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DE218824C - - Google Patents

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Publication number
DE218824C
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DE
Germany
Prior art keywords
pinion
leveling
rod
fixed
path
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Active
Application number
DENDAT218824D
Other languages
English (en)
Publication of DE218824C publication Critical patent/DE218824C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B37/00Mechanical treatments of coal charges in the oven
    • C10B37/02Levelling charges, e.g. with bars

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 218824-KLASSE 10«. GRUPPE
in BOCHUM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1909 ab. Längste Dauer: 13. März 1921.
Bei den Vorrichtungen zum Einebnen der Kohle in liegenden Koksöfen, wo die Einebnungsstange ihre Arbeitsbewegung vermittels eines Kurbelgetriebes erhält, muß der Hub der Antriebskurbel oder der Ausschlag des meist dazwischen geschalteten Schwinghebels natürlich gleich der Einebnungsstrecke — in der Praxis also etwa 3 m — sein. Damit sind ganz unförmliche Abmessungen bedingt: Der Schwinghebel ist nur schlecht noch in dem zur Verfügung stehenden Raum unterzubringen, und die hin und her gehenden Massen erhalten damit eine höchst unerwünschte Vergrößerung.
Die Erfindung betrifft eine eigenartige Über-Setzung zwischen der Kurbel bzw. dem Schwinghebel und der Planierstange, die unter Ausnutzung des Hauptmerkmals der Einebnungsvorrichtung nach Patent 193038, nämlich einer nur auf ihrem hinteren Ende mit einer dem Weg der Hin- und Herbewegung entsprechend langen Verzahnung versehenen Einebnungsstange, durchgebildet ist. Indem nämlich das in diese Zahnung eingreifende Ritzel mit einer zweiten, der ersten diametral gegenüberliegenden, am Maschinengerüst festen Zahnstange in Eingriff gebracht und seine Achse von der Kurbel bzw. dem Schwinghebel hin und her bewegt wird, findet ein Abrollen des Ritzels auf der festen Zahnstange und damit eine Verdoppelung des Weges der Einebnungsstange gegenüber dem Kurbelhub bzw. Hebelausschlag statt.
Um noch eine weitere Vergrößerung dieses Weges zu erhalten, läßt man zweckmäßig nicht das Ritzel selbst sich auf der festen Zahnstange abwälzen, sondern ein damit fest verbundenes kleineres Zahnrad. Auf diese Weise findet dann eine nochmalige Übersetzung im Verhältnis der Durchmesser des Ritzels und des kleineren Zahnrades statt, so daß die gesamte Weglänge gleich der Summe der abgerollten Umfangsstrecken beider Räder ist.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 im Aufriß, in Fig. 2 im Grundriß. Fig. 3 stellt den neuen Antrieb im vergrößerten Maßstabe dar.
In dem Gestell 10 der in üblicher Weise auf den Schienen 11 längs der Ofenanlage verschieblichen Koksausdrückmaschine ist die Einebnungsstange 12 durch Rollen 13 längsverschieblich geführt. Die Stange 12 ist bei größtem Widerstände gegen Durchbiegung möglichst leicht gehalten und trägt nur an ihrem hinteren Ende die hier zu beiden Seiten angeordnete Zahnstange 14. Das damit kämmende Doppelritzel 15 ist fest mit den beiden kleineren Zahnrädern 16 verbunden, die mit am Gerüst 10 befestigten Zahnstangen 17 in Eingriff stehen. Die von dem am Gerüst 10 geführten Rahmen 18 getragene Achse 19 ist nun mittels der Koppel 20 an den Hebel 21 angeschlossen, der von der Kurbel 22 mittels der Schubstange 23 hin und her bewegt wird. Die Kurbel 22 wird in an sich bekannter Weise von dem Motor 24
der ausgerückten Koksausdrückmaschine durch Räderwerk 25 angetrieben; natürlich könnte sie auch einen besonderen Motor erhalten. Dank der erzielten großen Übersetzung kann nun sowohl die Kurbel 22 wie der Schwinghebel 21 in vollständig unbedenklichen Abmessungen ausgeführt werden, die den Aufbau der· Maschine vereinfachen und den Betrieb sicherer gestalten. Die zum Ein- und Ausfahren . der Einebnungsstange 12 in den Ofen verwendete Anordnung ist dabei natürlich-ganz-beliebiger-Natur; im besonderen ist man an den im Hauptpatent der Ausführung zugrunde gelegten Seiloder Kettenantrieb in keiner Weise gebunden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Einebnen der Kohle in liegenden Koksöfen mit einer nach Patent 193038 nur auf einem dem Weg der Hin- und Herbewegung entsprechend verzahnten Einebnungsstange, dadurch gekennzeichnet, daß das in diese Zahnung eingreifende lose Ritzel mit einer zweiten, festen Zahnstange in Eingriff steht und durch einen an seinem . Mittelpunkt angreifenden, an sich bekannten Schwinghebel- bzw. Kurbelantrieb hin und her bewegt wird, so daß durch Ab-. walzen des Ritzels auf der festen Zahn- ·■- stange der Weg der Einebnungsstange vergrößert wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzel mit einem an ihm festen kleineren Zahnrade sich auf der festen Zahnstange abwälzt, so daß sich die Weglänge weiter um das Verhältnis der Halbmesser der beiden Zahnräder vergrößert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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