DE2150112A1 - Brenneranordnung mit verminderter Emission von die Luft verunreinigenden Stoffen - Google Patents
Brenneranordnung mit verminderter Emission von die Luft verunreinigenden StoffenInfo
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Description
TRW
Redondo Beach, Calofornia, USA
Redondo Beach, Calofornia, USA
betreffend:
Brenneranordnung mit verminderter Emission von die Luft verunreinigenden Stoffen
Priorität: 20. November 1970
Die Erfindung betrifft Brenneranordnungen, die allgemein für die Verbrennung fossiler Brennstoffe verwendet werden. Insbesondere
richtet sich die Erfindung auf Brenneranordnungen,
welche für wünschenswerte Plammencharakteristiken sorgen
und welche die Emission gasförmiger und partikelförmiger
die Luft verunreinigender Stoffe vermindern.
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Typische Brenner anordnungen weisen zwei oder mehr Öffnungen
auf, durch welche ein Brennstoff oder ein Sauerstoffträger bzw. ein Oxydationsmittel in eine äußere Mischzone ausgeblasen
wird. Das Mischen findet in der äußeren Mischzone statt, indem man den einen Reaktionsteilnehmer - Strom
auf einen anderen treffen läßt und hierdurch für die Zerstäubung des Brennstoffs sorgt. Sobald einmal die Reaktionsteilnehmer aus den Öffnungen ausgetreten sind, ist eine
weitere Behandlung dieses Reaktionsteilnehmer-Stroms nicht beabsichtigt. Dagegen führt das einfache Auftreffen eines
Reaktionsteilnehmer-Stroms auf einen anderen nicht zu einer optimalen Vermischung.
Auch typisch für die heutigen Brennereinrichtungen ist es, für einen Brennstoffdurchlaß und eine Öffnung zu sorgen,
die den Brennstoff direkt in eine äußere Mischzone austrägt bzw. ausbläst. Die Zerstäubung des Brennstoffs findet
in der äußeren Mischzone statt, indem man den Brennstoff-Strom auf einen Oxydations-Strom auftreffen läßt. Eine
Vorkonditionierung des Brennstoffs vor seinem Ausstoßen aus der Öffnung wird selten versucht. !Typische Brenneranordnungen
sind in der US-Patentschrift 1 934 837 (Zulver); der US-Patentschrift 3 254 846 (Schreter) und der US-Patentschrift 3 205 656 (Elverum Jr.) beschrieben.
Es ist allgemein bekannt, daß zur Verminderung der Emission von Oxyden des Stickstoffs es wünschenswert ist, die Verweilzeit
auf ein Minimum herabzusetzen, während der heiße Stickstoffmoleküle in Kontakt mit nicht umgesetztem Sauerstoff
sich befinden und das Verbrennungsverfahren bei minimalen "Temperaturen durchzuführen. Die Verweilzeit kann
geregelt werden, indem das Verbrennungsverfahren schnell* und nahe bei homogenen stöchiometrischen Bedingungen
abgeschlossen wird. Die Plammentemperaturverminderung kann
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erreicht werden, indem die Wärme von der Flamme fort abgestrahlt
wird und indem die Reaktionsteilnehmer mit einem
Inertgas verdünnt werden. Diese Bedingungen führen auch
zueiner Verminderung von Kohlenmonoxyd, Wasserstoff und
auch von Partikelemission.
Nach der Erfindung tragen eine gute Zerstäubung und Mischung
der Reaktionsteilnehmer zu einer schnellen und vollständigen ■Verbrennung bei und vermindern so die Verweilzeit. Zerstäuben
und Mischen führen auch zu gleichförmigen Mischverhältnisbedingungen
über die Verbrennungszone} die Temperaturbedingungen
sind also gleichförmig. Auch wird erfindungsgemäß die Abstrahlung von der Flamme gesteigert, indem man
die Flamme in einem im wesentlichen hohlen Konus mit dünnen Wandungen formt.
Erfindungsgemäß soll also eine Brenneranordnung vorgeschlagen werden, bei der eine verbesserte Durchmischung der
ReaktionBteilnehmer in der äußeren Mischzone stattfindet.
