[go: up one dir, main page]

DE1955703C3 - Elektrisch zu zündendes Schaltelement - Google Patents

Elektrisch zu zündendes Schaltelement

Info

Publication number
DE1955703C3
DE1955703C3 DE1955703A DE1955703A DE1955703C3 DE 1955703 C3 DE1955703 C3 DE 1955703C3 DE 1955703 A DE1955703 A DE 1955703A DE 1955703 A DE1955703 A DE 1955703A DE 1955703 C3 DE1955703 C3 DE 1955703C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ignition
disc
pin
switching element
ignition element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1955703A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1955703A1 (de
DE1955703B2 (de
Inventor
Hellmut 8500 Nuernberg Bendler
Heinz Dr. 8510 Fuerth Gawlick
Guenther 8501 Kalchreuth Huebsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE758528D priority Critical patent/BE758528A/xx
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DE1955703A priority patent/DE1955703C3/de
Priority to NL7016074A priority patent/NL7016074A/xx
Priority to SE14928/70A priority patent/SE363913B/xx
Priority to FR7039687A priority patent/FR2069014A5/fr
Priority to CA097520A priority patent/CA926895A/en
Priority to GB5277070A priority patent/GB1320158A/en
Priority to US87112A priority patent/US3703121A/en
Priority to JP45097520A priority patent/JPS4923127B1/ja
Publication of DE1955703A1 publication Critical patent/DE1955703A1/de
Publication of DE1955703B2 publication Critical patent/DE1955703B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1955703C3 publication Critical patent/DE1955703C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/006Explosive bolts; Explosive actuators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein elektrisch zu zündendes Schaltelement für Stifteinzug der im Oberbegriff des w Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Schaltelemente Jieser Art, die auch unter der Bezeichnung »Actuator« bekannt -nd, dienen dazu, einen Schaltvorgang einzuleif-ϊη. wenn in ihnen auf elektrischem Wege durch Fernbetätigng ein Drucksatz J5 durch einen Draht oder ein Spaltzündmittel gezündet wird.
Bekannt ist ein Schaltelement mit einem Kolben, bei dem eine in einer Außenhülse angeordnete Führungshülse für den Kolben an ihrer Außenseite mit Flächen versehen ist. Die nach der Zündung eines Treibsatzes sich entwickelnden Treibgase gelangen zwischen der Führungshülse und der Außenhülse hindurch von der auf der einen Seite des Kolbens gelegenen Zündseite auf die gegenüberliegende Seite des Kolbens und drücken dadurch den Kolben in die Hülse hinein, so daß der Kolben über einen Stift auf ein mit ihm verbundenes, außerhalb des Schaltelementes befindliches Element, das geschaltet bzw. gesteuert werden soll, eine Zugwirkung ausübt.
Der Nachteil dieser Konstruktion liegt darin, daß sehr genaue Passungen zwischen Stift und Außenhülse sowie zwischen Innenhülsenbohrung und Kolben; erforderlich sind. Um den Stift für längere Zeit in einer Stellung nach dem Auslösen zu halten, ist es notwendig, in den eingepaßten Teilen zusätzlich noch Dichtungen anzubringen oder mit einer zusätzlichen Haltevorrichtung den Kolben in der Innenhülse in seiner Endstellung zu fixieren.
Außerdem ist aus der BE-PS 7 13 288 ein Schaltele- bo ment für Stifteinzug der angegebenen Gattung bekannt, bei dem der Stift in einem Gehäuse geführt ist, in dem sich auch die elektrische Zündeinrichtung mit dem elektrischen Zündelement sowie gegebenenfalls ein Verzögerungssatz befinden; in der Ausgangsstellung t>5 wird der Stift durch eine Druckfeder gegen eine zerstörbare Scheibe gedrückt, die das Zündelement abdichiei. Bei der Zündung des Zündelemeintes wird die Scheibe zerstört, wobei die Druckfeder den Stift mit einer Restkraft gegen den verbleibenden Teil der Scheibe preßt
