DE2107355C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Harten von mit radialen Vorsprangen versehenen, scheiben bzw ringförmigen Stanzteilen, insbesondere Federscheiben - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Harten von mit radialen Vorsprangen versehenen, scheiben bzw ringförmigen Stanzteilen, insbesondere FederscheibenInfo
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Description
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah- tisches Wechselfeld erzeugen, wobei die Werkstücke
rens nach einem oder mehreren der Ansprüche I 35 in Führungen durch dieses Wechselfeld hindurchbis
6, gekennzeichnet durch einen die Stanzteile gleiten, können keine gleichmäßige Temperaturmindestens
auf Härtetemperatur erhitzenden verteilung erzielen. Das gleiche gilt schließlich auch
Querfeld-Induktor (7) sowie einen die radialen für nierenförmige, quadratische oder ungleichförmige
Vorsprünge (6) der Stanzteile (4) in konzen- Induktorformen mit und ohne Konzentratoren. Allen
trischer Anordnung elektrisch leitend miteinander 40 durchgeführten Versuchen mit induktiver Erhitzung
verbindenden Kontaktring (12). ist somit der Nachteil gemeinsam, daß eine gleich-
8. Vorrichtung nach Anspruch 7. dadurch ge- mäßige Temperaturverteilung über die Werkstücke
kennzeichnet, daß der Kontaktring (12) in einer in zufriedenstellender Weise nicht erreicht werden
zum Verformen und Abschrecken der Stanz- kann, vielmehr auch weiterhin noch lange Erhitzungsteile
(4) dienenden Presse (IS) angeordnet ist. 45 zeiten notwendig sind, was zur Kornvergröberung
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch ge- und nachteiliger Oberflachenveränderung führt,
kennzeichnet, daß der Kontaktring (12) einerseits Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bean einem Axialdrucklager (14) abgestützt und steht nun darin, ein zum Härten von mit radialen andererseits mit einem drehbaren Zentrierkolben Vorsprüngen versehenen scheiben- bzw. ringförmigen
kennzeichnet, daß der Kontaktring (12) einerseits Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe bean einem Axialdrucklager (14) abgestützt und steht nun darin, ein zum Härten von mit radialen andererseits mit einem drehbaren Zentrierkolben Vorsprüngen versehenen scheiben- bzw. ringförmigen
(13) verbunden ist und daß das Axialdrucklager 50 Stanzteilen, insbesondere Federscheiben, geeignetes
(14) und der Kontaktring (12) in der Presse (15) Verfahren vorzuschlagen, das eine gleichmäßige
axial verschiebbar gelagert sind. Temperaturverteilung und damit eine Qualitätssteige-
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 9, rung der Werkstücke ermöglicht. Diese Aufgabe wird
dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierkolben erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß während des
(13) zentrisch in einer mit einer Gegenmatrize 55 induktiven Erhitzens der Stanzteile auf Härtetempe-(16)
zusammenwirkenden Matrize (17) gelagert ist. ratur die radialen Vorsprünge zum Erzeugen eines
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren Induktionsquerfeldes und damit gleichmäßigen Erder
Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, wärmen der Stanzteile elektrisch leitend miteinander
daß in den Matrizen (16,17) vertikale Kanäle (18, verbunden werden. Die radialen Vorsprünge werden
19) und damit in Verbindung stehende Ring- 60 also lediglich kurzgeschlossen, wodurch bei entkanäle
(20) vorhanden sind. sprechend ausgebildeten Induktorästen im Werkstück
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren ein derartiges Induktionsquerfeld aufgebaut wird,
der Ansprüche 7 bis 11, gekennzeichnet durch daß trotz der unterschiedlichen Querschnittsflächen
ein die Verformungs- und Härtetemperatur trag- in den einzelnen Bereichen des Werkstücks eine
heitslos und berührungsfrei messendes Tempc- 65 gleichmäßige Erwärmung gewährleistet wird. Das
raturmcßgerät (23). Induktionsquerfeld wird in seiner Ausdehnung durch
die jeweilige Form des Induktors begrenzt, der ansonsten aber beliebig gestaltet sein kann. Dabei
wird möglichst ein niederohmiger Induktor verwendet
und der Kopplungsabstand so eng wie möglich gehalten. Mit Hilfe des erfindungsgemäfien Verfahrens
können Werkstücke der eingangs genannten Art in großer Stückzahl und kürzester Zeit absolut gleichmäßig
erwärmt werden, so daß die Fertigungszeiten solcher Stanzteile wesentlich verkürzt werden.
