DE2035658A1 - Mittel zum Entwickeln von Flachdruck formen - Google Patents
Mittel zum Entwickeln von Flachdruck formenInfo
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- DE2035658A1 DE2035658A1 DE19702035658 DE2035658A DE2035658A1 DE 2035658 A1 DE2035658 A1 DE 2035658A1 DE 19702035658 DE19702035658 DE 19702035658 DE 2035658 A DE2035658 A DE 2035658A DE 2035658 A1 DE2035658 A1 DE 2035658A1
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Description
ASAIII EASEI K0GY0 KABUSHIKI KAISHA
Osaka, Japan
Osaka, Japan
" Mittel zum Entwickeln von Flachdruckformen "
Priorität: 23. Juli 1969, Japan, Nr. 57 671/69
Die Erfindung betrifft ein Mittel zum Entwickeln von Flachdruckformen,
die eine photopolymerisierte Schicht aufweisen, welche
durch bildmässiges Belichten einer photopolymerisierbaren
Schicht erhalten wurde,-Diese Schicht wird aus einer speziellen
lichtempfindlichen Lösung hergestellt, die eine photopolymerisierbare
Komponente enthält.
Als Entv/ickler für Flachdruckformen wurde bisher V/asser verwendet.
Bei tief geätzten Platten und vorsensibilisierten Platten ist es notwendig, nach der Entwicklung mit Wasser noch nachbehandlung
en durchzuführen. Beispielsweise muss.die Affinität der
druckenden Teile gegenüber Druckfarbe durch Behandlung mit einer
Lösung verbessert werden. Ferner müssen die Offset-Platten noch mit einer Desensibilisierungslösung und gegebenenfalls mit einer
Ätzlösung behandelt werden. Dementsprechend ist die Herstellung
109845/0999
von Flachdruekfornien ein zeitictubender. Vorgang.
Es ist bereits ein einstufiges Verfahren zum Entwickeln von
Flachdruckformen bekannt, das als Verbesserung gegenüber dein
herkömmlichen Entwickeln angesehen wird. Bei diesem Verfahren
wird eine Emulsion eines Lackes in Wasser als einzige Lösung zum Entwickeln von Offsetplatten mi"t Diazoverbindungen als Sensibilisierungsmittel
verwendet. Hierdurch lässt sich ein Beschichtungsprodukt vom Diazotyp leicht entfernen und gleichzeitig
ein Lackfilm auf den farbübertragenden Bereichen ausbilden.
Ein Entwickler für derartige PhotosensiMlisierlösungen des Diazotyps ist in der japanischen Auslegeschrift 13580/65
beschrieben.
Ein neuer Typ einer photoaensibilisierten Druckplatte, die eine
Offset-Platte mit hoher Druckbeständigkeit liefert, lässt sich aus einer Lösung erhalten, die eine photopolymerisierbare Komponente
und ein Lösungsmittel dafür enthält. 51Ur diese Art von
Druckplatte war bisher kein einstufiges Verfahren zur' Entwicklung
und gleichzeitigen Nachbehandlung bekannt.
Aufgabe der Erfindung war es, ein Mittel zum Entwickeln von Flachdruckformen zu schaffen, das die Entwicklung im Vergleich
zu den bekannten Entv/icklern wesentlich vereinfacht, also gleichzeitig
in einem Arbeitsgang die Affinität der bildtragenden Teile gegenüber Druckfarbe verbessert und das Anhaften von Druckfarbe
if den nicht-druckenden Teilen verhindert. Diese Aufgabe wird
durch die Erfindung gelöst ,
10 9 8 4 5 /09 9 9 " " ". (A,
BAÖ ORtGlNAL
- 3 - 2Q35658
Somit betrifft ,die Erfindung ein Mittel zum Entwickeln von
Flaehdruckformen mit einer photopolymerisierten Schicht, die durch bildmässiges Belichten einer photopolymerisierbaren
Schicht erhalten wurde, "bestehend aus
a) mindestens einem Keton oder cyclischen Äther als Entwickler,
b) mindestens einem Ester eines aliphatischen gesättigten Alkohols mit 24 bis 34 Kohlenstoffatomen und einer unverzweigten aliphatischen gesättigten Carbonsäure mit 12 bis
18 Kohlenstoffatomen, Gemischen dieser Ester und Carbon- j|
säuren, einem Ilonoester oder Diester dieser Carbonsäuren und Glycerin oder einem Gemisch aus Kolophonium und weissem
Japanwachs als oleophiles Kittel und
c) mindestens einem netzmittel vom Typ der Alky!amide,
Phosphate oder Säureamide als Desensibilisator und wobei
die photopolymerisierbare Schicht aus
A) einem ungesättigten Polyester mit einem Schmelzpunkt von mindestens 100 C und mit mindestens einer Struktureinheit
(a) der allgemeinen Formel g
in der R. ein Alkylenrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen
und χ eine Zahl von 2 bis 100 ist, oder der allgemeinen Formel -
0 0
in der R2 ein Rest
109,845/0999
oder eine Naphthylengruppe, y eine Zahl von 2 bis 4»
ζ eine Zahl von 1 bis IO und w eine Zahl von 1 bis.4 ist,
und mit mindestens einer Struktureinheit (b), die dem Rest einer ungesättigten Dioarbonsaure entspricht,
B) 10 bis 150 Gewichtsteilen je 100 Gewichtsteile der Komponente
A mindestens eines anderen olefinisch ungesättigten Monomeren als des zur Herstellung der Komponente A verwendeten
Monomers,
C) 0,001 bis 10 Gewichtsteilen je 100 Gewichtsteile der Komponente
A eines Photopolymerisationsinitiators,
D) 0,005 bis 3 Gewichtsteilen je 100 Gewichtsteile der Komponente
A einer die. thermische Polymerisation inhibierenden Verbindung und
E) einem chlorierten aliphatischen Kohlenwasserstoff oder
oder deren Gemischen Keton/als Lösungsmittel besteht.
Beispiele für die als Entwickler verwendbaren Ketone oder cy^
clischen Äther sind Aceton, Methyläthylketon, Diäthylketon,
Methylisobutylketon, Methylhexylketon, Acetophenon, Dioxan,
Dimethyldioxan, Tetrahydrofuran, Dioxolan, 4-Methyldioyolan
und deren Gemische.
Die vorgenannten Entwickler können zusammen mit mindestens einem aliphatischen Alkohol mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen verwendet
werden, wie Methanol, Äthanol, n-Propanol, Isopropanol oder n-Butanol.
Die Behandlung zur Erzielung einer besseren Druckfarbenaffinität
!Defile
der druckenden/ist eine Verfahrensstufe, bei der ein gewöhnlich
der druckenden/ist eine Verfahrensstufe, bei der ein gewöhnlich
Pech als Hauptbestandteil enthaltender Lack auf die druckenden
109845/09 9-9
Teile der Offsetplatte aufgetragen wird. Dieser Lack vorhindert
gleichzeitig die Korrosion der Druckplatte durch das Wasser während
des Druckvorgangs. Die photopolymerisierte Schicht, Vielehe
die druckenden Teile bildet, ist von Natur aus oleophil und besitzt
eine ausgezeichnete Aufnahmefähigkeit gegenüber Druckfarbe. Wenn man auf diese Schicht darüber hinaus ein Mittel aufträgt,
das die Druckfarbenaffinität noch erhöht (oleophiles Mittel), so lässt sich hierdurch eine noch gleichmässigere
Druckfarbenannahme auf den druckenden Teilen der Druckform erzielen.
