DE1955703C3 - Elektrisch zu zündendes Schaltelement - Google Patents
Elektrisch zu zündendes SchaltelementInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B3/00—Blasting cartridges, i.e. case and explosive
- F42B3/006—Explosive bolts; Explosive actuators
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Description
Die Erfindung betrifft ein elektrisch zu zündendes Schaltelement für Stifteinzug der im Oberbegriff des w
Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Schaltelemente Jieser Art, die auch unter der Bezeichnung »Actuator« bekannt -nd, dienen dazu,
einen Schaltvorgang einzuleif-ϊη. wenn in ihnen auf
elektrischem Wege durch Fernbetätigng ein Drucksatz J5
durch einen Draht oder ein Spaltzündmittel gezündet wird.
Bekannt ist ein Schaltelement mit einem Kolben, bei dem eine in einer Außenhülse angeordnete Führungshülse für den Kolben an ihrer Außenseite mit Flächen
versehen ist. Die nach der Zündung eines Treibsatzes sich entwickelnden Treibgase gelangen zwischen der
Führungshülse und der Außenhülse hindurch von der auf der einen Seite des Kolbens gelegenen Zündseite auf
die gegenüberliegende Seite des Kolbens und drücken dadurch den Kolben in die Hülse hinein, so daß der
Kolben über einen Stift auf ein mit ihm verbundenes, außerhalb des Schaltelementes befindliches Element,
das geschaltet bzw. gesteuert werden soll, eine Zugwirkung ausübt.
Der Nachteil dieser Konstruktion liegt darin, daß sehr
genaue Passungen zwischen Stift und Außenhülse sowie zwischen Innenhülsenbohrung und Kolben; erforderlich
sind. Um den Stift für längere Zeit in einer Stellung nach dem Auslösen zu halten, ist es notwendig, in den
eingepaßten Teilen zusätzlich noch Dichtungen anzubringen oder mit einer zusätzlichen Haltevorrichtung
den Kolben in der Innenhülse in seiner Endstellung zu fixieren.
Außerdem ist aus der BE-PS 7 13 288 ein Schaltele- bo
ment für Stifteinzug der angegebenen Gattung bekannt, bei dem der Stift in einem Gehäuse geführt ist, in dem
sich auch die elektrische Zündeinrichtung mit dem elektrischen Zündelement sowie gegebenenfalls ein
Verzögerungssatz befinden; in der Ausgangsstellung t>5
wird der Stift durch eine Druckfeder gegen eine zerstörbare Scheibe gedrückt, die das Zündelement
abdichiei. Bei der Zündung des Zündelemeintes wird die
Scheibe zerstört, wobei die Druckfeder den Stift mit einer Restkraft gegen den verbleibenden Teil der
Scheibe preßt
Ein Problem bei einem solchen elektrisch zu zündenden Schaltelement stellt die ausreichende Abdichtung
des Zündelementes mittels der zerstörbaren Scheibe dar. Bei dem aus der BE-PS 7 13 288 bekannten
Schaltelement wird diese Abdichtung durch eine Scheibe erreicht die mit ihrer Stirnfläche in arialer
Richtung gegen eine Hülse gepreßt wird. Die Erzeugung des erforderlichen Anpreßdrucks erfolgt also im
wesentlichen mittels der Druckfeder.
