DE2121974A1 - Chlorpropylsilankupplungsmittel - Google Patents
ChlorpropylsilankupplungsmittelInfo
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- C08K9/04—Ingredients treated with organic substances
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Silankupplungsmittel
und befaßt sich mit der Verbesserung der Bindung zwischen aminhärtbaren Epoxyharzen und Glasfasern.
Von verschiedenen organofunktioneIlen Silanen ist bekannt,
daß sie als Kupplungsmittel zur Verbesserung der Bindefestigkeit zwischen siliciumdioxidhaltigen Substraten und
thermoplastischen oder wärmehärtenden Harzen wirksam sind. Silankupplungsmittel sind durch Silanolgruppen,
die sich mit dem siliciumdioxidhaltigen Substrat verbinden, und eine organofunktionelle Gruppe charakterisiert,
die mit dem Harz chemische Bindungen zu bilden vermag. Die relative Wirksamkeit von Silanen als Kupplungsmittel
steht in Beziehung zu der erwarteten Reaktivität von organofunktionellen Gruppen mit dem Harz. Eine starke
Bindung wird zwischen Epoxyharzen und Glas erzielt, das mit Silanen, zum Beispiel 3-Glycidoxypropyltriraethoxysilan
und 3-(Trimethoxysilyl)-propylmethäcrylat, behandelt
109847/131-0
ist. Diese Silane sind verhältnismäßig kostspielig und
wirken sich nachteilig auf die Handhabungseigenschaften von faserartigen Stoffen aus. Glasgewebe, das mit diesen
Silanen behandelt ist, hat einen sehr rauhen Griff und ist schwer in der Schichtstoffherstellung zu verwenden.
Erfindungsgemäß wird durch Kombination eines nicht reaktiven Silans mit einem organofunktioneIlen Silan
ein wohlfeiles Kupplungsmittel geschaffen,das vorteilhafte
Handhabungseigenschaften ergibt, wenn Glasfasern damit überzogen werden.
Durch die Erfindung wird also ein verbessertes Silankupplungsmittel
geschaffen.
Ausserdem wird ein wirtschaftliches Kupplungsmittel zum
Auftrag auf siliciumdioxidhaltige Stoffe, die in verstärkten Kunststoffen verwendet werden, geschaffen.
Ferner werden erfindungsgemäß silanbehandelte Glasfasern
erhalten, die leicht zu handhaben sind.
Gegenstand der Erfindung sind Formkörper aus festem siliciumdioxidhaltigem Material, deren Oberfläche mit
einer Mischung überzogen ist, die im wesentlichen aus
(a) 20 bis 80 Gewichtsprozent eines Silans der Formel
ClCH2CH2CH2Si(OR)3 ,
worin R einen Alkylrest mit 1, 2 oder 3 Kohlenstoffatomen
bedeutet, und (b) 20 bis 80 Gewichtsprozent eines Silans
der Formel
-,-Ζ' CH3Si(OR)3 ,
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-3- 212197 A
worin R wie oben definiert 1st, besteht.
Zu den Chlorpropylalkoxysilanen (a) gehören unter
anderem beispielsweise
anderem beispielsweise
ClCH2CH2CH2Si(GCH3)3, ClCH2CH2CH2Si(OC2H5)3,
SiOCH3 (OC2H5J2, ClCH2CH2CH2Si (OCH3) 2OC3H7 und
SiOCH3 (OC2H5J2, ClCH2CH2CH2Si (OCH3) 2OC3H7 und
CH2Si(OC3H7J3.
Für die erflnäungsgemäBen zwecke können auch Mischungen
der 3-Chlorpropy!silane verwendet werden. Diese Silane
lassen sich leicht durch platinkatalysierte Addition
von Triälkyoxsilanen
(RO)3SiH
an Allylchlorid herstellen. Die Methyltrialkoxysilänverbindungen
(b) der Mischung sind allgemein bekannte Verbindungen, die nach bekannten Methoden hergestellt
werden können.
Das siliciumdioxidhaltige Substrat, auf das die Mischung
von Silanen aufgebracht wird, kann aus Glasfasern, Asbest,
gemahlenem Quarz, Glimmer, Sand, Glasplatten und
dergleichen bestehen. Der Begriff "Glasfasern", wie er
hierin verwendet wird, soll Glasseidenstränge, Glasseidengarne, gewalzte Fasern, Glasseidenspinnfaden, Glas
fäserstränge öder Gewebe umfassen, die besonders zur Erzeugung
von verstärkten Kunstoffverbundstoffen geeignet sind.
