DE1915185C - Mehrfach-Meldeeinrichtung - Google Patents
Mehrfach-MeldeeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Mehrfach-Meldeeinrich- Meldung aber, z. B. wegen einer Zeitverzögerung
tung, bei der von Meldungsgebern abgegebene MeI- oder wegen unterschiedlicher Ansprechzeiten von
düngen wenigstens bei einem Teil der Meldungsgeber Überwachungsorganen, verzögert eintrifft. Ein wei-
£tn je eine, zwei Speicher enthaltende, taktsteuerban; terer Nachteil ist, daß bei räumlich weit auseinanderiipeicherschaltung
geführt sind, bei der einer der 5 liegenden Meldekontakten eine logische Verknüpfung
Speicher im Signalzustand ein zugeordnetes Melde- nur durch ein unübersichtliches Verdrahtungsnetzorgan
ansteuert. Derartige Mehrfach-Meldeeinrich- werk möglich ist
tungen können insbesondere zur automatischen Aufgabe der Erfindung ist es, eine Meldeeinrich-
Störungsregistrierung in Trägerfrequenznetzen dienen. tung zu schaffen, mit deren Hilfe es möglich ist,
Bei einem vorbekannten Störungsmelder sind meh- 10 Meldungen, die nur kurz dauern oder als Folgen
rere Speicher vorgesehen, um zu erreichen, daß die einer übergeordneten Störungsursache innerhalb
Störungskontakte nur Bruchteile einer Millisekunde einer gewissen Wartezeit eintreffen, unter Vermei-
geschlossen zu sein brauchen und einen befriedigen- dung der genannten Nachteile zu unterdrücken,
den Betrieb gewährleisten. Jede Momentanbetätigung Die Mehrfach-Meldeeinrichtung zur Lösung dieser
eines Störungskontaktes schaltet eine Meldelampe 15 Aufgabe wird derart ausgebildet, daß erfindungsge-
ein, die bis zur Zurückstellung brennt. Bei diesem maß ein erster der beiden Speicher an seinem Ein-
Störungsmelder ist keine Taktsteuerung vorgesehen. gang angebotene Signalzustände bei Belegung eines
Ferner wird bei dem Störungsmelder verlangt, daß Takteinganges übernimmt und das Signal löscht, so-
die darin enthaltenen Zweige hinsichtlich der Stö- bald es an seinem Eingang verschwindet, und daß
rungsmeldung gleichwertig sind und auf einer ge- ao die Speicherschaltung einen Vergleicher enthält, der
meinsamen Alarmleitung arbeiten. bei Belegung eines Takteinganges den Zustand des
Bei einer anderen vorbekannten elektronischen ersten Speichers in den zweiten der beiden Speicher
Schaltungsanordnung für Meldeanlagen soll an einem gibt, und daß zwischen dem Meldungsgeber und dem
Signalgeber in Abhängigkeit von der Auslenkung ersten Speicher jeweils ein bei Aktivierung wenigstens
eines Anzeigesrhalters in eine Anomalstellung ein 35 eines für eine übergeordnete Ursache vorgesehenen
periodisch wiederkehrendes Signal geliefert werden. Meldungsgebers und bei fehlender Aktivierung des
Dabei kann mit Hilfe eines Anzeigeschalters ein zweiten Speichers durch ein Hilfsgatter sperrbares
Speicher gesetzt werden, der bei offenem Anzeige- Eingangsgatter eingefügt ist und daß die Ansteue-
schalter mit Hilfe eines Pulsger ;rators rückstellbar rung des Meldeorgans durch den zweiten Speichel
ist. Zusätzlich zu dem genannten Speicher kann da- 30 erfolgt und daß die Takteingänge der ersten Speicher
bei ferner in Veibindung mit einem Quittierungs- und der Vergleicher durch einen Taktverteiler derart
schalter ein weiterer Speicher vorgesehen werden. taktsteuerbar sind, daß zwischen den Taktphasen zur
In technischen Anlagen mit vielen Geräten über- Ansteuerung des in ein und derselben Speicherschalwachen oft sehr zahlreiche Überwachungsglieder den tung enthaltenen ersten SpeicVrs und Vergleichers
Arbeitsablauf. Störungen werden von ihnen meist 35 jeweils eine Wartezeit verstreicht,
elektrisch, z. B. mit Meldekontakten, auf Melde- Dabei läßt sich die Wartezeit einstellen oder indiorganen, insbesondere Lampen, signalisiert. Diese viduell bemessen.
