DE2407464B2 - Klemmvorrichtung für einen teleskopartig längenverstellbaren Skistock - Google Patents
Klemmvorrichtung für einen teleskopartig längenverstellbaren SkistockInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Klemmvorrichtung für einen teleskopartig längenverstellbaren Skistock, bei dem am freien Ende des Stockabschnitts
kleineren Durchmessers ein Spreizteil mit einem Außengewinde und einem etwa konusförnigen Spreizglied befestigt ist und in dem als Rohr ausgebildeten
Stockabschnitt größeren Durchmessers eine einstückige Spreizhülse vorgesehen ist, deren einer Abschnitt
annähernd zylindrische Form aufweist und durch radial durchgehende Längsausnehmung in radial federnde,
spreizbare Abschnitte unterteilt ist, die im ungespreizten Zustand einen etwas größeren Durchmesser haben
als der Innendurchmesser des Rohres beträgt, so daß die Spreizhülse unter Vorspannung in ihrem Rohrabschnitt
längsverschiebbar ist, wobei die Spreizhülse eine dem konusförmigen Spreizglied angepaßte Ausnehmung und
ein Innengewinde zur Verbindung mit dem Außengewinde des Spreizteils aufweist und im Bereich des
Innengewindes der Außendurchmesser der Spreizhülse kleiner ist als der größte Außendurchmesser der nicht
gespreizten spreizbaren Abschnitte.
Eine Klenmvorrichtung dieser Art ist bekannt aus der CH-PS 2 53 277. Hierbei wird eine einstückige Spreizhülse verwendet, die an ihrem vom Stockteil kleineren
Durchmessers abgewandten Ende ein Innengewinde und an ihrem anderen Ende spreizbare Abschnitte
aufweist, welche durch radial durchgehende Längsausnehmungen in Form von Längsschlitzen gebildet sind.
Am Stockteil kleineren Durchmessers ist ein Bolzen befestigt, an dem zunächst ein konusförmiges Spreizglied und darauf folgend am freien Ende dieses Bolzens
ein Außengewinde vorgesehen ist, das in das Innengewinde der Spreizhülse eingreift. Wird durch Drehen
eines Stockteils das Außengewinde des Spreizteils in das Innengewinde der Spreizhülse eingedreht, und wird
gleichzeitig die Spreizhülse durch Reibung daran gehindert, sich im Stockteil größeren Durchmessers zu
drehen, so werden die spreizbaren Abschnitte durch das konusförmige Spreizglied gespreizt und verklemmen
sich an der Innenwand des Stockteils größeren Durchmessers. Es ist nun ersichtlich, daß das Drehmoment, das ein durchschnittlicher Benutzer auf die
Klemmvorrichtung des teleskopisch verstellbaren Skistocks zum Festklemmen aufbringen kann, nicht sehr
groß ist. Solche Skistöcke werden z. B. besonders gerne für Kinder verwendet, da sie mit diesen »wachsen«
können. Dieses begrenzte Drehmoment muß aber ausreichen, um einen ausreichend großen Anpreßdruck
zwischen Spreizglied und Außenrohr zu erzeugen. Bei der Ausbildung der Klemmvorrichtung nach dieser
CH-PS wird das verfügbare Drehmoment durch die dort angegebene Kinematik nur unzulänglich in den
notwendigen Anpreßdruck umgesetzt, was unter anderem als Ursache dafür angesehen werden muß, daß
gerade bei Kindern, oder bei Benutzern mit schwachen Händen, die notwendige Verklemmung nicht immer
gewährleistet ist
Eine andere Klemmvorrichtung für einen teleskopartig längenverstellbaren Skistock ist aus der US-PS
24 94 878 (= CH-PS 2 65 870) bekannt Dort wird eine Gewindehülse verwendet in der ein oder mehrere
Klemmkeile radial verschiebbar angeordnet sind. Die Gewindehülse wird dabei an den Innendurchmesser des
Stockteils größeren Durchmessers dadurch angepaßt, daß ein hierzu in der Hülse vorgesehener Schlitz
entsprechend aufgeweitet wird, und zwar so lange, bis die betreffende Hülse mit Reibung im Stockteil
verschiebbar ist — Diese Ausführung hai den Nachteil,
daß wenn das Stockteil größeren Durchmessers an seinen verschiedenen Abschnitten ungleiche Innendurchmesser
aufweist oder wenn es verbogen ist, sich dadurch Schwierigkeiten ergeben, daß die Gewindehülse
an diesen Stellen entweder nicht »greift« oder sich nicht oder nur sehr schwer verschieben läßt Außerdem
ist die für die Klemmung verfügbare Fläche des Klemmkeils zu klein, so daß zum Festklemmen ein sehr
großes Drehmoment benötigt wird, wenn die Klemmverbindung sicher halten soll.