Ein Problem bei einem solchen elektrisch zu zündenden Schaltelement stellt die ausreichende Abdichtung des Zündelementes mittels der zerstörbaren Scheibe dar. Bei dem aus der BE-PS 7 13 288 bekannten Schaltelement wird diese Abdichtung durch eine Scheibe erreicht die mit ihrer Stirnfläche in arialer Richtung gegen eine Hülse gepreßt wird. Die Erzeugung des erforderlichen Anpreßdrucks erfolgt also im wesentlichen mittels der Druckfeder.
Bei einer solchen Anpressung kann es jedoch im Laufe der Zeit durch Materialermüdungen. Erschütterungen usw. zu einer Vergrößerung des axialen Spiels zwischen den einzelnen Teilen des Schaltelementes kommen, so daß die Scheibe dann nicht mehr ausreichend stark in axialer Richtung gegen die Hülse gedrückt wird. Außerdem muß die Druckfeder die relativ hohen, axialen Anpreßkräfte aufbringen, so daß sie mechanisch hoch beansprucht wird; dadurch kann sich jedoch wiederum die Federcharakteristik der Druckfeder im Laufe der Zeit ändern, d. h„ die Druckfeder »altert«. Auch hierdurch wird die Abdichtung mit den in axialer Richtung gegeneinander gepreßten Flächen negativ beeinflußt, so daß der in der Hülse angeordnete Satz nicht mehr sicher gegen Umwelteinflüsse, insbesondere eindringende Luftfeuchtigkeit abgedichtet ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein elektrisch zu zündendes Schaltelement für Stifteinzug der angegebenen Gattung zu schaffen, bei dem auch nach längerem Gebrauch eine gute Abdichtung des Zündelementes gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen insbesondere darauf, daß die Abdichtung mit Hilfe von radial gerichteten Kräften erfolgt, weiche die beiden ringförmigen Mantelflächen gegeneinander pressen. Diese radialen Anpreßkräfte haben praktisch keine Rückwirkung in axialer Richtung, da sie von der Scheibe selbst aufgebracht werden, wenn sie verformt, also flachgedrückt, und dabei in einer Aussparung eingespannt wird. In dieser eingespannten Lage kann die Scheibe sicher und zuverlässig durch eine geringe axiale Vorspannung der Feder gehalten werden, die im Vergleich zu den für eine Abdichtung erforderlichen Axialkräften äußerst gering ist. Die Feder dient also nicht zur Erzeugung der eigentlichen, zur Abdichtung benötigten Anpreßkräfte, die gemäß der vorliegenden Erfindung in radialer Richtung der Scheibe verlaufen. Die Feder soll also die Scheibe nur in ihrer flachgedrückten Einspannlage fixieren, beeinflußt also die eigentliche Abdichtung nicht. Dies bedingt wiederum, daß die Kraftbeanspruchung dieser Feder entsprechend gering ist. Unter Berücksichtigung der Alterung einer Feder stellt dies ein sehr wesentliches Merkmal dar, da gerade die Vermeidung von Alterungserscheinungen eines solchen Schaltelementes von äußerster Wichtigkeit ist. Solche Schaltelemente werden nämlich beispielsweise für Sicherheitseinrichtungen wie Rauchabzugsklappen usw. verwendet, so daß sie auch noch nach Jahren im Gefahrenfalle ihre Funktion sicher und zuverlässig erfüllen müssen. Dies war bei der Abdichtung des bekannten Schaltelementes nicht gewährleistet, bei dem sich, wie oben erwähnt, im Laufe der Zeit
ein gewisses axiales Spiel ergibt, so daß Luftfeuchtigkeit in das Zündelement eintreten und damit das Schaltelement funktionsunfähig machen kann.