Durch die USA.-Patentschrift 2 426 053 ist zwar bereits eia Verfahren zum induktiven Erhitzen von
Werkstücken vorgeschlagen, wobei Teile des Werk-Stücks während des Erhitzens elektrisch leitend miteinander
verbunden sind. Dieses bekannte Verfahren bezweckt jedoch ein partielles Härten von Zahnrädern
od. dgl. Teilen, wobei ein Teil des Umfangs gehärtet werden und ein anderer Teil weich bleiben
soll. Da das Erwärmen der Werkstücke durch Ringinduktoren erfolgt, werden die nicht zu härtenden
Zonen durch zwischen diesen vnd den Ringindukior
angeordnete, elektrisch gut leitende Elemente vor Erhitzen auf Härtetempeiatur geschützt. Eine gleichmäßige
Erwärmung und Temperaturverteilung wird bei dem bekannten Verfahren somit geradezu verhindert.
Die gleichmäßige Erwärmung der Werkstücke wird nach der. Erfindung noch dadurch begünstigt,
daß die radialen Vorsprünge unter Druck elektrisch leitend miteinander verbunden werden und schließlich
auch dadurch, daß die Stanzteile währerd des induktiven Erhitzens in Drehung versetzt werden.
Dadurch wird überdies eine äußerst feine Gefügestruktur erzielt.
Das gesamte Verfahren wird schließlich noch dadurch erheblich vereinfacht, daß die Stanzteile in
einer gleichzeitig zum Verformen und Abschrecken dienenden Presse in Drehung versetzt werden, wobei
die Drehzahl vorzugsweise zwischen 50 und 500 U/min liegt. In dieser Presse weiden die Stanzteile
zunächst über ihren gesamten Querschnitt gleichmäßig erwärmt und bei Erreichen der gewünschten
Temperatur verformt und gleichzeitig abgeschreckt.
Zu einer beschleunigten Fertigung der Stanzteile trägt ferner auch bei, wenn die Härte- und Verformungstemperatur
trägheitslos und berührungsfrei gemessen und durch die Temperaturmessung der Schmiede- und Abschreckvorgang automatisch ausgelöst
werden.
Eine geeignete Vorrichtung zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnet sich durch
einen die Stanzteile mindestens auf Härtetemperatur erhitzenden Induktor sowie einen die radialen Vor- so
Sprünge der Stanzteile in konzentrischer Anordnung elektrisch leitend miteinander verbindenden Kontaktring
aus. Der vorzugsweise in der zum Verformen und Abschrecken der Stanzteile dienenden Presse
angeordnete Kontaktring, ist einerseits an einem axialen Drucklager abgestützt und andererseits mit
einem drehbaren Zentrierkolben verbunden, wobei das Drucklager und der Kontaktring in der Presse
axial verschiebbar sind.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann eine vollautomatische Arbeitsweise zum Herstellen
von mit radialen Vorsprüngen versehenen Stanzteilen erzielt werden, wobei die Werkstücke der Presse im
kalten Zustand zugeführt werden können, so daß sowohl pneumatische als auch magnetische Be- und
Entladeeinrichtungen benutzt werden können.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigt in jeweils schematischer Darstellung . v
Fig.l eine Aufsicht auf e.n mit radialen Vor
sprängen versehenes Stanzten in Gestalt e.ner Feder-
F^2 den zum Erwärmen des Werkstücks dienenden
Induktor mit dem konzentrisch angeordneten
FTg?e?nen Schnitt durch die den Induktor aufnehmende Presse mit einer Obermatnze und einer
Untermatrize. ,:.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, besteht das zu härtende Werkstück 4 aus einer Federscheibe mit einem
äußeren geschlossenen Ringteil S und davon radial nach innen weisenden Zungen bzw. Vorsprangen 6-Das
Werkstück 4 kann mit Hilfe eines Induktors 7 erwärmt werden. Zu diesem Zweck sind zwei entsprechend
ausgebildete Induktoräste 8 und 9 oberhalb und unterhalb des Werkstücks 4 angeordnet.