Diese letztere Behandlung wird gleichzeitig mit der Entwicklung in einer Stufe durchgeführt. |
Als oleophiles Mittel zum Erzeugen einer besseren Aufnahmefähigkeit
von Druckfarbe kommen z-.B. Kolophonium, Wachs, wie
Bienenwachs und Paraffinwachs, z.B. Ester von höheren aliphatischen
gesättigten Alkoholen mit 24 bis 54 Kohlenstoffatomen mit
linearen aliphatischen gesättigten Carbonsäuren mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen, Gemische dieser Ester und der Carbonsäuren,
Mono- und Diester der Carbonsäuren mit Glycerin in Präge. Beispiele
für höhere aliphatische gesättigte Alkohole sind Iignocerylalkohol, n-Hexacosylalkohol, n-Octacosylalkohol,
n-Triacontylalkohol, Melissylalkohol und n-Tetratriacontylalkohol.
Beispiele für lineare aliphatische gesättigte Carbonsäuren sind laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure und Stearinsäure.
Ausserdem kann ein Gemisch von Kolophonium verwendet werden, dessen Hauptbestandteile Abietinsäure und d-Pimarsäure
eind, sowie weisses Japanwachs (Japantalg).
10 9845/0999 original inspected
Beispiele für geeignete Desensibilisatoren sind Netzmittel vom
Typ der Alkylamide, wie Laurylaminacetat (Aeetamine 24-), gehärtetes
Rindertalgaminacetat (Acetamine 86), OctadecylaminododecyD-amin
(Amine AB), Pyridiniumchlorid (Softex KZ), Polyoxyäthylenalk^lamid
(Nimid S), netzmittel vom Phosphattyp, wie Dialkylphosphate
(Electrostripper IJ und Electol 200), sowie Säureamide,
wie Ölsäureamidsulfonat (Diapon S) und Sebacamidsulfonsäureamid
(Diapon T). _
Auf diese Weise lässt sich die Desensibilisierung auch in der Verfahrensstufe
»gleichen / durch gleichzeitige Zugabe eines Desensibilizum
Entwickler
sators/als dritte Komponente erreichen. Unter Desensibilisierung
wird hier eine Behandlung verstanden, bei der die nicht druckenden Bereiche Wasserführend (hydrophil) und farbabstossend
(oleophob) präpariert werden. Für diesen Zweck wurden im allgemeinen hydrophile kolloidale Verbindungen, wie Gummi
arabicum, Carboxymethylcellulose, organische Säuren, anorganische Säuren oder deren Salze verwendet. Die Beschichtung der
nicht-druckenden Bereiche mit dem Desensibilisator auf einem Träger, wie Aluminium oder Zink, erhöht die Hydrophilie der
nicht-druckenden Oberfläche und verhindert das Tonen der Druckfarbe während des Drückens.
Da der Entwickler der Erfindung in Form einer einzigen lösung verwendet wird und dabei verschiedene Zwecke erreicht werden
Süllen,
müssen die Komponenten in diesem Entwickler vollständig gelöst werden. Das Mischungsverhältnis der verschiedenen Komponenten
kann in verhältnismässig breiten-Bereichen, liegen« Yorzugswei-»
se liegt das Gewichtsverhältnis von Entwickler zn oleophilem
.1 098 4 5/09 9 9 ■'
Mittel und Desensibilisator im Bereich von 70 Ms 97 : 2 bis 25 : 1 "bis 5. ■
Wenn man dem Entwickler der Erfindung auch noch ein Ätzmittel
als vierte Komponente einverleibt, lässt sich durch Behandlung mit einer einzigen lösung auch eine Ätzwirkung erreichen. Der
Ausdruck "Ätzen" bezieht sich hier auf einen Vorgang , bei dem die Haftung zwischen dem Träger und dem Desensibilisator verbessert
wird, und bei dem auch Rückstände von den nicht-druckenden Oberflächen entfernt werden. . . .
Als Ätzmittel können anorganische Säuren oder ihre Salze verwendet v/erden, die wasserlöslich sein müssen. Beispiele hierfür
sind Salpetersäure, Ammoniumnitrat, Natriumnitrat, Kaliumnitrat, Magnesiumnitrat, Phosphorsäure, Kaliumphosphat und Ammoniumhydrogenphosphat
(HHj)2HPO4. Diese Verbindungen können auch zusammen
mit Salzsäure und ihren Salzen'verwendet werden. Bei Verwendung
eines Ätzmittels liegt das Mengenverhältnis von Entwickler zu oleophilem Mittel, Desensibilisator und Ätzmittel
vorzugsweise im Bereich von 70 bis 97 : 2 bis 20 : 0,5" bis 5 :
0,5 bis 5. i
Der erfindungsgemässe Entwickler kann mit Wasser verdünnt werden.
In diesem EaIl liegt das Gewichtsverhältnis des Entwicklers
zu Wasser im Bereich von 10 : 1 bis 1 ί 2, vorzugsweise im Bereich von 2 : 1 Ms 5:6. ,
Die Herstellung der erfindungsgemässen Entwickler erfolgt in üblicher
Y/eise durch. Vermischen der Bestandteile in üblichen
Mischbehältern bei Raumtemperatur und unter Rühren.
109845/0999
Unter Verwendung der erfindungsgemässen Entwickler können Flachdruckformen bzw. Offsetplatten in einem einzigen Entwicklungsvorgang nach der Photopolymerisation hergestellt werden. Auf diese
Weise ist die Herstellung der Druckformen erheblich weniger zeitraubend und damit billiger.
Wenn man eine Druckplatte mit einer photopolymerisierten Schicht aus einer bestimmten Sensibilisierungslösung herstellt, die eine
photopolymerisierbare Komponente enthält, und diese Druckplatte anschliessend entwickelt, der Behandlung zur Erhöhung der Aufnähmefähigkeit
der druckenden Teile gegenüber Druckfarbe, der Desensibilisierung und dem Ätzen unterwirft, können hierfür die
üblichen bekannten Behandlungsmittel verwendet werden. So ist es möglich, die Offsetplatte nach der Photopolymerisation und der
einfachen Entwicklung mit üblichen Mitteln zu behandeln, um die Aufnahmefähigkeit gegenüber Druckfarbe zu verbessern, die als
Hauptbestandteil einen Lack, Pech usw. enthalten, sowie einer Desensibilisierbehandlung, die mit einer Lösung, die als Hauptbestandteil
Gummiarabicum sowie ein Phosphat enthaltend
schliesslich einer Ä'tzbehandlung mit einer wässrigen Phosphorsäurelösung
zu unterziehen.