Eine weitere Klemmverbindung für einen teleskopartig längenverstellbaren Skistock geht aus der US-PS
24 56 205 hervor. Dort werden zum Festklemmen zwei nicht miteinander verbundene Halbschalen verwendet
die jeweils ein Innengewinde und daran anschließend eine etwa konusförmige Ausnehmung aufweisen, die
durch ein am Stockteil kleineren Durchmessers angebrachtes, etwa konusförmigen Spreizglied gespreizt
werden. Bei dieser Ausführung ist das »Greifen« der Klemmvorrichtung nicht gewährleistet, da die
Halbschalen erst durch den Spreizvorgang in Reibungsschluß mit der Innenwand des Rohrteils größeren
Durchmessers kommen. Außerdem ist hier die Klemmfläche zwischen den Halbschalen und der Innenwand
nur sehr klein, so daß zum Spannen eines solchen Stocks erfahrungsgemäß ein erhebliches Drehmoment erforderlich
ist. Am unteren Teil des Stockabschnitts kleineren Durchmessers ist zu diesem Zweck eine Art
Flügelmutter vorgesehen, um einen größeren Hebelarm für das Verdrehen zu erhalten.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Klemmvorrichtung für einen teleskopartig längenverstellbaren Skistock der
erstgenannten Art zu schaffen, bei der die Klemmung mit einem von der Hand des Skifahrers aufbringbaren
Drehmoment ermöglicht wird und dabei eine Klemmung der Stockabschnitte in allen Verstellpositionen
zueinander und bei allen in der Praxis vorkommenden Stockbelastungen gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Außengewinde des Spreizteils auf der dem
Stockabschnitt kleineren Durchmessers zugewandten Seite ausgebildet ist und das Spreizglied auf der von
diesem Stockabschnitt abgewandten Seite des Spreizteils ausgebildet ist und sich das Spreizglied vom
Außengewinde weg etwa konusförmig verjüngt, und daß die Spreizhülse aus elastischem Kunststoff besteht,
ihre spreizbaren Abschnitte von Hand zusammendrückbar ausgebildet und an ihrer dem Stockabschnitt ω
kleineren Durchmessers abgewandten und ihr Innengewinde an ihrer diesem Stockabschnitt zugewandten
Seite liegen bzw. liegt. — Dadurch, daß sich das Spreizglied an der Spitze des Spreizteils befindet, hat es
eine sehr kleine Reibungsfläche, welche zudem nur b5
gegen Kunststoff reibt, so daß die Reibungskräfte klein sind und nur ein kleines Gegenmoment erzeugen
können, welches vom Benutzer durch Drehen an den beiden Stockabschnitten ohne weiteres überwunden
werden kann. Etwaige Schwankungen des Innendurchmessers
des Stockabschnitts größeren Durchmessers werden durch die unter Vorspannung in den Stockabschnitt
eingeführte Spreizhülse ausgeglichen, so daß solche Schwankungen — sei es als Folge der Vergütung
der Rohre, sei es infolge mechanischer Verformung des Stockes beim Gebrauch — die Benutzung in keiner
Weise beeinträchtigen. Ferner ist es bei der Herstellung nicht erforderlich, die einzelnen Kunststoffspreizhülsen
an den jeweiligen Stock-Innendurchmesser anzupassen, sondern mit einer einzigen Spreizhülsenausführung,
gewöhnlich einem Kunststoff-Spritzgußteil, kann der gesamte vorkommende Toleranzbereich der Skistockrohre
überdeckt werden, so daß Anpassungsarbeiten vollständig entfallen. Außerdem haben die spreizbaren
Abschnitte der Spreizhülse aus Kunststoff den großen Vorteil, daß sie sich unter der Wirkung der Spreizkräfte
satt an die Innenwand des Stockabschnitts größeren Durchmessers anlegen und daher eine großflächige
Klemmung bewirken. Infolge des relativ niedrigen Elastizitätsmoduls sowie der Ausbildung der Kunststoff-Spreizhülse
läßt sich mit einem niedrigen Aufwand an Formänderungsarbeit die Spreizhülse so verformen,
daß sie satt und mit hohem Anpreßdruck gegen die Innenseite des Außenrohres anliegt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Mit der Ausgestaltung gemäß Anspruch 2 erreicht man, daß die an die Form des Spreizglieds angepaßte
Ausnehmung im mittleren Teil der Spreizhülse liegt, was ebenfalls für eine großflächige Klemmung vorteilhaft
ist.