Weiterhin kann dieses Schaltelement relativ exakt ausgelöst werden, da die als Abdichtung dienende ι Scheibe durch das Zusammenwirken des bei der Zündung auftretenden Gasdrucks mit dem als Gegenlager dienenden Stempel durchstanzt wird. Im Gegensatz hierzu muß bei dem bekannten Schaltelement die Scheibe abgeschmolzen werden, so daß der Zeitpunkt nicht genau definiert ist, bei dem die Abdichtung des Zündelementes zerstört wird. Der zeitliche Verlauf der für das Abschmelzen erforderlichen Temperaturerhöhung hängt jedoch von verschiedenen Parametern, insbesondere von den Wärmeleitfähigkeiten der verschiedenen Materialien, ab, so daß sich relativ große Schwankungen des Zeitpunktes ergeben, bei dein die Abdichtung durch Abschmelzen der Scheibe aufgehoben wird. Im Gegensatz hierzu läßt sich der Zeitpunkt relativ exakt definieren, bei dem die Scheibe durchstanzt wird, so daß auch die Auslösung des Schaltelementes zu einem genau definierten Zeitpunkt erfolgt
Und schließlich wird bei dem erfindungsgemäßen Schaltelement die Abdichtung praktisch schlagartig aufgehoben, da das Durchstanzen der Scheibe in einer sehr kurzen Zeitspanne erfolgt Im Gegensatz hierzu wird bei dem bekannten Schaltelement die schmelzende Scheibe zunächst zähflüssig, so daß der Stempel zu Beginn nur langsam durch die Scheibe gestoßen wird, die darüber hinaus noch an dem Stempel haftet und durch die dabei entstehende Reibung seine Bewegung beeinflußt
Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung verjüngt sich der Stempel zum Aufnahmeteller hin, wodurch sich die bei der Auslösung auftretende Reibung weiter vermindern läßt
Das bei einem solchen Schaltelement verwendete Zündelement kann in großen Stückzahlen als Einheit gefertigt werden, wobei der Zündsatz beispielsweise mit einer Bleizinnfolie abgedeckt und decklackiert wird. Mit dem Verzögerungssatz kann in gleicher Weise verfahren werden, wobei sich Einheiten mit unterschiedlichen Verzögerungszeiten herstellen lassen. Dadurch wird es möglich, die gleichen Zündelemente mit verschiedenen Verzögerungssätzen zu paaren. Dadurch vereinfacht sich die Fertigung und Lagerhaltung von Zündelementen mit eingebauter Verzögerungszeit.
Und schließlich wird der Stift in seiner Endstellung sicher fixiert Dies ist insbesondere bei Verwendung solcher Schaltelemente in einer Rakete wichtig, um eine ungewollte Betätigung zu verhindern. Die Länge des Einzugsweges des Stiftes läßt sich durch einfache konstruktive Maßnahmen am Stift und/oder am Zündelement je nach Bedarf variieren. Dadurch kann das Schaltelement dem jeweiligen Anwendungszweck angepaßt werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die schematischen Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
Fig. 1 ein Schaltelement mit pyrotechnischem eo Drucksatz vor der Zündung,
Fig.2 das Schaltelement nach Fig. 1 nach der Zündung,
F i g. 3 und 4 ein Schaltelement nach den F i g. 1 und 2, jedoch mit einem zusätzlichen Verzögerungssatz, und es
Fig.5 die Einbanschritte einer Scheibe in ein Satzrchrchen.
Das in Fig. 1 dargestellie Schaltelement besteht aus einem Gehäuse 1, aus dem ein Stift 2 herauaragt, welcher die Schaltfunktion erfüllt, d, h, nach einem Auslöseimpuls in das Gehäuse eingezogen wird. Der Stift 2 liegt in seiner gespannten (ausgefahrenen) Lage mit der Schulter 3 des Führungsteiles 4 am Gehäuseboden 5 an und kann über eine Druckfeder 6, die zwischen dem Gehäuseboden und einem Aufnahmeteller 7, der an das Führungsteil 4 des Stiftes 2 anschließt, angeordnet ist, nach innen bewegt werden. Das untere Ende des Stiftes bildet ein Stempel 8, der sich in Richtung des Aufnahmetellers 7 konisch verjüngt Über ein in einer Verschlußschraube 9 gelagertes Zündelement 10 wird der Stift 2 gespannt, d. h. gegen die Federkraft so weit aus dem Gehäuse herausgeschoben, bis die Schulter 3 am Gehäuseboden 5 anliegt