Bei einer solchen Anpressung kann es jedoch im Laufe der Zeit durch Materialermüdungen. Erschütterungen
usw. zu einer Vergrößerung des axialen Spiels zwischen den einzelnen Teilen des Schaltelementes
kommen, so daß die Scheibe dann nicht mehr ausreichend stark in axialer Richtung gegen die Hülse
gedrückt wird. Außerdem muß die Druckfeder die relativ hohen, axialen Anpreßkräfte aufbringen, so daß
sie mechanisch hoch beansprucht wird; dadurch kann sich jedoch wiederum die Federcharakteristik der
Druckfeder im Laufe der Zeit ändern, d. h„ die Druckfeder »altert«. Auch hierdurch wird die Abdichtung
mit den in axialer Richtung gegeneinander gepreßten Flächen negativ beeinflußt, so daß der in der
Hülse angeordnete Satz nicht mehr sicher gegen Umwelteinflüsse, insbesondere eindringende Luftfeuchtigkeit
abgedichtet ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein elektrisch zu zündendes Schaltelement für Stifteinzug
der angegebenen Gattung zu schaffen, bei dem auch nach längerem Gebrauch eine gute Abdichtung des
Zündelementes gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen insbesondere darauf, daß die Abdichtung mit Hilfe von
radial gerichteten Kräften erfolgt, weiche die beiden ringförmigen Mantelflächen gegeneinander pressen.
Diese radialen Anpreßkräfte haben praktisch keine Rückwirkung in axialer Richtung, da sie von der Scheibe
selbst aufgebracht werden, wenn sie verformt, also flachgedrückt, und dabei in einer Aussparung eingespannt
wird. In dieser eingespannten Lage kann die Scheibe sicher und zuverlässig durch eine geringe axiale
Vorspannung der Feder gehalten werden, die im Vergleich zu den für eine Abdichtung erforderlichen
Axialkräften äußerst gering ist. Die Feder dient also nicht zur Erzeugung der eigentlichen, zur Abdichtung
benötigten Anpreßkräfte, die gemäß der vorliegenden Erfindung in radialer Richtung der Scheibe verlaufen.
Die Feder soll also die Scheibe nur in ihrer flachgedrückten Einspannlage fixieren, beeinflußt also
die eigentliche Abdichtung nicht. Dies bedingt wiederum, daß die Kraftbeanspruchung dieser Feder entsprechend
gering ist. Unter Berücksichtigung der Alterung einer Feder stellt dies ein sehr wesentliches Merkmal
dar, da gerade die Vermeidung von Alterungserscheinungen eines solchen Schaltelementes von äußerster
Wichtigkeit ist. Solche Schaltelemente werden nämlich beispielsweise für Sicherheitseinrichtungen wie Rauchabzugsklappen
usw. verwendet, so daß sie auch noch nach Jahren im Gefahrenfalle ihre Funktion sicher und
zuverlässig erfüllen müssen. Dies war bei der Abdichtung des bekannten Schaltelementes nicht gewährleistet,
bei dem sich, wie oben erwähnt, im Laufe der Zeit
ein gewisses axiales Spiel ergibt, so daß Luftfeuchtigkeit in das Zündelement eintreten und damit das Schaltelement
funktionsunfähig machen kann.
Weiterhin kann dieses Schaltelement relativ exakt ausgelöst werden, da die als Abdichtung dienende ι
Scheibe durch das Zusammenwirken des bei der Zündung auftretenden Gasdrucks mit dem als Gegenlager
dienenden Stempel durchstanzt wird. Im Gegensatz hierzu muß bei dem bekannten Schaltelement die
Scheibe abgeschmolzen werden, so daß der Zeitpunkt nicht genau definiert ist, bei dem die Abdichtung des
Zündelementes zerstört wird. Der zeitliche Verlauf der für das Abschmelzen erforderlichen Temperaturerhöhung
hängt jedoch von verschiedenen Parametern, insbesondere von den Wärmeleitfähigkeiten der verschiedenen
Materialien, ab, so daß sich relativ große Schwankungen des Zeitpunktes ergeben, bei dein die