Die Silanmischung kann auf das silciumdioxidhaltige
Material in jeder zweckmäßigen Weise, zum Beispiel durch
Tauchen oder Sprühen, aufgebracht werden. Wenn Glasfasern behandelt werden sollen, ist es vorteilhaft,
die Silanmischung am Extrudierkopf aufzubringen, in dem die Fasern erzeugt werden. Die Silane können aus einer
wässrigen Schlichtelösung aufgebracht werden, die weitere Bestandteile, zum Beispiel filmbildende Bindemittel, wie
Polyvinylacetat, enthält. Die anderen Komponenten der Schlichte sollen mit den Silanen nicht reagieren.
Falls die Silane aus einer wässrigen Lösung aufgebracht werden, sollen sie in einer Menge vorliegen, die 0,01 bis
5 Gewichtsprozent der Silanmischung in der Lösung ergibt. Diese Konzentration ergibt eine wirksame Silanbeladung
von mehr als 0,01 Gewichtsprozent auf dem siliciumdioxidhaltigen Substrat. Vorzugsweise liegt die Silanbeladung
auf der Oberfläche des siliciumdioxidhaltigen Substrats
im Bereich von 0,1 bis 2,0 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des siliciumdioxidhaltigen Materials. Nach
Auftrag der Silanmischung kann man das behandelte si Iiciumdioxidhaltige
Material an der Luft trocknen lassen oder die Trocknung durch Erwärmen beschleunigen.
Mit dieser Silanmischung behandelte Glasfasern weisen sehr vorteilhafte Handhabungseigenschaften auf, wobei
der Griff oder die "Drapierbarkeit" von Glasgewebe denen von Glasgewebe, das mit den 3-Glycidoxypropyltrialkoxysilanen
oder 3-Chlorpropyltrialkoxysilanen behandelt ist,
überlegen ist. Ausser der Verbesserung der Handhabungseigenschaften
ergeben die erfindungsgemäß überzogenen siliciumdioxidhaltigen Stoffe eine sehr hohe Festigkeit in verstärkten
Harzverbundstoffen.
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Chlorpropylsilane sind als Kupplungsmittel bekannt
(vergleiche USA-Patentschrift 3 419 517), im Hinblick auf die fehlende reaktive Funktionalität in der Methyltrialkoxysilankomponente
der Mischung ist es jedoch überraschend/
daß die Silanmischung Glas-Harz-Laminate mit höherer Festigkeit ergibt,
als sie mit Glas erhalten wird, das mit Lösungen, die vergleichbare Konzentrationen der Chlorpropyltrialkoxysilane
enthalten, behandelt ist. Diese erhöhte Festigkeit wird bei Harzlaminaten gefunden, die mit
Aminoharzen und aminhärtbaren Epoxyharzen hergestellt sind. Wenn die erfindungsgemäße Silanmischung in Verbindung
mit diesen Harzen angewandt wird, wird ein doppelter Vorteil erzielts Die Silanmischung ist wesentlich
billiger als die handelsüblichen Silane, einschließlich
Chlorpropylsilane, trotzem wird jedoch eine höhere
Festigkeit als mit dem reaktiven Silan allein erzielt.
Durch die Erfindung wird daher die Schlichtung von Glasfasern verbessert, wodurch vorteilhafte Verarbeitungseigenschaften erzielt werden und die mit Amino- und Epoxyharzen
erzielte Bindung verstärkt wird. Diese Verbesserung besteht darin, daß Glasfasern mit einer Schlichte
überzogen werden, die 0,01 bis 5 Gewichtsprozent der oben beschriebenen Mischung aus 3-Chlorpropyltrialkoxysilanen
und Methyltrialkoxysilanen enthält.
Zu geeigneten Epoxyharzen für diese praktische Anwendung
der Erfindung gehören die halogenfreien Kondensationsprodukte eines Epihalogen·*· oder Dihalogenhydrins und
eines mehrwertigen Alkohols, vorzugsweise eines mehrwertigen Phenols, Das mehrwertige Phenol kann ein Kondensationsprodukt
eines Ketone oder Aldehyds mit einem Phenol sein. Niedermolekulare Epoxyharze, die aus BIsphenol-A
und EpIchlorhydrin hergestellt werden, sind
. -. A 3 π
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für die Erzeugung von Glas-Harz-Schichtstoffen besonders geeignet. Zu geeigneten Aminhärtern für diese Epoxyharze
gehören beispielsweise Guanidin, Diphenylguanidin, Piperidin, Triäthanolamin, Piperazin, Hexamethylentetramin
und Alkylenpolyamine wie Triäthylentetramin, Tetraäthylenpentamin
und Pentaäthylenhexamin. In dem Epoxyharz
liefern diese Aminhärter die Gruppen, die Reaktivität mit dem Chlorpropylsubstituenten des Silans aufweisen»
Aminoharze können ebenfalls bei der praktischen Anwendung der Erfindung verwendet werden. Diese Stoffe sind allgemein
bekannt und bestehen aus Reaktionsprodukten von Melamin und Formaldehyd oder Harnstoff und Formaldehyd.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung stellen
Glasfasern oder andere siliciumdioxidhaltige Stoffe mit einem überzug aus einer Silanmischung dar, die im wesentlichen aus etwa 35 bis 45 Gewichtsprozent 3-Chlorpropyltrimethoxysilan
und 55 bis 65 Gewichtsprozent Methyltrimethoxysilan besteht. Mit dieser besonderen Mischung behandelte
Glasfasern ergeben eine ausserordentlich hohe Festigkeit, wenn sie mit Epoxyharz zu Verbundstoffen verarbeitet werden.