Zur Zündung des Zündelementes 10 können an sich bekannte (in der Zeichnung nicht dargestellte) Mittel, wie Spalt- bzw. Drahtzündmittel (Zündpille), verwendet werden. Aus der Kapsel 11 des Zündelementes 10 werden die beiden elektrischen Anschlüsse des Zündmittels mit dem —Pol 12 und dem ·■ ?ol 13 durch die Verschlußschraube 3 herausgeleitet Über dem Zündmittel ist innerhalb der Kapsel 11 ein Satzröhrchen 14 angeordnet, das in der Kapsel 11 durch einen Bördel 15 gehalten wird.
In dar. Satzröhrchen 14 ist bei Verwendung eines Drahtzündmittels ein pyrotechnischer Drucksatz 16 eingepreßt. Wird ein Spaltzündmittel verwendet, so ist die Gasentwicklung des elektrischen Zündsatzes völlig ausreichend, so daß der Drucksatz 16 durch die Abstimmung des im Spaltzündmittel verladenen elektrischen Satzes ersetzt werden kann. Der Druck- bzw. elektrische Satz kann im Satzröhrchen 14 z. B. mit einer lackierten Bleizinnfolie abgedeckt und decklackiert werden.
Als Abschluß des Satzröhrchens 14 dient eine Scheibe 17, die zugleich auch das Stützelement für den gespannten Stift ist und zur Abdichtung dient Diese Funktion wird dadurch erreicht, daß die Scheibe (7 vor dem Einbau eine andere geometrische Form aufweist als im eingebauten Zustand. Die Scheibe ist wie aus Fig.5 ersichtlich, in der Mitte gewölbt, wobei die Umfangsfläche 18 parallel zur Mittellinie ist. Beim Einbau wird die Scheibe mit ihrer Wölbung 19 nach oben in die Ausnehmung 20 des Satzröhrchens 14 eingelegt. Durch Flachdrücken der Scheibe wird eine von der Größe der Wölbung 19 der Scheibe abhängende Außendurchmesservergrößerung erreicht. Dadurch ergibt sich eine formschlüssige Abdichtung am Durchmesser der Ausnehmung 20 im Satzröhrchen 14. Diese Art der Abdichtung hält hohen Drücken stand, so daß die darunter eingepreßten pyrotechnischen Sätze vollkommen gegen Umwelteinflüsse geschützt sind.
Die ';e!ir aufwendige Abdichtung in der Stiftdurchführung 21 des Gehäuses 1 ist daher nicht mehr erforderlich. Außerdem würden durch cire solche Abdichtung Kraftverluste infolge der Reibung an dem sich bewegenden Stift auftreten.
Das Schaltelement hat folgende Wirkungsweise:
Beim Anlegen eiiier bestimmten elektrischen Energie an die elektrischen Pole 12 und 13 wird ein Impuls zu dem in der Zeichnung nicht dargestellten Eingangszündmittel geleitet. Bei der Zündung eines solchen Zündmittels baut der Druck- bzw. elektrische Satz im Satzröhrchen 14 spontan einen Druck auf. Dieser Druck richtet sich gegen die Scheibe 17. Diese Scheibe besteht aus einem Material mit geringer Bruchdehnung, z. B. aus Kupfer oder einer Kupferlegierung, das bzw. die nach
einer Spezialbehandlung diese Eigenschaften aufweist. Es kann z.B. ein Material mit der DIN-Bezeichnung E-Cu F 37 oder Ms 58 F 51 sein.
Würde die Scheibe 17 aus weichem Material gefertigt, so würde der Werkstoff durch den Gasdruck außen am Stempel 8 hochgedrückt werden und das Gas könnte in den Raum /wischen dem Zündelement und dem Aufnahmeteller 7 entweichen. Ein Einziehen des Stiftes 2 durch die Feder 6 wäre dadurch nicht gewährleistet, da d°r Stempel 8 nur wenig kleiner ist als die Aufnahmebohrung 22 für den pyrotechnischen Druck satz 16 im Satzröhrchen 14.