Um sowohl den äußeren Ringteil 5 als auch die radialen Vorsprünge 6 mit Hilfe des Induktors 7
gleichmäßig zu erwärmen, sind die Vorsprunge 6 an ihren inneren Enden 11 durch einen Kontaktnng 12
konzentrisch kurzgeschlossen, d. h. elektrisch leitend
miteinander verbunden. Durch diesen Kontaktnng 1-kann in Verbindung mit den Induktorasten 8 und »
im Werkstück 4 ein derartiges Induktionsquerfeld erzeugt werden, daß das gesamte Werkstück gleichmäßig
erwärmt wird. Die Höhe der auf diese Weise gleichmäßig gehaltenen Temperatur richtet sich nach
der Generatorleistung und der Induktorform.
Um die gleichmäßige Temperaturverteilung über
das Werkstück 4 noch -veiter zu verbessern, wird der
Kontaktring 12 zusammen mit dem Werkstück 4 m Umdrehung versetzt. Zu diesem Zweck ist der Kontaktring
12 gemäß F i g. 3 mit einem Zeutrierkolben
13 verbunden, der beispielsweise in der angegebenen Pfeilrichtung umlaufen kann. Auf seiner dem Zenirieikolben
abgewandten Seite ist der Kontaktnng 12 an einem Axialdrucklager 14 abgestützt, über das
er mit Druck auf die Endenil des Werkstucks 4
aufgesetzt werden kann. Wie weiterhin aus F i g. 3 hervorgeht, sind sowohl der Kontaktring 12, der
Zentrierkolben 13 als auch das Axialdrucklager 14 in einer Presse 15 untergebracht, die gleichzeitig zum
Verformen und zum Abschrecken des Werkstücks 4 dient. Zu diesem Zweck besteht die Abschreckpresse
aus einer Obermatrize 16 und einer Untermatrize 17, in denen vertikale Kanäle 18, 19 mit Ringkanälen 20
für den Durchfluß eines Abschreckmittels angeordnet sind. Die Unterseite 21 der Obermatrize 16 und die
Oberseite 22 der Untermatrize 17 sind trichterförmig, aber parallel zueinander verlautend ausgebildet, so
daß beim Niedergehen der Obermatrize 16 bzw. beim Hochgehen der Untermatrize 17 das Werkstück 4
entsprechend abgewinkelt werden kann, sobald die Verformungstemperatur am Werkstück 4 erreicht ist.
Die Verformungstemperatur kann beispielsweise mit Hilfe eines trägheitslos und berührungsfrei arbeitenden
Temperaturmeßgerätes 23 gemessen werden.
Das Härten bzw. Fertigen des in F i g. 1 dargestellten Werkstücks geschieht auf folgende Weise:
Bei hochgefahrenem Kontaktring 12 wird das Werkstück 4 auf die Untermatrize 17 aufgelegt. Dunach
wird der Kontaktring 12 über das Axialdrucklager
14 nach unten bewegt, bis der Kontaktring 12 mit Druck auf der Oberseite des Werkstücks 4 auf-
liegt, wobei dieses gleichzeitig durch den Ring 12 zentriert ist. Danach wird von der Seite her der
Induktor 7 eingefahren und in Verbindung mit dem Kontaktring 12 ein gleichmäßiges Wechselfeld und
damit eine gleichmäßige Erwärmung des Werkstücks 4 erzeugt. Während der Erwärmung wird das Werkstück
4 durch den Zentrierkolben 13 gedreht, und zwar mit einer Umlaufgeschwindigkeit zwischen vorzugsweise
50 und 500 U/min. Während des Erhitzens des Werkstücks wird die Temperatur durch das
Temperaturmeßgerät 23 gemessen. Sobald die erforderliche Verformungstemperatur des Werkstücks 4
erreicht ist, gibt der Induktor 7 in der angegebenen Richtung das Werkstück 4 frei. Gleichzeitig senkt
sich die Obermatrize 16, und gegebenenfalls wird die Untermatrize 17 angehoben, wobei beispielsweise
durch die Kanäle 19 jeweils Abschreckmittel unter Druck zugeführt und durch die Kanäle 18 abgeführt
wird, bis eine martensitische Aushärtung des gleichzeitig verformten Werkstücks 4 erfolgt ist. ao
Das Abschreckmittel kann auch durch die Kanäle 18 zugeführt und durch die Kanäle 19 abgeführt
werden. Zur Erzielung eines ausreichenden Härteergebnisses sind die Ringkanäle 20 von besonderem
Vorteil. Auch empfiehlt es sich, die Matrizen 16, 17 einzeln oder beide mit Wasser zu kühlen. Das Abschreckmittel
richtet sich nach dem jeweils verwendeten Werkstoff der Werkstücke. Als Abschreckmittel