Abdichtung durch Abschmelzen der Scheibe aufgehoben wird. Im Gegensatz hierzu läßt sich der Zeitpunkt
relativ exakt definieren, bei dem die Scheibe durchstanzt wird, so daß auch die Auslösung des Schaltelementes zu
einem genau definierten Zeitpunkt erfolgt
Und schließlich wird bei dem erfindungsgemäßen Schaltelement die Abdichtung praktisch schlagartig
aufgehoben, da das Durchstanzen der Scheibe in einer sehr kurzen Zeitspanne erfolgt Im Gegensatz hierzu
wird bei dem bekannten Schaltelement die schmelzende Scheibe zunächst zähflüssig, so daß der Stempel zu
Beginn nur langsam durch die Scheibe gestoßen wird, die darüber hinaus noch an dem Stempel haftet und
durch die dabei entstehende Reibung seine Bewegung beeinflußt
Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung verjüngt sich der Stempel zum Aufnahmeteller hin, wodurch sich
die bei der Auslösung auftretende Reibung weiter vermindern läßt
Das bei einem solchen Schaltelement verwendete Zündelement kann in großen Stückzahlen als Einheit
gefertigt werden, wobei der Zündsatz beispielsweise mit einer Bleizinnfolie abgedeckt und decklackiert wird. Mit
dem Verzögerungssatz kann in gleicher Weise verfahren werden, wobei sich Einheiten mit unterschiedlichen
Verzögerungszeiten herstellen lassen. Dadurch wird es möglich, die gleichen Zündelemente mit verschiedenen
Verzögerungssätzen zu paaren. Dadurch vereinfacht sich die Fertigung und Lagerhaltung von Zündelementen
mit eingebauter Verzögerungszeit.
Und schließlich wird der Stift in seiner Endstellung sicher fixiert Dies ist insbesondere bei Verwendung
solcher Schaltelemente in einer Rakete wichtig, um eine ungewollte Betätigung zu verhindern. Die Länge des
Einzugsweges des Stiftes läßt sich durch einfache konstruktive Maßnahmen am Stift und/oder am
Zündelement je nach Bedarf variieren. Dadurch kann das Schaltelement dem jeweiligen Anwendungszweck
angepaßt werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
schematischen Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
Fig. 1 ein Schaltelement mit pyrotechnischem eo
Drucksatz vor der Zündung,
Fig.2 das Schaltelement nach Fig. 1 nach der Zündung,
F i g. 3 und 4 ein Schaltelement nach den F i g. 1 und 2, jedoch mit einem zusätzlichen Verzögerungssatz, und es
Fig.5 die Einbanschritte einer Scheibe in ein
Satzrchrchen.
Das in Fig. 1 dargestellie Schaltelement besteht aus
einem Gehäuse 1, aus dem ein Stift 2 herauaragt, welcher die Schaltfunktion erfüllt, d, h, nach einem
Auslöseimpuls in das Gehäuse eingezogen wird. Der Stift 2 liegt in seiner gespannten (ausgefahrenen) Lage
mit der Schulter 3 des Führungsteiles 4 am Gehäuseboden 5 an und kann über eine Druckfeder 6, die zwischen
dem Gehäuseboden und einem Aufnahmeteller 7, der an das Führungsteil 4 des Stiftes 2 anschließt, angeordnet
ist, nach innen bewegt werden. Das untere Ende des Stiftes bildet ein Stempel 8, der sich in Richtung des
Aufnahmetellers 7 konisch verjüngt Über ein in einer Verschlußschraube 9 gelagertes Zündelement 10 wird
der Stift 2 gespannt, d. h. gegen die Federkraft so weit aus dem Gehäuse herausgeschoben, bis die Schulter 3
am Gehäuseboden 5 anliegt
Zur Zündung des Zündelementes 10 können an sich bekannte (in der Zeichnung nicht dargestellte) Mittel,
wie Spalt- bzw. Drahtzündmittel (Zündpille), verwendet werden. Aus der Kapsel 11 des Zündelementes 10
werden die beiden elektrischen Anschlüsse des Zündmittels mit dem —Pol 12 und dem ·■ ?ol 13 durch die
Verschlußschraube 3 herausgeleitet Über dem Zündmittel ist innerhalb der Kapsel 11 ein Satzröhrchen 14
angeordnet, das in der Kapsel 11 durch einen Bördel 15
gehalten wird.