Bei einem Material mit geringer Bruchdehnung erfolgt bei geringem Hochdrücken der Scheibe 17 durch den Gasdruck ein Bruch derselben entlang dem Durchmesser des Stempels 8 vom Stift 2, wodurch dieser, beschleunigt durch die Feder 6. in den nun leeren Raum des Sat/röhrchens 14 bewegt wird. Die aus der Scheibe Ί7 gestanzte Scheibe 23 iäiii ebenfalls in uie Aufnahmebohrung 22 des Satzröhrchens 14, wie aus F ι g. 2 zu ersehen ist. Das unter Druck stehende Gas erreicht dadurch den Raum zwischen Zündelement und Aufnahmeteller erst dann, wenn die Scheibe 17 durchstanzt ist.
Durch die schon erwähnte Konizität des Stempels 8 wird auch hier eine Reibung zwischen ihm und dem verbleibenden Kreisringstück 24 der Scheibe verhindert. Fs steht dadurch die volle Federkraft der Druckfeder 6 für die Stiftbewegung zur Verfügung. Der Stift 2 liegt nach dem Auslösen mit der Unterseite de; Aufnahmetellers 7 auf dem verbleibenden Kreisring stück 24 definiert auf, wodurch sich eine exakK
Stifthublänge a ergibt,
s Durch die Lageänderung des Stiftes 2 kann eir anderes Bauelement geschaltet, entsichert oder entrie gelt werden.
In den F i g. 3 und 4 ist eine andere Ausführungsforrr
eines Zündelementes 10 dargestellt. Das Schallelemen ίο nach den Fig. I und 2 schaltet ohne Verzögerungszeit während das in F i g. 3 und 4 eine eingebaut!
pyrotechnische Verzögerung besitzt.
Der Unterschied im Zündelement 10 besteht darin
daß zu dem Zündsatz 25 und dem Drucksatz 16 eir Ii pyrotechnische Verzögerungssatz 26 geschaltet ist Der Verzögerungssatz und der Drucksatz sind in da; Satzröhrchen 27 eingepreßt und z. B. mit einei Bleizinnfolie abgedeckt und decklackiert. Dieses kombi iiici'ic meinem im äis VüFgcicriigic rinnen in uäi
2(i Zündelement 10 eingesetzt, das seinerseits wieder in dei Kapsel 11 eingebettet ist.
Wird wie beschrieben, elektrische Energie an die PoU gelegt, so wird zunächst der Zündsatz 25 gezündet, dei dann den pyrotechnischen Verzögerungssatz 26 line
}<, dieser nach Ablauf einer bestimmten Verzögerungszei den Drucksatz 16 zündet. Danach erfolgt wie bei derr Schaltelement nach den F i g. 1 und 2 das Durchstanzer der Sehc,i,e 17 und das Einziehen des Stiftes 2 in da! Gehäuse 1.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    1, Elektrisch zu zündendes Schaltelement für Stifteinzug, bei dem der Stift in einem Gehäuse geführt ist, in dem auch die elektrische, gegebenen- "> falls mit einem Verzögerungssatz versehene Zündeinrichtung mit dem Zündelement untergebracht ist, wobei in der Ausgangsstellung eine Dmckfeder den mit einem angeformten Stempel versehenen Stift gegen eine als Abdichtung für das Zündelement ι ο dienende, zerstörbare Scheibe drückt und nach der Zündung des Zündelementes den Stift mit einer Restkraft gegen den verbleibenden Teil der Scheibe preßt, dadurch gekennzeichnet, daß die ursprünglich gewölbte Scheibe (17) durch die beim Flachdrücken entstehende Vergrößerung ihres Außendurchmessers in das nach außen weisende Ende des Zündelementes (10) bzw. in die Ausnehmung (20) der Satzröhrchen (14,27) eingespannt ist, wobei die Scheibe (17) bei Zündung des Zündelementes (10) von dem Stempel (8) durchgestanzt wird.
  2. 2. Schaltelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Stempel (8) zum Aufnahmeteller (7) hin verjüngt
    25
DE1955703A 1969-11-05 1969-11-05 Elektrisch zu zündendes Schaltelement Expired DE1955703C3 (de)

