DE2027921C3 - Tiefbaustrebe - Google Patents
TiefbaustrebeInfo
- Publication number
- DE2027921C3 DE2027921C3 DE19702027921 DE2027921A DE2027921C3 DE 2027921 C3 DE2027921 C3 DE 2027921C3 DE 19702027921 DE19702027921 DE 19702027921 DE 2027921 A DE2027921 A DE 2027921A DE 2027921 C3 DE2027921 C3 DE 2027921C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- adjustment
- civil
- strut according
- strut
- civil engineering
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000000875 corresponding Effects 0.000 claims description 3
- 240000007313 Tilia cordata Species 0.000 claims 1
- 235000015450 Tilia cordata Nutrition 0.000 claims 1
- 208000004067 Flatfoot Diseases 0.000 description 1
- 206010061159 Foot deformity Diseases 0.000 description 1
- 210000000038 chest Anatomy 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent Effects 0.000 description 1
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000002965 rope Substances 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tiefbaustrebe, die aus einem rohrförmigen Mittelteil und zwei rohrförmigen
Verstellteilen für die Grob- bzw. Feinverstellung besteht, wobei das eine Verstellteil innerhalb des
Mittelteils teleskopartig geführt und mittels einer am Mittelteil befestigten Arreuervumchtung gegenüber
dem Mittelteil festlegbar ist.
In der DTPS b Ob 892 wird eine solche Buusirebt
beschrieben. Durch Betätigen eines Arretierhebel können das Mittelteil und das eine Verstellteil so
auseinandergezogen w erden, daß ihre Gesamtlänge in etwa dem Abstand der abzustützenden Wände entspricht.
Anschließend w ird das Mittelteil gedreht, so daß veh das andere Verstellteil für die Feineinstellung
herausschraubt, um die geforderte Stützlange /u erlangen. Diese Baustrebe weist jedoch den Nachteil
auf. daß eine Feineinstellung über einen größeren Bereich nicht möglich ist. Außerdem ist die Arretiervorrichtung
mit der Verstellvorrichtung für die Feineinstellung nicht verbunden, wodurch /usatzlicn das Benutzen
der Baustrebe recht umständlich wird.
Das Herausschrauben des Verstellteils zur Erreichung der gewünschten Stützlänge wird entsprechend
eines Spindel-Spreizfußes durchgeführt, wie dieser im DT-Gbm 18 09 493 aufgezeigt ist. Diese Vorrichtung ist
jedoch mit dem Nachteil behaftet, daß infolge des bei Erdarbeiten auftretenden Schmutzes des öfteren eine
relativ große Schwergängigkeit des Gewindes gegeben ist. wodurch die Anwendung dieser Spreizmittel stark
erschwert wird. Außerdem ist eine ständige Wartung lind Pflege notwendig.
Es ist nun Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte
Tiefbaustrebe zu schaffen, bei der die Feineinstellung über einen größeren Bereich möglich ist und die
Arretierung mit der Verstellvorrichtung für die Feineinstellung verbunden ist, wobei die Arretiervorrichtung
äußerst einfach und robust aus normalen, handelsüblichen Einzelteilen preiswert aufgebaut und
auch bei rauhem Betrieb wartungsfrei sein soll.
Die Lösung der gestellten Aufgabe wird bei der Tiefbaustrebe der genannten Art dadurch erzielt, daß
ein Spannseil einerseits an dem im Mittelteil geführten Verstellteil und andererseits an einem Verstellhebel
einer außen am Mittelteil befestigten handelsüblichen Handbremsvorrichtung mit Zahnkranz festgelegt ist.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche 2 bis 9.
Wesentliche Vorteile der erfindungsgemäßen Tiefbaustrebe bestehen darin, daß diese äußerst einfach,
preiswert und robusi aufgebaut ist. Auch bei großer Verschmutzung und einem eventuellen Rostanfall ist
eine einwandfreie Funktion stets gewährleistet.
Die Anwendung der Tiefbaustrebe setzt keinerlei Fachkenntnisse voraus und kann auch von ungeübtem
Personal durchgeführt werden. Die Tiefbaustrebe ist mit wenigen Handgriffen an verschiedene Kanal- bzw.