elektrisch, z. B. mit Meldekontakten, auf Melde- Dabei läßt sich die Wartezeit einstellen oder indiorganen, insbesondere Lampen, signalisiert. Diese viduell bemessen.
Organe sind bei weiträumigen Anlagen oft zu zen- Durch diese Maßnahmen ergibt sich der Vorteil,
tralen Meldefeldern zusammengefaßt und geben dort daß sich eine beliebige Zuordnung des Vorranges,
dem Personal Auskunft über Ursache und Umfang 40 insbesondere an zentraler Stelle, auf besonders eineines
Schadens. Je nach Art der Störung sprechen fache Weise vornehmen läßt. Ein weiterer Vorteil ist
verschiedene Überwachungsglieder an, häufig in darin zu sehen, daß der Taktverteiler zugleich die
gegenseitiger Abhängigkeit. Das Personal macht sich zyklische Abfrage der Meldekontakte übernehmen
durch seine Erfahrung dann ein brauchbares Bild, kann, wobei die Wartezeit durch die Zyklenzeit ge-
und zwar auch dann, wenn die zusammengehörigen 45 geben ist.
Meldungen etwas nacheinander eintreffen: Es wartet In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird die
einfach ausreichend lange ab. Meldeeinrichtung derart ausgebildet, daß der Takt-
Zur Einsparung und Rationalisierung ersetzt man verteiler die Speicherschaltungen derart zyklisch
das Personal aber mehr und mehr durch automatische nacheinander ansteuert, daß auf die an den Taktein-
Registriereinrichtungen, deren Aufzeichnungen später 50 gang des Vergleichers geführte Taktphase unmittel-
auch statistisch ausgewertet werden können. Bei sol- bar die an den Takteingang des ersten Speichers ge-
chen Automaten ist es von entscheidender Bedeutung, legte Taktphase folgt.
daß nur die wichtige Störungsursache aufgezeichnet Durch diese Maßnahmen ergibt sich, daß zwischen
wird. Folgemeldungen müssen unterdrückt werden, der ansteuernden und der prüfenden Phase fast die
weil sie die wichtige Meldung verzögern oder durch 55 ganze Zykluszeit als Wartezeit liegt,
ihre Nebensächlichkeit verdecken und weil sie die In Weiterbildung der Erfindung wird die Meldestatistische Auswertung erschweren. Außerdem kann einrichtung derart ausgebildet, daß der Taktverteiler sich eine Unterdrückung kurzzeitiger Meldungen, bei mit ein und demselben Ausgang zwei im Zyklus aufdenen eine Abhilfe ohnehin nicht möglich ist, als einanderfolgende Speicherschaltungen ansteuert, die zweckmäßig erweisen. 60 zeitlich erste am Takteingang des ersten Speichers
ihre Nebensächlichkeit verdecken und weil sie die In Weiterbildung der Erfindung wird die Meldestatistische Auswertung erschweren. Außerdem kann einrichtung derart ausgebildet, daß der Taktverteiler sich eine Unterdrückung kurzzeitiger Meldungen, bei mit ein und demselben Ausgang zwei im Zyklus aufdenen eine Abhilfe ohnehin nicht möglich ist, als einanderfolgende Speicherschaltungen ansteuert, die zweckmäßig erweisen. 60 zeitlich erste am Takteingang des ersten Speichers
Eine Möglichkeit zur Meldungsunterdrückung be- und die zeitlich zweite am Takteingang des Versteht
in der Reihenschaltung von Kontakten, wobei gleichers. Dabei ergibt sich der Vorteil, daß der