Mit der Ausgestaltung gemäß Anspruch 3 erreicht man in sehr vorteilhafter Weise eine Umsetzung des
vom Benutzer aufgebrachten Drehmoments in einen hohen Anpreßdruck der Spreizhülse gegen die Innenseite
des Außenrohres. Außerdem werden Beschädigungen der Innenseite der Spreizhülse durch das Gewinde
vermieden, und man kann dem Innengewinde einen relativ großen Durchmesser geben, was eine Reduzierung
der Flächenpressung an den Gewindeflanken ermöglicht und daher die Verwendung eines direkt in
den Kunststoff eingearbeiteten Innengewindes erleichtert.
Mit der Ausgestaltung gemäß Anspruch 4 wird erreicht, daß der Stockabschnitt kleineren Durchmessers
durch die Bundhülse geführt wird; zudem ist durch die radiale Zusammenpreßbarkeit der spreizbaren
Abschnitte der Spreizhülse eine leichte Montage der Skistockteile möglich, da die Bundhülse bereits vor dem
Einführen der Spreizhülse an dem Skistockteil größeren Durchmessers befestigt sein kann. Auch kann so der
Stockabschnitt kleineren Durchmessers beim Verstellen nicht einfach aus dem Stockabschnitt größeren Durchmessers
herausgezogen werden, sondern die Spreizhülse bleibt an der Übergangsstelle zu den spreizbaren
Abschnitten in der Bundhülse hängen, wozu an dieser Übergangsstelle auch eine entsprechende Schulter
vorgesehen werden kann. — Eine Bundhülse am unteren Ende des Stockabschnitts größeren Durchmesser
ist aus der US-PS 24 56 205 bekannt geworden.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 5 hat den Vorteil, daß man mit ihr einen günstigen Wert des für die
Stockverstellung erforderlichen Drehmoments erhält und gleichzeitig auch die tragenden Gewindegänge der
Spreizhülse eine ausreichende Festigkeit erhalten.
Mit der Ausgestaltung nach Anspruch 6 erreicht man,
daß für das Festhalten und Lösen der Klemmvorrichtung ein Optimum erreicht wird. Für eine gute
Umsetzung des Drehmoments in den Anpreßdruck der Spreizhülse wäre nämlich an sich ein kleiner Konuswinkel
günstig, doch würde dann die Haftreibung, die anschließend beim Lösen der Klemmvorrichtung zu
überwinden wäre, so groß, daß man diese kaum mehr öffnen könnte.
Durch die Ausgestaltung nach Anspruch 7 erreicht man auf sehr einfache Weise, daß die radial spreizbaren
Abschnitte von Hand zusammendrückbar sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen vergrößerten Längsschnitt durch eine Klemmvorrichtung, und
F i g. 2 einen Schnitt gesehen längs der Linie II-1I der Fig. 1.
Die Klemmvorrichtung für einen teleskopartig längenverstellbaren Skistock 10 weist einen Stockabschnitt
11 größeren Durchmessers, an dessen oberem Ende ein (nicht dargestellter) Handgriff zu denken ist,
und einen Stockabschnitt 12 kleineren Durchmessers auf, desssen Durchmesser auf eine bestimmte Länge
gleich bleibt und sich dann konisch bis nach unten zur Spitze verjüngt, wobei am unteren Stockende in
üblicher Weise ein Skistück-Schneeteller befestigt ist, z. B. ein am Skistock drehbarer Schneeteller nach der
DE-PS 11 99 171. Die Klemmvorrichtung kann auch bei
einem längenverstellbaren Skistock verwendet werden, dessen Stockabschnitt kleineren Durchmessers den
Handgriff trägt und an dessen Stockabschnitt größeren Durchmessers der Skistock-Schneeteller befestigt ist.
