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DE185784C - - Google Patents

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Publication number
DE185784C
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DE
Germany
Prior art keywords
housing
spindle
bolt
slide
rotation
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT185784D
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English (en)
Publication of DE185784C publication Critical patent/DE185784C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B3/00General-purpose turning-machines or devices, e.g. centre lathes with feed rod and lead screw; Sets of turning-machines
    • B23B3/22Turning-machines or devices with rotary tool heads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B3/00General-purpose turning-machines or devices, e.g. centre lathes with feed rod and lead screw; Sets of turning-machines
    • B23B3/22Turning-machines or devices with rotary tool heads
    • B23B3/26Turning-machines or devices with rotary tool heads the tools of which perform a radial movement; Rotary tool heads thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)

Description

SMK^rji;
kaiserlIghFs
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Planschaltwerk für Drehbänke, bei dem eine allmähliche Vorschubbewegung des vor dem feststehenden Werkstück herumkreisenden Werkzeuges dadurch erreicht wird, daß ein am Werkzeugträger sitzendes Schaltorgan an einer feststehenden, einstellbaren Gleitfläche entlanglaufend verschoben wird und diese Verschiebung durch ein Gesperre auf die den Vorschub bewirkende Schraubenspindel überträgt.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es bedeutet darin Fig. ι eine
J5 Stirnansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 eine Aufsicht auf die Vorrichtung. Fig. 4 und 5 sind ein Längs- bezw. ein Querschnitt des Schaltmechanismus und die Fig. 6 und 7 ein Querschnitt bezw. eine Seitenansicht des neben dem Schaltmechanismus liegenden Teiles.
Auf der drehbar gelagerten Welle O ist der Dreharm 1 starr befestigt, auf dessen prismatischen Führungsleisten 2, 3 (Fig. 1, 6 und 7) der Stahlhalterschlitten 4 in radialer Richtung verschiebbar angeordnet ist und mittels der Schraubenspindel 5 in bekannter Weise verschoben werden kann. Auf dem linken Ende 6 (Fig. 7) der Schraubenspindel S ist das Schaltrad 7 (Fig. 4 und 5) festgekeilt, welches sich in dem Gehäuse 8 (siehe auch Fig. 1) befindet. Das Gehäuse 8 ist nicht mit dem Spindelende 6 starr verbunden, sondern frei drehbar auf demselben. In dem Gehäuse 8 sind zwei Bolzen 9, 10 mittels der Muttern 11 starr befestigt, und auf jedem dieser beiden Bolzen ist innerhalb des Gehäuses 8 ein Klinkhebel 12, 13 und 14, 15 leicht drehbar aufgesteckt. Diese Hebel greifen infolge des durch die Federn 16 und 17 ausgeübten Druckes mit dem einen klinkenartig ausgebildeten Arm in die Zahne des Schaltrades 7 ein. Damit nur einer der beiden Klinkhebel 12 oder 14 in das Schaltrad 7 eingreift, ist in dem Schlitz 18 des Gehäuseumfanges ein mit einer Handhabe 19 ausgerüsteter Schieber angeordnet, dessen nach innen gerichtetes Ende mit zwei entgegengesetzt gerichteten Keilstücken 20,21 versehen ist. In derjenigen Stellung, welche Fig. 5 zeigt, ist die Klinke 12 ausgehoben, weil ihr Gegenhebel 13 auf dem höchsten Punkte des Keilstückes 20 ruht; aber die Klinke 14 ist von der Feder 17 in die Zähne des Rades 7 eingelegt, weil der Gegenhebel 15 im tiefsten Punkte des Keilstückes 21 ruht. Wird unter diesen Umständen dem ganzen Gehäuse 8 eine hin- und herschwingende Bewegung um seine Achse 6 erteilt, so muß, indem die Klinke 14 bei jeder Schwingung um einen oder mehrere Zähne ausholt, jedesmal die Achse 6, also auch die Schraubenspindel 5 eine bestimmte Winkeldrehung erhalten.
Infolge der mit der Zeit eintretenden Abnutzung der Gänge an Mutter und Spindel 5 würde der Fall eintreten, daß die Klinken 12 oder 14 nicht leer über das Sperrad 7 zurückgleiten, sondern infolge des Federdruckes durch 16 oder 17 das Sperrad 7 und die Spindel 5 so weit zurückdrehen, bis durch das Aneinanderlegen der. Gänge von Mutter und Spindel 5, von welchem Zeitpunkt an auch der Werkzeugschlitten 4 verschoben werden müßte, sich der Widerstand derart vergrößert
hat, daß nunmehr das Zurückgleiten der Klinken 12 oder 14 über die Zähne des Sperrrades 7 erfolgt. Damit dieser Übelstand nicht eintritt und die Klinke das Schaltrad immer nur in der einen Richtung drehen kann, in der anderen Drehrichtung aber leer über die Zähne gleiten muß, ist die in Fig. 6 und 7 dargestellte Bremsvorrichtung 22 (s. auch Fig. 1) angeordnet. Das mittels der Schrauben 23 an dem prismatischen Führungsstück 2 befestigte Stahlband 22 ist nämlich um den Bund 24 der Spindel 5 herumgelegt und bei 25 durch die Schraube 26 zusammenspannbar. Es wird also die Drehung der Spindel 5 dadurch absichtlich erschwert, daß man die Schraube 26 mäßig anzieht. Die Kraft, mit der das Gehäuse 8 in der einen Richtung gedreht wird, in welcher Fortschaltung des Werkzeuges beabsichtigt ist, ist groß genug, um diesen Reibungswiderstand zwischen dem Bremsbande 22 und dem Bunde 24 der Spindel zu überwinden. Die viel schwächere Kraft der Feder 16 oder 17 aber vermag nicht zu verhindern, daß die Klinke 12 oder 14 bei der Rückwärtsdrehung über die Zähne des Schaltrades 7 hinwegspringt.
Das Hin- und Herschwingen des Gehäuses 8, während sich der Dreharm 1 im Sinne des Pfeiles in Fig. 1 dreht, wird dadurch hervorgerufen, daß die beiden Bolzen 9 und 10 an zwei kreisbogenförmigen Gleitflächen 27, 28 entlanggeführt werden, welche konzentrisch zur Achse ο angeordnet sind. Die Bogenstücke 29,30, an denen sich die Gleitflächen 27,28 befinden, sind um die Bolzen 31, 33 drehbar. Von diesen Bolzen ist 31 in dem feststehenden Gestellbock 35 drehbar gelagert. Ferner ist in dem oberen Ende des Bogenstückes 29 ein Bolzen 32 vorgesehen, der mit dem Schlitten 37 durch eine Schlitzführung verbunden ist. Der Schlitten wird auf der Führung 36 mittels der Schraubenspindel 38 durch Drehen des Handrades
39 verschoben. In dem Teile 36 ist drehbar der an dem Bogenstück 30 befestigte Zapfen 33 gelagert. Am anderen Ende dieses Bogenstückes ist ein Bolzen 34 vorgesehen, der durch eine Schlitzführung mit dem Schlitten
40 in Verbindung steht, der seinerseits längs einer auf dem im Maschinengestell feststehenden Lagerbock 41 angeordneten prismatischen Führung mittels der Schraubenspindel 42 verschoben werden kann, wenn man letztere mittels des Handrades 43 dreht.
Die erwähnten Schlitzführungen, nämlich des Zapfens 32 im Bogenstück 29 und des Zapfens 34 im Bogenstück 30, für den Längenausgleich bei Verstellung der Führungsteile sind nur bei kleineren Ausführungen notwendig. Handelt es sich um sehr große Drehbänke, z. B. jene Drehwerke, auf denen ganze Lokomotivradsätze von etwa 2 in Durchmesser bearbeitet werden sollen, so genügt die elastische Nachgiebigkeit der Bogenstücke 29, 30 zum Längenausgleich bei Verstellung, auch ohne daß jene Schlitzführungen vorhanden sind.
