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DE212507C - - Google Patents

Info

Publication number
DE212507C
DE212507C DENDAT212507D DE212507DA DE212507C DE 212507 C DE212507 C DE 212507C DE NDAT212507 D DENDAT212507 D DE NDAT212507D DE 212507D A DE212507D A DE 212507DA DE 212507 C DE212507 C DE 212507C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
adjusting lever
bar
pull rod
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT212507D
Other languages
English (en)
Publication of DE212507C publication Critical patent/DE212507C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/36Drives for hammers; Transmission means therefor for drop hammers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 212507 -" KLASSE 49 e. GRUPPE
FRANZ LANGENSTEIN in COBURG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1907 ab.
Die Erfindung besteht in einer Vorrichtung
an Friktionsfallhämmern, welche während des selbsttätigen Fortschmiedens eine Regelung der Schlagstärke ermöglicht, ohne die Fort-Schmiedevorrichtung auszuschalten.
Dies wird im wesentlichen durch die exzentrische Lagerung eines · Stellhebels erreicht, welcher eine in die Bahn des Bars ragende Gleitfläche trägt, deren Bewegung auf die bewegliche Friktionswalze übertragen wird. Durch entsprechendes Einstellen dieses Hebels erfolgt die Beeinflussung der Friktionsrollen an verschiedenen Stellen des Hubes, so daß dadurch die Schlagstärke geregelt wird.
Diese Vorrichtung ist aucfi so ausgebildet, daß sie den Gebrauch des Fallhammers zum Gesenkschmieden, wo nur einzelne Schläge angewandt werden, gestattet. Zu diesem Zweck wird in weiterer Ausbildung der Erfindung die über einen drehbaren Daumen laufende Feder des Stellhebels durch Umlegen dieses Daumens entspannt, wodurch sich gleichzeitig der Stellhebel selbst zurücklegt.
. Um nun mit einzelnen Schlägen zu schmieden, ist am Sockel des Fallhammers, wie durch andere Ausführungen schon bekannt ist, ein zweiter Tritthebel vorgesehen, der mit der Einzelschmiedevorrichtung verbunden ist, dabei aber derart über dem erstgenannten liegt, daß sich beim Herunterdrücken des letzteren auch der erstere mitbewegt, um den bei diesen Ausführungen gebräuchlichen■, den Bär in seiner Höchstlage festhaltenden Sperrhaken auszurücken.
In den Zeichnungen stellen Fig. 1 und 2 schematisch die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes dar, während die
Fig. 3 bis 6 verschiedene Stellungen des Stellhebels zeigen. In den
Fig. 7 und 8 ist die Verbindung des Stellhebeldrehpunktes mit einem Tritthebel bei verschiedenen Stellungen des. letzteren veranschaulicht.
Der Bär α erhält seinen Antrieb durch die Friktionsrollen b, b1, deren erstere bekanntermaßen beweglich und durch eine Zugstange c ein- und ausschaltbar · angeordnet ist. Diese Zugstange c stützt sich mit einem Stellring d auf das obere Ende e1 des Stellhebels e, dessen Drehpunkt / exzentrisch liegt und dessen Gleitfläche e2 in die Fallbahn des Bars α hineinragt, während eine Feder g den Hebel e' gegen die Zugstange c drückt und derart durch' den drehbaren Daumen h gehalten wird, daß nach dessen Umlegen der Stellhebel e aus der Stützlage entfernt und zurückgelegt wird. Um das Exzenter des Hebels e verstellen zu können, ist der Drehpunkt f mit einem Arm χ (Fig. 7) fest verbunden, welcher unter Vermittlung der Stange y durch einen von einer Feder ζ ständig nach oben gezogenen Tritthebel c1 gedreht werden kann. Befindet sich letzterer in seiner Höchststellung (Fig. 7), so stößt der Hammerbär a verhältnismäßig früh gegen die Fläche e2, so daß eine starke Bremsung herbeigeführt wird, während in der Stellung nach Fig. 8 der Schlag kräftiger ausfällt, weil der Bär später
mit der Fläche e2 in Berührung kommt. Fällt die Stange y und der Fußtritt c1 fort, so kann die Verstellung des Exzenters auch von Hand erfolgen, indem dann der Arm χ zu einem Handgriff ausgebildet wird. Ein Sperrhaken i hält den Bär α in bekannter Weise an der Nase a1 in seiner Hochstellung fest und kann durch eine Zugstange k von dem Tritthebel I am Sockel des Fallhammers durch
