindungsgemäßen Zellstabilisators sind nicht auf PVC-Schaumsysteme
bo mit freiem Blähen beschränkt, wie aus diesem Beispiel ersichtlich, das ein preßverformtes Schaumprodukt des
Typs betrifft wie es bei der Herstellung von Schuhsohlen angewandt wird. Es wurde die folgende
Formulierung hergestellt:
PVC-Spritzgußsorte (handelsüblich) 100 Bis-(2-äthylhexyl)-phthalat DOP 73
Epoxidiertes Ol (wie in Beispiel 1) 8
Handelsüblicher Hitzestabilisator und Blähmittelaktivator
Stearinsäure
Calciumcarbonat
Blähmittel, Azodicarbonamid
Schaumstabilisator des Beispiels 1
Stearinsäure
Calciumcarbonat
Blähmittel, Azodicarbonamid
Schaumstabilisator des Beispiels 1
0,15 8
0,75 wie angegeben
Die oben angegebenen Formulierungen mit verschiedenen Mengen Stabilisator, wie sie im folgenden
aufgeführt sind, wurden getrennt in einem Hobart-Mischer bei geringen Geschwindigkeiten während etwa
10 min gemischt. Jede Mischung wurde auf einer 2-Walzenmühle bei Walztemperaturen in der Größenordnung
von 132—149°C während 7 min plastifiziert. Das gewalzte Produkt wurde in Fellen mit einer Stärke
von 6,4 mm abgenommen. Eine geeignete Form und eine hiermit nicht verbundene Abdeckplatte wurden in
einer mit Dampf geheizten Presse bei 182° C für wenigstens 15 min vorerhitzt und dann mit einem
abgeschnittenen Streifen mit den ungefähren Abmessungen 102 mm χ 25,4 mm gefüllt. Die Deckelplatte
wurde aufgelegt und befestigt. Der Druck in der Presse wurde auf 352 atü eingestellt, und die Form wurde bei
etwa 182° C und 352 atü während 6 min gehalten. Der
Druck wurde abgelassen, um den Ansatz sich ausdehnen zu lassen, gleichzeitig wurde das Kühlen mittels
Strömenlassen des Wassers bewirkt. Nach etwa 2 min wurde die Formanordnung aus der Presse entnommen,
und die endgültige Kühlung wurde durch Eintauchen in Leitungswasser bewirkt. Nachdem die Proben abgekühlt
waren, wurden sie aus der Form entfernt; die erhaltenen Produkte besaßen die in Tabelle V gezeigten
Eigenschaften.
Zellstabilisator
gemäß Beispiel 1
Gew.-Teile/
100 Gew.-Teile
Harz
Schaumqualität Zellen/25,4 mm
90
130
150
130
150
1,8 1,8 1,8
Kalandnerfähige Sorte von PVC | 100 |
(handelsüblich) | 80 |
Diisooctylphthalat, DIOP | |
Pb-StabilisatorNr.3 | 2 |
(handelsüblich) | 0,4 |
Stearinsäure | 5 |
Blähmittel, Azodicarbonamid | wie angegeben |
Schaumstabilisator | |
Die Bestandteile wurden von Hand vermischt und dann auf einer 2-Walzenmühle 7 min bei 127-138° C
plastifiziert und dann aus der Walze in Form von Fellen mit einer Stärke von 0,76 mm abgenommen. Die ίeile
') Verhältnis der Stärke des fertigen Schaumes zu der Stärke
des nicht geblähten Ansatzes.
Gleicherweise können kalandrierte Schaumgegenstände verbessert werden, wenn der erfindungsgemäße
Zellstabilisator angewandt wird. Folgendermaßen wurde ein Ansatz hergestellt:
wurden in Stücke von 51 χ 51 mm geschnitten, auf Trennpapier angeordnet und in einem Ofen mit
mechanischer Konvektion bei 227° C 2,5 min geschäumt und verschmolzen. Die Ergebnisse sind in der folgenden
Tabelle VI aufgeführt.
Minimale wirksame Konzentration ')
Gemäß dem Stand der Technik
(Terpolymerisat aus Vinylpyrrolidon, Butylacrylat und
Vinylacetat)
Gemäß Beispiel 1
(Terpolymerisat aus Vinylpyrrolidon, Butylacrylat und
Vinylacetat)
Gemäß Beispiel 1
0,45
0,20
0,20
') Erforderliche Menge des Zellstabilisators zur Erzeugung
eines Schaumes mit einer Zellenzahl von 120 bis 150 Zellen/25,4 mm. Bei Abwesenheit des Zelistabilisators lagen
die Zellenzahlen im Bereich von 25 bis 50 Zellen/25,4 mm.