Die auf diese V/eise nach herkömmlichen Verfahren erhaltenen
Flachdruckformen unterscheiden sich nicht von Flachdruckformen, die mit dem erfindungsgemässen Entwickler in einer einzigen
Arbeitsstufe hergestellt wurden, hinsichtlich Aufnahmefähigkeit der Druckfarbe in den druckenden Teilen und Nichthaften der
Druckfarbe in den nicht-druckenden Teilen. ..
Die herkömmlichen Mittel zur Erhöhung der Aufnahmefähigkeit ge-
109845/09 9 9
genüber Druckfarbe, die Desmisibilisatoren und Ätzmittel können
nicht in irgendeiner Kombination als Gemisch verwendet werden, da Phasentrennung erfolgt und sie sich in ihrer Wirksamkeit aufheben.
In den erfindungsgemässen Mitteln zum Entwickeln von Flachdruckformen
sind der Entwickler, das Mittel zur Erhöhung der Aufnahmefähigkeit gegenüber Druckfarbe (das oleophile Mittel) und der
Desensibilisator die wesentlichen Bestandteile. Der Zusatz eines Ätzmittels ist nicht zwingend. Dieses Dreikomponentensystem des
erfindungsgemässen Mittels zum Entwickeln wirkt besonders gut, | wenn die Körnung des Trägermetalls gering ist, wie bei vorsensibilisierten
Offsetplatten sowie bei einfachen Offsetplatten, die nur eine schwache Körnung aufweisen. Das Vierkomponentensystem
wird vorwiegend dann verwendet, wenn die photopolymerisierbare Schicht verhältnismässig stark ist oder eine Photosensibilisierlösung
für eine von Hand beschichtete Offsetplatte verwendet wird. Durch Zusatz des Ätzmittels ist es nämlich möglich,
den Entwicklerrückstand im Falle eines verhältnismässig stark gekörnten Trägers vollständig zu entfernen und das Anhaften der j
Druckfarbe an der Grenze zwischen druckenden Teilen und nichtdruckenden Teilen während des Drückens zu verringern.
Die erfindungsgemässen Photosensibilisierlosungen der Erfindung
bestehen aus
(I) einer photopolymerisierbaren Komponente, nämlich
(A) einem ungesättigten Polyester,
(B) mindestens einem olefinisch ungesättigten Monomeren,
(C) einem PhotopoDymerisationsinitiator und
(D) einem Inhibitor der thermischen Polymerisation sowie
109845/0999 '
(II) mindestens einem Lösungsmittel. '
Der ungesättigte Polyester wird durch übliche Kondensatiohsreaktion
eines Polyätherglykols der allgemeinen Formel
HO-(R1-O)x-H
in der R^ ein Alkylenrest mit 2 Ms 4 Kohlenstoffatomen und χ
eine Zahl von 2 bis 100 ist, oder eines Esterglykols der allgemeinen Formel
O 0
(GH2)- O-C-R2— C-O-^-(CH2)y-0H
(GH2)- O-C-R2— C-O-^-(CH2)y-0H
in der Rp einen Rest
oder eine Naphthylengruppe, y eine Zahl von 2 bis 4, ζ eine
Zahl von 1 bis 10 und w eine Zahl von 1 bis.4 ist, oder ein Gemisch
davon mit einer ungesättigten Dicarbonsäure oder deren Derivat, z.B. dem Anhydrid oder Ester, hergestellt.
Beispiele für Polyätherglykole sind Polyäthylenglykole mit 2 bis 100 Oxyäthyleneinheiten in der Hauptkette, Polypropylenglykole
mit 2 bis 100 Oxypropyleneinheiten oder Polybutylenglykole mit 2 bis 50 Oxybutyleneinheiten in der Hauptkette sowie gemischte
Oxyäthylen-Oxypropylenglykole mit 2 bis 50 Oxyäthylen- und 2 bis 50 Oxypropyleneinheiten in der Hauptkette.
Die Polyesterglykole können durch Kondensation eines Pölymethylenglykols
der allgemeinen Formel ...,.-.-■
HO-(CH2) -OH
in der y eine Zahl von 2 bis 4 ist, mit einer aromatischen Dicarbonsäure
oder deren Methyl- oder Äthylester der allgemeinen Formel
OO
It ti
in der Rp ein Rest
R5-O-C-R2-C-O-R5
V^V .
oder eine liaphthylengruppe, R, ein Wasserst off atom, eine' Methyl-
oder Äthylgruppe und w eine Zahl von 1 bis 4 ist, hergestellt werden. .
Diese Polyesterglykole können hergestellt werden entweder durch
Umsetzung der vorgenannten Polymethylenglykole z.B. mit den vorgenannten
aromatischen Dicarbonsäuredimethylestern unter einem Schutzgas bei Temperaturen zwischen 150 und 300 C in solchen
Mengen, daß ein Polyesterglykol des gewünschten Polymerisationsgrades oder Molekulargewichtes erhalten wird, wobei das in Freiheit
gesetzte Methanol abdestilliert wird, oder indem man
mindestens 1 Mol eines Polymethylenglykols z.B. mit einem aromatischen
Dicarbonsäuredimethylester unter einem Schutzgas auf iDemperaturen von 150 bis 200 C erhitzt und das dabei entstandene
Methanol abdestilliert und anschliessend die Temperatur des Reaktionsgemisches auf 200 bis 30O0C erhöht und gegebenenfalls das
Polyalkylenglykol unter vermindertem Druck abdestilliert und
hierbei ein Polyesterglykol des gewünschten Polymerisationsgrades oder Molekulargewichts erhält.
10984S/C999
Beispiele für Polymethylenglykole sind Äthylenglykul, 1,3-Propandiol
und 1,4-Butandiol. ·
Beispiele für aromatische Dicarbonsäuren oder deren Methyl- oder Äthylester zur Herstellung der vorgenannten Polyesterglykole
sind Terephthalsäure, ρ,ρ'-Biphehyldicarbonsäure, Bis-(p-carb~
oxyphenyl)-methan, l,2-Bis-(p-carboxyphenyl)-äthan, l,3-Bis-(pcarboxyphenyl)-propan,
l,4-Bis-(p-carboxyphenyl)-butan,~ 1,5-Naphthalin-dicarbonsäure, l^-IJaphthalin-dicarbonsäure,
2,6-Naphthalin-dicarbonsäure und 2,7-Naphthalin-dicarbonsäure.
Beispiele für ungesättigte Dicarbonsäuren und deren Derivate, die zur Herstellung der ungesättigten Polyester verwendet werden
können, sind Haieinsäure, Fumarsäure, Citraconsäure, Mesaconsäure,
Itaeonsäure, Glutaconsäure, Muconsäure, Aconitsäure,
deren niedere Alkylester, wie die Dimethyl- und Diäthylester, sowie Maleinsäureanhydrid und Citraconsäureanhydrid.