Im oberen Ende des Stockabschnittes 12 ist, z. B. wie
dargestellt durch eine formschlüssige Verbindung 13, ein einstückiges Formstück 14 befestigt, das bei einem
Aluminiumstock zweckmäßig aus Aluminium gedreht ist. Sein im Stockabschnitt 12 befestigter zylindrischer
Abschnitt 15 geht über in einen Kragen 16, dessen Außendurchmesser dem des Stockabschnitts 12 entspricht;
der Kragen 16 geht seinerseits über in ein bolzenförmiges Spreizteil 17, auf dem ein Außengewinde
18 vorgesehen ist, an das sich ein im Verhältnis zur Gewindelänge kurzer zylindrischer Abschnitt 19 anschließt,
dessen Außendurchmesser kleiner ist als der des Gewindeabschnitts des Außengewindes 18, und auf
den zylindrischen Abschnitt 19 folgt an der Spitze des bolzenförmigen Spreizteils 17 ein Spreizglied 22 in
Form eines Kegels, dessen Spitze wie dargestellt einen Winkel von etwa 60° einschließt. Dieser Winkel hat sich
in Verbindung mit einer Spreizhülse 24 aus Polyamid als günstig erwiesen, da auf diese Weise ein günstiges,
nämlich niedriges Drehmoment für die Bedienung erreicht wird, wozu ferner die auch aus F i g. 1 klar
erkennbare kleine Fläche des Spreizglieds 22 beiträgt
Für das Außengewinde 18 hat sich — ebenfalls in Verbindung mit einer Spreizhülse 24 aus Polyamid —
eine Gewindesteigung von h = 1... 1,5 mm, vorzugsweise
von etwa 1,25 mm, als sehr günstig erwiesen; eine zu große Gewindesteigung führt dazu, daß zur
Betätigung der Verstellmechanik sehr erhebliche Drehmomente erforderlich werden, was gewöhnlich
unerwünscht ist
Im unteren Abschnitt der Spreizhülse 24 und etwa auf
der Hälfte ihrer Länge ist ein Innengewinde 25 vorgesehen, das zur Aufnahme des Außengewindes 18
dient Die Spreizhülse 24, die zweckmäßig als einstückiges Spritzgußteil aus Polyamid, ABS oder einem
sonstigen geeigneten Kunststoff hergestellt wird, hat vier Längsschlitze 26, die jeweils von der Mitte der
Spreizhülse 24 aus in radialer Richtung verlaufen und um 90° gegeneinander versetzt sind, wie das F i g. 2
zeigt. Diese Schlitze 26 erstrecken sich vorzugsweise über mindestens 70% der Länge der Spreizhülse 24.
Eine bevorzugte Länge liegt dabei im Bereich von 80... 97% der Länge der Spreizhülse 24, da schon ein relativ
kleiner durchgehender Materialquerschnitt am unteren Teil der Spreizhülse 24 ausreicht, um deren einzelnen
U) spreizbaren Abschnitte 27 die erforderliche Elastizität
in radialer Richtung zu verleihen und zu bewirken, daß diese Abschnitte 27 mit ausreichender radialer Vorspannung
gegen die Innenseite des Stockabschnitts U anliegen. Bei einer praktischen Ausführungsform wird
is z, B. eine bevorzugte Schlitzlänge von etwa 95%
verwendet. Die Spreizhülse 24 paßt sich deshalb ohne Schwierigkeiten den in der Praxis vorkommenden
Toleranzbereichen für den Stock-Innendurchmesser an.
