DE2004709C - Zündvorrichtung - Google Patents
ZündvorrichtungInfo
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Description
weisenden Druckkolben, wobei auf den konischen dung entstehen kann.
Oberflächen aufgebrachte aktive Massen durch Ausgehend von einer Zündvorrichtung dieser be-
Druck und Reibungskräfte zum Entzünden ge- kannten Art liegt der Erfindung die Aufgab, zugrunde,
bracht werden, dadurch gekennzeich- eine Zündvorrichtung zu schaffen, die gegenüber einer
net, daß die Wandteile des Hohlkegels elastisch io zufälligen Entzündung bestmöglichst gesichert ist und
verformbar und mit Löchern (14) versehen sind, zu ihrer Aktivierung nur einen geringen Energiebedarf
durch welche ein den Hohlkegel (1) von außen benötigt. Darüber hinaus soll eine solche Zundvornch-
umgebendes Zündmaterial (9) entzündbar ist, und tung im Aufbau und Bedienung einfach und unkom-
daß auf Druckkolben und Hohlkegel verschiedene pliziert sein.
Teilkomponenten der in einen Sauerstcffträger und 15 Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus
eine Brennstoffschicht aufgeteilten aktiven Masse von einer Zündvorrichtung der eingangs beschriebenen
aufgebracht sind. bekannten Art und besteht darin, daß die Wandteilc
2. Zünc'.orrichtung nach Anspruch 1, dadurch des Hohlkegels elastisch verformbar und mit Löcher
gekennzeichnet, daß ein sich durch die Abstützung versehen sind, durch welche ein den Hohlkegel \v
des Druckkolbens (2) und durch den Druckkolben 20 außen umgebendes Zündmaterial entzündbar ist, un.
selbst erstreckender, abscherbarer, den Druck- daß auf Druckkolben und Hohlkegel verschiede;
kolben bis zu einer bestimmten Kraft festhaltender Teilkomponenten der in einen Sauerstoffträger ut.
Stift (18) vorgesehen ist. eine Brennstoffschicht aufgeteilten aktiven Masse auf
3. Zündvorrichtung nach Anspruch 1 und/oder gebracht sind. Dadurch bildet sich beispielsweise d
2, dadurch gekennzeichnet, daß ein das äußere 25 vollständige pyi<
»technisch aktive Masse n<ir, v.c:v
Ende des Druckkolbens (2) umgebender und mit der Druckkolben gegen den Hohlkegel bewegt wire
diesem verbundener Faltenbalg (16) und Mittel, eine solche Trennung ergibt einen beträchtlich·.'
die den Faltenbalg lagern und den Zwischenraum Sicherheitsfaktor bei der Lagerung einer solchen Zürn'
zwischen d; sem und dem Hohlkegel (1) abdichten, vorrichtung, da eine spontane Entzündung der Lhvorgesehen
sind. 30 licherweise empfindlichen aktiven Masse, beispieK-
4. Zündvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, da- weise bei Einwirken hoher Temperaturen, verhindeü
durch gekennzeichnet, daß ine Anordnung zur wird. Durch die elastische Ausgestaltung der Inne.i
Lagerung des Hohlkegels (1) und der Druckkolben- fläche des Hohlkegels wird weiterhin erreicht, daß ;m
lagerung vorgesehen ist. wesentlichen die gesamten, einander zugeordnete 1,
5. Zündvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, da- 35 Flächen beim Eindrücken des Hohlkegels zum Trage
durch gekennzeichnet, daß das äußere Ende des Kommen und großflächige Entzündungen erreich'
Druckkolbens (2) gerade und in einer Hülse (4) werden. Dabei ist weiterhin se;;r vorteilhaft, daß sich
gleitend bewegbar ausgeführt ist. diese Entzündungen dann durch die in dem Hohlkegci
O.Zündvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, da- vorgesehenen Löcher auf einem außerordentlich kur
durch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse (7) zur 40 zen Weg dem weiteren Zündmaterial mitteilen können.
Aufnahme des entzündbaren Materials und eine welches den Hohlkegel von außen umgibt. Da auf
das Gehäuse am größeren Ende des Hohlkegels (1) diese Weise die Hauptenergie der erfindungsgemäßen
umgebende Führungsmanschette (5) vorgesehen Zündvorrichtung von dem pyrotechnischen Material
ist und daß die Hülse (4) zur Abstützung des um den Hohlkegel herum aufgebracht wird, brauchen
Druckkoibens mit dem äußeren Ende der Füh- 45 auf Druckkolben und Hohlkegel nur relativ geringe
rungsmanschette (5) verbunden ist. Mengen des hochempfindlichen pyrotechnischen Ma
terials verwendet zu werden.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche und in diesen niedergelegt.
