[go: up one dir, main page]

DE1959631C3 - Streu-, Schutt- bzw. Ausgießpackung - Google Patents

Streu-, Schutt- bzw. Ausgießpackung

Info

Publication number
DE1959631C3
DE1959631C3 DE19691959631 DE1959631A DE1959631C3 DE 1959631 C3 DE1959631 C3 DE 1959631C3 DE 19691959631 DE19691959631 DE 19691959631 DE 1959631 A DE1959631 A DE 1959631A DE 1959631 C3 DE1959631 C3 DE 1959631C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
pivot pin
conical
container body
pack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691959631
Other languages
English (en)
Other versions
DE1959631B2 (de
DE1959631A1 (de
Inventor
Hanspeter Diepoldsau St. Gallen Köstli (Schweiz)
Original Assignee
Hilcosan Becher- und Dosenfabrik Gesellschaft mbH, Wien
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from AT936870A external-priority patent/AT299793B/de
Priority claimed from AT132469A external-priority patent/AT293260B/de
Application filed by Hilcosan Becher- und Dosenfabrik Gesellschaft mbH, Wien filed Critical Hilcosan Becher- und Dosenfabrik Gesellschaft mbH, Wien
Publication of DE1959631A1 publication Critical patent/DE1959631A1/de
Publication of DE1959631B2 publication Critical patent/DE1959631B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1959631C3 publication Critical patent/DE1959631C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Streu-, Schutt- beziehungsweise Ausgießpackung mit einem konischen Behältermantel, dessen größere öffnung mit einem gesondert hergestellten Boden abgeschlossen ist und dessen dem Boden gegenüberliegender Abschluß Streuöffnungen aufweist, die von einem mit Griff versehenen, leicht montierbaren Streudrehteil abdeckbar sind.
Bei einer bekannten Packung dieser Art (US-PS 42 273) ist der Abschluß, der die Streuöffnungen aufweist, einstückig mit dem Behältermantel verbunden.
Wenn Packungen mit ein und derselben Art von Behältermantel, jedoch mit in der Form, der Größe oder der Anordnung abweichenden Streuöffnungen hergestellt werden sollen, ist es fertigungstechnisch unter Umständen günstiger, auch den oberen Abschluß der Packung gesondert herzustellen.
Da bei der bekannten Packung der Streudrehteil den oberen Teil des Behältermantels relativ sperrig übergreift, lassen sich mehrere solcher Packungen bei noch nicht eingesetztem Boden nur schlecht übereinander stapeln.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Ausbildung für Streu-, Schutt- beziehungsweise Ausgießpackungen anzugeben, die trotz getrennt hergestelltem oberen Abschluß leicht und dichtschließend zusammensetzbar
sind, und die sich vor der Füllung raumsparend stapeln
lassen. · · ■■ λ r l. 1 ·
Eirfingungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer
Packung der oben angegebenen Art dadurch gelöst, daß der Abschluß ein Deckel Ut. der einen konischen, in den Mantclrand des Behültcrkörpers eindrückbaren und in seinen Abmessungen dem ihn aufnehmenden Teil des Behältermantels angepaßten Mantelteil beiiizi. der an der Seite des kleineren Durchmessers in eine nach außen abstehende und auf die obere Mantelkante aufsetzbare Ringfläche übergeht und als Träger für den achsmittig gelagerten Streudrehteil ausgebildet ist.
Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist der drehbare Streuteil mit einem in eine Öffnung des Deckelträgers cinrastbarcn Drehzapfen versehen, der im zusammengesetzten Zustund soweit ins Behälterinnere hineinragt, daß er beim Ineinanderschachteln der konischen, nach unten offenen Behälterkörper einen Anschlag für den Streiiteil des nächstfolgenden Behälterkörpers bildet.
Hiermit ist erreicht, daß die übereinander gestapelten Packungen sich auch wieder leicht voneinander trennen lassen.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert. In diesen zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erl'indungsgemäß ausgebildeten Packung im Längsschnitt,
F i g. 2 in vergrößertem Maßstab den Oberteil dieser Packung, ebenfalls im Längsschnitt.
F i g. 3 den Sireuteil in Draufsicht und
Fig.4 mehrere gestapelte, mit Streuteil versehene Behälterkörper.
Der erfindungsgemäße Streubehälter weist einen konischen Behälterkörper 3 auf. Dieser kann /. Ii. die Höhe von 148 mm. einen oberen Durchmesser von 51mm und einen unteren Durchmesser von 7b mm haben. Der Behälterkörper 3 kann erfindungsgemäß aus Papier bcstenen und z. B. ein- oder zweilagig gew ickelt oder ganz aus Kunststoff gespritzt oder geblasen sein. Dies hat den Vorteil, daß er bei stark hygroskopischen Fü'lgütern bis zu einem gewissen Grad feuchtigkcitsabsorbierend wirkt. Der Behälterkörper 3 kann jedoch auch aus vorzugsweise mit Polyvinylchlorid. Polyäthylen oder Polypropylen vorbeschichtctem oder innen- und/oder außenseitig mit Aluminiumfolie kaschiertem Papier bestehen, wenn dies für das Füllgut zweckmäßig ist.
Der Behälterkörper 3 ist im Bereich seines größeren Durchmessers durch einen Boden 4 abgeschlossen. Dieser kann z. B. aus Blech, vorzugsweise Weißblech, bestehen und am Behälterkörper 3 angefalzt sein. Er kann aber auch aus Kunststoff bestehen. In diesem Fall wird der Boden 4 an den Behälterkörper 3 angeklebt, insbesondere angeleimt, oder angeschweißt, z. B. mittels Ultraschall- oder Hochfrequenzschweißung.
Im Bereich seines kleineren Durchmessers ist der Behälterkörper 3 durch einen Deckel verschlossen, der aus einem Träger 2 und einem darin drehbar gelagerten, mit öffnungen und vorzugsweise einem Griff 5 versehenen Streudrehteil 1 besteht. Der Streudrehteil 1 kann mit Streulöchern 9 und einer Schüttöffnung 10 versehen sein, so daß vom Benutzer zwischen Streuung und Schüttung gewählt werden kann.