Durch die folgenden Beispiele wird die Erfindung näher erläutert.
Es werden mehrere Schlichtemittel zubereitet. Jede Schlichte besteht aus einer Lösung von 82 g Polyvinylacetat (Bindemittel)
, 4,5 g Dibutylphthalat (Weichmacher), 3,7 g eines handelsüblichen Glasschmiermittels und 7,5 g Kupplungsmittel
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in 1395 g Wasser: Die Zusammensetzung des Kupplungsmittel
in den verschiedenen SchlichtemitteIn wird von 100 Gewichtsprozent
3-Chlorpropylmethoxysilan und kein Methyltrimethoxysilan
bis 20 Gewichtsprozent 3-Chlorpropy1-trimethoxysilan
und 80 Gewichtsprozent Methyltrimethoxysilan abgeändert.
Ungeschlichtete Ε-Glasfasern in Form von Glasseidensträngen (Rovings) werden in die jeweilige Zubereitung
getaucht und dann durch einen 6 m (20-foot) Tunnelofen gezogen, der bei etwa 150 Grad C gehalten wird. Die getrockneten
überzogenen Fasern werden auf Vorratsspulen aufgewickelt.
Die Fasern werden auf einer üblichen Faserhackmaschine zu Stapelfasern (Länge 0,64 cm) zerhackt.Das
Zerhacken ist eine quantitative Methode zur Bestimmung der Handhabungseigenschaften von Glasfasern, da ein starrer
überzug ein Zusammenballen und Kräuseln der Fasern veruracht, wie sich an der niederen Schüttdichte des gehackten
Produkts zeigt. Die.folgende Tabelle zeigt die Beziehung
zwischen der Silanmischung und der Schüttichte der zerhackten Fasern, die mit dem jeweiligen Kupplungsmittel behände It wurden.
10 98 4-7/1310
Schlichte | Gewichtsprozent ClCH2CH2CH2Si(OCH3)3 |
Gewichtsprozent CH3Si(OCH3J3 |
|
O CD |
A | 100 | 0 |
CX) | B | 80 | 20 |
C | 60 | 40- | |
CO | D | 50 | 50 |
E | 40 | 60 | |
F | 20 | 80 |
Schüttdichte von gehackten Rovings, (g/ccm)
0,08 0,08 0,16 0,20 0,38 0,36
Ein Vergleich dieser Ergebnisse zeigt, daß die erfindungsgemäßen
Silanmischungen bessere Handhabungseigenschaften
der damit überzogenen Glasfasern als 3-Chlorpropyltrimethoxysilan
allein ergeben. Diese vorteilhaften Handhabungseigenschaften zeigen sich nicht nur an gehackten
Glasfasern, sondern werden auch bei Glasgeweben beobachtet,
die zur Erzeugung von Schichtstoffen verwendet werden.
Die verschiedenen Silanmischungen, die in Beispiel 1 beschrieben
sind, werden zu so viel Wasser gegeben, daß sich 0,25 gewichtsprozentige Lösungen der Silane ergeben.
Zu Vergleichszwecken wird ferner eine 0,25 gewichtsprozentige
Lösung von 3-Chlorpropyltrimethoxysilan bereitet.
In die Silanlösungen werden Proben von wärmegereinigtem Ε-Glas in Gewebeform getaucht. Das Glasgewebe oder Glastuch
wird 30 Minuten bei Raumtemperatur getrocknet und dann 7 Minuten auf 110 Grad C erwärmt. Teile verschiedener silanbehandelter
Glasgewebe werden mit einem aromatischen amingehärteten Epoxyharz zu Schichtstoffen verarbeitet. Das
behandelte Glasgewebe wird mit dem Epoxyharz imprägniert und zu einem 14-Lagen-Schichtstoff gestapelt. Das Epoxyharz
besteht aus dem Kondensationsprodukt von 2 Mol Epichlorhydrin und 1 Mol Bis(para-hydroxyphenyl)dimethylmethan.