Auch soll erfindungsgemäß eine Brenneranordnung vorgeschlagen werden, bei der die Vorbehandlung des Brennstoffs vor
dem Einführen in die äußere Mischzone vorgesehen wird.
Gegenstand der Erfindung ist auch eine Brenneranordnung, bei der die Gestalt der Brennflamme selektiv regelbar sein
kann.
Schließlich wird noch eine Brenneranordnung vorgeschlagen, bei der eine reduzierte Emission gasförmiger und partikelfönniger
Luftverunreinigungen gegeben ist.
Erfindungsgemäß umfaßt die Brenneranordnung eine Gruppe
koaxialer zwei Strömungsbahnen bildender Leitungen, die in eine Brennzone führen. Das Verteilerrohr oder die innere,""
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leitung umfaßt eine Gruppe radialer Öffnungen oder Bohrungen
nahe dem Verbrennungszonenende der Verteilerleitung. So
wird luft oder irgend ein anderes gasförmiges Oxydationsmittel, das aus der ringförmigen Öffnung austritt, durch
einen Brennstoff aufgehalten, der aus den radialen Öffnungen austritt. Das Mischen erfolgt als Ergebnis eines Impulsaustausches zwischen den Reaktionsteilnehmer-Strömen und
einem aerodynamisch gebildeten Schirmeffekt. Bin weiteres
Durchmischen erfolgt durch Ablenkung eines Teiles der Iiüft
| von einer Deflektorscheibe am Ende des Verteilerrohrs.
Zusammengefaßt kann also gesagt werden, daß ein paar koaxial angeordneter Leitungen vorgesehen wird, welche Strömungsbahnen bilden, über die brennfähige Reaktionsteilnehmer
einer Verbrennungszone zugeleitet werden. Die zentrale leitung, auch als Verteilerleitung bekannt, erstreckt sich bis
innerhalb der Verbrennungszone und umfaßt ein Scheibenelement am brennzonenseitigen Ende zum Ablenken eines oxydierenden
Reaktionsteilnehmers, der sich axial außen längs des Verteilerrohrs bewegt. Ein Brennstoffreaktionsteilnehmer, der
in das Verteilerrohr eingeführt wird, wird zu dessen brennzonenseitigen Ende getragen, wo er durch Radialöffnungen
" austritt und auf den oxydierenden Reaktionsteilnehmer auftrifft,
um eine hohle Eonusflamme zu bilden. Zusätzlich ist
ein Mischerelement innerhalb des Verteilerrohrs vorgesehen und übt eine zentrifugale Bewegung auf die flüssigen Brennstoffe
aus, die dann einer Zerstäubung im Bereich der radialen Öffnungen ausgesetzt werden. Eine Temperaturkonditionierung
des Brennstoff-Zerstäubergases kann wünschenswert vorgenommen werden, um die Oberflächenspannung des.
flüssigen Brennstoffes zu reduzieren und eine Verdampfung hervorzurufen. - .
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Der Brenner umfaßt weiter Einrichtungen innerhalb der Verteilerleitung,
die dafür sorgen, daß flüssige Brennstoffe auf die Innenwandungen des Verteilerrohrs mitgerissen werden.
Dieser Brennstoff wird dann Scherkräften an den radialen Öffnungen ausgesetzt, die dazu beitragen, den Brennstoff zu
zerstäuben. Unter Regelung des Impulses der Reaktionstei'lnehraer-Ströme,
durch richtige Bemessung der Ablenkscheibe und durch selektives Positionieren der Gruppe von öffnungen
nimmt die Flamme die Gestalt eines hohlen Konus mit einer
relativ dünnen Wandung ein, die bezüglich der niedrigen Emission der verunreinigenden Produkte/ist.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sollen nun anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden,
in denen
- Figur 1 eine Teilansicht, teilweise im Schnitt und teilweise
schematisch, einer Brenneranordnung in Verbindung mit einer Brennkammer nach der Erfindung ist; und
- Figur 2 ist ein Teilschnitt durch eine alternative Ausführungsform
der Brenneranordnung nach Figur 1.