ein Kontakt nur dann signalisieren kann, wenn sein Taktverteiler nur so viel Ausgänge erfordert, wie
Stfomweg nicht durch öffnen anderer Kontakte, die Speicherschaltungen vorhanden sind,
zu übergeordneten Meldungen gehören, unterbrochen 65 Es kann sich ferner als zweckmäßig erweisen, die wurde. Ein Nachteil der Anordnung beeteht darin, Meldeeinrichtung so auszubilden, daß der Verdaß auch dann signalisiert wird, wenn die Ursache gleicher und der zweite Speicher durch eine Anordfür eine übergeordnete Meldung zwar vorliegt, die nung gebildet sind, bei der zwei Nand-Olieder zwi-
zu übergeordneten Meldungen gehören, unterbrochen 65 Es kann sich ferner als zweckmäßig erweisen, die wurde. Ein Nachteil der Anordnung beeteht darin, Meldeeinrichtung so auszubilden, daß der Verdaß auch dann signalisiert wird, wenn die Ursache gleicher und der zweite Speicher durch eine Anordfür eine übergeordnete Meldung zwar vorliegt, die nung gebildet sind, bei der zwei Nand-Olieder zwi-
3 4
sehen Ausgang und Eingang kreuzweise miteinander der Speicherschaltung 1' enthaltenen Vergleichers 14
verbunden sind und bei der jedem der beiden Nand- wird mit der Taktphase, /. des Taktverteilers 4 beauf-Gheder
ein weiteres Nand-Glied derart vorgeschaltet, schlagt. Der Takteingang c' des zur Speicherschalist,
daß von dem weiteren Nand-Glied jeweils der tung 1' gehörenden Neuspeichers 13 wird ebenso wie
Ausgang an einen Eingang und ein Eingang an den 5 der Takteingang d des in der anderen Speicherschalkreuzweise
verbundenen Eingang des nachgeschalte- tung 1 enthaltenen Vergleichers 14 durch die Taktten
Nand-Gliedes gefuhrt ist, und daß bei den weite- phase 2 angesteuert. Die zeitliche Folge der Taktren
Nand-Ghedern jeweils von zwei weiteren Ein- phasen lautet /,, t„, ta usw.
gangen der eine den Takteingang und der andere den Die Meldungsge'ber 2 und 2 können, wie durch die
Anschluß für den ersten Speicher bildet und der Aus- io angedeutete Vielfachschaltung gezeigt, zur Ansteue-
gang jeweils an einen der Eingänge eines weiteren rung weiterer, in nicht näher dargestellten Speicher-
Nand-Gliedes geführt ist, das bei jeder Zustands- schaltungen enthaltener Hilfsgatter herangezogen
änderung im zweiten Speicher ein zusätzliches Signal werden.
abgibt. Dabei ist in vorteilhafter Weise ein besonders Bei der Meldeeinrichtung nach Fig. 1 wird eine
kosten- und raumsparender Aufbau mit integrierten 15 Anzahl von Meldekontakten, z. B. zum automati-
Baustemen möglich. Mit Hilfe der Änderungssignale sehen Registrieren, zyklisr·· abgefragt. Zwischen
laßt sich auf vorteilhafte Weise erreichen, daß Kon- einem Meldekontakt 2 bzw. 2 und dem zugeordneter
taktzustande nur dann registriert wer Jen, wenn sie Meldeorgan 3 bzw. 3' ist jeweils eine Speicheranord-
sich gegenüber der letzten Abfrage geändert haben. nung 1 bzw. 1' eingefügt. Dem in der Speicheranord-
Der vorgenommene Alt-Neu-Vergleich kann dabei ao nung 1 bzw. V enthaltenen Neuspeicher 13 wird dei
vorteilhaft zum Anlassen von Registrierautomaten Si?nalzustand des zugehörigen Kontaktes bzw. Md-
herangezogen werden. dungsgebers 2, 2' über das Sperrgatter bzw. Ein-
Die Erfindung wird an Hand der in den Fig. 1, 6 gangsgatter 12 zugeführt, wenn der übergeordnete
und 7 gezeigten Ausführungsbeispiele sowie an Hand Kontakt des Signalgebers 2' über das Gatter 11 kcir
der in F i g. 2 bis 5 und 8 dargestellten Zeitdiagramme »5 Signal liefert. Sobald der Taktverteiler 4 den annäher
erläutert. steuernden Takteingang c mit dem Taktimpuls Λ, be-
Fig. 1 zeigt eine Meldeeinrichtung mit Unter- iegt, übernimmt der Neuspeicher 13 den Signalzudrückung
eines Teiles der von Meldungsgebern ab- stand des Kontaktes des Signalgebers 2. Der Neugegebenen
Meldungen; in speicher 13 kehrt sofort in die Ruhelage zurück
Fig. 2 bis 5 sind Zeitdiagramme zur Meldungs- 3° wenn der anliegende Signalzustand verschwindet, se
unterdrückung mit Hilfe der Anordnung nach F i g. 1 es, weil sich der Kontakt im Signalgeber 2 öffnet, se
dargestellt; es, weil der übergeordnete Kontakt 2' signalisiert. Urr
Fig. 6 zeigt eine Speicherschaltung unter weit- die vorgegebene Wartezeit r„. später belegt der Taktgehender
Verwendung integrierter Bausteine; verteiler 4 den prüfenden Takteingang d mit derr
F i g. 7 zeigt Schaltungssymbol und Funktions- 35 Taktpuls t2. Hierdurch prüft der Vergleicher 14 zwe
tabelle eines Nand-Gliedes; Speicherzustände: Den des Neuspeichers 13 und der
F i g. 8 zeigt ein Zeitdiagramm für die in F i g. 6 des Altspeichers 15, welcher den Zustand der voran
angegebene Schaltungsanordnung. gegangenen Abfrage aufbewahrt hatte. Sind die bei
In Fig. 1 sind von einer Mehrfach-Meldeeinrich- den Zustände verschieden, so übernimmt der Alt
tung aus einer Vielzahl von Meldungsgebern und den 40 speicher 15 den des Neuspeichers 13. Wenn dabe
daran angeschlossenen Speicheranordnungen ledig- der neue Zustand des Neuspeichers 13 der Signal
!ich zwei Meldungsgeber mit dazugehöriger Speicher- zustand ist, wird das am Ausgang e der Speicheran
anordnung und nachfolgendem Meldeorgan darge- Ordnung! angeschlossene Meldeorgan 3 eingeschaltet
stellt. Fig. 2 zeigt diesen Vorgang, bei dem der Kontak
Der Meldungsgeber 2 ist durch einen Erdkontakt 45 im Signalgeber 2' offen bleibt und der Kontakt in
gebildet, der im aktivierten Zustand bzw. Signalzu- Signalgeber 2 länger als die Wartezeit tw zwischer
stand Erdpotential an den Eingang α der Speicher- den Taktphasen (Λ und t? geschlossen sein muß. Da:
anordnung 1 legt. Der Eingang α ist an das Eingangs- Meldeorgan 3 bleibt mindestens von einem Takt
gatter 12 geführt. Einem weiteren, negierten Eingang impuls L1 bis zum nächsten eingeschaltet
des Eingangsgatters 12 ist das Hilfsgatter 11 vorge- 5" F i g. 3 zeigt, daß das Meldeorgün 3 nicht einge
des Eingangsgatters 12 ist das Hilfsgatter 11 vorge- 5" F i g. 3 zeigt, daß das Meldeorgün 3 nicht einge
schaltet, das durch den Meldungsgeber 2' angesteuert schaltet wird, wenn der Kontakt im Signalgeber '.
wird. Dieser Meldungsgeber T ist einer übergeord- nicht andauernd von einem Taktimpuls ιΛ bis zu den
neten Störungsursache zugeordnet. darauffolgenden Impuls r, geschlossen ist. Die dar
Der Ausgang des Eingangsgatters 12 ist an den gestellte kurze Unterbrechung innerhalb der Warte
ersten Speicher bzw. Neuspeicher 13 geführt, dessen 55 zeit tw löscht den Neuspeicher 13, der erst mit den
Takteingang c mit der Taktphase I3 des Taktver- nächsten Impuls iv also nach dem Vergleichen mit
teilers 4 beaufschlagt wird. An dem Neuspeicher 13 tels des Impulses it, wieder gefüllt wird,
und an einem zweiten Speicher bzw Altspeicher 15 Durch den Signalzustand im Altspeicher 15 win
und an einem zweiten Speicher bzw Altspeicher 15 Durch den Signalzustand im Altspeicher 15 win
ist der Vergteicher 14 angeschlossen, der über den nicht nur das Meldeorgan 3 eingeschaltet, sondcn
Takteingang d mit der Taktphase I2 des Taktver- 60 auch das Gatter 11 gesperrt, so daß eine nun fol
teilers 4 angesteuert wird. Der Altspeicher 15 wird gcndc Signalgabe des Kontaktes im übergeordnete!
durch den Vergleicher 14 angesteuert; im aktivierten Signalgeber 2' nicht mehr auf den Neuspeicher 1;
Zustand betätigt er das durch ein Relais gebildete einwirken kann. Eine Unterdrückung der Mcldun
Meldeorgan und sperrt das Hilfsgatter 11. des Signalgebers 2 soll nämlich nach F i g. 4 nur dam
An den Meldungsgeber 2', der einer Übergeord- 65 eintreten, wenn der Kontakt im Signalgeber 2' noc]
neten Störungsursache zugeordnet ist, ist die weitere innerhalb der Wartezeit In, nach der Kontaktgabc in
Speicheranordnung 1' mit nachgeschaltetem Melde- Signalgeber 2 schließt. In diesem Falle signalisict
organ 3' angeschlossen. Der Takteingang d' des in nur das Mcldeorgan 3', nicht aber das Mckleorgan 3
Schließt sich der Kontakt im Signalgeber 2' dagegen erst nach Ablauf der Wartezeit tw, so gilt dies im vorliegenden
Falle als eine neue Störungsursache, die mit der nichts zu tun hat, welche zur Kontaktgabe im
Signalgeber 2 führte. Hier verhindert das gesperrte Gatter 11 in der Speicheranordnung 1, daß das eingeschaltete
Mcldeorgan 3 durch den Signalgeber 2' wieder ausgeschaltet wird. Violmehr wird, wie sich
aus F i g. 5 ergibt, in jedem Fall das Meldeorgan 3' zusätzlich betätigt.
Obwohl jede Speicheranordnung 1, 1' usw. nach F i g. 1 zwei Takteingänge c und d bzw. c' und d'
aufweist, braucht der Taktverteiler 4 für die zyklische Abfrage von η Anordnungen nur η Ausgänge, da der
/-te Ausgang des Taktverteilers (Taktpuls/, = 1, 2, 3,. ..) mit dem prüfenden Takteingang d der Men
und zugleich mit dem ansteuernden Eingänge der (/ l)-ten Anordnung V verbunden ist. Die Wartezeit
/„. ist in diesem Fall das (« - l)-fache der Zykluszeit
eines Taktverteilers mit η Ausgängen. Durch Ändern der Zykluszeit wird zugleich für alle Anordnungen
die Wartezeit verändert. Durch eine unterschiedliche Zuordnung der Taktausgänge des Taktvcrteilers
4 zu den F.ingängen r und d der Speicheranordnungen 1, Γ ... läßt sich aber auch die Wartezeit
individuell zumessen. Die Speicheranordnungen, die zu übergeordneten Meldungen gehören, könner
beispielsweise in einem Taktverteilerzyklus zweimal abgefragt werden, wodurch sich die Wartezeit dieser
wichtigeren Meldungen halbiert.
F i g. 6 zeigt, wie der Vergleicher 14 und der AItspeichcr
15 mit Hilfe von Nand-Gliedern 5 bis 9 in TTL-Technik verwirklicht werden. In der gezeigten
Meldeeinrichtung entsteht außer dem Ausgangssignal A für das Meldeorgan noch ein Signalimpuls J,
der die Umspeicherung im Altspeicher 15 angibt. Derartige Änderunpssignalc sind in der Überwachungstechnik
häufig erwünscht, um das Bedienungspersonal von Änderungen zu unterrichten oder um automatische Registriergeräte in Tätigkeit zu
setzen.
Bei der in F i g. 6 gezeigten Schaltungsanordnung 1 ist an einem Ausgang des Neuspeichers 13 das Nand-Glied
5 und an einen weiteren komplementären Ausgang das Nand-Glied 6 angeschlossen. Je ein weiterer
Eingang der Nand-Glieder 5 und 6 wird über den Takteingang d mit Taktimpulsen beaufschlagt.
Das am Ausgang des Nand-Gliedes 5 auftretende Signal ί 1 ist an einen Eingang des Nand-Gliedes 7,
das Ausgangssignal f2 des Nand-Gliedes 6 an einen
Eingang des Nand-Gliedes 8 geführt. Der Ausgang des Nand-Gliedes 7, an dem das Signal ~Ά auftritt, ist
sowohl an einen Eingang des Nand-Gliedes 8 als auch an einen Eingang des Nand-Gliedes 6 geführt.
Der Ausgang e des Nand-Gliedes 8. an dem das Ausgangssignal A des Altspeichers 15 auftritt, ist mit
einem Eingang des Nand-Gliedes 7 und mit einem Eingang des Nand-Gliedes 5 verbunden.
Der Ausgang des Nand-Gliedes 5 ist mit einem ersten Eingang des Nand-Gliedes 9. der Ausgang des
Nand-Gliedes 6 mit einem weiteren Eingang des Nand-Gliedes 9 verbunden. Das Nand-Glied 9 gibt
am Ausgang das Änderungssignal (Signalimpuls) .1 ab. Es kann entfallen, falls derartige zusätzliche Signale
nicht benötigt werden.
Die Funktionstabelle nach F i g. 7 zeigt die Arbeitsweise
eines Nand-Gliedes: Am Ausgang entsteht nur dann der Ruhr/ustand 0. wenn alle Eingänge mit
dem Signalzustand I belegt sind. Zweckmäßigerweise wird auch der Neuspeicher 13 mit derartigen Gliedern
,gebildet, die als integrierte Bausteine erhältlich sind.
Er gleicht dann der Anordnung des Altspeichers 15 mit den Nand-Gliedern 7 und 8 und liefert zwei komplementäre
Zustände, die als E und E in den Vergleicher 14 mit den Nand-Gliedern 5 und 6 führen.
Befindet sich der Neuspeicher 13 im Signalzustand, so ist E = I und damit E = 0. Im Diagramm nach
ίο T i g. 8 ist zu erkennen, daß im Ruhezustand des
Neuspeichers 13 am Nand-Glied 6 die Eingänge wie folgt belegt sind:
H = I, T = 0; E = 0.
Solange E im Ruhezustand ist, muß also am Aus-
'5 gang des Nand-Gliedes 6 .12 = 1 sein.
Geht E aber in den Signalzustand, so werden während des Taktimpulses T-I alle Eingänge des
Nand-Gliedes 6 den Signalzustand haben, und am Ausgang des Nand-Gliedes 6 entsteht ein Impuls
»° .12 = 0. Dieser Impuls gelangt an den Eingang des
weiteren Nand-Gliedes 8. Das Nand-Glied 8, welches bisher den Ruhezustand /1=0 abgab, liefert daraufhin
den Signalzustand. Dieser wirkt auf das Nand-Glieii 7, welches daraufhin Tf = 0 liefert und damit
den Signalzustand A = I am Ausgang festhält. Der Signalimpuls 12 = 0 wird dem Nand-Glied 9 zugeführt,
das mit mehr als zwei Eingängen auch noch weitere Anordnungen bedienen kann. Dort wird der
Signalimpuls 1 in das Änderungssignal /IiI verwandelt.
Das gleiche Signal entsteht, wenn der Signalzustand des Neuspeichers 13 verschwindet und damit
Έ = I wird. Die Vorgänge laufen auch in diesem Fall wie beschrieben ab, nur vertauschen jetzt die
Nand-Glieder 6 und 8 und die Nand-Glieder 5 und 7
ihre Rollen. _, .. .
Claims (5)
1. Mehrfach-Meldeeinrichtung, bei der von Meldungseebern abgegebene Meldungen wenigstens
bei einem Teil der Meldungsgeber an je eine, zwei Speicher enthaltende, taktsteuerbare
Speicherschaltung geführt sind, bei der einer der Speicher im Signalzustand ein zugeordnetes
Meldeorgan ansteuert, dadurch gekennzeichnet,
daß ein erster der beiden Speicher (13) an seinem Eingang angebotene Signalzustände
bei Belegung eines Takteinganges (c) übernimmt und das Signal löscht, sobald es an seinem
Eingang verschwindet, und daß die Speicherschaltung (1) einen Vergleicher (14) enthält, der
bei Belegung eines Takteinganges (d) den Zustand des ersten Speichers (13) in den zweiten
der beiden Speicher (15) gibt, und daß zwischen dem Meldungsgeber (2) und dem ersten Speicher
(13) jeweils ein bei Aktivierung wenigstens eines für eine übergeordnete Ursache vorgesehenen
Meldungsgebers (2) und bei fehlender Aktivierung des zweiten Speichers (15) durch ein Hilfsgatter(ll)
sperrbares Eingangsgatter (12) eingefügt ist und daß die Ansteuerung des Meldeorgans
durch den zweiten Speicher (15) erfolgt und daß die Takteingänge (c, d) der ersten Speicher
(13) und der Vergleicher (14) durch einen Taktverteiler (4) derart taktsteuerbar sind, daß
zwischen den Taktphasen (/,, t„, r,) zur Ansteuerung
des in ein und derselbenSpeicherschaltung (1) enthaltenen ersten Speichers (13) und Vergleichers
(14) jeweils eine Wartezeit (tw in F i g. 2 bis 5) verstreich t (Fi g. 1).
2. Mehrfach - Meldeeinrichtung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß der Taktverteilei
(4) die Speicherschaltungenil, 1') derart
zyklisch nacheinander ansteuert, daß auf die an den Takteingang (</) dos Vergleichen geführte
Taktphnsc (/ä) unmittelbar die an den Takteingang
(c) des ersten Speicheis (13) gelegte TaktphaseO.,)
folgt (Fig. I).
3. Mehrfach-Meldceinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder ?., dadurch gekennzeichnet, m
daß der Taktverteiler (4) mit ein und demselben Ausgang (Taktphase (.,) zwei im Zyklus aufeinanderfolgende
Spcichersehaltungen (V. I) ansteuert, die zeitlich erste am Takleingang (ι') des
ersten Speichers (13) und die zeitlich zweite am Takteingang (<l) des Vergleichers (14).
4. Mehrfach-Mcldceinriehtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dr.durch gekennzeichnet, daß
der Vergleichcr (14) und der zweite Speicher (IS)
durch eine Anordnung gebildet sind, bei der zwei *<>
Nand-Gliedcr (7. 8) zwischen Ausgang und Ein-
gang kreuzsveise miteinander verbunden sind und bei der jedem der beiden Nand-Glieder (7, 8) ein
weiteres Nand-Glied (5, 6) derart vorgeschaltet
ist, daß von dem weiteren Nand-Glied (5, fi) jeweils der Ausgang an einen Eingang und ein Eingang
an den kreuzweise verbundenen Eingang des iiachgesehalteten Nand-Glicdes (7, 8) geführt
ist, und daß bei den weiteren Nand-Gliedern (5. ft) jeweils von zwei weiteren Eingängen der eine den
Takteingang (</) und der andere den Anschluß für den ersten Speicher (13) bildet und der Ausgang
jeweils an einen der Eingänge eines weiteren Nand-Glicdes (9) geführt ist, das bei jeder
Zustandsänderung im zweiten Speicher (15) ein zusätzliches Signal ( I) abgibt.
5. Mehrfach-Meldeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens bei einer für übergeordnete Meldungen bestimmten Speicheranordnung eine zweifache
Abfrage je Taktverteilerzyklus vorgesehen ist.
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