Im Streudrehteil 1 ist eine vorzugsweise etwa nierenförmige öffnung 16 vorgesehen, und im Träger 2 ist ein der Öffnung 16 entsprechender, von einer Einprägung od. dgl. begrenzter, vorzugsweise ebenfalls
etwa niercnförmiger Bereich 6 vorgesehen, der bei erstmaliger Ingebrauchnahme eingedrückt wird. Um /u verhindern, daß die herauszunehmende »Niere« 6 ins Behiilterinncre fallt, ist die Begrenzung 7 des eindrückbarer. Bereiches 6 an einer oder an zwei einander gegenüberliegenden Stellen 8 unterbrochen. An diesen Stellen 8 bleibt die eingedrückte »Niere« 6 zunächst hängen und kann dann nach außen entfernt werden. Der cindrückbare Bereich 6 bildet einen >:Originalitätsverschluß«. d. h. wenn er unbeschädigt ist. ist die Gewähr dafür gegeben, daß der Behälter die Originalfüllung beinhaltet.
Der Träger 2 besitzt gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung eircen konischen Mantelteil 11. der an der Seite seines kleineren Durchmessers in eine nach außen ,5 abstehende Ringfläche 12 übergeht. Bei der Herstellung wird der Träger 2 von der Seile des größeren Durchmessers des konischen Behälterkörpers 3 her in diesen eingeführt und durch dessen kleinere Öffnung gestoßen. Infolge der Elastizität des aus Papier oder Kunststoff bestehenden Behälterkörpers 3 schnappt die Berandung der kleineren Öffnung des Behälterkörpers 3 hinter die Ringfläche 12 und stellt so eine dichte Verbindung zwischen Träger 2 und Behälterkörper 3 her. In diesem Zustand ist die ungefüllte Packung leicht stapelbar (s. Fig.4). braucht wenig Plat/ für den Transport zwischen Herstellung und Füllung und ermöglicht eine leichte automatische Abstapelung a.if der Abfüllmaschine.
Um zu vermeiden, daß sich aufcinandergesiapclie Behälterkörper verklemmen und dann nur schwierig voneinander lösbar sind, ist gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung der zentrische Drehzapfen 13 am Streudrehteil ! in eine öffnung 14 des Trägers 2 einrastbar. Dergestalt bildet er bei Stapelung einen Anschlag für den Streudrehteil 1 des nächstfolgenden Behälters, so daß eine Vcrklemmung der gestapelten Behälterkörper 3 verhindert und eine lose, jedoch platzsparende Stapelung derselben ermöglicht wird, was einer besseren Abstapelung gleichkommt. Der ins Innere des Behälterkörper 3 ragende Drehzapfen 13 gewährleistet eine automatische Beschickung der Abfüllanlage.
Um das Einführen des Drehzapfens 13 in die Öffnung 14 zu erleichtern, ist er erfindungsgemäß konisch ausgebildet. Um seine Elastizität zu erhöhen, kann ein axial verlaufendes Sackloch 15 vorgesehen werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung verläuft die Berandung 16 der den Drehzapfen lagernden öffnung 14 konisch, so daß der Drehzapfen 13 nach seinem Eindrücken in die öffnung 14 hinter den Träger 2 schnappt und dort fest einrastet.
Die erfindungsgemäße Packung bietet außer den bereits genannten Vorteilen noch weitere. Die konische Ausführung des Behälterkörpers fügt sich gut in die Hand. Die Mantelfläche des Behälterkörpers kann werbetechnisch voll ausgenützt und für die Anbringung von Reklameaufdrucken od. dgl. verwendet werden. Die Böden selbst sind vor der Herstellung ebenfalls leicht stapelbar und auf der Abfüllmaschine automatisch aufzusetzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Streu-. Schutt- beziehungsweise Atisgießpakkung mit einem konischen Behültermantel. dessen größere Öffnung mit einem gesondert hergestellten Boden abgeschlossen ist und dessen dem Boden gegenüberliegender Abschluß Strcuöffnungen aufweist, die von einem mit Griff versehenen, leicht montierbaren Streudrehteil abdeckbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß ein Deckel ist. der einen konischen, in den Mantelrand des Behälterkörper (3) eindrückbaren und in seinen Abmessungen dem ihn aufnehmenden Teil des Behältermantels angepaßten Mantelteil (II) besitzt, der an der Seite des kleineren Durchmessers in eine nach außen abstehende und auf die obere Mantclkante aufsetzbare Ringfliichc (12) übergeht und als Träger (2) für den achsmittig gelagerten Streudrehteil (1) ausgebildet ist.
2. Packung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dall der drehbare Streuteil (I) mit einem in eine Öffnung (14) des Trägerteils (2) des Deckels einrastbaren Drehzapfens (13) versehen ist. der im zusammengesetzten Zustand so weit ins Behältern)-nere hineinragt, daß er beim Ineinanderschachteln der konischen, nach unten offenen Behälterkörper
(3) einen Anschlag für den Streiiteil (I) des nächstfolgenden Behälterkörpers bildet.
3. Packung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (13) sich gegen sein freies Ende verjüngt und mit einem gegen den Lochrand verjüngenden Sackloch (15) versehen ist.
4. Packung nach einem der Ansprüche 2 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß der Trägerteil (2) des Deckels für den Drehzapfen (13) eine Lageröffnung (14) aufweist, deren Lochwandung sich in Einführrichtung des Drehzapfens (13) konisch verjüngend ausgebildet ist.
40
DE19691959631 1969-02-10 1969-11-27 Streu-, Schutt- bzw. Ausgießpackung Expired DE1959631C3 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT132469 1969-02-10
AT936870A AT299793B (de) 1969-02-10 1969-02-10 Verschluß für Streu-, Schütt- bzw. Ausgießpackungen
AT936770A AT299792B (de) 1969-02-10 1969-02-10 Verschluß für Streu-, Schütt- bzw. Ausgießpackungen
AT132469A AT293260B (de) 1969-02-10 1969-02-10 Verschluß für Streu-, Schütt- bzw. Ausgießpackungen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1959631A1 DE1959631A1 (de) 1970-09-03
DE1959631B2 DE1959631B2 (de) 1976-05-06
DE1959631C3 true DE1959631C3 (de) 1976-12-16