Nach Figur 1 wird eine Brennzone oder -kammer 10 im allgemeinen
gebildet durch eine zylindrische Wandung 11 und
eine Stirnwandung 12. Die Brennkammer 10 ist am unteren Ende abgebrochen dargestellt und deren weitere Einzelheiten
sind zur Vereinfachung der Zeichnungen nicht gezeigt. Die Brennkammer kann jedoch ein Element in einer Stromerzeugungsanlage,
in einer Industriewärmeanlage oder in einer. Raumheizung sein.
Eine zylindrische Leitung 13 tritt in die Brennkammer durch die Stirnwandung 12. Eine zweite, im folgenden "Verteilerleitung" genannte Leitung 14 ist koaxial innerhalb der
Leitung 13 angeordnet und erstreckt sich bis in die Brennkammer. Das eine Ende 15 des Verteilerrohrs bzw. der
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Verteilerleitung 14 trägt ein zylindrisches Scheibenelement
Das Verteilerrohr 14 weist weiterhin eine Gruppe radialer Öffnungen oder Auslässe 17 auf, die umfangsmäßig um das Verteilerrohr
nahe dessen einem Ende 15 angeordnet sind. Die Leitung 13 dient zusammen mit dem Verteilerrohr 14 dazu,
eine Ringströmungsbahn 18 zu bilden.
Die Brenneranordnung umfaßt weiterhin Einrichtungen zum Einführen eines Oxydationsmittels aus irgend einer beliebigen
Quelle in die Ringströmuhgsbahn 18, die einfach eine Oxydationsspeiseleitung 20 umfassen können. Die Brenneranord·^
nung umfaßt auch Einrichtungen zum Einführen eines Mischgases aus irgend einer zweckmäßigen Quelle in das Verteilerrohr
14, welches einfach aus einem Mischgaszuführungsrohr
bestehen kann, welches zusammen mit dem Verteilerrohr eine kontinuierliche Strömungsbahn bildet. Zusätzlich umfaßt die
Brenneranordnung Einrichtungen zum Einführen eines Brennstoffs aus irgend einer zweckmäßigen Quelle in das Verteilerrohr
14, die in Form einer Brennstoffzuführungsleitung 22
vorliegen können, die in das Verteilerrohr an der Öffnung austritt.
" Die Arbeitsweise der bisher beschriebenen Brenneranordnung
soll nun untersucht werden. Ein oxydierendes Gas, wie z.B. Luft, wird in die Oxydierer-Zuführungsleitung 20, wie durch
den Pfeil bei 24 angedeutet, eingeführt und kann aus irgend einer zweckmäßigen Oxydationsmittelquelle gespeist werden.
Das Oxydationsgas (oxidizer gas) strömt den ringförmigen Weg 18 nach unten und erzeugt einen Mantel aus Oxydationsgas um das Verteilerrohr 14.
Ein Brennstoff, z.B. Methan, wird in die Brennstoff zuführungsleitung
22, wie mit dem Pfeil 25 angedeutet, eingeführt und kann aus irgend einer zweckmäßigen Brennstoffquelle
versorgt werden. Der Brennstoff tritt in das Verteilerrohr
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durch eine Öffnung 23» wie durch den Pfeil 26 angedeutet, ein,
Der Brennstoff verbindet sich mit einem Mischgas, welches, wie durch den Pfeil 27 angegeben, eingeführt wird. Das Mischgas
kann einfach ein Oxydationsgas, ein inertes Gas, z.B. Stickstoff sein oder es kann sich um Verbrennungsgasprodukte
handeln, die von der Brennkammer durch eine Samialleitung 28
und die Bückführleitung 30 im Kreislauf rezirkuliert werden. Der Rezirkulationskreis kann eine Zentrifugalpumpe 31 oder
andere Einrichtungen umfassen, um eine Rezirkulationsströmung zu induzieren, beispielsweise eine Strahlpumpe oder einfach
ein Gebläse.
Brennstoff und Mischgas strömen das Verteilerrohr 14 gegen die radialen Öffnungen 17 nach unten und werden infolge
turbulenten Mischens der Gase einander zugemischt· Die
Zumischung tritt durch die radialen Öffnungen und erzeugt eine Vielzahl von Gasstrahlen um das Verteilerrohr, von denen
jeder auf den Mantel aus oxydierenden Gas trifft.