Zur Regelung der Härte der photopolymerisierbaren Komponente nach der Photopolymerisation durch Änderung des Doppelbindungsäquivälentes
(Molekulargewicht ^e eine Doppelbindung) in einem
ungesättigten Polyester, kann ein Teil des Segmentes (3), das einer ungesättigten Dicarbonsäure oder deren Derivat entspricht,
durch eine gesättigte Dicarbonsäure oder deren Derivat ersetzt werden. Wenn der Anteil der gesättigten Dicarbonsäure oder deren
Derivat mehr als 90 Molprozent einer ungesättigten Dicarbonsäure oder deren Derivat beträgt, ist die Chemikalienbeständigkeit
und die Zugfestigkeit der photopolymerisierbaren Komponente nach der Photopolymerisation untragbar niedrig. -
■109845/0999
Beispiele für verwendbare gesättigte Dicarbonsäuren und deren
Derivate sind Malonsäure, Methy!malonsäure, Bernsteinsäure, Methylberns te insäur e, Glutarsäure, Sebacinsäure, Phthalsäure,
Isophthalsäure, Terephthalsäure und deren niedere Alkylester,
wie die Dimethylester und Diathylester.
. Die erfindungsgemäss verwendeten ungesättigten Polyester werden
durch Umsetzung der genannten Polyätherglykole bzw, Polyesterglykole
oder deren Gemischen mit einer ungesättigten Dicarbonsäure
oder deren Derivat und gegebenenfalls einer gesättigten Λ
Dicarbonsäure oder deren Derivat unter einem Schutzgas bei Temperaturen von 150 bis 30O0C hergestellt. Die auf diese Weise
hergestellten ungesättigten Polyester haben einen Schmelzpunkt von oberhalb 100 C,
Beispiele für verwendbare copolymerisierbare olefinisch ungesättigte
Monomeren sind Acrylamide, wie Acrylamid, Methacrylamid, N-Hydroxymethylacrylamid, N-Hydroxymethylmethacrylamid,
N-Methoxymethy!acrylamid, N-Methoxymethy!methacrylamid,
H-A" th oxyme thy I acrylamid, N-Ä thoxyme thy !methacrylamid, B-Butoxy- ^
methylacrylamid, N-Butoxymethylmethacrylamid, NjlT'-Methylenbisacrylamid,
lijH'-Hexamethylenbismethacrylamid, Acrylsäure und
Acrylsäureester, wie Propylacryiat, Butylacrylat, 2-Hydroxyäthylacrylat,
2-Hydroxypropylacrylat, Äthylenglykoldiacrylat,
Propylenglykoldiacrylat, Diäthylenglykoldiacrylat, Triäthylenglykoldiacrylat,
Polyäthylenglykoldiacrylat,(Durchschnittsmolekulargewicht des Polyäthylenglykols unterhalb etwa 2000), PoIypropylenglykoldiacrylat
(Durchschnittsmolekulargewicht des Polypropylenglykols unterhalb etwa 2000), 1,4-Butylenglykoldi-
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acrylat, Glycerintriacrylat, Trimethylolpropantriacrylat,-Allylaoxylat,
Glycidylacrylat9 Qyclobexylaoxylat', Tetrahydrofurfurylaorylst-,
Methacrylsäure oder Methacrylsäureester;, wie Propylmethacrylat, Butylmethaerylat 9 2~Hydroxyäthylmethacrylat,
2-Sydroxypropylmethacrylat, lthylenglykoldimethaerylat, Propylenglykoldimethaerylatρ
Diäthylenglykoldimethaerylat, Triäthylenglykoldimethaerylat
(Durehschnittsmolelralargewicht-des Polypropylenglylcols
unterhalb etwa 200O)9 la4-Butjlengl3rkoldiraethacrylat,
Glycerintrimethaerylat9 Trimethylolpropantrimethacrylat,
Allylmethaorylatg Glyeidylmethacrylatj, Cyolohexylmethacrylatj
Tetrahydrofurfurylmethacrylatj ö(-halogensubstituierte
AerylsäureiiP wie onGhloracrylsäurej o(=Bromacrylsäure, Styrol
und dessen De2^ivates wie p-Vinylpheüol^ p-Vinylbenaoesäure, Divinylbenzolj
Vinylester, wie Yinylstearats Yinylbenssoat^ Allylester,
wie Allylmethacrjlatp Diallylphthalat und K-Viny!phthalimid.
Vorssugsweise wird das olefinisch ungesättigte Monomer in Mengen
von 10 bis 150 Gewiehtsteilen je 100 Sewiehtsteile des ungesättigten
Polyesters verwendet«, Bei Verwendung γοη weniger als
10 Gewiehtsteilen ungesättigtes Monomer ist die Geschwindigkeit
der Vernetsungsreaktion sehr niedrig und die mechanische Festigkeit nach der Vernetzung für praktische Zwecke ssu geringe Bei
Verwendung von mehr als 150 Gewiehtsteilen ist das Aushärtmngsprodukt
zu spröde und die Chemikalienbeständigkeit vermindert,,
Beispiele für geeignete Photopolymerisationsinitiatoren sind
Benzoine, v/ie Benzoin, a(-Methylbenzoija9 Benzoinmethyläther9
Benzioinäthylätherj ßi-Phenylben2oin9 O^Allyl benzo in 0 aromatische
• 10 9 845/0999 -
Ketone, wie Acetophenon, Benzophenon, (^-Bromacetophenon,
Disulfide, wie Diphenyldisulfid, Tetraäthylthiuramdisulfid,
Diketone, wie Benzil und Diacetyl, 2-Naphthalinsulfonylchlorid,
sowie Anthrachinone und dessen Derivate, wie l-Chloranthrachinon,
ß-Methylanthrachinon, tert.-Butylanthrachinon, Anthrachinon-1-carbonsäure,
Anthrachinön-2-carbonsäure und Anthrachinon-1-sulfonsäure.
Die Photopolymerisationsinitiatoren werden vorzugsweise in Mengen
von 0,001 Ms 10 Gewichtsteilen je 100 Gewichtsteile des
ungesättigten Polyesters verwendet. Bei Verwendung von weniger als 0,001 Gewichtsteilen Initiator ist die Photopolymerisationsreaktion
erheblich verzögert und zu langsam für praktische
Zwecke. Initiatormengen von mehr als 10 Gewichtsteilen erhöhen
andererseits nicht nennenswert die Reaktionsgeschwindigkeit und sind daher unwirtschaftlich.
Zur Erhöhung der lagerfähigkeit der Photosensxbilisierlösungen
oder der vorsensibilisierten Druckformen, die mit der photosensibilisierten
Lösung beschichtet sind, können Inhibitoren der μ thermischen Polymerisation einverleibt werden. Diese Stabilisatoren
können zugegeben werden, wenn die Bestandteile einer Photosensibilisierlösung miteinander vermischt werden oder sie
können jeder Komponente gesondert vor dem Vermischen der Bestandteile zugegeben werden.
Beispiele für derartige Polymerisationsinhibitoren sind Hydrochinon,
Hono-tert.-butylhydrochlnon, Phenothiazin, p-Diaminobenzol,
ß-Naphthol, o(-Naphthol, Naphthylamin, Pyrogallol,
Kupfer(I)-chlorid und Hitrobenzol. Diese Inhibitoren dienen Ie-
109845/0999'
diglich dazu, die Polymerisationsreaktion in Abwesenheit
aktinischer Strahlung zu verhindern, sie hemmen jedoch nicht die Photopolymerisationsrealction. Diese Inhibitoren werden vorzugsweise in Mengen von 0,005 bis 3 Gewichtsteilen je 100 Gewichtsteile des ungesättigten Polyesters ermittelt.