Dieses Polymer hat ein Epoxyäquivalentgewicht von 187 bis 193. Als Katalysator wird meta-Phenylendiamin in einer
Menge von 13 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Epoxyharzes, verwendet. Die Epoxyharzlaminate werden in
einer Presse 30 Minuten bei 150 Grad C gehärtet. Die Biegefestigkeit des gehärteten Laminats (Trockenbiegefestigkeit)
sowie die Kantenkompressionsfestigkeit werden bestimmt. Proben der Laminate werden 2 Stunden in siedendes Wasser
getaucht, entnommen und sofort in kaltes Wasser getaucht.
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Die Laminate werden aus dem kalten Wasser entnommen,, und
trocken gewischt und auf Biegefestigkeit geprüft, um die Erhaltung der Festigkeit in Prozent im Vergleich zu der
Trockenbiegefestigkeit zu ermittele. Die Ergebnisse sind
in der folgenden Tabelle aufgeführt.
Die in der Tabelle angegebenen Werte zeigen, daß Laminate,
die mit erfindungsgemäß behandelten Glasfasern hergestellt werden, überlegene physikalische Eigenschaften im Vergleich
zu Laminaten aufweisen, bei denen das Glas nur mit der reaktiven Komponete der beschriebenen Silanmischung behandele
ist.
109847/13
Glasbehandlung mit
0,25-prozentiger wässriger Lösung von
Gew.-% Gew.-%
ClCH2CH2CH2Si(OCH3)3 CH3Si(OCH3)
100
Randkompressionsfestigkeit, kg/qcm
2506
Biegefestigkeit, kg/qcm
6018
% Retention der Biegefestigkeit nach Stunden in siedendem Wasser
96
80 60 50 40 20
20 40 50 60 80
3505 | 6160 |
3512 | 6528 |
3306 | 6415 |
3462 | 8179 |
3200 | 6520 |
99 | < N) |
93 | ta » CD N -«J |
93 | |
93 | |
95 | |
Claims (8)
1. Formkörper aus einem festen siliciumdioxidhaltigen
Material, dadurch gekennzeichnet, daß seine Oberfläche mit einer Mischung von Silanen überzogen ist, die im wesentlichen
aus (a) 20 bis 80 Gewichtsprozent Silanen der Formel
ClCH2CH2CH2Si(OR)3 ,
W worin R einen Alkylrest mit 1,-2 oder 3 Kohlenstoffatomen
bedeutet, und (b) 20 bis 80 Gewichtsprozent Silanen der Formel
CH3Si(OR)3 ,
worin R wie oben definiert, Überzogen ist.
2. Formkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Glasfasern besteht.
3. Formkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Silan (a) in einer Menge von 35 bis 45 Gewichtsprozent
und das Silan (b) in einer Menge von 55 bis 65 Gewichtsprozent in der Mischung enthalten ist.
4. Formkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß er durch Eintauchen der Glasfasern in eine wässrige
Lösung, die 0,01 bis 5 Gewichtsprozent der Silanmischung
enthält, überzogen ist.
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5. Verfahren zum Schlichten von Glasfasern zur Verbesserung
ihrer Verarbeitungs- und Verstärkungseigenschaften und zur Verbesserung ihrer Verbindung mit Amino-
und Epoxyharzen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Glasfasern mit einer Schlichte überzieht, die 0,01 bis 5 Gewichtsprozent
einer Silanmischung aus (a) 20 bis 80 Gewichtsprozent eines Silans der Formel
ClCH2CH2GH2Si(OR)3 ,
worin R einen Alkylrest mit 1,2 oder 3 Kohlenstoffatomen bedeutet,
und (b) 20 bis 80 Gewichtsprozent eines Silans der Formel *
CH3Si(OR)3 ,
worin R wie oben definiert ist, enthält.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Mischung aus
(a) ClCH2CH2CH2Si
und
(bj CH3Si(OCH3J3
verwendet.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß man eine Silanmischung verwendet, die das Silan (a)
in einer Menge von 35 bis 45 Gewichtsprozent und das Silan
(b) in einer Menge von 55 bis 65 Gewichtsprozent enthält.
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8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Schlichte eine wässrige Lösung verwendet,
die Polyvinylacetat enthält.
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Applications Claiming Priority (1)
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US3491070A | 1970-05-04 | 1970-05-04 |
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Publication Number | Publication Date |
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FR (1) | FR2088307B1 (de) |
GB (1) | GB1297210A (de) |
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