Die Erfindung betrifft eine Zündvorrichtung mit 50 Im folgenden wird an Hand der Zeichnungen ein
einem Hohlkegel und einem sich in den Hohlkegel bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung in
erstreckenden und im wesentlichen die gleiche Stei- Aufbau und Wirkungsweise näher erläutert; dabei zeigt
gung wie dieser aufweisenden Druckkolben, wobei auf F i g. 1 einen Längsschnitt durch die Zündvorrich-
den konischen Oberflächen aufgebrachte aktive Massen tung und
durch Druck und Reibungskräfte zum Entzünden ge- 55 F i g. 2 einen Querschnitt entlang der Linie H-II in
bracht werden. Eine Zündvorrichtung dieser Gattung Fig. 1.
ist aus der französischen Patentschrift 1 202 103 be- In den Figuren ist ein an beiden Enden offener Hohl-
kanntgeworden. Die in dieser Patentschrift beschrie- kegel 1 dargestellt, dessen Wand dünn genug ist, um
bene Anordnung umfaßt einen Druckkolben, der in dem Kegel zu erlauben, sich bei einem schwachen
einen mit diesem korrespondierenden und im wesent- 60 inneren Druck geringfügig auszudehnen. Ein für den
liehen die gleiche Steigung aufweisenden Hohlkegel Kegel geeignetes Material ist Metall, es können jeeindrückbar
ist, wobei aktive Massen auf den jeweiligen doch auch andere deformierbare Materialien verwenkonischen
Oberflächen aufgebracht sind, die durch det werden. Der innere Druck wird auf den Hohlkegel
die beim Eindrücken entstehenden Druck- und Rei- von einem starren Druckkolben ausgeübt, der aus
bungskräfte zur Entzündung gebracht werden. Die 65 einem konischen Teilkörper 2 besteht, der sich in den
Zündentladimg verläuft bei dieser bekannten Anord- Hohlkegel hinein erstreckt, jedoch üblicherweise im
nung durch das untere offene Ende des Reibelementes, Abstand zu diesem gehalten ist. Der Druckkolben
nachdem der Druckkolben bei dem ersten Teil seiner verjüngt sich mit im wesentlichen demselben Winkel
3 4
wie die Innenseite des Kegels, d. h. innerhalb von etwa Wird der Druckkolben in den Hohlkegel einge-2\
und weist auch im Querschnitt dieselbe Form wie bracht, dann dehnt er den Hohlkegel leicht auseinder
Hohlkegel auf. Das Wort »Kegel« bzw. »Hohl- ander und reibt dadurch die pyrotechnischen Kompokegel«
ist im folgenden nicht nur zur Beschreibung nenten aneinander, wobei er sie gleichzeitig unter
von Elementen benutzt, die in ihrem Querschnitt 5 Druck gegenseitig in Kontakt bringt. Die Ausdehnung
kreisförmig sind, sondern beschreibt auch solche, die des Hohlkegels bewirkt außerdem eine Deformierung
beispielsweise im Querschnitt polygonal aufgebaut insofern, als diese sich exakt der Form des konischen
sind. Der äußere Endteil 3 des Druckkolbens ist Druckkegels anpaßt bzw. anpassen kann, so daß für
gerade ausgeführt und so abgestützt, daß er eine die beabsichtigte pyrotechnische Reaktion eine große
Longitudinalbewegung ausführen kann. Die Ab- io Oberfläche zur Verfugung steht. Sobald die Zündung
Stützung besteht vorzugsweise aus einer kreisförmigen stattfindet, wird durch sich in dem Hohlkegel befin-Hülse
4, von der sich eine Führungsmanschette 5 dende Löcher 14 die den Hohlkegel umgebende
längs um den Kegel herum erstreckt. Diese Führungs- Brennmischung 9 entzündet. Dieses in dem Gehäuse
manschette kann in einer öffnung eines Trägerteils 6 enthaltene brennbare Material entzündet dann wieder
für die Zündvorrichtung montiert sein. Das größere 15 jedes beliebige andere Element bzw. Material, mit
Ende des Hohlkegels kann an dem inneren Teil der welchem der Zünder verbunden ist. Beispielsweise
Führungsmanschette auf passende Art gelagert sein, kann die Brennmischung 9 aus 10°/0 amorphem Bor
es ist jedoch vorzugsweise mit dem einen Endteil eines und 90% Bariumchromat zusammengesetzt sein.