Ferner können den photopolymerisierbaren Massen noch verschiedene andere Zusätze einverleibt werden, wie Füllstoffe und Weichmacher.
Beispiele für diese Verbindungen sind Polymethylmethacrylate, Polystyrole, Polyurethane, Polyvinylchloride, Copolymerisate
aus Styrol und Butadien, Polybutadiene, Naturkautschuke, Polyvinylbutyral, Polyvinylpyrrolidon, lösliche Polyamide,
Polyvinylacetat?, Alkydharze, gesättigte Polyester, Celluloseacetate,
Glasfasern, Glasgewebe, feinteiliges Siliciumdioxid,
feinteiliges Calciumcarbonat und Glimmer.
Die Photosensibilisierlösungen werden durch Auflösen der photopolymerisierbaren
Bestandteile in einem Lösungsmittel unter Erwärmen und Rühren bei Temperaturen zwischen 40 und 500C während
etwa 5 Stunden in üblichen Mischbehältern hergestellt«,
Beispiele für verwendbare Lösungsmittel sind chlorierte aliphatische
Chlorwasserstoffe, wie Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, 1,2-Dichloräthan, Trichloräthylen, Tetrachloräthylen, Pentachloräthan,
Ketone, wie Aceton,, Methyläthylketon, Diäthylketon,
Methylisobutylketon, Methylhexylketon und Acetophenon,, oder Ge- !
mische dieser Lösungsmittel. Vorzugsweise wird gleichzeitig auch ein niederer aliphatischer Alkohol mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
verwendet. Das Gewichtsverhältnis der photopolymerisierbaren Komponente zum Lösungsmittel liegt vorzugsweise im Bereich von
109845/099 9
..■■.■- 17 -
1 : 5 Dis 1 : 25, insbesondere bei 1 : 8 bis 1 : 12.
Die Photosensibilisierlösungen v/erden auf einen Träger aufgebracht
und anschliessend getrocknet. Beispiele für geeignete
Träger sind Papier, wie mit Kunstharz oder Ton gesehluhtetes
Papier, mit Kunstharz beschichtetes Papier, Metalle oder Metalllegierungen, wie Aluminium, Zink, Kupfer, Magnesium, mit Kupfer
plattiertes Aluminium oder Eisen, mit Chrom plattiertes Kupfer,
korrosionsbeständiger Stahl oder Bronze, Polymere, wie Polyester,
Polyamide, Polyvinylchloride, Polymethy!methacrylate, Polystyrole
oder Celluloseester. Die Stärke dieser Träger beträgt vor- ™
zugsweise 0,1 bis 2,0 mm. Besonders bevorzugt sind Aluminiumplatten mit 0,3 bis 0,5 mm, Zinkplatten mit 0,3 bis 1,0 mm
und Magnesiumplatten mit 0,3 bis 1,0 mm Stärke. Die licht-
empfindliche Schicht wird in üblicher Weise von Hand oder z.B.
nach dem Walzenauftragverfahren oder mit einer Rakel aufgebracht.
Man erhält auf diese Weise Stärken der photopolymerisierbaren Schicht von 2 bis 200 Mikron. Beispielsweise wird zur
Herstellung einer Plachdruckform eine Photosensibilisierlösung auf die Oberfläche eines Trägers aufgetragen/Sobald das Ibsungsmittel
verdunstet ist, wird die erhaltene Form in einen Vakuumrahmen eingestellt und bei Raumtemperatur einer energiereichen Lichtquelle z.B. durch ein Negativ ausgesetzt. In der
Praxis werden Lichtquellen mit Wellenlängen unterhalb 7000 i, im allgemeinen zwischen etwa 2000 und 5000 !,verwendet. Es werden
Kohlebogenlampen, Quecksilberhochdrucklampen, Quecksilberniederdrucklampen, UV-Fluorreszentlampen und Xenonlampen verwendet.
Die Belichtungszeit hängt von der Stärke der photopolymerisierbaren
Komponente ab. Diese Zeit ist bei den üblichen Photösen-.
1098AS/0399
sibilisierlösungen nahezu konstant. Ilach Entfernung des IJegativs
v/ird die Druckform mit dem erfindungsgemässen Entwicklungsmittel
in üblicher V/eise zum Beispiel mit einer Sprühdüse, einer Bürste
oder von Hand mit einem weichen Schwamm entwickelt.
Die Beispiele erläutern die Erfindung,, Teile beziehen sich auf
das Gewicht, sofern nichts anderes angegeben ist.,
100 g des ungesättigten Polyesters, der aus den in Tabelle I angegebenen Bestandteilen hergestellt wurde, werden mit 20 g
Acrylamid, 15 g Styrol,"15 g Glycidylmethacrylat, 2 g Benzoin und 0,1 g Hydrochinon versetzt0 100 g des erhaltenen Gemisches
werden in 2000 g eines Gemisches aus Trichlorät-hylen und Methanol
(Gewichtsverhältnis 2 s 1) gelöst,, Eine O95 mra starke Zinkplatte mit einer Körnung von 600 mesh wird mit der erhaltenen
Photosensibilisierlösung in einer Stärke von O?'i mra beschichtet.
Nach dem Trocknen itfird die Platte in einen Valcuurarahmen
eingestellt und in einer Entfernung von 50 cm mit einer 500 Y/att Quecksilberlampe 1 Minute durch einen Halb-tonnegativfilm
mit 150 Iinien/25,4 mm belichtet und anschliessena mit 1000 g
einer Entwicklerlösung aus
(a) 90 Teilen eines Entitficklers aus Dioxang Methyläthylketon,
und Äthanol im Gewichtsverhält'nis 16 s 3 s I9
(b) 7 Teilen eines Esters aus Palmitinsäure und Melissy!alkohol,
sov/ie Palmitinsäure im Gewi cht sverhältnis 10 s 1 und
(c) 3 Teilen Pyridiniumchlorid als Desensibilisator entwickelt.
Zum Entwickeln wird das Mittel gleichmässig auf die Druckform gegossen, und die Druckform wird gleichmässig mit einem
109845/0999
Celluloseschwaniin etwa 2 bis 3 Minuten mit der Hand Lestrichen.
Man erhält eine Placlidruckfsrm mit ausgezeichneter Affinität
gegenüber Druckfarbe.
109845/09 S a
Diol
Yersuch
Ätherdiol
Esterdiol Dicarbonsäure
ungesättigte Dicarbonsäure
gesättigte
Dicarbonsäure
Dicarbonsäure
Smp. des Polyesters,
1 Polyäthylenglykol (Durchschnittsraolekulargewicht
200)
Fumarsäure
2 | tt | — | η | |
3 | lf4-Butandiol | 1 · 3~ProTDanelykol» | ||
σ | Äthyl englykol- | |||
co | 4 | !9 | Dimethylterephtha- | |
co | lat (Durchschnitts- | |||
5 | - | molekulargewieht | ||
cn | 1055) ' | |||
"**■ | ||||
to | ||||
6 | ||||
7 | ess | |||
Maleinsäure
Fumarsäure
Itaconsäure
PjP'-bisphenyldicarboxymethyl
(Durchsennittsmolekulargewicht
2286)
Adipinsäure
Adipinsäure
Bernsteinsäure
Bernsteinsäure
110
104 115 110 184
180 176
174
Tabelle I - Fortsetzung
Diol
Versuch
Ätherdiol
Esterdiol
ungesättigte gesättigte
Dicarbonsäure Dicarbonsäure
Dicarbonsäure Dicarbonsäure
Smp. des
Polyesters,
Polyesters,
0G
Diäthylenglykol
1,4-Butandiol Dime
thyIt erephthalat
Äthylenglykol-Haphthalinsäure
(Durchschnittsmolekulargewicht 3015)
Polyoxyäthylenglykol Äthylenglykol-(Durchschnittsmole-Dimethylterephthalat
kulargewicht 600) (Durchschnittsmolekulargewicht 1055
Polypropylenglykol Äthylenglykol-1,3-bis-(Durchschnittsmolekup-carboxyphenyläthan
largewicht 400) Fumarsäure
Fumarsäure
Glutaconsäure
Glutaconsäure
Adipinsäure
Fumarsäure
Malonsäure
Adipinsäure
Adipinsäure
ti
Anmerkungen:
151
148
142
142
140
145
145
139
(1) Molverhältnis von. Diol zu Dicarbonsäure 1:1
(2) Molverhältnis von Ätherdiol zu Esterdiol 4:6
(3) Molverhältnis von ungesättigter Dicarbonsäure zu gesättigter Dicarbonsäure
1:1
CD CO CJl CD
Plerctellung des ungesättigten Polyesters in Versuch. 1«,
100 g Polyäthylenglykol vom Durchschnittsmalekulargewicht 200
werden unter Stickstoff als Schutzgas auf 220 bis 2400C erhitzt
und mit 58 g Fumarsäure sowie 1 g p-Toluolsialfonsäure versetzt,,
Die Umsetzung wird 10 Stunden durchgeführt, wobei das bei der Umsetzung gebildete V/asser abdestilliert wird,, Es wird ein ungesättigter Polyester mit einer Säurezalil von 16 und einem Schmelzpunkt
von HO0C erhalten.
Die in den Versuchen 2 bis 4 verwendeten ungesättigten Polyester werden auf die gleiche Weise hergestellte
Herstellung des Esterdiols von Versuch 5*
824 g Dimethylterephthalat und 789 g Äthylenglykol werden mit
0,5 g Zinkacetat versetzt, und das Gemisch wird unter Stickstoff
als Schutzgas auf 180 bis 2000C erhitzt* Es werden 271 g Methanol
abdestilliert, und das erhaltene Gemisch wird weiter auf 220 bis 24O0C erhitzt, während 453 g Äthylengly&ol abdestilliert werden»
Man erhält das Bis-ß-hydroxyäthylterephthalat vom Polymerisationsgrad
3,2.
Herstellung des ungesättigten Polyesters von Versuch 5V
Das erhaltene Esterdiol wird mit 144 g Fumarsäure und 3 g p-Toluolsulfonsäure versetzt, und das Gemisch wird 8 Stunden
unter Stickstoff auf 2400C erhitzt, wobei das bei der Umsetzung
entstehende Wasser abdestilliert wird. Es wird ein ungesättigter Polyester mit einer Säurezahl von 16,5 wciä einem Schmelzpunkt von
1840C erhalten«
48/0
Pie in den Versuchen 6 "bis 8 Verwendeten ungesättigten Polyester
werden auf die gleiche Weise hergestellt.
Herstellung des Esterdiols von Versuch 13.
789 g Äthylenglykol werden mit 824 g Dimethylterephthalat sowie
0,5 g Zinkacetat versetzt und 80 Minuten unter Stickstoff auf 180 bis 2000C erhitzt. Hierbei werden 271 g Methanol abdestilliert.
Sodann wird die Reaktionstemperatur allmählich auf 220
bis 2400G erhöht. Das erhaltene Gemisch wird weitere 2 1/2 Stunden zur Umsetzung gebracht, während 456 g Äthylenglykol ab-
destilliert werden.
Herstellung des ungesättigten Polyesters von Versuch 13.
Das erhaltene Esterdiol wird mit 155 g Fumarsäure, 105,5 g
Adipinsäure und 3 g p-Toluolsulfonsäure versetzt und auf 2400C
erhitzt. Fach 30 Minuten werden 523 g Polyäthylenglykol vom
Durchschnittsmolekulargewicht 600 eingetragen, und das Gemisch wird 8 Stunden unter Stickstoff auf 2400C erhitzt, wobei das bei
der Umsetzung entstehende Wasser abdestilliert wird. Es wird ein ungesättigter Polyester mit einer Säurezahl von 21,4 und
einem Schmelzpunkt von 145°C erhalten.
In den Versuchen 9 bis 12 und 14 werden die ungesättigten Polyester
auf die gleiche Weise wie in Versuch 13 hergestellt.
Eine 0,3 mm starke Aluminiumplatte wird mit der gemäss Beispiel
1 von Tabelle I hergestellten Photosensibilisierlösung in einer Stärke von 0,01 mm beschichtet. Danach wird die Druckform durch
10984 5/09 9 9
ein Testnegativ "bestehend aus Buchstaben von 7 bis 34 Punktsowie
einem Halbtonbild von 133 bis 155 linien 3 Hinuten durch
eine 30 Watt UV-Flunreszenzlampe in einer Entfernung vnn·30 cm
-.belichtet. . . . . . .
Ein Mittel zum Entwickeln wird durch Vermischen von 80 Teilen
eines Gemisches aus Tetrahydrofuran und Methanol im Gewichtsverhältnis 3 : 2, 10 Teilen eines Esters der Laurinsäure mit
n-Tetratriaeontylalkohol und 10 Teilen eines Ätzmittels aus
einer 15prozentigen Kaiiumnitratlösung und lOprozentiger Salzsäure
im Gewichtsverhältnis 1 ; 1 und Verdünnen des erhaltenen
Gemisches mit Wasser im Gewichtsverhältnis 1 ; 1 hergestellt. Das erhaltene Entwicklungsmittel wird auf die Druckform gleichmassig
aufgegossen, und die Druckform wird mit einem Celluloseschwamm
3 Minuten mit der Hand gleichmässig gewischt» Man erhält eine Flaehdruckform mit einem scharfen Bild, Diese Platte
kann bereits durch einmaliges Bestreichen mit einer Druckfarbenwalze auf ihrer Oberfläche mit Druckfarbe versehen werden.
Ein ungesättigter Polyester wird durch übliche Polykondensation mit aus 1 Mol Polypropylenglykol vom Durchschnittsmolekulargewicht
400, 1 Mol Äthylenglykol, 1 Mol Fumarsäure und 1 Mol Terephthalsäure hergestellt. 100 g des erhaltenen ungesättigten
Polyesters werden mit 20 g Methylenbisacrylamid, 10 g Styrol, 1,0 g Äthylacrylat, 2 g Diphenyldisulfid und 0,1 g ß-Naphthol
versetzt. Das Gemisch wird in 1000 g Acetophenon gelöst. Eine
wird
0,1 mm starke Aluminiumplatte/mit der erhaltenen Photosensibili-
0,1 mm starke Aluminiumplatte/mit der erhaltenen Photosensibili-
sierlösung in üblicher Weise in einer Stärke von 0,005 mm be-
109845/099 B
schichtet, ITaeh dem Trocknen wird die Druckform durch ein Halbtonnegativ mit 175 Linxen/25,4 nun 15 Minuten durch eine Kohlebogenlampe in einem Abstand von 1 m belichtet.
Ein Entwicklungsmittel wird durch Vermischen von 85 Teilen eines Gemisches aus Dioxan, Aceton und Äthanol im Gewichtsverhältnis
14 : 1 : 5, 12 Teilen eines Gemisches aus dem Ester der Palmitinsäure
und Melissylalkohol sowie Palmitinsäure im Gewichtsverhältnis 10 : 1 und 3 Teilen Salpetersäure (Dichte 1,35 bis 1,44)
als Ätzmittel hergestellt. Das erhaltene Entwicklungsmittel wird mit 50 Gewichtsprozent des Entwicklers weiter verdünnt. Mit diesem
Entwicklungsmittel wird die Druckform entwickelt. Man erhält eine llachdruckform mit ausgezeichneter Affinität gegenüber
Druckfarbe, und es konnte kein Tonen der Platte beobachtet werden.
Mit dieser Druckform konnte über lange Zeit gedruckt werden, ohne dass die Oberfläche der Offsetplatte nachbehandelt
werden musste.
Eine 0,5 mm starke Magnesiumplatte wird mit der in Beispiel 3 Λ
verwendeten Photosensibilisierlösung in einer Stärke von 0,015 mm beschichtet. Danach wird die Form durch ein Halbtonnegativ mit 175 Linien/25,4 mm in einem Abstand von 1 m mit
einer Kohlebogenlampe (200 Volt, 3Ö A) belichtet.
Durch Vermischen von 90 Teilen eines Gemisches aus Dirnethyl-
dioxan und Äthanol im Gewichtsverhältnis 4 : 1» 5 Teilen eines
Esters von n-Octacontylalkohol mit Stearinsäure, 3 Teilen eines
Dialkylphosphatsalzes("Electrostripper") als Desensibilisator
und 2 Teilen Diammoniumhydrogenphosphat als Ätzmittel wird ein
109845/0999
2Q35658
Entwieklungsmittel hergestellt Mit diesem Mittel wird die Form
3 Minuten durch eine Spritzpistole entwickelt. Man erhält eine Druckform mit einem Bild, das dem Halbtonnegativ vollständig
entspricht, und die ein ausgezeichnetes Verhalten beim Drucken zeigt, d.h. sehr gute Affinität gegenüber Druckfarbe und kein
Tonen der nichtdruckenden Teile.
100 g eines ungesättigten Polyesters, der durch Umsetzung von
1 Mol Polyäthylenglykol vom Durchschnittsmolekulargewicht 600 mit 0,5 McI Fumarsäure und 0,5 Mol Adipinsäure erhalten wurde,
werden mit 20 g Acrylsäure, 30 g Acrylamid, 2 g Benzoin und 0,05 g Hydrochinon versetzt. 15 g der erhaltenen photopolymerisierbaren
Masse werden in 1500 g eines Gemisches gleicher Gewichtsteile 1,2-Dichloräthan und Tetrachlorkohlenstoff gelöst.
Eine 0,05 mm starke Aluminiumplatte mit einer Körnung von
600 mesh wird mit der erhaltenen Photosensibilisierlösung mittels einer Rakel in einer Stärke von 0,02 mm beschichtet. Nach
dem Trocknen wird die Druckform 90 Sekunden durch ein Halbtonnegativ mit 150 Linien/25,4 mm mit einer Kohlebogenlampe
in einem Abstand von 0,5 mm belichtet.
Ein Entwicklermittel wird durch Vermischen von 85 Teilen eines Gemisches aus Dioxans Äthanol und"Wasser im Gewichtsverhältnis
7 : 1,5 ϊ 1,5, 10 Gewichtsteilen eines Esters von n-Melissylalkohol
und Laurinsäure, 4 Teilen öOprozentiger Salpetersäure
und 1 Teil Laurylaminacetat (Acetamine 24) als Desensibilisator hergestellt. Die Druckform wird mit diesem Entwicklungsmittel
3 Minuten mittels einer Spritzpistole entwickelt* Man er-
109845/0999 . - BAD
hält eine Druckform, "bei der die Hydro.ph.ilie der nicht-druckenden
Oberfläche ausgezeichnet ist und mindestens 100 000 Druck— vorgänge ohne T.onen durchgeführt werden können.
Eine photopolymerisierbare Masse wird durch Vermischen von 100 g
des in Versuch 11 der Tabelle I beschriebenen ungesättigten Polyesters
mit 20 g Acrylamid, 15 g/Propylmethacrylat, 10 g Styrol, 0,5 g Benzoin und 0,01 g p-Methoxy-hydrochinon hergestellt.
100 g der erhaltenen photopolymerisierbaren Masse werden in
1000 g Chloroform gelöst. |
Eine 0,1 mm starke Aluminiumplatte mit einer Körnung von
600 mesh wird mit der erhaltenen Lösung in einer Stärke von 0,01 mm beschichtet. Nach dem Trocknen wird die Form 2 Minuten
durch ein Halbtonnegativ mit 150 Linien/25,4 mm mit einer 2 kV/
Quecksilberlampe in einer Entfernung von 50 cm belichtet.
Ein Entwicklungsmittel wird durch Vermischen von 90 Teilen eines
Gemisches aus Acetophenon und Äthanol im Gewichtsverhältnis 3 : 1 mit 6 Teilen eines Gemisches aus dem Ester von n-Tetratriacontylalkohol
und Laurinsäure sowie Palmitinsäure im Gewichtsverhältnis 8 : 1, 3 Teilen'60prozentiger Salpetersäure
sowie 1 Teil Ölsäureamidsulfonsäuresalz (Diapon S) als Desensibilisator
hergestellt. Mit diesem Entwicklungsmittel wird die Druckform 3 Minuten mit einer Spritzpistole entwickelt. Mit
einer Hochleistungs-Offsetdruckmaschine v/erden Drucke mit dieser Druckform hergestellt. Es werden klare Drucke ohne irgendwelches
Tonen der Offeetplatte erhalten'.
U) 9 8 4 5 / U 9 9 u
100 g des in Beispiel 1 der Tabelle I erhaltenen ungesättigten
Polyesters, 25 g Acrylsäure, 5 g Styrol, 20 g Glycidy!methacrylate
0,5 g ß-Methylanthrachinon und 0,05 g Nitrobenzol werden
gründlich miteinander vermischt, und das Gemisch wird in
1000 g eines Gemisches aus Dichloräthan und n~Propanol im Gewichtsverhältnis
9 : 1 gelöst.