In dar. Satzröhrchen 14 ist bei Verwendung eines Drahtzündmittels ein pyrotechnischer Drucksatz 16
eingepreßt. Wird ein Spaltzündmittel verwendet, so ist die Gasentwicklung des elektrischen Zündsatzes völlig
ausreichend, so daß der Drucksatz 16 durch die Abstimmung des im Spaltzündmittel verladenen elektrischen
Satzes ersetzt werden kann. Der Druck- bzw. elektrische Satz kann im Satzröhrchen 14 z. B. mit einer
lackierten Bleizinnfolie abgedeckt und decklackiert werden.
Als Abschluß des Satzröhrchens 14 dient eine Scheibe 17, die zugleich auch das Stützelement für den
gespannten Stift ist und zur Abdichtung dient Diese Funktion wird dadurch erreicht, daß die Scheibe (7 vor
dem Einbau eine andere geometrische Form aufweist als im eingebauten Zustand. Die Scheibe ist wie aus
Fig.5 ersichtlich, in der Mitte gewölbt, wobei die
Umfangsfläche 18 parallel zur Mittellinie ist. Beim Einbau wird die Scheibe mit ihrer Wölbung 19 nach
oben in die Ausnehmung 20 des Satzröhrchens 14 eingelegt. Durch Flachdrücken der Scheibe wird eine
von der Größe der Wölbung 19 der Scheibe abhängende Außendurchmesservergrößerung erreicht. Dadurch ergibt
sich eine formschlüssige Abdichtung am Durchmesser der Ausnehmung 20 im Satzröhrchen 14. Diese Art
der Abdichtung hält hohen Drücken stand, so daß die darunter eingepreßten pyrotechnischen Sätze vollkommen
gegen Umwelteinflüsse geschützt sind.
Die ';e!ir aufwendige Abdichtung in der Stiftdurchführung
21 des Gehäuses 1 ist daher nicht mehr erforderlich. Außerdem würden durch cire solche
Abdichtung Kraftverluste infolge der Reibung an dem sich bewegenden Stift auftreten.
Das Schaltelement hat folgende Wirkungsweise:
Beim Anlegen eiiier bestimmten elektrischen Energie
an die elektrischen Pole 12 und 13 wird ein Impuls zu
dem in der Zeichnung nicht dargestellten Eingangszündmittel
geleitet. Bei der Zündung eines solchen Zündmittels baut der Druck- bzw. elektrische Satz im
Satzröhrchen 14 spontan einen Druck auf. Dieser Druck richtet sich gegen die Scheibe 17. Diese Scheibe besteht
aus einem Material mit geringer Bruchdehnung, z. B. aus Kupfer oder einer Kupferlegierung, das bzw. die nach
einer Spezialbehandlung diese Eigenschaften aufweist. Es kann z.B. ein Material mit der DIN-Bezeichnung
E-Cu F 37 oder Ms 58 F 51 sein.
Würde die Scheibe 17 aus weichem Material gefertigt,
so würde der Werkstoff durch den Gasdruck außen am Stempel 8 hochgedrückt werden und das Gas könnte in
den Raum /wischen dem Zündelement und dem Aufnahmeteller 7 entweichen. Ein Einziehen des Stiftes
2 durch die Feder 6 wäre dadurch nicht gewährleistet, da d°r Stempel 8 nur wenig kleiner ist als die
Aufnahmebohrung 22 für den pyrotechnischen Druck satz 16 im Satzröhrchen 14.