Griibenbreiten anpaßbar. Dabei wird eine Grobverstellung mit dem stufenweise verschiebbaren und fixierbaren
Verstellteil durchgeführt, und die kontinuierliche Verstellung wird beim eigentlichen Spreiz- bzw.
Spannvorgang mittels Hebelwirkung mit einer an sich bekannten Handbremsvorrichtung erzielt. Der Bereich
der kontinuierlichen Verstellbarkeit kann bei der vorliegenden Tiefbaustrebe relativ groß gewählt werden.
Er kann die Mindestschrittweite der Grobverstellung um ein Mehrfaches überschreiten, so daß in sehr
vielen Fällen auch bei unterschiedlichen Spreizbreiten eine Grobverstellung unterbleiben kann. Dadurch wird
der Einsatz der Vorrichtung wesentlich vereinfacht. Es ist auch möglich, daß auf eine Grobverstellung mit Hilfe
eines Verstellteiles ganz verzichtet wird, so daß dieses Teil für alle Anwendungen fest mit dem Mittelteil
verbunden sein kann.
10
Wenn der zur Handbremsvornchsung zugehörige
Zahnkranz entsprechend fein unterteilt ist, kann \on
einer weitgehend stufenlosen Verstellbarkeit gesprochen
werden. Die Mindestschrittweite laßt sich durch
weitere Feinunterteilung des Zahnkranzes weitgehend
verringern.
Da eine normale handelsübliche Handbremsvorriehtung
mit dem Mittelteil der Tieibaustrebe verbunden wird und auch alle übrigen Tei'j der Tiefbaustrebe aus
handelsüblichen Einzelteilen, insbesondere rohrförmigen Teilen, bestehen, kann das gesamte Gerat äußerst
preiswert hergestellt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Tiefbaustrebe nach der
Erfindung ist anhand der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung dargestellt. ,5
In der Fig. ist eine Tiefbaustrebe 10 mit einer aufgesetzter handelsüblichen Handbremsvornchtung
42 dargestellt. Die Tiefbaustrebe 10 enthält ein rohrförmiges Mittelteil 14. in dem an einem Ende ein
Verstellieii 16 für die Grobverstellung und in dem am
anderen Ende ein zweiter Verstillteil 26 für die Feinverstellung bzw. fur die kontinuierliche Verstellung
verschiebbar geführt ist. Beide Verstellteile 16 und 26 weisen an den nach außen gerichteten Enden je ein
Kopfteil 18 bzw. 28 auf. das mit dem entsprechenden Verstellteil 16, 26 fest verbunden und beispielsweise
verschweißt ist. Im vorliegenden Fall sind die Kopfteile 18, 28 leicht nach innen gewölbt, so daß sich beim
Verspreizen die außenliegenden Kanten der Kopfteile 18, 28 in die zu verspannenden Bonlen bzw. in die
Brusthölzer einpressen, wodurch ein besserer Halt gegeben ist.
Das Verstellteil 1δ für die Giobverstelluiig weist über
seine Länge in geeigneten Abständen Queröffnungen 20 auf. Am zugehörigen Ende des Mittelteils 14 ist eine
weitere Queröffnung vorgesehen, durch die ein Steckbolzen 22 gesteckt werden kann, falls eine der
Queröffnungen 20 mit dieser Öffnung gleichachsig ausgerichtet ist. Der Steckbolzen 22 dient somit in
Verbindung mit den einzelnen Queröffnungen 20 zur Grobverstellung der Tiefbaustrebe 10. Um einen Verlust
des Steckbolzens 22 zu vermeiden, ist dieser beispielsweise über eine Kette 24 mit dem Mittelteil 14
verbunden.
Die an sich bekannte und handelsübliche Handbremseinrichtung 42 ist über deren Grundteil 46 mit dem
Mittelteil 14 verschweißt oder in einer anderen geeigneten Weise fest verbunden. Ein Verstellhebel 50
ist am Grundteil 46 in einem miltigen Drehpunkt schwenkbar gelagert. Im geeigneten Abstand von
diesem Drehpunkt ist ein Spannseil 36 am Verstcllhebel 50 befestigt, das zu einer Umlenkrolle 34 führt. Diese :si
auf einem Stützteil 32 drehbar gelagert, das am entsprechenden Ende des Mittelteils 14 mit diesem
verbunden ist und über dessen Ende hinausragt.
Beide Verstellteile 16 und 26 sind vorzugsweise wie das Mittelteil 14 rohrförmig ausgebildet. Das zur
Feinverstellung dienende Verstellteil 26 ist mit einem sich in etwa über die gesamte Länge des Verstellteües
26 erstreckenden Längsschlitz 30 versehen, durch den das Spannseil 36 von der Umlenkrolle 34 ins Innere des
Verstellteües 26 fuhrt. Dort ist das Spannseil 36 mit
seinem Ende an einem Steg 38 befestigt, der am inneren Ende des Verstellteiles 26 mit diesem verbunden ist.
Im Mittenbereich des Mittelteils 14 ist ejne weitere Queröffnung vorgesehen, durch die ein Gewindebolzen
44 gesteckt und mit einer Mutter befestigt ist. Zwischen diesem Gewindebolzen 44 und dem Steg 38 des
Verstellteiles 26 ist eine Ruckholfeder 40 eingespannt,
die das Verstellteil 26 bei unbelastetem Spannsei/ 36 in
eine Ruhe- bzw. Anschlagstellung bewegt. Wenn der Verstellhebel 50 unter Überwindung der Federkraft um
seinen Drehpunkt geschwenkt wird, bewegt sich das Verstellteil 26 entsprechend der Verstellung des
Verstellhebels 50 nach außen. Durch die Rückholfeder 40 erfolgt bei Lockerung des Spannseils 36 ein
automatisches Zurückziehen des Verstellteils und damit eine Verkürzung der Tiefbaustrebe 10. Andernfalls
erfolgt dieses von Hand durch Einschieben des Verstellteils 26.
Mit dem Verstellhebel 50 ist ein parallel geführter Arretierarm 52 verbunden, der in Längsrichtung des
Verstellhebels 50 und in etwa radial zu einem Zahnkranz 48 verschiebbar ist. Dieser Arretierarm 52 legt sich mit
seinem vorderen und spitzen Ende an den Zahnkranz 48 der Handbremsvorrichtung 42 derart an, daß der
Verstellteil 26 nach einem Spreiz- und Verspannvorgang normalerweise gegen ein 2r.urückziehen abgesichert
ist. Der Arretierarm 52 kann mit Hilfe eines Hebels 54 radial nach außen bewegt werden, so daß
seine Spitze den Zahnkranz 48 freigibt und eine Rückbewegung des Verstellhebels 50 sowie eine
Rückbewegung des Verstellteiles 26 ermöglicht werden. Soba'd der Hebel 54 nicht betätigt wird, gelangt der
Arretierarm 52 wieder in eine Arretierstellung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Tiefbaustrebe. die aus einem rohrförmigen
Mittelteil und zwei rohrförmigen Vcrstellteilen für die Grob- bzw. Feinverstellung besteht, wobei das
eine Verstellteil innerhalb des Mittelteils teleskopartig geführt und mitteis einer am Mittelteil befestigten
Arretiervorrichtung gegenüber dem Mittelteil festlegbar ist. dadurch ge k e η η / e i c h Γι e t.
daß ein Spannseil (36) einerseits an dem im Mittelteil (14) geführten Verstellteil (26) und andererseits an
einem Verstellhebel (50) einer außen am Mittelteil (14) befestigten, handelsüblichen Handbremsvorrichtung
(42) mit Zahnkranz (48) festgelegt ist.
2. Tiefbaustrebe nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß eines der Vcrstellteile (16)
stufenweise in bestimmten Abständen /um Mittelteil (14) fixierbar ist.
3. Tiefbaustrebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das stufenweise verschiebbare
Verstellteil (16) in geeigneten Abständen mit Queröffnungen (20) versehen ist. die jeweils mn
einer Queröffnung am entsprechenden Ende des Mittelteils (14) zur Deckung gebracht werden
können, wobei ein durch beide Teile (14, 16) gesteckter Steckbolzen (22) zur Lagefixierung dient.
4. Tiefbaustrebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verstellteile
(16, 26) an den freien linden je ein Kopfteil (18, 28) tragen.
5. Tiefbaustrebe nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfteile (18, 28) mit
vorstehenden Kanten versehen sind, die sich beim Spreizen in die Verbohlung eindrücken.
6. Tiefbaustrebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Handbremsvorrichtung
(42) auf dem Mittelteil (14) befestigt ist. und daß der Verstellhebel (50) in geeignetem Abstand
von seinem Drehpunkt auf dem Grundteil (46) mit dem Spannseil (36) fest verbunden ist.
7. Tiefbaustrebe nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daß das Spannseil (36) über eine
Umlenkrolle (34) geführt ist. die auf einem über das Ende des Mittelteils (14) hinausragenden Stützteil
(32) angeordnet ist.
8. Tiefbaustrebe nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß das Spannseil (36) von der
Umlenkrolle (34) durch einen Längsschlitz (30) des kontinuierlich verschiebbaren Verstellteiles (26) in
dessen Inneres führt, wo das Ende des Spannseils (36) mit einem Steg (38) des Verstellteiles (26)
verbunden ist.
9. Tiefbaustrebe nach einem der Ansprüche 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß eine Rückholfeder (40)
zwischen einem durch das Mittelteil (14) geführten Gewindebolzen (44) und dem Steg (38) derart
angeordnet ist. daß bei Lockerung des Spannseils (36) ein automatisches Einziehen des Verstellteils
(26) erfolgt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19702027921 DE2027921C3 (de) | 1970-06-06 | Tiefbaustrebe |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19702027921 DE2027921C3 (de) | 1970-06-06 | Tiefbaustrebe |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2027921A1 DE2027921A1 (de) | 1971-12-16 |
DE2027921B2 DE2027921B2 (de) | 1976-01-15 |
DE2027921C3 true DE2027921C3 (de) | 1976-08-19 |
Family
ID=
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
EP1526788B1 (de) | Seilwinde, insbesondere für den antrieb eines schirmes | |
EP2255693A1 (de) | Verriegelungsmechanismus | |
DE10052448A1 (de) | Befestigungselement | |
EP3716814A1 (de) | Winkelverstellbare konsole | |
EP2255694A1 (de) | Kupplungseinrichtung, insbesondere für eine Möbel-Verstelleinrichtung | |
DE2900590A1 (de) | Tuerschliesser | |
EP3400834A1 (de) | Schwenkbeschlag und möbel | |
DE2027921C3 (de) | Tiefbaustrebe | |
DE2507468A1 (de) | Startblock | |
DE2407464B2 (de) | Klemmvorrichtung für einen teleskopartig längenverstellbaren Skistock | |
DE3238889A1 (de) | Befestigungsvorrichtung zur schwenkbaren befestigung eines gegenstands, insbesondere haltegriffs, an einer wand od. dgl. | |
DE69311381T2 (de) | Teleskopische Stütze für Anhängerdeichsel | |
DE2027921B2 (de) | Tiefbaustrebe | |
DE202005008613U1 (de) | Teleskoprohr | |
DE3837343A1 (de) | Aufspreizsicherungsvorrichtung fuer ein dreibeiniges instrumentenstativ | |
DE102005044132A1 (de) | Befestigungssystem mit Spannverschluss zum Befestigen eines Gepäckstücks auf einem Fahrradgepäckträger | |
DE19503296C2 (de) | Teleskopartig verlängerbare Stütze | |
DE29607275U1 (de) | Spannratsche | |
DE2815845A1 (de) | Vorrichtung zum leichteren loesen festsitzender radschrauben und -muttern | |
AT509610B1 (de) | Verstellvorrichtung, insbesondere längenverstellvorrichtung | |
DE9016827U1 (de) | Schwenkvorrichtung | |
DE2616769A1 (de) | Einziehvorrichtung fuer sicherheitsgurte | |
DE4020835C1 (de) | ||
DE599459C (de) | Abstandsschelle zum Befestigen von Rohren und Kabeln mit drei die Rohre oder Kabel in Form eines Dreiecks tangierend umschliessenden Schenkeln | |
DE202024104561U1 (de) | Rotationsspannender verstellbarer Halterahmen |