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE602004006004T2 (de) Deckel für tabakdose
EP0428891B1 (de) Packung für fliessfähiges Füllgut, deren Teile aus Kunststoff bestehen
DE2629254C3 (de) Kombinationsgefäß zum Aufbewahren und Servieren von Lebensmitteln
EP0432344B1 (de) Packung für fliessfähiges Füllgut mit umlaufender Naht
DE2555913A1 (de) Verschlussdeckel eines behaelters fuer schnellkochnahrungsmittel
DE2410944A1 (de) Verpackungsbehaelter
DE4011071A1 (de) Packung
DE2217984A1 (de) Vorrichtung zur Futterung von Kranken und Säuglingen
DE202015009682U1 (de) Deckelstruktur für Behälter
DE2711591A1 (de) Behaelter fuer die abgabe von fluessigkeiten
LU82259A1 (de) Behaelter,insbesondere menueschale
DE69502822T2 (de) Feuchtigkeitsabsorbierendes gerät
EP0144736A2 (de) Flüssigkeitspackung
DE8226733U1 (de) Becher zur Verpackung von Lebensmitteln
DE1486422A1 (de) Behaelter
DE1959631C3 (de) Streu-, Schutt- bzw. Ausgießpackung
DE2929521A1 (de) Behaelter fuer die aufnahme von pulverfoermigem material
DE19836857A1 (de) Dosierkörbchen
DE1959631B2 (de) Streu-, schuett- bzw. ausgiesspackung
DE6919362U (de) Kartonverpackung
DE3240681C2 (de) Mehrteiliger Serviersatz
DE60128195T2 (de) Deckel für flexiblen oder halbsteifen Behälter, insbesondere für granulat- oder pulverförmige Produkte
CH693611A5 (de) Konischer Verpackungsbehälter.
DE1786288A1 (de) Kunststoffbehaelter fuer fluessige und schuettfaehige Fuellgueter
DE3028554C2 (de) Zweiteilige Verpackung