Dieses Auftreffen führt zu einem Mischen des Brennstoffgemisches und des oxydierenden Gases in einer äußeren Mischzone,
die mit dem Bezugszeich—en 32 bezeichnet ist; die
Gasströmung ist allgemein durch die Pfeile 33 angedeutet. Das äußere Mischen wird verstärkt durch das Vormischen,
welches innerhalb des Verteilerrohrs 14 erfolgte. Das äußere
Mischen wird weiter durch das Vormischen gesteigert, welches innerhalb des Verteilerrohres 14 stattfand. Das äußere
Mischen wird weiterhin verstärkt durch das Vormischen, welches innerhalb des Verteilerrohres 14 stattfand. Das
äußere Mischen wird weiter durch oxydierendes Gas verstärkt, welches zwischen den Brennstoffstrahlen durchtritt und
wird durch die Deflektorscheibe 16 abgelenkt. Das abgelenkte oxydierende mit 34 bezeichnete Gas trifft auf den mit 35. .
bezeichneten Hauptstrom, wo eine weitere Mischung erfolgt^
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So ist eine sehr sorgfältig durchmischte Gruppe τοπ Reaktionsteilnehmern
gegeben, die dazu beiträgt, ein vollständiges Verbrennungsverfahren, eine lokale Regelung des
Oxydationsmittel- und Brennstoffgemischverhältnisses und
damit reduzierte Emissionen von die Luft verunreinigenden Stoffen sicherzustellen. .
Zusätzlich zu einer eingehenden Durchmischung ist es wünschenswert, eine Brennerflamme vorzusehen, welche in der
allgemeinen Form eines Hohlkonus mit dünnen Wandungen vorhanden ist. Solch eine Flamme ist hei 36 dargestellt. Die
Gestalt der Flamme kann durch die Geometrie des Brenners und die Fluidstromimpulsverhältnisse gesteuert werden.
Es hat sich erfindungsgemäß herausgestellt, daß das Verhältnis des Impulses im Oxydationsmantel zum Impuls des Brennstoff
gemischstromes zwischen 6:1 und 15:1 liegen sollte. Auch zwei geometrische Verhältnisse sind vorhanden. Eines
ist das Verhältnis des Deflektorscheibendurchmessers zum
Verteilerrohrdurchmesser. Während dieses Verhältnis zunimmt, nimmt der eingeschlossene Kegelwinkel zu. Das andere.Verhältnis
ist die Entferung zwischen der Deflektorscheibe 16 und den Öffnungen 17. Dieses Verhältnis "beeinflußt die Gestalt
der konischen Flamme durch Verändern des eingeschlossenen Winkels. Beispielsweise erzeugte eine Brenneranordnung
mit einer Deflektorscheibe von 11,43 cm (4,5 inch) 0, einen 0 des Verteilerrohrs von 7,6 cm (3,0 inch) und einem 0'der
Oxydationsmittelleitung von 9,9 cm (3,9 inch) eine Leistung
von 0,504 χ 106 Kcal/h ( 2 χ ΊΟ6 BTU/hour).
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist der Einbau eines Mischelementes, welches innerhalb des Verteilerrohrs 14 gelagert
oder darin ausgebildet ist. Eine hohlzylindrische
Einrichtung 37 dient als solches Element. Es' umfaßt Schraubenflächen 38, die dazu dienen, zentrifugale Kräfte auf
den Brennstoff und das Mischgä^ätfszuüben. Werden flüssige
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Brennstoffe, wie z.B. Öl verwendet, so wird die Flüssigkeit nach außen zentrifugiert und auf den Innenwandungen
des Verteilerrohres H mitgerissen. Erreicht der flüssige
Brennstoff die radialen Öffnungen, so setzt das Mischgfas
die Flüssigkeit hohen Scherkräften aus, die die Flüssigkeit in einem feinen nebelartigen Dunst aufbrechen. Diese
Wirkung sorgt für ein ausgezeichnetes Tormischen des Brennstoffs und des Mischgases vor einem zusätzlichen Mischen
in der äußeren Mischzone 32. Das Zentrifugieren der flüssigen Brennstoffe wird gesteigert, indem Brennstoff tangential
in das Verteilerrohr 14 eingeführt wird und somit dem Brennstoff eine zentrifugale Bewegung erteilt wird, bevor
er das Mischelement 37 erreicht.