Bei einem Material mit geringer Bruchdehnung erfolgt bei geringem Hochdrücken der Scheibe 17 durch
den Gasdruck ein Bruch derselben entlang dem Durchmesser des Stempels 8 vom Stift 2, wodurch
dieser, beschleunigt durch die Feder 6. in den nun leeren Raum des Sat/röhrchens 14 bewegt wird. Die aus der
Scheibe Ί7 gestanzte Scheibe 23 iäiii ebenfalls in uie
Aufnahmebohrung 22 des Satzröhrchens 14, wie aus F ι g. 2 zu ersehen ist. Das unter Druck stehende Gas
erreicht dadurch den Raum zwischen Zündelement und Aufnahmeteller erst dann, wenn die Scheibe 17
durchstanzt ist.
Durch die schon erwähnte Konizität des Stempels 8 wird auch hier eine Reibung zwischen ihm und dem
verbleibenden Kreisringstück 24 der Scheibe verhindert. Fs steht dadurch die volle Federkraft der
Druckfeder 6 für die Stiftbewegung zur Verfügung. Der
Stift 2 liegt nach dem Auslösen mit der Unterseite de; Aufnahmetellers 7 auf dem verbleibenden Kreisring
stück 24 definiert auf, wodurch sich eine exakK
Stifthublänge a ergibt,
s Durch die Lageänderung des Stiftes 2 kann eir anderes Bauelement geschaltet, entsichert oder entrie gelt werden.
s Durch die Lageänderung des Stiftes 2 kann eir anderes Bauelement geschaltet, entsichert oder entrie gelt werden.
In den F i g. 3 und 4 ist eine andere Ausführungsforrr
eines Zündelementes 10 dargestellt. Das Schallelemen
ίο nach den Fig. I und 2 schaltet ohne Verzögerungszeit
während das in F i g. 3 und 4 eine eingebaut!
pyrotechnische Verzögerung besitzt.
Der Unterschied im Zündelement 10 besteht darin
Der Unterschied im Zündelement 10 besteht darin
daß zu dem Zündsatz 25 und dem Drucksatz 16 eir Ii pyrotechnische Verzögerungssatz 26 geschaltet ist
Der Verzögerungssatz und der Drucksatz sind in da; Satzröhrchen 27 eingepreßt und z. B. mit einei
Bleizinnfolie abgedeckt und decklackiert. Dieses kombi iiici'ic meinem im äis VüFgcicriigic rinnen in uäi
2(i Zündelement 10 eingesetzt, das seinerseits wieder in dei
Kapsel 11 eingebettet ist.
Wird wie beschrieben, elektrische Energie an die PoU gelegt, so wird zunächst der Zündsatz 25 gezündet, dei
dann den pyrotechnischen Verzögerungssatz 26 line
}<, dieser nach Ablauf einer bestimmten Verzögerungszei
den Drucksatz 16 zündet. Danach erfolgt wie bei derr Schaltelement nach den F i g. 1 und 2 das Durchstanzer
der Sehc,i,e 17 und das Einziehen des Stiftes 2 in da!
Gehäuse 1.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche:1, Elektrisch zu zündendes Schaltelement für Stifteinzug, bei dem der Stift in einem Gehäuse geführt ist, in dem auch die elektrische, gegebenen- "> falls mit einem Verzögerungssatz versehene Zündeinrichtung mit dem Zündelement untergebracht ist, wobei in der Ausgangsstellung eine Dmckfeder den mit einem angeformten Stempel versehenen Stift gegen eine als Abdichtung für das Zündelement ι ο dienende, zerstörbare Scheibe drückt und nach der Zündung des Zündelementes den Stift mit einer Restkraft gegen den verbleibenden Teil der Scheibe preßt, dadurch gekennzeichnet, daß die ursprünglich gewölbte Scheibe (17) durch die beim Flachdrücken entstehende Vergrößerung ihres Außendurchmessers in das nach außen weisende Ende des Zündelementes (10) bzw. in die Ausnehmung (20) der Satzröhrchen (14,27) eingespannt ist, wobei die Scheibe (17) bei Zündung des Zündelementes (10) von dem Stempel (8) durchgestanzt wird.
- 2. Schaltelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Stempel (8) zum Aufnahmeteller (7) hin verjüngt25
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