Gehäuses 7 verbunden, wekhes fest in der Führungs- Um den Druckkolber. von dem Kegel entfernt /11 manschette angebracht ist. Das Gehäuse erstreckt sich 20 halten, bis die Zündvorrichtung in Tätigkeit geset/i über die Führungsmanschette hinaus und weiter über wird, ist das äußere Ende 3 des Druckkolbens mit die kleine Öffnung des Hohlkegels und weist an seinem einem den Druckkolben umgebenden »lexiblen Faltenunteren Ende eine durch eine Verschlußscheibe 8 ver- balg verbunden, dessen äußeres Ende wiederum an deckte öffnung auf. Das Gehäuse ist mit einem ent- der Außenseite der Hülse 4 befestigt ist. Obwohl der zündbaren Material bzw. einer brennbaren Mischung 9 25 Faltenbalg also normalerweise den Druckkolben aus angefüllt, die für die Anwendung in einer Zünd- dem Hohlkegel heraus bzw. im Abstand von diesem vorrichtung geeignet ist. hält, kann er auf Wunsch eingedrückt werden, um Die sich gegenüberstehenden Oberflächen von beide in Verbindung treten zu lassen. Der Druckkolhen Druckkolben und Hohlkegel, d. h. die Außenseite des kann somit durch eine Druckanwendung auf sein konischen Druckkolbens und die Innenseite des diesen 30 äußeres Ende in den Hohlkeil hineingeschoben umgebenden Hohlkegels, sind mit pyrotechnischen, werden oder, im Falle, daß die Zündvorrichtung sich im Abstand voneinander gehaltenen Überzügen 11 in einem fliegenden Objekt befindet, das plötzlich in und 12 versehen, die sich entzünden, wenn sie Druck- F i g. 1 sehr schnell nach rechts beschleunigt wird, und Scherkräften ausgesetzt werden. Wenn der eine dann kann die Trägheit des Druckkolbens die Ursache Überzug im Innern des Hohlkegels an dem anderen 35 sein, daß der Druckkolbei. und der Hohlkegel zureibt, dann wird durch den Druck auf das pyro- sammenkommen, und zwar mi. ausreichender Kraft, technische Material ein enger molekularer Kontakt um die Zündvorrichtung zu entzünden. Die benötigte zwischen seinen Komponenten erreicht, wodurch sich Zündenergie bzw. eine Anpassung an unterschiedliche ein Brennen nach der Zündung ergibt. Die Scherkräfte verwendete Pyrotechniken kann durch eine entspreerzeugen dabei die kleine Aktivierungsenergie, die 40 chende Verjüngung des Hohlkegels, d. h. durch die notwendig ist, um die Reaktion zu beginnen. Der Kegelform bestimmt werden. Durch Auswahl eines Druckkolben und der Hohlkegel tragen verschiedene geeigneten Winkels für den Druckkolben und den Teilkomponenten des pyrotechnischen Materials, die Hohlkegel kann so die benötigte Energie auf ein normalerweise voneinander getrennt sind, um unbe- Minimum reduziert werden. Der Faltenbalg dient absichtigte Entzündung und Feuer zu verhindern. So 45 weiterhin zur Abdichtung der Zündvorrichtung,
kann beispielsweise der Sauerstoffträger auf dem Um ein zufälliges Entzünden der Zündvorrichtung Druckkolben ur><i der Brennstoff auf dem Hohlkegel zu verhindern, ist schließlich noch ein Scherstift 18 sein. Als Beispiel sei im folgenden ein typisches, ver- vorgesehen, der in eine radiale öffnung in der Hülse 4 weidungsfähiges pyrotechnisches Material angegeben: eingeführt werden kann, wodurch das innere Ende .. ' 50 des Stiftes sich in ein in dem Druckkolben befindliches 1. Überzug für den Sauerstoffträger Loch erstreckt. Bevor die Zündvorrichtung sich somit Kaliumchlorat 86% entzünden kann, muß auf den Driickkolben eine ausSchwefel 5% reichende Kraft aufgewandt werden, um den Stift