Anschließend an das Innengewinde 25 befindet sich im Inneren der Spreizhülse 24 ein Abschnitt 28 mit einer
Form, die an die Form des Spreizglieds 22 angepaßt ist bei der dargestellten Ausführungsform also die Gestalt
eines Hohlkegels hat. Beim Hineinschrauben des Spreizglieds 22 in die Ausnehmung 28 werden die
spreizbaren Abschnitte 27 radial nach außen gespreizt und mit einer erheblichen Kraft großflächig gegen die
Innenwand 29 des Stockabschnitts 11 größeren Durchmessers gepreßt, so daß dann die beiden
Stockabschnitte U und 12 in ihrer Lage relativ
V) zueinander sicher fixiert sind. Dabei verhindert der
zylindrischen Abschnitt 19, daß sich das Außengewinde 18 in die Ausnehmung 28 einfrißt. — Umgekehrt liegen
bei der in F i g. 1 dargestellten Lage des Spreizglieds 22 zwar die spreizbaren Abschnitte 27 unter radialer
i> Vorspannung gegen die Innenwand 29 an, doch ist die
Reibung zwischen Spreizhülse 24 und Innenwand 29 nur so groß, daß der Skistock 10 leicht durch teleskopartiges
Verschieben seiner beiden Abschnitte 11 und 12 relativ
zueinander auf die gewünschte Länge gebracht werden kann; dies gilt auch dann, wenn infolge Herstellungstoleranzen der Skistockrohre die Innenwand 29
stellenweise einen kleineren Durchmesser hat, da sich hierbei die radiale Vorspannung der spreizbaren
Abschnitte 27 der Spreizhülse 24 nur geringfügig erhöht Das Formstück 14 kann auch so ausgebildet sein, daß
nur das bolzenförmige Spreizteil 17 und sein im zylindrischen Abschnitt 15 zu verankernder Fuß aus
Metall, z. B. aus Aluminium, hergestellt werden, während der zylindrische Abschnitt 15 und der Kragen
so 16 als Kunststoff-Spritzgußteil ausgebildet werden, der in geeigneter Weise im Stockabschnitt 12 verankert
wird.
Auf dem oberen Stockabschnitt 11 ist zur besseren Führung des Stockabschnitts 12 eine Kappe oder
Bundhülse 32 mit einem Mittelwulst 33 befestigt, deren unterer Abschnitt 34 radial nach innen ragt und einen
Innendurchmesser hat der etwa dem Außendurchmesser des zylindrischen Abschnitts des Rohres 12
entspricht und vorzugsweise geringfügig größer ist als dieser. Die Bundhülse 32 verhindert das Eindringen von
Schnee zur Verstellmechanik und dient gleichzeitig zur Führung des unteren Stockabschnitts 12, wodurch ein
Klappern des Skistocks vermieden wird.
Die ungespannte Spreizhülse 24 kann z. B. mit der Hand so zusammengedrückt werden, daß sie ohne
Schwierigkeit durch die öffnung der Bundhülse 32 durchgeführt werden kann. Durch die monotom
verlaufende, z. B. S-förmige Mantellinie 35 der Spreiz-
hülse 24 erreicht man, daß auch ein Herausnehmen der Spreizhülse 24 aus dem Stockabschnitt möglich ist. 1st
dies nicht erwünscht, so kann man in der Mantellinie 35 eine Schulter vorsehen, die beim Versuch des Herausziehens
als Sperre oder Widerhaken wirkt.
Wenn sich durch zu starkes Herausdrehen die Spreizhülse 24 vom bolzenförmigen Spreizteil 17 löst, so
genügt es, den Stockabschnitt 12 ganz in den Stockabschnitt 11 einzuführen und das Außengewinde
18 in das Innengewinde 25 der Spreizhülse 24 einzudrehen. Man kann so die Spreizhülse 24 leicht
wieder »fangen« und benötigt deshalb keine aufwendigen Sicherungen, die ein solches Herausdrehen
verhindern.