ίο Auftreten auf die Trittplatte I1 ausgelöst werden, während der darüber nach bekannten Ausführungen angeordnete zweite Tritthebel m derart angebracht ist, daß er stets den ersteren mitbewegt; er dient zum Ausführen von Einzelschlägen, indem er durch die Zugstange η in bekannter Weise den Hebel 0 führt, auf den sich beim Einzelschmieden die Zugstange c der beweglichen Friktionsrolle b stützt.
Die Wirkungsweise der Fortschmiedevorrichtung ist folgende:
Fig. ι zeigt den Friktionsfallhammer in Ruhelage, fertig zum Fortschmieden. Durch Belasten der Trittplatte I1 des Fußtrittes I wird durch die Zugstange k der Sperrhaken i von der Nase a1 des Bars α entfernt, der infolgedessen seine Stütze verliert und herunterfällt bzw. einen Schlag ausführt. Auf seiner Fallbahn stößt er jedoch, in wechselnder Höhe über dem Amboß, an die in die Fallbahn hineinragende Gleitfläche e1 des Stellhebels e, welcher dadurch von dem Stellringe d der Zugstange c entfernt wird. Durch ihr Gewicht sinkt die Zugstange c und bewirkt durch Einschalten der beweglichen Friktionsrolle eine starke Bremsung der Führungsstange und zugleich des Bars. Weiterhin bewirkt die eingeschaltete" Friktionsrolle b, nachdem der Schlag ausgeführt ist, ein erneutes Aufsteigen des Bars ·«, welcher dabei gegen den Anschlag p der Zugstange c stößt und diese infolge des Beharrungsvermögens noch etwas hochhebt, bis der Stellhebel e durch Federdruck wieder unter den Stellring d der Zugstange tritt.· Gleichzeitig ist aber auch die Friktion der Rolle b gelöst, und der Bär führt einen neuen Schlag in gleicher Weise aus, während dabei der Sperrhaken · i stets gelöst, d. h. der Tritthebel / belastet bleibt.
Soll das Fortschmieden unterbrochen werden, so wird der Tritthebel I losgelassen. Der Sperrhaken i tritt alsdann vor und fängt den Bär, wie schon bekannt, beim nächsten Hochsteigen (Fig. 2).
Soll der Fallhammer nur einzelne Schläge ausführen, so wird der Stellhebel β durch Umlegen des drehbaren Daumens h, der die Feder g gegen den Stellhebel β drückt, ausgeschaltet. Dadurch wird die Feder g entspannt, und der Stellhebel legt sich zurück (Fig. 5). Beim Belasten des Tritthebels m, der über dem erstgenannten angeordnet ist, werden beide Tritthebel heruntergedrückt, von denen der eine I bekanntlich den Sperrhaken i festhält, während der andere m auf den Hebel 0 einwirkt, auf dessen rechten Arm sich die Stange c nunmehr stützt. Befindet sich der Tritthebel m in seiner tiefsten Lage, so hebt der Hebel 0 die Stange c an, worauf die Rolle b in die voll ausgezeichnete Stellung nach Fig. 1 kommt; der Bär ist dann freigegeben und fällt nach unten. Hebt sich jedoch der Tritthebel m, so kann die Stange c durch ihr Eigengewicht nach unten sinken und die Rolle b somit den Hammerbär wieder anheben, indem sie sich gegen das Hammerschwert preßt. Der Arbeiter hat es demnach in der Hand, durch längeres oder kürzeres Niederdrücken des Tritthebels m die Hubhöhe des Bars zu regulieren, Diese Ausführung und Regelung der Einzelschläge gehört aber nicht zur vorliegenden Erfindung.
Sowohl der Sperrhaken i wie der Anschlag p sind verschiebbar, um auf diese Weise eine wechselnde Fallhöhe des Bars zu erhalten.

Claims (2)

Patent-A NSprüche:
1. Fortschmiede vorrichtung an Friktionsfallhämmern, dadurch gekennzeichnet, daß ein in die Fallbahn des Bars hineinragender Stellhebel (e) infolge exzentrischer Lagerung seines Drehpunktes während des Betriebes so eingestellt werden kann, daß durch den Anschlag des Bars in wechselnder Höhe an die Stellhebelfläche (e2) und das dadurch hervorgerufene Einschalten der beweglichen Friktionswalze die Fallenergie des Bars, kurz bevor der Schlag . erfolgt, eine mehr oder weniger große Schwächung erfährt.
2. Fortschmiedevorrichtung an Friktionsfallhämmern nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß der Stellhebel (e) gegen die Zugstange durch eine Feder gedrückt wird, welche sich gegen einen drehbaren Daumen ■ (h) legt, durch dessen Umlegen die Feder entspannt und der Stellhebel selbst zurückgelegt wird, so daß der Hammer zur Ausführung von Einzelschlägen benutzt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT212507D Active DE212507C (de)

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