Priority Applications (9)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE758528D BE758528A (fr) 1969-11-05 Element de couplage a amorcer electriquement pour l'introduction d'une broche
DE1955703A DE1955703C3 (de) 1969-11-05 1969-11-05 Elektrisch zu zündendes Schaltelement
NL7016074A NL7016074A (de) 1969-11-05 1970-11-03
FR7039687A FR2069014A5 (de) 1969-11-05 1970-11-04
SE14928/70A SE363913B (de) 1969-11-05 1970-11-04
CA097520A CA926895A (en) 1969-11-05 1970-11-05 Control element to be ignited electrically for pin entrance
GB5277070A GB1320158A (en) 1969-11-05 1970-11-05 Spring urged pyrotechnically actuated control elements
US87112A US3703121A (en) 1969-11-05 1970-11-05 Control element to be ignited electrically for pin entrance
JP45097520A JPS4923127B1 (de) 1969-11-05 1970-11-05

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1955703A DE1955703C3 (de) 1969-11-05 1969-11-05 Elektrisch zu zündendes Schaltelement

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1955703A1 DE1955703A1 (de) 1971-06-09
DE1955703B2 DE1955703B2 (de) 1978-02-23
DE1955703C3 true DE1955703C3 (de) 1978-10-05

Family

ID=5750213

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1955703A Expired DE1955703C3 (de) 1969-11-05 1969-11-05 Elektrisch zu zündendes Schaltelement

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3703121A (de)
JP (1) JPS4923127B1 (de)
BE (1) BE758528A (de)
CA (1) CA926895A (de)
DE (1) DE1955703C3 (de)
FR (1) FR2069014A5 (de)
GB (1) GB1320158A (de)
NL (1) NL7016074A (de)
SE (1) SE363913B (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2328184C3 (de) * 1973-06-02 1981-06-25 Dynamit Nobel Ag, 5210 Troisdorf Elektrisch zu zündendes Schaltelement für Stifteinzug
US3988989A (en) * 1975-09-10 1976-11-02 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy High-pressure, electrically initiated explosive igniter
DE3643301A1 (de) * 1986-12-18 1988-06-30 Diehl Gmbh & Co Elektrisches anzuendstueck
DE3830670C1 (en) * 1988-09-09 1989-11-23 Leopold Kostal Gmbh & Co Kg, 5880 Luedenscheid, De Actuation device
DE4326737C1 (de) * 1993-08-09 1994-03-31 Deutsche Aerospace Elektrischer Auslöser
US8967291B2 (en) * 2012-06-12 2015-03-03 Halliburton Energy Services, Inc. Pressure-activated switch

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3062143A (en) * 1959-11-02 1962-11-06 Armour Res Found Detonator
DE1646335C3 (de) * 1967-04-07 1973-10-25 Dynamit Nobel Ag, 5210 Troisdorf Elektrisch zu zündende Schaltelemen te fur mechanische Betätigung

Also Published As

Publication number Publication date
CA926895A (en) 1973-05-22
GB1320158A (en) 1973-06-13
NL7016074A (de) 1971-05-07
US3703121A (en) 1972-11-21
BE758528A (fr) 1971-04-16
SE363913B (de) 1974-02-04
JPS4923127B1 (de) 1974-06-13
FR2069014A5 (de) 1971-09-03
DE1955703A1 (de) 1971-06-09
DE1955703B2 (de) 1978-02-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4443681A1 (de) Hybrid-Gasgenerator für Sicherheitssysteme in Kraftfahrzeugen
DE2718357A1 (de) Pyrotechnische einrichtung zum verschliessen einer leitung
DE2701935A1 (de) Druckgasbetaetigtes schaltelement
EP0715993A2 (de) Hybrid-Gasgenerator für Sicherheitssysteme in Kraftfahrzeugen
EP1443296B1 (de) Pyromechanisches Trennelement
DE1955703C3 (de) Elektrisch zu zündendes Schaltelement
DE2523245C2 (de) Schnellerdungsvorrichtung für metallgekapselte Hochspannungsschaltanlagen
DE1931005B1 (de) Zuendbares mechanisches Schaltelement
DE3111830C2 (de) Leuchtrakete mit zylindrischem Behälter
EP0944504B1 (de) Hybrid-gasgenerator für einen airbag
DE2509496A1 (de) Druckgaspatrone fuer brandschutzzwecke
DE2747977C2 (de) Elektrisch auslösbares Kraftelement mit ausstoßendem Kolben
DE2617775A1 (de) Sicherheitszuender fuer unterwasser- artefakts
DE2847548A1 (de) Elektrischer geschosszuender
DE3717458A1 (de) Pyrotechnisches kraftelement
DE3804847C2 (de)
DE3522009C1 (de) Ausfahrbarer Aufschlagkontakt
DE4121193A1 (de) Dichtungsvorrichtung
AT516268B1 (de) Pyromechanische Trennvorrichtung
DE2361389A1 (de) Schlagverzoegerungsvorrichtung, insbesondere zur verwendung bei zuendern
DE102013100825B3 (de) Pyro-mechanischer Aktuator und Verbindungsvorrichtung mit einem solchen Aktuator
DE3937144C2 (de) Elektrische Energieversorgungseinrichtung für drallstabilisierte Munition
DE1181494B (de) Zuendeinrichtung fuer Feststoff-Raketentriebwerke
DE2705722C2 (de) Trennvorrichtung für die Leine eines Fallschirms
EP0004981A1 (de) Verschlussvorrichtung für einen Löschmittelbehälter

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee