DE189266C - - Google Patents
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- DE189266C DE189266C DENDAT189266D DE189266DA DE189266C DE 189266 C DE189266 C DE 189266C DE NDAT189266 D DENDAT189266 D DE NDAT189266D DE 189266D A DE189266D A DE 189266DA DE 189266 C DE189266 C DE 189266C
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- Germany
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- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 13
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 4
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
- E01H1/00—Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
- E01H1/02—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt
- E01H1/05—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt with driven brushes
- E01H1/056—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt with driven brushes having horizontal axes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 189266 KLASSE 19 δ. GRUPPE
HENTSCHEL & CO. in BERLIN.
Es hat sich bei den Straßenreinigungsmaschinen der jetzt vielfach gebrauchten
Bauart, bei der eine Reinigungswalze mittels einer Reihe untereinander in Eingriff stehender
Zahnräder von einem der Wagenräder angetrieben wird, als ein Übelstand erwiesen,
daß die Reinigungswalze nicht bei der Leerfahrt der Maschine ausgeschaltet werden
kann. Das Drehen der Walze auch während
ίο der Leerfahrt führt zu. einer Kraftvergeudung
und zu einer nutzlosen und schädlichen Beanspruchung der zum Getriebe gehörigen beweglichen Teile, wodurch häufige Ausbesserungen
und Erneuerungen verursacht werden.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist, diesem Übelstande durch eine Ausrückvorrichtung
bekannter Art abzuhelfen, die dem hier zum Antrieb der Reinigungswalze benutzten
Getriebe besonders angepaßt ist. Die bekannte Ausrückvorrichtung besteht aus einem mit Treibrädern besetzten Hebel, durch
dessen Drehung die Räder aus dem Bereich des übrigen Getriebes gebracht werden können.
Gemäß der Erfindung ist diese Vorrichtung so mit der Wagenradachse und dem Walzenrahmen
verbunden, daß beim Heben der Walze der Hebel mit seinen Zahnrädern die zum Ausrücken nötige Drehung erfährt.
In den Zeichnungen zeigen die Fig. 1 und 2 eine Reinigungsmaschine mit der Ausrückvorrichtung
in Ansicht und Grundriß.
Fig. 3 ist ein Grundriß der Antriebsvorrichtung mit dem Rahmen im Schnitt.
In den Fig. 4 und 5 sind Seitenansichten der Vorrichtung in eingerücktem und ausgerücktem
Zustande dargestellt.
Die Fig. 6 bis 8 zeigen andere Ausführungsformen der Ausrückvorrichtung.
Die Reinigungswalze α ist auf der Seite, auf der ihr Antrieb erfolgt, in einem Rahmen
b gelagert, der um die Achse c des Wagenrades d drehbar ist und durch ein Gestänge
e und den üblichen Hebel f vom Führersitz aus um seinen Drehpunkt gehoben
und gesenkt werden kann. In diesem Rahmen b sind Zahnräder g, h, i und k gelagert,
die die Drehbewegung eines an dem Wagenrade d befestigten Zahnrades / auf ein auf
die Achse der Reinigungswalze fest aufgesetztes Zahnrad m übertragen (Fig. 3 bis 5).
Auf die Achse c des Wagenrades d ist ferner ein Arm η fest aufgesetzt, an dessen
freiem Ende ein mit einem Glied ρ gelenkig , verbundenes Zwischenglied 0 angelenkt ist.
Das Glied ρ ist mit seinem zweiten Ende auf eine im Rahmen b drehbar gelagerte und aus
diesem herausragende Achse q fest aufgekeilt. Mit dieser Achse ist außerdem ein zweiarmiger
Hebel r fest verbunden, der Zapfen trägt, auf denen die beiden mittleren Übertragungszahnräder
h und i gelagert sind. 15 Ist der Hebel f hochgelegt und damit die
Reinigungswalze auf die zu reinigende Fläche gedrückt (Fig. 4), so stehen sämtliche Zahnräder
in Eingriff, und bei der Bewegung des Wagens wird die Umdrehung des hinteren Wagenrades d auf die Reinigungswalze über-
tragen. Wird der Hebel heruntergedrückt und das Ende des Rahmens b mit der Walze
gehoben, so wird die in dem Rahmen drehbar gelagerte Achse q mit gehoben und zugleich
von dem mit ihr starr verbundenen Gliede p, das sich mit dem Zwischengliede ο
gegen den in seiner Lage verbleibenden Arm η verdreht, ein Stück gedreht (wie Fig. 5 veranschaulicht);
dadurch wird auch der auf der Achse # festsitzende. Hebel r mit den an
seinen Enden drehbar gelagerten Zahnrädern h und i aus der Längsrichtung des Rahmens b
herausgedreht und der Eingriff dieser Räder mit den benachbarten Rädern g und k gelöst.
Der Rahmen b muß so gestaltet sein, daß die Zahnräder genügend Raum zur Drehung
finden.
In den Fig. 6 und 7 sind Ausführungsformen der Ausrückvorrichtung angedeutet,
bei denen nicht die Mittelräder, sondern die ersten oder die letzten beiden Übertragungszahnräder (g, h oder i, k) herausdrehbar angeordnet
sind.
Eine weitere Ausführungsform läßt sich in der Weise ausbilden, daß, wie in Fig. 8
dargestellt ist, nur ein Zahnrad ausrückbar gemacht wird. Das Zahnrad ist dann auf
einem einarmigen Hebel r gelagert, der seinen Drehpunkt zweckmäßig in der Achse des
nächstfolgenden Zahnrades erhält.
Claims (2)
1. Straßenreinigungsmaschine, bei der die Reinigungswalze durch einen zwischen
sie und das Wagenrad eingeschalteten Zahnrädertrieb in Drehung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eines oder
mehrere von den Zahnrädern auf einem Hebel (r) gelagert sind, der mit der Radachse
und dem die Walze (α) und die Zahnräder (g, h, i, k) tragenden Rahmen (b)
so verbunden ist, daß er beim Heben des Rahmens aus dessen Richtung herausgedreht
wird.
2. Straßenreinigungsmaschine nach An-Spruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der
in dem Rahmen (b) drehbar gelagerte Zahnradhebel (r) durch· ein auf seiner
Achse (q) festsitzendes Glied (p) und ein daran gelenktes Zwischenglied (0) mit
einem auf der Wagenradachse (c) festsitzenden Arm (η) gelenkig verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE189266C true DE189266C (de) |
Family
ID=452833
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT189266D Active DE189266C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE189266C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2491856A (en) * | 1946-02-02 | 1949-12-20 | Gordon James | Floor waxing device |
DE976693C (de) * | 1939-08-08 | 1964-04-02 | Karl Moertl | Schleppermaehwerk |
-
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- DE DENDAT189266D patent/DE189266C/de active Active
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE976693C (de) * | 1939-08-08 | 1964-04-02 | Karl Moertl | Schleppermaehwerk |
US2491856A (en) * | 1946-02-02 | 1949-12-20 | Gordon James | Floor waxing device |
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