kann Luft, Nebelgemisch, Wasser, Emulsion oder öl verwendet werden. Am besten eignet sich Luft, da
hierbei das Werkstück sauber bleibt und somit ein Reinigungsprozeß gespart werden kann.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht nur auf t
das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt ist.' So braucht das Werkstück selbstverständlich nicht
kreisförmig ausgebildet zu sein, vielmehr kann es jede beliebige Gestalt besitzen, wobei lediglich erforderlich
ist, daß es Vorsprünge aufweist. Diese Vorsprünge bzw. Zungen brauchen auch nicht nach
innen gerichtet zu sein, sondern können auch radial nach außen vorstehen. Auch die Ausbildung des
Induktors und der Preßwerkzeuge können je nach den Erfordernissen anders als dargestellt ausgebildet
sein. Ferner kann das Härten wahlweise von Hand oder automatisch nach der Härtetemperatur gesteuert
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verfahren zum Härten von n.it radialen Sicherungsringe od. dgl. ausgebildet sein können, im
Vorsprüngen versehenen scheiben- bzw. ring- 5 großen Durchlaufofen langsam zu erwärmen. Nach
förmigen Stanzteilen, insbesondere Federscheiben, dem Erwärmen werden die erhitzten Stanzteile zwidadurch
gekennzeichnet, daß während sehen matrizenähnlichen Werkzeugen einer Presse
des induktiven Erhitzens der Stanzteile auf Härte- — soweit erforderlich — plastisch verformt und
temperatur die radialen Vorsprünge zum Erzeu- gleichzeitig abgeschreckt. Nach dem Verformen und
gen eines induktionsquerfeldes und damit gleich- io Abschrecken in der Presse werden die Teile dann
mäßigen Erwärmen der Stanzteile elektrisch paketweise zusammengespannt und auf eine beleitend
miteinander verbunden werden. stimmte, die gewünschte Federhärte gewährleistende
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- Temperatur angelassen. Das Erwärmen der Stanzteile
kennzeichnet, daß die radialen Vorsprünge unter nach dem Durchlaufverfahren bedingt sehr lange
Druck elektrisch leitend miteinander verbunden 15 Erwärmungszeiten. Hinzu kommt, daß in solchen
werden. Durchlaufofen oft ungleichmäßige Temperaturen
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch herrschen, die ein gleichmäßiges Erwärmen der
gekennzeichnet, daß die Stanzteile während des Stanzteile unmöglich machen. Ein weiterer erhebinduktiven
Erhitzens in Drehung versetzt werden. licher Nachteil der bekannten Durchlaufofen ist
4. Verfahren nach einem oder mehreren der 20 darin zu sehen, daß diese einen großen Platzbedarf
Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß haben.
die Stanzteile in einer gleichzeitig zum Verformen Man hat daher schon lange versucht, das umständ-
und Abschrecken der Stanzteile dienenden Presse liehe und unwirtschaftliche Erwärmen von Stanzteilen
in Drehung versetzt werden. in Durchlauföfen durch induktive Heizverfahren zu
5. Verfahren nach einem oder mehreren der 25 verbessern. Bedingt durch die spezielle Konstruktion
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zu härtenden Stanzteile mit einer geschlossenen
die Drehzahl zwischen 50 und 500 U/min liegt. Ringfläche und radialen Vorspriingen kann aber auch
6. Verfahren nach einem oder mehreren der beim induktiven Erhitzen der Teile eine ungleich-Ansprüchc
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mäßige Erwärmung nicht restlos beseitigt werden,
die Härte- und Verformungstemperatur trägheits- 30 Das ist sogar dann der Fall, wenn die Induktoren
los und bciührungsfrei gemessen und durch die eine das Erwärmungsfeld beeinflussende Form erhal-Temperaturmessung
der Schmiede- und Ab- ten oder die Werkstücke in Drehung versetzt werden. schreckvor}i;ing automatisch ausgelöst werden. Selbst Induktoren, die ein sehr flaches, fast quadra-
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |