DE1947456U - Pneumatisch betaetigte packtulpe. - Google Patents
Pneumatisch betaetigte packtulpe.Info
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C11/00—Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
- B60C11/14—Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band
- B60C11/16—Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band of plug form, e.g. made from metal, textile
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sealing Devices (AREA)
Description
rJZINGER-UNlON-WERKE '" u n ' u ^MfANNHÜM«. DU. August 1966.
/ AKTIEN-GESELLSCHAFT Neckarauer Straße 138-162
- MANNHEIM ^6"
en7inber
DRAHTWORTt ENZINGERUNION MANNHEIM
FERNRUF1 SAMMEL-NR. 45204
FERNRUF1 SAMMEL-NR. 45204
Ihre Zeichen Unsere Abteilung und Zeichen
E 17 603/8la Gbm. Patent/La.
Pneumatisch betätigte Packtulpen
Die Neuerung bezieht sich auf eine pneumatisch betätigte Packtulpe
mit im Inneren angeordneter, aufblähbarer Manschette aus Gummi oder dgl., deren Innenfläche Versteifungen aufweist.
Bei der Verwendung von pneumatischen Packtulpen zum Ein- und Auspacken
hat es sich gezeigt, daß die durch Flüssigkeit oder im Winter durch Reif- oder Eisbildung schlüpfrigen Flaschen beim Heben
oder Senken des Packkopfes aus der Manschette herausrutschen, zerstört
werden oder zu Störungen im Arbeitsablauf des Packers führen. Um dies zu vermeiden, ist es bekannt, den Luftdruck und dadurch die
Anpressung der Manschette an das Mundstück der Flasche zu erhöhen. Nicht immer zeigt dies jedoch den gewünschten Erfolg, verschiedentlich
wird dadurch erreicht, daß die Flasche aus der Manschette herausgedrückt wird.
Es ist weiter bekannt, vor der Verarbeitung der Flasche dieselbe an
einem Heizgebläse vorbeizuführen und zu trocknen bevor der Flaschenhals von der Packtulpe ergriffen wird; bei verschmierten und fettigen
Flaschen zeigte sich jedoch dabei nicht immer die gewünschte Wirkung und zudem ist dieses Verfahren sehr aufwendig··
Durch Einblasen oder Einstreuen von hygroskopischem Pulver in die Gummimanschette können zwar gute Ergebnisse erzielt werden;- jedoch
ist diese Methode ebenfalls sehr umständlich und aufwendig. · Es ist weiter bereits bekannt geworden, die Manschette im unteren
Teil mit geringem Innendurchmesser und mehreren gleichmäßig am Um-
11. 63IWD
fang verteilten Längsrippen auszubilden. Beim Aufblähen der Manschette sollen sich die Oberkanten dieser Längsrippen unter den
unteren Wulst des Flaschenkopfes legen und dadurch ein Herausrutschen der Flaschen vermeiden. Diese Manschetten haben jedoch den
Nachteil, daß sie mit der Zeit an der Oberkante der Längsrippen am Übergang zum dünneren Manschettenteil zerstört werden bezw. brechen.
Außerdem können mit einer Manschette nicht mehrere Flaschensorten mit verschieden hohen und verschieden geformten Köpfen, zum
Beispiel Kronenkork- und Bügelverschlußflaschen, verarbeitet werden. Für Jede Flasche muß eine besondere Manschette vorgesehen sein.
Um diese Nachteile zu vermeiden und um zu erreichen, daß aueh
schlüpfrige Flaschen beim Ein- und Auspacken fest von der Packtulpe gehalten werden, wird gemäß der Neuerung eine pneumatisch betätigte
Packtulpe mit im Inneren angeordneter, aufblähbarer Manschette aus Gummi oder dgl., deren Innenfläche Versteifungen aufweist,
vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß wenigstens die den Flaschenkopf greifenden Innenteile der Packtulpe eine musterförmige
Profilierung nach der Art der Laufflächenprofilierung von Kraftfahrzeugreifen aufweist. Durch eine derartige Profilierung der
Innenfläche der Packtulpe, wobei, wie weiter vorgeschlagen wird, die Profilierung aus durch Spalten oder Zwischenräume scharf gegeneinander
abgesetzten Stollenkörpern besteht, wird ein abrutschsicheres Erfassen der Flaschen erreicht.
Als Profil für die Innenfläche der Packtulpe werden gemäß der Neuerung
warzenförraige Erhöhungen, saugnapfähnliche Erhebungen, parallel zum unteren Ende der Manschette umlaufende Profilbänder oder
aber parkettmusterartig gegeneinander gesetzte Stollen vorgeschlagen.
Durch diese Profilierungsformen wird beim Packen einer Flasche
der Flüssigkeits- oder Schmierfilm durchbrochen und die Flasche fest gefaßt. Zudem wird die Verschleißfestigkeit ganz erheblich erhöht
.