In gleicher Arbeitsweise, wie sie für die Herstellung des Zellstabilisatormaterials des Beispiels 1 gezeigt
wurde, wurde ein Reaktionsbehälter gefüllt mit:
Isobutylmethacrylat
Dibutylfumarat
Ligroin
Dibenzoylperoxid
n-Dodecylmercaptan
4,6 Gew.-Teile
6,9 Gew.-Teile
11,5 Gew.-Teile
0,06 Gew.-Teile
0,06 Gew.-Teile
6,9 Gew.-Teile
11,5 Gew.-Teile
0,06 Gew.-Teile
0,06 Gew.-Teile
Hierzu wurden 2 getrennte Lösungen gegeben, eine υ bestand aus 69 Gew.-Teilen Ligroin und 0,6 Gew.-Teile
Dibenzoylperoxid und die zweite Lösung bestand aus:
Isobutylmethacrylat
Dibutylfumarat
■ίο Ligroin
Dibutylfumarat
■ίο Ligroin
n-Dodecylmercaptan
69,1 Gew.-Teile
4,6 Gew.-Teile
4,6 Gew.-Teile
0,6 Gew.-Teile
4,6 Gew.-Teile
4,6 Gew.-Teile
0,6 Gew.-Teile
Das aus dieser Reaktion gewonnene Produkt besaß mit Ausnahme eines schwachen, jedoch merklich
verschiedenen Geruches physikalische und chemische Eigenschaften, die denjenigen des Zellstabilisatorproduktes
gemäß Beispiel 1 ähnlich waren. Bei der Verwendung von Zellstabilisator in gleichen Mengen in
identischen Formulierungen war die Stabilisierungsaktivität in allen Fällen mindestens so wirksam, wie die
nachgewiesene Leistungsfähigkeit des Zellstabilisators gemäß Beispiel 1.
Die Arbeitsweise des Beispiels 1 wurde bei der Herstellung eines Zellstabilisators mit der Ausnahme
angewandt, daß n-Butylmethacrylat anstelle von Isobutylmethacrylat
verwendet wurde. Das polymere Material in dem Endprodukt besaß eine Intrinsikviskosität
von 0,23, und es war hinsichtlich der Zellstabilisierung und der anderen vorteilhaften Eigenschaften mit dem
Produkt der Polymerisationsreaktion aus Beispiel 1 annähernd gleich.
Beispiel 10
(Vergleichsbeispiel)
(Vergleichsbeispiel)
In einem Polymerisationsansatz, der demjenigen des Beispiels 1 mit der Ausnahme ähnlich war. daß
Dilauroylperoxid als Initiator verwendet wurde, kein Kettenübertragungsmittel angewandt wurde, besaß das
Polymerisat nach der Polymerisationsreaktion bei 800C
eine Intrinsikviskosität über 0,4, und das gewonnene Produkt war im allgemeinen als Zellstabilisator bei der
Formulierung gemäß Beispiel 1 unwirksam.
Beispiel 11
Unter Befolgung der Arbeitsweise des Beispiels 1 wurden gleiche Bestandteile in selben Mengen, jedoch
mit der Ausnahme angewandt, daß Xylol anstelle des Ligroins verwendet wurde und daß eine Änderung des
Kettenübertragungsmittels von Dibutylmaleat auf 0,7 Gew.-Teile Dodecylmercaptan vorgenommen wurde.
Xylol zeigt in gewisser Weise Kettenübertragungseigenschaften. Das isolierte Polymerisat aus dem gewonnenen
Produkt besaß eine Intrinsikviskosität [η] von etwa 0,31. Die Gesamtproduktzusammensetzung bei
Untersuchungen ihres Zellstabilisierungsvermögens zeigte eine minimale wirksame Konzentration zur
Erzeugung einer Zellenzahl oberhalb 120 Zellen/ 25,4 mm linear in der Plastisolformulierung des Beispiels
1 in der Größenordnung von 0,6 Gew.-Teilen pro 100 Teile Harz.
Beispiele 12-14
Bestandteile | 12 | 13 | 14 |
Isobutylmethacrylat | 75 | 75 | 75 |
Dilauroylperoxid | 3 | 3 | 3 |
Ligroin | 75 | 75 | 75 |
CBr4 | 1,5 | 1,5 | — |
CBrCl3 | — | _ | 1,5 |
Die in Beispiel 12 angewandte Halogenverbindung wurde in dem Monomeren aufgelöst, während die in den
Beispielen 13 und 14 verwendete Verbindung in ein Reaktionsgefäß von 500 ml gegeben wurde. Ein
Volumen an Lösungsmittel, das demjenigen des Monomeren und der hierin aufgelösten Halogenverbindung
gleich war, wurde zur Auflösung des Peroxids angewandt, der restliche Feil des Lösungsmittels wurde
in das Reaktionsgefäß gegeben. Das Monomere und die Lösungsmittellösung wurden gleichzeitig in konstanten
Raten während 6 h in das gerührte Gefäß gegeben, dessen Inhalt unter Stickstoff auf 80°C während der
Zeitspanne der Zugabe und für weitere 0,5 h gehalten wurde. Die Lösungen wurden dann abgekühlt.
Die aus den verschiedenen Reaktionen gewonnenen Materialien enthielten polymere Produkte, wie an getrennten Polymerfeststoffen gemessen wurde, mit Intrinsikviskositätswerten von weniger als 0,3. Die gewonnenen, nicht abgetrennten Produkte zeigten bei der Verwendung als Zellstabilisatoren in der Plastisolformulierung des Beispiels 1 jeweils eine wirksame, minimale Konzentration zur Erzielung von zellstrukturiertem Produkt mit mehr als 120 Zellen/25,4 mm im Bereich von 0,4 bis 0,5 Gew.-Teile pro 100 Gew.-Teile Harz.
Die aus den verschiedenen Reaktionen gewonnenen Materialien enthielten polymere Produkte, wie an getrennten Polymerfeststoffen gemessen wurde, mit Intrinsikviskositätswerten von weniger als 0,3. Die gewonnenen, nicht abgetrennten Produkte zeigten bei der Verwendung als Zellstabilisatoren in der Plastisolformulierung des Beispiels 1 jeweils eine wirksame, minimale Konzentration zur Erzielung von zellstrukturiertem Produkt mit mehr als 120 Zellen/25,4 mm im Bereich von 0,4 bis 0,5 Gew.-Teile pro 100 Gew.-Teile Harz.
Beispiel 15
Zwei getrennte, ansatzweise Polymerisationsreaktionen wurden durchgeführt, wobei bei jeder 14,2
Gew.-Teile Isobutylmethacrylat, aufgelöst in 30 Gew.-Teilen Benzol verwendet wurden, die sich dadurch
unterschieden, daß die eine 0,2 Gew.-Teile Dibenzoylperoxid und 0,1 Gew.-Teile n-Dodecylmercaptan
enthielt und die andere 0,1 Gew.-Teile Dibenzoylperoxid enthielt. Jeder Ansatz wurde unter Rückflußbedingungen
unter Stickstoffatmosphäre während 4 h gerührt. Das polymere Material in dem Produkt des
Ansatzes, der Mercaptan enthielt, besaß eine Intrinsikviskosität von 0,17. Das Produkt aus dem kein
Mercaptan, jedoch ebenfalls beträchtlich größere als
jo normale Mengen an Initiator anthaltenden Ansatz besaß eine Intrinsikviskosität von 030 und dies zeigt die
Möglichkeit der Gewinnung von Polymer mit relativ niederem Molekulargewicht in einem System unter dem
die Kettenlänge verkürzenden Einfluß einer relativ großen Menge des Initiators. Bei Untersuchungen auf
die zellstabilisierende Aktivität zeigte die mit Mercaptan hergestellte Probe eine wesentlich höhere schaumstabilisierende
Aktivität als das Material mit höherem Molekulargewicht, welches in Abwesenheit von Mercaptan
hergestellt worden ν ar. Die minimale, wirksame Konzentration, um geschäumtes Produkt aus der
Harzformulierung des Beispiels 1 unter Erzeugung einer Zellstruktur mit mehr als 120 Zellen/25,4 mm zu
erhalten, betrug 0,3 für das mit Mercaptan hergestellte Material im Gegensatz zu 0,7 Gew.-Teilen des bei
Abwesenheit von Mercaptan hergestellten Produktes, jeweils pro 100 Gew.-Teile Harz.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung von Schaumstoffen aus Plastischen von Vinylchloridpolymerisaten,
einem Weichmacher, einem Blähmittel sowie einem Zellstabilisator durch übliches Verschäumen, dadurch
gekennzeichnet, daß als Zellstabilisator ein flüssiges Reaktionsprodukt der Polymerisationsreaktion
einer Ausgangsmischung aus mindestens einem monomeren Methacrylatester von Methacrylsäure mit einem C3—C5-Alkohol, einem
Kettenübertragungsmittel, einem Initiator und einem Lösungsmittel verwendet wird, wobei das
Lösungsmittel in Abwesenheit des Initiators nicht reaktionsfähig ist und in einer Menge vorliegt,
welche zur Solvation der Ausgangsmischung und des Reaktionsproduktes ausreicht und nicht größer als
das etwa 2fache des Gewichtes von monomerem Methacrylatester ist
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellstabilisatorflüssigkeit, bezogen
auf die darin enthaltenen, aufgelösten Feststoffe, in einer Menge von 0,05 bis 2,0 Gew.-Teile pro 100
Gew.-Teile des Vinylchloridpolymerisates verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zellstabilisatorflüssigkeit verwendet
wird, bei welcher die aufgelösten Feststoffe eine Intrinsikviskosität [η] von 0,05 bis 0,35 dl/g, gemessen
bei 300C in CHCl3, besitzen.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vinylchloridpolymerisat verwendet
wird, das einen größeren Anteil Streckharz aufweist, wobei das Verschäumen, bei einer Temperatur bis zu
288° C während einer Zeitspanne von nicht mehr als 30 s durchgeführt wird.
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