Das Einführen von Brennstoff durch das Brennstoffspeiserohr 22 kann mit Einrichtungen zum Einführen pulverisierter
Feststoffe, beispielsweise einem Pulverisations- und Konditionsmechanismus 29 arbeiten, in welchem Feststoffmaterialien
über einen !Trichter 39 gegeben werden. Die Merkmale des Vormischens nach der Erfindung sind besonders geeignet
für die Behandlung von pulverförmigem Feststoff.
Eine weitere Steuerung der Flammentemperatur und der Verbrennung
kann durch ein oder mehrere sekundäre Gassamm.elleitungen 40, 41 vorgenommen werden. In die obere sekundäre
Gassammelleitung 40 eingeführte Luft ermöglicht eine zusätzliche Verbrennung, wenn die Brenneranordnung auf der:-
"brennstoffreichen" Seite der stöchiometrischen Bedingungen
betrieben wird. Luft kann auch durch die untere Sammelleitung 41 «ingeführt werden, um eine rasche Abstrahlung
der Flammentemperatur zu induzieren, was wünschenswert für Reduktion der Oxyde des Stickstoffes ist. Die Rezirkulation
der Brenngase in der vorher beschriebenen Weise ist
auch brauchbar zum Absenken der Verbrennungstemperaturen·
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Eine Vorwärmimg des Brennstoffes ist auch ein richtiges
Mittel zum Steuern der Verbrennungscharakteristiken. .,
Eine zusätzliche Temperaturabstrahlung ist vorgesehen,
indem kaltes Gas zum Inneren der konischen !"lamme geleitet
wird. PUr diesen Zweck ist ein Kühlgasrohr 42 koaxial
innerhalb des Verteilerrohres 14 angeordnet. Irgend eine
zweckmäßige Einrichtung kann verwendet werden, um dieses;,
mit Kühlgas zu beaufschlagen. Das Kühlgasrohr erstreckt " sich durch die Deflektorscheibe 16 und führt kühlendes Gas.
in das Innere der Flamme 36. Ein anderer Deflektor 43 kann
von der Deflektorscheibe 42 abgehängt werden, um das kühlende Gas radial nach außen und längs der Flammenfront
zum Abführen der Wärme zu richten.
Weitere Merkmale der Brenneranordnung läßt Figur 2 erkennen.
Das Verteilerrohr 14 ist hier durch ein geeignetes Gestänge mit einer Translationseinrichtung 45 gekoppelt, welche
Einrichtungen aufweist, um dem Verteilerrohr 14 eine Axialbewegung zu erteilen. Das brennerseitige Ende oder
das eine Ende 15 des Verteilerrohres umfaßt eine konische
Fläche 46, die eine Dichtfläche bildet, die in Eingriff mit einer hierzu passenden Konusfläche 47 kommt, wenn das
Verteilerrohr 14 gegen den Oxydationsauslass gezogen wird.
Figur 2 ist hinsichtlich-der Darstellung längs der Mittellinie
48 getrennt lind zeigt das Verteilerrohr 14 in2seiner
unbegrenzt wählbaren Stellungen. Die axiale Translation führt zu einer Änderung der Oxydationsringfläche und sorgt „
so dafür, daß der Strömungsdurchsatz sich ändert, wenn der anströmseitige Speisedruck konstant gehalten wird. Auf
diese Weise kann das Abschalten durch Drosseln der Fläche vorgenommen werden, während die Mischcharakteristiken der
Auslegung beibehalten werden können.