Weiter wird vorgeschlagen, daß die Manschette und ihre Innenwandprofilierimg
aus dem gleichen elastischen Material bestehen. Wie bei Autoreifen könnte nach Abnützung eine Profilerneuerung vorgenommen
werden. Zur Verringerung der Abnützung kann es zweckmäßig sein, die
Stollenkörper bezw. das Profil aus Material anderer Härte auszubilden
als dem Material des Mantels entspricht.
Auf der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise und schematisch dargestellt. Abbildung 1 zeigt die aufblähbare Manschette einer
Packtulpe im Schnitt. Die Abbildungen 2, 3.» 4 und 5 zeigen verschiedene
Profilausbildungen in Draufsicht und Schnitt. Die Manschette 1 weist am Umfang des Greifbereiches 2 eine Profilierung
3 auf. Durch diese Profilierung können selbst feuchte oder verschmierte Flaschen 4 beim Aus- oder Einpacken fest und sicher gehalten
werden* Zweckmäßigerweise wird die Manschette 1 und das Profil 3 aus dgmseiBön;..M9;fesra;al-'he33ge:stellt. In Figur 2 besteht das Profil 3
aus walzenförmigen Erhöhungen 5, während Figur 3 ein Profil in Form
von saugnapfähnlichen Erhebungen β zeigt. In Figur 4 besteht das Profil
3 aus parallel zum unteren Ende 1J der Manschette 1 umlaufenden
Profilbändern 8 und Figur 5 zeigt ein parkettmusterartig gegeneinander
gesetztes Stollenprofil 9· Die Profilierung kann auf der ganzen
Innenfläche 10 der Manschette 1 vorgesehen sein, es reicht jedoch aus, sie im Greifbereich 2 vorzusehen. Beim Anpressen der Manschette
an den Flasehenkopf 11 wird der Schmierfilm von den Stollen bezw. Kanten durchbrochen, wodurch die erwünschte Griffigkeit auch unter
schwierigen Bedingungen erzielt wird. Die Flasche wird dadurch fest und rutschsicher gepackt und ein Herausrutschen oder Abrutschen aus
der Manöchette wird vermieden. Durch Verwendung von geeignetem Material,
zum Beispiel Gummi für Manschette und Profil, können abgenützte Profile wieder durch Aufvulkanisieren erneuert werden.
Gegen scharfe Bruchkanten von Flaschenköpfen sowie sonstige defekte
Flaschenköpfe sind die Manschetten gemäß der Neuerung erheblich widerstandsfähiger
als die bisher bekannt gewordenen;auch der normale Verschleiß wird verringert, so daß die Standzeit der Manschette bis
zu einem Vielfachen der Standzeiten der bekannten Manschetten betragen kann.
Claims (6)
1.) Pneumatisch betätigte Packtulpe mit im Inneren'angeordneter,
aufblähbarer Manschette aus Gummi oder dgl., deren Innenfläche
Versteifungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die den Flaschenkopf greifenden Innenflächenteile der
Manschette eine musterförmige Profilierung nach Art der Laufflächenprofiiierung
von Kraftfahrzeugreifen aufweist.
2.) Packtulpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Profilierung
durch Spalten oder Zwischenräume scharf gegeneinander abgesetzte Stollenkörper vorgesehen sind.
J5.) Packtulpe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Profil auf der Innenfläche der Manschette aus warzenförmigen Erhöhungen besteht.
4. ) Packtulpe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis ~3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Innenfläche der Manschette als Profil saugnapfähnliche Erhebungen aufweist.
5.) Packtulpe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Innenfläche der Manschette ringförmige und parallel zum unteren Ende der Tulpe umlaufende Profilbänder
aufweist. - ■ .
11.(53IWD
6.) Packtulpe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch
gekennzeichnet, daß als Profilierung der Innenfläche der Manschette
parkettmusterartig gegeneinander gesetzte Stollen vorgesehen sind.
7·) Packtulpe nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet.,
daß die Manschette und ihre Innenwandprofilierung aus dem gleichen elastischen Material bestehen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEE17603U DE1947456U (de) | 1962-12-19 | 1962-12-19 | Pneumatisch betaetigte packtulpe. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEE17603U DE1947456U (de) | 1962-12-19 | 1962-12-19 | Pneumatisch betaetigte packtulpe. |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1947456U true DE1947456U (de) | 1966-10-06 |
Family
ID=33330131
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEE17603U Expired DE1947456U (de) | 1962-12-19 | 1962-12-19 | Pneumatisch betaetigte packtulpe. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1947456U (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
USD812228S1 (en) | 2017-03-21 | 2018-03-06 | Miller Dowel Company | Crown dowel |
-
1962
- 1962-12-19 DE DEE17603U patent/DE1947456U/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
USD812228S1 (en) | 2017-03-21 | 2018-03-06 | Miller Dowel Company | Crown dowel |
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