Verschiedene Trägermaterial!en werden mit der erhaltenen Photoeensibilisierlösung
beschichtet. Nach, dem Trocknen werden die Druckformen in einen Vckuumrahmen eingestellt und 2 Minuten in
einem Abstand von 50 cm mit einer 2 kW Quecksilberlampe durch ein Testhalbtonnegativ mit 150 Linien/25,4 cm belichtet und mit
den in Tabelle^ II angegebenen Entwicklermitteln mit Hilfe eines GelIuIöseschwämmes von Hand entwickelt» Die erhaltenen Druckformen
hatten eine ausgezeichnete Affinität gegenüber Druckfarbe und zeigten kein Tonen auf ihrer Oberfläche oder irgendwelches Ankleben
von Druckfarbe. Es konnten klare Drucke mit getreuer Wiedergabe des Halbtonnegativfilmes erhalten werden»
1098 AS/099 9
Tea?- Sbräger, mm
such
Entwickler, Gewichts- Oleophiles Mittel, ·
verhältnis (Teile) Teile
Desensibili- Ätzmittel, G-ewichtssator,
Teile Teile verhältnis der Masse zu Wasser
1 | Aluminium 0,1 |
Di oxan-Athanol 3:1 |
85 | Iiigno c e ry lalkohol- Myristinsäure |
10 | Lauryl- acetat |
5 | — | |
2 | Aluminium 0,3 |
Il | 80 | Il | 15 | Il | 2 | liatrium- nitrat 3 |
|
1098 | 3 | Zink 0,5 |
Diäthylketon- Dioxan- Isopropanol 4:4:1 |
70 | 20 | Sebacamid— sulfonat |
6 | 4 | |
4 | Alr13r|i1 T^ VW" TPf? | 80 | MeIi s sylalkohol- Palmitinsäure |
15 | Il | 5 | |||
5 | 0,1 | 85 | Il | 10 | » 2, | '5 | |||
O (D CO |
β | Aluminium 0,3 |
Acetophenon | 85 | Il | 10 | ^ialkyl- phosphat- salz |
4 | Kalium- 2,5 phosphat |
CO | 7 | Magnesium 0,3 |
Dioxan | 85 | ti | 10 | II | 4 | ti 2. |
8 | η | Methylhexylketon- n-Butanol (6:1) |
75 | n-Octacosyl- alkohol- Stearinsäure |
15 | II | 5 | " 1 | |
Aluminium 0,3 |
Ammonium nitrat 5 |
1:1
2:1
3:1
ο co cn cn cn oo
Claims (1)
- Patent ans ρ r ü eheIJ Mittel zum Entwickeln von flachdruckformen mit einer photopolymerisierten Schicht, die durch bildmässiges Belichten einer photopolymerisierbaren Schicht erhalten wurde, bestehend aus,a) mindestens einem Keton oder cyclischen Äther als Entwickler,b) mindestens einem Ester eines aliphatischen gesättigten Alkohols mit 24 bis 34 Kohlenstoffatomen und einer unverzweigten aliphatischen gesättigten Carbonsäure mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen, Gemischen dieser Ester und Carbonsäuren,-einem Monoester oder Diester dieser Carbonsäuren und Glycerin oder einem Gemisch aus Kolophonium und weissem Japan·» wachs als oleophiles Mittel undc) mindestens*einem netzmittel vom Typ der Alky!amide,- Phosphate oder Säureamide als Desensibilisator und wobei die photopolymerisierbar Schicht ausA) einem ungesättigten Polyester mit einem Schmelzpunkt von mindestens 100 C und mit mindestens einer St-ruktureinheit (a) der allgemeinen Formel-f H1 - ιin der R1 ein Alteylenrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen und χ eine Zahl von 2 bis 100 ist,, oder der allgemeinen Formel0
η- 0 - GR2in der R2 ein Rest.109845/0999-oder eine Naphthylengruppe, y eine Zahl von 2 "bid 4» ζ eine Zahl von 1 Ms 10 und w eine Zahl von 1 "bis 4 ist, und mit mindestens einer Struktur einheit (b), die dem Rest» ■ ■ .einer ungesättigten Dicarbonsäure entspricht,B) 10 bis 150 Gewichtsteilen je 100 Gewichtsteile der Komponente A mindestens eines anderen olefinisch ungesättigten Monomeren als des zur Herstellung der Komponente A ver wendeten Monomers,C) 0,001 Ms 10 Gewichtsfeilen je 100 Gewichtsteile der Komponente A eines Photopolymerisationsinitiators,D) 0,005 bis 3 Gewichtsteilen je 100 Gewichüsteile der Kornponente A einer die thermische Polymerisation inhibierenden Verbindung undE) einem chlorierten aliphatischen Kohlenwasserstoff oder Keton oder deren Gemisch als Lösungsmittel besteht.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Entwickler zusammen mit mindestens einem aliphatischen Alkohol mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen verwendet wird.3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass noches/mindestens eine wasserlösliche anorganische Säure oder derenSalz als Ätzmittel enthält.4. Mittel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel (E) zusammen mit mindestens einem aliphatischen Alkohol mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen verwendet wird.5. Mittel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass noches /v/asser enthält und das Gewichts verhältnis des Mittels zu Was-109845/09 9 9ser 10 : 1 bis 1 : 2 beträgt.ζ). Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis des Entwicklers zum oleophilen Mittel und zum Desensibilisator 70 bis 97 ; 2 bis 25 : 1 bis 5 beträgt.7. Mittel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis des-Entwicklers zum oleophilen Mittel, zum Desensibilisator und zum Netzmittel 70 bis 97 : 2 bis 20 : 0,5 bis 5 : 0,5 bis '5 beträgt·._ 8. Mittel nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Keton Aceton, Methyläthylketon, Diäthylketon? Methylisobutylketon, Methylhexylketon oder Acetophenon verwendet wird,,9. Mittel na'ch Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als cyclischer Äther Dioxan, Dirne thyldioxanj, tetrahydrofuran;, Dioxolan oder 4-Methyldioxolan verwendet wird,, '10. Mittel nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekkennzeichnet,, dass als aliphatischer Alkohol mit Ibis 4 C-Atomen Methanols, Äthanol, n-Propanol, Isopropanol oder n-Butanol verwendet wird«,11. Mittel nach Anspruch 1 bis 10s dadurch gekennzeichnet, dass sich der Ester von Lignocerylalkoaol„ n-Hexacosy!alkoholj, n-Octacosylalkohol, n-Triaeontylalkoholj, Melissylalkonol oder n-Tetratriacontylalkohol ableitet012. Mittel nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet9 dass sich der Ester von Laurinsäure, Myristinsäures Palmitinsäure oder Stearinsäure ableitet.109845/099 913. Mittel nach Anspruch 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Ätzmittel Salpetersäure, Ammoniumnitrat, Natriumnitrat, Kaliumnitrat, Magnesiumnitrat, Phosphorsäure, Kaliumphosphat oder Ammoniumhydrogenphosphat verwendet wird.14. Mittel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Ätzmittel zusammen mit Salzsäure oder einem Chlorid verwendet wird.109845/0999
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