Zum Längenverstellen wird das Spreizglied 22 etwas
aus der Ausnehmung 28 herausgedreht, wozu die beiden
Stockabschnitte 11 und 12 gegeneinander verdreht werden müssen. Sodann stellt man den Stock durch
Auseinanderziehen oder Zusammenschieben der Stockabschnitte auf die gewünschte Länge ein und verdreht
dann die beiden Stockabschnitte in entgegengesetzter Richtung relativ zueinander, um das Spreizglied 22 in
die Ausnehmung 28 einzudrehen, die spreizbaren Abschnitte 27 in radialer Richtung zu spreizen und so
die Stockteile in ihrer neuen Länge sicher zu fixieren. Dabei sind sowohl für das Lösen wie für das Spannen
der Klemmvorrichtung nur Drehmomente erforderlich, die durch gegenseitiges Verdrehen der beiden Stockabschnitte
von Hand erzeugt werden können; z. B. ist das Verstellen ohne Werkzeug an jedem Ort, auch direkt
auf der Skipiste, möglich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Klemmvorrichtung für einen teleskopartig längenverstellbaren Skistock, bei dem am freien
Ende des Stockabschnitts kleineren Durchmessers ein Spreizteil mit einem Außengewinde und einem
etwa konusförmigen Spreizglied befestigt ist und in dem als Rohr ausgebildeten Stockabschnitt größeren Durchmessers eine einstückige Spreizhülse
vorgesehen ist, deren einer Abschnitt annähernd zylindrische Form aufweist und durch radial
durchgehende Längsausnehmungen in radial federnde, spreizbare Abschnitte unterteilt ist, die im
ungespreizten Zustand einen etwas größeren Durchmesser haben als der Innendurchmesser des Rohres is
beträgt, so daß die Spreizhülse unter Vorspannung
in ihrem Rohrabschnitt längsverschiebbar ist, wobei
die Spreizhülse eine dem konusförmigen Spreizglied angepaßte Ausnehmung und ein Innengewinde zur
Verbindung mit dem Außengewinde des Spreizteils aufweist und im Bereich des Innengewindes der
Außendurchmesser der Spreizhülse kleiner ist als der größte Außendurchmesser der nicht gespreizten
spreizbaren Abschnitte, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengewinde (18) des Spreizteils (17) auf der dem Stockabschnitt (12)
kleineren Durchmessers zugewandten und das Spreizglied (22) auf der von diesem Stockabschnitt
(12) abgewandten Seite des Spreizteils (17) ausgebildet ist und sich das Spreizglied (22) vom Außenge-
winde (18) weg etwa konusförmig verjüngt und daß die Spreizhülse (24) aus elastischem Kunststoff
besteht, ihre spreizbaren Abschnitte (27) von Hand zusammendrückbar ausgebildet und an ihrer dem
Stockabschnitt (12) kleineren Durchmessers abgewandten und ihr Innengewinde an ihrer diesem
Stockabschnitt (12) zugewandten Seite liegen bzw. liegt.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Innengewinde (25) der
Kunststoff-Spreizhülse (24) etwa bis zur Hälfte der Länge der Spreizhülse (24) erstreckt, und daß
anschließend an dieses Innengewinde die an die Form des Spreizglieds (22) angepaßte Ausnehmung
(28) vorgesehen ist.
3. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem etwa
konusförmigen Spreizglied (22) und dem Außengewinde (18) auf dem Spreizteil (17) ein gewindeloser
Abschnitt (19) vorgesehen ist, dessen Außendurchmesser kleiner ist als der des Außengewindes.
4. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende
des Stockabschnitts (11) größeren Durchmessers eine Kunststoff-Bundhülse (32) befestigt ist, deren
Innendurchmesser etwa dem Außendurchmesser des in ihr angeordneten Teils des Stockabschnitts
(12) kleineren Durchmessers entspricht, und daß die spreizbaren Abschnitte (27) der Spreizhülse (24)
durch radiales Zusammenpressen durch die Bund- fco hülse (32) hindurch in den Stockabschnitt (U)
größeren Durchmessers einführbar sind.
5. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindesteigung des an Spreizteil (17) und Spreizhülse (24)
vorgesehenen Gewindes (18, 25) zwischen 1,0 und 1,5 mm liegt und vorzugsweise etwa 1,25 mm
beträgt.
6. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der öffnungswinkel des als Spreizkonus ausgebildeten Spreizglieds
(22) 50... 70°, vorzugsweise etwa 60°, beträgt
7. Klemmvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsschlitze
(26) sich über einen Bereich von 80... 97% der Kunststoff-Spreizhülse (24) erstrecken.
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C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) |