Gehäuses 7 verbunden, wekhes fest in der Führungs- Um den Druckkolber. von dem Kegel entfernt /11 manschette angebracht ist. Das Gehäuse erstreckt sich 20 halten, bis die Zündvorrichtung in Tätigkeit geset/i über die Führungsmanschette hinaus und weiter über wird, ist das äußere Ende 3 des Druckkolbens mit die kleine Öffnung des Hohlkegels und weist an seinem einem den Druckkolben umgebenden »lexiblen Faltenunteren Ende eine durch eine Verschlußscheibe 8 ver- balg verbunden, dessen äußeres Ende wiederum an deckte öffnung auf. Das Gehäuse ist mit einem ent- der Außenseite der Hülse 4 befestigt ist. Obwohl der zündbaren Material bzw. einer brennbaren Mischung 9 25 Faltenbalg also normalerweise den Druckkolben aus angefüllt, die für die Anwendung in einer Zünd- dem Hohlkegel heraus bzw. im Abstand von diesem vorrichtung geeignet ist. hält, kann er auf Wunsch eingedrückt werden, um Die sich gegenüberstehenden Oberflächen von beide in Verbindung treten zu lassen. Der Druckkolhen Druckkolben und Hohlkegel, d. h. die Außenseite des kann somit durch eine Druckanwendung auf sein konischen Druckkolbens und die Innenseite des diesen 30 äußeres Ende in den Hohlkeil hineingeschoben umgebenden Hohlkegels, sind mit pyrotechnischen, werden oder, im Falle, daß die Zündvorrichtung sich im Abstand voneinander gehaltenen Überzügen 11 in einem fliegenden Objekt befindet, das plötzlich in und 12 versehen, die sich entzünden, wenn sie Druck- F i g. 1 sehr schnell nach rechts beschleunigt wird, und Scherkräften ausgesetzt werden. Wenn der eine dann kann die Trägheit des Druckkolbens die Ursache Überzug im Innern des Hohlkegels an dem anderen 35 sein, daß der Druckkolbei. und der Hohlkegel zureibt, dann wird durch den Druck auf das pyro- sammenkommen, und zwar mi. ausreichender Kraft, technische Material ein enger molekularer Kontakt um die Zündvorrichtung zu entzünden. Die benötigte zwischen seinen Komponenten erreicht, wodurch sich Zündenergie bzw. eine Anpassung an unterschiedliche ein Brennen nach der Zündung ergibt. Die Scherkräfte verwendete Pyrotechniken kann durch eine entspreerzeugen dabei die kleine Aktivierungsenergie, die 40 chende Verjüngung des Hohlkegels, d. h. durch die notwendig ist, um die Reaktion zu beginnen. Der Kegelform bestimmt werden. Durch Auswahl eines Druckkolben und der Hohlkegel tragen verschiedene geeigneten Winkels für den Druckkolben und den Teilkomponenten des pyrotechnischen Materials, die Hohlkegel kann so die benötigte Energie auf ein normalerweise voneinander getrennt sind, um unbe- Minimum reduziert werden. Der Faltenbalg dient absichtigte Entzündung und Feuer zu verhindern. So 45 weiterhin zur Abdichtung der Zündvorrichtung,
kann beispielsweise der Sauerstoffträger auf dem Um ein zufälliges Entzünden der Zündvorrichtung Druckkolben ur><i der Brennstoff auf dem Hohlkegel zu verhindern, ist schließlich noch ein Scherstift 18 sein. Als Beispiel sei im folgenden ein typisches, ver- vorgesehen, der in eine radiale öffnung in der Hülse 4 weidungsfähiges pyrotechnisches Material angegeben: eingeführt werden kann, wodurch das innere Ende .. ' 50 des Stiftes sich in ein in dem Druckkolben befindliches 1. Überzug für den Sauerstoffträger Loch erstreckt. Bevor die Zündvorrichtung sich somit Kaliumchlorat 86% entzünden kann, muß auf den Driickkolben eine ausSchwefel 5% reichende Kraft aufgewandt werden, um den Stift
Kaliumchromat 1 % abzuscheren bzw. abzubrechen.
Zinkoxyd 3% 55 Die vorliegende Zündvorrichtung kann für jedes
Bindemittel 5% pyrotechnische System verwendet werden, bei welchem
Ingo/ eine kleine, leichtgewichtige Zündvorrichtung für nied-
2 Brennstoffschicht ° "8e Zündenergien und geringe Feuergeschwindig-
Phosphor (roter) 50% fi £ite.n ben°l t igt wird· Beispielsweise ist eine solche
Antimontr suifid 45 % 6° Zündvorrichtung geeignet mit einer Energie von nur
„. . . . ^0'0 etwa 600 cm· ρ bei etwa 90cm/sec zu arbeiten. Ein
- '" solches zur Entzündung benötigtes Energieniveau
100% iegt weit unter dem üblicher Zündvorrichtungen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
... Bewegung ein abschließendes Diaphragma zerbrochen
Patentansprüche: ha{ j^g^ ^ dieser Anordnung ist, daß sich die
!.Zündvorrichtung mit einem Hohlkegel und gesamten aktiven, zur Zündung benotigten Massen
einem sich in den Hohlkegel erstreckenden und im auf den konischen Oberflächen befinden, so daB leicht
wesentlichen die gleiche Steigung wie dieser auf- 5 bei unbedachter Handhabung eine zufällige Entzun-
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