Werden die beiden Bogenstücke 29, 30 in der Weise, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, mittels der Handräder 39 und 43 schräg eingestellt, so trifft, wenn sich der Arm 1 im Sinne des Pfeiles in Fig. 1 dreht, der Bolzen 10 auf die Gleitbahn 27 und gleitet an dieser Gleitbahn entlang. Hierbei wird die Schaltklinke 14 über die Zähne des durch die Bremse 22 festgehaltenen Rades 7 hinweggleiten. Alsdann trifft der andere Bolzen 9 auf die Gleitbahn 28, es erfolgt nun., ein Zurückdrehen des Gehäuses 8 in die Anfangsstellung,· wobei.die Klinke 14 das Schaltrad 7 und daher auch die Spindel 5 um eine gewisse Winkeldrehung mitnimmt. Der im Schlitten 4 fest eingespannte Drehstahl wird hierdurch entsprechend weitergeschaltet.
Je nachdem nun die beiden Bogenstücke 29, 30 mehr oder weniger schräg eingestellt sind, ist der Winkel, um welchen jedesmal die Spindel 5 gedreht wird, ein verschiedener, wodurch die Veränderung des Vorschubes bedingt ist. Die Schrägeinstellung der Bogenstücke 29, 30 kann jederzeit, auch während des Arbeitsvorganges, vorgenommen werden, da man nur nötig hat, an den Handrädern 39, 43 zu drehen.
Da sich die Drehung der Spindel 5 auf je einen Viertelkreis erstreckt, wenn sich der Arm ι im Kreise um seinen Mittelpunkt ο dreht, so geschieht die Fortschaltung des Werkzeuges ganz allmählich und jedenfalls nicht ruckweise. Daraus ergibt sich der große Vorteil, daß die Umlaufsgeschwindigkeit des Armes 1 erheblich gesteigert werden kann und daß der Drehstahl einen verhältnismäßig großen Weg zurücklegen kann, bis die nötige Spannstärke erreicht ist.
Der vorstehend beschriebene Schaltvorgang bewirkt so lange einen Vorschub des Drehstahles, solange der Ausschlag des Schaltorganes 8 noch groß genug ist, um das Sperrrad 7 mindestens eine Zahnteilung weiterzudrehen. Sollen dem Drehstahl trotzdem kleinere Verschiebungen erteilt werden, als wie sie der Mindestausschlag des Schaltorganes in obiger Weise zulassen würde, so verfährt man wie folgt: Es wird zuerst der den Vorschub bewirkende Gleitbogen ausgerückt und mittels des anderen Gleitbogens dem Schaltorgan 8 der größtmögliche Ausschlag erteilt. Rückt man nun letztere Gleitbahn aus und benutzt nur erstere, so bewirkt jede kleine Verstellung dieser bei jeder Umdrehung des Armes I eine ganz mäßige
Drehung des Schaltorganes, somit auch nur einen sehr geringen Vorschub. Die Erreichung ganz kleiner Verstellungen des Stahles mittels der Gleitbahnen ist von hoher Wichtigkeit für den praktischen Gebrauch, da sonst das Schaltorgan unmittelbar zu besagtem Zwecke von Hand bedient werden müßte, was wieder nur die Anwendung geringer Umlaufsgeschwindigkeiten zuließe.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Planschaltwerk für Drehbänke, gekennzeichnet durch zwei schräg zur Drehachse (o) einstellbare Gleitflächen (27, 28), von denen die eine (28) mittels eines an ihr entlanggleitenden Bolzens (9), der an einem auf der Schraubenspindel (5) drehbar angeordneten und mit ihr durch ein Gesperre verbundenen Gehäuse (8) starr befestigt ist, den Vorschub des Stahles bewirkt, während die andere (27) mittels eines zweiten an dem Gehäuse befestigten " Bolzens (10) das Gehäuse in die Angriffsstellung zurückbewegt, zum Zwecke, durch Verstellen der Gleitflächen (27,28) die Größe des Vorschubes beliebig regeln zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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