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Beschrieben wurde eine Brenneranordnung, die für ein inneres
Mischen des Brennstoffs gefolgt -von einem äußeren Mischen
unmittelbar anströmseitig zur Flamme sorgt, Das äußere
Mischen wird erreicht sowohl durch Impulsaustausch zwischen direkt aufeinandertreffenden Brennstoff- und Oxydationsmittelströmen
sowie durch einen abgelenkten Oxydationsstrom, der auf die -vorhergenannten direkt aufeinandertreffenden Ströme
auftrifft. Weiterhin wird die Temperatur der flamme durch
Formen der Flamme gesteuert, was einen hohen Strahlungsgiad gibt sowie durch Einrichtungen, um in variabler Weise die
Bestandteile der leaktionsteilnehmer zu steuern.■ .
Patentansprüche
2 09822AO52 9,-ο ,
Claims (11)
- - 12 Patentansprüche( 1. !Brenneranordnung kennzeichnet durch
—a.) eine Ringleitung;b.) ein Verteilerrohr, welches im wesentlichen koaxial innerhalb der Kingleitung gehaltert ist, wobei ein Ende hiervon innen aus der Ringleitung vorsteht und bis in eine Brennzone reicht, wobei die leitung mit dem Verteilerrohr einen im wes-entlichen ringförmigen Durchlaß bildet;c.) eine mit einem Ende an diesem Verteilerrohr befestigte Ablenkscheibe mit einem Durchmesser größer als dem des Verteilerrohrs, wobei dieses Verteilerrohr sich durch eine Umfangsanordnung radialer Öffnungen in der Nähe dieses Deflektors auszeichnet; ,d.) Einrichtungen zum Einführen eines Oxydationsmittels in diesen Ringkanal;e.) Einrichtungen zum Einführen eines Mischgases in dasVerteilerrohr; und
f.) Einrichtungen zum Einführen eines Brennstoffs in dieses Verteilerrohr. - 2.) Brenneranordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch . ., diesem Verteilerrohr zugeordnete Translationseinrichtungen, die für dessen axiale Bewegung sorgen.
- 3.) Brenneranordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein innerhalb dieses Verteilerrohres gehaltenes Mischer^ element mit Einrichtungen, um'den vorbeistreichendenPluiden eine zentrifugale Bewegung zu erteilen.209 822/0529stm
- 4·) Brenneranordnung, nach Anspruch 3, .dadurch gekennzeichnet, daß diese Brennstoffzuführungseinrichtungen Mittel zur tangentialen Brennstoffzuführung zu diesem yerteilerrohr aufweisen.
- 5. ) Brenneranordnung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Einführen eines Brennstoffes Einrichtungen zur Zugabe pulverisierter $estsfe?ffe; zu einem gasförmigen Brennstoff aufweisen.
- 6.) Brenneranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des Impulses in der Ringkanal,strömung zu dem im Verteilerrohr zwischen 8 und 12Ir t beträgt.
- 7,) Brenneranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Deflektor einen nach außen sich erweiternden Übergang zwischen dieser Deflektorscheibe. und.diesem Verteilerrohr aufweist. ... .
- 8.) Brenneranordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein koaxial durch dieses Verteilerrohr und diesenrDeflektor reichendes Eühlgasrohr, welches in das Innere derYerbrennungszone hinausragt.
- 9.) Brenneranordnung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch einen weiteren von der Deflektorscheibe abgehängten Deflekt or," um radial aus diesem Eühlgasrohr austretendes Kühlgas zu richten.
- 10.) Brenneranordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einrichtungen zum Einführen sekundärer Oxydationsmittel in die Brennkammer und zum Äußeren der Ver"brenhüngszone.209 822/0 52 9
- 11.) Brenneranordttung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur variablen Steuerung der Temperatur der Reaktion "bzw. der Reaktionsteilnehmer.12;..)': Brenneranorjänung; nach. Anspruch 11 ,dadurch gekennzeichnet, daß die ieT^eratursteuereiiirlchtungeii Eittel· zum Re-Zirkulieren eines Teiles der Brenngase aus der Yer— brennungszone und in das Verteilerrohr aufweisen.PATENTAN WAt TE, DJt-IH*.H.FJNCKE,PJPL-!KG_B.8OHR, ■C'i'L-INQ. S-STAEGE«209822/052 9
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